DE126920C - - Google Patents
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- DE126920C DE126920C DE1901126920D DE126920DA DE126920C DE 126920 C DE126920 C DE 126920C DE 1901126920 D DE1901126920 D DE 1901126920D DE 126920D A DE126920D A DE 126920DA DE 126920 C DE126920 C DE 126920C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/02—Cutting match splints
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVl 126920 KLASSE 78«.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zündholzmaschinen derjenigen Art, bei welcher
bündel- oder reihenweise zusammengelegte Fournierstreifen von der Dicke eines Zühdholzspanes
oder -Splintes und von einer Breite, die der Länge des Spanes entspricht, in solche
Späne oder Splinte geschnitten und die Splinte alsdann fertig zum Eintunken in eine Förderkette
bezw. in gelochte Tauchplatten eingeführt werden. Die Erfindung besteht gegenüber den
bisher bekannten Maschinen dieser Art im Wesentlichen darin, dafs die Fournierstreifen
hochkantig und parallel zu einander dem die Späne abschneidenden Messer zugeführt werden,
so dafs dieses die Streifen von Kante zu Kante durchschneidet und dafs alsdann die abgetrennten
Splinte, welche hierbei in eine hinter dem Messer befindliche Führungsplatte,
die mit entsprechenden Nuthen oder Schlitzen zur Aufnahme je eines Splintes versehen ist,
gelangt sind, aus dieser Führungsplatte heraus mittelst eines parallel zum Messer beweglichen
Kammes oder Stöfsers, dessen Zähne je in eine Nuth der Führungsplatte treffen, während
des Rückhubes des Messers in die Löcher der üblichen Tauchplatte hineingestofsen werden.
Dabei hält das Messer, nachdem es eine Reihe von Splinten abgetrennt hat, letztere
zwischen sich und der Führungsplatte so lange fest, bis der Kamm die Splinte in den Träger
getrieben hat.
Die Zeichnung veranschaulicht eine derartige Maschine als Ausführungsbeispiel.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein verticaler Längsschnitt;
Fig. 3 ist ein verticaler Querschnitt nach der Linie 3-4 von Fig. 2 und zeigt den in Fig. 3
rechten Theil der Maschine;
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach derselben Linie wie Fig. 3 und zeigt.den in Fig. 3 linken
Theil der Maschine;
Fig. 5 zeigt einen Theil des Längsschnitts in gröfserem Mafsstabe, aus welcher der wichtigste
Theil der Maschine, nämlich die Schneide- und Festhaltevorrichtung, ersichtlich ist.
Die Maschine erhält ein geeignetes Gestell, so dafs die Theile möglichst fest gelagert sind;
nach der Darstellung besteht dieses Gestell aus dem Aufbau 10, auf welchem der Körpertheil
11 der Maschine gelagert ist, und den beiden Seitentheilen, welche durch Querstreben
12 verbunden sind.
In dem oberen Theil der Maschine sind zwei verticale Führungen, durch die Seitenstangen
13 und die mittlere Stange 14 gebildet,
vorgesehen, die Seitenstangen 13 sind dabei in üblicher Weise horizontal einstellbar, so dafs
sie für die beiden vertical auf- und abgehenden Kreuzköpfe 15 und 16 genau passend
hergerichtet werden können. Der Kreuzkopf 1 5 ist an den Enden durch Lenkstangen 17 mit
den Kurbelzapfen 18 der Scheiben 19 verbunden. Die Scheiben 19 sind an einer Welle 20
befestigt, die quer in dem Maschinengestell gelagert ist und der Antrieb derselben erfolgt
durch die Zahnräder 21, 22, mit welcher die Treibwelle 23 in Verbindung steht, die wieder-
um durch eine Scheibe 24 oder eine andere geeignete Antriebsvorrichtung Antrieb erhält.
Der Kreuzkopf 16 wird mittelst der Hebel 25 auf- und abbewegt, die an den Enden
der Kreuzköpfe angelenkt und bei 26 auf dem Maschinengestell 11 drehbar gelagert sind; die
Hebel 25 stehen dabei durch Stangen mit den Gleitstangen 28 in Verbindung, von denen
jede mit einem erweiterten Theil 29 versehen ist, der eine Curvennuth 30 von wesentlich
halbkreisförmiger Form erhält. Diese Nuth nimmt den Stift 31 eines Rades oder einer
Scheibe 32 auf der Vorgelegewelle 33 auf. Die Welle 33 ist parallel zu den Wellen 20
und 23 gelagert; sie erhält ein Zahnrad 34, welches mit dem Zahnrade 22, wie vorher
angegeben, in Eingriff steht und durch dasselbe angetrieben wird.
Die Gleitstangen 28 werden in geeigneten Führungen 35 und 36 prismatisch geführt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, macht der Kreuzkopf 15 eine regelmäfsige Auf- und Abwärtsbewegung,
während die Bewegung des Kreuzkopfes 16 eine unregelmäfsige ist. Es ist
zu bemerken, dafs während jeder halben Umdrehung der Welle 33 sich die Gleitstangen 28
in Ruhe befinden; wenn indessen der Zapfen oder Stift 31 den geraden Theil der Curvennuth
30 trifft, so werden die Gleitstangen schnell hin- und herbewegt und die Bewegung
auf den Kreuzkopf 16 übertragen.
Wie noch in Folgendem zu erörtern sein wird, trägt der Kreuzkopf 15 das Messer zum
Schneiden der Splinte, während der Kreuzkopf 16 den Auswurf kamm trägt. Die Theile
sind so bemessen, dafs der den Kamm tragende Kreuzkopf sich in derselben Zeit nach oben
und unten bewegt, in welcher der Kreuzkopf 15 und sein Messer die Bewegung nach
oben ausführt.
Der Kreuzkopf 15 trägt ein flaches dünnes
Messer 37, das sich über die Fläche des Messerblocks 38,41 nach unten bewegt. Dieser
Messerblock dient den Fournieren auch als Führung, wie noch zu beschreiben ist; um indessen
keine Unklarheiten in der Bezeichnung herbeizuführen, soll er in Folgendem als Messerblock
bezeichnet werden. Er ist quer in der Maschine angeordnet, wie aus Fig. 4 ersichtlich
ist, und an den Seitentheilen des Maschinengestelles abnehmbar befestigt und mit einer
Reihe von verticalen Schlitzen 39 ausgestattet, die je eine derartige Gröfse haben, dafs die
Fournierstreifen durch die Schlitze hindurchgestofsen werden können.
Der Messerblock 38 erhält Streifen 38 s, durch welche die Schlitze 39 gebildet -werden,
wobei die Streifen 38a in die Führungsrippen 43 des Speisetisches 42 eingelassen
sind, um eine Fortsetzung dieser Führungsrippen zu bilden, und gleichzeitig den Messer
block zu versteifen. Der Messerblock kann der Bequemlichkeit wegen aus zwei Theilen
hergestellt werden, wobei der obere Theil 41 (Fig. 2) genau wie der untere Theil mit
Schlitzen versehen wird; diese Anordnung hat die Aufgabe, die Herausnahme des Messerblocks
zu erleichtern, wenn dies aus irgend einem Grunde sich als nothwendig herausstellen
sollte. Das Messer 37 gleitet dicht an den Oberflächen der Streifeu 38* des Messerblocks
entlang, so dafs die Enden des Fournierstreifens glatt abgeschnitten werden, wenn er
durch die Schlitze 39 hindurchgetreten ist. Es ist besonders auf die bezügliche Anordnung
des Messers 37 gegenüber dem geschlitzten Messerblock hinzuweisen. Es scheint hierin
eine nur geringe Abweichung von der üblichen Schneidevorrichtung zu liegen, dieselbe ist indessen
aus folgendem Grunde als wesentliche Aenderung anzusehen. Der übliche Weg, Fourniere in Splinte oder Spänchen zu schneiden,
ist, dafs ein Messer gegen die Seite des Fourniers anstatt gegen die Kante desselben
trifft. Geschieht dies, so hat sich aus deri jahrelangen Versuchen der Erfinderin herausgestellt,
dafs das Schneiden nicht unbedingt glatt und nur unter den gröfsten Schwierigkeiten
ausgeführt werden kann; aufserdem ist es praktisch unmöglich, ein einzelnes Messer
in dieser seitlichen Anordnung eine ganze Reihe von Fournierstreifen abschneiden zu
lassen. Wird indessen der Holzblock und das Messer so angeordnet, dafs letzteres auf die
Kante der Streifen trifft und von Kante zu Kante abschneidet, so hat das Messer die Wirkung
eines Hobels und schneidet sehr glatt. Es ermöglicht sonach diese Anordnung, dafs
nur ein Messer die ganze Arbeit verrichtet, während die andere in Bezug genommene Anordnung
eine Mehrzahl von Messern zur Bedingung macht und trotzdem nur eine unvollkommene
Arbeit leistet. Die Vorrichtung nach vorliegender Erfindung ist besonders geeignet,
die Späne oder Splinte in den Führungsschlitzen 53 genau festzuhalten, wie dies noch
näher ausgeführt werden soll.
Die Maschine erhält einen Zuführungstisch 42 vor dem Messer, der an dem Maschinengestell
beweglich befestigt ist und parallele und verticale Rippen 43 erhält, zwischen denen die
Fournierstreifen hochkantig geführt werden. Die Zuführung wird durch die Zuführungsoder Speiserollen 44 an dem einen und die
Zuführungsrollen oder -Walzen 45 und 45 s
an dem entgegengesetzten Ende des Tisches bewerkstelligt. Diese Zuführung bietet an sich
nichts Neues. Die Rollen oder Walzen kufen alle frei mit Ausnahme der . Walze 45 a, die
ein Gesperre erhält, das geeignet ist, die Streifen schrittweise genau um die Dicke eines
Zündholzsplintes bei jedem Schritt vorzuführen.
Die Schaltung der Walze 45 a wird folgendermafsen
bewerkstelligt: An einem Ende der Welle der Walze 45 a (Fig. 5) ist ein
Schaltrad 47 angebracht, das durch eine Klinke 48 gedreht wird; diese Klinke ist an
dem Ende des Hebels 49 angebracht, der lose auf der vorgenannten Welle drehbar ist und
der Länge nach einen Schlitz erhält, so dafs sein Hub eingestellt werden kann. Der Hebel
ist mit einem Schieber 50 beweglich verbunden, der hin und her bewegt wird und der
dadurch den Hebel 49 und die damit verbundene Klinke bezw. das Schaltrad bewegt Die Einrichtung ist im Einzelnen in der Zeichnung
nicht dargestellt, da die Schaltung auch in anderer Weise bezw. durch andere bekannte
Mittel veranlafst werden kann.
In Folgendem soll die Vorrichtung zur hin- und hergehenden Bewegung der Platte 50
näher erörtert werden:
Unmittelbar hinter dem Messerblock 38 ist eine Führungsplatte 51 vorgesehen, die an dem
Maschinengestell abnehmbar befestigt ist. Diese Führungsplatte ist dabei zweckmäfsig oben abgeschrägt,
wie bei 52 in Fig. 2 und 5 veranschaulicht, und die Oberfläche dieser Führungsplatte
ist nach dem Messerblock hin vertical geschlitzt, wie bei 53 ersichtlich; die Schlitze stimmen dabei mit den Schlitzen 39
des Messerblocks überein. Die Tiefe der Schlitze 53 ist gleich der Dicke der Zündholzsplinte,
so dafs das niedergehende Messer die Hölzer abtrennt, in die Schlitze hineindrückt
und die abgetrennten Splinte zwischen sich und dem Boden der Schlitze so lange festhält,
bis der niedergehende Kamm 54 die Splinte nach unten in die darunter liegende Platte 56
eintreibt. Der Kamm 54 kann mit seinen Zähnen in die Schlitze 53 der Führungsplatte
greifen und jeder Zahn ist verstärkt und oben schräg ausgebildet, wie bei 55 dargestellt, um
in den abgeschrägten Raum 52 der Führungsplatte hineinzupassen. :
Es kann natürlich die Schneide- und Auswerfvorrichtung nach der vorstehenden Beschreibung
so eingerichtet werden, dafs sie Zündholzsplinte in mannigfach übliche Formen von Trägern abgiebt; es empfiehlt sich indessen,
eine gewöhnliche ebene Platte 56 zu verwenden, die, wie aus Fig. 4 ersichtlich, durchlocht ist, um die Enden der Splinte aufzunehmen,
wobei die Löcher den Schlitzen 53 der Führungsplatte entsprechen müssen. Wie
vorstehend beschrieben, wird eine ganze Reihe dieser Platten 56 durch die Maschine hindurchgeführt,
wobei die Platten auf einer Führung 56 a laufen. Die Platten sind nach der
Darstellung nicht mit einander gelenkig verbunden; sie können indessen für den Fall,
dafs dies als zweckmäfsig erscheinen sollte, verbunden werden, wenn sie durch die Maschine
laufen, um mit irgend einer geeigneten Tunkvorrichtung in Verbindung gebracht zu
werden.
Die Vorrichtung zur Zuführung der Platten ist folgende: Jede Platte 56 erhält an entgegengesetzten
Seiten Zähne 56*, welche mit den Schaltklinken 57 in Eingriff treten, und
letztere werden durch die Gleitplatten oder Schieber 50 nach rück- und vorwärts bewegt,
an denen sie befestigt sind und wie bereits in dem Vorhergehenden beschrieben worden ist.
Die Gleitplatten 50 sind je an einem Schieber 58 (Fig. 3) befestigt, der in einer Führung
sich nach rück- und vorwärts bewegt, die durch Schienen oder Platten 59 gebildet ist.
Dabei sind diese Platten auf der inneren Seite des Lagers 11, wie aus der Zeichnung (Fig. 4)
ersichtlich ist, einstellbar. Auf der Welle 20, nahe den gegenüberliegenden Seiten der Maschine,
sind Curvenscheiben 60 angeordnet, in deren Curvennuthen, wie durch punktirte Linien angegeben, Stifte oder Rollen 61 der
üblichen Art an den Gleitstangen oder Platten 58 laufen. Bei dieser Einrichtung werden bei
jeder Umdrehung der Welle 20 die Gleitstangen 58 und die Gleitplatten oder Schieber
50 nach rück- und vorwärts bewegt und die Platten 56 bei jedem Hub der Gleitplatte
oder des Schiebers 50 mittels der Klinke 57 und der Zähne 56 b weitergeschaltet. Es
können natürlich mannigfache Ausführungsformen einer Zuführungsvorrichtung Verwendung
finden, die ebenso wie die beschriebene das Wesen der Erfindung nicht beeinflussen.
Die Platten 56 sind von einer Gröfse, dafs sie bequem gehandhabt werden können, so
dafs nötigenfalls die Splinte von Hand getunkt werden können. Zu diesem Zwecke
werden, da verschiedene Platten .56 gleichzeitig in der Maschine vorhanden sind (Fig. 2), Vorrichtungen
getroffen, um die erste Platte ebenso wie die zweite zuzuführen. Zu diesem
Zwecke wird der zweite Satz von Gleitplatten 50 a (Fig. 2) nahe dem vorderen Theil
der Maschine angeordnet und diese Platten werden mit Klinken 57" versehen, welche in
die Sperrzähne 56* eingreifen. Die Gleitplatten
oder Schieber 50 a sind mit den Gleitplatten
50 durch Zugstangen 65 verbunden, so dafs die beiden Satz Schieber gemeinsam hin- und herbewegt werden.
Um eine etwaige Rückwärtsbewegung der Platte 56 auszuschliefsen, werden gewöhnlich
Sperrklinken 62 verwendet, welche in die Sperrzähne 56 b greifen; diese sind bei 63 drehbar
angebracht und werden durch Federn 64 im Eingriff mit den Zähnen der Tunkplatten
gehalten.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Eine Reihe von Fournierstreifen wird zwischen
die Rippen 43 des Zuführungstisches 42
gelegt, wobei sie, wie beschrieben, mit ihren Kanten nach oben und parallel zu einander
gehalten werden. Diese Streifen werden durch die Zuführungswalzen oder -Rollen 44 und 45
durch die Schlitze 39 des Messerblocks 38, 41 vorgeführt. Die Zuführungswalzen schieben die
Streifen in die Schlitze 53 der Zuführungsplatte 5 ι gerade um die Dicke eines Zündholzsplintes
vor, worauf das Messer 37 niedergeht, dabei die Splinte von den Enden der Fournierstreifen
abtrennt und die abgetrennten Splinte in die Schlitze 53 hineindrückt, wodurch die Schlitze mit Splinten ausgefüllt werden.
Während des Niederganges des Messers 37 befindet sich der Auswerf kamm 54 in Ruhe;
sobald das Messer, indessen seinen Hub nach oben beginnt, macht der Kamm 54, der durch
den Schubcurven·1 und Hebelmechanismus auf
und nieder bewegt wird, einen Doppelhub nach unten und oben und trifft die Splinte
noch, während sie von dem Messer 37 festgehalten werden; das Messer dient also dabei
den auszustofsenden Splinten als Führung, bis die Splinte unter die Schlitze 53 getrieben
sind. Der Kamm 54 treibt die Splinte nach unten in die Löcher der Platte 56, die mit
den vorgenannten Schlitzen 53 übereinstimmen bezw. mit ihnen zusammenfallen. Wenn der
Kamm nach oben gelangt ist und sobald das Messer 37 wieder nach unten geht, werden
die Gleitplatten oder Schieber 50 bewegt und treiben die Platte 56 vor, so dafs eine andere
Reihe Löcher unter" die Schlitze 53 gelangt.
Es wird besonders hervorgehoben, dafs der Träger, der in diesem Falle aus der Platte 56
besteht, als nicht zur Erfindung gehörig zu erachten ist. Indessen empfiehlt sich die Verwendung
eines Trägers in Plattenform, weil die Platte starr in der Maschine gehalten werden
kann, und aus diesem Grunde kann man mit einiger Sicherheit darauf rechnen, dafs die
Löcher in der Platte stets unter den Schlitzen 53 in der Führungsplatte 51 liegen, wie bereits
angegeben. Es ist weiter zu bemerken, dafs diese Platten unter einander in irgend einer
geeigneten Weise verbunden werden können, so dafs sie einen kettenartigen Träger abgeben;
durch diese Verbindung ist es möglich, dafs in Verbindung damit das übliche Tunkverfahren .
Verwendung finden kann.
Aus Vorstehendem geht hervor, dafs die Erfindung sich im Wesentlichen auf die Abschneide-
und Haltevorrichtung für die Zündholzsplinte bezieht, dafs diese Vorrichtung sehr
einfach ist, ferner, dafs die Fournierstreifen so gehalten werden, um von Kante zu Kante abgeschnitten
zu werden, was nach Ansicht der Erfinderin eine Neuheit beim gleichzeitigen Abschneiden
vielfacher Zündholzsplinte ist; aufserdem erscheint als neu, dafs die Splinte durch ein
einzelnes Messer abgeschnitten werden, das als eine Führung dient, die die Verschiebung der
Splinte verhindert, bis sie in einen Träger eingetrieben werden.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:
Maschine zum Schneiden von Zündhölzern aus Reihen von Fournierstreifen und Einführen derselben in gelochte Tauchplatten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fournierstreifen hochkantig und parallel zu einander dem die Streifen von Kante zu Kante durchschneidenden Messer (37) zugeführt werden, während eine hinter dem Messer angeordnete geschlitzte Führungsplatte (51) die abgetrennten Splinte aufnimmt, aus der sie mittels eines parallel zum Messer beweglichen Kammes (16) während des Rückhubes des Messers heraus und in die Löcher der Tauchplatte hineingestofsen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE126920T | 1901-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE126920C true DE126920C (de) | 1902-01-06 |
Family
ID=33033515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1901126920D Expired DE126920C (de) | 1901-02-20 | 1901-02-20 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE126920C (de) |
-
1901
- 1901-02-20 DE DE1901126920D patent/DE126920C/de not_active Expired
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