[go: up one dir, main page]

DE1270097B - Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrueckung von Stoerimpulsen und Rauschen - Google Patents

Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrueckung von Stoerimpulsen und Rauschen

Info

Publication number
DE1270097B
DE1270097B DEP1270A DE1270097A DE1270097B DE 1270097 B DE1270097 B DE 1270097B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270097 A DE1270097 A DE 1270097A DE 1270097 B DE1270097 B DE 1270097B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
circuit
diodes
sided
secondary winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Duane Willard Baxter
Bruce Charles Felton
Anton Werner
James Robert Winnard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1270097B publication Critical patent/DE1270097B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/313Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic
    • H03K3/315Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic the devices being tunnel diodes

Landscapes

  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

  • Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrückung von Störimpulsen und Rauschen Die Erfindung betrifft eine Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrückung von Störimpulsen und Rauschen, insbesondere zur Verwendung als Leseschaltung einer Speichervorrichtung, indem eine Eingangssignalquelle an der Primärwicklung eines Transformators liegt, dessen über ihrem Mittelabgriff von einem Abtastimpulsgenerator angesteuerte Sekundärwicklung von zwei gegensinnig hintereinandergeschalteten Dioden überbrückt ist, deren Verbindungspunkt als Ausgang dient.
  • Bekannte Schaltungsanordnungen dieser Art besitzen insofern wesentliche Nachteile, als einmal außer den lediglich als Gleichrichter wirkenden Dioden ein geordneter Verstärker vorgesehen werden muß, um Signale ausreichender Amplitude bereitstellen zu können, und zum anderen zwar Störimpulse von der Speichervorrichtung selbst außerhalb der Abtastzeitintervalle nicht übertragen werden können, aber auf den Verstärkereingang direkt einwirkende Störungen ohne weiteres nicht auszuschalten sind. Ganz abgesehen davon wird während eines Abtastzeitintervalls keine Diskriminierung nach Signalimpulsamplituden vorgenommen, so daß dann während eines solchen Intervalls auch Störsignale auf den Verstärkereingang übertragen werden.
  • Andererseits ist vorgeschlagen worden, eine Leseschaltung unter Verwendung von Tunneldioden zu schaffen, bei der ein erster Taktimpulsgenerator an die Primärwicklung eines Transformators angeschlossen ist, dessen sekundärseitiger Mittelabgriff an der Steuerspannungsquelle liegt. Die Steuerspannungsquelle ist andererseits an den Verbindungspunkt in Reihe geschalteter Tunneldioden angeschlossen, deren ungleichnamige Elektroden miteinander verbunden sind und die an den Enden der Sekundärwicklung liegen. Der Verbindungspunkt beider Tunneldioden ist außerdem über eine Induktivität an festes Potential angelegt. Damit nun entsprechend den angelegten Steuersignalen Ausgangssignale mit größerer Impulsdauer erzeugt werden, wird dieser Induktivität eine zweite Taktimpulsfolge mit gegenüber der ersten halber Folgefrequenz ebenfalls über Tunneldioden, deren ungleichnamige Elektroden miteinander verbunden sind, zugeführt.
  • Diese Schaltung ist sehr aufwendig und erfordert, daß die Frequenzbezi.ehung zwischen den beiden Taktimpulsfolgen ziemlich genau eingehalten wird.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Impulsformerschaltung bereitzustellen, die bei geringstmöglichem Aufwand die von einem Generator erzeugten, verzerrten und mit Störimpulsen behafteten Impulse beliebiger Vorzeichenrichtung in einseitige Impulse vorgegebener Vorzeichenrichtung umwandelt und dabei Störimpulse und Rauschen weitgehend ausschaltet.
  • Bekannte Schaltungen, die dieser Aufgabe gerecht werden, sind jedoch sehr aufwendig, da sie hierzu z. B. Differentialverstärker, Gleichrichterstufen und weitere Verstärkerstufen benötigen.
  • Die Impulsformerschaltung gemäß der Erfindung löst die gestellte Aufgabe unter einem relativ geringen Aufwand, indem der Abtastimpulsgenerator einerseits in an sich bekannter Weise am Mittelabgriff der Sekundärwicklung liegt, jedoch andererseits über einen als Ausgangslast wirkenden Widerstand mit dem Verbindungspunkt der beiden durch Tunneldioden dargestellten Dioden verbunden ist, wobei der Widerstand so bemessen ist, daß im unbelasteten Zustand der Impulsformerschaltung die Charakteristik beider Tunneldioden durch die vom Widerstand festgelegte Widerstandsgerade in drei Punkten geschnitten wird.
  • Vorteilhafterweise ist gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken eine Steuerschaltung zur zeitlichen Steuerung sowohl des Abtastspannungsgenerators als auch des Generators für die zu verarbeitenden Impulse vorgesehen.
  • Die Impulsformerschaltung besitzt eine verriegelnde Wirkung, da der Ausgangsimpuls unabhängig von der Dauer des Eingangsimpulses bestehenbleibt, solange die Abtastspannung zugeführt wird.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, die an Hand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe der Zeichnungen die Erfindung näher erläutert, und aus den Patentansprüchen. Es zeigt F i g. 1 ein Prinzipschaltbild der Impulsformerschaltung gemäß der Erfindung und F i g. 2 eine graphische Darstellung der Tunneldiodencharakteristik mit Widerstandsgeraden zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Impulsformerschaltung.
  • Die Schaltung gemäß der Erfindung besteht aus einem Paar von Tunneldioden 10, 12, die parallel geschaltet sind zwischen einer gemeinsamen Klemme 14 und den Klemmen 16 und 18 der Sekundärwicklung 20 eines Übertragers 22. Die Transformatorwicklung 20 hat einen Mittelabgriff 24, der den beiden parallelen Stromkreisen durch die Dioden 10 und 12 gemeinsam zugeordnet ist. Die Austastspannung wird von einem Austastspannungsgenerator 28 über einen Belastungswiderstand 26 der gemeinsamen Klemme 14 zugeführt. Die Rückleitung von dem gemeinsamen Mittelabgriff 24 der Sekundärwicklung 20 zum Austastspannungsgenerator 28 erfolgt über Erde.
  • Die Signalzuführung zur Schaltung erfolgt über die Primärwicklung 40 des Transformators 22, die an die Klemmen 42 und 44 der Signalquelle, z. B. der Ausgangsleseleitung einer Speichermatrix 46, angeschlossen ist. Der Speicher 46 möge von bekannter Bauart sein und enthalte Schalteinheiten, die in der Lage sind, die Speicherelemente zur Erzeugung eines Signals an den Klemmen 42 und 44 entsprechend den gespeicherten Werten abzufragen. Besonders in den Fällen bekannter Speicher, die durch koinzidente Ströme abgefragt werden, möge die Polarität des Signals, die eine logische Eins darstellt, ohne Bedeutung sein, und eine logische Null möge durch Abwesenheit eines Signals dargestellt werden.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung fühlt die an den Klemmen 42 und 44 auftretenden Spannungen zu bestimmten Zeiten entsprechend der Arbeitsweise der Speichermatrix 46 ab, um eine entsprechende Ausgangsspannung an der Ausgangsklemme 50 zu liefern. Dementsprechend sind Schaltmittel vorgesehen, um die Arbeitsweise des Austastspannungsgenerators 28 in Zusammenarbeit mit den Abfühlstromkreisen des Speichers 46 zu steuern. Die Zusammenarbeit des Austastspannungsgenerators mit der Speichermatrix 46 möge beispielsweise durch eine zentrale Steuerschaltung 52 des Speichersystems überwacht werden.
  • Die Pfeile 60, 62 geben die Richtungen der Austastströme an, die beim Fehlen eines Abfühlsignals in der Primärwicklung 40 in gleicher Stärke von der gemeinsamen Klemme 14 durch die Dioden 10 bzw. 12 und die zugeordneten Hälften der Sekundärwicklung 20 zur gemeinsamen Erdklemme 24 fließen. Die Größe dieser Ströme wird bestimmt durch die Spannung des Austastimpulses, der von der Klemme 54 des Austastspannungsgenerators 28 geliefert wird, dem Wert des Lastwiderstandes 26 und durch den Spannungsabfall an den Dioden 10 und 12. Da diese Ströme 60 und 62 in entgegengesetzter Richtung durch die Sekundärwicklung 20 von den Klemmen 16 bzw.18 zum Mittelabgriff 24 fließen, entsteht im Kern des Transformators kein magnetischer Fluß.
  • Wenn ein Strom in der Richtung des Pfeils 64 durch die Primärwicklung des Transformators fließt, wird eine Spannung in der Sekundärwicklung des Transformators erzeugt, der von der Sekundärwicklung 20 in Richtung des Pfeils 66 über die Klemme 16, die Tunneldiode 10, die Klemme 14, die Tunneldiode 12 und die Klemme 18 zur Sekundärwicklung 20 zurückfließt. Wenn dieser Strom in Richtung des Pfeils 66 fließt, so muß er durch die eine Tunneldiode 10 in Sperrichtung und durch die andere Tunneldiode 12 in Durchlaßrichtung fließen. Fließt der Strom in der Primärwicklung 40 in entgegengesetzter Richtung, so wird der Strom in der Sekundärwicklung ebenfalls in entgegengesetzter Richtung, d. h. in Durchlaßrichtung durch die Diode 10 und in Sperrichtung durch die Diode 12 fließen. Wie noch später in Verbindung mit F i g. 2 erläutert wird, sind die Parameter der Schaltung so bemessen, daß die Austastströme 60, 62 und der Strom 66 des Abfühlimpulses die Tunneldioden 10 und 12 in ihren im wesentlichen linearen Gebieten mit niedriger Impedanz betreiben, so daß keine gegenseitige Beeinflussung der beiden Dioden auftritt und daß somit das Potential an der Klemme 14 praktisch auf Erdpotential bleibt. Dementsprechend entsteht an der Ausgangsklemme 50 kein Ausgangssignal.
  • Wenn jedoch ein Austastsignal an der Klemme 54 während des Auftretens von Abfühlsignalen an der Primärwicklung 40 erscheint, wird der Arbeitspunkt der einen Tunneldiode in den Bereich ihres negativen Widerstandes gebracht, und die daraus resultierende Verschiebung des Austaststromes zur anderen Tunneldiode treibt diese ebenfalls in ihren negativen Widerstandsbereich, so daß beide Tunneldioden sehr schnell einen neuen, stabilen Arbeitspunkt annehmen, mit einem festen Spannungsabfall an den Dioden, der als Ausgangsspannung an der Klemme 50 erscheint. Die Richtung der Abfählspannung in der Primärwicklung 40 bestimmt lediglich die Richtung des Stromes 66 in der Sekundärwicklung und bestimmt auf diese Weise nur, welche der beiden Dioden 10 und 12 zuerst schalten. Der Abfühlstrom hat in seiner Größe keinen Einfluß auf das Ausgangssignal an der Klemme 50.
  • Die Arbeitsweise der Schaltung ist in F i g. 2 dargestellt, in der die Kurve 70 die Stromspannungskennlinie der Dioden 10 und 12 darstellt. Wenn weder ein Abfühleingangssignal an der Primärwicklung 40 noch ein Austastsignal an der Klemme 54 vorliegt, leiten die Dioden keinen Strom und befinden sich in ihrem stabilen Punkt A der Kurve. Wenn ein Strom 64 in der Primärwicklung 40 auftritt, fließt der dadurch erzeugte Strom 66 in der Sekundärwicklung in Vorwärtsrichtung durch die Tunneldiode 12, wodurch ihr Arbeitspunkt zum Punkt B auf der Kurve 70 verschoben wird, und in Rückwärtsrichtung durch die Diode 10, wie durch den Pfeil 66' angedeutet ist, um ihren Arbeitspunkt zum Punkt C auf der Kurve 70 zu verschieben.
  • Wenn ein Austastimpuls allein auftritt, fließen die zugeordneten Ströme 60 und 62 in Vorwärtsrichtung durch die zugeordneten Tunneldioden 10 und 12, um ihre Arbeitspunkte in den Punkt D zu verschieben, dem ersten Schnittpunkt der Kurve 70 mit der Widerstandsgeraden 72, deren Lage durch die angelegte Spannung an der Klemme 54 und durch den o'hmschenWiderstand des Widerstandes 26 bestimmt wird.
  • Es ist ersichtlich, daß wegen der weitgehenden Linearität des Abschnitts B bis C der Kennlinie, der vom Arbeitspunkt infolge eines Abfühlsignals durchlaufen wird, und andererseits durch die symmetrische Anordnung der Schaltung praktisch kein Ausgangssignal an der Klemme 50 durch das Abfühlsignal an den Klemmen 42 und 44 erzeugt wird. Andererseits ist die durch die Verschiebung des Arbeitspunktes von A nach D infolge eines Austastimpulses allein erzielte Spannung an der Ausgangsklemme 50 vernachlässigbar.
  • Jedoch, wenn die beiden Eingangsimpulse gleichzeitig auftreten, überlagern sich die Arbeitsverschiebungen von A nach B nach D, wodurch der Maximalwert E der Kennlinie der Dioden (Diode 12) für die angenommene Stromrichtung überschritten wird, so daß die Diode in den negativen Bereich ihrer Kennlinie 74 übergeht.
  • Aus diesem Grund kann die Diode 12 ihren Anteil des Austaststromes nicht länger übernehmen, und ein Teil dieses Stromes wird über die andere Diode 10 geleitet. Diese Diode 10, die sonst den Arbeitspunkt F aufweisen würde, entsprechend dem Austaststromanteil A bis D minus den Abfühlstromanteil A bis C ist nun selbst gezwungen, über den Maximalwert E durch den zusätzlichen Austaststrom anzusteigen. Da das Schaltverhalten der Tunneldioden sehr schnell ist, erreicht der Arbeitspunkt der Dioden den Schnittpunkt G der Kennlinie mit der Widerstandsgeraden 72 auf den positiven ansteigenden Ast 76 der Kennlinie sehr schnell. Die Widerstandskennlinie kann die Lage der Linie 78 einnehmen, je nachdem, welche Eigenschaften die Ausgangsschaltung aufweist, die an die Ausgangsklemme 50 angeschlossen ist, so daß der Arbeitspunkt bei H zu liegen kommt. Die Widerstandsgerade 78 veranschaulicht z. B. die Wirkung des Basisstromes eines an die Ausgangsklemme 50 angeschlossenen. Transistors.
  • Wenn der Abfühlstrom 64 aufhört zu fließen, verbleiben die Arbeitspunkte der beiden Dioden noch beim Punkt H, so daß die Ausgangsspannung an der Ausgangsklemme zur Verfügung steht, solange der Austaststrom bestehenbleibt. In dieser Hinsicht hat die Schaltung eine verriegelnde Wirkung. Sobald der Austaststrom aufhört zu fließen, kehren die Arbeitspunkte der Tunneldioden zum Punkt A zurück.
  • Bei den beschriebenen Schaltvorgängen wirken eine Anzahl von Faktoren in etwas komplizierter Form zusammen. Wenn das Gleichgewicht der Ströme durch die beiden Dioden gestört wird, nicht nur durch den Abfühlstrom, sondern auch durch die Sperrung einer Diode, so daß die andere den Strom übernimmt, steigt das Potential an der Ausgangsklemme 14 steil an. Wenn die erste Diode schaltet und den umlaufenden Strom 66 zu sperren beginnt, neigt das Potential an den Klemmen 42 und 44 entsprechend der Widerstandscharakteristk der Signalquelle in der Speichermatrix 46 ebenfalls dazu, anzusteigen. Die Induktivität der Primärwicklung 20 hat das Bestreben, den Stromfluß durch die erste Diode aufrechtzuerhalten, wenn diese umschalten will, und erzeugt auf diese Weise einen höheren Spannungsabfall an der Diode. Durch den Einfluß auf die Umschaltung der ersten Diode unterstützt die Induktivität die Umschaltung der zweiten Diode. Es hat den Anschein, daß der Transformator 22 nicht nur als gleichstromsperrendes und als ein die Impedanz anpassendes Schaltmittel wirkt, sondern es beschleunigt auch die Arbeitsweise der Schaltung. Die Schaltung gemäß der Erfindung läßt sich weitgehend an die verschiedenen Arbeitsbedingungen und die besonderen ausgewählten Bauelemente anpassen. Es folgen einige Angaben und Meßergebnisse für ein praktisch ausgeführtes Beispiel:
    Spannung an den Klemmen 42, 44 ............. Logische » 1 « ± 12 mV
    (bei fehlendem Austastimpuls) ................. Logische »0« ± 3 mV
    Sekundärwicklung: Strom 66 .................. Logische »1« 200 RA
    (bei fehlendem Austastimpuls) ................. Logische »0« 50 RA
    Impedanz der Abfühlleitung der Speichermatrix 46 6 Ohm
    Widerstand der Stromschleife 66 mit einer Diode
    nahe am Maximalwert E ...................... 150 Ohm
    Austastspannung an den Klemmen 54 .......... 4,7 Volt
    Austastspannung Anstiegszeit .................. 50 nsec
    Widerstand 26 ................. . ............. 6100 Ohm
    Schnittpunkt der Widerstandsgeraden mit der
    Ordinate (I) ................................. 380 p,A
    Dioden ...................................... 1N 2928A oder HT90A
    Maximalwert der Dioden-Kennlinie ............ 470 #tA, etwa 67 mV
    Transformator 22
    Primärwicklung .......................... 10 Windungen
    Sekundärwicklung ........................ 50 Windungen, etwa 25 @M
    Die ausgeführte Schaltung ermöglichte eine einwandfreie Unterscheidung zwischen dem Nutzsignal und dem Räuschen. Zweckmäßigerweise werden die Austastsignale so gewählt, daß sie in die relativ rauschfreien Zeiten des Abfühlsignals fallen. Starke Rauschsignale können tatsächlich eine Umschaltung der Dioden bewirken, aber ohne den Austastimpuls tritt keine verriegelnde Wirkung ein, und aus diesem Grund kehrt der Arbeitspunkt jeweils sehr schnell zu seinem Arbeitspunkt A auf der Diodenkennlinie 70 zurück. Solche momentanen unverriegelten Schaltvorgänge dauern nur eine so kurze Zeit, daß die Ausgangsschaltung an der Ausgangsklemme 50 leicht gegenüber diesen unempfindlich gemacht werden kann. Diese Störimpulse sind z. B. sehr kurz im Vergleich zur Anstiegzeit eines Transistors in der Ausgangsschaltung. Darüber hinaus sind solche Störimpulse, die von Rauschsignalen ohne Austastsignal herrühren, von so geringer Energie, daß sie den Arbeitspunkt der Tunneldiode nicht sehr weit auf dem ansteigenden Ast 76 der Kennlinie vorantreiben können.
  • Es ist unter Umständen zweckmäßig, Ausgangsspannungen von einem Abgriff im Lastwiderstand 26 abzunehmen, besonders wenn die Ausgangsspannung der Basis eines Transistors in Emittersehaltung zugeführt werden soll. In einer solchen Schaltung liefert z. B. die vom Abgriff des Lastwiderstandes genommene Ausgangsspannung eine Vorspannung an die Basis eines Transistors, bevor die Tunneldiode schaltet, und bewirkt damit eine gewisse Vorbereitung des Transistors fär ein schnelles Ansprechen auf die von der Schaltung gelieferten Impulse. Ein weiterer Vorteil ergibt sich noch daraus, daß der Lastwiderstand 26 dann als Spannungsteiler im Hinblick auf die Rauschsignale wirkt, wenn die Ausgangsklemme 54 des Austastspannungsgenerators 28 auf Erdpotential liegt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in. einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrückung von Störimpulsen und Rauschen, insbesondere zur Verwendung als Leseschaltung einer Speichervorrichtung, indem eine Eingangssignalquelle an der Primärwicklung eines Transformators liegt, dessen über ihrem Mittelabgriff von einem Abtastimpulsgenerator angesteuerte Sekundärwicklung von zwei gegensinnig hintereinandergeschalteten Dioden überbrückt ist, deren Verbindungspunkt als Ausgang dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastimpulsgenerator (28) einerseits in an sich bekannter Weise am Mittelabgriff (24) der Sekundärwicklung (20) liegt, jedoch andererseits über einen als Ausgangslast wirkenden Widerstand (26) mit dem Verbindungspunkt der beiden durch Tunneldioden (10, 12) dargestellten Dioden verbunden ist, wobei der Widerstand (26) so bemessen ist, daß im unbelasteten Zustand der Impulsformerschaltung die Charakteristik beider Tunneldioden (10, 12) durch die vom Widerstand (26) festgelegte Widerstandsgerade (72) in drei Punkten geschnitten wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (26) eine Anzapfung zur Entnahme der Ausgangsspannung in bezug auf den Mittelabgriff (24) der Sekundärwicklung (20) aufweist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerschaltung (52) sowohl mit dem Steuereingang der Signalimpulsquelle (46) als auch mit dem Steuereingang des Abtastimpulsgenerators (28) verbunden ist, um eine gleichzeitige Auslösung der Signale und der Abtastimpulse herbeizuführen. In. Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr.1202 321.
DEP1270A 1963-12-09 1964-12-03 Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrueckung von Stoerimpulsen und Rauschen Pending DE1270097B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1270097XA 1963-12-09 1963-12-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1270097B true DE1270097B (de) 1968-06-12

Family

ID=22427862

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1270A Pending DE1270097B (de) 1963-12-09 1964-12-03 Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrueckung von Stoerimpulsen und Rauschen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1270097B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202321B (de) * 1962-10-29 1965-10-07 Philips Nv Impulserzeuger mit steuerbarer Polaritaet

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1202321B (de) * 1962-10-29 1965-10-07 Philips Nv Impulserzeuger mit steuerbarer Polaritaet

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2611863A1 (de) Pegelumsetzer fuer binaersignale
DE2514462C3 (de) Schaltungsanordnung zur Umwandlung eines Spannungspegels
DE1424528B2 (de) Leseschaltung mit erhoehter ablesegeschwindigkeit fuer einen oberflaechenspeicher mit einem eine magnetisierbare oberflaeche spurweise abtastenden bewickelten lesekopf
DE2031038B2 (de)
DE1449715A1 (de) Leseverstaerker
DE1240551B (de) Impulsgenerator zur Erzeugung extrem steilflankiger Impulse mit Speicherschaltdioden
DE1270097B (de) Impulsformerschaltung zur Umwandlung von einseitigen Impulsen beliebiger Richtung in einseitige Impulse vorgegebener Richtung mit Unterdrueckung von Stoerimpulsen und Rauschen
DE2555260B2 (de) Treiberschaltung zur Umsetzung der Übergänge eines nichtsymmetrischen Datencode in eine Folge abwechselnd positiver und negativer, je einen Übergang anzeigender Impulse
DE3013678A1 (de) Elektronische schaltungsanordnung zur erzeugung geregelter anstiegs- und abfallzeiten eines sinusquadrat-signals
DE2723386C3 (de) Logik Schaltungsanordnung
DE2904229A1 (de) Impulserzeugerschaltung
DE1296673B (de) Treib- und Leseverstaerkeranordnung fuer magnetische Matrixspeicher
DE2140509C3 (de) Leseverstärker
DE1244856B (de) Impulsamplitudendiskriminator
DE1263077B (de) Sicherheits-ODER-Gatter, welches im Falle einer Stoerung der Gatterschaltung ein im Sinne der groessten Sicherheit wirkendes vorgegebenes Ausgangssignal liefert
DE1922544C3 (de) Binäre Verknüpfungsschaltung
DE2253328C2 (de) Einrichtung zur Erkennung von Daten
DE1574759B2 (de) Magnetkernspeicher mit gemeinsamer Schreib- und Leseleitung
DE1437784C (de) Impulsbreitenmodulator
DE3131956C2 (de) Schaltstufe
DE3001110A1 (de) Integrierte schaltungsanordnung mit mehreren unabhaengig schaltenden ausgangsstufen
DE1252248B (de) Multistabile Schaltung mit mehr als zwei stabilen Betriebszuständen
DE1234796B (de) Schieberegister
DE1276711B (de) Bistabile Speicherschaltungsanordnung
DE1256253B (de) Bistabile Kippschaltung mit Tunneldiodenkreisen