DE1429658C - Vorrichtung zum Befestigen von Fachböden oder von Trägern für Fachböden od. dgl. an aufrechten Tragpfosten - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen von Fachböden oder von Trägern für Fachböden od. dgl. an aufrechten TragpfostenInfo
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Description
profil im Querschnitt angepaßten Klemmstück und xo der in Fig. 1 gezeigten Anordnung verwendet wird,
einer einerseits am Steg und andererseits am Klemm- Fig. 3 ein Schaubild von Einzelteilen der in
stück derart angreifenden Schraube besteht, daß das Fig. 1 gezeigten Anordnung im zusammengesetzten
Klemmstück durch die Schraube in Richtung der ~
Winkelhalbierenden in das Winkelprofil hinein-
Winkelhalbierenden in das Winkelprofil hinein-
Zustand,
Fig. 4 ein Schnitt an der Linie 4-4 der Fig. 3,
F i g. 5 eine Darstellung einer Konstruktionsvariante der in F i g. 4 allgemein gezeigten Art,
Fig. 6 ein Schaubild eines Spezialprofils zur Verwendung
als Tragpfosten.
Fig. 7 ein Schaltbild, das den in Fig. 6 gezeigten
gezogen ist und die Fachboden oder die Träger 15
durch Einklemmen mit beiden Flanken des Pfostens verbindet.
Bei der bekannten Anordnung dieser Art besteht
die Gefahr, daß die Träger nicht einwandfrei ausgerichtet sind, so daß eine windschiefe Konstruktion 20 Tragpfosten in seiner Einbaulage zeigt,
entsteht, die besonders ausgerichtet werden muß, um F i g. 8 eine Vorderansicht der in F i g. 7 gezeigten das Einsetzen von Fachböden, Trennwänden 11. dgl. Konstruktion,
die Gefahr, daß die Träger nicht einwandfrei ausgerichtet sind, so daß eine windschiefe Konstruktion 20 Tragpfosten in seiner Einbaulage zeigt,
entsteht, die besonders ausgerichtet werden muß, um F i g. 8 eine Vorderansicht der in F i g. 7 gezeigten das Einsetzen von Fachböden, Trennwänden 11. dgl. Konstruktion,
zu ermöglichen, die rechtwinklig gefertigt sind. F i g. 9 ein Schnitt an der Linie 9-9 der F i g. 8 und
Außerdem besteht bei der bekannten Anordnung die Fig. 10 ein Schaubild eines kompletten Schau-Gefahr
eines Herausrutschens in vertikaler Richtung, 25 kastens, bei dem die erfindungsgemäße Anordnung
wenn die Klemmstücke nicht durch besondere Maß- Verwendung findet.
nahmen fest mit den Trägern oder den Fachboden Der in Fig. I, 2 und 3 gezeigte Tragpfosten ist
verbunden sind. ein Winkelprofil, das durch einen nach außen ge-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine richteten Kanal 21 und einen nach innen gerichteten
waagerechte Ausrichtung der Träger sicherzustellen 30 Kanal 22 begrenzt ist. Ein Steg 23 trennt die beiden
und ein Bewegen der Träger, beispielsweise ein Her- Kanäle voneinander. Die den Kanal 22 bildenden
ausrutschen od. dgl., in vertikaler Richtung zu ver- parallelen Wände sind verlängert und bilden zwei
meiden, ohne daß die Klemmstücke an den Trägern oder an den Fachboden festgeschraubt werden
müssen.
Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die
Fachboden oder die Träger durch waagerecht angeordnete Nuten und. in diese eingeschobene Stege
seitliche Profilflanken 24,25, die im wesentlichen einen rechten Winkel bilden und zum Steg 23 im
35 wesentlichen in einem Winkel von 45° liegen. Der Steg 23 ist in gewünschten Abständen mit Löchern
26 versehen. Die Außenflächen des Tragpfostens sind über ihre ganze Länge hinweg mit konvexen
Partien 26, 28 versehen. Der Kanal 21 ist mit Rillen
mit dem Klemmstück formschlüssig verbunden sind. 40 30,31 versehen, so daß er die Form eines Schwalben-
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist Schwanzes erhält. Dadurch kann eine Deckleiste 32
vorgesehen, daß die Stege an Seitenflanken der Fach- eingeschoben und in dem Kanal festgehalten werden,
boden oder Träger und die Nuten an den Klemm- Eine Konstruktionsvariante des Tragpfostens ist in
flächen des Klemmstücks vorgesehen sind. Insbe- F i g. 6 bis 9 gezeigt. Dieser Tragpfosten ist durch
sondere ist dabei vorgesehen, daß im Abstand von 45 eine Zwillingsanordnung des in F i g. 1 gezeigten
den nach innen gerichteten Stegen zu beiden Seiten Tragpfostens gebildet, wobei ein Zwischensteg 38
dieser Stege nach innen gerichtete, einstückig mit den die beiden Teilprofile miteinander verbindet. An
Seitenllanken der Fachboden oder Träger ausge- diesem Zwillingsprofil sind Stege 43 bzw. 44 vorgebildete,
einen U-förmigen Kanal bildende Abkantun- sehen, die einen Kanal bilden, in dem eine Deckgen
angeordnet sind, deren Abstand im wesentlichen 50 leiste 45 sitzt.
gleich der Höhe des Klemmstücks ist. Gemäß einer In Fig. 1, 2 und 3 ist die Eckpartie eines Schauanderen
vorteilhaften Ausführungsform der Erfin- kastens dargestellt. In F i g. 1 sind die zur Einfassung
dung ist dabei vorgesehen, daß die Stege und die der Schaukastendeckplatte benutzten Träger aus
Nuten schwalbenschwanzartig ausgebildet sind. Aluminium gepreßt und haben einen nach innen ge-
Es ist weiter vorteilhaft, daß mindestens eine der 55 richteten U-förmigen Kanal, der durch obere und
Abkantungen sich vom U nach außen erstreckende untere waagerechte Abkantungen 46, 47 sowie durch
Einrichtungen aufweist, an denen Seitenwände, Rück- einen senkrechten Zwischensteg 48 begrenzt ist.
wände od. dgl. gehaltert werden können. Dieser Kanal ist so bemessen, daß darin ein Klemm-
Schließlich ist es zweckmäßig vorzusehen, daß die stück eingesetzt werden kann. Gemäß der Darstellung
Klemmflächen des Klemmstücks durch feine Zacken 60 in Fig. 1 erstreckt sich der Zwischensteg 48 etwas
aufgerauht sind. . über die Abkantung 46 hinaus (bei 36) und geht in
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Ver- einen nach außen gerichteten Steg 49 über, dessen
bindung der Träger oder des Fachbodens mit den Außenkante nach unten abgekantet ist. Die Ober-Klemmstücken
durch waagerechte Nuten und in seife der Abkantung 46 dient zur Aufnahme eines
diese eingeschobene Stege wird für eine einwandfreie 65 Schaukasten-Deckenteils 37, das aus Glas, Sperrholz
Ausrichtung der Träger gesorgt, während gleichzeitig oder aus einem sonstigen Werkstoff gefertigt sein
ein Bewegen der Träger, nämlich ein Herausrutschen kann. Dabei ist die Tiefe der Verlängerung so geod.
dgl., in vertikaler Richtung vermieden wird, ohne halten, daß die Deckenfläche mit der Oberfläche des
Stegs 49 eine Flucht bildet. Die Unterseite der Abkantung 47 weist mehrere Kanäle 50 auf, die als
Führungsbahiien dienen.
In F i g. 3 ist eine Konstruktionsvariante des U-förmigen Kanals dargestellt. Der Kanal wird von
getrennten waagerechten Abkantungen 51,52 und einem senkrechten Steg 53 begrenzt. Der Steg bildet
die Vorderseite des Trägers. Die Oberseite der Abkantung 52 ist mit einer oder mehreren nach oben
gerichteten Führungsbahnen 54 versehen, die mit den Führungsbahnen 50 zusammenwirken. Die Führungen
54 sind etwa halb so tief wie die Führungen 50. Zur Erhöhung der Stabilität der Verbindung zwischen
den Trägern und den Tragpfosten ist die Innenseite des Stegs 48 mit einem Steg 55 versehen.
Zum Verbinden von Trägern mit Tragpfosten werden die schräg geschnittenen Enden zweier Träger
rechtwinklig zusammengesetzt, und dabei gleitet das Klemmstück in den von den Abkantungen 46, 47 gebildeten
Kanal, während der Steg 55 in Nuten 69, 70 eingreift. Nach Zusammensetzen dieser Teile erfolgt
ein Einziehen des Klemmstücks mit Hilfe von Schrauben 75, die durch die Löcher 26 im Tragpfosten
gesteckt und in ein Loch 67 im Klemmstück D eingeschraubt werden.
Zum Erhöhen des Formschlusses zwischen dem Klemmstück und den entsprechenden Trägern können
die Klemmflächen 64,65 des Klemmstücks D mit Zacken 68 versehen sein.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Befestigen von Fachböden oder von Trägern für Fachböden od. dgl. an aufrechten
Tragpfosten, die aus Winkelprofilen mit einer zu einem Steg verbreiterten, den Profilflanken
gemeinsamen Kante gebildet sind, wobei die Flanken den Fachböden oder den Trägern
zugekehrt sind und an diesen formschlüssig anliegen, wobei ferner mindestens ein Spannelement
vorgesehen ist. das aus einem mit seinen Flanken dem Winkelprofil im Querschnitt angepaßten
Klemmstück und einer einerseits am Steg und andererseits am Klemmstück derart angreifenden
Schraube besteht, daß das Klemmstück durch die Schraube in Richtung der Winkelhalbierenden in
das Winkelprofil hineingezogen ist und die- Fachboden
oder die Träger durch Einklemmen mit beiden Flanken des Pfostens verbindet, d a durch
gekennzeichnet, daß die Fachboden
oder die Träger (49) durch waagerecht angeordnete Nuten (69, 70) und in diese eingeschobene
Stege (55) mit dem Klemmstück (D) formschlüssig verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (55) anSeitenilanken (48) der Fachboden oder Träger (49) und die
Nuten (69, 70) an den KlemmHüchen (64, 65) de^
Klemmstücks (D) vorgesehen sind.
.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand von den nach
innen gerichteten Stegen (55) zu beiden Seiten dieser Stege (55) nach innen gerichtete, einstückig
mit den Seitenflanken (48) der Fachboden oder Träger ausgebildete, einen U-förmigen Kanal
bildende Abkantungen (46, 47) angeordnet sind, deren Abstand im wesentlichen gleich der Höhe
des Klemmstücks (D) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (55) und die Nuten
(69, 70) schwalbenschwanzartig ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Abkantungen
(46, 47) sich vom U nach außen erstreckende Einrichtungen (50,54) aufweist, an denen Seitenwände,
Rückwände (38, 39, 40) od. dgl. gehaltert werden können.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmflächen (64. 65) des Klemmstücks (D) durch feine Zacken aufuerauht sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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