[go: up one dir, main page]

DE1270990B - Sicherheitsrasierhobel - Google Patents

Sicherheitsrasierhobel

Info

Publication number
DE1270990B
DE1270990B DEP1270A DE1270990A DE1270990B DE 1270990 B DE1270990 B DE 1270990B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270990 A DE1270990 A DE 1270990A DE 1270990 B DE1270990 B DE 1270990B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
skin
razor
cutting
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Helene Suzanne Thuill Bonnefon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELENE SUZANNE THUILLIER GEB B
Original Assignee
HELENE SUZANNE THUILLIER GEB B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELENE SUZANNE THUILLIER GEB B filed Critical HELENE SUZANNE THUILLIER GEB B
Publication of DE1270990B publication Critical patent/DE1270990B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
    • B26B21/14Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
    • B26B21/38Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle with provision for reciprocating the blade by means other than rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^¥^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B26b
Deutsche Kl.: 69 - 21/03
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1270 990
P 12 70 990.9-15
26. Oktober 1965
20. Juni 1968
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsrasierhobel, der aus einem Rasierkopf mit einer direkt schneidenden dünnen Klinge besteht.
Es ist eine Rasiervorrichtung bekannt, die einen feststehenden Rasierkopf mit einer Sicherheitsplatte und einer Kappe aufweist, zwischen denen eine gebogene Schneidklinge derart in Schwingungen versetzt wird, daß sich der Abstand zwischen den beiden Schneiden der Klinge verändert. Dadurch, daß nur die Klinge in Schwingungen versetzt wird, wobei vorwiegend eine Schabbewegung ausgeführt wird, stellt das Abschneiden der Barthaare eine große Gefahr dar, sobald der Rasierkopf nicht mehr auf der Rasierfläche gleitet und angehalten wird; denn in diesem Fall dringt die sich direkt auf der Haut befindende Klingenschneide in die Haut ein; außerdem kann die Haut leicht zwischen der Schneide und der festen Sicherheitsplatte des Rasierkopfs eingeklemmt werden, was sofort eine Schnittwunde zur Folge hat.
Ferner ist ein Rasierhobel bekannt, dessen Rasierkopf unter einem Winkel von 45° zu seiner Vibrationsrichtung angeordnet ist. Bei dieser Anordnung erfolgt der Schnitt durch die Schneide einer Klinge, die sich nicht durch eine Sicherheitsplatte schützen läßt. Somit gleitet die Schneide direkt auf der Rasierfläche, sobald die Klinge durch den Magnetkern des Antriebsmotors in Schwingungen versetzt wird. Die Schneidklinge muß demnach auf der Haut immer in Gleitbewegung gehalten werden, denn beim gerinsten Anhalten bei der Gleitbewegung erfolgt sofort ein Vibrationsschnitt in der Haut.
Bei einem weiteren bekannten Rasierhobel ist die Klingenhalterung einer Bewegung unterworfen, wie sie ungefähr von einer Pleuelstange an einer Kurbelwelle ausgeführt wird. Diese Bewegung der Schneidklinge entspricht einer Mähsensenbewegung, die von der Achse der Gleitbewegungsrichtung des Rasierhobels abweicht. Es kommt somit leicht zu einem Schnitt in der Haut, vor allem dann, wenn der Rasierhobel in der Gleitbewegung angehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen, d. h. dafür zu sorgen, daß trotz der Vibrationen der Klinge Schnitte in die Haut vermieden werden, insbesondere dann, wenn der Rasierhobel in der Gleitbewegung angehalten wird; ferner soll durch die Vibration der Klinge auch eine Massagewirkung auf die Haut ausgeübt werden. Dabei wird von einem Sicherheitsrasierhobel ausgegangen, bestehend aus einem Rasierkopf mit einer direkt schneidenden dünnen Klinge, die zwischen einer Sicherheitsplatte und einer Befestigungskappe gebogen eingespannt ist, wobei die Schneidkante der Sicherheitsrasierhobel
Anmelder:
Helene Suzanne Thuillier, geb. Bonnefon,
Bois D'arcy, Seine-et-Oise (Frankreich)
Vertreter:
Dr. A. Ullrich und Dr. T. Ullrich, Patentanwälte, 6900 Heidelberg, Gaisbergstr. 3
Als Erfinder benannt:
Helene Suzanne Thuillier, geb. Bonnefon,
Bois D'arcy, Seine-et-Oise (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 12. November 1964 (994 567)
Klinge gegenüber der durch den Stützrand der Sicherheitsplatte und den Stützrand der Befestigungskappe verlaufenden Ebene zurückgesetzt ist.
Die genannte Aufgabe wird bei einem Sicherheitsrasierhobel der vorstehend genannten Art dadurch gelöst, daß der gesamte Rasierkopf einer geradlinigen, in einer einzigen Richtung verlaufenden Hin- und Herbewegung in einer senkrecht zur Schneidklinge und parallel zur allgemeinen Gleitrichtung des Rasierhobels auf der zu rasierenden Fläche verlaufenden Ebene unterworfen ist, wobei bei der Halbperiode des Kopfes, bei der der Rasierkopf von der Antriebsvorrichtung am weitesten entfernt ist, die Haut durch den Rand der Kappe eingedrückt und gespannt ist, wodurch die Schneide der Klinge dem unteren Ende der Haare gegenübersteht, während bei der folgenden Halbperiode, bei der der Kopf am nächsten an der Antriebsvorrichtung ist, die Schneidklinge von der Haut entfernt ist, wodurch eine Massagewirkung und eine Rasur ohne Schnittgefahr für die Haut erreicht wird.
Die Gleitbewegung des Rasierhobels auf der Rasierfläche wird somit mit einer Eindrückung der Haut durch den Rand der Befestigungskappe kombiniert, wodurch die Schneidklinge dem unteren Ende der Haare gegenübersteht; erst bei der Rückwärtsbewegung der Schneidklinge, wenn sie sich von der Haut entfernt, erfolgt der Schnitt der Barthaare. Dadurch ist die Schnittgefahr für die Haut vermieden.
Wird die rasche hin- und hergehende Bewegung von schwacher Amplitude in der Ebene senkrecht zur Klingenfläche durch eine von einem Wechsel-
809 560/123
strom durchflossene Spule erreicht, die einen magnetischen Kern antreibt, an dessen einem Ende der Rasierkopf derartig befestigt ist, daß von der für den Schnitt benutzten Halbperiode an die Schneide der Klinge die Haare von vorn senkrecht zur Ebene der Klinge angreift, so ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung an dem magnetischen Kern der Antriebsvorrichtung ein Regelorgan, wie z. B. eine in der Spannung regelbare elastische Scheibe, angeordnet, um die Amplitude der Vibrationen genau zu regehi.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sicherheitsrasierhobels.
Der Rasierkopf besteht aus gekrümmten und profilierten Scheiben 1 und 2, die eine Klinge 3 zwisehen sich halten.
Diese Einrichtung wird durch einen mit Schraubgewinde versehenen Zapfen 4 in einer Bohrung des Stieles 5 festgelegt.
Der Stiel 5, von geeigneter Länge, trägt unten ein Gewinde, welches in eine Gewindebohrung 6 im oberen Teil des magnetischen Kernes 7 eingreift. Eine Gegenmutter 8 ermöglicht das Festlegen des Stieles 5 in der gewählten Stellung.
Der Querschnitt des Kernes 7, der vorzugsweise quadratisch oder rechteckig ist, wird durch Aufeinanderschichten von dünnen Blechen erhalten, die miteinander vernietet sind.
Der Kern 7 tritt mit leichtem Spiel durch eine Öffnung in der Mitte einer Spule 9 hindurch, die von einem Wechselstrom durchflossen wird. Dieser induziert einen magnetischen Fluß in den magnetischen Kreis 10, der ebenso wie der Kern ausgebildet ist und von dem die Zeichnung lediglich den unteren Abschnitt erkennen läßt.
Das untere Ende des Kernes 7 trägt einen Ring 11 zur Phasenverschiebung aus Kupfer oder irgendeinem geeigneten Metall, der dazu bestimmt ist, in der üblichen Weise die Amplitude der Längsschwingungen des Kernes zu begrenzen, die sich aus den Riehtungswechseln des Wechselstromes in der Spule 9 ergeben.
Zwischen dem Kreis 10 und dem Kern 7 ist eine dünne elastische Scheibe 12 aus Metall oder anderem elastischen Werkstoff angeordnet. Sie ermöglicht in Kombination mit dem Gewindestift 13 am unteren Teil des Kernes 7, der mit sanfter Reibung den Kreis 10 durchquert, eine genaue Regelung der Schwingungsamplitude durch das Spiel der Schraube 14, die durch eine Gegenschraube 15 festgelegt ist.
Der Gewindestift 13 zentriert gleichzeitig den Kem 7 in der Öffnung der Spule 9. Die Zentrierung wird mittels zweier Kugeln 16 erreicht, die in dicken, nicht magnetischen Metallteilen 17 angeordnet sind, welche zum Halten der Bleche des Kreises 10 dienen.
Die Kugeln 16 durchdringen die Metallteile 17 in einer justierten Öffnung. Zwei Blattfedern 18, die jeweils an jedem der Metallteile 17 angenietet sind, halten die Kugeln 16 in Längsausfräsungen 19, die an jeder der beiden entsprechenden Flächen des Kernes 7 vorgesehen sind.
Die Antriebsvorrichtung wird durch ein dichtes Gehäuse 20 aus vorzugsweise isolierendem Material umschlossen.
Oben steht lediglich die Schulter des Kernes 7,
welche den Stiel der Rasiervorrichtung aufnimmt, 3 008 232.
hervor und unten die Schrauben 13, 14, 15 für die Regelung der Amplitude sowie die Anschlüsse 21 für den Anschluß der Spannungsquelle.
Sobald der Wechselstrom in die Spule geschickt wird, beginnt der Kern in seiner Längsachse zu vibrieren und nimmt den Stiel sowie den Rasierkopf mit sich.
Die Schneidklinge, die unmittelbar an der Rasierfläche anliegt, gelangt in der raschen Bewegung senkrecht an die Haare und schneidet sie glatt an der Haut, obgleich letztere sich bei jedem Angriff der Klinge infolge der hin- und hergehenden Massage der zu rasierenden Fläche eindrückt, während der Benutzer, so langsam wie er es wünscht, die Rasur auf der Haut vornimmt.
Wegen der schwachen Amplitude der Schwingungen, die ausreichen, um die Haare zu durchdringen, auch ohne Bewegung der Rasiervorrichtung, können die Vibrationen unmerklich eingestellt werden, und es wird auch leicht, die Winkel im Gesicht und die Falten am Hals vollständig zu rasieren, ohne durch das Schaben eine Erwärmung hervorzurufen.
Infolge der großen Geschwindigkeit des Schnittes wegen der doppelten Frequenz gegenüber dem Speisestrom werden die Klingen nur sehr langsam stumpf und können sehr länge verwendet werden, ohne daß ihre Schneidkanten ausbrechen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sicherheitsrasierhobel, bestehend aus einem Rasierkopf mit einer direkt schneidenden dünnen Klinge, die zwischen einer Sicherheitsplatte und einer Befestigungskappe gebogen eingespannt ist, wobei die Schneidkante der Klinge gegenüber der durch den Stützrand der Sicherheitsplatte und den Stützrand der Befestigungskappe verlaufenden Ebene zurückgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Rasierkopf einer geradlinien, in einer einzigen Richtung verlaufenden Hin- und Herbewegung in einer senkrecht zur Schneidklinge (3) und parallel zur allgemeinen Gleitrichtung des Rasierhobels auf der zu rasierenden Fläche verlaufenden Ebene unterworfen ist, wobei bei der Halbperiode des Kopfes, bei der der Rasierkopf von der Antriebsvorrichtung am weitesten entfernt ist, die Haut durch den Rand der Kappe eingedrückt und gespannt ist, wodurch die Schneide der Klinge (3) dem unteren Ende der Haare gegenübersteht, während bei der folgenden Halbperiode, bei der der Kopf am nächsten an der Antriebsvorrichtung ist, die Schneidklinge (3) von der Haut entfernt ist, wodurch eine Massagewirkung und eine Rasur ohne Schnittgefahr für die Haut erreicht wird.
2. Rasierhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, daß an dem magnetischen Kern (7) der Antriebsvorrichtung ein Regelorgan, wie z. B. eine in der Spannung regelbare elastische Scheibe (12), angeordnet ist, um die Amplitude der Schwingungen des Kernes genau einstellen zu können.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1490 961, 2 659 968,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 560/123 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEP1270A 1964-11-12 1965-10-26 Sicherheitsrasierhobel Pending DE1270990B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1270990X 1964-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1270990B true DE1270990B (de) 1968-06-20

Family

ID=9678420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1270A Pending DE1270990B (de) 1964-11-12 1965-10-26 Sicherheitsrasierhobel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1270990B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1490961A (en) * 1923-06-25 1924-04-22 Frank A Chamberland Power-operated safety razor
US2659968A (en) * 1950-10-30 1953-11-24 Crisp Alvin Hayes Vibratory razor
US3008232A (en) * 1959-07-17 1961-11-14 Jr John J Shea Vibratory electric safety razor

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1490961A (en) * 1923-06-25 1924-04-22 Frank A Chamberland Power-operated safety razor
US2659968A (en) * 1950-10-30 1953-11-24 Crisp Alvin Hayes Vibratory razor
US3008232A (en) * 1959-07-17 1961-11-14 Jr John J Shea Vibratory electric safety razor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2631751C2 (de) Elektromotorisch angetriebenes Gerät
DE102009050344A1 (de) Nass-Rasiergerät
DE69310535T2 (de) Rotierend angetriebenes dynamisches rasiersystem mit rasierhilfsmittel
DE102007015805B4 (de) Schneidsatz für elektrische Haarschneidemaschinen
EP1528971B1 (de) Haarschneidemaschine
DE802052C (de) Schergeraet fuer Rasierschnitt
DE1111062B (de) Trockenrasiergeraet mit zwei parallel nebeneinander angeordneten Scherkoepfen
DE1270990B (de) Sicherheitsrasierhobel
DE2343116B2 (de) Trockenrasierapparat
DE6906246U (de) Schneidmaschine
DE19508873A1 (de) Naßrasierer
CH201061A (de) Trockenrasiergerät.
DE640013C (de) Elektromagnetischer Schwingankerantrieb mit einem als Dauermagnet ausgebildeten Schwinganker
DE2937201C2 (de)
DE495205C (de) Aufschneidvorrichtung fuer Kaese, Wurst und andere Lebensmittel
DE613883C (de) Rasierapparat
DE392855C (de) Rasierhobel
DE483499C (de) Rasiergeraet
DE1243563B (de) Scherkopf eines Trockenrasiergeraetes mit hin- und hergehender Arbeitsbewegung einesMessersatzes
DE336920C (de) Verstellbare Rasiervorrichtung mit zweischneidiger flacher Klinge
DE1010863B (de) Trockenrasiergeraet mit mehreren Scherkoepfen verschiedener Systeme
DE643489C (de) Schneidvorrichtung, insbesondere Rasiergeraet
DE321603C (de) Handschneidewerkzeug zum Entfernen des Abfalls von Vorspinnspulen
DE634089C (de) Mit Reinigungskamm versehener Rasierapparat
DE800534C (de) Rasierapparat