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DE1269705B - Relaisschaltkette - Google Patents

Relaisschaltkette

Info

Publication number
DE1269705B
DE1269705B DE19641269705 DE1269705A DE1269705B DE 1269705 B DE1269705 B DE 1269705B DE 19641269705 DE19641269705 DE 19641269705 DE 1269705 A DE1269705 A DE 1269705A DE 1269705 B DE1269705 B DE 1269705B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
switching
chain
contact
changeover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641269705
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Senger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boelkow GmbH
Original Assignee
Boelkow GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boelkow GmbH filed Critical Boelkow GmbH
Priority to DE19641269705 priority Critical patent/DE1269705B/de
Publication of DE1269705B publication Critical patent/DE1269705B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/001Functional circuits, e.g. logic, sequencing, interlocking circuits

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Relaisschaltkette Die Erfindung betrifft eine in der Regel als Folgekreis bezeichnete Relaisschaltkette aus einer beliebigen Anzahl von Relais, die sich untereinander weiterschalten, sobald das erste Relais der Kette von außen erregt worden ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Relaisschaltketten zu vereinfachen, insbesondere aber variabler zu gestalten, um ihre Anwendung als Schrittschaltwerke für Schaltautomaten und für Programmierungsaufgaben zu erleichtern.
  • Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß jedes Relais der Relaisschaltkette zwei Umschaltkontakte aufweist, daß der Mittenkontakt des ersten Umschaltkontaktes des ersten Relais an einem Kondensator liegt, dessen anderer Pol an Masse liegt, daß die Mittenkontakte der weiteren ersten Umschaltkontakte jeweils mit dem zweiten Ausgangskontakt des ersten Umschaltkontaktes des vorhergehenden Relais verbunden sind, daß jeder erste Ausgangskontakt eines jeden ersten Umschaltkontaktes einmal mit dem einen Ende der Erregerwicklung des ihn steuernden Relais, außerdem mit Ausnahme des ersten Relais der Kette mit dem zweiten Ausgangskontakt des zweiten Umschaltkontaktes des vorhergehenden Relais verbunden ist, daß außerdem das andere Ende einer jeden Relaiswicklung abwechselnd an negative oder positive Steuerspannung gelegt ist, daß der Mittenkontakt eines jeden zweiten Umschaltkontaktes an einem Stromstoßkondensator liegt, dessen anderer Pol an Masse liegt, daß die ersten Ausgangskontakte aller zweiten Umschaltkontakte über eine gemeinsame Leitung an Masse liegen, daß der zweite Ausgangskontakt des ersten Umschaltkontaktes des letzten Relais der Kette an positiver Spannung liegt und daß das erste Relais über eine Auslösetaste an Masse liegt.
  • Der am Mittenkontakt des ersten Umschaltkontaktes des ersten Relais liegende Kondensator wirkt dabei als ein den Haltestromkreis des jeweils eingeschalteten Relais nach einer bestimmten Zeit unterbrechendes Schaltmittel, wobei diese Unterbrechung ein selbsttätiges Fortschalten der Relaisschaltkette bewirkt. Ist dagegen ein fremdgesteuertes Fortschalten der Relaisschaltkette erforderlich, so ist als den Haltestromkreis unterbrechendes Schaltmittel ein Unterbrecherkontakt eines zusätzlichen Relais vorgesehen, dessen Erregerstromkreis von einem Kontakt, einem Impulskondensator od. ä. schließbar ist.
  • Wird als Schaltmittel ein sich umladender Kondensator benutzt, so sind die Relais der Schaltkette abwechselnd an positive und negative Betriebsspannung anzuschließen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der als ein den jeweiligen Haltestromkreis unterbrechendes Schaltmittel geschaltete Kondensator aus mehreren Kondensatoren unterschiedlicher Kapazität, von denen jeweils ein Kondensator mittels eines Umschalters mit dem Haltestromkreis der Relaisschaltkette verbunden ist.
  • Die auf diese Weise entstehenden Relaisschaltketten haben für alle Relais einer beliebig langen Schaltkette lediglich einen als Haltestromkreis wirkenden Strompfad, der bei seinem Unterbrechen das Abfallen des jeweils im eingeschalteten Zustand beflndlichen Relais bewirkt. Dieser Strompfad kann sowohl in Ab- hängigkeit eines externen Impulsgebers als auch intern, vorzugsweise durch den obenerwähnten Umladevorgang eines Kondensators, unterbrochen werden.
  • Im letzteren Fall schaltet die Relaissehaltkette sich selbsttätig weiter. Wird von der Ausführungsform der Erfindung Gebrauch gemacht, bei der mehrere Kondensatoren unterschiedlicher Kapazität über einen Umschalter mit dem Haltestromkreis verbunden sind, so kann die Schaltgeschwindigkeit der Relaissehaltkette in einfachster Weise, nämlich lediglich durch Einschalten des gewünschten Kondensators, den geforderten Bedingungen angepaßt werden.
  • Da die Haltezeit eines jeden Relais einer Schaltkette über einen gemeinsamen Haltestrompfad von einem allen Relais gemeinsamen Schaltmittel bestimmt und der jeweilige Abschaltvorgang über diesen Strompfad herbeigeführt wird sowie das Einschalten des jeweils nachfolgenden Relais mit Hilfe eines eigenen Stromstoßkondensators erfolgt, ist auf einfachste Weise eine beliebige Veränderung der Anzahl der Relais einer Schaltkette möglich.
  • Der Stromstoßkondensator ist im Ruhezustand über einen Ruhekontakt des vorhergehenden Relais mit der Erregerspule des Relais, das er einschalten soll, in Serie geschaltet und somit aufgeladen. Beim Ansprechen des vorangehenden Relais wird er entladen. Beim Ansprechen des vorangehenden Relais wird er entladen. Fällt dann dieses Relais ab, so trifft der entladende Kondensator auf die Erregerspule des einzuschaltenden Relais und bewirkt darin eine kurze Erregung; dieses Relais erreicht dadurch seine Arbeitslage und hält sich daraufhin wiederum selbst über den Haltestrompfad. Auf diese Weise erfolgt eine Erregung des nachfolgenden Relais immer erst dann, wenn das vorangehende Relais seine Ruhelage erreicht hat. Versehentliches gleichzeitiges Ansprechen von zwei Relais ist also nicht mehr möglich.
  • Die Entladung des Stromstoßkondensators als Vorbereitung des nachfolgenden Schaltschrittes ergibt einen Entladestromstoß. Dieser kann entweder über einen Widerstand wirkungslos abgeleitet oder aber seinerseits als Impulsbefehl verwendet werden. Beispielsweise kann eine erste Relaisschaltkette bei jedem Schaltschritt diesen Stromstoß einer gleichartigen zweiten Relaisschaltkette als Startimpuls zuleiten. Die zweite Relaisschaltkette schaltet nunmehr selbsttätig durch, indem ein sich umladender Kondensator als Schaltmittel benutzt wird. Mit Beendigung des letzten Schaltschrittes gibt die zweite Relaisschaltkette ihren letzten Fortschaltimpuls auf ein lElfsrelais, welches in der ersten Relaisschaltkette durch Unterbrechung des Haltestrompfades den nächsten Schaltschritt herbeiführt. Dieser bewirkt beispielsweise einen neuen Startimpuls auf den Anfang der zweiten Relaisschaltkette usf., so daß an sich bekannte Programmdekaden gebildet werden.
  • Der Entladestromstoß eines einzelnen bestimmten Schaltschrittes einer beliebigen Relaisschaltkette kann aber auch gesondert herausgeführt und zur Erregung eines Zusatzrelais benutzt werden. Besteht beispielsweise die Schaltkette aus zehn Schritten und soll eine Zusatzfunktion während der Schritte eins bis fünf ausgeschaltet, dagegen während der Schritte sechs bis zehn eingeschaltet sein, so wird der Entladestrompfad des für das siebente Relais der Schaltkette vorhandenen Stromstoßkondensators nicht mit der allen übrigen Schritten gemeinsamen Entladeleitung verbunden, sondern auf das Zusatzrelais geleitet, welches einen eigenen Selbsthaltestromkreis hat. Somit wird dieses Zusatzrelais gleichzeitig mit dem sechsten Schritt erregt und hält sich daraufhin selbst, bis mit Beendigung des zehnten Schrittes der Selbsthaltestromkreis unterbrochen wird. Selbstverständlich lassen sich solche Zusatzfunktionen an beliebigen Stellen einer Relaisschaltkette ein- und ausschalten.
  • Ferner ist es möglich, die erfindungsgemäßen Relaissehaltketten so zu gestalten, daß ein oder mehrere Sonderschaltschritte an beliebiger Stelle zwischen zwei Normalschritten eingefügt sind. Beispielsweise kann eine Relaisschaltkette aus vier Normalschritten und einem Sonderschritt bestehen, wobei auf Grund externer Steuerbefehle entschieden werden kann, ob und wann der Sonderschritt erfolgen soll. Er kann hinter dem ersten, zweiten und/oder dritten Normalschritt erfolgen oder ausbleiben, wie es beispielsweise beim Schreiben eines Dezimalpunktes erforderlich ist.
  • Es können also beliebig viele Relais zu einem selbsttätig oder in Abhängigkeit eines externen Impulsgebers sich weiterschaltenden Kettenschaltwerk zusammengefügt oder ein vorhandenes Kettenschaltwerk an neue Aufgaben angepaßt, beispielsweise erweitert oder reduziert oder mehrere gleichartige Kettenschaltwerke zu Ober- und Unterprogrammen, wie z. B. Programmdekaden, zusammengefügt oder aber an beliebiger Stelle einer Programmkette ein Sonderschritt eingefügt werden, der in Abhängigkeit von einem externen Befehl ausgeführt oder aber je nach Gegebenheit übergangen werden kann. Ferner kann der Endimpuls dazu benutzt werden, um nach Art einer Ringschaltung das erste Relais der Kette wieder auszulösen, so daß ein fortwährender Umlauf eines derartigen Relaisschaltwerkes zustande kommt. Der Endimpuls kann aber auch dazu benutzt werden, um ein weiteres Relaisschaltwerk gleicher Bauart auszulösen, welches seinerseits nach seinem Durchlauf einen Endimpuls in der vorstehend beschriebenen Weise erzeugt, welcher dasselbe oder aber ein drittes Relaisschaltwerk zum Weiterschalten bringt, usf.
  • Es ist zwar bekannt, für das Erregen eines Relais einen Stromstoßkondensator zu benutzen (vgl. beispielsweise USA.-Patentschrift 2 322 560). Es handelt sich aber hier immer lediglich um die Erregung eines einzelnen Relais, also nicht um die Schaltverbindungen der Glieder einer Relaisschaltkette.
  • Alles Nähere über den Gegenstand nach den Ansprüchen ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der F i g. 1 eine Relaisschaltkette, F i g. 2 eine abgeänderte Ausführungsform der Relaisschaltkette nach F i g. 1, F i g. 3 eine als Programmdekade geschaltete Relaisschaltkette nach F i g. 1, F i g. 4 eine Relaisschaltkette mit extern steuerbaren Sonderschaltschritten und F i g. 5 eine Relaisschaltkette mit fest verschalteter Zusatzfunktion zeigt.
  • Das in F i g. 1 dargestellte Relaisschaltwerk besteht aus einer dem jeweiligen Anwendungszweck entsprechenden Anzahl von Relais Rel, Re, bis Ren, denen jeweils zwei Umschaltkontakte raIra2, rb,Irb2 bis rnIrnp zugeordnet sind. Die den eigentlichen Schaltaufgaben dienenden Kontakte der Relais sind, da sie nicht zur Erfindung gehören, der besseren Übersicht wegen nicht dargestellt. Die Umschaltkontakte arbeiten mitArbeitskontakten a,1a2, bIlb, bis n,/n2 bzw. mit Ruhekontakten a.,1a4, b.1b, bis n,In4 zusammen. Mit den Umschaltkontakten ra2 bis rn, sind jeweils an Masse liegende Stromstoßkondensatoren C2, C3 bis C. verbunden. Die zugehörigen Arbeitskontakte a2, b2 bis n, führen über eine Leitung 30 zu einem ebenfalls an Masse liegenden Widerstand Rl. Je eine Leitung 31 verbindet die in Ruhestellung befindlichen Umschaltkontakte ra, rb, bis rn, des jeweils vorangehenden Relais mit dem nachfolgenden Relais, so daß ein durchgehender Strompfad entsteht, der schließlich -über einen Widerstand R2 mit dem Pluspol einer Spannungsquelle verbunden ist. Der Ruhekontakt a4 des Relais Re. ist über eine Leitung 32 mit der Erregerspule und dem Arbeitskontakt bl des nachfolgenden Relais Re, der Ruhekontakt b4 dieses Relais ist über eine Leitung 32 mit der Erregerspule und dem Arbeitskontakt des nächstfolgenden Relais usf. bis zur Erregerspule und dem Arbeitskontakt ni des Relais Ren verbunden.
  • Wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, liegen die Relais Rel bis Re. jeweils mit dem einen Ende ihrer Wicklungen wechselweise an negativer und positiver Betriebsspannung, während das andere Ende jeweils mit dem zugehörigen, als Haltekontakt wirkenden Arbeitskontakt al, bl bis n, verbunden ist. Ferner ist das erste Relais des Relaissehaltwerkes, also das Relais Rel, über die Leitung 33 und die Diode D, zur Auslösetaste T,. geführt.
  • Schließlich ist der Umschaltkontakt ra, des Relais Rel über eine Leitung 34 zu einem Umschalter S geführt, durch welchen einer von mehreren Kondensatoren unterschiedlicher Kapazität einer an Masse liegenden Kondensatorbatterie Cb mit der Leitung 34 verbunden werden kann. Der Strompfad 31 zusammen mit der Leitung 34 und der jeweils über den Umschalter angeschlossene Kondensator der Kondensatorbatterie Cb bilden den gemeinsamen Haltestromkreis für die Relais der Schaltkette.
  • Der letzte Kontakt des Umschalters S ist über eine Leitung 36 mit einem an Masse liegenden Relaiskontakt rx verbunden, der von einem Relais Re" geschaltet wird. Über eine Auslösetaste T, der ein Zeitglied 40 in Form einer RC-Kombination nachgeschaltet ist, kann das Relais Re#, erregt werden.
  • Die Relais der Schaltkette sind zweckmäßigerweise nach einem Bausteinprinzip als steckbare Einheiten ausgeführt, so daß die Flexibilität der Schaltung durch einen entsprechenden mechanischen Aufbau der Schaltungsanordnung unterstützt wird.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltungsanordnung ist folgende: Beim Betätigen der in F i g. 1 dargestellten Auslösetaste T, wird das erste Relais der Schaltkette, nämlich das Relais Rel, erregt. Hierbei werden die Umschaltkontakte ral und ra2 in ihre Arbeitsstellung bewegt und schließen dabei folgende Stromkreise: Über den Haltekontakt allral und die Leitung 34 wird das Relais Re an den über den Umschalter S ausgewählten Kondensator der Kondensatorbatterie Cb gelegt. Der mit dem nächstfolgenden Relais Re, in Reihe liegende Stromstoßkondensator C, - der im Ruhezustand der Schaltungsanordnung über die Wicklung des Relais Re2 und die Kontakte aIra, aufgeladen ist - wird über den Umschaltkontakt ra2, den Arbeitskontakt a2 und die Leitung 30 über den Widerstand R, entladen.
  • DermittelsSchalter S aus derKondensatorbatterie Cb ausgewählte Kondensator, der im Ruhezustand der Schaltungsanordnung über die Leitungsverbindung 31, 34 und R, positiv aufgeladen worden ist, lädt sich über den nun hergestellten Stromkreis 341rala,IRel auf negatives Potential um und hält dabei das Relais Rel für den Zeitraum seiner Umladung in der Arbeitsstellung. Sobald der Umladevorgang abgeklungen ist, fällt das Relais Re, in seine Ruhestellung zurück, und die Umschaltkontakte ra, und ra2 nehmen die in F i g. 1 dargestellte Lage wieder ein.
  • Der über die Leitung 30 und die Kontakte ra2, a. und den Widerstand R, entladene StromstoßkondensatorC, wird nun über die Relaiswicklung des Relais Re, und die wiederhergestellte Kontaktverbindung a41ra2 wieder aufgeladen, wobei das Relais Re2 anspricht. Hierdurch werden die ihm zugeordneten Umschaltkontakte rb, und rb2 in ihre Arbeitsstellung übergeführt. Über die Kontaktverbindung rb,lb, und die Leitungsverbindung 31/34 wird das Relais Re2 an den ausgewählten Kondensator der Kondensatorbatterie Cb gelegt. Da dieser nunmehr negativ aufgeladen ist, Re, jedoch an positiver Betriebsspannung liegt, beginnt ein erneuter Umladungsvorgang, wobei Re2 in Arbeitsstellungverbleibt. DabeiistüberdenUmschaltkontakt rb2 und den Arbeitskontakt b2 der Stromstoßkondensator C,1 mit der Leitung 30 verbunden worden, so daß sich dieser Kondensator über den Widerstand RI entladen hat. Auf diese Weise wird das Einschalten des nächstfolgenden Relais vorbereitet.
  • Sobald der Umladevorgang im Haltestromkreis 34, 31, rbl, bl, Re2 abgeklungen ist, fällt das angezogene Relais Re, in seine Ruhestellung zurück, und die Umschaltkontakte rb, und rb, nehmen die in F i g. 1 dargestellte Ruhelage wieder ein. Diese Vorgänge wiederholen sich, bis das letzte Relais Ren erregt worden ist, das bei seinem Abfall über den Umschaltkontakt rn2 und den Ruhekontakt n4 durch Aufladen des Kondensators C. über r-2 bis n4 den Endimpuls abgibt.
  • Durch Einschalten eines Kondensators größerer oder kleiner Kapazität, mittels des Umschalters S, kann die Schaltgeschwindigkeit der Relaisschaltkette in gewünschter Weise verändert werden.
  • Wird der Umschalter S mit der Leitung 36 verbunden, so erfolgt das Weiterschalten von einem Relais der Relaisschaltkette zum nächsten immer erst dann, wenn die Taste T2 betätigt wird. Beim Betätigen der Taste T2 wird ein Stromkreis geschlossen, und das Zeitglied 40 erzeugt einen Einschaltimpuls definierter Dauer, der das Relais Rex zum Ansprechen bringt, wodurch dieses den Kontakt r#, öffnet. Auf diese Weise wird das jeweils am Haltestromkreis 31, 34 liegende Relais der Relaisschaltkette zum Abfallen gebracht. Die Hilfsschaltmittel T2 und 40 sind hier nur fakultativ dargestellt und können je nach Bedarf durch gleichwirkende Hilfsschaltmittel ersetzt werden, z. B. in einer Programmdekadenanordnung durch den Kondensator Cn sowie die Schaltkontakte rn2 und n4 der nächstuntergeordneten Dekade.
  • Das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel, deren der F i g. 1 entsprechende Bauelemente mit gleichen Bezugsziffern versehen sind, unterscheidet sich gegenüber dem vorstehend beschriebenen lediglich dadurch, daß die Leitung 34 direkt zu dem Umschaltkontakt rx des Relais Rex führt und an Stelle der Diode D, der Umschaltkontakt ry eines über eine Leitung 41 im Haltestromkreis liegenden Ruhestromrelais Rey in den Auslösestromkreis für das Relais Re, gelegt ist, nämlich zwischen die Leitung 33 und die Auslösetaste Tj. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Auslösestromkreis des ersten Relais der Schaltkette unterbrochen ist, solange eines der Relais der Schaltkette seine Arbeitslage einnimmt, der Steuerstromkreis für Rey also unterbrochen ist. Ein den Kettenschaltvorgang störender nochmaliger Startimpuls oder eine Beeinflussung der Haltezeit des ersten Relais durch längeres Drücken der Taste T, wird hierdurch verhindert. Das Weiterschalten der über die Auslösetaste TI einmal ausgelösten Relaisschaltkette erfolgt hier lediglich in Abhängigkeit von einem äußeren Ereignis, nämlich in diesem Beispiel nach Betätigen der Fortschalttaste T, und zwar in gleicher Weise, wie es bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 beschrieben worden ist. Bei dieser Schaltungsanordnung entfällt die unterschiedliche Polarität der Erregerstromkreise der Relais Rel bis Re..
  • In F i g. 3 ist gezeigt, daß der Entladeimpuls der Stromstoßkondensatoren einer ersten Relaisschaltkette nach F i g. 1 oder 2 auch dazu benutzt werden kann, über die Leitung 30 das erste Relais ReK, einer weiteren Relaisschaltkette der vorstehend beschriebenen Art auszulösen. Dabei wird diese weitere Relaisschaltkette vorzugsweise derart mit dem Relais Re#, der ersten Relaisschaltkette verbunden, daß nach Durchlaufen dieser weiteren Relaisschaltkette mit dem Endimpuls das Relais Re#, der ersten Relaisschaltkette anspricht und damit auch das jeweils nächstfolgende Relais Re, . . . Ren der ersten Relaisschaltkette anspricht. Auf diese Weise können mehrere Relaisschaltketten zu Ober- und Unterprogrammen zusammengefügt werden.
  • Das in F i g. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel besteht wiederum aus einer Anzahl von Relais Re, bis Re", sowie einem nachfolgenden Sonderrelais Re" die in der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Weise verschaltet sind. Allerdings sind hier die Erregerstromkreise der Relais Re, bis Re. über Umschaltkontakte rsIrs, bzw. rs,Irs, bzw. rsIrs, geführt, die extern anrufbaren Steuerrelais ReSt, bis ReSt, zugeordnet sind.
  • Die Arbeitskontakte s, und s2 bzw. s, und s4 bzw. s5 und s, der Steuerrelais sind jeweils mit Leitungen 41 bzw. 42 verbunden, von denen die Leitung 41 zur Erregerwicklung des Sonderrelais Re#, die Leitung 42 zu einem Stromstoßkondensator C, führt.
  • Die Dioden D4 bis D, verhindern eine ungewollte Beeinflussung der Stromstoßkondensatoren C2 bis C4. Mit einer derartigen Schaltungsanordnung wird in den Ablauf eines Normalprogramms in Abhängigkeit von externen Steuerbefehlen ein Sonderprogrammschritt an vorbestimmbarer Stelle des Normalprogramms eingeschoben. In der in F i g. 4 dargestellten Schaltstellung läuft das Normalprogramm ohne Zwischenschritt ab; d. h., die Relais Rel bis Ren der Schaltkette werden nach Betätigen der Taste T, in der schon beschriebenen Weise nacheinander erregt. Ist dagegen durch einen externen Steuerbefehl beispielsweise das Steuerrelais ReSt, eingeschaltet, so wird beim Abfallen des ersten Relais Re" der Schaltkette der Fortschaltimpuls des Stromstoßkondensators C2 über den in seiner Arbeitsstellung befindlichen Umschaltkontakt rs, und die Leitung 41 auf das Sonderrelais Re" gegeben, das anspricht und die ihm zugeordneten Schaltfunktionen auslöst. Der nächste Fortschaltimpuls, der über das Relais Re#, (vgl. auch F i g. 2) gegeben wird, läßt das sich über seinen Umschaltkontakt rs, haltende Sonderrelais Re" abfallen. Der hierbei vom Stromstoßkondensator Q gelieferte Fortschaltimpuls wird über den nunmehr in seiner Ruhelage befindlichen Umschaltkontakt rS2 und die Leitung 42 auf das nächste Relais Re2 der Schaltkette geleitet, worauf die Relaisschaltkette sich in der schon beschriebenen Weise weiterschaltet.
  • In gleicher Weise kann der Zwischenschritt hinter dem zweiten und/oder dritten Normalschritt der Relaisschaltkette eingeschoben werden, so daß sich eine Vielzahl von Programmöglichkeiten ergeben.
  • Auf diese Weise kann beispielsweise das Schreiben eines Kommas oder eines Dezimalpunktes innerhalb einer Schaltungsanordnung gesteuert werden, die dem Ablesen und der Aufzeichnung von Rechen-und Meßergebnissen od. ä. dient.
  • Soll ein zusätzliches Relais während des ersten Teils eines Unterprogramms aus- und während des zweiten Teils des Programms eingeschaltet sein, ist die in F i g. 6 dargestellte Schaltungsanordnung zu wählen.
  • Auch hier weisen die der F i g. 1 entsprechenden Teile die gleichen Bezugszeichen auf. Bei der gewählten Schaltungsanordnung läuft das Unterprogramm bis zur Auslösung des Relais Re2 normal ab. Beim Erregen des Relais Re, wird der Stromstoßkondensator C, nicht über die Leitung 30 und den Widerstand R, entladen, sondern sein Schaltimpuls gelangt über den in seiner Arbeitsstellung befindlichen Umschaltkontakt rb, und eine Leitung 43 zu einem Zusatzrelais ReZ, das sich nach seiner Erregung über seinen Haltekontakt rzl, der über eine Leitung 44 und einem Umschaltkontakt rz3 eines Relais ReZ, mit Masse verbunden ist, hält.
  • Wie aus F i g. 5 zu ersehen ist, hat das Erregen des Relais ReZ keinen Einfluß auf das Weiterschalten der Relaisschaltkette. Sobald jedoch das letzte Relais Re. der Schaltkette abfällt, gelangt ein Schaltimpuls des Stromstoßkondensators C" über den nunmehr in seiner Ruhelage befindlichen Umschaltkontakt rn, und eine Leitung 45 zum Relais ReZ,. Beim Anziehen dieses Relais wird über den Umschaltkontakt rz, der Haltekreis des Relais ReZ geöffnet, so daß dieses abfällt.
  • Selbstverständlich können mehrere solcher zusätzlicher Relais vorgesehen werden, die alle gemeinsam durch Umschaltkontakte des Relais ReZ, abzuwerfen sind.
  • Patentschutz wird nur begehrt je- weils für die Gesamtheit der Merkmale eines jeden Anspruches, also einschließlich einer Rückbeziehung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Relaisschaltkette, dadurch gekennz e i c h n e t, daß jedes Relais (Rel ... Re.) der Kette zwei Umschaltkontakte (ral., ra2 ... rnl, rn2) aufweist, daß der Mittenkontakt des ersten Umschaltkontaktes (ral) des ersten Relais (Re,) an einem Kondensator (Cb) liegt, dessen anderer Pol an Masse liegt, daß die Mittenkontakte der weiteren ersten Umschaltkontakte (rb, ... rn,) je- weils mit dem zweiten Ausgangskontakt (a,... [n-1],) des ersten Umschaltkontaktes des vorhergehenden Relais verbunden sind, daß jeder erste Ausgangskontakt (a, . . n,) eines jeden ersten Umschaltkontaktes (ral....n,) einmal mit dem einen Ende der Erregerwicklung des ihn steuernden Relais, außerdem mit Ausnahme des ersten Relais der Kette mit dem zweiten Ausgangskontakt (a4 ... [n-1]4) des zweiten Umschaltkontaktes (ra, ... r [n-1],) des vorhergehenden Relais verbunden ist, daß außerdem das andere Ende einer jeden Relaiswicklung abwechselnd an negative oder positive Steuerspannung gelegt ist, daß der Mittenkontakt eines jeden zweiten Umschaltkontaktes an einem Stromstoßkondensators (C2 ... C.) liegt, dessen anderer Pol an Masse liegt, daß die ersten Ausgangskontakte aller zweiten Umschaltkontakte (ra2, rb2 ... m# über eine gemeinsame Leitung (30) an Masse liegen, daß der zweite Ausgangskontakt (n3) des ersten Umschaltkontaktes (rn,) des letzten Relais (Re.) der Kette an positiver Spannung liegt und daß das erste Relais (Re,) über eine Auslösetaste (T,) an Masse liegt.
  2. 2. Relaisschaltkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als ein den jeweiligen Haltestromkreis unterbrechendes Schaltmittel geschaltete Kondensator (Cb) aus mehreren Kondensatoren (Cb) unterschiedlicher Kapazität besteht, von denen jeweils ein Kondensator mittels eines Umschalters (S) mit dem Haltestromkreis der Relaisschaltkette verbunden ist. 3. Relaisschaltkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ruhekontakt (r#,) eines zusätzlichen Relais (Rea;), dessen Erregerstromkreis über einen Schaltkontakt (T,) und/oder ein Zeitglied (40) geschlossen wird, als den jeweiligen Haltestromkreis unterbrechendes Schaltmittel vorgesehen ist. 4. Relaisschaltkette nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit seiner Erregerspule derart im Haltestromkreis liegendes Sperrelais (Rey), daß es mit einem Schaltkontakt (ry) den Auslösestromkreis des ersten Relais (Re,) der Relaisschaltkette unterbricht, solange eines der Relais (Rel ... Ren) der Relaisschaltkette sich in seiner Arbeitslage befindet. 5. Relaisschaltkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladestromkreis eines beliebigen und/oder aller Stromstoßkondensatoren (C2 ... C.) einer ersten Relaisschaltkette über eine Leitung (30) als Impulsbefehl dem ersten Relais (ReKl) einer weiteren Relaisschaltkette gemäß Anspruch 1 zuleitbar ist, die mit dem Relais (Re") derart verbunden ist, daß mit dem nach Durchlaufen dieser weiteren Relaisschaltkette auftretenden Endimpuls die erste Relaisschaltkette um einen Schritt weiterschaltbar ist. 6. Relaisschaltkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerstromkreise über Umschaltkontakte (rsl, rS2... rS5, rs6) von Steuer-relais (ReSt,...ReSt3) geführt sind, die im Falle ihrer extern steuerbaren Erregung den die Relaisschaltkette weiterschaltenden Stromstoß über eine Leitung (41) einem Sonderglied (Re") der Schaltkette zuführen, daß nach seinem Übergang in die Ruhestellung einen die Relaissehaltkette weiterschaltenden Stromstoß auf das nächstfolgende Glied der Kette überführt. 7. Relaissehaltkette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladestromstoß eines beliebigen Stromstoßkondensators über eine Leitung (43) einem Zusatzrelais (ReZ) zuleitbar ist, dessen Selbsthaltestromkreis über einen Ruhekontakt (rz,) eines Hilfsrelais (ReZ,) geführt ist, welches über eine Leitung (45) von dem Entladestromstoß eines beliebig nachfolgenden, vorzugsweise des letzten Gliedes (Re.) der Schaltkette beaufschlagt ist und dadurch das Zusatzrelais (ReZ) abschaltet.
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