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DE1146128B - Elektronische Kettenschaltung - Google Patents

Elektronische Kettenschaltung

Info

Publication number
DE1146128B
DE1146128B DES75846A DES0075846A DE1146128B DE 1146128 B DE1146128 B DE 1146128B DE S75846 A DES75846 A DE S75846A DE S0075846 A DES0075846 A DE S0075846A DE 1146128 B DE1146128 B DE 1146128B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flip
transistor
flop
collector
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES75846A
Other languages
English (en)
Inventor
Romanus Genge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES75846A priority Critical patent/DE1146128B/de
Publication of DE1146128B publication Critical patent/DE1146128B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/18Modifications for indicating state of switch
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Elektronische Kettenschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine elektronische, mit durchlaufendem Steuerimpuls arbeitende Kettenschaltung für mehrere Stufen.
  • Es sind bereits Suchwähler bekannt, bei denen die elektronischen Mittel die Weiterschaltung in einer Kettenschaltung veranlassen.
  • Bei diesen Schaltungen wird stets eine zuerst belegte Stufe der Kettenschaltung erst nach der vollzogenen Belegung einer nächsten Stufe durch eine besondere Schaltmaßnahme von dieser letztgenannten Stufe aus wieder in die Anfangslage zurückgeführt. In dem Zeitintervall zwischen dem Zünden einer Röhre einer Stufe und dem Zünden der Röhre einer nächsten Stufe besteht die Gefahr für Doppelbelegungen. Ein gesonderter Impulsgenerator ist vielfach benötigt, um die elektrische Weiterschaltung von Stufe zu Stufe zu bewirken.
  • Es wird auch die Weiterschaltung einer Kette durch Anschalten eines Markierpotentials durch einen Schalter der nächsten zu belegenden Stufe verhindert. Bei dieser Anordnung sind nicht nur besondere Schaltmaßnahmen zum Freischalten der zuerst belegten Stufe und der eine Einrichtung als frei kennzeichnenden nächsten Stufe, sondern auch besondere Aufwände zum Wiederanlaufen der Kette erforderlich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, durch mehrere parallel an Betriebsspannung geschaltete Kippstufen mit Transistoren in einfacher Weise eine Einheit zu schaffen, die die Funktionen bekannter, durch Relais gebildeter Kettenschaltungen erfüllt und die Nachteile der bekannten elektronischen Kettenschaltungen vermeidet. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß in jeder zwei Transistoren enthaltenden Kippstufe mehrerer parallel an Betriebsspannung geschalteter Kippstufen ein die Betriebsweise der Kippstufen bestimmender Schalter und eine von der durch den Schalter bestimmte Steuerung der Kippstufe abhängige Fremdspannungsquelle vorgesehen sind, die den Kollektor eines Transistors mit der Basis eines entsprechenden Transistors der nächsten parallel an Betriebsspannung geschalteten Kippstufe verbindet und bei Zurückführen der ersten Kippstufe in die Anfangslage durch sein Umladen die nächste Kippstufe in die Arbeitslage führt.
  • Durch diese Anordnung wird nur bei einer bestimmten Betriebsweise einer Kippstufe und In-die-Anfangslage-führen dieser Kippstufe eine Fremdspannungsquelle so beeinflußt, daß der offene Transistor einer parallel an Betriebsspannung geschalteten nächsten Kippstufe gesperrt und der gesperrte Transistor dieser Kippstufe geöffnet wird und somit diese letztgenannte Stufe in die Arbeitslage geführt wird. Es wird also zu jedem beliebigen Zeitpunkt nur eine Stufe der Kettenschaltung wirksam, so daß Fehlbelegungen, z. B. Doppelbelegungen, ausgeschlossen sind. Hiermit ist in einfacher Weise durch die Zusammenschaltung mehrerer Kippstufen eine beispielsweise für Kettenschaltungen verwendbare Anordnung geschaffen, die sich nicht nur selbsttätig weiterschaltet, sondern auch Fehlbelegungen ausschließt.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird in jeder Kippstufe mehrerer an Betriebsspannung geschalteter Kippstufen, bei der der Kollektor eines Transistors über eine Fremdspannungsquelle mit der Basis des Transistors einer zweiten Kippstufe verbunden ist, zwischen dem Kollektor und der Basis des zweiten Transistors der aus zwei Transistoren bestehenden, an sich bistabilen Kippstufe eine Rückkopplungsanordnung zur Erzielung einer monostabilen Betriebsweise vorgesehen und ein Schalter derart an der die monostabile Betriebsweise erzielenden Rückkopplungsanordnung geschaltet, daß durch den Schalter bei bestimmten Schaltzuständen die Rückkopplungsanordnung zur Erzielung einer bistabilen Betriebsweise unwirksam gemacht wird.
  • In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit den für das Verständnis wichtigen Einzelheiten gezeigt.
  • Die Fig. 1 zeigt zwei Kippstufen mit je zwei Transistoren. Die an sich bistabile KippstufeA zeigt außer die über den Gleichrichter, den Widerstand, den Kondensator, den Gleichrichter und den Widerstand gebildete Rückkopplungsanordnung einen Schalter in Form des mechanischen Kontaktes. In der Kippstufe B wird dieser Schalter durch den Transistor T gebildet. Über die Dioden erfolgt die Abschaltung der Rückkopplung an die Kippstufe. Mit dem Kontakt läßt sich die Rückkopplung wahlweise unwirksam machen. Durch den Kontakt 15s1 wird der Zustand am Spannungsteiler R 1, R 2 geändert.
  • In der Fig. 2 sind mehrere Kippstufen, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind, in einer Kettenschaltung so angeordnet, daß eine Sucherfunktion oder eine Abzählfunktion, wie sie beispielsweise in der Fernsprechtechnik auftreten, erfüllt werden kann.
  • Es sei zunächst an Hand der Fig. 1 die Funktion einer der dargestellten Kippstufen, z. B. der Kippstufe A, erläutert.
  • Es sei angenommen, daß die Basis des Transistors Ta in der Anfangslage dem Emitter gegenüber so weit negativ vorgespannt ist, daß der Kollektor den vollen, nur durch den Widerstand R 3 begrenzten Strom führt. Der Transistor Tb ist dann gesperrt, weil dessen Basis durch den Spannungsteiler R 4, R 5 eine auf den Emitter des Transistors Tb bezogene positive Spannung führt. Wird jetzt von außen her der Kondensator C2 so beeinfiußt, daß ein positiver Spannungssprung entsteht, d. h. vom Kondensator C 2 eine positive Ladungsverschiebung zur Basis des Transistors Ta erfolgt, so kommt für die Dauer der Umladung des Kondensators C 2 ein Stromstoß zustande, der dem Basisstrom entgegengesetzt gerichtet ist. Dadurch wird die Basis vom Transistor Ta positiver, und der Kollektorstrom wird gesperrt. Als unmittelbare Folge wird der Spannungsteiler R4/R5 unterstützt durch den Ladestrom des Kondensators C 4 die Basis vom Transistor Tb in das negative Öffnungspotential heben. Der geöffnete Transistor Tb legt die Sperrlage des Transistors Ta fest. Der neue Zustand ist durch den geöffneten Transistor Tb und durch den gesperrten Transistor Ta gekennzeichnet. Während des Kippvorganges ist am Kondensator Ck 2 ein negativer Spannungssprung aufgetreten, der sich aber nicht weiter auf die nächste Kippstufe B auswirkt, da in dieser Kippstufe der Transistor Tc geöffnet ist.
  • Ist nunmehr angenommen, daß der Kontakt 15 s 1 nach Öffnen des Transistors Tb geöffnet wird, so kippt die Stufe A in die Anfangslage zurück, da durch das Wegnehmen des Potentials am Spannungsteiler R 1, R 2 die Entladung des Kondensators C 1 herbeigeführt wird. Dieser Kondensator C 1 ist im Ruhezustand vom Minuspotential UB über den Widerstand des Relais X1, die Diode Dl und den Widerstand R1 und vom Pluspotential über die Widerstände R 5, R 6 aufgeladen. Da durch öffnen des Transistors Tb der Kollektor positiv geworden ist, fließt ein Entladestrom über die Diode D 2 und die Widerstände R 5 und R 2 ab. Dadurch baut sich die Spannung an R 5 so weit ins positive ab, daß die Basis des Transistors Tb so positiv wird, daß der Transistor Tb gesperrt wird und infolgedessen der Transistor Ta geöffnet werden kann. Der Kondensator C 6 unterstützt das Öffnen des Transistors Ta. Beim Umkippen in die Anfangslage kommt am Kondensator Ck2 durch Positivwerden des Kollektors des Transistors Tb eine Umladung zustande; die einen positiven Spannungssprung für den Transistor Tc der Kippstufe B bedeutet. Hierdurch wird der Transistor Tc der Kippstufe B gesperrt und dadurch der Transistor Tel geöffnet. Der Vorgang in der Kippstufe B ist analog zu dem Vorgang in der Kippstufe A. Die Dioden D2 und der Widerstand R 6 der Kippstufe A verhindern, daß bei kleiner Sperrspannung durch den Ladestrom von C 1 die Basis des in die Sperrlage zurückgekippten Transistors Tb wieder zum Öffnungspotential kommt.
  • Ist aber angenommen, daß der Kontakt 15 s 1 von vornherein geöffnet ist, so wird beim Kippen der A-Stufe aus der Anfangslage ja geöffnet, Tb gesperrt) unmittelbar mit dem Öffnen des Transistors Tb die Spannung am Spannungsteiler R 1, R 2 wieder zusammenbrechen. Der Entladestrom 'des Kondensators C 1 über die Diode D 2 und die Widerstände R 5 und R 2 führt dann sofort zur Sperrung der Basis des Transistors Tb. Hiermit ist die Anfangslage wieder erreicht, d. h., der Transistor Ta ist wieder geöffnet und der Transistor Tb wieder geschlossen (monostabile Betriebsweise).
  • Da der Spannungsteiler R 1, R 2 im Ruhezustand durch den Transistor Tb auf dem Betriebspotential gehalten wird, bleiben etwaige Prellimpulse bei der Kontaktbetätigung unwirksam.
  • Ist angenommen, daß der Kontakt 15 s 1 von vornherein geschlossen ist, so wird beim Kippen der A-Stufe aus der Anfangslage, d: h. beim Sperren des Transistors Ta und Öffnen des Transistors Tb, eine bistabile Betriebsweise der Kippstufe erreicht. Die Spannung am Spannungsteiler R 1, R 2 bricht nicht zusammen, da das Minuspotential der Betriebsspannungsquelle UB über den Widerstand R7, den Kontakt 15 s 1 und den Widerstand R 1 den Kondensator C 1 auf voller Spannung hält. Es wird nunmehr das Relais X1, welches bei monostabiler Betriebsweise durch den kurzen Stromstoß nicht ansprechen kann, durch den ständig fließenden Kollektorstrom eingeschaltet. Der Schalter S l bewirkt also in Abhängigkeit des Schaltzustandes des Kontaktes 15s1 eine Einschaltung oder Nichteinschaltung des Relais X1, d. h. also eine Ja-Nein-Aussage. Diese Aussage wird zur Einleitung bestimmter Schaltvorgänge ausgenutzt: Die Rückkopplungsschaltung zwischen dem Kollektor und der Basis des Transistors Tb der aus zwei Transistoren Ta, Tb bestehenden an sich bistabilen Kippstufe ist zur Erzielung einer monostabilen Betriebsweise vorgesehen und dann wirksam; wenn der Kontakt 15 s 1 geöffnet ist. Ist der Kontakt 15 s 1 geschlossen, so ist die Rückkopplungsschaltung unwirksam, und die Kippstufe hat eine bistabile Betriebsweise. An Stelle des dargestellten: Ruhekontaktes 15 s 1 kann selbstverständlich auch ein Arbeitskontakt vorgesehen werden.
  • Für die Kippstufe B ist an Stelle des Kontaktes 15 s 1, der bei der Kippstufe A einen mechanisch betätigten Kontakt darstellt, der in Abhängigkeit bestimmter Funktionen betätigt werden kann, ein Transistor T vorgesehen, welcher in Abhängigkeit bestimmter Schalteinflüsse von außen her geöffnet bzw. gesperrt wird. Der geöffnete Transistor T entspricht dem geöffneten Kontakt 15 s 1, der gesperrte Transistor T entspricht dem geschlossenen Kontakt 15 s 1.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung ist; da erst nach Zurückführen einer Kippstufe, z. B, A, in die Anfangslage die nächste Kippstufe B in die Arbeitslage gebracht wird, gewährleistet, daß stets nur eine Kippstufe sich in der Arbeitslage befindet. Hiermit ist sichergestellt, daß Fehlbelegungen, z. B: in Form von Doppelbelegungen, ausgeschlossen, sind.
  • In Fig. 2 sind mehrere Kippstufen parallel an Betriebsspannung geschaltet. Jede Kippstufe besitzt wie die Kippstufen A und B in Fig. 1 einen Schalter zur Umschaltung der Kippstufe von monostabiler auf bistabile Betriebsweise. An sich ist es gleichgültig, in welcher Art die Umschaltung von monostabiler auf bistabile Betriebsweise einer Kippstufe erfolgt. Der Schalter kann durchaus in anderer Weise angeordnet werden. In Fig. 2 sind die Kippstufen mit AN und A bis E bezeichnet. Der Kollektor eines Transistors einer Kippstufe, z. B. der Kippstufe A, ist über einen Kondensator, z. B. Ck2, mit der Basis eines entsprechenden Transistors, beispielsweise des Transistors Tc in Fig. 1, einer nachfolgenden Kippstufe, z. B. B, verbunden. Durch eine derartige Anordnung der Kippstufen erhält man eine Kettenschaltung, die sich wie ein Sucher in der Freiwahl verhält. Die Anlassung der Kette erfolgt durch Herbeiführen des Umkippens der Kippstufe AN, indem der im Ruhezustand leitende Transistor Tn gesperrt und der Transistor Tm geöffnet wird. Da in der KippstufeAN im Ruhezustand der Schalter geöffnet ist, verhält sich die Kippstufe AN monostabil. Von der KippstufeAN wird somit von Stufe zu Stufe ein positiver Spannungsimpuls weitergereicht, und dort, wo der Schalter der Kippstufe im Ruhezustand ist, wird ein Relais im Kollektorstromkreis des rechten Stufentransistors wirksam und eine weitere Fortschaltung der Kette verhindert, bis ein bestimmter Schaltvorgang ausgelöst ist. Dieser Schaltvorgang besteht beispielsweise in dem Verbinden einer Kippstufe zugeordneten Einrichtung mit einem zentralen Glied. Die Anlaßstufe AN ist also mit der Anlassung in den monostabilen Betriebszustand geschaltet und bleibt in nicht dargestellter Weise durch die offene Stellung des der AN-Stufe zugeordneten Schalters so lange monostabil, wie Anforderungen bestehen. Die Anforderungen erfolgen von den Einrichtungen, die beispielsweise mit einer zentralen Einrichtung verbunden werden müssen. Stehen mehrere Anforderungen an, so wird die Kette gegebenenfalls mehrere Male in selbsttätiger Steuerung (ohne Impulsgenerator) umlaufen. Das zuletzt eingeschaltete Relais einer Kippstufe schaltet die Anlassung ab, d. h. schaltet die Anlaßstufe AN durch Schließen des Schalters in der bistabilen Betriebsweise. Bei der AN-Stufe endet in dem Falle zwangläufig der Umlauf der Kette. Der Ruhezustand ist erreicht, wenn der rechte Transistor Tn der AN-Stufe geöffnet ist.
  • In der Fig. 2 sind durch die eingezeichnete Schraffierung die in der Ruhezeit gesperrten Transistoren der verschiedenen Kippstufen gezeigt. Die jeweils dazugehörenden nicht schraffierten Kästchen deuten also die geöffneten Transistoren der entsprechenden Kippstufen an. Diese Darstellungsweise zeigt also die Anfangslage aller Kippstufen.
  • Es unterscheidet sich in jedem Zeitpunkt stets nur eine Stufe der dargestellten Stufen AN und A bis E in der Schaltlage, deshalb sind jeweils alle rechten und linken Transistoren der Kippstufen AN und A bis E an getrennte Ernitterwiderstände (vgl. Schaltpunkte 9, 11, 12, 14 in Fig. 2) geschaltet, um mit Rücksicht auf minimalen Leistungsbedarf die Stufen unsymmetrisch aufbauen zu können. Mit dem gemeinsamen VorwiderstandR 8 im Kollektorstromkreis der linken Transistoren läßt sich die Kollektorspannung auf günstige Werte herabsetzen.
  • Es sei nunmehr angenommen, daß eine Einrichtung der Stufe C zugeordnet ist und mit einer zentralen Einrichtung verbunden werden soll oder auch beispielsweise drei Zählimpulse gegeben werden sollen, d. h., es sei angenommen, daß das X-Relais der Stufe C eingeschaltet werden soll, um einen entsprechenden Schaltzustand zu kennzeichnen: Die Anordnung der genannten Einrichtung wird durch die Abgabe eines positiven Stromstoßes auf die Basis des Transistors Tn der Kippstufe AN eingeleitet. Der Aufbau der AN-Stufe stimmt mit dem Aufbau der A-Stufe nach der Fig. 1 überein. Die Stufe AN in Fig. 2 besteht aus einer an sich bistabilen Kippstufe aus zwei Transistoren Tn und Tm, beispielsweise mit Rückkopplungsschaltung. Der positive Stromstoß auf der Basis des Transistors Tiz kommt beispielsweise durch öffnen des Schalters in der AN-Stufe zustande. Hierdurch wird die Stufe AN zum Kippen gebracht. Der Transistor Tm ist offen und der Transistor Tiz gesperrt (monostabile Betriebsweise). Durch das öffnen des Transistors Tm wird der Kondensator Ck 1 umgeladen. Durch diesen Entladestrom wird in der A-Stufe die Spannung an der Basis des offenen Transistors Ta unter die Emitterspannung gedrückt und somit der Kollektorstrom des Transistors Ta gesperrt. Dem Sperren des Transistors Ta folgt zwangläufig das öffnen des Transistors Tb, da aber der Schalter dieser Kippstufe A geöffnet ist, wird die Kippstufe sofort wieder in die Anfangslage zurückgekippt und somit das Umkippen der Kippstufe B durch Umladen des Kondensators Ck2 bewirkt. Da aber in der Kippstufe B der Schalter geöffnet ist, wird auch die Kippstufe B in die Anfangslage zurückgegeben, und damit wird der Kondensator Ck 3 umgeladen, so daß ein positiver Stromstoß auf die Basis des Transistors Te der Kippstufe C gegeben wird. Wie vorstehend bereits beschrieben wurde, wird der Transistor Te gesperrt und der Transistor T f der Kippstufe C geöffnet. Es ist nun aber der Schalter der Kippstufe C in der Ruhelage, d. h. geschlossen. Für die Kippstufe C wird also eine bistabile Betriebsweise herbeigeführt. Das Relais im Kollektorstromkreis wird eingeschaltet. Durch dieses Relais wird beispielsweise die Verbindung der betreffenden Einrichtung, der die Kippstufe C zugeordnet ist, mit einer zentralen Einrichtung herbeigeführt. Nach Beendigung dieser Schaltvorgänge wird der Schalter der Kippstufe C geöffnet. Die Kette wird entsprechend den vorstehend beschriebenen Schaltvorgängen durch die monostabile Betriebsweise der betreffenden Kippstufen bis zur Stufe AN weitergeschaltet. Als letzte Stufe wird in der AN-Stufe der Transistor Tn geöffnet und bleibt in dieser Lage, da der Schalter dieser Stufe in der Ruhelage bleibt (bistabile Betriebsweise) bis zur nächsten Anlassung in diesem Zustand.
  • Sollte beispielsweise die Stufe B noch vor Beendigung des Umlaufes der »Kette« die Anschaltung an einer zentralen Einrichtung anfordern, so bleibt durch dessen Anlassung der Schalter derAN-Stufe geöffnet, so daß die AN-Stufe mit Hilfe der monostabilen Betriebsweise überlaufen werden kann.
  • Koppelt man in der beschriebenen Prüfkette die Kollektoren aller linken Transistoren jeweils über eine Diode und nach Art eines Oder-Gatters an einem hochohmigen Spannungsteiler, so wird beim Durchlaufen der Kette am Teiler eine Impulsfolge auftreten, deren einzelne Elemente von den jeweils gekippten Stufen stammen. Stoppt z. B. nach der Anlassung in der AN-Stufe die Stufe C die Weiterschaltung, so sind entsprechend der Stellung innerhalb der Kette am gemeinsamen Spannungsteiler drei Impulse abgelaufen. Durch derartige Impulsfolgen läßt sich die Stellung in die Glieder der Kette identifizieren.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung für eine elektronische, mit durchlaufendem Steuerimpuls arbeitende Kettenschaltung für mehrere Stufen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder zwei Transistoren Ja und Tb in Fig. 1) enthaltenden Kippstufe (A in Fig. 1) mehrerer parallel an Betriebsspannung geschalteter Kippstufen (A in Fig. 1) ein die Betriebsweise (monostabil, bistabil) der Kippstufe bestimmender Schalter (15s1 in Fig. 1) und eine von der durch den Schalter (15s1 in Fig. 1) bestimmte Steuerung der Kippstufe (A in Fig. 2) abhängige Fremdspannungsquelle (Ck2 in Fig. 2) vorgesehen sind, die den Kollektor eines Transistors Ja in Fig. 2) mit der Basis eines entsprechenden Transistors (Tb in Fig. 2) der nächsten parallel an Betriebsspannung geschalteten Kippstufe (B in Fig. 2) verbindet und bei Zurückführen der ersten Kippstufe in die Anfangslage durch sein Umladen die nächste Kippstufe in die Arbeitslage führt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Kippstufe (AN, A bis E in Fig. 2) mehrerer an Betriebsspannung geschalteter Kippstufen der Kollektor eines Transistors Ja in Fig. 1) über eine Fremdspannungsquelle (Ckl in Fig. 1) mit der Basis des Transistors einer zweiten Kippstufe verbunden ist und zwischen dem Kollektor und der Basis des zweiten Transistors (Tb in Fig. 1) der aus zwei Transistoren Ja, Tb in Fig. 1) bestehenden, an sich bistabilen Kippstufe (A in Fig. 1) eine Rückkopplungsanordnung zur Erzielung einer monostabilen Betriebsweise vorgesehen ist und daß ein Schalter (15s1 in Fig. 1) derart an der die monostabile Betriebsweise erzielenden Rückkopplungsanordnung geschaltet ist, daß durch den Schalter (15s1 in Fig.l) bei bestimmten Schaltzuständen die Rückkopplungsanordnung zur Erzielung einer bistabilen Betriebsweise unwirksam gemacht wird:
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Kippstufe (AN, A bis E in Fig. 2) mehrerer parallel an Betriebsspannung geschalteter Kippstufen der Kollektor eines Transistors Ja in Fig. 1) über eine Fremdspannungsquelle (Ckl in Fig. 1) mit der Basis des Transistors einer zweiten Kippstufe verbunden ist und der Kollektor des zweiten Transistors (Tb in Fig. 1) über ein Auswerterelais (XI in Fig. 1) an Betriebsspannung geschaltet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der Emitter eines Transistors Ja in Fig. 1) einer Kippstufe (A in Fig. 1) an einen Emitterwiderstand (R7 in Fig. 1) geschaltet ist, welcher für die Emitter mehrerer parallel an Betriebsspannung geschalteter Kippstufen gemeinsam vorgesehen ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Rückkopplungsanordnung eines Transistors (Tb in Fig. 1) einer Kippstufe geschalteter Kondensator (C T in Fig.1) zur Steuerung dieser Kippstufe (A in Fig:1) zwischen dem Kollektor und der Basis eines Transistors (Tb in Fig. 1) der Kippstufe (A in Fig. 1) geschaltet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Anfangslage gekippte Kippstufe bei einer durch den Schalter (15s1 in Fig. 1) wirksam geschalteten Rückkopplung infolge monostabiler Betriebsweise in den Anfangszustand zurückkippt und damit über die Fremdspannungsquelle (Ckl in Fig. 1) die nächste Kippstufe aus der Anfangslage in die Arbeitslage führt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288164B (de) * 1965-10-23 1969-01-30 Robert Bosch Gmbh Elektronik U Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Kennungs- oder Selektivrufzeichens
DE1293851B (de) * 1965-12-10 1969-04-30 Wandel & Goltermann Schaltungsanordnung fuer einen reversiblen elektronischen Ringzaehler fuer eine Programmablaufsteuerung mit n wahlweise von einer bistabilen auf eine monostabile Arbeitsweise umschaltbaren Kippstufen

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DE1288164B (de) * 1965-10-23 1969-01-30 Robert Bosch Gmbh Elektronik U Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Kennungs- oder Selektivrufzeichens
DE1293851B (de) * 1965-12-10 1969-04-30 Wandel & Goltermann Schaltungsanordnung fuer einen reversiblen elektronischen Ringzaehler fuer eine Programmablaufsteuerung mit n wahlweise von einer bistabilen auf eine monostabile Arbeitsweise umschaltbaren Kippstufen

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