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DE1270756B - Verbindungsstueck fuer Teile von Vorhangschienen - Google Patents

Verbindungsstueck fuer Teile von Vorhangschienen

Info

Publication number
DE1270756B
DE1270756B DEP1270A DE1270756A DE1270756B DE 1270756 B DE1270756 B DE 1270756B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270756 A DE1270756 A DE 1270756A DE 1270756 B DE1270756 B DE 1270756B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
connector
web
connector according
connecting piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hachtel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1270A priority Critical patent/DE1270756B/de
Publication of DE1270756B publication Critical patent/DE1270756B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
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    • A47H2001/045Curtain rails being curved
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    • A47H1/04Curtain rails
    • A47H2001/047Curtain rails with multiple tracks

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
A47h
Deutsche KL: 34 e-1/01
1270 756
P 12 70 756.1-16
28. September 1967
20.Juni 1968
Die Erfindung betrifft ein Verbindungsstück für Teile von Vorhangschienen, das in einen Hohlraum jedes der beiden zu verbindenden Teile ragt.
Bekannte Verbindungsstücke dieser Art sind aus Blech und zu einer U-Schiene gebogen. Zum einen kann man mit diesen bekannten Verbindungsstücken nur geradlinig sich erstreckende Vorhangschienen miteinander verbinden. Es gelingt mit diesen bekannten Verbindungsstücken nicht, Eckverbindungen herzustellen. Zum andern eignen sich die bekannten Verbindungsstücke nur für Holzschienen, weil die Stirnseite der beiden Seitenschenkel des U-Profils in das Holz des Laufs der Vorhangschienenstücke einschneidet. Dies hat bei Holzschienen keine allzu großen Folgen, weil das Holz dem Schnitt nachgeben kann. In den Kunststoff von Kunststoffschienen kann jedoch nicht hineingeschnitten werden, ohne daß dies schwerwiegende Folgen hat, das heißt zum Beispiel, daß der Kunststoff springt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verbindungsstück anzugeben, das sowohl bei Holz- als auch Kunststoffschienen eingesetzt werden kann und, obwohl es selbst auch aus Kunststoff ist, den zu verbindenden Vorhangschienen einen solchen Halt gibt, daß sonstiges Verbinden, wie zum Beispiel Kleben, nicht mehr notwendig ist. Die Verbindung soll beliebig oft gelöst und wieder hergestellt werden können und das Verbindungsstück soll so beschaffen sein, daß es kleinere Fehler aufzunehmen vermag, wenn die zu verbindenden Vorhangschienenteile an der Stoßstelle sich nicht genau im erwünschten Winkel, wie zum Beispiel 180 oder 90° treffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das aus Kunststoff bestehende Verbindungsstück Federabschnitte umfaßt, die bauchig nach außen gewölbt sind, daß die Federabschnitte an ihren Endbereichen durch Querstücke verbunden sind und daß die Federabschnitte im eingebauten Zustand an entsprechenden Innenflächen des Hohlraums anliegen.
Vorteilhaft ist, wenn der Hohlraum in an sich bekannter Weise ein Lauf der Vorhangschiene ist. Auch an Eckverbindungen kann man es so einrichten, daß sich zwei Läufe treffen, so daß kein besonderer Hohlraum für das Verbindungsstück geschaffen werden muß.
Günstig ist, wenn zwei Federabschnitte einander gegenüberliegend vorgesehen sind und zwischen sich eine Ausnehmung definieren, in die gegebenenfalls der in Gebrauchslage obere Bereich eines Aufhängekörpers oder dergleichen einsetzbar ist. Man kann hierdurch zum Beispiel einen Rollenkäfig schaffen, Verbindungsstück für Teile von Vorhangschienen
Anmelder:
Wilhelm Hachtel, 6994 Niederstetten
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Hachtel, 6994 Niederstetten
so daß das Verbindungsstück zusätzlich noch als Endfeststeller dienen kann.
Förderlich ist, wenn ein dritter Federabschnitt den Boden der Ausnehmung bildet. Hierdurch wird die Kraft, mit der das Verbindungsstück in dem Hohlraum gehalten wird, noch wesentlich erhöht. Außerdem erhöht sich die Eigensteifigkeit des Verbindungsstücks.
Zweckmäßig ist, wenn die Federabschnitte auf ihrer Außenseite reibungserhöhende Vorsprünge tragen. Auch diese Maßnahme erhöht die Kraft, mit der die Verbindungsstücke in den Hohlräumen gehalten werden.
Vorteilhaft ist, wenn in die Querstücke Befestigungsschrauben einschraubbar sind, und wenn die Querstücke weniger hoch als die Federabschnitte sind. Gerade die Querstücke haben genügend Masse für das Gewinde einer Schraube und liegen an einer solchen Stelle, an der die Befestigungsschrauben das Verbindungsstück optimal festhalten können. Indem die Querstücke eine geringere Höhe als die Federabschnitte haben, gelangen sie niemals in Berührung mit der Vorhangschiene, selbst wenn die Befestigungsschraube stark angezogen ist, so daß nur diejenigen Flächen anliegen, die relativ klein sind. Dadurch erhöht sich die Flächenpressung.
Günstig ist, wenn der dem Querschnitt entgegengesetzte Bereich des Verbindungsstücks in eine Flachfeder übergeht, die sich quer zur Längsrichtung des Verbindungsstücks erstreckt. Damit lassen sich bestimmte Arten von Seitenstücken gut an Vorhangschienen befestigen.
Förderlich ist, wenn die Flachfeder gewellt ist. Hierdurch kann die Flachfeder besser in einer entsprechenden Nut des Seitenteils gehalten werden.
Zweckmäßig ist, wenn zwei Verbindungsstücke durch einen Mittenbereich miteinander starr verbunden sind. Es können dann zwei nebeneinanderliegende Läufe der Vorhangschiene verwendet werden, um die Verbindungsstücke aufzunehmen. Die Biegebean-
809 560/12
Spruchsfähigkeit der Verbindung erhöht sich durch diese Maßnahme.
Vorteilhaft ist, wenn bei einstückig verbundenen Verbindungsstücken deren Mittenbereichkern Aussparungen aufweist. Hierdurch spart man Material, ohne die Festigkeit der Verbindungsstücke herabzusetzen, verringert ihr Gewicht und vermeidet Lunker oder Schrumpfungen, die sich sonst in dem an sich relativ voluminösen Mittenbereich bilden würden.
Günstig ist, wenn die Verbindungsstücke in einem gemeinsamen Mittenbereich durch eine Schraubverbindung befestigbar sind. Hierdurch lassen sich die Verbindungsstücke auf denjenigen Winkel einstellen, den die Vorhangschienenteüe zueinander einnehmen. Diese Ausführungsform ist daher sehr universell anzuwenden.
Förderlich ist, wenn der Mittenbereich die Form eines vorzugsweise biegsamen Stegs hat. Auch solche Verbindungsstücke können sich den verschiedenen Winkeln, unter denen die Vorhangschienen aufeinanderstoßen, anpassen. Außerdem haben sie den Vorteil, daß sie einstückig sind und keine Teile verlorengehen können.
Zweckmäßig ist, wenn für eine Gehrungsverbindung der Steg zwei Teilstege besitzt, die zueinander einen Winkel gleich dem Gehrungswinkel einnehmen und wenn sich auf der Winkelhalbierenden beider Teilstege eine Profilleiste erstreckt, die mit den Teilstegen einstückig und so lang wie der Gehrungsschnitt ist und wenn die Profilleiste ein Doppel-T-Pro- fil aufweist, dessen Mittensteg so hoch wie die Vorhangschiene dick ist und wenn die Querstege des Doppel-T-Profils den Gehrungsschnitt überdecken. Durch diese Profilleiste kann der manchmal unschöne Gehrungsschnitt abgedeckt werden, und außerdem kann sie mit ihren Querstegen dazu beitragen, die Vorhangschienenstücke noch besser miteinander zu verbinden.
Vorteilhaft ist, wenn an beiden Enden des Doppel-T-Profils pfeilförmige Lappen vorgesehen sind, die in flache Rinnen passen, welche an den Stirnseiten der Vorhangschienen vorgesehen sind. Auch hierdurch wird der Gehrungsschnitt noch besser abgedeckt und die Vorhangschienenteile noch besser aneinander gehalten, weil die pfeilförmigen Lappen rastend in die Rinnen hineingedrückt werden können.
Günstig ist, wenn die beiden Verbindungsstücke über einen Steg an einem Eckzwischenstück befestigt Schnitte überdeckt werden und können die Leisten zusätzlich zur Verbesserung der Verbindung herangezogen werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele hervor. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Untersicht unter eine Eckverbindung,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1, ο Fig. 3 Verbindungsstücke, die bei der Eckverbindung nach F i g. 1 und 2 verwendet werden, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 3>
Fig. 5 eine Untersicht unter eine weitere Eckverbindung,
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 5,
F i g. 7 eine Ansicht eines Verbindungsstücks, das bei der Eckverbindung nach F i g. 5 und 6 verwendet wird,
F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 in F i g. 7, ο F i g. 9 eine Ansicht eines dritten Eckverbindungsstücks,
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie 10-10 in Fig. 9,
Fig. 11 eine Ansicht eines vierten Eckverbindungs-Stücks,
F i g. 12 eine Ansicht eines fünften Eckverbindungsstücks,
Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie 13-13 in Fig. 12,
Fig. 14 zwei abgebrochene weitere Eckverbindungsstücke,
F i g. 15 einen Schnitt längs der Linie 15-15 in Fig. 14,
Fig. 16 eine Untersicht unter eine dritte Eckverbindung,
F i g. 17 einen Schnitt längs der Linie 17-17 in Fig. 16,
Fig. 18 einen Schnitt längs der Linie 18-18 in Fig. 16,
Fig. 19 eine Untersicht unter eine vierte Eckverbindung,
F i g. 20 eine Ansicht eines Eckverbindungsstücks,
F i g. 21 einen Schnitt längs der Linie 21-21 in Fig. 20,
F i g. 22 einen Schnitt längs der Linie 22-22 in F ig. 20.
Gemäß den Fig. 1 und 2 besitzt eine Vorhangschiene 26 drei Läufe 27, 28 und 29, die jeweils Nuten 31, 32 und 33 haben. Die Vorhangschiene 26 ist
sind, das die Läufe der sich zu seinen beiden Seiten
befindlichen Vorhangschienen durch in ihm vorge- 50 an ihrem gemäß F i g. 1 linken Ende rechtwinklig absehene Läufe verbindet. Man kann dann trotz der geschnitten. In ihre Läufe 28 und 29 sind zwei Verbindungsstücke 34 eingeschoben, die zwei bauchig nach außen gewölbte Federabschnitte 36, 37 aufweisen, die in ihrem Endbereich, d. h. in dem gemäß 55 F i g. 3 rechten Bereich, durch Querstücke 38 verbunden sind. Jedes Querstück trägt eine Bohrung 39. Wie insbesondere aus F i g. 4 hervorgeht, ist das Querstück 38 weniger hoch als die Federabschnitte 36, 37. Am linken Ende sind die Federabschnitte 36, 37 60 durch einen Steg 41 miteinander verbunden, dessen kurzer Stiel in eine Flachfeder 32 übergeht, die leicht gewellt ist. Die Verbindungsstücke 34, wie auch später noch zu beschreibende Verbindungsstücke bestehen aus Hart-PVC.
Um die Vorhangschiene 26 mit einem Seitenteil 44 zu verbinden, schiebt man die Verbindungsstücke 34
Verbindungsstücke die Vorhänge bzw. Gardinen durch die Eckverbindung hindurch schleudern.
Förderlich ist, wenn der Steg durch einen Hohlraum im Eckzwischenstück geführt ist, durch den auch ein Verbindungsstück schiebbar ist. Eine solche Anordnung kann spritztechnisch einfach hergestellt werden.
Zweckmäßig ist, wenn der Steg jedes Verbindungsstücks an Stirnwänden des Eckzwischenstücks befestigt ist. Damit sind die Verbindungsstücke und das Eckzwischenstück einstückig, so daß kein Teil verlorengehen kann.
Vorteilhaft ist, wenn das Eckzwischenstück die Stoßstellen zwischen ihm und den zu seinen beiden Seiten befindlichen Vorhangschienen durch die Stirnseiten überragende Leisten abgedeckt sind. Auch hierdurch können die manchmal nicht ganz exakten in die Läufe 28 und 29, bis die Stege 41 bündig mit der ünken Stirnfläche der Vorhangschiene 26 sind.
Hierbei werden die Federabschnitte 36, 37 etwas in die zwischen ihnen gebildete Ausnehmung 46 gedrängt und liegen unter Federkraft an den in Gebrauchslage senkrechten Wänden der Läufe 28 und 29 an. Nunmehr schiebt man das Seitenteil 44, das übliche Gestalt hat, mit seiner Stirnnut 47 auf die Flachfeder 43 auf, die sich nun in der Stirnnut 42 streckt und damit unter Ausnutzung der Federkraft der Wellungen der Flachfeder in der Stirnnut 47 festsitzt. Zur Abdeckung und weiteren Versteifung übergreifen Leisten 48 des Seitenteils 44 die Verbindungsstelle.
Diese Verbindung reicht praktisch für alle Zwecke aus. Wahlweise kann man jedoch auch zusätzlich die Teile miteinander verkleben oder Schrauben 49 in die Bohrungen 39 einschrauben, wobei Unterlagringe
51 verwendet werden, damit der Druck des Schraubenkopfs gleichmäßig auf den Bereich um die Nuten 32 bzw. 33 verteilt wird.
Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, kann man die Schraube 49 fest anziehen, ohne daß das Querstück 38 so weit ausgelenkt werden könnte, daß es Flächen im Bereich der Nuten 32 bzw. 33 berühren würde.
F i g. 3 zeigt strichpunktiert, daß man keineswegs immer zwei Verbindungsstücke 34 über die Flachfeder 34 miteinander einstückig verbinden muß. Vielmehr kann auch die Flachfeder nach Wahl aufgeschnitten werden.
F i g. 5 zeigt zwei Vorhangschienen 26 üblicher Gestalt, die wiederum Läufe 27, 28 und 29, sowie Nuten 31, 32 und 33 besitzen. Ein Gehrungsschnitt
52 verläuft unter 45°.
In die Läufe 28 und 29 beider Vorhangschienen sind nun einstückige Verbindungsstücke 53 eingeschoben, die ebenfalls Federabschnitte 36 und 37 und Querstücke 38 mit Bohrungen 39 haben. Die Federabschnitte 36, 37 sind durch einen Mittenbereich 54 miteinander verbunden, der Aussparungen 56 aufweist. Wie deutlich erkennbar ist, eignet sich das Verbindungsstück 53 für den am häufigsten vorkommenden Fall einer rechtwinkligen Verbindung zweier Vorhangschienen 26. Hierzu werden die Verbindungsstücke 53 mit ihren beiden Schenkeln in die Läufe 28 und 29 eingeschoben und haften sich dort selbst fest. Zusätzlich können sie durch Schrauben 49 und Unterlagringe 51 gesichert werden. Wie jedoch Versuche ergeben haben, ist eine solche Sicherung praktisch nicht notwendig. In die Ausnehmungen 46 der Verbindungsstücke 53 können Rollen eingesetzt werden, so daß die Verbindungsstücke wie auch alle anderen hier geschilderten Verbindungsstücke als Endfeststeller dienen können. Vorteilhafterweise setzt man das Verbindungsstück 53 nicht in den Lauf 27, sondern in den Lauf 28 ein. Diese Regel gilt beim Ausführungsbeispiel deshalb, weil bei einem solchen Einsetzen der Gehrungsschnitt 52 im Bereich 57 durch die Federkraft des Verbindungsstücks 53 fest zusammengedrückt wird. Würde man das Verbindungsstück
53 in den Lauf 27 einsetzen, so hatte die Federkraft die Tendenz, den Bereich 57 auseinanderzudrücken. Dies rührt davon her, daß die Gegenkraft für die Federabschnitte 36 und 37 nur durch einen Steg 58 (F i g. 6) aufgebracht werden müßte, während sich beim gezeichneten Fall eine Abstützung im Bereich 57 ergibt.
Wie in der F i g. 7 gestrichelt angedeutet ist, könnten die Federabschnitte 36 und 37 auch sägezahnartige Vorsprünge 59 tragen, die sich insbesondere für Holzschienen eignen (bei den Ausführungsbeispielen wurden stets Kunststoffschienen gezeichnet).
Fig. 9 und 10 zeigen ein Verbindungsstück 61, dessen Mittenbereich 54 durch eine Schraube 62 samt Mutter 63 festgeklemmt werden kann, so daß die Schenkel des Verbindungsstücks 61 eine Vielzahl von Winkellagen zueinander einnehmen können. Eine dieser Winkellagen ist strichpunktiert in F i g. 9 angedeutet.
Fig. 11 zeigt ein Verbindungsstück64 für gerade Verbindungen, während Fig. 12 ein Verbindungsstück 66 zeigt, das einen Verbindungssteg 67 besitzt. Da das Material, aus dem die Verbindungsstücke hergestellt sind, relativ steif ist, kann man den Verbindungssteg 67 nicht übermäßig verbiegen. Trotzdem ist der Winkelbereich, in dem man das Verbindungsstück 66 anwenden kann, wesentlich größer als bei den Verbindungsstücken gemäß den F i g. 7,8 oder 11.
Fig. 14 und 15 zeigen Teile von Verbindungsstücken, bei denen zusätzlich zu den Federabschnitten 36 und 37 ein dritter Federabschnitt 68 vorgesehen ist, der ebenso bauchig gewölbt ist wie die Federabschnitte 36 und 37 und an seinem gemäß Fig. 15 rechten Ende am Querstück38 und an seinem linken Ende am Mittenbereich 54 befestigt ist. Solche Verbindungsstücke, wie auch die übrigen, lassen sich sehr leicht und billig spritzen. Durch die bauchige Auswölbung der Federabschnitte 36, 37 und 68 gelingt es auch, etwa auftretende Toleranzen am Verbindungsstück selbst oder in der Breite der Läufe aufzunehmen.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 16, 17 und 18 sind zwei Vorhangschienen 26 gemäß der F i g. 5 miteinander verbunden worden. Das Verbindungsstück weist hier zwei Teilstege 69 auf, die zueinander einen Winkel gleich dem Gehrungswinkel einnehmen. Auf ihrer Winkelhalbierenden erstreckt sich eine einstückig mit ihnen gespritzte Profilleiste 71, die so lang wie der Gehrungsschnitt ist. Die Profilleiste 71 ist als Doppel-T-Profil ausgebildet und hat einen Mittensteg 72, an dem die Gehrungsschnittflächen beider Vorhangschienen 26 rechts und links anliegen. Seine Querstege 73 bzw. 74 überdecken den Gehrungsschnitt und tragen zur Stabilität der Verbindung bei. An beiden Enden der Profilleiste 71 sind pfeilförmig Lappen 76 angeordnet, die in flache Rinnen 77 eingerastet sind, die sich an den Vorder- und Hinterseiten der Vorhangschienen befinden. Obwohl bei diesen Ausführungsbeispielen nur ein sehr geringer Materialaufwand getrieben wurde, ist die· Verbindung zwischen den Vorhangschienen 26 sehr fest und der Gehrungsschnitt ist nirgends sichtbar.
Auch ein Laie ist ohne Werkzeuge in der Lage, eine solche Verbindung herzustellen.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 19 bis 22 ist ein Eckzwischenstück 78 zwischen die Vorhangschienen 26 gefügt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Läufe 27 und 29 der Vorhangschienen 26 in Bogenläufe 79 und 81 übergehen, so daß der Vorhang bzw. die Gardine auch über die Eckverbindung hinweg bewegt werden kann. Zur Befestigung des Eckzwischenstücks 28 an den Vorhangschienen 26 sind Verbindungsstücke 82 in die Läufe 28 eingeschoben und über Stege 83 einstückig mit dem Eckzwischenstück 78 verbunden. Auch hier überlappt das Eckzwischenstück 78 mit Leisten 84 den Schnitt.
Bei dem in F i g. 20 gezeigten Eckzwischenstiick 78 ist ein gekrümmter Hohlraum 84 vorgesehen, durch den ein Verbindungsstück 82 geschoben worden ist. Wie F i g. 20 zeigt, sind die beiden Verbindungsstücke durch einen gemeinsamen Steg 86 miteinander verbunden, der, nachdem ein Verbindungsstück 82 durch den gekrümmten Hohlraum 84 geschoben worden ist, in diesem Hohlraum 84 liegt. Wahlweise kann der Hohlraum 84 bei 87 aufgebrochen werden, so daß ein Lauf entsteht.

Claims (18)

Patentansprüche:
1. Verbindungsstück für Teile von Vorhangschienen, das in einen Hohlraum jedes der beiden zu verbindenden Teile ragt, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Kunststoff bestehende Verbindungsstück (34,53,61,64,66,82) Federschnitte (36, 37, 68) umfaßt, die bauchig nach außen gewölbt sind, daß die Federabschnitte (36, 37, 68) an ihren Endbereichen durch Querstücke (38) verbunden sind und daß die Federabschnitte (36, 37, 38) im eingebauten Zustand an entsprechenden Innenflächen des Hohlraums (27,28,29) anliegen.
2. Verbindungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum in an sich bekannter Weise ein Lauf (27,28, 29) der Vorhangschiene (26) ist.
3. Verbindungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Federabschnitte (36,37) einander gegenüberliegend vorgesehen sind und zwischen sich eine Ausnehmung (46) definieren, in die gegebenenfalls der in Gebrauchslage obere Bereich eines Aufhängekörpers od. dgl. einsetzbar ist.
4. Verbindungsstück nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Federabschnitt (68) den Boden der Ausnehmung (46) bildet.
5. Verbindungsstück nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federabschnitte (36,37, 88) auf ihrer Außenseite reibungserhöhende Vorsprünge (59) tragen.
6. Verbindungsstück nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Querstücke (38) Befestigungsschrauben (49) einschraubbar sind und daß die Querstücke (38) weniger hoch als die Federabschnitte (36, 37) sind.
7. Verbindungsstück nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Querstück (38) entgegengesetzte Bereich des Verbindungsstücks (34, 53, 61, 64, 66, 82) in eine Flachfeder (43) übergeht, die sich quer zur Längsrichtung des Verbindungsstücks (34,53, 61, 64, 66, 82) erstreckt.
8. Verbindungsstück nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flachfeder (43) gewellt ist.
9. Verbindungsstück nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verbindungsstücke (34, 53, 61, 64, 66, 82) durch einen Mittenbereich (54) miteinander verbunden sind.
10. Verbindungsstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei einstückig verbundenen Verbindungsstücken (34, 53,61,64,66, 82) deren Mittenbereichkern Aussparungen (56) aufweist.
11. Verbindungsstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem gemeinsamen Mittenbereich (54) durch eine Schraubverbindung (62,63) befestigbar sind.
12. Verbindungsstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenbereich (54) die Form eines vorzugsweise biegsamen Stegs (67, 69, 83) hat.
13. Verbindungsstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Gehrungsverbindung der Steg zwei Teilstege (69) besitzt, die zueinander einen Winkel gleich dem Gehrungswinkel einnehmen, daß sich auf der Winkelhalbierenden beider Teilstege (69) eine Profilleiste (71) erstreckt, die mit den Teilstegen (69) einstückig und so lang wie der Gehrungsschnitt (52) ist, und daß die Profilleiste (71) ein Doppel-T-Profil aufweist, dessen Mittensteg (72) so hoch wie die Vorhangschiene (26) dick ist, und daß die Querstege (73, 74) des Doppel-T-Profils den Gehrungsschnitt (52) überdecken.
14. Verbindungsstück nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Doppel-T-Profils (71) pfeilförmige Lappen (76) vorgesehen sind, die rastend in flache Rinnen (77) passen, welche an den Stirnseiten der Vorhangschienen (26) vorgesehen sind.
15. Verbindungsstück nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, 9 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verbindungsstücke (82) über einen Steg (83, 86) an einem Eckzwischenstück (78) befestigt sind, das die Läufe (27,29) der sich zu seinen beiden Seiten befindlichen Vorhangschkienen (26) durch in ihm vorgesehene Läufe (79, 81) verbindet.
16. Verbindungsstück nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (86) durch einen Hohlraum im Eckzwischenstück (78) geführt ist, durch den auch ein Verbindungsstück (82) schiebbar ist.
17. Verbindungsstück nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (83) jedes Verbindungsstücks (82) an Stirnwänden des Eckzwischenstücks (78) befestigt ist.
18. Verbindungsstück nach Anspruch 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckzwischenstück (78) die Stoßstellen zwischen ihm und den zu seinen beiden Seiten befindlichen Vorhangschienen (28) durch die Stirnseiten überragende Leisten (84) abdeckt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 560/12 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEP1270A 1967-09-28 1967-09-28 Verbindungsstueck fuer Teile von Vorhangschienen Pending DE1270756B (de)

Priority Applications (1)

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DEP1270A Pending DE1270756B (de) 1967-09-28 1967-09-28 Verbindungsstueck fuer Teile von Vorhangschienen

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DE (1) DE1270756B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4452138A (en) * 1982-06-17 1984-06-05 American Screen Printing Equipment Co. Screen printing frame

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