DE1270990B - Sicherheitsrasierhobel - Google Patents
SicherheitsrasierhobelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B21/00—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
- B26B21/08—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades
- B26B21/14—Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle
- B26B21/38—Safety razors with one or more blades arranged transversely to the handle with provision for reciprocating the blade by means other than rollers
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dry Shavers And Clippers (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^¥^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B26b
Deutsche Kl.: 69 - 21/03
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1270 990
P 12 70 990.9-15
26. Oktober 1965
20. Juni 1968
P 12 70 990.9-15
26. Oktober 1965
20. Juni 1968
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsrasierhobel, der aus einem Rasierkopf mit einer direkt schneidenden
dünnen Klinge besteht.
Es ist eine Rasiervorrichtung bekannt, die einen feststehenden Rasierkopf mit einer Sicherheitsplatte
und einer Kappe aufweist, zwischen denen eine gebogene Schneidklinge derart in Schwingungen versetzt
wird, daß sich der Abstand zwischen den beiden Schneiden der Klinge verändert. Dadurch, daß nur
die Klinge in Schwingungen versetzt wird, wobei vorwiegend eine Schabbewegung ausgeführt wird, stellt
das Abschneiden der Barthaare eine große Gefahr dar, sobald der Rasierkopf nicht mehr auf der Rasierfläche
gleitet und angehalten wird; denn in diesem Fall dringt die sich direkt auf der Haut befindende
Klingenschneide in die Haut ein; außerdem kann die Haut leicht zwischen der Schneide und der festen
Sicherheitsplatte des Rasierkopfs eingeklemmt werden, was sofort eine Schnittwunde zur Folge hat.
Ferner ist ein Rasierhobel bekannt, dessen Rasierkopf unter einem Winkel von 45° zu seiner Vibrationsrichtung
angeordnet ist. Bei dieser Anordnung erfolgt der Schnitt durch die Schneide einer Klinge,
die sich nicht durch eine Sicherheitsplatte schützen läßt. Somit gleitet die Schneide direkt auf der Rasierfläche,
sobald die Klinge durch den Magnetkern des Antriebsmotors in Schwingungen versetzt wird. Die
Schneidklinge muß demnach auf der Haut immer in Gleitbewegung gehalten werden, denn beim gerinsten
Anhalten bei der Gleitbewegung erfolgt sofort ein Vibrationsschnitt in der Haut.
Bei einem weiteren bekannten Rasierhobel ist die Klingenhalterung einer Bewegung unterworfen, wie
sie ungefähr von einer Pleuelstange an einer Kurbelwelle ausgeführt wird. Diese Bewegung der Schneidklinge
entspricht einer Mähsensenbewegung, die von der Achse der Gleitbewegungsrichtung des Rasierhobels
abweicht. Es kommt somit leicht zu einem Schnitt in der Haut, vor allem dann, wenn der Rasierhobel
in der Gleitbewegung angehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen, d. h. dafür zu sorgen, daß
trotz der Vibrationen der Klinge Schnitte in die Haut vermieden werden, insbesondere dann, wenn der
Rasierhobel in der Gleitbewegung angehalten wird; ferner soll durch die Vibration der Klinge auch eine
Massagewirkung auf die Haut ausgeübt werden. Dabei wird von einem Sicherheitsrasierhobel ausgegangen,
bestehend aus einem Rasierkopf mit einer direkt schneidenden dünnen Klinge, die zwischen
einer Sicherheitsplatte und einer Befestigungskappe gebogen eingespannt ist, wobei die Schneidkante der
Sicherheitsrasierhobel
Anmelder:
Helene Suzanne Thuillier, geb. Bonnefon,
Bois D'arcy, Seine-et-Oise (Frankreich)
Vertreter:
Dr. A. Ullrich und Dr. T. Ullrich, Patentanwälte, 6900 Heidelberg, Gaisbergstr. 3
Als Erfinder benannt:
Helene Suzanne Thuillier, geb. Bonnefon,
Bois D'arcy, Seine-et-Oise (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 12. November 1964 (994 567)
Klinge gegenüber der durch den Stützrand der Sicherheitsplatte und den Stützrand der Befestigungskappe
verlaufenden Ebene zurückgesetzt ist.
Die genannte Aufgabe wird bei einem Sicherheitsrasierhobel der vorstehend genannten Art dadurch
gelöst, daß der gesamte Rasierkopf einer geradlinigen, in einer einzigen Richtung verlaufenden Hin-
und Herbewegung in einer senkrecht zur Schneidklinge und parallel zur allgemeinen Gleitrichtung
des Rasierhobels auf der zu rasierenden Fläche verlaufenden Ebene unterworfen ist, wobei bei der
Halbperiode des Kopfes, bei der der Rasierkopf von der Antriebsvorrichtung am weitesten entfernt ist, die
Haut durch den Rand der Kappe eingedrückt und gespannt ist, wodurch die Schneide der Klinge dem
unteren Ende der Haare gegenübersteht, während bei der folgenden Halbperiode, bei der der Kopf am
nächsten an der Antriebsvorrichtung ist, die Schneidklinge von der Haut entfernt ist, wodurch eine Massagewirkung
und eine Rasur ohne Schnittgefahr für die Haut erreicht wird.
Die Gleitbewegung des Rasierhobels auf der Rasierfläche wird somit mit einer Eindrückung der
Haut durch den Rand der Befestigungskappe kombiniert, wodurch die Schneidklinge dem unteren Ende
der Haare gegenübersteht; erst bei der Rückwärtsbewegung der Schneidklinge, wenn sie sich von der
Haut entfernt, erfolgt der Schnitt der Barthaare. Dadurch ist die Schnittgefahr für die Haut vermieden.
Wird die rasche hin- und hergehende Bewegung von schwacher Amplitude in der Ebene senkrecht
zur Klingenfläche durch eine von einem Wechsel-
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strom durchflossene Spule erreicht, die einen magnetischen
Kern antreibt, an dessen einem Ende der Rasierkopf derartig befestigt ist, daß von der für den
Schnitt benutzten Halbperiode an die Schneide der Klinge die Haare von vorn senkrecht zur Ebene
der Klinge angreift, so ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung an dem magnetischen Kern
der Antriebsvorrichtung ein Regelorgan, wie z. B. eine in der Spannung regelbare elastische Scheibe,
angeordnet, um die Amplitude der Vibrationen genau zu regehi.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sicherheitsrasierhobels.
Der Rasierkopf besteht aus gekrümmten und profilierten Scheiben 1 und 2, die eine Klinge 3 zwisehen
sich halten.
Diese Einrichtung wird durch einen mit Schraubgewinde versehenen Zapfen 4 in einer Bohrung des
Stieles 5 festgelegt.
Der Stiel 5, von geeigneter Länge, trägt unten ein Gewinde, welches in eine Gewindebohrung 6 im
oberen Teil des magnetischen Kernes 7 eingreift. Eine Gegenmutter 8 ermöglicht das Festlegen des
Stieles 5 in der gewählten Stellung.
Der Querschnitt des Kernes 7, der vorzugsweise quadratisch oder rechteckig ist, wird durch Aufeinanderschichten
von dünnen Blechen erhalten, die miteinander vernietet sind.
Der Kern 7 tritt mit leichtem Spiel durch eine Öffnung in der Mitte einer Spule 9 hindurch, die von
einem Wechselstrom durchflossen wird. Dieser induziert einen magnetischen Fluß in den magnetischen
Kreis 10, der ebenso wie der Kern ausgebildet ist und von dem die Zeichnung lediglich den unteren
Abschnitt erkennen läßt.
Das untere Ende des Kernes 7 trägt einen Ring 11 zur Phasenverschiebung aus Kupfer oder irgendeinem
geeigneten Metall, der dazu bestimmt ist, in der üblichen Weise die Amplitude der Längsschwingungen
des Kernes zu begrenzen, die sich aus den Riehtungswechseln des Wechselstromes in der Spule 9
ergeben.
Zwischen dem Kreis 10 und dem Kern 7 ist eine dünne elastische Scheibe 12 aus Metall oder anderem
elastischen Werkstoff angeordnet. Sie ermöglicht in Kombination mit dem Gewindestift 13 am unteren
Teil des Kernes 7, der mit sanfter Reibung den Kreis 10 durchquert, eine genaue Regelung der Schwingungsamplitude
durch das Spiel der Schraube 14, die durch eine Gegenschraube 15 festgelegt ist.
Der Gewindestift 13 zentriert gleichzeitig den Kem 7 in der Öffnung der Spule 9. Die Zentrierung
wird mittels zweier Kugeln 16 erreicht, die in dicken, nicht magnetischen Metallteilen 17 angeordnet sind,
welche zum Halten der Bleche des Kreises 10 dienen.
Die Kugeln 16 durchdringen die Metallteile 17 in einer justierten Öffnung. Zwei Blattfedern 18, die
jeweils an jedem der Metallteile 17 angenietet sind, halten die Kugeln 16 in Längsausfräsungen 19, die
an jeder der beiden entsprechenden Flächen des Kernes 7 vorgesehen sind.
Die Antriebsvorrichtung wird durch ein dichtes Gehäuse 20 aus vorzugsweise isolierendem Material
umschlossen.
Oben steht lediglich die Schulter des Kernes 7,
welche den Stiel der Rasiervorrichtung aufnimmt, 3 008 232.
hervor und unten die Schrauben 13, 14, 15 für die Regelung der Amplitude sowie die Anschlüsse 21
für den Anschluß der Spannungsquelle.
Sobald der Wechselstrom in die Spule geschickt wird, beginnt der Kern in seiner Längsachse zu vibrieren
und nimmt den Stiel sowie den Rasierkopf mit sich.
Die Schneidklinge, die unmittelbar an der Rasierfläche anliegt, gelangt in der raschen Bewegung senkrecht
an die Haare und schneidet sie glatt an der Haut, obgleich letztere sich bei jedem Angriff der
Klinge infolge der hin- und hergehenden Massage der zu rasierenden Fläche eindrückt, während der Benutzer,
so langsam wie er es wünscht, die Rasur auf der Haut vornimmt.
Wegen der schwachen Amplitude der Schwingungen, die ausreichen, um die Haare zu durchdringen,
auch ohne Bewegung der Rasiervorrichtung, können die Vibrationen unmerklich eingestellt werden, und
es wird auch leicht, die Winkel im Gesicht und die Falten am Hals vollständig zu rasieren, ohne durch
das Schaben eine Erwärmung hervorzurufen.
Infolge der großen Geschwindigkeit des Schnittes wegen der doppelten Frequenz gegenüber dem
Speisestrom werden die Klingen nur sehr langsam stumpf und können sehr länge verwendet werden,
ohne daß ihre Schneidkanten ausbrechen.
Claims (2)
1. Sicherheitsrasierhobel, bestehend aus einem Rasierkopf mit einer direkt schneidenden dünnen
Klinge, die zwischen einer Sicherheitsplatte und einer Befestigungskappe gebogen eingespannt ist,
wobei die Schneidkante der Klinge gegenüber der durch den Stützrand der Sicherheitsplatte und den
Stützrand der Befestigungskappe verlaufenden Ebene zurückgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der gesamte Rasierkopf einer geradlinien, in einer einzigen Richtung verlaufenden
Hin- und Herbewegung in einer senkrecht zur Schneidklinge (3) und parallel zur allgemeinen
Gleitrichtung des Rasierhobels auf der zu rasierenden Fläche verlaufenden Ebene unterworfen
ist, wobei bei der Halbperiode des Kopfes, bei der der Rasierkopf von der Antriebsvorrichtung
am weitesten entfernt ist, die Haut durch den Rand der Kappe eingedrückt und gespannt ist,
wodurch die Schneide der Klinge (3) dem unteren Ende der Haare gegenübersteht, während bei der
folgenden Halbperiode, bei der der Kopf am nächsten an der Antriebsvorrichtung ist, die
Schneidklinge (3) von der Haut entfernt ist, wodurch eine Massagewirkung und eine Rasur ohne
Schnittgefahr für die Haut erreicht wird.
2. Rasierhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, daß an dem magnetischen Kern (7)
der Antriebsvorrichtung ein Regelorgan, wie z. B. eine in der Spannung regelbare elastische Scheibe
(12), angeordnet ist, um die Amplitude der Schwingungen des Kernes genau einstellen zu
können.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1490 961, 2 659 968,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 560/123 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1270990X | 1964-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1270990B true DE1270990B (de) | 1968-06-20 |
Family
ID=9678420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1270A Pending DE1270990B (de) | 1964-11-12 | 1965-10-26 | Sicherheitsrasierhobel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1270990B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1490961A (en) * | 1923-06-25 | 1924-04-22 | Frank A Chamberland | Power-operated safety razor |
| US2659968A (en) * | 1950-10-30 | 1953-11-24 | Crisp Alvin Hayes | Vibratory razor |
| US3008232A (en) * | 1959-07-17 | 1961-11-14 | Jr John J Shea | Vibratory electric safety razor |
-
1965
- 1965-10-26 DE DEP1270A patent/DE1270990B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1490961A (en) * | 1923-06-25 | 1924-04-22 | Frank A Chamberland | Power-operated safety razor |
| US2659968A (en) * | 1950-10-30 | 1953-11-24 | Crisp Alvin Hayes | Vibratory razor |
| US3008232A (en) * | 1959-07-17 | 1961-11-14 | Jr John J Shea | Vibratory electric safety razor |
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