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DE1269774B - Hydraulischer Antrieb fuer Stripper- und Blockzangen - Google Patents

Hydraulischer Antrieb fuer Stripper- und Blockzangen

Info

Publication number
DE1269774B
DE1269774B DEP1269A DE1269774A DE1269774B DE 1269774 B DE1269774 B DE 1269774B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269774 A DE1269774 A DE 1269774A DE 1269774 B DE1269774 B DE 1269774B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydraulic
stripper
drive
drive according
adjusting hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Leweke
Heinz Simoneit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Hoesch Maschinenfabrik Deutschland AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoesch Maschinenfabrik Deutschland AG filed Critical Hoesch Maschinenfabrik Deutschland AG
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269774B/de
Publication of DE1269774B publication Critical patent/DE1269774B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/425Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles motor actuated
    • B66C1/427Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles motor actuated by hydraulic or pneumatic motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hydraulischer Antrieb für Stripper- und Blockzangen Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Antrieb für Stripper- und Blockzangen, bei dem die Stripperstempelbewegung bzw. das Schließen und Öffnen der Zangenschenkel mit verschiedenen Geschwindigkeiten erfolgt.
  • Es sind hydraulische Antriebe für Stripper- und Blockzangen bekannt (deutsche Auslegeschrift 1063 345), bei denen ein senkrecht angeordnetes hydraulisches Kraftgerät die Strippbewegung bzw. das Schließen und öffnen der Zange ausführt. Das Kraftgerät ist ein Hydraulikzylinder, dessen Kolben als Hohlkolben mit einer kleinen und einer großen Kolbenfläche ausgebildet ist. Während des Schnellganges wird nur die kleine Kolbenfläche mit Drucköl beaufschlagt; die große Kolbenfläche steht nahezu drucklos mit dem Öl des Ölbehälters in Verbindung. Steigt z. B. beim Auftreffen des Stripperstempels auf den Block oder beim Schließen der Zange der Öldruck an, so wird infolge des Druckanstieges ein Ventil derart geschaltet, daß sowohl die kleine als auch die große Kolbenfläche mit Drucköl beaufschlagt werden.
  • Durch das Zuschalten der großen Kolbenfläche wird einerseits eine größere Kolbenkraft erzielt und andererseits die Kolbengeschwindigkeit vermindert.
  • Bei einer anderen bekannten hydraulisch angetriebenen Stripper- und Blockzange werden die verschiedenen Kolbengeschwindigkeiten mit zwei Pumpen erreicht (deutsche Auslegeschrift 1091714). Die für den Schnellgang des Kolbens bestimmte Niederdruckpumpe fördert eine große Ölmenge geringen Druckes. Ist eine größere Kraft an der Kolbenstange z. B. beim Strippen und Blockfassen erforderlich, wird der Hydraulikzylinder über ein Ventil mit der zweiten Ölpumpe kleinerer Fördermenge und höheren Öldrucks verbunden.
  • Die erwähnten hydraulischen Antriebe für Stripper-und Blockzangen haben den Nachteil, daß der im Zangenschachtrohr angeordnete Hydraulikzylinder in Warmbetrieben, wie z. B. Tiefofen- und Gießhallen, sehr hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Das im Hydraulikzylinder aufgeheizte Öl erwärmt während des Rücklaufs die Steuerventile, wodurch sie infolge ihrer Wärmedehnung vorübergehend funktionsunfähig werden können.
  • Es ist auch schon ein hydraulischer Stripperantrieb für verschiedene Stripperstempelgeschwindigkeiten vorgeschlagen worden (deutsche Auslegeschrift 1159 138), bei dem der Schnellgang über eine durch einen Motor angetriebene Spindel und der .Krafthub mit einem Hydraulikzylinder oder einer Vielzahl von am Uranfang des Zangenbaumes angeordneten Hydraulikzylindern erfolgt. Die vorgeschlagene Konstruktion mit einem Hydraulikzylinder ist verhältnismäßig aufwendig, da die Verstellspindel konzentrisch im Kraftkolben gelagert sein muß. Werden mehrere Hydraulikzylinder am Zangenschachtrohr für den Krafthub vorgesehen, entsteht bei Ausfall eines Hydraulikzylinders eine unsymmetrische Kraftübertragung auf den Stripperstempel und ein Verkanten der Führungsteile.
  • Allen genannten hydraulischen Antrieben für Stripper- und Blockzangen haftet der Nachteil an; daß längere Reparatur- und Stillstandzeiten des Kranes in Kauf genommen werden müssen, sobald ein Hydraulikteil wie Kolben, Ventil od. dgl. einen Schaden erleidet. Das Auswechseln der Kolbenmanschetten oder der Hydraulikzylinder dauert unter Umständen mehrere Tage.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile der genannten Ausführungen zu vermeiden und einen einfachen und betriebssicheren hydraulischen Antrieb für Stripper- und Blockzangen zu schaffen, der bei Ausfall eines Hydraulikteils oder gegebenenfalls mehrerer Hydraulikteile keine Betriebsunterbrechung verursacht.
  • Erfindungsgemäß wird dazu bei einem hydraulischen Antrieb für Stripper- und Blockzangen vorgeschlagen, daß der Antrieb eines an sich bekannten Gewindespindeltriebes aus zwei oder mehreren gleichen Verstell-Hydromotoren besteht, die von zwei gleichen Verstell-Hydropumpeneinheiten gespeist werden. Jeder Verstell-Hydromotor ist vorteilhaft mit einer mechanischen Bremse ausgerüstet, so daß das Rückdrehmoment an der Gewindespindel durch mechanische Mittel aufgenommen werden kann. Die Sicherheit beim Blockfassen hängt damit nicht mehr von der Dichtigkeit des Hydrauliksystems ab.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, die Verstell-Hydromotoren wahlweise nacheinander oder. gleichzeitig zur Einwirkung zu bringen.
  • Zweckmäßigerweise bildet weiterhin das elektrohydraulische Antriebsaggregat eine Baueinheit.
  • Die Drehbewegung der Verstell-Hydromotoren wird über einen Zahnradtrieb, eine Gewindespindel und eine Gewindemutter herkömmlicher Bauweise auf den Stripperstempel übertragen. Sämtliche Hydraulikteile sind auf einer als Ölbehälter ausgebildeten Plattform oberhalb der Hubtraverse übersichtlich angeordnet. Die Verstell-Hydromotoren werden durch Zentrierungen in der Plattform genau fixiert, um einen einwandfreien Eingriff zwischen den Antriebsritzeln und dem mit der Gewindespindel verbundenen Zahnrad zu gewährleisten.
  • Der hydraulische Antrieb nach der Erfindung bringt den Vorteil, daß die mit geringer Leistung erzielbaren Bewegungen für den Eilgang des Stripperstempels und zum Schließen und Öffnen der Zange bei Ausfall eines Hydromotors, gegebenenfalls auch mehrerer Hydromotoren und einer Hydropumpe mit gleichbleibender Geschwindigkeit ausgeführt werden, können.
  • Beim Abstreifen der Kokillen hat sich in der Praxis gezeigt, daß nur sehr wenige Kokillen mit dem maximalen Stripperdruck gestrippt werden müssen. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, nur jeweils so viele Hydromotore zuzuschalten, wie sie zum Abstrippen der jeweiligen Kokille erforderlich sind, so daß auch der gesamte nachgeschaltete Antrieb und die Zangenteile nicht höher als unbedingt erforderlich beansprucht werden. Das bedeutet andererseits, daß auch beim Blockfassen je nach Gewicht des Blockes die Möglichkeit besteht, auf einfache Weise den Anpreßdruck zu verändern und nicht wie üblich jeden Block mit dem gleichen höchsten Anpreßdruck zu fassen.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, daß gegenüber üblichen hydraulischen Stripperwerken eine wesentlich geringere Flüssigkeitsmenge erforderlich ist. Durch die vielen parallelgeschalteten Hydromotoren wird bei Störungen die Montage sehr einfach und die Reparaturzeit auf ein Minimum herabgesetzt. Die Anzahl der Hydromotoren wird in Abhängigkeit von dem maximalen Stripperdruck gewählt. Da dieser im allgemeinen höher als die Zugkraft beim Blockfassen ist, kann beim Ausfall eines Hydromotors, gegebenenfalls auch zweier Hydromotoren der Betrieb mit der vollen Geschwindigkeit weiter aufrechterhalten werden. Nur Blöcke, die so fest in der Kokille sitzen, daß der Höchststripperdruck erforderlich ist, können nicht gestrippt werden.
  • Der erfindungsgemäße hydraulische Antrieb zeichnet sich weiterhin durch viele gleiche Hydrauukteile aus, wodurch eine wirtschaftliche Ersatzteilhaltung gewährleistet ist.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Stripperzange, F i g. 2 die Draufsicht der Stripperzange gemäß F i g. 1 und F i g. 3 einen Hydraulikschaltplan für die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Stripperzange.
  • Das Hubwerk des Stripperkranes ist über Seile 1, 2 und Seilscheiben 3, 4 mit der Hubtraverse 5 verbunden, in der das Zangenschachtrohr 6 mit dem gesamten Stripperwerk eine drehbewegliche Aufnahme findet.
  • Beim Strippvorgang bzw. beim Schließen und Öffnen der Zange 7 führen der Stripperstempel 8, die Hülse 9 und die Mutter 10 eine vertikale Bewegung aus, die durch Drehung der Gewindespindel 11 hervorgerufen wird. Die Drehbewegung bekommt die Gewindespindel 11 von ihrem fliegend aufsitzenden Zahnrad 12 erteilt, in das die Ritzel 13, 14, 15, 16 von den Verstell-Hydromotoren 17, 18, 19, 20 eingreifen. Das Querhaupt 21, das zur Aufnahme der Spindellagerung 22 und des elektrohydraulischen Antriebsaggregates 23 dient, stützt sich über Federn 24 auf dem Zangenschachtrohr 6 ab. Die Federn 24 wirken bei geschlossener Zange 7 gleichzeitig als Kraftspeicher, wogegen sie während des Stripphubes teilweise oder ganz entlastet werden.
  • Das elektrohydraulische Antriebsaggregat 23 besteht im wesentlichen aus zwei gleichen Verstell-Hydropumpeneinheiten 26, 27, zwei Steuerventilen 28, 29, zwei Ringleitungen 30, 31, vier Verstell-Hydromotoren 17,18,19, 20 mit den Ritzeln 13, 14,15,16 und einer Plattform 25, die sämtliche Hydraulikteile aufnimmt und als Flüssigkeitsbehälter ausgebildet ist.
  • Wird eine hohe Sicherheit gegen Herausfallen des Blockes aus der Zange 7 verlangt, erhält jeder Verstell-Hydromotor 17, 18, 19, 20 eine mechanische Bremse.
  • Ein einwandfreier Zahneingriff zwischen dem Zahnrad 12 und den Ritzeln 13, 14, 15, 16 wird durch die Zentrierung 32 am Querhaupt 21 und an der Plattform 25 erreicht. Die Paßschrauben 33 sichern das elektrohydraulische Antriebsaggregat 23 gegen Drehung gegenüber dem Querhaupt 21.
  • Die Schaltung des hydraulischen Antriebes (F i g. 3) gestattet zwei Arbeitsmethoden: Die erste Arbeitsmethode ist abgestellt auf die Einwirkung von zunächst einem Verstell-Hydromotor, der bei Erreichen des maximalen Drehmomentes nacheinander vom zweiten, dritten und vierten Verstell-Hydromotor mit unterstützt wird.
  • Bei der zweiten Arbeitsmethode wird durch entsprechende Regelung gleichzeitig jeder Verstell-Hydromotor 17, 18, 19, 20 mit der gleichen Flüssigkeitsmenge beaufschlagt, so daß die abgegebenen Drehmomente aller Hydromotoren stets gleich sind und gemeinsam zur Einwirkung kommen.
  • Das gezeichnete und beschriebene Ausführungsbeispiel ist abgestellt auf einen offenen Kreislauf, d. h., die Flüssigkeit wird vom Flüssigkeitsbehälter aus angesaugt und fließt nach der Energieabgabe wieder zurück. Beim geschlossenen Hydraulikkreislauf entfällt der Flüssigkeitsbehälter. Werden ferner die Verstell-Hydropumpeneinheiten 26, 27 für zwei Strömungsrichtungen ausgelegt, fallen außerdem die beiden Steuerventile 28, 29 fort.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Hydraulischer Antrieb für Stripper- und Blockzangen, bei dem die Stripperstempelbewegung bzw. das Schließen und Öffnen der Zangenschenkel mit verschiedenen Geschwindigkeiten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb eines an sich bekannten Gewindespindeltriebes (9, 10, 11, 12) aus zwei oder mehreren gleichen Verstell-Hydromotoren (17, 18, 19, 20) besteht.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstell-Hydromotoren von zwei gleichen Verstell-Hydropumpeneinheiten (26, 27) gespeist sind.
  3. 3. Antrieb nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verstell-Hydromotor (17, 18, 19, 20) mit einer mechanischen Bremse ausgerüstet ist.
  4. 4. Antrieb nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstell-Hydromotoren (17, 18, 19, 20) wahlweise nacheinander oder gleichzeitig einschaltbar sind.
  5. 5. Antrieb nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrohydraulische Antriebsaggregat (23) eine Baueinheit bildet.
  6. 6. Antrieb nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei offenem Hydraulikkreislauf die Plattform (25) als Ölbehälter ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1063 345, 1091714, 1159138.
DEP1269A 1966-12-29 1966-12-29 Hydraulischer Antrieb fuer Stripper- und Blockzangen Pending DE1269774B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063345B (de) * 1957-01-07 1959-08-13 Deutschland Ag Maschf Hydraulischer Antrieb fuer Strippvorrichtung
DE1091714B (de) * 1959-04-10 1960-10-27 Demag Ag Antrieb fuer Blockstripper
DE1159138B (de) * 1961-01-02 1963-12-12 Deutschland Ag Maschf Stripperwerk mit hydraulisch betaetigtem Kolbenstangenzylinder zum Bewirken des Zangenschlusses und zum Aufbringen des Pressdruckes

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DE1159138B (de) * 1961-01-02 1963-12-12 Deutschland Ag Maschf Stripperwerk mit hydraulisch betaetigtem Kolbenstangenzylinder zum Bewirken des Zangenschlusses und zum Aufbringen des Pressdruckes

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