DE1270118B - Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingepraegten Stromes proportional zu einer Eingangsspannung - Google Patents
Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingepraegten Stromes proportional zu einer EingangsspannungInfo
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Description
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H03f
Deutsche Kl.: 21 a2-18/02
P 12 70 118.7-31 29. Oktober 1965 12. Juni 1968
Die Erfindung betrifft einen mit Transistoren aufgebauten Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung
eines eingeprägten Stromes proportional zu einer Eingangsspannung.
Um eine z. B. von einem Potentiometer abgegriffene Gleichspannung in einen vorzeichenrichtigen
und genau proportionalen eingeprägten Gleichstrom umzuwandeln, sind Gleichstrom-Meßverstärker gebräuchlich,
die nach dem Chopper-Prinzip arbeiten, die also die Gleichspannung zerhacken, in eine
Wechselspannung umsetzen und dann wechselstromseitig verstärken. Solche Impedanzwandler sind relativ
aufwendig.
Es sind Verstärkerschaltungen bekannt, bei denen zwei komplementäre, an ihren Basen gegenüber einer
ersten Eingangsklemme gegensinnig vorgespannte Transistoren mit ihren Emittern über Emittervorwiderstände
miteinander verbunden sind und die Eingangsspannung mit einer zweiten Eingangsklemme
an dem Verbindungspunkt der Emitterwiderstände anliegt und bei denen ein Verbraucher in einem zu
dem Verbindungspunkt geführten gemeinsamen Teil der Emitter-Kollektor-Kreise der beiden Transistoren
einschaltbar ist. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingeprägten
Stromes, sondern um normale Verstärker, bei denen der Ausgangsstrom nicht in weiten Grenzen
von der Größe des Verbraucherwiderstandes unabhängig »eingeprägt« ist. Die Basisvorspannung wird
bei dieser Verstärkerschaltung in der üblichen Weise durch ein geeignetes Netzwerk aus der Versorgungsspannung der Transistoren abgeleitet.
Es sind ferner Gegentakt-B-Verstärker mit zwei gleichartigen PNP-Transistoren bekannt, wobei den
Basen der Transistoren eine Eingangswechselspannung gegenphasig zugeführt wird. Zwischen den Kollektoren
der Transistoren ist der Ausgangstransformator mit Gegentaktwicklungen eingeschaltet. Eine
Gleichstromquelle versorgt die Kollektorseite, eine zweite Batterie mit geringerer Spannung dient
dazu, die Transistoren etwas zu öffnen und Verzerrungen bei kleinem Signal zu vermeiden. Kollektoren,
Emitter und Basen sind durch Widerstände gleichstrommäßig verkoppelt. Diese Anordnung ist
weder bestimmt noch geeignet, einen eingeprägten Strom proportional zu einer Eingangsspannung zu
erzeugen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten Transistor-Impedanzwandler
für Gleichspannungen zu schaffen, der den Umweg über eine Zerhackung und Wechselstromverstärkung
vermeidet.
Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingeprägten Stromes proportional zu einer
Eingangsspannung
Anmelder:
Fernsteuergeräte Zachariä-Oelsch-Meier, ίο 1000 Berlin 47, Jahnstr. 68-72
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Klaus Thiele, 8581 Oberailsfeld
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden, jedes für sich bekannten
Merkmale:
a) Zwei komplementäre, an ihren Basen gegenüber einer ersten Eingangsklemme gegensinnig vorgespannte
Transistoren sind mit ihren Emittern über Emitterwiderstände miteinander verbunden,
die Eingangsspannung liegt mit einer zweiten Eingangsklemme an dem Verbindungspunkt
der Emitterwiderstände an, und ein Verbraucher ist in einem zu dem Verbindungspunkt geführten
gemeinsamen Teil der Emitter-Kollektor-Kreise der beiden Transistoren einschaltbar.
b) zur Erzeugung der Basisvorspannung sind ein oder mehrere gesonderte, von den Versorgungsspannungen der Transistoren galvanisch getrennte
Spannungsquellen vorgesehen.
Bei einer solchen Schaltung ist einer der Transistoren vom PNP- und der andere vom NPN-Typ.
Die beiden Transistoren liegen demgemäß mit Emitter und Kollektor an entgegengesetzten Versorgungsspannungen.
Auch die Basen sind gegensinnig vorgespannt. Wenn jetzt die Eingangsspannung an den Verbindungspunkt der Emittervorwiderstände
angelegt wird, dann erfolgt eine gegensinnige Aussteuerung der beiden Transistoren. Der Strom durch
den einen Emittervorwiderstand wächst und der Strom durch den anderen Emittervorwiderstand
sinkt, und entsprechend ändert sich der Spannungsabfall an den Emittervorwiderständen, so daß der
Verbindungspunkt der Emittervorwiderstände dem Potential der zweiten Eingangsklemme folgt. Da die
Transistoren eine hohe Stromverstärkung haben, kann die zum Aussteuern der Transistoren erforder-
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3 4
liehe Spannung praktisch vernachlässigt werden, so Fl g. 4 zeigt eine Abwandlung der Anordnung Von
daß die Änderung der au den Emittervöfwiderstanden Fig. 3, bei welcher def Nullpunkt an einem Ende
abfallenden Spannungen und der dort hindurch- des Potentiometers liegt;
fließenden Ströme ein genaues Abbild der Eingangs- F i g. 5 zeigt eine Anordnung nach Art von F i g. 3,
spannung sind. In dem zu dem Verbindungspunkt s bei welcher die Speisespannung des Potentiometers
geführten gemeinsamen Teil der Emitter-Kollektor- und die BasisVorspanhüng stabilisiert sind;
Kreise der beiden Transistoren muß dann ein Strom F i g. 6 zeigt eine Abwandlung der Anordnung
fließen, welcher nach Größe und Vorzeichen der von F i g. 5;
Differenz der in den Emittervorwiderständen fließen- Fig,7 zeigt ©ine Anordnung ähnlich Fig. 4 mit
den Ströme genau proportional ist. Bei Verwendung io durch Zenerdioden stabilisierten Spannungen,
einer von den Kollektorkreisspannungen galvanisch In Fig. 1 sind mit T1 und T2 zwei komplementäre
getrennten Hilfsspannungsquelle zur Erzeugung der Transistoren bezeichnet. Einer ist ein PNP-Transistor
Basisvorspannungen tritt der überraschende Effekt und der andere ein NPN-Transistor. Die Transistoren
auf, daß der Ausgangsstrom »eingeprägt«, d. h. in T1., T2 haben Emittervorwiderstände 10 bzw. 12,
weiten Grenzen — etwa zwischen fast 0 und 15 Diese Transistorvorwiderstände 10,12 sind im Punkt
100 Ohm — von der Größe des Verbraucherwider- 14 miteinander verbunden. Zwischen den Kollek-
standes unabhängig ist, Das ist bei den erwähnten toren der Transistoren liegt eine GieiehStföül-Speise-
vorbekannten Gegentaktschaltungen nicht der Fall späünungsquelle mit einer Mittenäfl2äpfüng 16» In
und läßt sich dort auch nicht erreichen. Die Ursache Fig. 1 ist die Speisespannungsqüelle durch zwei
der Lastunabhängigkeit der erfindungsgemäßen Schal- 20 Batterien 18, 20 dargestellt, die bei 16 in Reihe ge-
tung liegt darin, daß Transistoren ihrer Natur nach schaltet sind. Auf dies'© Weise liegen an den Trän-
»Pentodencharakter« haben. Der nach Maßgabe des sistören T1, T% Spannungen entgegengesetzter Polafl·-
Basisstromes ausgesteuerte Kollektorstrom ist so gut fäf, bezogen auf die »Mitteflaäzapfüng« 16,· an, Zwi-
wie unabhängig von der am Kollektor liegenden sehen den Punkten 14 lind 16 liegt ein Verbraucher
Spannung. 25 22 ünd/ödef ein Instrument 24.
Wenn man dafür sorgt, daß die Verteilung der In ähnlicher Weise ist eiüe Späünuügsqüelle mit
Kollektorspannungen nicht durch gegenkoppelnde einer Mitteüänzapfüng 26 Vorgesehen,- die zwischen
Widerstände der Schaltung auf die Basisvorspannun- den Basen der Transistoren T^ T2 liegt. In Fig. 1
gen nachwirken kann, so bleibt diese Konstantstrom- ist diese Spannungsquelle durch zwei Batterien 28,
eigenschaft des Transistors erhalten. Diese Rück- 30 30 dargestellt, die bei 26 iü Reihe geschaltet sind, so
wirkung wird erfindungsgemäß durch Vorspannen daß an defl BaSen der beiden Transistor en T1 und T2-
der Basen mittels einer von der Versorgungsspannung Spannungen entgegengesetzter Polarität,, bezögen auf
galvanisch getrennten gesonderten Stromquelle ver- den Punkt 26, anliegen.
mieden. Die Schaltung ist weitgehend unabhängig Def Pumcl 26 ist fnit einer öiSMö BingäögSklefiiäig
von den Eigenschaften der Transistoren und den 35 32 einer Eiägängsspännung U verbünden.- Die zweite
Speisespannungen, da eine sehr starke Gegenkopp- ElügangskletHine 34 der Em'gäügsSpäünung ist rflit
lung erfolgt. Dementsprechend ist die erreichbare dem Püüktl4 Verbünden.
^Spannungsverstärkung höchstens eins. Es handelt Wenn die EingängsSpännüng null ist,- däün hat
sicfihalso nur um einen Impedanzwandler. msä Vollständig Symmetrische Verhältnisse.· Da die
Im Gegensatz zu dem vorbekannten obenerwähn- 40 Tiäfisistoren Z^ und T2 zueinander komplementäre
ten Gegentakt-B-Verstärker arbeitet die Schaltung Typen sindj Werden sie von den gegenpöligeü BaSiS-
nach der Erfindung mit Komplementärtransistoren spannungen iü gleicher Weise ausgesteuert. Die durch
(PNP und NPN), führt Eingangsstrom und Eingangs- die EmitteirvöfWidersiäüde 10, 12 fließenden Ströme
spannung gleichphasig an die Basen, schaltet den sind gleich* wobei der eine Strom zum Punkt 14 MH-
Ausgangsverbraucher nicht an die Kollekforelek- 45 und der ändere Von Punkt 14 weggeriehtet ist, Deffl-
troden, sondern schließt diesen zwischen dem Fuß- gemäß fließt keift Ström in dem Voüt Verbraucher
punktvon zwei Kollektorgleichspannungsquellen und 22 gebildeten gemeinsänteö Teil der" Effiitter-KöHek-
der Mitte der Emittervorwiderstände an. Außerdem tor-Kreise der Transistoren T1, T2.
sind bei der Erfindung die Basisgleichspannungen, Wenn äff die Klemmen 32, 34 eine Ekgäfigsspan-
welche das Köllektorpaar öffnen, stroffimäßig in kei- 50 mffig Üe gelegt Wird, Sö Werden die Transistoren T1
ner Weise mit den beiden Kollektor-Emitter-Kreisen und Tä gegensiüüig angesteuert. Def Strom, z. B.
gekoppelt. durch deß Widerstand IO wird geringer; und der
Die Von def Veisorgüngsäpännüng galvanisch ge- stfötii durch den Widerstand 12 Wird Stärker, und
trennte HilfsspannUng kann gegebenenfalls in zwei- ζ^3Γ so\ daß Sieh das Potential des Punktes' 14 ent-
fäehef Weise ausgecuM werden. Es kann nämlich 55 sprechend der Mngängsspanäüng Ue verschiebt.
m eine* zuf Erzeugung der Bäsisvorspannung die- ^a0n iSt die Spannung an der Bäsis-EMtter-Strecke
nenden Gleichstromquelle ein Geberpotentiometer des Transistors wieder irrt wesentlichen null, Wegen
äidiegeny das not seinem Abgriff an dem besagten der hohm Stromverstärkung des Transistors von bei-
Verbindungspunkt anliegt. spielsweise 100 sind der Bäsis-Emitter-Ström und die
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind 60 Spannung an def Basis-Effiittef-Strecke praktisch zu
ift de« Zeichnungen dargestellt und im folgenden vefüachlägSigen, Die Änderungen de§ SpännUngs-
bescfefieben, äbfälles äö deü Widerständen 10, 12 sind daher ein
Fig, 1 zeigt das Prinzip der erfindungsgemäßen getreues Abbild der Eingangsspannung U. Weüö nun
Schaltung; der Siforn dufcb den Widerstand 10 Meiner und der
Fig,2 z-eigt eine Schaltung mit Netzteil? 65 dutch den Widerstand 12 großer wird, dann muß
F ί g. 3 zeigt eine Schaltung, bei welcher die Ein- ein der Differenz entsprechende* Strom / übef. den
gäögsspäünuflg an einem Potentiometer abgegriffen Verbraucher 22 ond das Instrument 24 fließe», Di©-
id ser Strom ist proportional der angelegten Spannung
U6 und — in den Grenzen der Schaltelemente —
unabhängig von dem Widerstand R des Verbrauchers
22 oder Instrument 24,
T __
Ue
Re
(Re = Größe des Emittervorwiderstandes).
Die Spannung zwischen den Kollektoren der Transistoren T1 und T2 wird man mindestens zu
wählen.
Die Spannung U2 zwischen den Basen der Transistoren
T1, T2 wählt man mindestens zu
"2 = '■max ' **-e?
wobei Imax der maximale zu erwartende eingeprägte
Strom ist.
Es muß ja stets noch eine die Transistoren off- ao nende Spannung an den Basen anliegen, und der
Spannungsabfall am Verbraucher kann nicht größer werden als die am Emitter-Kollektor-Kreis überhaupt
anliegende Spannung.
F i g. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Schaltung einschließlich einer konkreten Ausführung des Netzteiles.
In der Schaltung sind die Typen und die Bemessung der Schaltelemente angegeben. Gleiche Teile
sind mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in F i g. 2.
Das Netzteil 35 enthält einen Netztransformator 36 mit einer Primärwicklung 38 und einer ersten
Sekundärwicklung 40 sowie einer zweiten Sekundärwicklung 42. Die Wicklung 40 hat eine Mittenanzapfung
44, so daß sich zwei Wicklungshälften ergeben. Die daran abgegriffenen Spannungen werden
durch Gleichrichter 46, 48 gleichgerichtet und laden Kondensatoren 50, 52 auf, die somit an der Mittenanzapfung
44 miteinander verbunden sind. Die Anzapfung 44 entspricht dem Punkt 16 von F i g. 1. An
den Kondensatoren 50, 52 werden die Speisegleichspannungen der Transistoren T1, T2 abgenommen.
An der Wicklung 42 liegt ebenfalls über einen Gleichrichter 54 ein Kondensator 56. Parallel zu dem
Kondensator 56 liegen zwei Widerstände 58, 60, zwisehen denen eine dem Punkt 26 entsprechende
Mittenanzapfung 62 gebildet wird. An dieser liegt die erste Eingangsklemme für die Eingangsspannung.
Da die Anordnung weitgehend unempfindlich gegen Netzspannungsschwankungen od. dgl. ist,
kommt man, wie beschrieben, mit einem sehr einfachen Netzteil aus.
Bei der Anordnung nach F i g. 3 werden die Funktion der Widerstände 58,60 zur Bildung der virtuellen
Mittenanzapfung 62 und die Funktion eines Geberpotentiometers für die Eingangsspannung miteinander
vereinigt. Parallel zu dem Kondensator 56 liegt ein Potentiometer 64 mit vor- und nachgeschalteten
Festwiderständen 66 und 68. Wenn der mit dem Punkt 14 verbundene Potentiometerschleifer 70 sich
in seiner Mittellage befindet, dann hat man die Verhältnisse wie in F i g. 2 mit einer Eingangsspannung
null. Einer Verschiebung des Potentiometerschleifers 70 aus dieser Mittellage heraus entspricht dem Anlegen
einer entsprechenden Eingangsspannung. Die »erste Eingangsklemme« im Sinne der Erfindung ist
die Mitte des Potentiometers 64, die »zweite Eingangsklemme« ist der Abgriff 70.
Gemäß Fig, 4 kann die Anordnung aber auch so
getroffen werden* daß der Potentiometerschleifer 72 im abgeglichenen Zustand an einem Ende des Potentiometers
74 steht. Das ist sinnvoll, wenn nur Eingangsspannungen
einer Polarität auftreten und man dann natürlich den gesamten Stellweg des Potentiometerschieifers
72 ausnutzen will. Zu diesem Zweck ist dem Potentiometer 74 ein Widerstand 76 vor- und
ein Widerstand 78 naehgeschaltet, und der die Größe des Widerstandes 76 plus dem Widerstand des Potentiometers
74 ist gleich der Größe des Widerstandes 78.
Wenn man entsprechend F i g. 3 und 4 das Geberpotentiometer 64 bzw. 74 unmittelbar auch zur Bildung
der Mittenanzapfung 26 heranzieht, dann ist es sinnvoll, die Spannung vom Kondensator 56 zu stabilisieren.
Das geschieht gemäß Fig. 5 mittels einer
Zenerdiode 80 und eines Stabilisierungswiderstandes 82. Die Zenerdiode 80 liegt parallel zu dem Potentiometer
64 mit den vor- urid nachgeschalteten Widerständen 66 und 68.
Statt einer einzelnen Zenerdiode parallel zu der ganzen Widerstandsanordnung kann man auch das
Potentiometer 64 mit einer Mittenanzapfung 84 versehen, die dem Punkt 26 entspricht, und zwei Zenerdioden
86 und 88 parallel zu je einer Hälfte des Potentiometers 64 und einer der Serienwiderstände
66 bzw. 68 vorsehen.
F i g. 7 zeigt eine Anordnung mit einem Potentiometer 90, dessen Schleifer in der Ausgangsstellung
sich am unteren Ende des Potentiometers befindet. Mit 92 ist ein Vorwiderstand bezeichnet. Das Potentiometer
90 mit dem Widerstand 92 entspricht dem Potentiometer74 und Widerstand76 von Fig. 4.
Eine Zenerdiode 94 stabilisiert die daran anliegende Spannung. Ein dem Widerstand 78 entsprechender
Widerstand kann entfallen. Dafür wird eine entsprechende Spannung an einer zweiten Zenerdiode 96
gehalten.
Claims (4)
1. Mit Transistoren aufgebauter Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingeprägten
Stromes proportional zu einer Eingangsspannung, gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden, jedes für sich
bekannten Merkmale:
a) Zwei komplementäre, an ihren Basen gegenüber einer ersten Eingangsklemme (32)
gegensinnig vorgespannte Transistoren (T1, T2) sind mit ihren Emittern über Emitterwiderstände
(10,12) miteinander verbunden,
■ die Eingangsspannung (U e) liegt mit einer
zweiten Eingangsklemme (34) an dem Verbindungspunkt (14) der Emitterwiderstände (10, 12) an, und ein Verbraucher (22) ist in
einen zu dem Verbindungspunkt (14) geführten gemeinsamen Teil der Emitter-Kollektor-Kreise
der beiden Transistoren (T1, T2) einschaltbar;
b) zur Erzeugung der Basisvorspannungen sind ein oder mehrere gesonderte, von den Versorgungsspannungen
(18, 20; 40) der Transistoren (T1, T2) galvanisch getrennte Spannungsquellen
(28, 30; 42) vorgesehen.
2. Impedanzwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer zur Erzeugung der
Basisvorspannung dienenden Gleichstromquelle
ein Geberpotentiometer (64) anliegt, das mit seinem Abgriff (70) an dem besagten Verbindungspunkt
(14) anliegt.
3. Impedanzwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannungsquelle zur Erzeugung
der Basisvorspannung eine gesonderte Wicklung (42) eines Netztransformators mit einem
Gleichrichter (57) und Glättungskondensator (56) vorgesehen ist, daß dieser Spannungsquelle zwei
in Reihe geschaltete Zenerdioden (86, 88) parallel geschaltet sind und daß das Geberpotentiometer
(64) parallel zu den Zenerdioden an der Spannungsquelle und mit einer Mittelanzapfung (84)
mit dem Verbindungspunkt der Zenerdioden verbunden ist (F i g. 6).
4. Impedanzwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Spanungsquelle zur Erzeugung
der Basisvorspannung eine gesonderte
Wicklung eines Netztransformators mit Gleichrichter und Glättungskondensator vorgesehen ist,
daß dieser Spannungsquelle zwei in Reihe geschaltete Zenerdioden (94, 96) parallel geschaltet
sind und daß das Geberpotentiometer (90) parallel zu einer der Zenerdioden (94) liegt (Fig. 7).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 042 028;
britische Patentschrift Nr. 778 460;
Buch R. F. Shea, »Transistortechnik«, 1960, S. 123;
Zeitschrift »Funk-Technik«, Nr. 6, 1963, März, S. 179;
Zeitschrift »Electronic Industries«, Juni 1961,
S. 163;
S. 163;
Zeitschrift »Radio & Television News«, 1956,
Februar, S. 40.
Februar, S. 40.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 559/351 5.68 © Bimdesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651270118 DE1270118B (de) | 1965-10-29 | 1965-10-29 | Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingepraegten Stromes proportional zu einer Eingangsspannung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0047550 | 1965-10-29 | ||
| DE19651270118 DE1270118B (de) | 1965-10-29 | 1965-10-29 | Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingepraegten Stromes proportional zu einer Eingangsspannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1270118B true DE1270118B (de) | 1968-06-12 |
Family
ID=7101693
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19651270118 Pending DE1270118B (de) | 1965-10-29 | 1965-10-29 | Gleichstrom-Impedanzwandler zur Erzeugung eines eingepraegten Stromes proportional zu einer Eingangsspannung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH442432A (de) |
| DE (1) | DE1270118B (de) |
| FR (1) | FR1498083A (de) |
| GB (1) | GB1140147A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB778460A (en) * | 1954-06-11 | 1957-07-10 | Sperry Corp | Transistor amplifier |
| DE1042028B (de) | 1952-11-07 | 1958-10-30 | Rca Corp | Gegentaktverstaerker mit zwei Transistoren entgegengesetzten Leitfaehigkeitstyps |
-
1965
- 1965-10-29 DE DE19651270118 patent/DE1270118B/de active Pending
-
1966
- 1966-10-26 CH CH1558666A patent/CH442432A/de unknown
- 1966-10-28 GB GB4850266A patent/GB1140147A/en not_active Expired
- 1966-10-29 FR FR67008732A patent/FR1498083A/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1042028B (de) | 1952-11-07 | 1958-10-30 | Rca Corp | Gegentaktverstaerker mit zwei Transistoren entgegengesetzten Leitfaehigkeitstyps |
| GB778460A (en) * | 1954-06-11 | 1957-07-10 | Sperry Corp | Transistor amplifier |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1498083A (fr) | 1967-10-13 |
| GB1140147A (en) | 1969-01-15 |
| CH442432A (de) | 1967-08-31 |
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