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DE1270251B - Gehaenge fuer Schlackenplatzkrane - Google Patents

Gehaenge fuer Schlackenplatzkrane

Info

Publication number
DE1270251B
DE1270251B DE19651270251 DE1270251A DE1270251B DE 1270251 B DE1270251 B DE 1270251B DE 19651270251 DE19651270251 DE 19651270251 DE 1270251 A DE1270251 A DE 1270251A DE 1270251 B DE1270251 B DE 1270251B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slag
plate
hanger
frame
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651270251
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm-Georg Cormann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Hoesch Maschinenfabrik Deutschland AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoesch Maschinenfabrik Deutschland AG filed Critical Hoesch Maschinenfabrik Deutschland AG
Priority to DE19651270251 priority Critical patent/DE1270251B/de
Publication of DE1270251B publication Critical patent/DE1270251B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/62Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled
    • B66C1/66Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled for engaging holes, recesses, or abutments on articles specially provided for facilitating handling thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

  • Gehänge für Schlackenplatzkrane Die Erfindung betrifft ein Gehänge für Schlackenplatzkrane zum Abziehen von mit Ansätzen versehenen, mit einem Schlackenkuchen beladene Platten bedeckenden Schlackenhauben und zum anschließenden Abkippen des auf der mit zwei Zapfen je Längsseite versehenen Platte befindlichen Schlackenkuchens, das je zwei sich in Kipprichtung gegenüberliegende, an einem Rahmen mit Abstand angeordnete Aufnahmehaken aufweist, die jeweils mit dem zugeordneten Zapfen der Platte verbindbar sind und die über Hubseile von zwei voneinander unabhängigen Hubwerken betätigt werden.
  • Die bei der Stahlgewinnung anfallende flüssige Schlacke wird in Schlackenbehälter abgefüllt und auf Spezialfahrzeugen in den Arbeitsbereich des Schlakkenplatzkranes gebracht.
  • Die verwendeten Schlackenbehälter sind allgemein so ausgebildet, daß die sich nach oben verjüngende Schlackenhaube auf einer Platte abgestellt ist. Nach ausreichender Erstarrung werden durch den Schlakkenplatzkran zunächst die Schlackenhauben abgezogen und anschließend der auf der Platte verbleibende Schlackenkuchen mit der Platte zur Schlakkenhalde gebracht und dort von der Platte gekippt.
  • Bisher verwendete Gehänge der Schlackenplatzkrane waren zu diesem Zwecke mit zwei voneinander unabhängigen Hubwerken und damit verbundenen Ketten versehen, die von einer zusätzlichen Hilfskraft zum Abziehen der Schlackenhaube an Haken der Schlackenhauben bzw. zum Transport und Abkippen des Schlackenkuchens an Zapfen der Platte anzuschlagen waren. Abgesehen von dem unwirtschaftlichen Einsatz einer zusätzlichen Hilfskraft war jedoch insbesondere das Anbringen der Ketten an die Platte mit erhöhter Unfallgefahr verbunden, da der oft noch nicht ausreichend erstarrte Schlackenkuchen oft schon bei geringen Erschütterungen zum Abbröckeln bzw. Ausfließen der innen noch glühenden Schlacke neigte. Derartige Unfälle konnten auch durch die Erlassung besonderer Unfallverhütungsvorschriften, die sich insbesondere auf die Beachtung der notwendigen Erstarrungszeit bezogen, durch menschliche Unzulänglichkeit, insbesondere durch Zeitdruck bei stoßweisem Schlackenanfall, nicht vermieden werden.
  • Auf dem Fachgebiet für Greif- und Tragvorrichtungen sind bereits ein Hilfsgerät für das Verlegen von Gehwegplatten od. ä. (britische Patentschrift 645 790) sowie eine Vorrichtung zum Anheben und Handhaben von Metallfässern (französische Patentschrift 1270 029) bekannt, wobei jedoch in beiden Fällen der gesamte Arbeitsgang nicht ohne menschliche Hilfskraft ausgeführt werden kann.
  • Während das Hilfsgerät gemäß der britischen Patentschrift offensichtlich nur für Handbetrieb vorgesehen ist, wirkt die Vorrichtung gemäß der französischen Patentschrift zwar mit einem Hebezeug zusammen, wobei jedoch das Anschlagen und Lösen der Last von Hand erfolgen muß, da das einzige Hubseil im schließenden Sinne angeschlagen ist.
  • Des weiteren ist eine Vorrichtung zum Aufhängen von Tierkadavern bekannt (USA-Patentschrift 1782 082), bei der ein sicheres Halten und Spreizen der Beine dadurch erzielt wird, daß sich die nach oben geöffneten, den Tierkörper tragenden Haken bei Belastung auseinander bewegen.
  • Es ist auch bereits ein Gehänge für Schlackenplatzkrane bekannt (Zeitschrift »Fördern und Heben« 1960, Heft 3, Seiten 121 und 122), dessen Traverse mit zwei voneinander unabhängigen Hubwerken zusammenwirkt und an die an den Ecken je ein Aufnahmehaken für die Schlackenhaube oder die zugehörige Platte pendelnd angelenkt sind, wobei die vier Aufnahmehaken zur gleichen Seite hin geöffnet sind. Hierbei können zwar die Arbeitsgänge vom Kranführer allein ausgeführt werden. Da die Verbindung mit den am Gehänge befindlichen Aufnahmehaken lediglich formschlüssig ist, müssen jedoch zum einwandfreien und sicheren Arbeiten sowohl die Aufnahmehaken- als auch die Zapfen- bzw. Nockenmaße und -abstände an der Schlackenhaube und an dem Gehänge verhältnismäßig genau eingehalten werden. Abgesehen davon, daß somit stark verschiedene Schlackenbehältertypen von vornherein nicht verwendbar sind, sind jedoch Ungenauigkeiten allein schon sowohl bei der Platten- und Hakenherstellung als auch beim späteren rauhen Betrieb durch Stoß-und Wärmeeinwirkungen kaum vermeidbar. Ein Nachteil dürfte sich auch dadurch ergeben, daß, da die Aufnahmehaken nur nach einer Seite geöffnet sind, die Plattenzapfen so hoch zur Plattenunterkante und derartig weit nach außen angeordnet werden müssen, daß die Aufnahmehaken von unten eingefahren werden können. Dieser Verlust an Stapelhöhe bedeutet, bezogen auf die Haldengrundfläche, einen nicht unwesentlichen verlorenen Lagerraum. Die bereits herausgestellte lediglich formschlüssige Verbindung ist auch insofern als unhandlich und unsicher anzusehen, als der Kranführer infolge Sichtbehinderung durch den Schlackenkuchen in den meisten Fällen nicht alle Einhängestellen übersehen kann, so daß sich in der Praxis doch eine Hilfskraft, zumindest zur Kontrolle aller Hakenanschlüsse, empfiehlt, um nicht Unfälle bei ungenügendem Hakenanschluß, z. B. durch herabstürzende Teile bei unbeabsichtigtem Anstoßen an schon erkaltete Schlackenkuchen oder andere Hindernisse hervorzurufen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehänge für Schlackenplatzkrane zu schaffen, das ein Ergreifen der Schlackenhaube und der Platte durch den Kranführer allein und dadurch ein wirtschaftliches und trotzdem sicheres Arbeiten gewährleistet, ohne daß die Maße des Gehänges oder der Schlackenhauben und Platten stets innerhalb einer bestimmten Genauigkeit bleiben müssen.
  • Erfindungsgemäß wird dazu ein Gehänge der eingangs näher bezeichneten Gattung so ausgebildet, daß die Aufnahmehaken an den Enden von Armen angeordnet sind, die über zwei gleichachsige Drehgelenke, deren Öffnungswinkel durch Anschläge begrenzt ist, miteinander scharnierartig verbunden sind und an denen die Hubseile außerhalb der Drehgelenke im öffnenden Sinne angeschlagen sind, wobei das eine Armpaar zusammen mit einem Hohn einen C-förmigen Rahmen ergibt.
  • Die vorgeschlagene, durch die Anbringung von Aufnahmenocken für die Ansätze der Schlackenhauben sowohl für die Schlackenhauben als auch für die Platten verwendbare Lösung hat sich als weit unempfindlicher gegenüber vergossenen Platten oder Schlackenhauben erwiesen, da sich das Gehänge auf das jeweilige Abstandsmaß einstellt. Die außerhalb der Drehgelenke angeordneten Hubseile gewährleisten die gespreizte Stellung des hinsichtlich der Schwerpunkte entsprechend ausgelegten Gehänges ohne Last, während bei Belastung die Aufnahmehaken stets noch mit einer Teilkraft gegen die Zapfen der Platte gepreßt werden, so daß eine größere Sicherheit gegen Herausfallen gegeben ist.
  • Durch die Anbringung der Aufnahmehaken an den Armen bzw. an dem -C-förmigen Rahmen ist weiterhin das Gehänge wesentlich stabilisiert und damit das Einhängen von Schlackenhaube bzw. Platte vereinfacht und sicherer geworden. Zur universellen Anwendung auf vergossene oder andere Schlackenhauben- oder Plattenausführungen ist der Holm in der Länge verstellbar ausgebildet.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäß ausgebildeten Gehänges.
  • Die Figuren zeigen im einzelnen ein scharnierartig verbundenes Gehänge in F i g. 1 vor dem Fassen einer Schlackenhaube, F i g. 2 während des Abziehens der Schlackenhaube, F i g. 3 bis 6 in verschiedenen Stellungen beim Fassen und Kippen einer mit einem Schlackenkuchen bedeckten Platte, F i g. 7 in der Draufsicht gemäß F i g. 5.
  • Ein Gehänge gemäß den F i g. 1 bis 7 besteht aus zwei Armen 1, 2, die über zwei Drehgelenke 3, 4 mit einem C-förmigen Rahmen 5 scharnierartig verbunden sind. Sowohl die Arme 1, 2 als auch der Rahmen 5 enden in Aufnahmehaken 6, 7, 8, 9 und sind über im öffnenden Sinne außerhalb der Drehgelenke 3, 4 angeschlagene Hubseile 10,11 bzw. 12,13 mit voneinander unabhängigen Hubwerken 14, 15 verbunden. Der Öffnungswinkel der Drehgelenke 3, 4 wird durch Anschläge 16, 17 begrenzt und die Arme 1, 2 weisen Aufnahmenocken 18,19 für Ansätze 20, 21 von Schlackenhauben 23 auf. Als Querverbindung des Rahmens 5 ist ein Holm 22 vorgesehen, der in der Länge mechanisch oder hydraulisch verstellbar ist. Die Schlackenhaube 23 ruht auf einer Platte 24, auf der sich ein Schlackenkuchen 25 befindet. Die Platte 24 weist an zwei sich gegenüberliegenden Seiten je zwei Zapfen 26, 28 bzw. 27, 29 auf.
  • Das Gehänge hat folgende Arbeitsweise: Zum Abziehen der Schlackenhaube 23 wird das im unbelasteten Zustande gespreizte Gehänge mit den Aufnahmenocken 18,19 unter die Ansätze 20, 21 der Schlackenhaube 23 gefahren und durch anschließendes gemeinsames Hochfahren der beiden Hubwerke 14, 15 die Schlackenhaube 23 von einem auf der Platte 24 stehenden Schlackenkuchen 25 abgezogen und an anderer Stelle abgesetzt.
  • Zum Anhängen der Platte 24 wird das Gehänge in gespreizter Stellung und leicht geneigt derartig über den Schlackenkuchen 25 gefahren, daß die Aufnahmehaken 6, 7 bei geringer Horizontalbewegung des Schlackenplatzkranes unter die Zapfen 26, 27 der Platte 24 fassen und anschließend durch entsprechende Betätigung der beiden Hubwerke 14,15 auch die Aufnahmehaken 8, 9 mit den Zapfen 28, 29 der Platte 24 in Eingriff gebracht. Nach erfolgtem Abkippen des Schlackenkuchens 25 an der vorgesehenen Stelle der Schlackenhalde wird die Platte 24 an dem vorbestimmten Platz abgesetzt. Durch Aufsetzen des Gehänges bei gleichzeitiger Entlastung der Hubseile 10,11 bzw.12,13 lösen sich die Hakenverbindungen, das Gehänge spreizt sich und kann in geöffnetem Zustand zum nächsten Schlackenbehälter gefahren werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Gehänge für Schlackenplatzkrane zum Abziehen von mit Ansätzen versehenen, mit einem Schlackenkuchen beladene Platten bedeckenden Schlackenhauben und zum anschließenden Abkippen des auf der mit zwei Zapfen je Längsseite versehenen Platte befindlichen Schlackenkuchens, das je zwei sich in Kipprichtung gegenüberliegende, an einem Rahmen. mit Abstand angeordnete Aufnahmehaken aufweist, die jeweils mit den zugeordneten Zapfen der Platte verbindbar sind und die über Hubseile von zwei voneinander unabhängigen Hubwerken betätigt werden, d a -durch gekennzeichnet, daß die Aufnahmehaken (6 bis 9) an den Enden von Armen (1, 2, Rahmen 5) angeordnet sind, die über zwei gleichachsige Drehgelenke (3, 4), deren Öffnungswinkel durch Anschläge (16, 17) begrenzt ist, miteinander scharnierartig verbunden sind und an denen die Hubseile (10 bis 13) außerhalb der Drehgelenke (3, 4) im öffnenden Sinn angeschlagen sind, wobei das eine Armpaar (Rahmen 5) zusammen mit einem Holm (22) einen Gförmigen Rahmen (5) ergibt.
  2. 2. Gehänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Holm (22) in der Länge verstellbar ist. 3. Gehänge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (1, 2) Aufnahmenocken (18, 19) für die Ansätze (20, 21) der Schlackenhauben (23) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 923 741, 958 595; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1894 043; französische Patentschrift Nr. 1270 029; britische Patentschrift Nr. 645 790; USA.-Patentschriften Nr. 950 875, 1782 082; Zeitschrift »Fördern und Heben«, 1960, H.
  3. 3, S.121/122.
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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US950875A (en) * 1909-05-12 1910-03-01 Edward Swan Hay-fork.
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