DE1131818B - Ablenkspulensystem fuer Kathodenstrahlroehren, das aus Ablenk-spulen fuer vertikale und horizontale Ablenkrichtungen zusammengesetzt ist - Google Patents
Ablenkspulensystem fuer Kathodenstrahlroehren, das aus Ablenk-spulen fuer vertikale und horizontale Ablenkrichtungen zusammengesetzt istInfo
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- H01J29/70—Arrangements for deflecting ray or beam
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- H01J29/76—Deflecting by magnetic fields only
- H01J29/766—Deflecting by magnetic fields only using a combination of saddle coils and toroidal windings
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
M 47403 VIIIc/21g
ANMELDETAG: 14. DEZEMBER 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 20. JUNI 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 20. JUNI 1962
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ablenkspulensystem für Kathodenstrahlröhren, das aus Ablenkspulen
für vertikale und horizontale Ablenkrichtungen zusammengesetzt ist, mit einem magnetisierbaren
Kern und einer Vielzahl darauf befindlicher überlagerter Drahtwindungslagen, wobei die Drahtwindungen
jeder Lage in gleicher Spiralrichtung gewickelt sind.
Bei der vertikalen Ablenkspule einer Kathodenstrahlröhre wird durch obere und untere Lagen der
Drahtwindungen und durch zwischen ihnen auftretende Selbstkapazitäten ein Resonanzkreis aufgebaut.
Dieser Resonanzkreis wird durch sägezahnförmige Spannungsstöße der horizontalen Ablenkspule
in Schwingung versetzt, was eine nachteilige Verformung der magnetischen Feldlinien der vertikalen Ablenkspule
zur Folge hat.
Um diesen Nachteil zu beheben, ist es bekannt, den magnetisierbaren Kern mit vielen Lagen aus
Drahtwindungen gleicher Spiralrichtung zu umwickeln. Jedoch hat eine Ablenkspule der bekannten
Arten, wie etwa der in der deutschen Patentschrift 720 123 beschriebenen, im wesentlichen einen
rechtwinkeligen Querschnitt mit in jeder Lage gleicher Anzahl von Windungen und gleichförmiger Verteilung
der Windungen in jeder Lage, so daß kein homogenes magnetisches Ablenkfeld erzeugt werden
kann und daß bei verteilten Wickeln der horizontalen Ablenkspule der Wicklungsfaktor sehr niedrig
und die Güte vermindert ist.
Bei einer anderen bekannten Art von Ablenkspulen wird Vorsorge getroffen, die Nachteile der
obenerwähnten Ablenkspule zu beheben, aber die Maßnahme ist zu kompliziert und unpraktisch, um
bei gebräuchlichen Ablenkspulen Verwendung zu finden.
Die oben angeführten Nachteile werden im wesentlichen behoben, wenn erfindungsgemäß bei der Ablenkspule
für die Vertikalablenkung die Drahtwindungen jeder Lage im Mittelteil am dichtesten und
gegen die entgegengesetzten Enden der Lage mit stetig zunehmendem Abstand gewickelt sind. Eine
derartige Ablenkspule zeichnet sich durch Erzeugung eines homogenen magnetischen Ablenkfeldes aus.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des beschriebenen Ablenkspulensystems ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine übliche Ablenkspule,
Fig. 2 und 3 entsprechende Schaltskizzen zweier üblicher Ablenkspulen,
Ablenkspulensystem
für Kathodenstrahlröhren, das aus Ablenkspulen für vertikale und horizontale
Ablenkrichtungen zusammengesetzt ist
Ablenkrichtungen zusammengesetzt ist
Anmelder:
Matsushita Electric Industrial Co., Ltd.,
Osaka (Japan)
Osaka (Japan)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
München 2, Rosental 7
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 23. Dezember 1959 (Nr. 65 552)
Japan vom 23. Dezember 1959 (Nr. 65 552)
Toshio Imanaka, Takatsuki-shi (Japan),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 eine entsprechende Schaltskizze einer Ablenkspule nach der Erfindung und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Ablenkspule nach der Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Oxydkern, um den eine vertikale Ablenkspule 2 hoher Windungszahl gewickelt
ist. Die Spule 2 kann auch verteilt gewickelt sein, wie in 3 gezeigt. Mit 4 und 5 sind verteilte horizontale
Ablenkspulen bezeichnet, die auf die innere Oberfläche des Kerns 1 gewickelt sind. Die horizontalen
und vertikalen Spulen werden durch einen Isolierring 6 voneinander getrennt. Wie aus Fig. 1
ersichtlich, wird, wenn die horizontale Ablenkspule mit einer verteilten Wicklung gemäß cos Θ — cos2 Θ
versehen ist und wenn die vertikale Ablenkspule mit rechteckigem Querschnitt eine hohe Windungszahl
besitzt, ein freier Raum 7 gebildet, der im Verhältnis zum Querschnittsgebiet seine Güte vermindert. Deshalb
und um ein homogenes magnetisches Ablenkfeld zu erhalten, ist es wünschenswert, eine vertikale
Ablenkspule mit verteilter Wicklung zu verwenden. Jedoch ist es nicht vorteilhaft, die verteilte Wicklung
nur mit Hilfe einer veränderten Windungszahl jeder Lage zu bewerkstelligen, wie es bisher üblich
war. In diesem Zusammenhang kann der Erregungskreis gemäß horizontalen Ablenkstößen der vertikalen
Ablenkspule betrachtet werden. Wenn nach
209 610/322
Fig. 2 die senkrechte Ablenkspule aus zwei Lagen 11 und 12 mit gleicher Windungszahl besteht, die in der
gleichen Spiralrichtung gewickelt sind, werden die von ihnen erzeugten magnetischen Ablenkfelder
additiv, aber der Erregungskreis besteht bei horizontalen Ablenkstößen aus einer Wicklung 11, einer
Selbstkapazität 13, einer Wicklung 12 und einer Selbstkapazität 14, und die horizontalen Ablenkstöße
erzeugen Spannungen gleicher Größe, aber entgegengesetzter Richtung in den Wicklungen 11 und 12. Daher
enthält der Erregungskreis keine Selbstinduktion, sondern nur eine Kapazität und einen Widerstand und
erzeugt somit keine Schwingung.
In Fig. 3 besteht die senkrechte Ablenkspule aus zwei Schichten 21 und 22 aus verteilten Wicklungen
verschiedener Windungszahl, die in der gleichen Richtung gewickelt sind. Elektrischer Strom zur Erzeugung ablenkender Magnetfelder fließt durch entsprechende
Teile 212, 211 und 213 der Wicklung 21 zur Wicklung 22, und die ablenkenden Magnetfelder, die
durch die Wicklungen 21 und 22 erzeugt werden, sind additiv. Bei Betrachtung der Erregung durch
horizontale Ablenkstöße setzen die Wicklung 21, die Selbstkapazität 23, die Wicklung 22 und die Selbstkapazität
24 einen dem von Fig. 2 sehr ähnlichen Stromkreis fest, und es entsteht keine Schwingung.
Jedoch bilden das Wicklungsteil 212 und die Selbstkapazität 26, das Wicklungsteil 213 und die Selbstkapazität
25 einen Schwingkreis, der Selbstinduktion, Kapazität und Widerstand enthält. Wenn die Gesamtinduktivität
von der Größenordnung 1H ist, wird eine Schwingung von etwa 20OkH erzeugt und damit
eine Störung der Bilder der Kathodenstrahlröhre verursacht.
Wie in Fig. 4 schematisch gezeigt, werden zwei Schichten 31 und 32 gleicher Windungszahl in der
gleichen Spiralrichtung gewickelt, aber die Verteilung der Windungen ist nicht durchgehend gleichmäßig,
sondern die Windungen sind bei den Mittelteilen 32, 35 am dichtesten, und gegen die entgegengesetzten
Enden wird der Wicklungsgrad stetig größer. Wegen der Selbstkapazitäten 33 und 34 wird bei einer derartigen
Anordnung die Erregung durch horizontale Ablenkstöße gleich der von Fig. 2, wobei keine
Schwingung auftritt, aber gleichzeitig erhält man ein homogenes magnetisches Ablenkfeld, weil die Verteilungsart
der von Fig. 3 ähnlich ist.
In Fig. 5 ist eine Ablenkspule 41 um einen magnetisierbaren Kern 40 gewickelt. Die Spule 41 enthält
16 Lagen mit je 180 Drahtwindungen. In der Figur wird nur die erste Schicht vollständig gezeigt, und
der Draht führt zur Anfangsstelle der zweiten Wicklungsschicht.
Die Gesamtwindungszahl der Spule 41 beträgt 180 · 16 = 2880 Windungen. Bei Verwendung der
Spule in einer gebräuchlichen Kathodenstrahlröhre wurde keine merkliche Störung des Bilds infolge horizontaler
Ablenkstöße festgestellt.
Claims (2)
1. Ablenkspulensystem für Kathodenstrahlröhren, das aus Ablenkspulen für vertikale und
horizontale Ablenkrichtungen zusammengesetzt ist, mit einem magnetisierbaren Kern und einer
Vielzahl darauf befindlicher überlagerter Drahtwindungslagen, wobei die Drahtwindungen jeder
Lage in gleicher Spiralrichtung gewickelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ablenkspule
für die Vertikalablenkung die Drahtwindungen jeder Lage im Mittelteil am dichtesten und gegen
die entgegengesetzten Enden der Lage mit stetig zunehmendem Abstand gewickelt sind.
2. Ablenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Lagen gleiche Drahtwindungszahl
aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 610/322 6.62
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3140432X | 1959-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM47403A Pending DE1131818B (de) | 1959-12-23 | 1960-12-14 | Ablenkspulensystem fuer Kathodenstrahlroehren, das aus Ablenk-spulen fuer vertikale und horizontale Ablenkrichtungen zusammengesetzt ist |
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-
1960
- 1960-11-28 US US71975A patent/US3140432A/en not_active Expired - Lifetime
- 1960-12-14 DE DEM47403A patent/DE1131818B/de active Pending
Also Published As
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