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DE1271419B - Plattenspieler mit einstellbarer Antiskating-Einrichtung - Google Patents

Plattenspieler mit einstellbarer Antiskating-Einrichtung

Info

Publication number
DE1271419B
DE1271419B DE19661271419 DE1271419A DE1271419B DE 1271419 B DE1271419 B DE 1271419B DE 19661271419 DE19661271419 DE 19661271419 DE 1271419 A DE1271419 A DE 1271419A DE 1271419 B DE1271419 B DE 1271419B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tonearm
leaf spring
record player
spring
skating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661271419
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Kriebel
Dipl-Phys Gustav Maass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELAC Electroacustic GmbH filed Critical ELAC Electroacustic GmbH
Priority to DE19661271419 priority Critical patent/DE1271419B/de
Publication of DE1271419B publication Critical patent/DE1271419B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/10Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/12Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse
    • G11B3/28Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse providing transverse bias parallel to record

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

  • Plattenspieler mit einstellbarer Antiskating-Einrichtung Die Erfindung geht aus von einem Plattenspieler mit einer Antiskating-Einrichtung, die mittels eines Einstellgliedes in ihrer Stärke zur Berücksichtigung unterschiedlicher Auflagekräfte des Tonarmes einstellbar ist.
  • Eine Antiskating-Einrichtung besteht aus einer Kraftquelle (Feder oder Magnet), die einerseits mit dem Gehäuse und andererseits mit der vertikalen Tonarmachse verbunden ist und auf diese ein Drehmoment ausübt, so daß der Tonarm vorzugsweise zum Plattenrand hingezogen wird. Da die zur Plattenmitte hin gerichtete Skatingkraft proportional der Auflagekraft des Tonarmes ist, ist es zumindest wünschenswert, das Antiskating-Drehmoment bezüglich der Auflagekraft einstellbar auszubilden. Dies stößt aber auf erhebliche Schwierigkeiten, weil mehrere einander zum Teil konträr entgegenstehende Forderungen erfüllt werden müssen. Dies sei am Beispiel einer Feder als Kraftquelle erläutert.
  • Dadurch nämlich, daß der Tonarm beim Abspielen der Schallplatte gegen die Federkraft einschwenkt, verspannt er diese, und die Federkraft nimmt zu. Gebraucht wird aber ein abnehmendes Antiskating-Drehmoment, so daß besondere Kunstgriffe notwendig sind, um diese unerwünschte Zunahme zu mildern oder umzukehren.
  • Eine Möglichkeit besteht darin, die Feder groß genug zu machen, so daß die relativ kleine Schwenkung des Tonarmes beim Abspielen der Schallplatte die Feder relativ wenig längt. Es ergibt sich zwar immer noch eine nach innen zunehmende Federkraft, aber der Anstieg kann so klein gehalten werden, daß die Federkraft praktisch konstant bleibt. So ist es bekannt (USA.-Patentschrift 3 088 742) über die vertikale Tonarmachse eine mehrfach gewundene und deshalb lange Spiralfeder zu streifen und mit dieser konzentrisch anzuordnen, wobei deren eines Ende an der Achse und das andere Ende an einer gehäusefesten, die Achslagerung tragenden Buchse befestigt ist.
  • Diese Antiskating-Einrichtung ist zwar einfach, aber nicht einstellbar auszubilden. Wollte man nämlich das Gegenlager der großen bzw. langen Feder einstellbar verlagern, so würden sich sehr große, praktisch nicht vertretbare Einstellwege ergeben, weil zusätzlich zur Weichheit der Feder auch noch eine große Variation der Auflagekraft von beispielsweise 1 bis 6 p, also wenigstens im Verhältnis 1: 6, zu berücksichtigen ist.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin (USA.-Patentschrift 3129 008), eine relativ lange Zugfeder auf einen sehr kurzen, schellenartig an der vertikalen Tonarmachse befestigten Hebel einwirken zu lassen. Beim Schwenken des Tonarmes verändert sich die effektive Hebellänge wegen der Kürze des Hebels sehr stark, so daß eine mit dem Rillenradius einhergehende Abnahme des Antiskating-Drehmoments erreicht werden kann. Aber auch hier würde eine einstellbare Verlagerung des Gegenlagers zu untragbar großen Einstellwegen führen. Hinzu kommt noch, daß der Platz unter der Platine oftmals für derartige Einstellvorrichtungen mit so großen Einstellwegen nicht ausreicht. Ferner ist es bekannt (französische Patentschrift 1389 300), eine große Abhängigkeit der effektiven Hebellänge von der Schwenkung des Tonarmes zum Ausgleich der zunehmenden Federspannung dadurch zu gewinnen, daß ein zwar längerer, dafür aber nahezu parallel zum Tonarm und zur Zugfeder ausgerichteter Hebel zwischen Tonarm und relativ langer Zugfeder angeordnet ist. Auch hier ergeben sich zu lange, räumlich nicht mehr unterbringbare Einstellwege.
  • Es ist deshalb für die Einstellung des Antiskating-Drehmoments davon Gebrauch gemacht worden (deutsche Auslegeschrift 1217 091), den Winkel zwischen einem unter Federzug stehenden Hebel am Tonarm und dem Tonarm einstellbar auszubilden, so daß sich die effektive Hebellänge einstellbar verändert. Auch hier ist die Variationsmöglichkeit für die Auflagekraft eingeengt, weil nur bei kleinen effektiven Hebellängen deren Änderung beim Schwenken des Tonarmes der Federspannung und damit der Zunahme der Antiskating-Kraft entgegenarbeitet, so daß ein nach inneren Rillenradien fallendes Antiskating-Drehmoment resultiert. Dagegen kommt bei der Einstellung größerer effektiver Hebellängen die Längung der Feder verstärkt zur Wirkung und damit die Zunahme der Federkaft, so daß ein ungefähr konstantes, wenn nicht gar ansteigendes Antiskating-Drehmoment resultiert. Dies stimmt aber mit dem wirklichen benötigten Antiskating-Drehmoment nicht mehr überein, sondern stellt eine Überkompensation dar.
  • Es ist weiter versucht worden, diese Einstellschwierigkeiten, die bei Verwendung einer Feder als Antiskating-Kraftquelle auftreten, zu vermeiden, indem zur Kompensation der Skating-Kraft die vertikale Schwenkachse des Tonarmes gegenüber der Lotrechten lediglich geneigt wird (USA.-Patentschrift 2 647 753). Einmal ist diese durch die Schrägstellung entstehende seitliche Komponente der Schwerkraft nicht einstellbar und zum anderen auch unbestimmt, weil es für die Größe dieser Komponente auf den Neigungswinkel gegenüber der Lotrechten ankommt, dieser aber von der zufälligen Aufstellung des Plattenspielers abhängt. Die fehlende Einstellbarkeit läßt sich zwar unter Verwendung eines Kardanlagers mit einstellbarem Zwischenring erreichen (deutsche Auslegeschrift 1036 525), dagegen bleibt der prinzipiell nicht behebbare Mangel der Aufstellungsabhängigkeit.
  • Ferner ist es bei einer Antiskating-Einrichtung mit magnetischer Kraftquelle bekannt (britische Patentschrift 1005 810), die magnetische Kraft durch Heben und Senken bzw. Zu- und Wegführen der Magnete zu vergrößern oder zu verkleinern. Trotz anpassender Formgebung der Magnete selbst ist aber insbesondere für die kleinen Auflagekräfte von 1 bis 2 p keine genügende Anpassung an den Verlauf der Skating-Kraft in Abhängigkeit vom Rillenradius zu erzielen. Diese aus der Form kommende Korrektionsmöglichkeit ist nämlich schon aus Gründen der Geometrie wie auch des spröden, harten, zu sinternden Werkstoffes der Permanentmagnete sehr beschränkt und verliert mit zunehmendem Abstand der Magnete sehr schnell ihre Wirkung vollständig. Die richtige Skating-Kompensation ist aber gerade für diese kleinen Auflagekräfte wichtig. Ferner zeigt das Magnetfeld wegen der quadratischen Abnahme seiner Feldstärke mit der Entfernung der Pole beim Schwenken des Tonarmes eine unzulässige große Änderung -der Antiskating-Kraft. Dies trifft in verstärktem Maß für die größeren Auflagekräfte, etwa ab 3 p, zu, weil sich dann die Pole zunächst nur mit geringem Abstand gegenüberstehen, der sich beim Schwenken des Tonarmes stark vergrößert. Bei dieser Lösung mit magnetischer Kraftquelle ist also sowohl für die kleinen als auch für die großen Auflagekräfte keine befriedigende Kompensation der Skating-Kraft über den ganzen Schwenkbereich des Tonarmes vorhanden. Weitere Fehler sind dadurch zu erwarten, daß der Ort und die Ausdehnung der Pole - zusätzlich zur Polstärke selbst - bei der Fertigung der verwendeten Scheiben- oder ringförmigen Magnete stark schwankt. Zusätzlich sind Magnete der erforderlichen Größe wesentlich teuerer als Federn; auch muß die Mechanik zur Änderung des Magnetabstandes präziser als bei der Einstellung von Federn ausgebildet werden, weil bei kleinen Polabständen schon geringe Abstandsänderungen merkbare Kraftänderungen bewirken.
  • Die Erfindung greift deshalb wieder auf Federn als Kraftquelle zurück, wodurch die Nachteile dieser anderen Kraftquelle vermieden werden, und stellt sich die weitergehende Aufgabe, die bisher die Verwendung der Feder als Kraftquelle einschränkenden Nachteile zu vermeiden und zusätzlich eine bezüglich der Auflagekraft in weiten Grenzen einstellbare und trotzdem möglichst einfache und raumsparende Antiskating-Einrichtung zu schaffen.
  • Die Lösung ist gekennzeichnet durch die Anordnung einer um die vertikale Tonarmachse gewundenen ersten Blattfeder als erste Kraftquelle für die Antiskating-Einrichtung, der eine zweite ähnliche Blattfeder als weitere Kraftquelle mittels des Einstellgliedes zuschaltbar ist.
  • Hierdurch ist bei bequemster Bedienung eine mehrfache Ausnutzung von Korrektionsmitteln für eine Anpassung der Federkräfte an ein gewünschtes, von dem Verlauf der Federkraft abweichendes Antiskating-Drehmoment gewonnen. Dadurch ist ein sehr großer Variationsbereich der Auflagekraft-Einstellung erfaßbar und trotzdem eine kompakte Antiskating-Einrichtung möglich. Ferner bleibt eine gewünschte, vorgegebene Abhängigkeit des Antiskating-Drehmoments vom Tonrillenradius auch bei der Einstellung von weiter auseinanderliegenden Werten der Auflagekraft erhalten.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt mit Seitenansicht und F i g. 2 einen Querschnitt durch die bei der vertikalen Tonarmachse angeordneten Antiskating-Einrichtung.
  • Mit 1 ist die vertikale Tonarmachse bezeichnet. Sie ist mittels zweier Kugellager 2 und einer Lagerbuchse 3 an der Platine 20 des im übrigen weiter nicht dargestellten Plattenspielers leicht schwenkbar befestigt.
  • Es wird in dem Beispiel eine mit einer Feder arbeitende Antiskating-Einrichtung verwendet, obwohl die Erfindung auch für andere Kraftquellen, wie Magnete, vorteilhaft verwendbar ist. Zur Korrektion des Verlaufs der Federkraft beim Abspielen der Platte wird eine an der Tonarmachse befestigte Kurvenscheibe 4 (Nockenscheibe) benutzt, an die sich beim Schwenken des Tonarmes ein leicht biegsames Band 5 für einen Teil des Umfanges anlegt, das mit seinem anderen Ende an der Feder befestigt ist. Diese Feder ist mittels des Einstellgliedes 6 für die auf der Skala 7 vermerkten Auflagekräfte eine zweite Feder zuschaltbar.
  • In weiterer Ausbildung wird als erste Kraftquelle bzw. Feder eine um die vertikale Tonarmachse 1 gewundene Blattfeder 8 angeordnet, der eine zweite ähnliche Blattfeder 9 zuschaltbar ist. Es handelt sich hier tatsächlich um Blattfedern und nicht um Spiralfedern, was dadurch zustande kommt, daß das freie Ende 10 der ersten Blattfeder 8 an dem Band 5 befestigt ist. Dies hat den Vorteil, daß beim Schwenken des Tonarmes bzw. der Kurvenscheibe 4 aus der ausgezogen gezeichneten, für innere Rillenradien maßgeblichen Stellung in die gestrichelte, für äußere Rillenradien wirksame Stellung 4a das freie Federende 10 im Verhältnis zur großen Länge der gewundenen Blattfeder 8 nur wenig verrückt wird, und sich daher die Federkraft nur wenig ändert. Diese praktisch als konstant anzusehende Federkraft wirkt über die Kurvenscheibe 4 mit einem beim Abspielen der Schallplatte veränderlichen, effektiven Hebelarm auf die Tonarmachse 1, so daß eine Anpassung des AntiskatingDrehmoments an die Tonarmgeometrie möglich ist. Durch die Formgebung der kurvenförmigen Berandung 4 b der Kurvenscheibe 4, an die sich das Band 5 anlegt, ist eine weitestgehende Anpassung möglich.
  • Naturgemäß kann die gewundene Blattfeder 8 auch auf einen, in der F i g. 2, a herausgezeichneten Hebel 11 an der Tonarmachse 1 wirken. Das freie Ende 10 b der Blattfeder ist mit dem kurzen Hebel 11 drehbar, z. B. in einer Kerbe oder über einem nicht gezeichneten Bolzen, verbunden, damit sich die Blattfederwirkung und diese außerdem mit veränderlicher effektiver Hebellänge ergibt. Eine feste Einspannung in den Hebel 11 würde die Feder 8 zur Spiralfeder machen, die mit konstanter effektiver Hebellänge auf die Tonarmachse wirken und deshalb eine mit der Einwärtsbewegung des Torarmes ansteigendes Antiskating-Drehmoment ergeben würde.
  • Das zweite Ende 13 der Blattfeder 8 ist gehäusefest an dem Gegenlager 14 befestigt. Das Gegenlager 14 wird nämlich von dem an der Lagerbuchse 3 fest angeschraubten Kugellagerdecke115 getragen. Damit ergibt sich bereits eine einfache und raumsparende Antiskating-Einrichtung, die auch für sich allein vorteilhaft verwendbar ist. Will man sie aber beispielsweise durch Verrücken des Federgegenlagers 14 einstellbar machen, so ergeben sich wegen der bei der Schwenkung des Torarmes an sich vorteilhaften Länge der Feder 8 die eingangs geschilderten Schwierigkeiten. Trotzdem läßt sie sich aber auf einfache Weise weiterbilden, so daß unter Erhaltung ihrer Vorzüge auch die Einstellung der Auflagekraft in ausreichendem Maß möglich ist.
  • Hierzu wird die Anordnung ergänzt durch eine an der ersten Blattfeder entlangschiebbare Anordnung einer zweiten gewundenen Blattfeder 9, wobei ihr freies Ende 16 an der ersten Blattfeder 8 kraftschlüssig und in deren Längsrichtung verschieblich und ihr anderes Ende 17 mit dem Einstellglied 6 fest verbunden ist. Der Kraftschluß kann beispielsweise mittels eines um beide Federn gelegten, an dem verschieblichen Federende 16 befestigten Nylonringes 18 hergestellt werden.
  • Es ergibt sich die angestrebte Wirkung, daß die erste, an sich vorteilhafte Blattfeder 8 durch die zweite Blattfeder 9 einstellbar verstärkt wird, so daß an dem Band 5 eine der Einstellung entsprechende größere Kraft zieht. Die zweite Feder 9 ist der ersten Feder 8 zuschaltbar.
  • Für die Ausbildung der Anzeige ist es vorteilhaft, daß wenigstens eine der beiden Blattfedern mit einer vollen Windung berührungsfrei um die vertikale Tonarmachse gewunden ist; dann läßt sich nämlich mit einer Drehung der ganze Einstellbereich durchfahren. Dabei vereinfacht es die Vorrichtung weiter, wenn die beiden Blattfedern gleich lang sind.
  • Ferner wird bei gleicher Einfachheit der Einstellbereich vergrößert, wenn die erste Blattfeder 8 bezüglich ihrer Stärke für die kleinste Auflagekraft und die zweite Blattfeder 9 für die größte Auflagekraft minus dieser kleinsten Auflagekraft ausgelegt ist.
  • In der F i g. 2 ist die erste Feder 8 für 1 p (Pond) Auflagekraft ausgelegt. Sie erzeugt also ein solches Drehmoment an der Tonarmachse 1 und weiter am Tonarm, daß an der Abtastnadel eine nach außen gerichtete Kraft von etwa 10 % der Auflagekraft von 1 p, also ungefähr 0,1 p, zur Verfügung steht. An dieser Rechnung soll auch deutlich gemacht werden, daß es sich bei den Federn 8 und 9 um schwache Federn handelt und daß in der Vorrichtung nur geringe Kräfte umgesetzt werden. Ferner ist die zweite Feder 9 durch ihre Abmessungen, insbesondere ihre Dicke oder durch ihren Elastizitätsmodul fünfmal so stark gewählt. Dies hat die Wirkung, daß, wenn ihr freies Ende 16 bis zum freien Ende 10 der ersten Feder geschoben ist, beide Federn sich voll addieren und zusammen die für die gewählte höchste Auflagekraft 6 p nötige Kraft liefern.
  • Wird das freie Ende 16 bis etwa auf die halbe Länge der ersten Feder geschoben (gestrichelte Stellung 18a des Nylonringes 18), so ergibt sich bereits die doppelte Kraft, vor allem durch die Verkürzung der ersten Feder B. In der Stellung 18 b des Nylonringes 18 ist diese Federlänge auf ungefähr ein Viertel reduziert und die Kraft vervierfacht. In dieser Stellung wird bereits die zweite Feder beim Schwenken des Tonarmes in verstärktem Maß mitgebogen, so daß die verbleibende freie Länge der ersten Feder 8 in der Praxis bereits kleiner als ein Viertel zu wählen ist. Analog ergeben sich die übrigen Werte.
  • Die Antiskating-Einrichtung ist also trotz ihrer Einfachheit in weiten Grenzen bezüglich der Auflagekraft einstellbar. Trotzdem ist sie sehr einfach und kompakt. Sie kann diese Vorzüge verstärkt zur Wirkung bringen, wenn die Antiskating-Einrichtung in einem mit der vertikalen Tonarmachse konzentrischen, hohlen Einstellring 6 angeordnet ist. Die Antiskating-Einrichtung ist dadurch auch einfach herstellbar und montierbar und beansprucht keinen Teil des unterhalb der Platine 20 knappen Raumes.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, insbesondere ist die Blattfeder 8 als Spiralfeder verwendbar, wenn der damit verbundene ansteigende Verlauf der Federkraft nicht stört.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Plattenspieler mit einer Antiskating-Einrichtung, die mittels eines Einstellgliedes in ihrer Stärke zur Berücksichtigung unterschiedlicher Auflagekräfte des Tonarmes einstellbar ist, gekennzeichnet durch die Anordnung einer um die vertikale Tonarmachse ersten Blattfeder (8) als erste Kraftquelle für die Antiskating-Einrichtung, der eine zweite ähnliche Blattfeder (9) als weitere Kraftquelle mittels des Einstellgliedes zuschaltbar ist.
  2. 2. Plattenspieler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Befestigung einer Kurvenscheibe (4) an der vertikalen Tonarmachse, an der die erste Blattfeder (8) mittels eines über die Kurvenscheibe gespannten Bandes ein mit der Tonarmschwenkung variierendes, der Tonarmgeometrie angepaßtes Antiskating-Drehmoment erzeugt.
  3. 3. Plattenspieler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit ihrem Gegenlager gehäusefesten Anordnung der ersten gewundenen Blattfeder (8) und einer an der ersten entlangschiebbaren Anordnung der zweiten gewundenen Blattfeder (9), wobei ihr freies Ende (16) an der ersten Blattfeder kraftschlüssig und in deren Längsrichtung verschieblich und ihr anderes Ende (17) mit dem Einstellglied (6) fest verbunden ist.
  4. 4. Plattenspieler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden Blattfedern mit einer vollen Windung berührungsfrei um die vertikale Tonarmachse gewunden ist.
  5. 5. Plattenspieler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beidem Blattfedern gleich lang sind.
  6. 6. Plattenspieler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Blattfeder (8) bezüglich ihrer Stärke für die kleinste Auflagekraft und die zweite Blattfeder (9) für die größte Auflagekraft minus dieser kleinsten Auflagekraft ausgelegt sind.
  7. 7. Plattenspieler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine drehbare Verbindung der gewundenen Blattfeder (8) mit einem von der vertikalen Tonarmachse getragenen kurzen Hebel (11). 8: Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Anordnung der Antiskatina-Einrichtung in einem mit der vertikalen Tonarmachse konzentrischen, hohlen Einstellring (6). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1036 525; britische Patentschrift Nr. 1005 810; USA.-Patentschrift Nr. 2 647 753.
DE19661271419 1966-07-13 1966-07-13 Plattenspieler mit einstellbarer Antiskating-Einrichtung Pending DE1271419B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2647753A (en) * 1948-09-22 1953-08-04 Columbia Broadcasting Syst Inc Phonograph pickup mounting
DE1036525B (de) * 1952-01-23 1958-08-14 Joseph Vincent Caltagirone Dr Tonarm fuer Plattenspieler
GB1005810A (en) * 1962-07-30 1965-09-29 Decca Ltd Improvements in pick-up arms for gramophones

Patent Citations (3)

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