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DE1269453B - Beizanlage fuer Tafelbleche - Google Patents

Beizanlage fuer Tafelbleche

Info

Publication number
DE1269453B
DE1269453B DEP1269A DE1269453A DE1269453B DE 1269453 B DE1269453 B DE 1269453B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269453 A DE1269453 A DE 1269453A DE 1269453 B DE1269453 B DE 1269453B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pickling
trough
sheets
webs
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine AG
Original Assignee
Voestalpine AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voestalpine AG filed Critical Voestalpine AG
Publication of DE1269453B publication Critical patent/DE1269453B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G3/00Apparatus for cleaning or pickling metallic material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

  • Beizanlage für Tafelbleche Um bei warmgewalzten Tafelblechen eine hohe Oberflächengüte zu erzielen, wird im steigenden Maß eine Beizbehandlung der Bleche vorgenommen. Bei einer bekannten Vorrichtung werden die Bleche in korbartige Träger (sogenannte Beizkörbe) eingebracht und die Körbe dann mit Hilfe von Kränen in die Beiztröge abgesenkt. Um eine innige Berührung der Blechflächen mit der Beizflüssigkeit zu erzielen, werden die Körbe mit den Blechen im Beizbad bewegt. Je nach Ausführungsart können dabei die Bleche stehend oder liegend in den Körben angeordnet werden. Für das Bewegen der Körbe mit den Blechen durch das Beizbad ist schon eine Transportvorrichtung vorgeschlagen worden, die mehrere, paarweise vorgesehene Schienen umfaßt, welche in parallelen Ebenen bewegt und mittels gegeneinander versetzter Kurbel- oder Exzenterantriebe betätigt werden und die Beizkörbe abwechselnd erfassen, so daß diese in einer ununterbrochenen, aus einer Anzahl von aneinandergereihten Schleifen bestehenden Bewegung durch das Bad geführt werden. Bei diesen Schaukelbeizen lassen sich nur verhältnismäßig kleine Durchsatzmengen erzielen, und es ist ein hoher Aufwand an Handbedienung für das Einordnen der Bleche in die Beizkörbe erforderlich. Da die Beizkörbe selbst zumindest zum Großteil mit den Bädern und deren Dämpfen in Berührung kommen, sind sie starken Korrosionseinflüssen ausgesetzt. Um eine längere Verwendungsmöglichkeit der Beizkörbe zu ermöglichen, wurde schon vorgeschlagen, sie aus mehreren U-förmigen Bügeln zusammenzusetzen, deren den Korbboden bildende Stege, die einer besonders starken Korrosion ausgesetzt sind, ausgewechselt werden können. Auch für die Exzentertriebe bei Schaukelbeizen und deren Lagerungen ergibt sich bei diesen Beizen eine starke Korrosionseinwirkung.
  • Es sind auch schon kontinuierlich arbeitende Beizanlagen für Tafelbleche bekannt, bei denen die Bleche einzeln hintereinander durch die Beiztröge transportiert werden. Für den Transport der Bleche durch den oder die Beiztröge sind dabei Kettenförderer, auf deren Transportketten die Bleche aufgelegt werden, oder Längsschienen mit aufgesetzten Kugelbahnen, auf welchen die einzeln zugeführten, durch von oben in das Bad tauchende Antriebswalzen fortbewegten Bleche laufen, bekannt. Andere Vorrichtungen sehen teilweise im Bad angeordnete Rollengänge vor. Schließlich ist auch eine kontinuierlich arbeitende Beizanlage bekannt, bei der als Förderer kammartige, weiterbewegbare übertrager vorgesehen sind, in welche die Bleche stehend eingeordnet werden. Die letztere Ausführung ist wegen der sonst zu großen Gesamthöhe der Anlage nur für schmale Blechplatten geeignet. Bei allen kontinuierlich arbeitenden Beizanlagen werden die im Bad bewegten Teile, wie die Ketten, Rollengänge oder Kugelbahnen der Fördereinrichtungen, selbst dann, wenn sie aus säurefestem Material hergestellt sind, von der mit ihnen immer wieder in Berührung kommenden Beizflüssigkeit angegriffen, so daß größere Reparaturen notwendig werden, die ein Stillsetzen der ganzen Anlage erforderlich machen. Bei den meisten bekannten Beizanlagen liegen die Bleche mit bestimmten Stellen bzw. in bestimmten Bahnbereichen während der Behandlung an Stützteilen auf, so daß sich die Beizung an diesen Auflagestellen nicht voll auswirken kann und sich dort eine Herabsetzung der Oberflächengüte ergibt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, unter Beseitigung der aufgezeigten Nachteile eine Beizanlage für Tafelbleche zu schaffen, die weitgehend störungsunempfindlich ist, einen kontinuierlichen Beizbetrieb zuläßt und die Erzielung einer hohen Oberflächengüte ermöglicht.
  • Ausgehend von einer Beizanlage für Tafelbleche mit über Exzentertriebe oder dergleichen antreibbaren, gegeneinander auf ihren Bewegungsbahnen versetzten Förderern, die die Bleche einander weiterreichen und liegend in einer aus a.neinandergereihten Schleifen bestehenden Bahn durch einen Beiztrog fördern, besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die in an sich bekannter Weise die Form von etwa U-förmigen Bügeln, deren Horizontalstege Auflagen für die Bleche bilden, aufweisenden Förderer von oben abstandsweise und in Förderrichtung hintereinander in den Beiztrog hängen und an den aus dem Trog herausragenden Enden der den Durchlaufweg der einzelnen Bleche seitlich begrenzenden Schenkel der Bügel die Exzentertriebe od. dgl. angreifen.
  • Wie erwähnt, soll die erfindungsgemäße Beizanlage kontinuierlich arbeiten. Jeder Bügel hat beim Durchlauf eines Bleches, das jeweils auf mehreren Bügeln aufliegt, nur eine verhältnismäßig geringe Belastung aufzunehmen. Die Bügel stellen einfache Bauteile, die keine miteinander im Bereich der Badflüssigkeit im Eingriff stehenden oder gegeneinander verstellbaren Teile aufweisen, dar, so daß die Funktion der Förderanlage durch Korrosionsschäden an den Bügeln nicht beeinträchtigt ist und Reparaturen erst dann notwendig werden, wenn ein Bügel so weit beschädigt ist, daß er unter der Belastung durch das Blech zu Bruch geht. Bei kräftiger Dimensionierung der Bügel wird dieser Fall kaum eintreten. Die Exzentertriebe können vor Korrosionseinflüssen weitgehend geschützt angebracht werden. Beim Durchlauf kommen die einzelnen Bügel nacheinander jeweils nur kurzzeitig und auch da mit verschiedenen Stellen der Bleche in Eingriff, so daß die gesamte Blechoberfläche von der Beizflüssigkeit ausreichend bespült wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Beiztrog mit einem in ihn hineinreichenden, vorzugsweise mit Magnetrollen versehenen Rollengang zum Abziehen der einzelnen Bleche von einem auf einem Hubtisch lagernden Blechstapel und Abwerfen auf die Bügelstege versehen, wobei die im Trog befindlichen Rollen des Rollenganges erhöht über den Stegen und zwischen den Schenkeln der Bügel angeordnet sind. Diese Ausbildung ermöglicht praktisch eine völlige Mechanisierung des Beizverfahrens mit der erfindungsgemäßen Beizanlage. Dabei ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung noch am Trogende ein Hubrechen für die Bleche angeordnet, der mit seinen Stäben zwischen aufeinanderfolgenden Stegen eingreift und dem ein über den Stegen angeordneter, aus dem Beiztrog führender Rollengang, der vorzugsweise aus magnetischen Rollen besteht, nachgeordnet ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 schematisch eine Beizanlage im Längsschnitt durch ihre Tröge, F i g. 2 als Detail zwei Förderbügel mit einem Stück des Fördertroges im Schnitt und F i g. 3 einen Förderbügel in Ansicht.
  • In einen teilweise mit Beizflüssigkeit gefüllten Beiz= trog 1, der nach oben hin durch einen Deckel 2 abgeschlossen ist, hängen von oben her abstandsweise U-förmige Bügel 3, 4, deren Schenkel 3 durch öffnungen 5 des Deckels 2 nach außen geführt sind. Die Öffnungen 5 sind durch Gummihauben 6 abgedichtet. Oberhalb des Deckels 2 ist jeder Schenkel 3 mit einem Exzentertrieb 7 verbunden, der jeweils zwei synchron umlaufende Exzenter 8 aufweist. über diese Exzentertriebe werden die Bügel 3, 4 angetrieben, so daß ihre in das Bad 9 tauchenden Stege 4 in F i g. 2 angedeutete Kreisbahnen 10 beschreiben. Beim Ausführungsbeispiel sind aufeinanderfolgende Bügel hinsichtlich der Lage ihres Steges auf seiner Kreisbahn 10 um 180° gegeneinander versetzt. Vor dem Beiztrog 1 ist ein Hubtisch 11 vorgesehen, auf dem ein Stapel noch ungebeizter Bleche 12 liegt. Durch Anheben des Hubtisches 11 gelangt jeweils das oberste Blech 12 mit Magnetrollen 13 eines Rollenganges in Eingriff, wird von diesen erfaßt, vom Stapel abgezogen und über eine nicht dargestellte Öffnung des Troges ins Innere des Troges befördert, wo es abgeworfen wird, so daß es auf die eben oben befindlichen Stege 4 der einen synchron umlaufenden Bügelgruppe fällt. Das Blech wird nun der Kreisbahn der Stege 4 folgend bogenförmig weiterbewegt, bis es an der tiefsten Stelle seiner Bahn von den Bügeln der vorher nicht in Eingriff befindlichen Bügelgruppe erfaßt und nun der Kreisbahn dieser Bügelgruppe folgend weiterbewegt wird. Das Blech führt somit eine in F i g. 2 ebenfalls angedeutete Wellenbewegung 16 aus und wird dabei sozusagen von Bügel zu Bügel weitergereicht, wobei sich eine gute Bespülung seiner gesamten Oberfläche durch die Beizflüssigkeit ergibt.
  • Sobald das Blech das Ende des Beiztroges 1 erreicht hat, wird es mit Hilfe eines Hubkammes 14, dessen Zinken 15 zwischen den Kreisbahnen benachbarter Bügel 3, 4 eingreifen, dessen Längsträger aber außerhalb der Bügelschenkel 3 liegen, zu einem weiteren Magnetrollengang 17 angehoben und mit dessen Hilfe aus dem Beiztrog herausbefördert. Vom Rollengang 17 werden die Bleche 12 innerhalb eines weiteren Troges 18 auf einen Rollengang 19 abgeworfen und mit diesem zwischen Waschdüsen 20 od. dgl. hindurchbefördert, bis sie schließlich mittels eines Rechens 21 abermals zu einem Magnetrollengang 22 angehoben und von diesem neuerlich in einem Stapel auf einen Hubtisch 23 abgelegt werden.
  • Beim Ausführungsbeispiel wurde nur ein Beiztrog 1 und ein Waschtrog 18 veranschaulicht. Es können aber naturgemäß jeweils mehrere derartige Behälter hintereinander im Durchlaufweg der einzelnen Bleche vorgesehen werden, wobei auch allenfalls auf einen Beiztrog jeweils ein Waschtrog folgen kann. Die Rollen der einzelnen Rollengänge 13, 17, 19, 22 können, soweit sie korrodierenden Flüssigkeiten bzw. Dämpfen ausgesetzt sind, mit einem Schutzüberzug versehen sein.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Beizanlage für Tafelbleche mit über Exzentertriebe od. dgl. antreibbaren, gegeneinander auf ihren Bewegungsbahnen versetzten Förderern, die die Bleche einander weiterreichen und liegend in einer aus aneinandergereihten Schleifen bestehenden Bahn durch einen Beiztrog fördern, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise die Form von etwa U-förmigen Bügeln (3, 4), deren Horizontalstege (4) Auflagen für die Bleche bilden, aufweisenden Förderer von oben abstandsweise und in Förderrichtung hintereinander in den Beiztrog (1) hängen und an den aus dem Trog herausragenden Enden der den Durchlaufweg der einzelnen Bleche seitlich begrenzenden Schenkel (3) der Bügel die Exzentertriebe (7, 8) od. dgl. angreifen. z. Beizanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beiztrog (1) mit einem in ihn hineinreichenden, vorzugsweise mit Magnetrollen (13) versehenen Rollengang zum Abziehen der einzelnen Bleche von einem auf einem Hubtisch (11) lagernden Blechstapel und Abwerfen auf die Horizontalstege (4) versehen ist, wobei die im Trog befindlichen Rollen des Rollenganges erhöht über den Stegen (4) und zwischen den Schenkeln (3) der Bügel (3, 4) angeordnet sind. 3. Beizanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Trogende ein Hubrechen (14) für die Bleche angeordnet ist, der mit seinen Stäben (15) zwischen aufeinanderfolgenden Stegen (4) eingreift und dem ein über den Stegen angeordneter, aus dem Beiztrog (1) führender Rollengang (17), der vorzugsweise aus magnetischen Rollen besteht, nachgeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 080; britische Patentschrift Nr. 436 222; Auszüge deutscher Patentanmeldungen, Vol. 19, 4. 5. 1948, R 119 703 VI a.
DEP1269A 1961-12-12 1962-09-06 Beizanlage fuer Tafelbleche Pending DE1269453B (de)

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DE1269453B true DE1269453B (de) 1968-05-30

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ID=3687965

Family Applications (1)

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DEP1269A Pending DE1269453B (de) 1961-12-12 1962-09-06 Beizanlage fuer Tafelbleche

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB436222A (en) * 1934-04-03 1935-10-03 Saml Davies Alexander Engineer Improvements in or relating to machines for pickling, scrubbing and swilling metal plates
DE1008080B (de) * 1953-02-13 1957-05-09 Siegener Akt Ges Fuer Eisenkon Vorrichtung zum Beizen von Blechen und Platten

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB436222A (en) * 1934-04-03 1935-10-03 Saml Davies Alexander Engineer Improvements in or relating to machines for pickling, scrubbing and swilling metal plates
DE1008080B (de) * 1953-02-13 1957-05-09 Siegener Akt Ges Fuer Eisenkon Vorrichtung zum Beizen von Blechen und Platten

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