DE1269513B - Selbsttaetige elektrische Schaltvorrichtung fuer Stufenwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Selbsttaetige elektrische Schaltvorrichtung fuer Stufenwechselgetriebe von KraftfahrzeugenInfo
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- F16H61/0206—Layout of electro-hydraulic control circuits, e.g. arrangement of valves
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B60k
Deutsche KL: 63 c-20/30
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 69 513.5-21
10. Dezember 1962
30. Mai 1968
10. Dezember 1962
30. Mai 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige elektrische Schaltvorrichtung für Stufenwechselgetriebe
von Kraftfahrzeugen mit mindestens drei Solenoiden, von denen jedes bei Erregung je einen
Gang einschaltet.
Es ist eine solche Schaltvorrichtung bekanntgeworden, bei der eine Einrichtung vorgesehen ist, die bei
ausgewählten Drehzahlen der Getriebeausgangswelle die selektive Erregung der Solenoide bewirkt, wobei
der Speisestromkreis der Solenoide über einen diesen gemeinsamen Transistor geführt ist, der in seinem
leitenden Zustand den Strom zur Erregung des ausgewählten Solenoids freigibt, bei der ferner der gemeinsame
Transistor durch eine Einrichtung in den leitenden Zustand versetzt wird, wenn das Gaspedal
seine Leerlaufstellung verlassen hat, und bei der weiterhin der gemeinsame Transistor in den leitenden
Zustand versetzt wird, wenn die Drehzahl der Getriebeausgangswelle einen vorbestimmten Wert überschreitet.
Bei der bekannten Schaltvorrichtung wird schließlich mittels Einrichtungen die gleichzeitige Erregung
von zwei Solenoiden verhindert (französische Patentschrift 1 243 067).
Nach der bekannten Schaltvorrichtung sind die selbsttätig abhängig von der Gaspedalstellung und
Fahrgeschwindigkeit auswählbaren Solenoide dem gemeinsamen Transistor über mehrere bistabile elektronische
Kippschalter nachgeschaltet, die in Verästelung angeordnet sind und auf die Schaltsignale ansprechen,
so daß der Speisestromkreis nur eines der Solenoide erreichen kann. Im selbsttätigen Schaltbereich
wirken dadurch die Kippschalter als Sicherungsvorrichtung, die das gleichzeitige Erregen von
zwei Solenoiden verhindert. Diese Sicherung erstreckt sich daher nicht auf manuell auswählbare
Gänge, wie z. B. den Rückwärtsgang.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und eine Möglichkeit zu schaffen, alle
Gangschaltsolenoide gegen gleichzeitiges Erregen abzusichern.
Die Lösung macht sich zunutze, daß bei gleichzeitiger Erregung zweier Solenoide der Stromfluß im
Speisestromkreis erhöht wird.
Die Lösung der Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand in den
Emitter-Kollektor-Kreis des gemeinsamen Transistors geschaltet ist, ferner ein weiterer Transistor vorgesehen
ist, der in seinem leitenden Zustand ohne Einfluß auf den gemeinsamen Transistor ist, aber in
seinem sperrenden Zustand den gemeinsamen Transistor über weitere Steuermittel in den nichtleitenden
Zustand versetzt, dessen Basis und Emitter an je ein Selbsttätige elektrische Schaltvorrichtung für
Stufenwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
Stufenwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
Anmelder:
C. A. V. Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Cohausz und Dipl.-Ing. W. Florack,
Patentanwälte, 4000 Düsseldorf, Schumannstr. 97
Ende des genannten Widerstandes gelegt sind und dessen Basisspannung als Vorspannungsstromkreis
derart abgestimmt ist, daß hierdurch die Vorspannung, die durch den genannten Widerstand dann aufgezwungen
wird, wenn durch ihn Strom beim Erregen eines einzigen Solenoids fließt, überwunden wird, wodurch
der weitere Transistor in seinem leitenden Zustand bleibt, während durch die erhöhte Vorspannung,
die durch den Widerstand dann aufgezwungen wird, wenn dieser bei gleichzeitiger Erregung von
zwei Solenoiden von einem erhöhten Strom durchflossen wird, der weitere Transistor in den nichtleitenden
Zustand versetzt wird.
Durch diese Anordnung arbeitet die Schutzeinrichtung unabhängig von der Art der Auslösevorrichtung
und der Signale für das Umschalten der Gänge. In die Schutzeinrichtung können daher ohne weiteres
auch alle Gangschaltsolenoide einbezogen werden, die unabhängig von der drehzahlgesteuerten selbsttätigen
Gangschaltung erregbar sind, wie z.B. der Rückwärtsgang.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt in den Zeichnungen
F i g. 1 ein Schaltungsschaubild der Gesamtanordnung
einschließlich aller Einzelheiten der selbsttätigen und manuellen Gangauswahl,
F i g. 2 ein vereinfachtes Blockschaltbild.
Die allgemeine Wirkung der Schaltung kann an Hand der F i g. 2 verständlich gemacht werden. Die
Solenoide 57?, 51, Sl, 53 und 54 dienen dazu, um
im erregten Zustand das Einschalten des Rückwärtsganges, des ersten, zweiten, dritten und vierten Ganges
zu bewirken, und ferner sind handbetätigte Schalter GR, Gl, Gl, G3>
und GA in dem jeweiligen Stromkreis der Solenoide vorgesehen. Indessen kann,
wie nachfolgend näher erläutert wird, unter keinen Umständen eines der genannten Solenoide erregt
werden, es sei denn, daß der Transistor Γ1 sich in
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dem leitenden Zustand befindet. Der Zustand der Leitfähigkeit des Transistors T1 wird durch eine
Gatterschaltung gesteuert, die betätigbar ist, um den Transistor T1 durch einen Beschleunigungsschalter
oder einen geschwindigkeitsempfindlichen Schalt-Stromkreis leitend zu machen.
Der Rückwärtsgang, der erste und der zweite Gang sind durch Schließen der Schalter GR, G1 bzw. G 2
von Hand einschaltbar.
Der dritte Gang ist durch Schließen des Schalters G 3 von Hand einschaltbar, wobei der vorgesehene
Transistor T 22 durch den Schaltstromkreis im leitenden Zustand gehalten wird.
Der zweite, dritte und vierte Gang sind ferner durch Schließen des Schalters GA automatisch einschaltbar.
Der einzuschaltende Gang wird durch den Schaltstromkreis gesteuert, der auf die Transistoren
Γ12, T 21 bzw. T 29 wirkt.
Die Beschleunigungsschalter ändern die Fahr- D 6 an den festen Kontakt eines Schalters A1 angeschlossen. Der Schalter A 1 gehört zu den erwähnten
Beschleunigungsschaltern, die durch das Gaspedal des Fahrzeugs in einer Art betätigbar sind, die
nachstehend beschrieben werden soll. Der bewegliche Kontakt des Schalters A 1 ist an die Leitung 4 angeschlossen. Der Schalter A 1 ist geschlossen, wenn
das Gaspedal losgelassen ist, und wird bei Betätigen des Gaspedals geöffnet.
Die Leitungen 3, 4 sind ferner durch einen Widerstand R14 und einen veränderbaren Widerstand
VR1 in Reihe überbrückt, wobei ein Punkt zwischen
diesen beiden Widerständen mit der Basis eines Transistors T 4 verbunden ist. Der Kollektor dieses Transistors
T 4 ist über einen Widerstand R15 mit der
Leitung 5 verbunden, während dessen Emitter an einen zwischen dem Widerstand R 4 und der Diode
D 2 liegenden Punkt angeschlossen ist. Der Kollektor des Transistors T 4 ist femer über eine Diode D 8
geschwindigkeiten, bei denen die Gänge gewechselt ao und einen Kondensator C 8 an die Leitung 4 anwerden.
Die gesamte Schaltung und die einzelnen geschlossen, wobei ein zwischen der Diode D 8 und
Vorgänge sollen nun mit Bezug auf F i g. 1 näher er- dem Kondensator C 8 liegender Punkt mit der Basis
läutert werden, in der eine erste und eine zweite des Transistors T 5 verbunden ist.
Klemme 1, 2 vorgesehen sind, die an eine Gleich- Die Basis des Transistors T 2 ist ferner über eine
stromquelle oder eine gleichgerichtete Wechselstrom- 25 Diode D 7 an den Kollektor des Transistors Γ S anquelle
derart angeschlossen sind, daß sie im Betrieb
dauernd eine negative bzw. positive Polarität aufweisen. Die Klemmen 1, 2 sind durch einen Widerstand R 3 und eine ZenerdiodeZl überbrückt und
dauernd eine negative bzw. positive Polarität aufweisen. Die Klemmen 1, 2 sind durch einen Widerstand R 3 und eine ZenerdiodeZl überbrückt und
geschlossen, der den einen Transistor eines Paares von Transistoren T 5, T 6 bildet, deren Emitter mit
der Leitung 4 über einen Widerstand R 20 verbunden sind. Die Basen der Transistoren T 5, T 6 sind mit der
ferner mit zwei Leitungen 3,4 verbunden. Weiterhin 30 Leitung 4 über die Widerstände R 21 bzw. R 22 ver
sind die erwähnten Schalter GR, G1, G 2, G 3 und
GA vorgesehen, die mit einem Hebel verbunden sind, der ähnlich wie ein gewöhnlicher mechanischer Ganghebel
eines Straßenfahrzeugs ausgebildet ist, und so angeordnet, daß sie geschlossen werden, wenn der
Hebel in entsprechende Stellungen, die bei einem mechanischen Getriebe dem Rückwärtsgang, ersten
Gang, zweiten Gang, dritten Gang und einem Schnellgang entsprechen, gebracht wird. Die beweglichen
Kontakte dieser Schalter sind an den Kollektor eines Hauptstromtransistors Γ1 angeschlossen, dessen
Emitter über die Dioden Dl, D 2 und einen Widerstand
R 4 in Reihe an die Leitung 4 geschaltet ist. Die Basis des Transistors T1 ist mit der Leitung 4
bunden, während deren Kollektoren an die Leitung 5 über die Widerstände R16 bzw. R17 angeschlossen
sind. Ferner sind die Basen der Transistoren Γ 5 und Γ 6 mit den Kollektoren der Transistoren Γ 6, Γ 5
über die Widerstände R19 und R18 verbunden.
Das Gerät enthält ferner einen Wechselstromerzeuger A zur Erzeugung eines elektrischen Signals,
das der Drehzahl der Getriebeausgangswelle des Fahrzeugs proportional ist. Dieses Signal wird an die
Klemmen 6 und 7 angelegt und dann zu einem Doppelweggleichrichter, der aus den Dioden D19,
D 20, D 21 und D 22 besteht, geführt, wodurch Gleichstromsignale an den negativen bzw. positiven
Leitungen 8 bzw. 9 erzeugt werden und die Stärke der
über einen Widerstand R 5 und außerdem mit dem 45 Gleichstromausgangsimpulse proportional der Dreh-Emitter
eines Transistors Γ 2 verbunden, dessen zahl der Getriebeausgangswelle ist. Die Leitungen 8
Kollektor über einen Widerstand R 6 mit der Leitung 5 verbunden ist. Die Leitung 5 ist mit einem
Punkt, der zwischen
Widerstand-R 3 liegt,
Widerstand-R 3 liegt,
der ZenerdiodeZl und dem derart verbunden, daß deren
Spannung durch die Zenerdiode stabilisiert wird. Die Basis des Transistors T 2 ist über einen Widerstand
R 9 an den Kollektor eines Transistors T 3 angeschlossen, dessen Emitter mit dem Emitter des
Transistors Tl verbunden ist. Die Basis des Transistors Γ 3 ist mit der Leitung 4 über einen Widerstand
R11 und außerdem über einen Widerstand R10 mit dem festen Kontakt des Schalters GR verbunden.
Dieser feste Kontakt ist ferner mit der Leitung 3 über das Solenoid SR verbunden, das durch
eine Diode 24 überbrückt ist. Darüber hinaus sind die Basis und der Kollektor des Transistors TS über
einen Kondensator C1 miteinander verbunden, während
der Kollektor des Transistors Γ 3 an die Leitung 5 über einen Widerstand R12 angeschlossen ist.
Die Basis des Transistors T 2 ist ferner über eine Diode D 6 und einen Widerstand R13 mit der Leitung
5 verbunden und ist außerdem über die Diode und 4 sind zusammengeschaltet, und die Leitungen 8
und 9 sind durch vier parallele Stromkreise überbrückt, die einen Kondensator C 7, die Widerstände
R45 und R46 in Reihe, die Widerstände R51 und
R 50 in Reihe und die Widerstände R 77 und R 76 in Reihe enthalten. Die Klemme 7 ist mit der Leitung 4
über parallele Bahnen verbunden, von denen die eine einen Kondensator C 4 und eine Diode D 26 in Reihe
und die andere den Kondensator C 4 und eine Diode D 9 und einen Kondensator C 3 in Reihe enthält. Ein
zwischen der Diode D 9 und dem Kondensator C 3 liegender Punkt ist über einen Widerstand R 23 mit
der Basis eines Transistors Tl verbunden. Die Basis dieses Transistors ist weiter über einen Widerstand
R 90 an die Leitung 4 angeschlossen. Der Kollektor und der Emitter des Transistors T 7 sind entsprechend
mit dem Kollektor und dem Emitter eines weiteren Transistors T 8 verbunden, und die Kollektoren
und Emitter der Transistoren Γ 7 bzw. T 8 sind an die Leitungen 5, 4 über die Widerstände R 24,
R 89 angeschlossen. Ferner sind die Kollektoren der Transistoren T 7, Γ 8 mit der Leitung 4 über eine
Diode D 25 und einen Kondensator C 5 in Reihe geschaltet, während die Basis des Transistors Γ 8 mit
der Leitung 5 über einen Widerstand R 25, mit der Leitung 4 über eine Diode D10 und mit der Leitung
9 über einen Widerstand R26 verbunden ist.
Ein zwischen der Diode D 25 und dem Kondensator C 5 liegender Punkt ist mit der Basis eines Transistors
T10, der den einen von einem Paar von Transistoren T 9, Γ10 bildet, verbunden, deren Kollektoren
mit der Leitung 5 über die Widerstände R 27 bzw. R 28 verbunden sind und deren Basen an die Leitung
4 über die Widerstände R 31 bzw, JR 32 angeschlossen sind und deren Emitter mit der Leitung 4
über einen gemeinsamen Widerstand R 33 verbunden sind. Darüber hinaus sind die Basen der Transistoren
T 9, TlO mit den Kollektoren der Transistoren Γ10
bzw. T 9 über die Widerstände R 30 bzw. R 29 verbunden. Der Kollektor des Transistors T 9 ist mit der
Basis des Transistors T 2 über eine Diode D 5, eine
Diode D 3 und einen Widerstand R 8 in Reihe ge- ao schaltet.
Der Kollektor des Transistors T10 ist über eine
Diode D11 mit der Basis eines Transistors T11 verbunden,
dessen Kollektor an die Leitung 5 über einen Widerstand R 35 angeschlossen ist. Der Emitter des as
Transistors T11 ist mit der Basis des Transistors T12
und über einen Widerstand R 36 mit der Leitung 4 verbunden. Der Emitter des Transistors T12 ist an
den festen Kontakt des Schalters GA angeschlossen, während dessen Kollektor mit dem festen Kontakt
des Schalters G 2 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors T12 ist ferner mit der Leitung 3 über das
Solenoid S 2, das von einer Diode D12 überbrückt
ist, verbunden.
Ein zwischen den Widerständen R 45 und R 46 (zwischen den Leitungen 8 und 9) liegender Punkt ist
mit der Leitung 4 über eine Diode D13 und einen
Widerstand R 38 verbunden und ist außerdem an die Basis eines Transistors T13 angeschlossen, dessen
Basis ferner mit der Leitung 5 über einen Widerstand R 37 verbunden ist. Der Emitter dieses Transistors ist
mit der Leitung 4 über einen Widerstand R 43 verbunden, während sein Kollektor an die Basis eines
Transistors T14 und außerdem über einen Widerstand
R 39 an die Leitung 5 angeschlossen ist. Der Emitter des Transistors T14 ist mit der Leitung 4
über einen Widerstand R 42 und einen Widerstand R 43 verbunden, während dessen Kollektor über einen
Widerstand R 40 an die Leitung 5 und über einen Widerstand R 41 an die Basis eines Transistors T15
angeschlossen ist, dessen Kollektor mit der Leitung 5 über einen Widerstand R 44 verbunden ist. Darüber
hinaus ist der Emitter des Transistors T15 mit dem
Emitter des Transistors T 3 verbunden, während der Kollektor des Transistors T15 über eine Diode D 4
an einen zwischen den Dioden D 3 und D 5 liegenden Punkt angeschlossen ist.
Ein zwischen den Widerständen R 50 und RSl (zwischen den Leitungen 8 und 9) liegender Punkt ist
mit der Leitung 5 über einen veränderbaren Widerstand VR 2, den Widerstand R 52 und den Widerstand
R 48 in Reihe geschaltet, ein Punkt zwischen den Widerständen R 48 und .R 52 ist mit der Leitung
4 über den Widerstand R 49 und einen Beschleunigungsschalter A 4 verbindbar. Ein Punkt auf
dem veränderbaren Widerstand VR 2 ist mit der Basis des Transistors T16 verbunden, dessen Emitter
mit einem Punkt des veränderbaren Widerstandes FjR 3 verbunden ist. Ein Ende dieses Widerstandes
ist mit der Leitung 4 über einen Widerstand R 60 verbunden, während dessen anderes Ende an den
Emitter eines Transistors T18 angeschlossen ist. Der
Kollektor des Transistors T18 ist über einen Widerstand
R 58 mit der Leitung 5, über einen Widerstand R 34 mit der Basis des Transistors T11 und über
einen Widerstand R 57 mit der Basis eines Transistors Γ17 verbunden, dessen Emitter mit dem Kollektor
des Transistors T16 verbunden ist. Der Kollektor des
Transistors T17 ist an die Basis des Transistors Γ18
und über den Widerstand R 53 an die Leitung 5 angeschlossen, während die Basis des Transistors TVT
über einen Widerstand R 56 und den Widerstand R 41 in Reihe mit der Basis des Transistors T15 geschaltet
und außerdem über einen Widerstand R 59 mit der Leitung 4 verbunden ist. Die Basis des Transistors
Γ17 ist außerdem über die Widerstände R 55, R 54
mit der Leitung 5 verbunden.
Der Kollektor des Transistors T18 ist ferner über
einen Widerstand R61 mit der Basis eines Transistors Γ19 verbunden, dessen Emitter an den Emitter
des Transistors T 3 angeschlossen ist. Der Kollektor des Transistors T19 ist mit der Basis eines Transistors
T 20 verbunden, dessen Kollektor an die Leitung 5 über einen Widerstand JR 63 und dessen
Emitter an die Leitung 4 über einen Widerstand jR 64
angeschlossen und außerdem mit der Basis eines Transistors T 21 verbunden ist. Der Emitter des
Transistors T 21 ist mit dem festen Kontakt des Schalters GA verbunden, während sein Kollektor mit
der Leitung 3 über das Solenoid S 3, das von einer Diode D15 überbrückt ist, und außerdem mit dem
Kollektor eines Transistors T 22 verbunden ist. Der Emitter des Transistors T 22 ist an den festen Kontakt
des Schalters G 3 angeschlossen, während dessen Basis über einen Widerstand R 65 mit der Leitung 4
und außerdem mit dem Emitter eines Transistors T 23 verbunden ist, dessen Kollektor an die Leitung 5
über einen Widerstand i?66 angeschlossen ist. Die Basis des Transistors T 23 ist mit der Leitung 4 über
einen Widerstand R 91 verbunden und ist außerdem über einen Widerstand R 7 an einen zwischen den
Dioden D 3, DS liegenden Punkt angeschlossen.
Ein zwischen den Widerständen R 77 und R 76 (zwischen den Leitungen 8 und 9) liegender Punkt ist
mit der Leitung 5 über einen veränderbaren Widerstand VR 4, einen Widerstand R 68 und einen Widerstand
R 67 in Reihe geschaltet. Ein zwischen den Widerständen R 67 und R 68 liegender Punkt ist über
einen Widerstand R 69 mit dem festen Kontakt des Schalters A 4 verbunden. Der bewegliche Kontakt des
veränderbaren Widerstandes Fi? 4 ist mit der Basis eines Transistors T 24 verbunden, dessen Kollektor
mit dem Emitter eines Transistors T 25 verbunden ist und dessen Emitter an den beweglichen Kontakt eines
veränderbaren Widerstandes VR 5 angeschlossen ist. Ein Ende des veränderbaren Widerstandes VR S ist
an die Leitung 4 über einen Widerstand R 80 angeschlossen, während dessen entgegengesetztes Ende
mit dem Emitter eines Transistors T 26 verbunden ist, an dessen Basis der Kollektor des Transistors T 25
angeschlossen ist. Der Kollektor des Transistors T 26 ist ferner mit der Leitung 5 über einen Widerstand
R 78, über einen Widerstand R 62 mit der Basis des Transistors Γ 20 und über einen Widerstand R 72 mit
der Basis des Transistors T 25 verbunden. Die Basis des Transistors T 25 ist über einen Widerstand R 70
und R 71 in Reihe mit der Leitung 5, über einen einen Schnellgang in einer Art einschaltet, die nach-Widerstand
R 74 in Reihe mit der Leitung 4 und über stehend beschrieben werden soll. Die jeweilige Eineinen
Widerstand R 73 und den Widerstand R 41 in schaltung der Gänge wird elektromagnetisch nach ErReihe
mit der Basis des Transistors T15 geschaltet. regung eines der SolenoideSR, Sl, S2, S3 bzw. S4
Darüber hinaus ist der Kollektor des Transistors T 25 5 bewirkt.
mit der Leitung 5 über einen Widerstand R 75 ver- Die Wirkungsweise der verschiedenen Komponenbunden,
während ein zwischen den Widerständen ten soll nun nachstehend in ihren Einzelheiten näher
R 70 und R 71 liegender Punkt mit einem festen Kon- beschrieben werden,
takt des Beschleunigerschalters A 2 verbunden ist, TT
dessen beweglicher Kontakt an die Leitung 4 an- io Hauptgatterschaltung
geschlossen ist. Dieser feste Kontakt ist außerdem mit Diese Schaltung enthält den Kraftstrom-Transistor
einem zwischen den Widerständen R 54 und R 55 Tl, der in Reihe mit jedem der Schalter GR, G1 bis
liegenden Punkt verbunden. G 3, GA derart geschaltet ist, daß, wenn einer dieser
Der Kollektor des Transistors T 26 ist außerdem Schalter geschlossen ist, das zugehörige Solenoid SR,
über einen Widerstand R 79 mit der Basis eines Tran- 15 S1 bis S 4 nur dann erregt werden kann, wenn der
sistors Γ 27 verbunden, dessen Emitter mit dem Transistor T1 leitend ist. Der Transistor T1 wird in
Emitter des Transistors Γ 3 verbunden ist. Der den leitenden oder nichtleitenden Zustand in AbKollektor
des Transistors Γ 27 ist über einen Wider- hängigkeit davon versetzt, ob der Transistor T 2, der
stand R 81 an die Leitung 5 und außerdem an die als eine Emitter-Nachlaufsteuerung geschaltet ist,
Basis eines Transistors T 28 angeschlossen, dessen 20 leitend bzw. nichtleitend ist. Die Hauptgatterschal-Kollektor
mit der Leitung 5 über einen Widerstand tung kann eingeschaltet, d. h. der Transistor T1
R 83 verbunden ist. Der Emitter des Transistors T 28 leitend werden durch eine Anzahl von Gattersignaist
mit der Leitung 4 über einen Widerstand R 82 und len, die an die Basis des Transistors T 2 angelegt
außerdem mit der Basis eines Transistors T 29 ver- werden. Eines dieser Signale wird durch den Bebunden,
dessen Emitter an den festen Kontakt des 25 scMeunigerschalter A 1 gegeben, der geöffnet wird,
Schalters GA angeschlossen ist. Der Kollektor des sobald das Gaspedal heruntergedrückt wird, um die
Transistors Γ 29 ist mit der Leitung 3 über das Gatterschaltung einzuschalten.
Solenoid 54, das von einer Diode D17 überbrückt Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung
ist, verbunden. wird nachstehendes ausgeführt: Wenn irgendein Gang Die Schaltung enthält ferner einen Beschleuni- 30 eingelegt wird, befindet sich der Transistor T1 im
gungsschalter A 3, dessen beweglicher Kontakt mit leitenden Zustand, und es fließt ein Strom durch den
der Leitung 4 und dessen fester Kontakt über einen Widerstand R 4. Der Spannungsabfall am Widerstand
Widerstand R 86 mit der Basis eines Transistors T 30 R 4 ergibt die Emitterspannung des Transistors T 4,
verbunden ist. Die Basis des Transistors Γ 30 ist dessen Basisspannung von den Widerständen R14
ferner an die Leitung 5 über parallele Stromkreise an- 35 und VR1 bestimmt wird. Die Anordnung ist hierbei
geschlossen, von denen einer einen Widerstand R 85 folgende: Der Transistor T 6 befindet sich im leiten-
und der andere einen veränderbaren Widerstand den Zustand und erhält den Transistor T 5 im nicht-
VR 6 und einen Kondensator C 6 enthalten. Ein zwi- leitenden Zustand. Wenn somit aus Versehen zwei
sehen dem Kondensator C 6 und dem veränderbaren Gänge eingelegt, d. h. zwei der Solenoide SR, S1 bis
Widerstand VR 6 liegender Punkt ist über eine Diode 40 S 4 gleichzeitig erregt werden, wird der Stromfluß
D18 an den festen Kontakt des Schalters A3, über durch den WiderstandR4 verdoppelt, und das
die Diode D18 und einen weiteren Widerstand R 84 Potential des Emitters des Transistors T 4 wird
an die Leitung 5 angeschlossen. Der Kollektor des stärker negativ, so daß dieser Transistor abgeschaltet
Transistors T 30 ist über einen Widerstand R 88 mit wird. Wenn somit der Transistor Γ 4 in den nichtder
Leitung 5 verbunden und außerdem an die Basis 45 leitenden Zustand versetzt wird, kann ein Strom von
eines Transistors T 31 angeschlossen. Die Emitter der der negativen Klemme über den Widerstand R15, die
Transistoren Γ 30 und Γ 31 sind über einen gemein- Diode D 8 und die Basis-Emitter-Bahn des Transamen
Widerstand R 87 mit einem festen Kontakt des sistors sowie über den Widerstand R 20 zur positiven
Schalters A 3 verbunden. Darüber hinaus ist der Klemme fließen, so daß der Transistor Γ 5 in den
Kollektor des Transistors T 31 über einen Widerstand 50 leitenden Zustand zu gelangen beginnt und die bi-
R 47 und eine Diode D14 an einen Punkt, der zwi- stabile Schaltung T 5, Γ 6 in den Zustand umgeschalschen
den Widerständen R 48 und R 52 liegt, und tet wird, in dem der Transistor T 5 leitend wird,
über eine Diode D16 an einen Punkt, der zwischen Wenn der Transistor T 5 sich in dem leitenden Zuden
Widerständen R 67 und R 68 liegt, angeschlossen. stand befindet, wird eine Bahn von der positiven Ver-Der
feste Kontakt des Schalters G1 ist über das 55 sorgungsklemme über den Widerstand R 20, den
Solenoid Sl mit der Leitung 3 verbunden, wobei das Emitter und Kollektor des Transistors T 5 und die
Solenoid Sl von einer Diode D 23 überbrückt ist. Diode D 7 zur Basis des Transistors T 2 geschlossen,
„,. , . so daß der Transistor Γ 2 sowie der Transistor Tl
Wirkungsweise abgeschaltet werden.
Die beschriebene Schaltung gestattet dem Fahrer, 60 Ferner ist es von Bedeutung, daß der Schalter A 1
den Rückwärtsgang, den ersten, zweiten und dritten nicht das einzige Element ist, das den Transistor T 2
Gang von Hand durch Bewegung des Ganghebels auf steuert. Selbstverständlich, wenn der Schalter A1 ge-
die entsprechenden Stellungen einzulegen und die schlossen ist, wird die negative Spannungszufuhr zur
Schalter Gi?, Gl, G 2 und G 3 entsprechend zu Steuerelektrode des Transistors T 2 über den Schalter
schließen. Alternativ kann der Fahrer durch Bewe- 65 A1 abgeleitet, so daß der Transistor T 2 nichtleitend
gung des Ganghebels in eine Stellung, die den Schal- ist. Indessen, selbst wenn der Schalter A 1 offen ist,
ter GA schließt, die automatische Steuerung in Be- so daß ein negativer Strom zur Basis des Transistors
trieb setzen, die automatisch den zweiten, dritten und T 2 fließen könnte, können auch noch andere Signale
9 10
den Transistor T 2 in nichtleitendem Zustand halten. wissen Umständen erregt werden kann, um den zwei-Eines
dieser Signale wurde eben obenstehend er- ten Gang einzuschalten, wenn der Schalter GA geläutert.
Dieses Signal tritt auf, wenn der Transistor schlossen worden ist. Der Transistor T12 wird zur
T 4 abgeschaltet wird, wobei eine Verbindung vom gleichen Zeit ein- und ausgeschaltet wie der Tran-Transistor
T 2 zur positiven Versorgungsklemme über 5 sistor T11, der normalerweise eine Vorspannung erden
Transistor T 5 hergestellt wird. hält, um ihn über die Widerstände R 34 und R 58
Die ordnungsgemäße Wirkungsweise der Schaltung leitend zu machen. Unter gewissen Umständen (die
ist folgende: Angenommen, daß die Drehzahl sich er- nachstehend noch beschrieben werden sollen) wird
höht, jedoch unterhalb 240 U/min liegt, so ist der der Transistor T11 in den nichtleitenden Zustand
Transistor T13 eingeschaltet, wobei der Transistor io versetzt, so daß der zweite Gang nicht automatisch
T14 abgeschaltet sein muß. Der Transistor Γ15 muß eingeschaltet werden kann. Sonst wird der zweite
eingeschaltet sein, und der ganze Strom, der durch Gang automatisch eingeschaltet, wenn der Schalter
den Widerstand R 44 fließt, wird über die Kollektor- GA und der Gatterstromkreis geschlossen ist.
Emitter-Bahn des Transistors Γ15 abgeleitet. Das ,_. . . _ ,.,.,.
Emitterpotential des Transistors Γ13 wird durch die 15 Niedrige Geschwindigkeitsstufe
Widerstände R 42, R 43 bestimmt, jedoch ändert sich Die selbsttätige Steuervorrichtung für die niedrige
dessen Basispotential mit der Ausgangsspannung des Geschwindigkeitsstufe (zweiter Gang) besteht aus
Wechselstromgenerators infolge des Anschlusses an einer bekannten Schmitt-Trigger-Schaltung der Trandie
Verbindung von R 45, R 46. Bei 240 Umdrehun- sistoren T13, Γ14, wobei der Transistor T13 mit
gen pro Minute wird der Transistor T13 ab- so dem Spannungsteiler R 45, R 46 derart geschaltet ist,
geschaltet, und es fließt ein Basisstrom über R 39 zum daß er ein Signal erhält, das in seiner Größe von der
Transistor T14, der infolgedessen eingeschaltet wird. Drehzahl der Getriebeausgangswelle abhängig ist. Die
Der Transistor T14 leitet den Basisstrom vom Tran- Triggerschaltung ist so abgestimmt, daß sie ihren Zusistor
T15 ab, so daß der Transistor T15 abgeschal- stand ändert, wenn die Drehzahl der Getriebeaustet
wird. Der Stromfluß durch den Widerstand R 44 »5 gangswelle 240 Umdrehungen pro Minute erreicht, jefließt
nun über D 4, D 3 und i?8, so daß der Tran- doch in den ursprünglichen Zustand nur dann zusistor
Γ 2 eingeschaltet wird, wodurch auch T1 ein- rückgeschaltet wird, wenn die Drehzahl der Getriebegeschaltet
wird. ausgangswelle unter 145 Umdrehungen pro Minute
Bei 145 Umdrehungen pro Minute wird der Tran- fällt.
sistor T13 erneut eingeschaltet, so daß der Basis- 30 Der Transistor Γ14 leitet ein Ausgangssignal an
strom zum Transistor T 2 über den Widerstand R 44 dem Transistor T15, der über seinen Kollektor ein
erneut abgeleitet wird. alternatives Gattersignal an die Hauptgatterschaltung
.. leitet. Auf diese Weise wird die Hauptgatterschaltung
Rückwärtsgang eingeschaltet gehalten, unabhängig von dem Schalter
Wenn der Schalter GR geschlossen ist, ereignet 35 A 1, sofern die Drehzahl der Getriebeausgangswelle
sich zunächst nichts, bis das Gaspedal herunter- 240 Umdrehungen überschreitet, es sei denn, die
gedrückt wird. Hierdurch wird der Schalter A1 ge- Drehzahl fällt unter 145 Umdrehungen pro Minute,
öffnet, um die Gatterschaltung einzuschalten und den Unterhalb dieser Drehzahl kommt der Motor in den
Rückwärtsgang einzurücken. Zur gleichen Zeit wird Bereich seiner Leerlaufdrehzahl, in der der zweite
der vorher leitende Transistor T 3 gesperrt, bleibt in 40 Gang nicht einschaltbar ist.
diesem Zustand, solange aus dem Transistor Tl „ Ί1 .._. . . , . A _
Strom über den Schalte? Gi? fließt, und erzeugt ein Selbsttätig geschalteter dritter Gang
alternatives Schaltsignal bei der Gatterschaltung. Da- Die selbsttätige Steuervorrichtung für den dritten
her wird der Rückwärtsgang unabhängig von der Gang enthält einen bekannten Schmitt-Trigger mit
Stellung des Schalters A 1 eingeschaltet gehalten, bis 45 den Transistoren Γ16, Γ18, der von dem Spannungsder
Schalter GR wieder geöffnet wird, wodurch der teiler R 50, R 51 geschaltet wird und seinen Zustand
Transistor T 3 wieder leitend wird, und das alter- wechselt, wenn die Drehzahl der Getriebeausgangsnative
Schaltsignal für die Gatterschaltung entfällt. welle über 735 Umdrehungen pro Minute steigt, und
in den ursprünglichen Zustand zurückkehrt, wenn
Erster Gang 50 diese Drehzahl unter 545 Umdrehungen pro Minute
Die Betätigung des ersten Ganges ist nur von der fällt. Die erforderlichen genauen Werte können leicht
Stellung des Gaspedals abhängig, sobald der Schalter durch Abstimmung der veränderbaren Widerstände
G1 geschlossen wurde. Die Betätigung des Gaspedals Fi? 2 bzw. Fi? 3 erhalten werden. Die Betriebsdrehöffnet
den Schalter A1 und schaltet den ersten Gang zahlen der Getriebeausgangswelle werden unter geein.
Sobald jedoch das Gaspedal zurückgenommen 55 wissen Umständen durch die Schalter A3, A4, die
wird, wird der Schalter A1 geschlossen, und das durch das Gaspedal betätigbar sind, gewechselt, für
Solenoid S1 des ersten Ganges wird entregt. den Augenblick jedoch soll die Wirkung dieser Schal-
. . . ,·, tung außer acht gelassen werden.
Handbetatigter zweiter Gang Wenn der Trigger Γ16, T18 seinen Zustand bei
Die Betätigung des zweiten Ganges, wenn dieser 60 735 Umdrehungen pro Minute ändert, wird ein Aus-
von Hand ausgewählt wurde, entspricht derjenigen gangsimpuls, der vorher an den Transistor T11 über
des ersten Ganges, wobei die Betätigung nur von dem die Widerstände i? 34, i? 58 angelegt wurde, aufgeho-
Schalter A 1 abhängig ist, sobald der Schalter G 2 ge- ben, und der zweite Gang wird ausgeschaltet. Die
schlossen wurde. Änderung des Zustandes des Triggers T16, T18 be-
„.,.,, . 65 tätigt außerdem den Transistor T19.
Selbsttätig geschalteter zweiter Gang Der leitende Zustand des Transistors T19 gestattet,
Durch den Transistor T12 wird eine alternative den leitenden Zustand von dem Paar von Transisto-Bahn
vorgesehen, wobei das Solenoid 512 unter ge- renT20, T 21 derart zu beeinflussen, daß das
Solenoid S 3 über die Gatterschaltung erregt wird, um
den dritten Gang einzuschalten. Das umgekehrte Arbeitsspiel findet statt, wenn die Drehzahl der Getriebeausgangswelle
unter 545 Umdrehungen pro Minute fällt. Der dritte Gang wird dann ausgeschaltet und die Rückschaltung in den zweiten Gang bewirkt.
Handbetätigter dritter Gang
T18 und von dem Kollektor des Transistors T14 bei
der niedrigen Geschwindigkeitsstufe erhalten, wenn die Drehzahl der Getriebeausgangswelle auf 145 Umdrehungen
pro Minute fällt. Das erste Signal stellt 5 sicher, daß der eingeschaltete Zustand nicht eher eingenommen
werden kann, bevor die dritte Gangstufe eingeschaltet wurde, während das zweite Signal
sicherstellt, daß, wenn der eingeschaltete Zustand eingenommen worden ist, er bei 145 Umdrehungen pro
Wenn der Schalter G 3 geschlossen wird, um den io Minute der Getriebeausgangswelle abgeschaltet wird,
dritten Gang von Hand einzuschalten, kann das wobei an diesem Punkt der Motor in Leerlauf ein-SolenoidS3
durch den Transistor Γ 22 erregt werden, tritt und auch der zweite Gang nicht einschaltbar ist.
vorausgesetzt, daß der letztere durch den Transistor Das dritte Signal, das bestimmt, ob der Einschalt-
T 23 eingeschaltet wurde. Der Transistor Γ 23 ist zustand eingenommen wird oder nicht, wird nur dann
unter normalen Umständen eingeschaltet, wenn vor- 15 erhalten, wenn der Schalter A 2 geschlossen ist. Der
her beschriebene Steuervorrichtung für die Niedrig- Schalter A 2 ist geöffnet während der mittleren und
vollen Drosselöffnung, so daß der dritte Gang nur dann festgehalten wird, d. h. noch eingeschaltet bleibt,
wenn das Gaspedal nicht heruntergedrückt ist oder nur auf die kleine Drosselstellung heruntergedrückt
ist.
Der Transistor T 25 in der Steuervorrichtung für die selbsttätige Schaltung des vierten Ganges führt
eine genau gleiche Funktion aus. In diesem Fall wer-
analog zu derjenigen für den dritten Gang aufgebaut. 25 den beide, der dritte und der zweite Gang, ausgeschal-Der
Stromkreis wird durch Signale gesteuert, die von tet, es sei denn, das Gaspedal ist heruntergedrückt,
den Spannungsteilern R 76, R 77 bei Drehzahlen der
Getriebeausgangswelle von 1165 und 950 Umdrehungen pro Minute abgeleitet und der Basis des Transistors 24 zugeführt werden, wenn die erstgenannte 30 vierten auf den zweiten Gang umgeschaltet.
Drehzahl überschritten bzw. die zweitgenannte unter-
Getriebeausgangswelle von 1165 und 950 Umdrehungen pro Minute abgeleitet und der Basis des Transistors 24 zugeführt werden, wenn die erstgenannte 30 vierten auf den zweiten Gang umgeschaltet.
Drehzahl überschritten bzw. die zweitgenannte unter-
schritten wird. Der Stromkreis wirkt wie bei dem 2· WirkunS der SchalterA3, A4
dritten Gang, jedoch in diesem Fall bewirkt der Zu- Der Zweck des Schalters A 3 ist, die Drehzahl zu
stand der Leitfähigkeit des Transistors Γ26 ein erhöhen, bei der der Wechsel vom zweiten auf den
Signal, das an die Basis des Transistors T 20 angelegt 35 dritten oder vom dritten auf den vierten Gang stattwird,
um sicherzustellen, daß der dritte Gang aus- findet, so daß eine größere Beschleunigung erreicht
wird. Der Schalter A 3 arbeitet in dieser Art nur, wenn er geöffnet ist, d. h. bei der mittleren und voll
geöffneten Stellung der Drosselklappe. Der Zweck des Schalters A 4 ist, die Geschwindigkeit zu erhöhen,
bei der der weitere Gangwechsel stattfindet. Dieser
geschwindigkeitsstufe ihren Zustand geändert hat, so daß der dritte Gang unter einer Drehzahl der Getriebeausgangswelle
von 145 Umdrehungen pro Minute nicht einschaltbar ist.
Selbsttätig geschalteter vierter Gang Die Steuervorrichtung für den vierten Gang ist
wenn die Drehzahl der Getriebeausgangswelle sich zwischen 145 und 545 Umdrehungen pro Minute befindet.
Tn diesem Fall wird das Getriebe direkt vom
geschaltet wird, und die Wiedereinschaltung des dritten Ganges zu verhindern, bis der vierte Gang
wieder ausgeschaltet worden ist.
Gaspedalabhängige Beeinflussung der selbsttätigen Schaltung des dritten und vierten Ganges
Zweckmäßigerweise ist die Bewegung der Drosselklappe in drei Teile unterteilt: kleine, mittlere und
volle Drosselöffnung. Wie vorher erläutert, ist der Schalter A 1 nach dem Herabdrücken des Gaspedals
geöffnet und bleibt bei allen Stellungen des Gaspedals außer der entlasteten Stellung offen. Die Wirkung der
Schalter wird nur bei der vollen öffnung der Drosselklappe
geöffnet.
Zeitabhängige Steuerung
in Verbindung mit dem Schalter A 3
in Verbindung mit dem Schalter A 3
Wenn während der mittleren Stellung der Drosselklappe der Schalter A 3 geöffnet ist und das Fahranderen
Schalter Al, A3 und A 4 soll nun beschrie- 50 zeug sich im zweiten oder dritten Gang befindet,
ben werden. schließt die Zurücknahme des Gaspedals in die kleine
Drosselstellung den Schalter A 3 und kann bewirken, daß der dritte oder vierte Gang eingeschaltet wird.
Dies kann nicht erwünscht sein, wenn das Gaspedal
1. Wirkung des Schalters A 2
In der Steuervorrichtung für die selbsttätige dritte
Gangstufe kann der Transistor Γ17 so wirken, daß 55 nur für einen kurzen Augenblick als Ergebnis einer
der den dritten Gang eingeschaltet hält, selbst wenn zeitweisen Behinderung in der Bahn des Fahrzeugs
die Drehzahl der Getriebeausgangswelle unter 545 zurückgenommen wurde. Daher ist eine zeitabhängige
Umdrehungen pro Minute fällt. Wenn der Transistor Steuerung vorgesehen, die einen Gangwechsel auf
T17 eingeschaltet ist, wirkt die Schaltung wie vor- Grund des Schließens des Schalters A 3 für die Zeit
stehend beschrieben. Wenn er jedoch nichtleitend 60 von etwa 3 Sekunden verzögert, so daß ein Unterist,
wird der Transistor T18 auch unterhalb der an- schied zwischen einer zeitweiligen und einer länger
gegebenen Drehzahl, bei der die Triggerschaltung andauernden Zurücknahme des Pedals gemacht wird,
normalerweise ihren Zustand ändert, eingeschaltet ge- Die zeitabhängige Steuerung wird durch den Schmitthalten.
Trigger T 30, Γ 31 und den damit verbundenen Kon-
Der Transistor T17 kann durch drei Signale ge- 65 densator C 6 gebildet, wobei die Anordnung derart
schaltet werden; zwei von diesen Signalen verhindern ist, daß beim Schließen des Schalters A 3 der Trigger
die Betätigung der Schaltung im eingeschalteten Zu- seinen Zustand nicht ändern kann, bis der Konden-
stand und werden von dem Kollektor des Transistors sator C 6 voll aufgeladen ist. Die Zeitdauer der Ver-
zögerung kann durch den veränderbaren Widerstand VR 6 eingestellt werden.
Schutz gegen gleichzeitiges Einlegen zweier Gänge
Bei gewissen Arten von Getrieben ist es möglich, daß durch einen Fehler zwei Gänge gleichzeitig gewählt
werden, und daher muß eine Schutzschaltung vorgesehen sein, die diese unvorhergesehene Möglichkeit
verhindert.
Der Strom, der eines der Solenoide für die Gangschaltung erregt, fließt durch den Widerstand R 4,
dessen Spannungsabfall an den Transistor T 4 angelegt wird. Die Basisspannung dieses Transistors ist
durch einen veränderbaren Widerstand VR1 derart
abgestimmt, daß der Transistor T 4 gerade leitend ist. Indessen, wenn zwei Gänge gleichzeitig gewählt werden,
d.h. Erregerstrom zu zwei Solenoiden fließt, wird die Spannung an dem Widerstand R 4 verdoppelt
und der Transistor T 4 wird in den nichtleitenden Zustand versetzt, wobei die bistabile Schaltung
mit den Transistoren T S, T 6 in den anderen Zustand versetzt wird, der seinerseits den Hauptstromkreis
(Transistor T1) über den Transistor T 2 abschaltet.
Schutzschaltung gegen fehlerhafte Signale
Die Schutzschaltung gegen fehlerhafte Signale ist vorgesehen, um zu verhüten, daß der zweite Gang
bei hohen Geschwindigkeiten als Ergebnis eines Fehlers eingeschaltet wird. Die Schutzschaltung enthält
eine bistabile Schaltung T 9, T10, die sich normalerweise
in dem einem Zustand befindet und keine Wirkung hat. Wenn jedoch ein Fehler auftritt, wird
sie in den anderen Zustand gebracht, in dem sie den Transistor T11 vorspannt, um die Einschaltung des
zweiten Ganges zu verhüten, so daß der Motor auf Leerlauf zurückgeführt wird. Eine zweite Wirkung
dieser Schaltung liegt darin, daß sie den Transistor T 23 vorspannt, um zu gestatten, daß der dritte Gang
von Hand eingeschaltet werden kann, selbst wenn ein Signal erzeugt wird, das einer Drehzahl der Getriebeausgangswelle
entspricht, die unter 145 Umdrehungen pro Minute liegt.
Der Stromkreis wird durch Empfang eines unberichtigten Signals von der Klemme 7 betätigt, das
an die Dioden-Pumpintegrierschaltung C 4, D 26, D 9 und C 3 angelegt wird und dann zu der Basis des
Transistors T 7 geleitet wird. Die Basis des Transistors T 8 liegt an der Leitung 9, so daß der Transistor
T 8 leitend bleibt, bis die Drehzahl der Getriebeausgangswelle 600 Umdrehungen pro Minute
erreicht, und wird dann in den nichtleitenden Zustand versetzt. Auf diese Weise schaltet jeder Fehler
bei einer Drehzahl über 600 Umdrehungen pro Minute, der sich in der Abschaltung des Transistors
Γ7 auswirkt; die bistabile Schaltung T9, TlO in ihren wirksamen Zustand.
mindestens drei Solenoiden (SR, 51 bis 54), von denen jedes bei Erregung je einen Gang einschaltet,
und mit einer Einrichtung, die bei ausgewählten Drehzahlen der Getriebeausgangswelle die
selektive Erregung der Solenoide bewirkt, wobei der Speisestromkreis der Solenoide über einen
diesen gemeinsamen Transistor (T 1) geführt ist, der in seinem leitenden Zustand den Strom zur
Erregung des ausgewählten Solenoides freigibt, ferner durch eine Einrichtung (A 1, Γ 2) der gemeinsame
Transistor in den leitenden Zustand versetzt wird, wenn das Gaspedal seine Leerlaufstellung
verlassen hat, weiterhin durch eine Einrichtung (T 13, T14, T15, T 2) der gemeinsame
Transistor in den leitenden Zustand versetzt wird, wenn die Drehzahl der Getriebeausgangswelle
einen vorbestimmten Wert überschreitet, und wobei schließlich durch Einrichtungen die gleichzeitige
Erregung von zwei Solenoiden verhindert ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand (R 4) in den Emitter-Kollektor-Kreis
des gemeinsamen Transistors (T 1) geschaltet ist, ferner ein weiterer Transistor (T 4), der in seinem
leitenden Zustand ohne Einfluß auf den gemeinsamen Transistor ist, aber in seinem sperrenden
Zustand den gemeinsamen Transistor über weitere Steuermittel (T 5, T 6, T 2) in den nichtleitenden
Zustand versetzt, vorgesehen ist, dessen Basis und Emitter an je ein Ende des Widerstandes
(Z? 4) gelegt sind und dessen Basisspannung als Vorspannungsstromkreis derart abgestimmt
ist, das hierdurch die Vorspannung, die durch den Widerstand (R 4) dann aufgezwungen
wird, wenn durch ihn Strom beim Erregen eines einzigen Solenoids fließt, überwunden wird, wodurch
der weitere Transistor (Γ 4) in seinem leitenden Zustand bleibt, während durch die erhöhte
Vorspannung, die durch den Widerstand (R 4) dann aufgezwungen wird, wenn dieser bei
gleichzeitiger Erregung von zwei Solenoiden von einem erhöhten Strom durchflossen wird, der
zweite Transistor (T 4) in den nichtleitenden Zustand versetzt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätige elektrische Schaltvorrichtung für Stufenwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen mit In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 596 927;deutsche Auslegeschrift Nr. 1 058 376;französische Patentschriften Nr. 1 243 067,
282 306;französische Zusatzpatentschrift Nr. 78 377 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 1 208 036);Zeitschrift »Elektroanzeiger«, Verlag W. Girardet, Essen, vom 1. 5.1957, S. 153 bis 156;Zeitschrift »Feinwerktechnik«, Dezember 1958, S. 430;Sonderdruck aus der Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure Z.-VDI, Bd. 78, Nr. 10 (aus dem Jahre 1934), Artikel »Grundlagen für die selbsttätige Regelung von Kraftfahrzeug-Getrieben«;Automobiltechnische Zeitschrift ATZ, September 1947, S. 65 bis 72.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 557/276 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1269A DE1269513B (de) | 1961-11-15 | 1962-12-10 | Selbsttaetige elektrische Schaltvorrichtung fuer Stufenwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4083261A GB983245A (en) | 1961-11-15 | 1961-11-15 | Automatic transmission mechanism for road vehicles |
| DEP1269A DE1269513B (de) | 1961-11-15 | 1962-12-10 | Selbsttaetige elektrische Schaltvorrichtung fuer Stufenwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1269513B true DE1269513B (de) | 1968-05-30 |
Family
ID=25751173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1269A Pending DE1269513B (de) | 1961-11-15 | 1962-12-10 | Selbsttaetige elektrische Schaltvorrichtung fuer Stufenwechselgetriebe von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1269513B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE596927C (de) * | 1932-11-06 | 1934-05-14 | Friedrich Hildebrand Dr Ing | Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
| DE1058376B (de) * | 1957-10-19 | 1959-05-27 | Schlepperwerk Nordhausen Veb | Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge |
| FR1243067A (fr) * | 1958-11-05 | 1960-10-07 | Simms Motor Units Ltd | Perfectionnements aux appareils ou dispositifs de sélection électrique |
| FR1282306A (fr) * | 1961-01-25 | 1962-01-19 | Smith & Sons Ltd S | Perfectionnements aux dispositifs de commande pour mécanismes de changement de vitesse automatique |
| FR78377E (fr) * | 1960-09-01 | 1962-07-13 | Lucas Industries Ltd | Dispositif de commande automatique d'un système de transmission à changement de vitesse pour véhicules automobiles |
-
1962
- 1962-12-10 DE DEP1269A patent/DE1269513B/de active Pending
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