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DE1270381B - Trommel mit Schnarrsatien - Google Patents

Trommel mit Schnarrsatien

Info

Publication number
DE1270381B
DE1270381B DEP1270A DE1270381A DE1270381B DE 1270381 B DE1270381 B DE 1270381B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270381 A DE1270381 A DE 1270381A DE 1270381 B DE1270381 B DE 1270381B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
snare
drum
skin
snarling
strings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Josephus Brown Thompson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CBS Broadcasting Inc
Original Assignee
Columbia Broadcasting System Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Columbia Broadcasting System Inc filed Critical Columbia Broadcasting System Inc
Priority to DEP1270A priority Critical patent/DE1270381B/de
Publication of DE1270381B publication Critical patent/DE1270381B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/10Details of, or accessories for, percussion musical instruments
    • G10D13/18Snares; Snare-strainers
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/02Drums; Tambourines with drumheads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Trommel mit Schnarrsaiten Die Erfindung betrifft eine Trommel mit Schnarrsaiten, die sich in einem am Trommelgehäuse anbringbaren Schnarrsaitenhalter unter der Trommel, parallel zu ihrem Schnarrfell, erstrecken, mit dem sie in Berührung bringbar sind.
  • Eine Trommel besteht aus einem zylindrischen Trommelgehäuse, dessen beide Enden mit Trommelfellen bezogen sind. Trommelgehäuse und -feile begrenzen eine Luftsäule, die beim Herunterdrücken des oberen Felles, des sogenannten Schlagfelles, beispielsweise beim Schlagen mit einem Trommelstock, gegen das untere Fell, auch Schnarrfell genannt, gestoßen wird, daß sich unter dem entstehenden Druck ausbeult. Die Schwingungen des einen Felles werden durch die eingeschlossene Luftsäule auf das andere Fell übertragen.
  • Die sich unterhalb des Trommelbodens erstreckenden Schnarrsaiten müssen am Fell anliegen, um beim Anschlagen des Schlagfelles zu vibrieren.
  • Bei einer bekannten Trommel dieser Art werden die Schnarrsaiten in einem Schnarrsaitenhalter geführt, der beidseitig über den Trommelrand hinausgreift und auf mit der Außenwand des Trommelgehäuses verschraubten starren Stützen gefestigt ist. Eine derartige bezüglich des Schnarrfelles unbewegliche Halterung der Schnarrsaiten führt jedoch vor allem bei scharfem Stakkatospiel und damit verbundenem harten Anschlag des Schlagfelles zu dem unerwünschten »Schnarrsaitenschlag«, der die Tonqualität bezüglich Klangreinheit und -stärke erheblich herabsetzt.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß der Schnarrsaitenhalter an an dem Trommelgehäuse befestigten Schnüren schwebend aufgehängt ist, derart, daß er beim Vibrieren des Schnarrfelles mitschwingt. Diese schwebende Lagerung des Schnarrsaitenhalters, bei der die Schnarrsaiten unter leichtem Druck auf dem Schnarrfell aufliegen, ermöglicht ein Mitschwingen nicht nur der einzelnen Schnarrsaiten, sondern des ganzen Halters, wenn das Schnarrfell durch Anschlagen des Schlagfelles in Schwingung versetzt wird. Diese Beweglichkeit verhindert den unerwünschten Schnarrsaitenschlag und führt zu gesteigerter Tonqualität.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes können die Seitwärtsbewegung und die Auf- und Abwärtsbewegung des Schnarrsaitenhalters durch elastische Schnüre gedämpft werden. Außerdem lassen sich die den Schnarrsaitenhalter haltenden Schnüre in vorteilhafter Weise auf der Außenseite des Trommelgehäuses befestigen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Figuren der Zeichnung im folgenden näher beschrieben. In der Zeichnung ist F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht der erfindungsgemäßen Trommel mit Schnarrsaiten, F i g. 2 eine teilweise weggebrochene und teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht der Trommel, wobei der Schnarrsaitenhalter am Schnarrfell anliegt, F i g. 3 eine schaubildliche Unteransicht des von der Trommel abgenommenen Schnarrsaitenhalters, F i g. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Schnarrsaitenhalters und F i g. 5 eine Seitenansicht der dem Schnarrsaitenhalter zugehörenden Spannvorrichtung nach Linie 5-5 der F i g. 2, wobei der Schnarrsaitenhalter sich in seiner ausgeschalteten oder gesenkten Stellung befindet.
  • F i g. 1 zeigt eine Schnarrsaitentrommel 10 mit dem Schnarrsaitenhalter 20 in Spielstellung. Die Trommel 10 besteht aus einem zylindrischen Trommelgehäuse 11 mit einem oberen Trommelfell oder Schlagfell 14, das an der Trommel mittels eines Trommelreifens 12 befestigt ist, und mit einem unteren Trommelfell oder Schnarrfell15, das an der Trommel mittels eines Trommelreifens 13 befestigt ist. Die Reifen werden von Spannschrauben 16 erfaßt, die in am Gehäuse 11 befestigten Ansätzen 17 verankert sind.
  • Auf diametral gegenüberliegenden Seiten ist der Reifen 13 mit Ausschnitten 18 versehen, die die Kante des Schnarrfelles 15 freigeben. Die Ausschnitte 18 werden von Bügeln 19 überbrückt, die am Reifen 13 mit Schrauben 48 befestigt sind. Ein Kippspanner 40 ist auf dem Trommelgehäuse 11 bei dem einen Ausschnitt 18 angeordnet. Am anderen Ausschnitt 18 (F i g. 2) ist ein Verankerungsblock 43 auf dem Gehäuse 11 befestigt.
  • Der Schnarrsaitenhalter 20 besteht aus einem starren, im wesentlichen rechteckigen Rahmen 21, dessen Länge so bemessen ist, daß sich der Rahmen 21 zwischen den Ausschnitten 18 diametral über den Reifen 13 erstreckt und von beiden Bügeln 19 überbrückt wird. Der Rahmen 21 hat zwei auf Abstand stehende parallele Seitenschienen 22 und 23, die nahe ihren Enden (F i g. 3) durch Rahmenplatten 27 und 28 verbunden sind. Auf Abstand stehende Querschienen 24 und 25 erhöhen die Festigkeit des Rahmens 21.
  • Auf und nahe den Enden der Schienen 22 und 23 sind auf den Rahmenplatten 27 und 28 aufrechte und miteinander ausgerichtete Stege 26 (F i g. 3 und 4) vorhanden. Die oberen Flächen dieser beiden auf Abstand stehenden Stege 26 sind in einer parallel zur Längsachse des Rahmens 21 verlaufenden Ebene flach bearbeitet und stehen in genauer Fluchtstellung miteinander, so daß diese Flächen zwei in der gleichen Ebene liegende waagerechte Tragflächen für die Saiten bilden.
  • Einwärts der Stege 26 und der Rahmenplatten 27 und 28 befinden sich in den Schienen 22 und 23 fluchtende Bohrungen 35, in welche Halteschnüre 38 und 39 als Schleifen eingezogen sind. Ein zweites Paar sich gegenüberstehender Bohrungen 36 befindet sich nahe den Enden jeder Schiene. Elastische Halteschnüre 37 sind schleifenförmig in diese Bohrungen 36 eingezogen.
  • Auf der Unterseite der Rahmenplatte 28 befindet sich ein nach unten gerichteter ortsfester Ankerzapfen 29. In Fluchtstellung mit diesem Ankerzapfen 29 ist in der Rahmenplatte 28 ein Schlitz 32 vorhanden, in welchem ein Spannzapfen 33 gleitet, der in Längsrichtung des Schlitzes 32 zum Ankerzapfen 29 hin und vom Ankerzapfen 29 weg bewegt werden kann. Eine Spannspindel 34, die in eine Gewindebohrung des Spannzapfens 33 eingreift, liegt mit ihrem Ende am Ankerzapfen 29 an, so daß der Abstand zwischen den beiden Zapfen 29 und 33 um kleine Größen geändert werden kann.
  • Mehrere Schnarrsaiten 30 gleicher Länge sind an ihren Enden an Metallplatten 31 verankert, die sich über die Breite der Stege 26 erstrecken und so profiliert sind, daß sie von den Stegen 26 getragen werden, wenn eine Verankerung an den Rahmenplatten 27 und 28 in der später beschriebenen Weise erfolgt.
  • In der dargestellten bevorzugten Form bestehen die Schnarrsaiten 30 aus Drahtwicklungen. Das eine Ende der Schnarrsaitenschar 30 ist über die Tragplatte 31 in fester Stellung auf der Rahmenplatte 27 (F i g. 4) verankert. Das andere Ende der Schnarrsaitenschar ist über die Tragplatte 31 auf der Oberseite des beweglichen Spannzapfens 33 mittels der Schraube 46 verankert. Den Schnarrsaiten wird die gewünschte Spannung dadurch gegeben, daß die Spindel 34 in der einen oder in der anderen Richtung gedreht wird, so daß eine Bewegung des Spannzapfens 33 im Schlitz 32 zum Ankerzapfen 29 hin und vom Ankerzapfen 29 weg erfolgt.
  • Der Schnarrsaitenhalter wird an der Trommel 10 mittels biegsamer Schnüre 38 und 39 befestigt. Diese Schnüre sind frei biegsam, sind aber nicht elastisch, d. h., sie können durch Auseinanderziehen ihrer Enden nicht wesentlich verlängert werden.
  • Die Schnur 38 ist in einer Schleife durch die Bohrungen 35 (F i g. 1 und 2) gezogen. Die beiden Enden der Schnur 38 durchsetzen den Ausschnitt 18 des ersten Bügels 19 und verlaufen in einem Abstand parallel zueinander über die Kante des Schnarrfelles 15. Die Enden der Schnur 38 sind dann am Ankerblock 43 befestigt.
  • Die Schnur 39 ist in einer Schleife durch die Bohrungen 35 gezogen. Die Enden der Schnur 39 verlaufen dann parallel über die Kante des Schnarrfelles 15 durch den Ausschnitt 18 des zweiten Bügels 19 und unter die Klemmschrauben 49 der Zunge 42 des Kippspanners 40 (F i g. 5).
  • Die Längen der beiden biegsamen Schnüre 38 und 39 sind so gewählt, daß sich in der Einschaltstellung des Handgriffes 41 von Kippspanner 40 der Schnarr-Saitenhalter 20 in der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Stellung befindet, in der die Schnarrsaiten 30 in leichter Berührung mit dem Schnarrfell 15 liegen.
  • Kleine Verstellungen, die die gewünschte Berührung genau herstellen, können durch Verstellen der Spannschraube 47 für den Kippspanner 40 erzielt werden. Bei Drehung des Handgriffes 41 in seine Ausschaltstellung fällt der Schnarrsaitenhalter von dem Schnarrfell 15 (F i g. 5) ab, so daß beim Anschlagen der Trommel keine Schnarrwirkung vorhanden ist.
  • Eine Seitenbewegung und eine Auf- und Abbewegung des in Ausschaltstellung befindlichen Schnarrsaitenhalters 20 wird durch die elastischen Schnüre 37 gedämpft, die in einer Schleife in die Bohrungen 36 eingezogen sind. Die Enden der Schnüre 37 durchsetzen die im Bügel 19 vorhandenen Bohrungen 44 und sind unter die Bügelbefestigungsschrauben 48 geklemmt.
  • Da die Tragschnüre 38 und 39 durch die Bohrungen 35 und 36 in Schleifen hindurchgezogen sind, also nicht starr an den Schienen befestigt sind, kann der Schnarrsaitenhalter 20 frei auf den Schnüren 38 und 39 flottieren und wird sowohl in der Einschaltstellung als auch in der Ausschaltstellung stets in einer Stellung gehalten, die diametral und parallel zum Schnarrfell 15 verläuft.
  • In der Einschaltstellung. wird der Schnarrsaitenhalter 20 auf seiner gesamten Länge in leichter Berührung mit dem Schnarrfel115 gehalten. Es erfolgt dabei kein Abflachen oder Verformen des Schnarrfelles.
  • Da die biegsamen Schnüre 38 und 39 eine innewohnende geringe Elastizität haben und da die Bohrungen 35 im Rahmen 21, durch die die Schnüre hindurchgezogen sind, so liegen, daß der Schnarrsaitenhalter 20 elastisch getragen wird, kann der Schnarrsaitenhalter 20 mit den Schwingungen oder Vibrationen des Schnarrfelles 15 schwingen, so daß der Schnarrsaitenhalter 20 den Bewegungen des Felles folgt und der sogenannte »Schnarrsaitenschlag« vermieden wird, der dann auftritt, wenn der Schnarrsaitenhalter durch starre Metallager unbeweglich an seiner Stelle gehalten wird.
  • Der entstehende Schnarreffekt ist scharf, klar und klangrein. Bei hartem und schnellem Stakkato ist jede Schnarrwirkung deutlich hörbar. Diese besondere Eigenschaft wird in der Trommeltechnik als »Definition« bezeichnet. Der Schnarrsaitenhalter 20 kann sowohl auf der Innenseite als auch, wie beschrieben, auf der Außenseite der Trommel angebracht werden. Bei den bekannten Trommeln mit Schnarrsaiten, bei denen der Schnarrsaitenhalter eine starre Lagerung hat, kann eine gute »Definition« beim Trommeln nicht erreicht werden, da die Schnarrwirkungen ineinander übergehen, wenn die Geschwindigkeit und die Härte der Trommelschläge zunimmt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Trommel mit Schnarrsaiten, die sich in einem an dem Trommelgehäuse anbringbaren Schnarrsaitenhalter unter der Trommel, parallel zu ihrem Schnarrfeld, erstrecken, mit dem sie in Berührung bringbar sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Schnarrsaitenhalter (20) an an dem Trommelgehäuse (11) befestigten Schnüren (38, 39) schwebend aufgehängt ist, derart, daß er beim Vibrieren des Schnarrfelles (15) mitschwingt.
  2. 2. Trommel mit Schnarrsaiten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitwärtsbewegung und die Auf- und Abwärtsbewegung des Schnarrsaitenhalters (20) durch elastische Schnüre (37) gedämpft ist.
  3. 3. Trommel mit Schnarrsaiten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schnarrsaitenhalter haltenden Schnüre (38, 39) auf der Außenseite des Trommelgehäuses (11) befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1442 833.
DEP1270A 1963-11-13 1963-11-13 Trommel mit Schnarrsatien Pending DE1270381B (de)

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DE1270381B true DE1270381B (de) 1968-06-12

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DEP1270A Pending DE1270381B (de) 1963-11-13 1963-11-13 Trommel mit Schnarrsatien

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD983874S1 (en) * 2020-05-30 2023-04-18 Darren Gale Snare muffler

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1442833A (en) * 1922-03-28 1923-01-23 Walter E Soderberg Snare drum

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