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DE1269858B - Vorrichtung zur Einstellung der Raumlage eines Praeparatetellers in einer Vakuumkammer, z. B. einer Bedampfungsanlage - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung der Raumlage eines Praeparatetellers in einer Vakuumkammer, z. B. einer Bedampfungsanlage

Info

Publication number
DE1269858B
DE1269858B DEP1269A DE1269858A DE1269858B DE 1269858 B DE1269858 B DE 1269858B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269858 A DE1269858 A DE 1269858A DE 1269858 B DE1269858 B DE 1269858B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive shaft
preparation plate
shaft
bevel gear
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Gessner
Dipl-Ing Dr Techn Fr Grasenick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ GRASENICK DIPL ING DR TE
Original Assignee
FRITZ GRASENICK DIPL ING DR TE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ GRASENICK DIPL ING DR TE filed Critical FRITZ GRASENICK DIPL ING DR TE
Publication of DE1269858B publication Critical patent/DE1269858B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/22Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material characterised by the process of coating
    • C23C14/50Substrate holders

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Einstellung der Raumlage eines Präparatetellers in einer Vakuumkammer, z. B. einer Bedampfungsanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Verstellvorrichtung mit vakuumdichter Durchführung für einen um zwei zueinander senkrecht stehende Achsen drehbaren Präparateteller in einer Vakuumkammer, z. B. einer Bedampfungsanlage.
  • Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist der Präparateteller um seine Achse drehbar am Steg eines U-förmigen Bügels gelagert, dessen beide Schenkel an einer in der Behandlungskammer verschiebbaren Bühne um eine zur Drehachse des Präparatetellers senkrechte Achse drehbar gelagert sind. Sämtliche Bewegungen des Präparatetellers sind von in Längsrichtung der Behandlungskammer sich erstreckenden, getrennt angetriebenen Spindeln abgeleitet.
  • Beim praktischen Gebrauch bzw. bei der Weiterentwicklung derartiger Einrichtungen, die beispielsweise für die Bedampfung von Gegenständen im Hochvakuum zwecks der Präparation von Objekten für die übermikroskopie, weiter für die Herstellung von Vergütungs- und anderen Schichten aus Metallen oder Nichtmetallen geeignet sind, hat es sich gezeigt, daß die bekannte Einrichtung hinsichtlich ihres Platzbedarfes sowie in bezug auf einen ungehinderten Strahlendurchgang nicht in allen Fällen in vollem Ausmaß befriedigen konnte.
  • Von diesen Erkenntnissen ausgehend, bezweckt die Erfindung eineVervollkommnung und Vereinfachung der bekannten Einrichtung, die für alle Anwendungsfälle vorteilhaftere Verhältnisse herbeiführt. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß durch zwei konzentrisch zueinander angeordnete, die Wand der Vakuumkammer durchsetzende, unabhängig voneinander drehbare Antriebswellen erreicht, von denen die äußere Antriebswelle als Hohlwelle ausgebildet ist und wobei die Drehung des Präparatetellers um seine beiden Drehachsen je von einer der beiden Antriebswellen abgeleitet ist. Diese überaus raumsparende Ausbildung der Einrichtung ermöglicht ihre Unterbringung auch bei stark beengten Platzverhältnissen, wie dies in Behandlungskammem für die verschiedensten technischen und wissenschaftlichen Zwecke zumeist der Fall ist. Bei voller Wahrung der freien Drehbarkeit des Präparatetellers wird zugleich durch den Fortfall einer eigenen verschiebbaren Bühne einschließlich ihrer Antriebselemente jede Behinderung des Strahlenganges durch diese Bauteile vermieden. Darüber hinaus wird aber auch das Einsetzen der Einrichtung in die Kammer bedeutend vereinfacht, da sie nun ohne Schwierigkeiten durch eine einzige Öffnung in die Kammer eingebracht werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht in der einfachen und zuverlässigen Abdichtbarkeit des Innenraumes der Behandlungskammer gegenüber der Atmosphäre, was insbesondere bei Behandlung im Hochvakuum von Bedeutung ist. Die Abdichtung der einzigen Durchtrittsöffnung der Kammerwand kann in diesem Fall in einfacher Weise mit üblichen Dichtelementen vorgenommen werden. Die koaxiale Anordnung der Antriebswellen gewährleistet aber auch eine einfachere Bedienung der Einrichtung, da sämtliche Betätigungsgriffe in übersichtlicher Anordnung nahe beisammen liegen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die äußere, als Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle in der Wand der Vakuumkammer gelagert und zusainmen mit der inneren Antriebswelle axial verschiebbar sein und die innere Antriebswelle gegenüber der äußeren Antriebswelle relativ verschiebbar sein, durch welche Bewegung der Präparateteller zusätzlich um eine dritte, zu seinen beiden Drehachsen normale Achse schwenkbar und so z. B. an einen in der Vakuumkammer angeordneten Kühlkörper andrückbar sein. Die bei zahlreichen Behandlungsvorgängen wiederholt erforderliche Kühlung des Präparatetellers durch unmittelbaren Kontakt mit dem Kühlkörper kann solcherart mit wenigen Handgriffen vorgenommen werden, so daß der Behandlungsvorgang nur über einen kurzen Zeitraum unterbrochen werden muß. Nach dem gleichen Prinzip kann der Präparateteller auch in Zeitabständen beheizt werden, wobei sich die Verwendung eines kombinierten Heiz- und Kühlkörpers in vielen Fällen als zweckmäßig erweist. Auch die zusätzlichen Freiheitsgrade für die Lageveränderung des Präparatetellers ändern nichts an der einfachen Abdichtbarkeit der Kammer nach außen.
  • Um die zusätzliche Bewegung auf den Präparateteller zu übertragen, kann erfindungsgemäß eine weitere, die Hohlwelle koaxial durchsetzende, separat drehbare, hohle Antriebswelle vorgesehen sein, von deren Drehung die Schwenkbewegung des Präparatetellers abgeleitet ist. Die beiden letztgenannten Ausführungsvorschläge zeichnen sich durch besonders einfache bauliche Gestaltung und leichte Bedienbarkeit aus, wobei es dem Ermessen des Fachmannes überlassen bleibt, welcher der beiden Lösungen im jeweils vorliegenden Verwendungsfall der Vorzug zu geben sein wird.
  • Eine bevorzugte Ausführung der Einrichtung nach der Erfindung sieht eine kardanische Aufhängung des Präparatetellers zweier an ihren Schenkeln gelenkig miteinander verbundener, einander umgreifender U-förmiger Bügel vor, wobei die Welle des Präparatetellers am Steg des inneren Bügels drehbar gelagert und der äußere Bügel mittig am inneren Ende der äußeren Hohlwelle befestigt ist. Der Präparateteller befindet sich daher, unabhängig von seiner jeweiligen Raumlage, stets in zentraler Anordnung in bezug auf seine Drehachse, so daß er in jeder Stellung im unmittelbaren Wirkungsbereich der Strahlungs- bzw. Bedampfungsquelle od. dgl. bleibt.
  • Bei kardanischer Aufhängung des Präparatetellers erweist es sich nach einem weiteren Erfindungsvorschlag als vorteilhaft, die Welle des Präparatetellers mit der zentralen Antriebswelle über ein Kegelradgetriebe zu verbinden, das aus je einem Kegelrad an den freien Enden der genannten Wellen und einem Paar drehfest miteinander verbundener Kegelräder besteht, deren Drehachse mit der Schwenkachse des Präparatetellers zusammenfällt, wobei gegebenenfalls am inneren und/oder äußeren Bügel noch ein Zwischenkegelrad vorgesehen sein kann. Durch den zwangläufigen Antrieb ist eine eindeutige Zuordnung der Drehung der Welle des Präparatetellers und der zentralen Antriebswelle gegeben.
  • Schließlich kann erfindungsgemäß mit dem inneren Bügel ein Kegelrad drehfest verbunden sein, das, allenfalls unter Zwischenschaltung eines weiteren Kegelrades, mit einem Kegelrad am inneren Ende der hohlen Antriebswelle im Eingriff steht. Damit wird auch für die Schwenkbewegung des Präparatetellers eine eindeutige Zuordnung zur Bewegung der hohlen Antriebswelle herbeigeführt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an zwei AusführungsbeispIelen an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt die Gesamtanordnung einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Einrichtung in schematischer Schnittdarstellung und F i g. 2 eine weitere Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfladung im Längsschnitt. Gemäß F i g. 1 befindet sich der Präparateteller 1 in zentraler Anordnung innerhalb einer Behandlungskammer 2, die von einem zweiachsigen Gehäuse 3 umschlossen ist. Der Präparateteller 1 ist um seine eigene Achse drehbar an einem Schwenkkopf 4 befestigt, dessen Mittelpunkt mit dem Schnittpunkt der beiden Achsen A-A und B-B des Gehäuses 3 zusammenfällt. Der Schwenkkopf 4 ist am inneren Ende einer zur Achse A-A konzentrischen Hohlwelle 5 angeschlossen, in der eine zentrale Antriebswelle 6 frei drehbar und längsverschieblich geführt ist. Der Schwenkkopf 4 ist um eine zu den beiden Achsen A-A und B-B normale Raumachse C schwenkbar.
  • Die Hohlwelle 5 ist durch einen seitlichen Montageflansch 9 des Gehäuses 3 hindurchgeführt und in der Bohrung des Flansches 9 sowohl axial verschiebbar als auch drehbar gelagert.
  • Die dem Flansch 9 gegenüberliegende, öffnung des Gehäuses 3 führt, wie durch den Pfeil angedeutet, zwecks Evakuierbarkeit der Behandlungskammer 2 zu einer Vakuumpumpe. Mit 10 und 11 sind die Flansche zum Abschluß des Unter- bzw. Oberteils der Behandlungskammer 2 bezeichnet, welche zugleich zur Aufnahme von Aufdampf- oder Bestrahlungsquellen dienen, wenn derartige Behandlungsvorgänge durchgeführt werden sollen.
  • In die vorzugsweise thermisch isolierbare Behandlungskammer 2 ist weiter, dem Flausch 9 gegenüberliegend, ein Kühlzylinder 12 eingesetzt, der, wie nachfolgend noch erläutert, zur zeitweisen Kühlung des Präparatetellers 1 dient. Für besondere Verwendungszwecke, kann dieser Kühlzylinder 12 aber auch einen zylindrischen Fortsatz aus gut wärmeleitendem Material, z. B. Kupferblech, aufweisen, welcher den Präparateteller 1 umgibt und Ausnehmungen besitzt, die eine unbehinderte, Bedampfung bzw. Bestrahlung der auf dem Präparateteller 1 befindlichen Objekte ermöglichen.
  • Zur Betätigung der Einrichtung besitzen die AntriebsweRen 5 bzw. 6 an ihrem äußeren Ende je einen Betätigungsgriff 7 bzw. 8. Die Drehung des Präparatetellers 1 um seine Achse, ist von der zentralen Antriebswelle 6 abgeleitet und wird durch Drehen des Griffes 8 vorgenommen. Zum Schwenken des Präparatetellers 1 um die Achse C wird die zentrale Antriebswelle 6 mittels des Griffes 8 innerhalb der Hohlwelle 5 verschoben. Bei einer Schwenkung des Tellers 1 aus der in der Zeichnung ersichtlichen Stellung um 901 nimmt der Teller:t die durch strichpunktierte Linien angedeutete Lage ein, in der seine Achse mit der Achse A-A der Antriebswellen 5 und 6 zusammenfällt. Der Teller 1 kann nun durch axiale Verschiebung der Hohlwelle 5 mittels ihres Griffes 7 an den Kühlzylinder 12 herangeführt und durch unmittelbaren Wärmekontakt abgekühlt werden. Der Präparateteller 1 ist weiter mit Hilfe des Griffes 7 um die Achse A-A frei drehbar.
  • Sofern eine Schwenkmöglichkeit des Präparatetellers 1 um die Achse C nicht vorgesehen ist, kann zur Kühlung des Präparatetellers 1 auch eine Kühlbrücke in der Art eines federnden Auslegers innerhalb oder außerhalb derKühlkammer vorhanden sein.
  • Bei der Ausführungsvariante nach F i g. 2 ist eine kardanische Aufhängung des Präparatetellers 1 vorgesehen. Der Teller 1 ist mit seiner Welle 15 durch einen Mitnehmer 13 drehfest verbunden und mittels einer Schraubenfeder 14, die sich auf einem Absatz der Welle, 15 abstützt, abgefedert. Das Drehlager 16 der Welle 15 befindet sich am Steg eines etwa U-förmigen inneren Bügels 17. Die parallelen Schenkel 18 dieses Bügels besitzen miteinander fluchtende Querbohrungen, die Drehlager für die Schwenkzapfen 19 eines U-förmigen äußeren Bügels 20 bilden, dessen Steg 21 am inneren Ende der äußeren Hohlwelle 5 mittig angeschlossen ist. Die Hohlwelle 5 ist wie beim ersteren Ausführungsbeispiel in einer Bohrung des Flansches 9 dreh- und verschiebbar geführt und gegen den Flansch 9 durch eine Lippendichtung 22 abgedichtet. Ein am Flansch 9 befestigter Klemmkonus 23 mit aufschraubbarem Klemmring 24 ermöglicht es, die Hohlwelle 5 in jeder beliebigen Lage festzustellen.
  • Die Hohlwelle 5 durchsetzt eine koaxial angeordnete, separat drehbare, hohle Antriebswelle 5', die mittels einer weiteren, aus Komis 23" und Ring 24' bestehenden Klenunvorrichtung mit der äußeren Hohlwelle 5 drehfest verbunden werden kann. Die gegenseitige Abdichtung der Wellen 5 und 5' erfolgt durch eine weitere Lippendichtung 22'. Am äußeren Ende der Hohlwelle 5' ist ein Drehgriff 7' und am inneren Ende ein Kegelrad 25 befestigt.
  • Die zentrale Antriebswelle 6 ist durch die hohle Welle 5' hindurchgeführt, gegenüber dieser durch eine weitere Lippendichtung 22#' abgedichtet und an ihrem äußeren Ende mit einer Kurbel 34 versehen. Das innere Ende der zentralen Antriebswelle 6 trägt gleichfalls ein Kegelrad 28. Die Kegelräder 25 und 28 stellen die Antriebsräder zweier voneinander unabhängiger Kegelradgetriebe dar, welche die Dreh- und Schwenkbewegung des Präparatetellers 1 von den konzentrischen Antriebswellen 5' und 6 ableiten.
  • Das Getriebe zum Verschwenken des inneren Bügels 17 umfaßt die Kegelräder 25, 26 und 27, von denen das letztere an einem Schenkel 18 des inneren Bügels 17 drehfest angeschlossen ist, während das Zwischenkegelrad 26 am äußeren Bügel 20 mit einer Achsneigung von je 451 gegenüber den Achsen der Kegelräder 25 und 27 drehbar gelagert ist.
  • Das Getriebe für den Antrieb der Welle 15 des Tellers 1 umfaßt insgesamt sechs Kegelräder 28 bis 33, von denen die beiden mittleren Kegelräder 30 und 31 drehfest miteinander verbunden auf einer Hülse sitzen, welche in der Querbohrung des dem Kegelrad 27 gegenüberliegenden Schenkels des inneren Bügels 17 drehbar ist, und in deren Achsbohrung der Schwenkzapfen 19 des äußeren Bügels 20 hineinragt. Das Zwischenkegelrad 29 ist am äußeren und das Zwischenkegelrad 32 am inneren Bügel drehbar gelagert. Die Achsen der Zwischenkegelräder 29 und 32 sind zu den Achsen der benachbarten Kegelräder, mit denen sie im Eingriff stehen, jeweils um 450 geneigt.
  • Die kardanische Aufhängung ermöglicht eine freie Drehbarkeit des Präparatetellers 1 auch um die Achse C-C, so daß der Teller 1 jede beliebige Raumlage einnehmen kann.
  • Die bei beiden Ausführungsvarianten vorgesehene Schwenk- und Verschiebbarkeit des Präparatetellers 1 bietet außer der vereinfachten Kühlung bzw. Heizung des Tellers auch noch die Möglichkeit, das Präparat beispielsweise abwechselnd über zwei Verdampfungsschiffchen zu führen.
  • Im Rahmen der Erfindung sind auch noch weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte Ausführungsforn#en des Erfindungsgegenstandes möglich, so z. B. eine Variante, bei der der Präparateteller in einen Ring eingesetzt ist, so daß sein Zentrum für die Aufnahme des Präparates frei bleibt, was in vielen Fällen von Vorteil sein kann. Der Schutzbereich erstreckt sich weiter auch auf Ausführungen, bei denen der Antrieb der Einrichtung im Inneren der Behandlungskammer untergebracht ist, wobei z. B. für jeden Einzelantrieb des Präparatetellers ein eigener Motor vorgesehen sein kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verstellvorrichtung mit vakuumdichter Durchführung für einen um zwei zueinander senkrecht stehende Achsen drehbaren Präparateteller in einer Vakuumkammer, z. B. einer Bedampfungsanlage, gekennzeichnet durch zwei konzentrisch zueinander angeordnete, die Wand der Vakuumkammer (2) durchsetzende, unabhängig voneinander drehbare Antriebswellen (5, 6), von denen die äußere Antriebswelle (5) als Hohlwelle ausgebildet ist und wobei die Drehung des Präparatetellers (1) um seine beiden Drehachsen (A-A, B-B) je von einer der beiden Antriebswellen (5, 6) abgeleitet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere, als Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle (5) in der Wand der Vakuumkammer gelagert und zusammen mit der inneren Antriebswelle (6) axial verschiebbar ist und die innere Antriebswelle (6) gegenüber der äußeren Antriebswelle (5) relativ verschiebbar ist, durch welche Bewegung der Präparateteller (1) zusätzlich um eine dritte, zu den beiden Drehachsen (A-A, B-B) norma16 Achse (C) schwenkbar und so z. B. an einen in der Vakuumkammer (2) angeordneten Kühlkörper (12) andrückbar ist (F i g. 1). 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere, die Hohlwelle (5) koaxial durchsetzende, separat drehbare hohle Antriebswelle (5'), von deren Drehung eine Schwenkbewegung des Präparatetellers (1) abgeleitet ist (F i g. 2). 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch kardanische Aufhängung des Präparatetellers (1) mittels zweier an ihren Schenkeln gelenkig miteinander verbundener, einander umgreifender U-förmiger Bügel (17 bzw. 20), wobei die Welle (15) des Präparatetellers (1) am Steg des inneren Bügels (17) drehbar gelagert und der äußere Bügel (20) mittig am inneren Ende der äußeren Hohlwelle (5) befestigt ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (15) des Präparatetellers (1) mit der zentralen Antriebswelle (6) über ein Kegelradgetriebe (28 bis 33) antriebsverbunden ist, das aus je einem Kegelrad (28 bzw. 33) an den freien Enden der genannten Wellen (6 bzw. 15) und einem Paar drehfest miteinander verbundener Kegelräder (30, 31) besteht, deren Drehachse mit der Schwenkachse (C-C) des Präparatetellers (1) zusammenfällt, wobei gegebenenfalls am inneren und/oder äußeren Bügel (17 bzw. 20) noch ein Zwischenkegelrad (32 bzw. 39) vorgesehen sein kann. 6. Vorrichtung nach Ansprach 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem inneren Bügel (17) ein Kegelrad (27) drehfest verbunden ist, das, allenfalls unter Zwischenschaltung eines weiteren Kegelrades (26), mit einem Kegelrad (25) am inneren Ende der hohlen Antriebswelle (5') im Eingriff steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 966 014, 1165 900; deutsche Auslegeschrift Nr. 1079 920; USA.-Patentschrift Nr. 3 023 727.
DEP1269A 1963-09-23 1964-09-22 Vorrichtung zur Einstellung der Raumlage eines Praeparatetellers in einer Vakuumkammer, z. B. einer Bedampfungsanlage Withdrawn DE1269858B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966014C (de) * 1951-05-19 1957-07-04 Heraeus Gmbh W C In einer Vakuumbedampfungs- oder Kathodenzerstaeubungsanlage angeordneter Traeger fuer die zu beschichtenden Gegenstaende
DE1079920B (de) * 1952-04-25 1960-04-14 Technicolor Corp Verfahren und Vorrichtung zum Aufdampfen von mehrschichtigen dichromatischen Interferenzueberzuegen im Vakuum
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DE1165900B (de) * 1958-09-09 1964-03-19 Ing Siegfried Gessner Einrichtung zur Einstellung der Raumlage von in einer thermisch isolierenden Behandlungskammer angeordneten Gegenstaenden

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