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DE1269562B - Maschine zum Formen und Verpacken von Bloecken aus knetbarer Masse - Google Patents

Maschine zum Formen und Verpacken von Bloecken aus knetbarer Masse

Info

Publication number
DE1269562B
DE1269562B DEP1269A DE1269562A DE1269562B DE 1269562 B DE1269562 B DE 1269562B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269562 A DE1269562 A DE 1269562A DE 1269562 B DE1269562 B DE 1269562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
packing
block
folding
flaps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Theiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alofin Verwaltungs & Finanzier
Original Assignee
Alofin Verwaltungs & Finanzier
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alofin Verwaltungs & Finanzier filed Critical Alofin Verwaltungs & Finanzier
Publication of DE1269562B publication Critical patent/DE1269562B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/18Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths
    • B65B11/20Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/22Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zum Formen und Verpacken von Blöcken aus knetbarer Masse Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Formen und Verpacken von Blöcken aus knetbarer Masse, mit einem horizontal beweglichen Formschieber und einem zugeordneten, vertikal arbeitenden Füllstempel, ferner mit einer horizontal, aber senkrecht zur Formen verschieberichtung beweglichen Zuführvorrichtung zur Zufuhr von Verpackungsmaterial unter die Ausstoßstelle des Formschiebers sowie mit einer Einpackvorrichtung mit horizontal und unter der Zuführvorrichtung für Verpackungsmaterial angeordnetem Einpackschieber, der wenigstens eine abklappbare Seitenwand aufweist und der gegenüber ortsfesten Falteinrichtungen verschiebbar ist.
  • Nach der deutschen Patentschrift 1 045 309 sind bereits Maschinen der erwähnten Art bekannt, bei denen der Einpackschieber den zu verpackenden Block nebst dem Verpackungsmaterial längs einer Falzstraße bewegt, wo das Falten von zwei oberen Deckklappen, einem vorderen sowie einem hinteren Seitenlappenpaar und einem oberen sowie unteren Längslappenpaar erfolgt. Insbesondere bei dünnem Verpackungsmaterial in Form von Folien bereitet das Falten der beiden Längslappenpaare nach unten bzw. oben Schwierigkeiten, wenn diese Faltung gemäß dem Stand der Technik mit ortsfesten Nockenvorsprüngen bewirkt wird, weil hierbei auf das Verpackungsmaterial Kräfte ausgeübt werden, welche entweder zum Reißen des Verpackungsmaterials oder zur Deformation der Blockform aufweisenden knetbaren Masse und/oder zum Öffnen des bereits gefalzten hinteren Seitenlappens führen. Insbesondere trifft dies für das Abklappen des oberen Längslappenpaares zu, wenn der hintere Decklappen des Verpackungsmaterials den vorderen Decklappen überdeckt und das untere Längslappenpaar bereits aufgefaltet ist. Ein zeitweiliges Anhalten des Einpackschiebers während des Abklappens der Längslappen scheidet deshalb aus, weil dadurch der maximal erzielbare Ausstoß pro Zeiteinheit in untragbarer Weise beschränkt würde.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist die Schaffung einer demgegenüber verbesserten Maschine, welche ein Abklappen zumindest der oberen Längslappen ohne darauf in Vorschubrichtung wirkende Reibungskräfte ermöglicht. Ausgehend von einer Maschine der eingangs genannten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Einpackvorrichtung einen über dem mit drei weiteren abklappbaren Seitenwänden versehenen Einpackschieber parallel zu diesem bewegbaren und bis zur Höhe der Seitenwände des Einpackschiebers absenkbaren Hilfsschieber mit zwei Seitenklappen aufweist, die um zur Verschieberichtung des Schiebers parallele Achsen aus einer unwirksamen Horizontallage in eine vertikale Wirkungslage zum Anliegen an den Seitenflächen des Blockes schwenkbar sind, zwecks Abklappens der oberen Längslappen auf den Block, und zwar vor dem Hochklappen des unteren Längslappens, wobei ortsfeste Steuermittel vorgesehen sind, welche beim Bewegen des sich mit dem Einpackschieber mitbewegenden Hilfsschiebers die Seitenklappen aufeinanderfolgend zuerst nach unten und dann wieder nach oben klappen.
  • Da beim Abklappen der oberen Längslappen des Verpackungsmaterials eine Relativgeschwindigkeit zwischen den Seitenklappen des Hilfsschiebers und dem Verpackungsmaterial bzw. dem Einpackschieber nicht vorliegt, können auf das Verpackungsmaterial keine schädlichen Reibungskräfte in Vorschubrichtung ausgeübt werden.
  • An Hand der Zeichnungen wird der Erfindungsgegenstand beispielsweise erläutert; es zeigt F i g. 1 schaubildlich die Einpackvorrichtung einer Maschine nach der Erfindung, Fig. 2 a und 2 b in Draufsicht den vorderen bzw. hinteren Teil einer anderen Ausführungsform der Einpackvorrichtung in verschiedenen Arbeitslagen der Elemente, F i g. 3 a und 3 b einen Vertikalschnitt nach der LinieIIIa-IIIa bzw. IIIb-IIIb in Fig.2a bzw. 2b und F i g. 4 einen Vertikalschnitt durch einen Teil der Formvorrichtung.
  • Die Maschine besitzt eine nicht gezeichnete Einfüllstation, an welcher eine in einen horizontal beweglichen Schieber (in Fig. 1 allgemein mit 1 bezeichnet) auswechselbar eingesetzte Form mit der zu verpackenden Masse gefüllt wird. Der Schieber ist von der Einfüllstation zu einer Ausstoß station bewegbar, welche über der Zuführstelle für das Verpackungsmaterial und über dem Anfang der Einpackvorrichtung liegt. Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist über dem sich an der Ausstoßstation befindlichen Formschieber 1 ein vertikal bewegbarer Stempel 2 angeordnet. Dieser Stempel 2 ist beim gezeichneten Beispiel zweiteilig ausgebildet, wobei die beiden Stempelteile 2a, 2b beim Niederstoßen des Stempels, wie gezeichnet, horizontal und miteinander in Flucht sind, während sie beim Hochziehen des Stempels (wie strichpunktiert angedeutet) leicht zusammenklappen. Die Einpackeinrichtung besitzt eine Transportbahn 3, deren horizontale Achse a senkrecht zur Stempelachse b und zur horizontalen Verschiebungsrichtung des Formschiebers 1 verläuft. Längs dieser Bahn 3 ist ein Schieber 4 durch einen nicht gezeichneten Antrieb hin und her bewegbar. Dieser Schieber 4 besitzt einen Steuerblock 4 a, der als Boden dient, an welchem eine nach vorn klappbare Frontwand 4 b, eine leicht nach hinten neigbare Rückwand 4c und je eine nach der Seite abklappbare Seitenwand 4 d angeordnet sind. Die Steuerhebel 4 e zum Betätigen der Front- und Rückwand enden in einer Laufrolle 4 f; diese Laufrolle 4f wirkt mit der Transportbahn 3 zusammen, die im Eingangsabschnitt der Einpackvorrichtung eine Vertiefung 3 a und an ihrem Ende eine steil abfallende Rampe 3 b besitzt. Die Außenseiten der Seitenwände 4 d sind je mit einem Steuernocken4g versehen. Dem Schieber 4 ist ein erstes Falzorgan 5 zugeordnet, das in Richtung der Achse a hin und her bewegbar ist und die eine Falzplatte 5a in Höhe der Oberkante der vertikal gestellten Schieberwände und je einen seitlichen Falznocken ob (nur einer gezeichnet) besitzt. Ebenfalls auf der Höhe der Oberkante der vertikal gestellten Schieberwände ist am MaschinengestellA ein horizontaler, quer über die Transportbahn 3 ragender Rundstab 6 fest angeordnet. Ferner sind am Gestellt beidseits der Transportbahn 3 zwei weitere Falznocken 7 angeordnet Anschließend ist über der Transportbahn 3 ein mittels Rollen 8a auf am Gestell A befestigten Schienen 8b gelagerter Hilfsschieber 8 angeordnet. Dieser Hilfsschieber 8 besitzt eine Deckplatte 8c sowie zwei seitlich der letzteren angelenkte und aus ihrer horizontalen Ruhelage nach unten klappbare Falzklappen 8 d. Die Schwenkachsen der Klappen sind je mittels eines Zahnrades 8 e und einer am Rahmen des Hilfsschiebers 8 geführten Zahnstange 8f, die je mit einem am Gestell befestigten Nocken 8g zusammenwirken, betätigbar.
  • Anschließend an diesen Hifsschieber 8 sind seitlich der Transportbahn 3, d. h. unmittelbar vor deren Rampe 3 b, am Gestell A Falznocken 9 befestigt.
  • Den Abschluß der Einpackvorrichtung nach F i g. 1 bilden zwei seitliche Aufnahmebacken 10, deren Bodenschenkel 10a etwas höher liegt, als die Oberseite der in Horizontallage abgeklappten Frontwand 4 b des Schiebers 4.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einpackvorrichtung ist dabei folgende: Nachdem der Form schieberl an der nicht gezeichneten Einfüllstation gefüllt und an die gezeichnete Ausstoßstation verschoben wurde, nehmen der Stempel2, der Schieber 4 und das Falzorgan 5 die in Fig. 1 gezeigte Lage ein. Die Schieberwände 4d sind ganz nach außen geklappt, und die Schieberwände 4a, 4 b sind leicht nach außen geneigt. Beim anschließenden Abwärtshub des Stempels 2 wird der in der Form befindliche Block (nicht gezeichnet) nach unten auf den inzwischen zugeführten (nicht gezeichneten) Papierbogen und zusammen mit diesem auf den Schieber 4 gestoßen. Die nach außen geneigten Schieberwände 4 a, 4b verhindern dabei ein Anstoßen des Blockes und damit ein Deformieren seiner Kanten. Der Stempel 2 wird sofort wieder nach oben bewegt, wobei er zuerst in der Mitte angehoben wird, so daß seine Randteile den Block unten halten, während sich die untere Stempelfläche einwandfrei vom Block löst, ohne daß dieser klebenbleibt und mitgenommen wird. Den gleichen Zweck könnte auch ein nach oben klappbarer Stempel oder ein um nur eine Seitenkante abkippbarer Stempel erfüllen, so daß in jedem Fall ein kleiner Teil der Stempelfläche auf dem Block liegenbleibt, während sich der größere Rest dieser Fläche vom Block löst, Anschließend wird der Schieber 4 in Bewegung gesetzt; sobald die Rolle4f des Steuergestänges4a aus der Vertiefung 3 a auf die Oberseite der Transportbahn 3 gleitet, werden über dieses Gestänge die Schieberwände 4 a, 4 b in ihre Vertikallage geschwenkt, wo sie das Einpackpapier fest gegen den Block drücken und gleichzeitig dafür sorgen, daß während des Ausstoßens des Blockes aus der Form eventuell an den betreffenden Blockseiten entstandene Deformationen wieder ausgeebnet werden. Der vom U-förmig gefalteten Einpackpapier umfaßte Block liegt jetzt fest zwischen den Schieberwänden 4a, 4 b. Gleichzeitig, d. h. bei noch praktisch stillstehendem Schieber 4, wird das Falzorgan 5 nach vorn geschoben, so daß seine Falzplatte 5 a den hinteren oberen Lappen des Einpackpapiers auf den Block legt, während gleichzeitig die seitlichen Falznocken 5b die hinteren Seitenlappen des Papiers nach vorn auf den Block falten; anschließend wird das Falzorgan 5 wieder in die gezeichnete Ausgangslage zurückbewegt. Der sich weiter bewegende Schieber 4 gleitet unter dem Rundstab 6 durch, der in der Folge den vorderen oberen Lappen des Einpackpapiers auf den Block legt. Gleichzeitig kommen die seitlichen Falznocken 7 zur Wirkung und falten die vorderen Seitenlappen des Papiers auf den Block.
  • Sobald der Schieber 4 unter den seine Ausgangslage einnehmenden Hilfsschieber 8 zu liegen kommt, wird dieser ebenfalls nach vorn bewegt; er gleitet dabei von der höchsten Stelle der Schienen 8 b auf den tiefer liegenden Mittelteil dieser Schienen, so daß sich seine Deckplatte 8 c auf den Block senkt und dort durch einstellbaren leichten Druck eventuelle Unebenheiten ausgleicht. Gleichzeitig sind die Zahnstangen 8f durch die Nocken 8g einwärts gedrückt worden, so daß die Schwenkachsen der Klappen 8d gedreht und damit diese Klappen selbst kurzzeitig nach unten geklappt werden. Dadurch falten diese Klappen die oberen Querlappen des Einpackpapiers nach unten. Beim Weiterbewegen des in dieser Phase sich synchron mit dem Schieber 4 bewegenden Hilfsschiebers8 laufen dessen Rollen 8 a auf (nicht gezeichnete) Erhöhungen der Schienen 8b auf, so daß der Hilfsschieber vom Block abgehoben und stillgesetzt wird. Der Schieber 4 dagegen wird weiterbewegt und passiert dabei die Nocken 9, welche gegen die Nocken 4g der Schieberwände 4 d stoßen und diese Wände in ihre Vertikallage nach oben klappen. Dadurch werden die unteren Querlappen des Einpackpapiers nach oben auf den Block gefaltet, und gleichzeitig ebnen diese Wände4d eventuelle Deformationen der entsprechenden Blockseiten aus.
  • Damit ist der Block fertig eingepackt. Beim Weiterlaufen des Schiebers 4 gleitet die Rolle 4! auf der Rampe 3 b der Transportbahn nach unten, so daß das Gestänge 4e die Front- und Rückwand des Schiebers freigibt, d, h., die Frontwand 4 b klappt nach vorn in ihre Horizontallage, während die Rückwand 4 a nach hinten geneigt wird und sich dabei ebenfalls vom Block löst. Da die Nocken 9 die Seitenwände 4d des Schiebers sofort wieder freigeben, klappen diese nach Passieren der Nocken 9 wieder nach unten, so daß nun der verpackte Block frei auf dem Schieberboden liegt. Wenn nun der Schieber 4 unter die Schenkel 10a der Backen 10 fährt, kommt der Block zum Teil auf die Schenkel 10a zu liegen. Nun wird der Schieber 4 wieder zurückbewegt, wobei die Haftreibung zwischen den Backen 10 und dem Block groß genug ist, um den noch teilweise auf dem Schieberboden liegenden Block festzuhalten. Wenn der Schieber 4 seine gezeichnete Ausgangslage wieder erreicht hat, kann ihm durch den Stempel 2 aus dem inzwischen wieder gefüllten Formschieber 1 ein weiterer Block zugeführt werden, und der beschriebene Arbeitsgang beginnt von neuem.
  • Ein ähnliches Beispiel ist in den Fig. 2 bis 4 dargestellt. In der Ausgangslage liegt auch hier ein Bogen Verpackungspapier an der Ausstoßstelle über der Einpackvorrichtung. Über diesem Bogen befindet sich der die Blockform rechtwinklig zur Papierzuführvorrichtung zur Ausstoßstation transportierende Schlitten 14. Hier wird der in der oben und unten offenen Form 15 befindliche Block (nicht gezeichnet) mittels eines Stempels 16 nach unten auf den Bogen 4 und zusammen mit diesem auf den Schieber 17 der Einpackvorrichtung gestoßen. Der Stempel 16 besitzt einen Schaft 18, an welchem die z. B. einen Prägeeinsatz tragende Stempeiplatte 19 befestigt ist. Mittels Kopfbolzen 20 ist an dieser Platte 19 eine Rahmenplatte 21 relativ beweglich befestigt.
  • Wenn der Stempel wieder hochgefahren wird, löst sich vorerst nur die Platte 19 mit dem Prägeeinsatz vom Block, während die Rahmenplatte 21 unter ihrem Eigengewicht noch gegen den Block drückt und erst beim weiteren Hochfahren des Stempels ebenfalls abgehoben wird. Damit ist ein Kleben des Stempels am Block und unerwünschtes Hochheben des letzteren vermieden.
  • Die Form 15 ist gemäß Fig. 4 auswechselbar in einen Schlitz 22 des Schlittens 14 eingesetzt und mittels eines Endeinsatzes 23, der durch eine Schwenkklinke 24 fixierbar ist, im genannten Schlitz arretiert.
  • Der so mit dem ihn U-förmig umschließenden Bogen nach unten gestoßene Block gelangt dabei auf den Schieberl7. Dieser Schieber besitzt einen Boden, eine feste Frontwand 17 a und eine, wie in F i g. 3 a gestrichelt angedeutet, aus einer Schräglage in die Schließlage kippbare Rückwand 17 b. Dieser Schieber 17 liegt in seiner in Fig. 2 a und 3 a gezeigten Ausgangslage zwischen den Armen eines Hilfsschlittens 15, der eine Falzplatte26 und zwei seitliche Falzhebel 27 besitzt. Vor dem Schieber 17 und über dem letzteren ist ein Hilfsschieber 28 gelagert.
  • In diesem Hilfsschieber 28 sind zwei nach unten klappbare Falzklappen 29 gelagert, die mit Steuernocken 30 versehen sind. Zum Zusammenwirken mit diesen Steuernocken 30 sind an einem Träger 31 befestigte Steuerkurven 32, 33 vorgesehen. Im Längsabstand von diesen Steuerkurven sind seitlich des Verschiebeweges des Schiebers 17 ortsfeste Falznocken 34 angeordnet, und anschließend an die letzteren sind aus einer horizontalen, unwirksamen Lage (F i g. 2 b, 3b) in eine vertikale Wirkungslage schwenkbare Falzlappen 35 gelagert, welche mit Steuernocken 36 versehen sind.
  • Beim Betrieb der Maschine wird zuerst der Hilfsschlitten 25 bei stillstehendem Schieber 17 nach vorn geschoben, wodurch die Platte 26 den hinteren oberen Papierlappen nach vorn auf den Block legt; wenn beim Vorschieben des Hilfsschlittens 25 die nach innen vorstehenden Hebel 27 gegen den Schieber 17 stoßen, werden diese Hebe127 in Pfeilrichtung gemäß F i g. 2 a nach vorn geschwenkt; sie falzen dabei die hinteren Seitenlappen nach vorn. Anschließend bleibt der Hilfsschlitten 25 stehen, während sich der Schieber 17 nach vorn bewegt. Er fährt dabei unter den Hilfsschieber 28, wodurch der vordere obere Papierlappen auf den Block zurückgelegt wird; dabei stößt die Frontseite des Schiebers 17 gegen einen Mitnehmer 37 des Hilfsschiebers 28 (strichpunktierte Lage in Fig. 2 a, 3 a), so daß der Hilfsschieber mit dem Schieber nach vorn bewegt wird. Dabei stoßen die Nocken 30 der Klappen 29 gegen den Steuernocken 32, was ein Abklappen der Klappen 29 zur Folge hat, so daß die oberen Längslappen des Papiers nach unten auf den Block geklappt werden.
  • Anschließend treffen die Nocken 30 der Klappen 29 auf die Steuernocken33, wodurch die Klappen29 wieder in Horizontallage geklappt werden. Anschließend bewegt sich der Schieber 17 an den festen Falznocken 34 vorbei, wodurch die vorderen Seitenlappen des Papiers nach hinten geklappt werden.
  • Anschließend passiert der Schieber 17 die schwenkbaren Steuerklappen 35; sobald der Frontteil 17 c des Schiebers 17 gegen die Nocken 36 stößt, werden die Klappen 35 hochgeklappt, wodurch auch die unteren Längslappen des Papiers nach oben gegen den Block geklappt werden. Der Schieber schiebt anschließend den nun fertig eingeklappten Block aus dem Arbeitsweg der Maschine.
  • Es versteht sich, daß alle Einzeloperationen der Maschine zwangläufig, z. B. mittels Kuvenscheiben, gesteuert werden, so daß diese Operationen in der gewünschten Reihenfolge im Arbeitstakt der Maschine aufeinanderfolgen.
  • Auch hier können die Faltoperationen zufolge der reibungslos erfolgenden Klappbewegungen verschiedener Falzwerkzeuge und zufolge des Mitlaufens des Hilfsschiebers auch bei kleinen Blöcken nicht zu Blockdeformationen führen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Formen und Verpacken von Blöcken aus knetbarer Masse, mit einem horizontal beweglichen Formschieber und einem zugeordneten, vertikal arbeitenden Füllstempel, ferner mit einer horizontal, aber senkrecht zur Formverschieberichtung beweglichen Zuführvorrichtung zur Zufuhr von Verpackungsmaterial unter die Ausstoß stelle des Formschiebers sowie mit einer Einpackvorrichtung mit horizontal und unter der Zuführvorrichtung für Verpackungsmaterial angeordnetem Einpackschieber, der wenigstens eine abklappbare Seitenwand aufweist und der gegenüber ortsfesten Falteinrichtungen verschiebbar ist, dadurch gekennzeichn e t, daß die Einpackvorrichtung einen über dem mit drei weiteren abklappbaren Seitenwänden (4b, 44 versehenen Einpackschieber (4) parallel zu diesem bewegbaren und bis zur Höhe der Seitenwände des Einpackschiebers absenkbaren Hilfsschieber (8) mit zwei Seitenklappen (8 d) aufweist, die um zur Verschieberichtung des Schiebers parallele Achsen aus einer unwirk- samen Horizontallage in eine vertikale Wirkungslage zum Anliegen an den Seitenflächen des Blockes schwenkbar sind, zwecks Abklappens der oberen Längslappen auf den Block, und zwar vor dem Hochklappen des unteren Längslappens, wobei ortsfeste Steuermittel (8 g) vorgesehen sind, welche beim Bewegen des sich mit dem Einpackschieber (4) mitbewegenden Hilfsschiebers (8) die Seitenklappen (84 aufeinanderfolgend zuerst nach unten und dann wieder nach oben klappen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstempel (2) aus zueinander beim Abheben des Stempels vom Block nach unten schwenkbaren Teilen (2a, 2b) besteht.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (2) eine Rahmenplatte mit vertikal relativ zu ihr beweglichem Prägeeinsatz aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nt 284431, 1 045 309; britische Patentschrift Nr. 669 097.
DEP1269A 1963-10-09 1964-10-02 Maschine zum Formen und Verpacken von Bloecken aus knetbarer Masse Pending DE1269562B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE284431C (de) *
GB669097A (en) * 1949-01-27 1952-03-26 Jakes John H Improvements in or relating to wrapping machines
DE1045309B (de) * 1956-02-15 1958-11-27 Alofin Verwaltungs & Finanzier Einrichtung zum Verpacken von Bloecken aus knetbaren Massen

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