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DE1271608B - Zahnausbildung an Bremsstreifen fuer Skier - Google Patents

Zahnausbildung an Bremsstreifen fuer Skier

Info

Publication number
DE1271608B
DE1271608B DEP1271A DE1271608A DE1271608B DE 1271608 B DE1271608 B DE 1271608B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271608 A DE1271608 A DE 1271608A DE 1271608 B DE1271608 B DE 1271608B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ski
braking
skis
strips
teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Stanley Patterson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH643162A external-priority patent/CH396722A/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1271A priority Critical patent/DE1271608B/de
Publication of DE1271608B publication Critical patent/DE1271608B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges
    • A63C5/0485Complementary or supplementary ski edges

Landscapes

  • Tires In General (AREA)

Description

  • Zahnausbildung an Bremsstreifen für Skier Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnausbildung an Bremsstreifen für Skier, die im wesentlichen im Bereich der Skibindung an einer Längskante befestigt sind, deren gezähnter Teil etwa bündig mit der Skilauffläche ist, so daß die Zähne erst beim Kanten des Skis in die harte Schnee- oder Eisfläche eingreifen.
  • Es sind Bremsstreifen bekannt, die, als Harscheisen oder zum Steigen verwendet, seitlich an den Skiern angeordnet sind und Zähne aufweisen, die ein erhebliches Stück weit in den Bereich unter der Lauffläche des jeweiligen Skis vorstehen. Ein solcher Bremsstreifen ergibt naturgemäß eine erhebliche Bremsung, die jedoch, wenn er sich in seiner Arbeitsstellung befindet, ständig wirkt und höchstens durch starkes Verkanten der Skier kurzzeitig unwirksam gemacht werden kann. Für eine schnelle Abfahrt können diese Bremsstreifen in eine unwirksame Stellung weggeklappt werden und bei Bedarf, jedoch nur nach vorherigem Anhalten, wieder durch Zurückklappen zur Wirkung gebracht werden.
  • Es sind auch Bremsstreifen bzw. Skier mit besonders ausgebildeten Kanten bekannt, die eine im Grundriß bestehende Kerbung mit vertikalen Zahnflanken aufweisen. Diese Bremsstreifen sind an der Unterfläche des Skis im Bereich der Kanten eingelassen oder stehen seitlich über die Kanten über. Da an den Bremsstreifen erhebliche Kräfte auftreten, müssen diese stark dimensioniert und fest mit dem Ski verbunden sein. Bei in die Unterfläche eingelegten gekerbten Bremsstreifen tritt deshalb eine Schwächung des Skis auf. Außerdem führen diese Verzahnungen mit nur horizontalen Zahnflanken, deren Bremswirkung durch Verkanten des Skis zum Einsatz gebracht werden soll, auch bereits zu einer ständigen Bremsung und Verlangsamung während der Abfahrt, während die eigentliche Nutzbremsung von unzureichender Wirkung ist. Sind größere Zahnzwischenräume vorgesehen, so füllen sich diese schnell mit Schnee und Eisteilen und stellen die gesamte Funktion der Bremsstreifen in Frage.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Zahnausbildung der bekannten Bremsstreifen für Skier derart zu verbessern, daß die Zähne auch beim Bremsen, insbesondere auf harter Schnee- und Eisfläche, griffig bleiben, ein Schnee- und Eisansatz verhindert und damit die Bremswirkung erhöht wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zähne an der Außenseite der Bremsstreifen durch dreieckpyramidenförmige Einschnitte gebildet sind, wobei jeweils die Pyramidenspitze der Skioberseite zugewandt ist. Während bei einer solchen Zahnausbildung die gewähnliche Abfahrt vollkommen ungehindert durchgeführt werden kann, ist es möglich, beispielsweise bei plötzlichem Erreichen eines Eisfelds durch Verkanten der Skier hinsichtlich der Pistenebene und Schrägstellen hinsichtlich der Bewegungsrichtung -- also durch natürliche Skibremsbewegungen, etwa im Rahmen des »Schneepflugfahrens« oder eines »Kristiania« - die Zahnkeile scharf in das Eis eingreifen zu lassen und so eine erhebliche Bremswirkung zu erzielen. Auch beim Traversieren eines Hanges wird durch Neigung der Skilauffläche zur Pistenfläche hin mit den an den Skiern befestigten Bremsstreifen eine Bremswirkung gegen seitliches Abgleiten erzielt. Weil bei größerem Verkantungswinkel der Skier die Zähne der Bremsstreifen tiefer in die Pistenfläche eingreifen, kann auch mit dünnen Bremsstreifen eine starke Bremsung durchgeführt werden, wobei der ungekerbte obere Teil des unbeweglich am Ski montierten Bremsstreifens die nötige mechanische Festigkeit gewährleistet. Die dünnen Bremsstreifen können mit zur Skilängsrichtung nur flach geneigten Zahnflanken versehen sein, die während der Geradeausfahrt kaum eine Bremswirkung ausüben und einen Eis- und Schneeansatz verhindern. Bremsstreifen mit flachen Neigungen der Zahnflanken setzen außerdem, wie durch praktische Erfahrung bestätigt worden ist, die Verletzungsgefahr für den Skiläufer hinsichtlich etwaiger Sägeeffekte herab.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Unteransicht eines mit einer erfindungsgemäßen Verzahnung versehenen Bremsstreifens an einem Ski, F i g. 2 die erfindungsgemäße Zahnausbildung eines an einem Ski befestigten Bremsstreifens in vergrößerter Seitenansicht, F i g. 3 einen Querschnitt durch F i g. 2 gemäß Linie A -A.
  • Ein Ski 10 ist im Bereich 19 seiner Bindung entlang seinen beiden Außenkanten mit einem Bremsstreifen 11' ausgerüstet, der eine in F i g. 1 nur schematisch angedeutete, nach unten weisende Zähnung aufweist, die über die Skilängskante hinausragt und etwa bündig mit der Unterseite des Skis liegt. Er ist durch Holzschrauben mit dem Ski verbunden.
  • Gemäß F i g. 2 und 3 trägt der Mittelteil 30 des Skis einen durch Schrauben abnehmbar befestigten Bremsstreifen 31, der mit Zähnen 34 versehen ist, die bündig zur Unterseite 35 des Skis liegen und über dessen Seitenkante hinausragen. Im übrigen ist die Längskante des Skis durch eine übliche Metallschiene 36, die sich über die ganze Länge des Skis erstreckt, gegen Beschädigung geschützt.
  • Die Zähne 34 sind durch pyramidenförmige Einschnitte 38 in dem ansonsten im Querschnitt rechteckigen Bremsstreifen 31 gebildet. Die Einschnitte unterbrechen die untere Außenkante des Brems-Streifens 31, und die zwischen ihnen stehengebliebenen Teile bilden die Zähne 34. Der Bremsstreifen 31 besteht im beschriebenen Beispiel aus Metall.
  • Die Unterfläche des Bremsstreifens 31 und der Zähne 34 kann jedoch auch im Vergleich zur Gleitfläche des Skis eine leichte Schräge nach oben aufweisen, so daß die Bremswirkung nur bei steileren Neigun(iswinkeln des Skis zur Unterlage auftritt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Zahnausbildung an Bremsstreifen für Skier, die im wesentlichen im Bereich der Skibindung an einer Längskante befestigt sind, deren gezähnter Teil etwa bündig mit der Skilauffläche ist, so daß die Zähne erst beim Xanten des Skis in die harte Schnee- oder Eisfläche eingreifen, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n et, daß die Zähne (34) an der Außenseite der Bremsstreifen (31) durch dreieckpyramidenförmige Einschnitte (38) gebildet sind, wobei jeweils die Pyramidenspitze der Skioberseite zugewandt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 429 323; schweizerische Patentschriften Nr. 87 212, 169 962; französische Patentschrift Nr. 1274 895.
DEP1271A 1962-05-26 1962-06-08 Zahnausbildung an Bremsstreifen fuer Skier Pending DE1271608B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1271A DE1271608B (de) 1962-05-26 1962-06-08 Zahnausbildung an Bremsstreifen fuer Skier

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH643162A CH396722A (de) 1962-05-26 1962-05-26 Ski
DEP1271A DE1271608B (de) 1962-05-26 1962-06-08 Zahnausbildung an Bremsstreifen fuer Skier

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1271608B true DE1271608B (de) 1968-06-27

Family

ID=25699565

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1271A Pending DE1271608B (de) 1962-05-26 1962-06-08 Zahnausbildung an Bremsstreifen fuer Skier

Country Status (1)

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DE (1) DE1271608B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH87212A (de) * 1918-12-16 1920-11-16 Kappes Karl Friedrich Schneeschuh.
DE429323C (de) * 1926-05-21 Karl Leu Skigleitschutz
CH169962A (de) * 1930-11-12 1934-06-15 A Attenhofer Kantenschutz für Skier.
FR1274895A (fr) * 1959-12-05 1961-10-27 Carre pour ski

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE429323C (de) * 1926-05-21 Karl Leu Skigleitschutz
CH87212A (de) * 1918-12-16 1920-11-16 Kappes Karl Friedrich Schneeschuh.
CH169962A (de) * 1930-11-12 1934-06-15 A Attenhofer Kantenschutz für Skier.
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