-
Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen eines Federdämpferbeines,
das einen oberen Federteller und einen an einem Dämpferrohr des
Federdämpferbeines
axial feststehend angeordneten unteren Federteller aufweist, zwischen
welchen eine Schraubenfeder im Betrieb unter Vorspannung aufgenommen
ist, wobei das Dämpferrohr
an seinem unteren Ende ein quer zum Dämpferrohr verlaufendes Lagerauge
aufweist.
-
Federdämpferbeine
sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt. Diese werden
bei Kraftfahrzeugen zur Abstützung
des Achskörpers eingesetzt
und weisen ein oberen Federteller auf, welcher im Betrieb in der
Regel in einer vorbestimmten Winkelposition mit der Karosserie des
Kraftfahrzeuges verschraubt ist. Hierzu kann dieser obere Federteller
entweder mit Gewindebohrungen oder Gewinde zapfen versehen sein, über welche
der Federteller in entsprechender Position mit der Karosserie verschraubbar
ist. Des Weiteren sind solche Federdämpferbeine mit einem "unteren" Federteller versehen,
welcher axial feststehend an einem Dämpferrohr des Federdämpferbeines
mit einem axialen Abstand zum oberen Federteller angeordnet ist.
Dieser untere Federteller kann am Dämpferrohr auch abnehmbar befestigt
und gegenüber
dem Dämpferrohr drehbar
ausgebildet sein. Zwischen diesen beiden Federtellern wird im Betrieb
des Kraftfahrzeuges unter Vorspannung eine Schraubenfeder aufgenommen,
durch welche das Kraftfahrzeug federnd abgestützt wird.
-
Des
Weiteren ist bei einigen Konstruktionen eines Federdämpferbeines
im unteren Endbereich des Dämpferrohres
ein Lagerauge oder eine Aufnahmegabel vorgesehen, welches im wesentlich
quer zur Längsmittelachse
des Dämpferrohres
verlaufend an diesem Dämpferrohr
feststehend angeordnet ist. Über
dieses Lagerauge ist das Federdämpferbein
mit einer entsprechenden Aufnahme eines Achskörpers in Eingriff bringbar.
Dabei ist das Federdämpferbein über das
Lagerauge schwenkbar am Achskörper
gelagert. Auch kann am unteren Ende des Federdämpferbeines eine Lagergabel
mit zwei Lagerlaschen vorgesehen sein, welche mit koaxial zu einander
verlaufenden Lagerbohrungen versehen sind, über welche das Federdämpferbein
mit dem Achskörper schwenkbar
in Verbindung bringbar ist.
-
Bei
der Montage der Schraubenfeder zwischen den beiden Federtellern,
beispielsweise unter Zuhilfenahme eines Federspanners, ist der obere
Federteller gegenüber
dem unteren Lagerauge in eine vorbestimmte Winkelstellung zu bringen,
um beim späteren
Einbau des Federdämpferbeines
in das Kraftfahrzeug einerseits den oberen Federteller auf die Montagebohrungen
der Karosserie und andererseits gleichzeitig das Lagerauge auf die
Montagebohrungen des Achskörpers
in korrekter Art und Weise auszurichten zu können. D.h. dass der obere Federteller
schon bei der Federmontage gegenüber dem
Lagerauge des Federdämpferbeines
bezüglich seiner
Winkelstellung möglichst
korrekt auszurichten ist.
-
Hierzu
ist aus dem Stand der Technik beispielsweise eine Vorrichtung bekannt
(
DE 41 21 938 A1 )
welche mit einer Einspannvorrichtung versehen ist, in welcher das
Lagerauge des Federdämpferbeines
feststehend aufnehmbar ist. Diese Einspannvorrichtung ist ähnlich der
Konstruktion eines Schraubstockes ausgebildet und weist eine Halteplatte
auf, welche die eigentliche Klemmvorrichtung für das Lagerauge trägt. Diese
Halteplatte ist des Weiteren mit einem Führungsrohr versehen, das während des
Einsatzes der Vorrichtung etwa parallel zum Federdämpferbein
verläuft
und sich etwa über
die halbe Länge
des Federdämpferbeines
erstreckt. Dieses Führungsrohr
ist feststehend mit der Stützplatte
verbunden. Im oberen Endbereich dieses Führungsrohres ist eine Winkelskala
vorgesehen, welche ebenfalls feststehend mit dem Führungsrohr
in Verbindung steht. Im Führungsrohr
ist wiederum ein Teleskopstab axial verstellbar und drehbar angeordnet, welcher
mit einem Skalenzeiger drehfest in Verbindung steht. Dieser Skalenzeiger
ist ebenfalls im oberen Endbereich des Führungsrohres angeordnet und kann
beispielsweise lose auf der Skalenscheibe aufliegen. Bei Drehung
des Teleskopstabes wird dieser Skalenzeiger mitgedreht, so dass
an Hand der Skalenscheibe die relative Winkelstellung des Teleskopstabes
zum Führungsrohr
und damit auch zu dem in die Einspannvorrichtung eingespannten Lagerauge des
Federdämpferbeines
ablesbar ist. Um den oberen Federteller in einer vorbestimmten Winkellage bezüglich des
eingespannten Lagerauges des Federdämpferbeines ausrichten zu können, ragt
der Teleskopstab axial aus dem Führungsrohr
etwa bis in den oberen Endbereich des Federdämpferbeines heraus und weist
an seinem oberen Ende einen Lagerkopf auf, welcher zur Aufnahme
einer mehrfach verstellbaren Stabkonstruktion dient. Diese Stabkonstruktion
ist mit einem sogenannten Ausrichtlineal in Form eines Flachstahles
versehen, welcher mit dem oberen Federteller mit dessen Montageelementen feststehend
in Eingriff bringbar ist. Bei den Montageelementen des Federtellers
handelt es sich dabei um jene Elemente, welche zur feststehenden
Montage des Federtellers an der Karosserie des Fahrzeuges dienen.
-
Diese
bekannte Vorrichtung ist auf verschiedene Winkelstellungen von oberen
Federtellern zu deren unterem Lagerauge für verschiedene Federdämpferbeine
einstellbar, wobei der Teleskopstab axial verstellbar im Führungsrohr
aufgenommen ist, so dass der Teleskopstab der beim Spannvorgang bzw.
Entspannvorgang auftretenden Stellbewegung der zwischen den beiden
Federtellern anzuordnenden Schraubenfeder folgen kann.
-
Es
hat sich nun gezeigt, dass diese Vorrichtung zum Ausrichten von
Federtellern unterschiedlicher Federdämpferbeine entweder aufwendig
umgerüstet
werden muss, was ihre Stabkonstruktion betrifft, oder dass der Mechaniker
für entsprechend ausgewählte Federdämpferbeine
den zugehörigen Ausrichtwinkel
wissen und entsprechend an der Skalen scheibe ablesen bzw. einstellen
muss. Dies hat den Nachteil, dass es hier unter Umständen zu
Verwechslungen kommen kann, so dass eine getroffene Einstellung
für ein
bestimmtes Federdämpferbein nicht
korrekt ist und dieses anschließend
nicht korrekt in ein Kraftfahrzeug eingebaut werden kann.
-
Der
Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zur Verfügung
zu stellen, mittels welcher zweifelsfrei eine zu wählende Winkelausrichtung
eines Federtellers eines Federdämpferbeines
zu dessen Lagerauge durchführbar
ist.
-
Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
eine Einstellplatte vorgesehen ist, welche mit dem oberen Federteller
in einer vorbestimmten Winkelstellung feststehend in Eingriff bringbar
ist und, dass die Einstellplatte zusammen mit dem oberen Federteller über eine
Justiervorrichtung gegenüber
dem unteren Lagerauge des Dämpferrohres
ausrichtbar ist.
-
Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung mit
ihrer Einstellplatte sind Fehleinstellungen sicher ausgeschlossen.
Dabei ist die Einstellplatte einerseits mit einer Justiervorrichtung
einsetzbar. Als Justiervorrichtung kann hier beispielsweise die
in der Beschreibungseinleitung beschriebene Vorrichtung aus der
DE 41 21 938 A1 eingesetzt
werden. Durch entsprechende Ausgestaltung und Anordnung der Einstellplatte
am oberen Federteller ist beispielsweise bei Verwendung einer solchen
Justiervorrichtung gemäß des genannten
Standes der Technik diese stets mit ihrem Skalenzeiger gegenüber der
Winkelskala der Skalenscheibe auf einen Stellwinkel von 0° einstellbar,
so dass hier eindeutig keine Verwechslungen mehr auftreten können. D.h.,
dass die Einstellplatte mit der Justiervorrichtung derart koppelbar
ist, dass bei Einstellung einer Winkelstellung von 0° des Skalenzeigers
automatisch der mit der Einstellplatte gekoppelte obere Federteller
die korrekte Winkellage zum unteren Lagerauge des Federdämpferbeines einnimmt.
Diese korrekte Winkellage wird somit durch die vorbestimmte Winkellage
des Federtellers zur Einstellplatte bestimmt und es sind keinerlei Kenntnisse über die
tatsächlich
einzustellende Winkelstellung des Federtellers zum Lagerauge notwendig.
-
Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind den weiteren Unteransprüchen entnehmbar.
-
So
kann gemäß Anspruch
2 vorgesehen sein, dass die Einstellplatte mit mehreren Durchgangsbohrungen
versehen ist, über
welche der Federteller in der vorbestimmten Winkelposition an der Einstellplatte
feststehend montierbar ist. Durch diese Ausgestaltung ist der obere
Federteller in äußerst einfacher
Weise präzise
mit der Einstellplatte koppelbar.
-
Gemäß Anspruch
3 kann vorgesehen sein, dass die Einstellplatte mehrere Gruppen
von Durchgangsbohrungen aufweist, über welche der Federteller
wahlweise in unterschiedlichen Winkelpositionen an der Einstellplatte
montierbar ist und, dass die Durchgangsbohrungen für die verschiedenen
Einsatzzwecke gruppenweise unterschiedlich gekennzeichnet sind.
Häufig
sind die Federdämpferbeine
in einem Kraftfahrzeug auf der linken und rechten Fahrzeugseite
spiegelsymmetrisch eingebaut. Dies bedeutet, dass auch die Winkelstellung
des oberen Federtellers zum unteren Lagerauge des Federdämpferbeines
beispielsweise bezüglich
der Längsmittelachse
des Fahrzeuges spiegelsymmetrisch zu wählen ist. Durch die Ausgestaltung
gemäß Anspruch
3 ist eine solche spiegelsymmetrische Winkelausrichtung des oberen
Federtellers in einfacher Weise mit einer einzigen Einstellplatte
eindeutig einstellbar.
-
Gemäß Anspruch
4 kann vorgesehen sein, dass die Einstellplatte einen Halteabschnitt
aufweist, über
welche die Einstellplatte mit der Justiervorrichtung koppelbar ist.
Durch diese Ausgestaltung ist die Einstellplatte unabhängig von
ihrer Kopplung mit dem Federteller in einer eindeutigen Position
mit der Justiervorrichtung koppelbar.
-
Gemäß Anspruch
5 kann vorgesehen sein, dass die Justiervorrichtung eine Spanneinrichtung zur
feststehenden Einspannung des Lagerauges des Federdämpferbeines
aufweist und, dass die Spanneinrichtung mit einer Halteplatte versehen
ist, auf welcher ein im Einsatz parallel zum mit seinem Lagerauge
in der Spanneinrichtung eingespannten Federdämpferbein verlaufendes Führungsrohr
feststehend angeordnet ist, in welchem ein Teleskopstab axial verschiebbar
und relativ zur Halteplatte drehbar aufgenommen ist und, dass im
oberen Endbereich des Teleskopstabes ein Ausrichtelement vorgesehen ist,
an welchem die Einstellplatte mit ihrem Halteabschnitt abnehmbar
befestigt ist. Dabei kann der Teleskopstab in einer ersten Ausführungsform
drehfest mit dem Führungsrohr
in Eingriff stehen, so dass die Einstellplatte nach dem Ankoppeln
an diese Justiervorrichtung stets eine eindeutige Winkelposition
zu dem in die Spanneinrichtung eingespannten Lagerauge des Federdämpferbeines
einnimmt, wodurch gleichzeitig eine eindeutige Winkelausrichtung
des mit der Einstellplatte gekoppelten oberen Federtellers erreicht
wird.
-
Andererseits
kann gemäß Anspruch
6 vorgesehen sein, dass am oberen Ende des Führungsrohres eine Skalenscheibe
mit einer Winkelskala vorgesehen ist, welche mit dem Führungsrohr
feststehend verbunden ist und, dass im Bereich der Winkelskala ein
drehfest mit dem Teleskopstab verbundener Skalenzeiger angeordnet
ist. Durch diese Ausgestaltung ist die Justiervorrichtung einerseits
in herkömmlicher Weise
wie aus dem Stand der Technik bekannt einsetzbar und andererseits
auch wahlweise mit der erfindungsgemäßen Einstellplatte, wobei,
wie bereits oben erwähnt,
der Skalenzeiger beispielsweise für eine korrekte Winkelausrichtung
des Federtellers stets auf dieselbe Winkelposition, vorzugsweise
die Winkelposition 0° der
Winkelskala einzustellen ist.
-
Für diesen
variablen Einsatz der Justiervorrichtung und für eine einfache Ankopplung
der Einstellplatte an der Justiervorrichtung kann gemäß Anspruch
7 vorgesehen sein, dass das Ausrichtelement einen ersten zylindrischen
Führungsstab
aufweist, über
welchen das Ausrichtelement axial verschiebbar und drehbar in einem
Führungskopf
gelagert ist, der in einem Endbereich eines zweiten Füh rungsstabes
feststehend angeordnet ist und, dass der zweite Führungsstab
rechtwinklig zum ersten Führungsstab verläuft und,
dass der zweite Führungsstab
am oberen Ende des Teleskopstabes in einem weiteren Führungskopf
axial verstellbar und drehbar aufgenommen ist und, dass der weitere
Führungskopf über einen
Lagerkopf am oberen Ende des Teleskopstabes rechtwinklig zur Längsmittelachse
des Teleskopstabes schwenkbar gelagert ist. Durch diese Ausgestaltung
ist die Einstellplatte für
Federteller einsetzbar, deren Oberfläche im montierten Zustand nicht
rechtwinklig zur Längsmittelachse
des Federdämpferbeines
verläuft.
Für eine
solche Anpassung an die Neigung eines Federtellers ist die mehrfache
Schwenkbarkeit der Führungsstäbe vorgesehen.
-
Gemäß Anspruch
8 kann weiter vorgesehen sein, dass die Justiervorrichtung aus zwei
Führungsrohren,
zwei Führungsstangen
und einer Ausrichtstange gebildet ist und, dass die Führungsrohre
im Bereich zweier Halteaugen der Einstellplatte feststehend angeordnet
sind und, dass die Ausrichtstange mit dem Lagerauge des Federdämpferbeines
mit geringem Spiel in Eingriff bringbar ist und über die beiden Führungsstangen
mit den Führungsrohren
der Einstellplatte drehfest und axial verstellbar in Verbindung bringbar
ist. Diese Ausgestaltung der Justiervorrichtung zeichnet sich durch
einen äußerst einfachen
Aufbau und durch eine äußerst einfache
Handhabung aus. Insbesondere ist bei Verwendung einer solchen Justiervorrichtung
die Einspannung des Lagerauges in eine spezielle Einspannvorrichtung
nicht notwendig, da die korrekte Winkelausrichtung des Federtellers
zum Lagerauge durch die mit dem Lagerauge in Eingriff stehende Ausrichtstange über die beiden
Führungsstangen
und die Einstellplatte erfolgt.
-
Anhand
der Zeichnung werden nachfolgend einige Ausführungsbeispiele der Erfindung
näher erläutert. Es
zeigt:
-
1 eine
perspektivische Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Einstellplatte zusammen mit Kupplungseinrichtungen, über welche
diese Einstellplatte mit einer Justiervorrichtung koppelbar ist;
-
2 eine
Prinzipdarstellung eines oberen, mit der Einstellplatte aus 1 koppelbaren
Federtellers eines Federdämpferbeines;
-
3 die
Einstellplatte aus 1 mit dem oberen Federteller
aus 2 im Einsatz an einem Fe derdämpferbein zusammen mit einer
Justiervorrichtung in perspektivischer Darstellung;
-
4 ein
zweites Ausführungsbeispiel
einer Einstellplatte zusammen mit den Elementen einer Justiervorrichtung
in perspektivischer Explosionsdarstellung;
-
5 die
Vorrichtung aus 4 im Einsatz an einem Federdämpferbein
zusammen mit dem Federteller aus 2 sowie
einer zusätzlichen
Spanneinrichtung, in welcher das Dämpferrohr des Federdämpferbeines
eingespannt ist.
-
1 zeigt
ein erstes Ausführungsbeispiel einer
Einstellplatte 1 in perspektivischer Darstellung, welche
in einer vorbestimmten Winkellage mit einem Federteller 2 aus 2 in
Eingriff bringbar ist.
-
Die
Einstellplatte 1 weist beim vorligenden Ausführungsbeispiel
eine im wesentlichen U-förmige Aussparung 3 auf,
in welche im montierten Zustand ein axial nach oben vorstehender
Montagedom 4 des Federtellers 2 hineinragt. Alternativ
zu dieser Ausgestaltung kann die Einstellplatte 1 auch
Ringförmig ausgebildet
sein. Zur feststehenden Kopplung der Einstellplatte 1 mit
dem Federteller 2 aus
-
2 weist
die Einstellplatte 1 mehrere Durchgangsbohrungen 5, 6, 7, 8, 9 und 10 auf.
Die Anordnung dieser Durchgangsbohrungen 5 bis 10 ist dabei
so gewählt,
dass die Einstellplatte 1 auf den Federteller 2 beispielsweise
in einer vorbestimmten Winkelstellung mit seinen Durchgangsbohrungen 5, 8 und 10 positionsgenau
auf den Federteller 2 aufsetzbar ist.
-
Der
Federteller 2 weist bei dem in 2 schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiel
zwei Gewindebohrungen 11 und 12 auf, auf welche
die Einstellplatte 1 beispielsweise mit seinem beiden Durchgangsbohrungen 5 und 8 ausrichtbar
ist. Die Gewindebohrungen 11 und 12 dienen im
normalen Betrieb des Federtellers 2 zur Befestigung des
Federtellers 2 an einer Karosserie eines Kraftfahrzeuges.
Des Weiteren ist aus 2 erkennbar, dass der Federteller 2 einen
nach oben axial vorstehenden Zentrierzapfen 13 aufweist,
welcher zur Montage an der Kraftfahrzeugkarosserie als Positionierhilfe
dient. Mit diesem Zentrierzapfen 13 ist die Einstellplatte 1 beispielsweise
mit der Durchgangsbohrung 10 formschlüssig in Eingriff bringbar.
-
Somit
wird deutlich, dass die Einstellplatte 1 beispielsweise
mit ihren Durchgangsbohrungen 5, 8 und 10 in
einer vorbestimmten Winkellage auf den Federteller 2 aufsetzbar ist.
Zur Positionssicherung der Einstellplatte 1 auf den Federteller 2 sind
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
zwei Befestigungsschrauben 14 und 15 vorgesehen,
welche durch die Durchgangsbohrungen 5 und 8 hindurch steckbar
und mit den beiden Gewindebohrungen 11 und 12 des
Federtellers 2 feststehend in Eingriff bringbar sind. Somit
ist die Einstellplatte 1 auf dem Federteller 2 in
einfacher Weise feststehend in einer vorbestimmten Winkellage, welche
durch die Durchgangsbohrungen 5, 8 und 10 definiert
ist, aufsetzbar.
-
Da
solche Federteller 2 an einem Fahrzeug sowohl am linken
als auch am rechten Federdämpferbein
eingesetzt werden, kann es erforderlich sein, den Federteller 2 auf
der rechten Fahrzeugseite in einer anderen Winkellage in das Fahrzeug
einzubauen, als auf der linken Fahrzeugseite. Um mit derselben Einstellplatte 1 diesen
wechselseitigen Einbau zu ermöglichen,
sind die weiteren Durchgangsbohrungen 6, 7 und 9 vorgesehen.
-
Wird
beispielsweise der Federteller 1 auf der rechten Seite
unter Zuhilfenahme der Durchgangsbohrungen 5, 8 und 10 gegenüber der
Einstellplatte 1 ausgerichtet, so werden die Durchgangsbohrungen 6, 7 und 9 für den Einbau
auf der linken Fahrzeugseite eingesetzt, so dass die Einstell platte 1 in
einer zweiten, vordefinierten Winkellage mit dem Federteller 2 in
Eingriff bringbar ist. Hierzu können
diese Durchgangsbohrungen 5, 8, 10 und 6, 7, 9 mit
entsprechenden Markierungen "L" bzw. "R" (in der Zeichnung nicht explizit dargestellt)
versehen sein, so dass für
den Monteur ersichtlich ist, welche der Durchgangsbohrungen 5 bis 10 für die linksseitige oder
rechtsseitige Montage zu wählen
sind.
-
Weiter
weist die Einstellplatte 1 des Ausführungsbeispiels aus 1 einen
ebenen Halteabschnitt 16 auf, an welchem ein Ausrichtelement 17 feststehend
montierbar ist. Zu dieser feststehenden Montage weist der Halteabschnitt 16 wiederum
zwei Durchgangsbohrungen 18 und 19 auf. Hierzu
sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
zwei Befestigungsschrauben 20 und 21 vorgesehen,
welche durch entsprechende Durchgangsgewinde 22 und 23 des
Ausrichtelementes 17 hindurch schraubbar und durch die
Durchgangsbohrungen 18 und 19 des Halteabschnittes 16 hindurch
steckbar sind. Mittels zweier Befestigungsmuttern 24 und 25 ist
somit das Ausrichtelement 17 über die beiden Befestigungsschrauben 20 und 21 feststehend
und positionsgenau auf dem Halteabschnitt 16 der Einstellplatte 1 befestigbar.
-
Wie
aus 1 weiter ersichtlich ist, bildet das Ausrichtelement 17 im
Bereich seiner Durchgangsgewinde 22 und 23 einen
Flachstahl 26, dessen Länge
etwa der Länge
des Halteabschnittes 16 entspricht, so dass dieser Flachstahl 26 eben
auf dem Halteabschnitt 16 aufsetzbar und mit diesem verschraubbar
ist.
-
An
diesem Flachstahl 26 ist in axialer Verlängerung
nach hinten ein zylindrischer Führungsstab 27 befestigt,
welcher zur Winkelausrichtung der Einstellplatte 1 über einen
zweiten Führungsstab 28 mit einem
Führungskopf 29 des
zweiten Führungsstabes 28 längs verschiebbar
in Eingriff bringbar ist. Der Führungskopf 29 weist
zur Aufnahme des Führungsstabes 27 eine
entsprechende Durchgangsbohrung 30 auf, welche als Spannelement
ausgebildet und mittels einer Spannschraube 31 verspannbar
ist, so dass der Führungsstab 27 in
dieser Durchgangsbohrung 30 in einer voreingestellten Position
feststehend fixierbar ist.
-
Die
beiden Führungsstäbe 27 und 28 bzw. das
Ausrichtelement 17 und der Führungsstab 28 können dabei
Teil einer Justiervorrichtung 35 sein, wie diese beispielhaft
aus 3 ersichtlich ist.
-
Diese
Justiervorrichtung 35 besteht beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus einer Spanneinrichtung 36, welche zur Aufnahme eines
unteren Lagerauges 37 eines Federdämpferbeines 38 dient. Wie
aus 3 ersichtlich ist, bildet dieses Federdämpferbein 38 ein
ausgehend vom Lagerauge 37 in den in 3 eingespannten
Zustand vertikal verlaufendes Dämpferrohr 39,
an welchem beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ein unterer
Federteller 40 axial feststehend angeordnet ist. Auf diesen
unteren Federteller 40 ist eine Schraubenfeder 41 aufgesetzt, welche
mit ihrem oberen Ende mit dem oberen Federteller 2 aus 2 in
Eingriff steht.
-
In
dem in 3 fertig montierten Zustand der Schraubenfeder 41 zwischen
dem unteren Federteller 40 und dem oberen Federteller 2 steht
die Schraubenfeder 41 im normalen Betriebszustand unter
axialer Vorspannung. Zur Montage des oberen Federtellers 2 wird
die Schraubenfeder 41 zunächst mittels eines aus dem
Stand der Technik hinreichend bekannten Federspanners vorgespannt
und in ihrer axialen Länge
soweit verkürzt,
dass der obere Federteller 2 einerseits auf das obere Ende
der Schraubenfeder 41 aufsetzbar und gleichzeitig mit einer
Kolbenstange 42 eines innerhalb des Dämpferrohres 39 angeordneten
Dämp ferelementes
(in der Zeichnung nicht sichtbar) in Eingriff bringbar ist. Um nun
diesen Federteller 2 in seiner Winkellage bezüglich des
Lagerauges 37 korrekt ausrichten zu können, ist die Einstellplatte 1 vorgesehen.
-
Es
ist erkennbar, dass die Einstellplatte 1 mit ihrer Durchgangsbohrung 10 mit
dem Zentrierzapfen 13 des oberen Federtellers 2 in
Eingriff steht. Des Weiteren ist die Einstellplatte 1 über die
beiden Befestigungsschrauben 14 und 15 feststehend
mit dem Federteller 2 verschraubt. Es wird deutlich, dass
aufgrund dieser Verbindung der Einstellplatte 1 mit dem Federteller 2 die
Einstellplatte 1 eine genau definierte Winkellage zum Federteller 2 aufweist.
Auch ist aus 3 erkennbar, dass der axial
nach oben vorstehende Montagedom 4 des Federtellers 2 von
der Aussparung 3 der Einstellplatte 1 aufgenommen wird.
-
Das
Ausrichtelement 17 ist mit seinem Flachstahl 26 über die
beiden Befestigungsschrauben 20 und 21 feststehend
an der Einstellplatte 1 montiert und steht mit ihrem Führungsstab 27 mit
dem Führungskopf 29 des
zweiten Führungsstabes 28 in
Eingriff.
-
Weiter
ist aus 3 ersichtlich, dass die Justiervorrichtung 35 mit
einem im wesentlichen parallel zum Feder dämpferbein 38 verlaufenden
Führungsrohr 45 versehen
ist, welches feststehend auf einer Halteplatte 46 der Spanneinrichtung 36 angeordnet ist.
Am oberen Ende dieses Führungsrohres 45 ist beim
vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Skalenscheibe 47 mit einer sich etwa über 180° erstreckenden
Winkelskala 48 feststehend angeordnet. In dieses Führungsrohr 45 ist
ein axial verstellbarer Teleskopstab 49 eingeschoben, welcher
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
im Führungsrohr 45 drehbar
aufgenommen ist und relativ zum Führungsrohr 45 und
damit auch relativ zum Federdämpferbein 38 axial
verstellbar ist.
-
Des
Weiteren ist auf der Skalenscheibe 47 ein Skalenzeiger 50 vorgesehen,
welcher mit dem Teleskopstab 49 bei dessen Drehung um dessen Längsmittelachse 51 mit
verstellt wird. Dabei ist dieser Skalenzeiger 50 über einen
entsprechenden Montagering 52 axial feststehend und drehbar
im oberen Endbereich des Führungsrohres 45 gelagert. Der
Skalenzeiger 50 kann mit seinem Montagering 52 auch
lose auf der Skalenscheibe 47 aufgelegt sein, wobei er
auf Grund der Schwerkraft auch bei Axialverstellung des Teleskopstabes 49 im
Führungsrohr 45 in
dieser Position verbleibt.
-
Die
genaue Funktionsbeschreibung dieser Justiervorrichtung
35 mit
ihrem Führungsrohr
45, dem
Teleskopstab
49 sowie den beiden Führungsstäben
27 und
28 ist
der
DE 41 21 938 A1 entnehmbar,
so dass an dieser Stelle voll inhaltlich auf diese Druckschrift
verwiesen wird.
-
Aus 3 ist
weiter ersichtlich, dass am oberen Ende des Teleskopstabes 49 ein
Lagerkopf 53 vorgesehen ist, in welchem ein weiterer Führungskopf 54 drehbar
gelagert ist, welcher identisch ausgebildet ist wie der Führungskopf 29 und
zur verschiebbaren Aufnahme des Führungsstabes 28 dient.
-
In
einer weiteren, in der Zeichnung nicht dargestellten Variante kann
der Teleskopstab 49 auch unverdrehbar aber axial verstellbar
im Führungsrohr 45 aufgenommen
sein. Bei einer solchen Ausgestaltung kann die Skalenscheibe und
der Skalenzeiger entfallen. Bei einer solchen Ausgestaltung entspricht die
Winkelstellung des Teleskopstabes 49 der in 3 dargestellten
0°-Stellung,
so dass hierdurch auch eine zwangsläufige Winkelausrichtung der
Einstellplatte 1 und somit auch des oberen Federtellers 2 gegenüber dem
Lagerauge 37 bewirkt wird.
-
Beim
vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Einstellplatte 1 aus den 1 und 3 ist
die Anordnung der Durchgangsbohrungen 5, 8 und 10 sowie
die Anordnung des Halteabschnittes 16 derart gewählt, dass
bei korrekter Winkelausrichtung des mit der Einstellplatte 1 in
Eingriff stehenden Federtellers 2 der Skalenzeiger 50 bezüglich der
Winkelskala 48 der Skalenscheibe 47 eine Mittelstellung
aufweist, welche beispielsweise mit einer 0°-Stellung bezeichnet sein kann.
-
Es
wird deutlich, dass durch den Einsatz der Einstellplatte 1 eine äußerst einfache
Winkelausrichtung des oberen Federtellers 2 erreichbar
ist, da die Justiervorrichtung 35 stets lediglich in eine
0°-Stellung
zu bringen ist und damit der Monteur zur korrekten Winkelausrichtung
des Federtellers 2 keinerlei Kenntnisse über irgendwelche
Beträge
von Winkeleinstellungen haben muss.
-
Es
ist hierbei nur vorzusehen, dass die Einstellplatte 1 in
einer genau definierten Winkelposition mit dem oberen Federteller 2 in
Eingriff bringbar ist. Des Weiteren ist die Halteplatte 46 derart
bezüglich dieser
Winkelstellung auszugestalten, dass die in 3 dargestellte
Gesamtausrichtung in einer 0°-Stellung
der Justiervorrichtung 35 automatisch die korrekte Winkelausrichtung
des Feder tellers 2 bezüglich
des unteren Lagerauges 37 ergibt. Da dieses Lagerauge 37 in
der Spanneinrichtung 36 definiert aufgenommen ist, ergibt
sich somit automatisch eine korrekte Winkelausrichtung des Federtellers 2 zum unteren
Lagerauge 37.
-
Soll
für das
vorliegende Ausführungsbeispiel des
Federdämpferbeines 38 der
Federteller 2 spiegelsymmetrisch zu einer rechtwinkelig
zur Längsmittelachse 55 des
Lagerauges 37 verlaufenden Symmetrieebene 56 ausgerichtet
werden, so ist der Federteller 2 mit seinem Zentrierzapfen 13 sowie
seinen aus 2 ersichtlichen Gewindebohrungen 11 und 12 einfach
auf die weiter vorgesehenen Durchgangsbohrungen 6, 7 und 9 auszurichten.
In dieser Ausrichtung ist beispielsweise das Federdämpferbein 38 auf der
rechten Seite eines Kraftfahrzeuges einzubauen, während in
der in 3 dargestellten Ausrichtung dasselbe Federdämpferbein 38 auf
der linken Seite eines Kraftfahrzeuges einzubauen ist.
-
Es
ist erkennbar, dass durch die erfindungsgemäße Einstellplatte 1 eine
Ausrichtung eines Federtellers 2 gegenüber dem Lagerauge 37 eines
Federdämpferbeines 38 in äußerst einfacher
und vor allem sicherer Weise durchführbar ist. Irgendwelche Kenntnisse über tatsächlich einzu haltende
Einstellwinkel des Federtellers 2 gegenüber dem unteren Lagerauge 37 des
Federdämpferbeines 38 sind
hier für den
Monteur nicht erforderlich. Des Weiteren ist hier leicht vorstellbar,
dass für
unterschiedliche Federdämpferbeine
unterschiedlich gestaltete Einstellplatten 1 vorgesehen
sein können,
so dass auch unterschiedliche, vorbestimmte Winkeleinstellungen
vornehmbar sind. Weiter kann auch eine Einstellplatte 1 mit
noch weiteren Durchgangsbohrungen versehen sein, mit welchen unterschiedliche
obere Federteller 2 in unterschiedlichen Winkelstellungen
koppelbar sind. In diesem Fall können
diese weiteren Durchgangsbohrungen entsprechend gekennzeichnet sein.
Insoweit ist das Ausführungsbeispiel
gemäß der 1 und 3 lediglich
beispielhaft für
zwei Winkelstellungen eines Federtellers dargestellt. Jedoch ist
die Erfindung auf diese einfache Ausführungsform nicht beschränkt.
-
4 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Einstellplatte 1/1, deren Grundaufbau der Einstellplatte 1 aus 1 im
wesentlichen entspricht. So weist die Einstellplatte 1/1 ebenfalls
eine Aussparung 3 auf, welche zur Aufnahme eines axial
vorstehenden Montagedomes dient, wie dieser für den Federteller 2 mit
dem Bezugszeichen 4 in 2 dargestellt
ist. Des Weiteren ist auch die Ein stellplatte 1/1 mit mehreren
Durchgangsbohrungen 5, 6, 7, 8, 9 und 10 versehen,
deren Anordnung den Durchgangsbohrungen 5 bis 10 des
Ausführungsbeispieles
der Einstellplatte 1 aus 1 entspricht.
Auch sind bei der Einstellplatte 1/1 zwei weitere Durchgangsbohrungen 18 und 19 im
Bereich des ebenfalls vorhandenen Halteabschnittes 16 vorgesehen,
welche zur Kopplung der Einstellplatte 1/1 mit dem Flachstahl 26 des
Ausrichtelementes 17 aus 1 einsetzbar
sind. Somit ist die Einstellplatte 1/1 in gleicher weise
einsetzbar wie für
die Einstellplatte 1 zu 3 beschrieben.
-
Zusätzlich sind
an der Einstellplatte 1/1 sich bezüglich der Symmetrieebene 56 der
Aussparung 3 gegenüberliegende
Halteaugen 60 und 61 vorgesehen, welche beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel radial
nach außen
vorstehen. Unterseitig sind an diesen Halteaugen 60 und 61 Führungsrohre 62 und 63 feststehend
angeordnet, welche mit der Einstellplatte 1/1 respektive
mit deren Halteaugen 60 und 61 verschweißt sein
können.
Diese Führungsrohre 62 und 63 sind
koaxial zu Führungsbohrungen 64 und 65 des
jeweils zugeordneten Halteauges 60 und 61 angeordnet
und rechtwinklig zur Einstellplatte 1/1 ausgerichtet.
-
Diese
Führungsrohre 62 und 63 dienen
zusammen mit den Führungsbohrungen 64 und 65 zur axial
verschiebbaren Aufnahme von Führungsstangen 66 und 67,
an deren unteren Ende jeweils ein Lagerkopf 68 bzw. 69 feststehend
angeordnet ist. Diese Lagerköpfe 68, 69 sind
jeweils mit einer Querbohrung 70 bzw. 71 versehen,
welche zur Aufnahme einer Ausrichtstange 72 dienen. Diese
Ausrichtstange 72 ist im Betrieb in die beiden Querbohrungen 70 und 71 einschiebbar
und mittels zweier Spannschrauben 73 und 74 festsitzend
in den Querbohrungen 70 und 71 arretierbar. Dabei
dient die Ausrichtstange 72 zur Ausrichtung der Einstellplatte 1/1 relativ
zum Lagerauge 37 des Federdämpferbeines 38 aus 3.
-
Einen
solchen montierter Zustand der gesamten Vorrichtung aus 4 zeigt 5 in
perspektivischer Darstellung. Es ist erkennbar, dass die Ausrichtstange 72 das
Lagerauge 37 des Federdämpferbeines 38 quer
zur Längsmittelachse 43 des Federdämpferbeines 38 verlaufend
durchragt. Dies bedeutet, dass die Ausrichtstange 72 koaxial
zur Längsmittelachse 55 des
Lagerauges 37 verläuft. Des
Weiteren ist erkennbar, dass die beiden Führungsstangen 66, 67 mit
ihren beiden Lagerköpfen 68 und 69 auf
der Ausrichtstange 72 sitzen und vertikal ausgerichtet,
etwa parallel zur Längsmittelachse 43 des
Federdämpferbeines 38 verlaufen.
-
Mit
ihrem oberen Ende durchragen die Führungsstangen 66 und 67 das
jeweilige Führungsrohr 62 bzw. 63 zusammen
mit der jeweils zugeordneten Führungsbohrung 64 bzw. 65.
Dabei ist die Einstellplatte 1/1 über die feststehend unterseitig
angeordneten Führungsrohre 62 und 63 axial
verschiebbar auf den Führungsstangen 66 und 67 geführt. Auf Grund
dieser axialen Verschiebbarkeit ist somit die Einstellplatte 1/1 von
oben auf die beiden Führungsstangen 66 und 67 aufsteckbar
und mit dem aus 5 ebenfalls erkennbaren Federteller 2 in
Eingriff bringbar, wie dies bereits für das Ausführungsbeispiel gemäß der Einstellplatte 1 aus 1 in 3 dargestellt
ist.
-
So
steht auch die Einstellplatte 1/1 mit dem Zentrierzapfen 13 des
Federtellers 2 formschlüssig
in Verbindung. Des Weiteren ist die Einstellplatte 1/1 ebenfalls über die
beiden Befestigungsschrauben 14 und 15 festsitzend
auf dem Federteller 2 montiert. Aufgrund der Wahl der Anordnung
der Durchgangsbohrungen 5, 8 und 10 (siehe 4)
ist somit der Federteller 2 in einer vorbestimmten Winkelstellung
an der Einstellplatte 1/1 montierbar, wie dies bereits
zum Ausführungsbeispiel
gemäß 3 beschrieben
wurde.
-
Aufgrund
der beiden Führungsrohre 62 und 63 und
der mit diesen in Eingriff stehenden Führungsstangen 66 und 67,
die wiederum mit geringem Spiel über
ihre Lagerköpfe 68 und 69 mit
der Ausrichtstange 72 in Verbindung stehen, ist somit eine präzise Ausrichtung
des oberen Federtellers 2 relativ zum unteren Lagerauge 37 durchführbar, da
die Querstange 72 mit geringem Spiel im Lagerauge 37 aufgenommen
ist. Während
des Einsatzes können die
Führungsstangen 66 und 67 über die
beiden Lagerköpfe 68 und 69 an
der Ausrichtstange 72 feststehend fixiert sein, so dass
eine versehentliche Winkeländerung,
zumindest in größerem Maße, sicher
ausgeschlossen ist. Auch die vorgesehenen Führungsrohre 62 und 63 verhindern
eine solche unbeabsichtigte Winkeländerung, abgesehen von dem
zwischen den Führungsrohren 62 und 63 und
den zugeordneten Führungsstangen 66 und 67 vorgesehenen
geringen Spiel.
-
Auch
ist beim Ausführungsbeispiel
der Einstellplatte 1/1 der Federteller 2 in zwei
unterschiedlichen Winkelpositionen symmetrisch zur Symmetrieebene 56 anordenbar,
wie dies bereits zum Ausführungsbeispiel
gemäß der 3 beschrieben
wurde.
-
Aus 5 ist
weiter erkennbar, dass das Federdämpferbein 38 mit seinem
Führungsrohr 39 in die
Spanneinrichtung 36 feststehend eingespannt ist. Hierzu
wurde die Spanneinrichtung 36 entsprechend umgerüstet, wie
dies aus dem Stand der Technik bekannt ist. Eine solche Einspannung
ist für
den Montagevorgang der Schraubenfeder 41 und des oberen Federtellers 2 für den Monteur
hilfreich jedoch für
die Winkelausrichtung des oberen Federtellers 2 nicht zwingend
notwendig.
-
Erfindungsgemäß ist ebenfalls
vorgesehen, dass die Einstellplatte 1/1 mehrere sich diametral
gegenüberliegenden
Führungsbohrungen
aufweisen kann, mit welchen die Führungsstangen 66 und 67 alternativ
in Eingriff bringbar sind. Auch diesen Führungsbohrungen können entsprechende
Führungsrohre
zugeordnet sein, welche allerdings wechselseitig nach oben bzw.
nach unten ausgerichtet sein können,
um die Führungsbohrungen
in Umfangsrichtung in möglichst
dichtem Abstand zueinander anordnen zu können, ohne dass die Führungsrohre
miteinander kollidieren. Solche zusätzlichen Führungsbohrungen sind übersichtlichkeitshalber
in 5 nicht dargestellt. Über diese zusätzlichen
Führungsbohrungen
mit ihren zusätzlichen
Führungsrohren
sind somit weitere Winkelstellungen eines an der Einstellplatte 1/1 feststehend
angeordneten Federtellers 2 relativ zum unteren Lagerauge 37 einstellbar.
-
Auch
können
zu den Durchgangsbohrungen 5 bis 10 weitere Gruppen
von Durchgangsbohrungen in anderer Winkellage vorgesehen sein, so
dass verschiedene Federteller 2 in unterschiedlichen Winkelpositionen,
je nach den vorliegenden Einsatzbedingungen relativ zum Lagerauge 37 auf
die Schraubenfeder 41 aufsetzbar und mit der Kolbenstange 42 des Federdämpferbeines 38 koppelbar
sind.
-
Auch
können
die in 4 und 5 dargestellten Führungsrohre
eine größere axiale
Länge aufweisen
und die Führungsstangen
axial kürzer ausgebildet
sein. Damit bilden die Führungsrohre
zusammen mit den Führungsstangen
jeweils eine Art Teleskopstange. Durch eine solche Ausgestaltung wird
vermieden, dass die Führungsstangen
während des
Einsatzes die Einstellplatte axial nach oben überragen.