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DE899445C - Befestigung fuer den Schallboden in Musikinstrumenten mit Anschlagmechanik - Google Patents

Befestigung fuer den Schallboden in Musikinstrumenten mit Anschlagmechanik

Info

Publication number
DE899445C
DE899445C DEC4555A DEC0004555A DE899445C DE 899445 C DE899445 C DE 899445C DE C4555 A DEC4555 A DE C4555A DE C0004555 A DEC0004555 A DE C0004555A DE 899445 C DE899445 C DE 899445C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
frame
soundboard
edge
stop mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC4555A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BROEDR CASPERSEN VED EJNAR CAS
Original Assignee
BROEDR CASPERSEN VED EJNAR CAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BROEDR CASPERSEN VED EJNAR CAS filed Critical BROEDR CASPERSEN VED EJNAR CAS
Application granted granted Critical
Publication of DE899445C publication Critical patent/DE899445C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

  • Befestigung für den Schallboden in Musikinstrumenten mit Anschlagmechanik Die Erfindung betrifft die Befestigung von Schallböden (Klangbö,den) in Musikinstrumenten mit Anschlagmechanismus, wie z. B. Pianetten, Pianinos und Flügel, durch welches Befestigungsverfahren es möglich wird, die Klangbildung dadurch zu verbessern, @daß man die Beweglichkeit des Schallbodens in solchen Bereichen vergrößert, wo eine solche Elastizitätssteigerung wünschenswert erscheint, um die Beweglichkeit des Schallbodens in einem geeigneteren Verhältnis zu der Frequenz der durch Anschlagen bzw. Anknipsen der Saiten hervorgerufenen Schallschwingungen zu bringen.
  • Im allgemeinen ist in den betreffenden Instrumenten der Schallboden direkt am Holzrahmen des Instrumentes angeleimt. Hierdurch wird der Schallboden der ganzen Kante entlang eingespannt und eine zweckentsprechende Beweglichkeit des Schallbodens ist dann vor allem der Baßkante- des Schallbodens entlang schwierig zu erreichen, insbesondere in Kleininstrumenten mit stark reduzierter Schallbodenoberfläche.
  • Es ist bekannt, die Beweglichkeit des Kantenbereichs des Schallbodens dadurch zu steigern, daß man .dasselbe auf einer Brückenleiste ruhen läßt, die zwischen zwei Befestigungspunkten frei schwebt. Die Länge einer solchen Brückenleiste, die nur an ihren Endpunkten unterstützt ist, ist der Natur der Sache gemäß stark beschränkt.
  • Es ist des weiteren bekannt, eine Leiste wie die eben erwähnte zu benutzen, jedoch mit einer oder mehreren Unterstützungen zwischen den Endpunkten; dadurch entstehen aber der Kante entlang tote Zonen, über welche hinaus nur eine ganz minimale Schallfortpflanzung erfolgt. Ferner wird durch diese Unterstützungspunkte die Steifheit wieder größer und die toten Zonen bilden unerwünschte Klangfiguren.
  • Diese Mängel werden .durch die neue Erfindung, die sich auf ein Befestigungsverfahren für den Schallboden in solchen Musikinstrumenten mit Anschlagmechanismus bezieht, in welchen, der Schallboden an dem Gestell oder Eisenrahmen des Instrumentes federnd aufgehängt ist; mittels einer zwischen der Kante des Schallbodens und dem Gestell bzw. dem Eisenrahmen eingeschobenen Leiste, die an der Kante des Schallbadens bzw. an dem Rahmen durch Abstandskörper befestigt ist, ,dadurch beseitigt, daß die Abstandskörper zwischen der Schallbodenkante und der Leiste in der Längsrichtung der Schallbodenkante im Verhältnis zu den Abstandskörpern zwischen der Leiste und dem Gestell bzw. Rahmen versetzt angeordnet sind. Hierdurch vermeidet man tote Zonen, und man erreicht eine im Vergleich mit den bekannten Konstruktionen wesentlich verbesserte Wirkung in bezug auf Klangfarbe, Egalität und Klangfülle.
  • Bei der erfindungsgemäßen Befestigung der Schallbodenkante bewirkt die gegenseitige Verschiebung der beiden Gruppen Abstandskörper nämlich, -daß der Schallbaden dort, wo er befestigt ist, doch auf jeden Punkt der Befestigung elastisch aufgehängt ist, wodurch erreicht wird, daß die Schallvibrationen des Klangbodens sich auch der Kante entlang ausbreiten, können ohne von unbeweglichen Stellen. angehalten zu werden.
  • Die Beweglichkeit der Schallbadenkante und ihr Widerstand gegen den von den Saiten gegen den Schallboden ausgeübten. Druck kann, an jeder beliebigen Stelle einer gewünschten Größenordnung angepaßt werden durch Hineinschaltung einer größeren oder geringeren Anzahl von Abstandsklötzen bzw. durch Veränderung deren Länge oder durch Veränderungen der Dimensionen der eingeschalteten Leiste.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in einem Ausführungsbeispiel einen Schnitt .durch den Rahmen eines Instrumentes mit Klangbodenbefestigung gemäß der neuen Erfindung.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt rechtwinkelig zum Schallboden in der Längsrichtung des Rahmens nach der Linie I-I in Fig, a, und Fig. z zeigt einen anderen Schnitt rechtwinkelig zum Schallboden, jedoch in der Querrichtung des Rahmens nach der Linie II-II in Fig. i.
  • Der Klangboden i besitzt eine Verstärkerleiste a. Zwischen dem Schallboden i und dem Gestell oder Rahmen 3 des Instrumentes ist eine federnde Leiste bzw. eine federnde Brücke 4 aus federndem Material, vorzugsweise einer geeigneten Holzart, eingeschaltet. Die federnde Leiste oder Brücke 4 ist an der einen Seite mittels Abstandskörpern oder -klötzen 5 aus einem festen oder nachgiebigem Material am Schallboden befestigt, und an der anderen Seite ist sie am Gestell öder Rahmen 3 .des Instrumentes durch andere Abstandskörper oder -klötze 6 befestigt, die ebenfalls aus festem oder nachgiebigem Material sein können. Durch diese Befestigungsweise erhält der Schallboden eine beträchtliche Bewegungsfreiheit in der durch den Doppelpfeil angegebenen Richtung. Um die Bewegungsfreiheit so gleichmäßig wie erwünscht zu gestalten, muß man die Abstandskörper oder -klötze 5 und 6 in bezug aufeinander verschoben anordnen.
  • Die beschriebene Befestigungsweise ist insbesondere bei Instrumenten von kleinen Dimensionen, wie z. B;. Piänetten, von Bedeutung, bei welchen infolge der erforderlichen Saitenlänge in Verbindung mit :der beschränkten Ausdehnung des Schallbodens, insbesondere was den Baß betrifft, der Steg .des Instrumentes sehr nahe der unteren Kante des Schallbodens (bei Flügeln sehr nahe der hinterem Schallbodenkante) angeordnet werden muß, also eben in einem Bereich, wo dem Schallboden Schwingungen, mit niedriger Frequenz aufgedrückt werden, die einen großen Ausschwung und daher große Beweglichkeit des Klangbodens erfordern.
  • Eine solche Beweglichkeit ist selbstverständlich dann ausgeschlossen, wenn der Schallboden am Rahmen festgeleimt ist, und der Versuch, durch Reduktion der Dicke des Schallbodens an diesen Stellen Abhilfe zu schaffen, scheitert daran, daß dadurch der Klangboden seine Resonanzfähigkeit gegenüber den für die Klangfarbe äußerst wichtigen Obertönen einbüßt, deren Fortfall eine wollige oder laue Klangfarbe ergeben würde.
  • Die Befestigungsweise gemäß der Erfindung ermöglicht die gewünschte Bewegungsfreiheit des Klangbodens unter Beibehaltung seiner Dicke und die Schallfortpflanzung kann längs der ganzen Kante des so aufgehängten Schallbodens frei erfolgen, wodurch ein größerer Teil desselben mit den aufgedrückten Schwingungen in Resonanz kommen kann. Gleichzeitig wird der Klangboden in höherem Grade aperiodisch.
  • Um zu vermeiden, daß eventuell vorkommende Fremdkörper sich verkeilen und dadurch Beilaute verursachen, kann man die zwischen den Abstandskörpern oder -klötzen vorhandenen Hohlräume mit neutralen Stoffen ausfüllen, wie z. B. Wolle, Kunstwolle, Baumwolle, Kunstbaumwolle, Seide, Kunstseide, Kautschuk, Kunstkautschuk oder Felle.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH: Befestigung für Schallböden in solchen Musikinstrumenten mit Anschlagmechanismus, in welchen der Schallboden an dem Gestell oder Rahmen des Instrumentes federnd aufgehängt ist mittels einer zwischen der Kante des Schallbodens und dem Gestell bzw. dem Rahmen eingeschobenen Leiste, die an der Kante des Schallbodens bzw: an dem Rahmen .durch Abstandskörper befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß .die Abstandskörper,(5) zwischen der Schallbodenkante (i) und -der Leiste (4) in der Längsrichtungder Schallbodenkante im Verhältnis zu ,den Abstandskörpern (6) zwischen der Leiste (4) und dem Gestell bzw. Rahmen. (3) versetzt angeordnet sind.
DEC4555A 1950-08-09 1951-08-03 Befestigung fuer den Schallboden in Musikinstrumenten mit Anschlagmechanik Expired DE899445C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK899445X 1950-08-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE899445C true DE899445C (de) 1953-12-10

Family

ID=8153631

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC4555A Expired DE899445C (de) 1950-08-09 1951-08-03 Befestigung fuer den Schallboden in Musikinstrumenten mit Anschlagmechanik

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