DE1270243B - Vorhanggleiter - Google Patents
VorhanggleiterInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H15/00—Runners or gliders for supporting curtains on rails or rods
- A47H15/04—Gliders
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer;
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
A47h
Deutsche Kl.: 34 e-12/06
1270 243
P 12 70 243.1-16
13. Oktober 1966
12. Juni 1968
P 12 70 243.1-16
13. Oktober 1966
12. Juni 1968
Die Erfindung betrifft einen Vorhanggleiter für Laufschienen mit T-förmigem Profil, welcher aus
einer das Querhaupt einer im Profil T-förmigen Laufschiene mit Spiel umfassenden und den Haken
oder eine öse tragenden Gleitbacke besteht, die einen T-förmigen Ausschnitt aufweist und in diesem
nur oben in Schienenlängsrichtung verlaufende, auf den Laufflächen der Laufschiene mit linienförmigen
Auflagekanten gleitende Rippen besitzt. Bei solchen Vorhanggleitern sind die Gleitbacke und ihr Haken
aus einem Stück Kunststoff gebildet, dessen an sich hohe Gleitfähigkeit dadurch beeinträchtigt wird, daß
bei einer auf das Hakenende in Schienenlängsrichtung ausgeübten Zugkraft ein Kippmoment auftritt,
wodurch die Gleitbacke gerade mit ihrer rippenfreien Gleitfläche an der Unterfläche des Laufschienenquerhauptes
zur Anlage kommt und eine unerwünschte Brems- bzw. Klemmwirkung hervorruft. Aus diesem Grunde können diese Vorhanggleiter im
wesentlichen nur bei aufrecht stehendem Schienenprofil mit gutem Gleiteffekt angeordnet werden, nicht
aber bei liegend angebrachtem oder stark geneigtem Schienenprofil unter gleich günstigen Bedingungen
Verwendung finden.
Um eine gute Gleitfähigkeit dieser Vorhanggleiter in jeder beliebigen Lage des Schienenprofils der
Laufschiene zu gewährleisten, wird gemäß der Erfindung die Gleitbacke des Vorhanggleiters das
Querhaupt der T-förmigen Laufschiene sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite mit gleitfähigen
Rippen berührt. Dadurch besitzt die Gleitbacke erstmals nach allen Richtungen gleich gute
Gleiteigenschaften und kann jeder Lage des Schienenprofils der Laufschiene gerecht werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird in der zwischen den oberen und unteren Rippen der
Gleitbacke liegenden Horizontalebene von den vertikalen Backenaußenflächen zwei, eine gemeinsame
Achse bildende Zapfen abstehend angeordnet, auf denen ein, einen Haken oder eine Öse aufweisendes
Glied schwenkbar gelagert ist. Diese Ausbildung des Vorhanggleiters ist besonders bei leichten Vorhängen
von Vorteil, da der an der Gleitbacke auftretende Reibungswiderstand durch die Schwungmasse des
Vorhanges nicht leicht überwunden werden kann und der Vorhang z. B. in der Form eines Bündels bewegt
werden soll. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Schwenkachse des Hakens in der Ebene des
Querhauptes der Laufschiene bzw. der Gleitebene des Vorhanggleiters wird erreicht, daß der beim Verschieben
des Vorhanges auf den Haken ausgeübte Zug in zwei Komponenten P1 und P2 zerlegt wird,
Vorhanggleiter
Anmelder:
Leopold Fischer Kühler- und Metallwarenfabrik, Wien
Vertreter:
Dr. M. Eule und Dipl.-Ing. O. Stapf,
Patentanwälte, 8000 München 2, Hilblestr. 20
Als Erfinder benannt:
Karl Lycka, Wien
Karl Lycka, Wien
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 14. Oktober 1965 (A 9319/65) .
wobei die für das Gleiten ausschlaggebende Komponente P2 stets an dem für das einwandfreie Gleiten
günstigsten Punkt der Gleitbacke angreift und niemals ein zum Ecken der Gleitbacke Anlaß gebendes
as Drehmoment entstehen kann.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Vorhanggleiter in zwei beispielsweisen Ausführungsformen
veranschaulicht.
F i g. 1 und 2 sowie F i g. 3 und 4 zeigen je eine Ausführungsform des neuen Vorhanggleiters im Aufriß
und im Grundriß;
F i g. 5 und 6 stellen die Laufschiene im Profil und
im Grundriß dar;
F i g. 7 zeigt den in F i g. 1 dargestellten Vorhanggleiter samt Laufschiene im Schaubild;
F i g. 8 zeigt ein schematisches Bild der beiden die Zugkraft zerlegenden Komponenten P1, P2 und
F i g. 9 den Vorhanggleiter auf einer an einer Wand befestigten Laufschiene mit liegendem Steg in Ansieht.
Die im Querschnitt doppel-T-förmige Laufschiene 1 hat zwei Querhäupter 2, von denen das eine für den
Vorhanggleiter als Laufschiene dient. Der Vorhanggleiter besteht im wesentlichen aus einer das Querhaupt
2 der Laufschiene 1 mit Spiel umgebenden Gleitbacke 3, die zu diesem Zweck einen T-förmigen
Ausschnitt 4 mit einer die Schienenstärke um wenige Zehntel Millimeter übertreffenden lichten Weite besitzt.
In diesem T-förmigen Ausschnitt 4 ragen in Schienenlängsrichtung verlaufenden Rippen 5, 6, 7, 8
von oben und von unten hinein, so daß die Gleitbacke 3 mit zwei Gleitkanten 5, 6 an der Außenfläche
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des Schienenquerhauptes 2 und mit je einer Gleitkante
7 bzw. 8 an jedem beiderseits des Schienensteges 1 verbleibenden Laufflächen gleiten kann und
infolge der linienförmigen Auflage der einander gegenüberliegenden Gleitkanten 5, 6, 7 und 8 mit
einem Mindestmaß an Reibung und einem Höchstmaß an Kippsicherheit auf der Laufschiene 1, 2 bewegt
werden kann. Diese Gleitbacke 3 trägt nach dem in den F i g. 3 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel
einen von ihrer Unterseite senkrecht nach unten abstehenden Haken 9, der quer zur Gleitrichtung angeordnet
ist und dessen Haken mit seiner Mulde in einem Abstand H von der Gleitebene der Gleitbacke
3 entfernt ist. Bei dieser Ausbildung der Gleitbacke 3 wurde darauf Bedacht genommen, daß ihre
Länge L größer bemessen ist als die Höhe H zwischen der durch das Querhaupt der Laufschiene gegebenen
Gleitebene und der Hakenmulde, damit unter allen Umständen bei Schrägzug ein Ecken der Vorhanggleiter
auf der Laufschiene vermieden wird.
Nach der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform besitzt die Gleitbacke 3 in der horizontalen Längsmittelebene
ihres Ausschnittes 4 bzw. auf der Höhe des Schienenquerhauptes 2 angeordnet zwei achsgleiche,
von den Backenschmalseiten abstehende Drehzapfen 10, auf welchen ein mit dem Haken 9
aus einem Stück gebildeter Bügel 11 mit zwei achsgleich in den Schenkeln vorgesehenen Drehlagern 12
drehbar lagert. Dadurch wird jeder auf die Gleitbacke 3 ausgeübte Zug Z gemäß F i g. 8 von dem
Zapfen 10 in der Ebene des Schienenquerhauptes 2 aufgenommen und in zwei Komponenten P1 und P2
zerlegt, wobei die Gleitlänge L der Gleitbacke 3 eine wesentliche Rolle spielt und bewirkt, daß der auf die
Zapfen 10 der Gleitbacke 3 ausgeübte Zug vornehmlieh in Richtung der horizontalen Komponente P2 zur
Wirkung kommt. Auf diese Weise wird das bisher bei den Rollhaken so störend wirkende Klemmen der
Haken auch nach längerem Gebrauch der Vorhanggleiter vermieden.
Gemäß F i g. 9 kann die Laufschiene 1, 2 für die
Vorhanggleiter mit ihrem einen zu dem Zweck entsprechend verbreiterten Querhaupt an einer Wand
befestigt werden, so daß der Schienensteg horizontal frei ausladet und an seinem Ende ein normal gestaltetes
Querhaupt 2 trägt. Der Vorhanggleiter umgreift mit seiner Gleitbacke 3 das Querhaupt 2 der Laufschiene
1 in der bereits beschriebenen Weise und gleitet auf diesem mit seinen vier Gleitkanten 5, 6, 7
und 8 in einer Lage, daß ihr Haken 9 mit der Spitze nach oben ragt.
Bei dieser Ausführung empfiehlt es sich, den Vorhang an einer sogenannten Borte zu befestigen, an
deren Rückseite Tragbügel angebracht sind, die in die Haken 9 der Vorhanggleiter so einzuhängen sind, daß
die Vorhangborte die Vorhanggleiter samt der Laufschiene völlig deckt.
Claims (3)
1. Vorhanggleiter für Laufschienen mit T-förmigem Profil, welcher aus einer das Querhaupt
einer im Profil T-förmigen Laufschiene mit Spiel umfassenden und den Haken oder eine Öse tragenden
Gleitbacke besteht, die einen T-förmigen Ausschnitt aufweist und in diesem oben in Schienenlängsrichtung
verlaufende, auf den Laufflächen der Laufschiene mit linienförmigen Auflagekanten
gleitende Rippen besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbacke (3) das Querhaupt der T-förmigen Laufschiene (1) sowohl
an der Oberseite als auch an der Unterseite mit gleitfähigen Rippen (5, 6 bzw. 7, 8) berührt.
2. Vorhanggleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der zwischen den oberen
und unteren Rippen (5, 6 und 7, 8) der Gleitbacke (3) Hegenden Horizontalebene von den vertikalen
Backenaußenflächen zwei eine gemeinsame Achse bildende Zapfen (10) abstehen, auf
denen ein einen Haken (9) oder eine Öse aufweisendes Glied (11) schwenkbar gelagert ist.
3. Vorhanggleiter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
(L) der Gleitbacke (3) in ihrer Gleitrichtung langer bemessen ist als die Höhendifferenz Qi) zwischen
der Horizontalebene des von der Gleitbacke (3) umfaßten Schienenquerhauptes und der
Horizontalebene der Vorhangaufhängung beträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 559/20 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1270243X | 1965-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1270243B true DE1270243B (de) | 1968-06-12 |
Family
ID=3687972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1270A Pending DE1270243B (de) | 1965-10-14 | 1966-10-13 | Vorhanggleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1270243B (de) |
-
1966
- 1966-10-13 DE DEP1270A patent/DE1270243B/de active Pending
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