DE1271163B - Verfahren und Schaltung zur UEbertragung von mit periodischen Stoerspannungen ueberlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen - Google Patents
Verfahren und Schaltung zur UEbertragung von mit periodischen Stoerspannungen ueberlagerten FernsehsynchronisierimpulsenInfo
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/14—Picture signal circuitry for video frequency region
- H04N5/21—Circuitry for suppressing or minimising disturbance, e.g. moiré or halo
- H04N5/213—Circuitry for suppressing or minimising impulsive noise
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WffWWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-34/04
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 71 163.6-31
13. Dezember 1965
27.Juni 1968
13. Dezember 1965
27.Juni 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltung zur Übertragung von mit periodischen
Störspannungen überlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen, wobei die Frequenz der Störspannungen
etwa gleich der Impulsfolgefrequenz ist, mittels einer Schwarzsteuerschaltung mit einem Kondensator im
Längszweig und einem Widerstand im Querzweig, deren Zeitkonstante klein ist im Vergleich zur Periodendauer
der zu beseitigenden Störspannungen.
In Fernsehstudioanlagen werden die Synchronisierimpulse von der Impulszentrale über weitverzweigte
Verteilersysteme einer Vielzahl von Verbrauchern zugeführt. Dabei kommt es oft vor, daß sich den
Impulsen durch verschiedene Erdpotentiale an den beiden Enden einer Koaxialkabelverbindung netzfrequente
Störspannungen überlagern. Außerdem werden durch den Einfluß der Kabeldämpfung die
Impulsfronten abgeflacht und die Ecken verrundet.
Zur Regenerierung der Impulsform wird in Verteilern, die am Ende einer Koaxialleitung angeordnet
sind, eine scharfe Amplitudenbegrenzung mit nachfolgender Verstärkung vorgenommen. Bei überlagerten
netzfrequenten Störspannungen entsteht dann infolge der endlichen Steig- und Fallzeiten der Impulse
bei der Begrenzung eine netzfrequente Phasenmodulation, welche bewirkt, daß die zur Synchronisierung
der Fernsehanlagen benutzten Vorderflanken der Impulse zeitlich im Rhythmus der Störfrequenz verschoben
werden. Eine derartige Störung wirkt sich bei der Übertragung von Horizontalimpulsen derart
aus, daß eine senkrechte Linie im Fernsehbild S-förmig verzerrt wiedergegeben wird.
Eine frequenzselektive Trennung von Nutz- und Störsignal ist aber nicht möglich, da auch vertikalfrequente
Impulse übertragen werden müssen, deren Wiederholungsfrequenz praktisch gleich der Netzfrequenz
ist, welche die Störspannungen verursacht.
Üblicherweise wird zur Störbeseitigung eine sogenannte Schwarzsteuerschaltung verwendet, deren
Zeitkonstante klein ist gegenüber der Periodendauer der Störfrequenz. Die Schwarzsteuerung soll bewirken,
daß das Potential im Intervall zwischen zwei Impulsen, also der sogenannte Impulsgrund, einen
konstanten Wert hat. Dabei muß die Schwarzsteuerung so schnell arbeiten, daß eine netzfrequente Störkomponente
von beispielsweise 50% der Impulsamplitude voll ausgeregelt wird. Hierbei würden
jedoch mit üblichen Schwarzsteuerschaltungen unzulässig hohe Verzerrungen der vertikalfrequenten
Impulse auftreten; denn während der Dauer des Impulses würde die Schwarzsteuerung in Richtung
einer Nivellierung eines Impulses arbeiten, was je Verfahren und Schaltung zur Übertragung
von mit periodischen Störspannungen
überlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen
von mit periodischen Störspannungen
überlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
6100 Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Ernst Legier, 6101 Seeheim
nach der Phasenlage der Störfrequenz im Zeitpunkt des Impulses entweder der vorhandenen Dachschräge
des Impulses entgegenwirkt oder aber diese Dachschräge verstärkt. Letzterer Fall ist sehr unangenehm,
und aus diesem Grund war es bisher praktisch nicht möglich, bei einfachen Impulsverteileranlagen die an
sich erwünschte Störbeseitigung durch schnell arbeitende Schwarzsteuerungen zu verwenden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Schaltung anzugeben, wodurch die Verwendung
der Schwarzsteuerschaltung zum Zweck der Störbeseitigung auch in derartigen Fällen möglich ist, in
denen die Frequenz der Störspannung etwa gleich der Impulsfolgefrequenz ist.
Erfindungsgemäß wird bei einem Verfahren zur Übertragung von mit periodischen Störspannungen
überlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen das Potential zwischen den Impulsen mittels der Schwarzsteuerschaltung
auf einen konstanten Wert gebracht und die Entladung des Kondensators über den Widerstand
während der Impulsdauer mittels eines in Reihe mit dem Widerstand liegenden gesteuerten Schalters
unterbrochen.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch Anwendung zusätzlicher, nur einen geringen Aufwand
erfordernder Maßnahmen die genannten Impulse störungs- und verzerrungsfrei übertragen werden
können.
Zweckmäßigerweise werden als Steuerimpulse für die Öffnung des Schalters die von Störungen befreiten
Impulse hinter der Schwarzsteuerschaltung benutzt.
Bei einer bevorzugten Schaltung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist der Ausgang
der Schwarzsteuerschaltung mit einem als Emitterfolgestufe ausgebildeten Transistor-Impedanzwandler
verbunden, an dessen Emitterwiderstand die von Störungen befreiten Ausgangsimpulse und an dessen
809 567/379
Claims (3)
1. Verfahren zur Übertragung von mit periodischen Störspannungen überlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen,
wobei die Frequenz der Störspannungen etwa gleich der Impulsfolgefrequenz ist, mittels einer Schwarzsteuerschaltung
mit einem Kondensator im Längszweig und einem Widerstand im Querzweig, deren Zeitkonstante
klein ist im Vergleich zur Periodendauer der zu beseitigenden Störspannungen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Potential zwischen den Impulsen mittels der Schwarzsteuerschaltung auf einen konstanten Wert gebracht und die Entladung
des Kondensators (4) über den Widerstand (S) während der Impulsdauer mittels eines
in Reihe mit dem Widerstand liegenden gesteuerten Schalters (8) unterbrochen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerimpulse für die Öffnung
des Schalters (8) die von Störungen befreiten Impulse hinter der Schwarzsteuerschaltung benutzt
werden.
3. Schaltung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang der Schwarzsteuerschaltung (4, 5, 7, 8) mit einem als Emitterfolgestufe ausgebildeten
Transistor-Impedanzwandler (9) verbunden ist, an dessen Emitterwiderstand die von Störungen
befreiten Ausgangsimpulse (C) und an dessen Kollektorwiderstand die Steuerimpulse (B) für
den Schalter (8) abgenommen werden.
4. Schaltung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang der Schwarzsteuerschaltung (4, 5, 7, 8) mit einem Impedanzwandler (9) verbunden
ist, an dessen Ausgang eine zweiseitige Begrenzerstufe (13, 14) angeschlossen ist, von welcher
die Impulse (B) zur Steuerung des Schalters (8) abgenommen werden.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiseitige Begrenzerstufe
aus zwei emittergekoppelten Transistoren (13,14) gleichen Leitfähigkeitstyps besteht, wobei am
Kollektorwiderstand des ersten Transistors (13) die Steuerimpulse (B) für den Schalter (8) und
am Kollektorwiderstand des zweiten Transistors (14) die Ausgangsimpulse abgenommen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 971183;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1113 003;
W. Dillenburger, Einführung in die Fernseh-BSY 80) an einen zwei emittergekoppelte Transi- 65 technik, 3. Auflage, Berlin, 1964, S. 184.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 567/379 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651271163 DE1271163B (de) | 1965-12-13 | 1965-12-13 | Verfahren und Schaltung zur UEbertragung von mit periodischen Stoerspannungen ueberlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0047905 | 1965-12-13 | ||
| DE19651271163 DE1271163B (de) | 1965-12-13 | 1965-12-13 | Verfahren und Schaltung zur UEbertragung von mit periodischen Stoerspannungen ueberlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1271163B true DE1271163B (de) | 1968-06-27 |
Family
ID=25751388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651271163 Pending DE1271163B (de) | 1965-12-13 | 1965-12-13 | Verfahren und Schaltung zur UEbertragung von mit periodischen Stoerspannungen ueberlagerten Fernsehsynchronisierimpulsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1271163B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971183C (de) * | 1950-07-11 | 1958-12-24 | Pye Ltd | Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung niederfrequenter Stoerspannungen in Fernsehsignalen |
| DE1113003B (de) * | 1959-02-05 | 1961-08-24 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von niederfrequenten Stoerungen bei einem Synchronisierimpulse hoher Folgefrequenz enthaltenden Signal, insbesondere Fernsehsignal |
-
1965
- 1965-12-13 DE DE19651271163 patent/DE1271163B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971183C (de) * | 1950-07-11 | 1958-12-24 | Pye Ltd | Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung niederfrequenter Stoerspannungen in Fernsehsignalen |
| DE1113003B (de) * | 1959-02-05 | 1961-08-24 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von niederfrequenten Stoerungen bei einem Synchronisierimpulse hoher Folgefrequenz enthaltenden Signal, insbesondere Fernsehsignal |
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