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DE1269174B - Elektro-optischer Schalter mit zwei stabilen Zustaenden - Google Patents

Elektro-optischer Schalter mit zwei stabilen Zustaenden

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Publication number
DE1269174B
DE1269174B DE19631269174 DE1269174A DE1269174B DE 1269174 B DE1269174 B DE 1269174B DE 19631269174 DE19631269174 DE 19631269174 DE 1269174 A DE1269174 A DE 1269174A DE 1269174 B DE1269174 B DE 1269174B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiation
emission diode
optical
emission
electro
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631269174
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Schmidt
Dipl-Ing Hans-Norber Toussaint
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19631269174 priority Critical patent/DE1269174B/de
Publication of DE1269174B publication Critical patent/DE1269174B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/78Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled

Landscapes

  • Photo Coupler, Interrupter, Optical-To-Optical Conversion Devices (AREA)

Description

  • Elektrooptischer Schalter mit zwei stabilen Zuständen Die Erfindung betrifft eine elektrooptische Schaltung mit zwei stabilen Zuständen, bestehend aus der elektrischen Reihenschaltung einer Strahlungsquelle und eines strahlungsempfindlichen Elements, bei der als Strahlungsquelle eine Emissionsdiode dient und jeweils zwischen Emissionsdiode und strahlungsempfindlichem Element Mittel vorgesehen sind, die zwischen beiden wenigstens nahezu optische Anpassung herstellen.
  • Es sind Schaltungen in der Ausführung bekannt, daß, wie in der F i g.1 angedeutet, als Strahlungsquelle eine Elektrolumineszenzplatte 1 vorgesehen ist, deren Strahlung auf das in seinem Widerstandswert abhängige Element 2 gerichtet ist. Die Speisung der elektrischen Reihenschaltung erfolgt über eine Wechselspannungsquelle 3, weil eine solche zum Betrieb elektrolumineszenter Strahlungsquellen erforderlich ist. Stellt man sich die gesamte Einrichtung als im dunklen oder strahlungsarmen Raum befindlich vor, so sind beim Anlegen der Wechselspannung zunächst die Strahlungsquellen dunkel und das Ladungsträger in Abhängigkeit von der auftretenden Strahlung abgebende Element hochohinig. Dies ist der eine stabile Zustand der Schaltung. Bringt man nun in dieses System eine Strahlung ein, beispielsweise indem man eine äußere Strahlung dem erwähnten Element zuführt, so werden in diesem Ladungsträger ausgelöst, die eine Erniedrigung seines Widerstandes zur Folge haben. Damit verringert sich der Spannungsabfall an dem Element und vergrößert sich an der eigentlichen Strahlungsquelle, die bei richtiger Dimensionierung der Schaltung dann Strahlung abgibt und das Element bestrahlt. Der optische Rückkopplungsweg der Schaltung ist damit wirksam, die Strahlungsquelle strahlt nun ständig, und das strahlungsempfindliche Element bleibt entsprechend niederohmig. Dies ist der zweite stabile Zustand. Dieser Zustand besteht also auch nach Wegfall der äußeren Strahlung weiter. Will man die Schaltung in ihren ersten stabilen Zustand zurückführen, so ist es erforderlich, entweder den optischen Rückkopplungsweg zu unterbrechen oder eine elektrische Abschaltung vorzunehmen.
  • Als strahlungsempfindliches Element werden meist Photowiderstände verwendet. Diese geben, insgesamt betrachtet, in der Regel mehr Ladungsträger ab, als sie Photonen von einer Strahlungsquelle her aufnehmen. Damit die optische Rückkopplung in dem System tatsächlich zum Kippen von dem einen stabilen in den anderen stabilen Zustand ausreicht, ist es erforderlich, daß von der Strahlungsquelle wenigstens so viel Photonen abgegeben werden, wie Ladungsträger durch diese Photonen vom Photowiderstand abgegeben werden. Hierbei ist vorausgesetzt, daß der Strahlungssender mit einem Quantenwirkungsgrad von 1000/0 arbeitet, d. h. von jedem den Strahlungssender durchlaufenden Ladungsträger wird ein Photon erzeugt. Ist der Quantenwirkungsgrad kleiner als 100"/" so muß der Photowiderstand bei gleicher Anzahl von absorbierten Photonen entsprechend mehr elektrische Ladungsträger abgeben. Der Faktor, um den die Anzahl der abgegebenen Ladungsträger größer als die der aufgenommenen Photonen ist, ist jedoch proportional der Lebensdauer der Ladungsträger im Photowiderstand. Man muß also in einem derartigen System, um in der Rückkopplungsschleife mit möglichst hoher Verstärkung zu arbeiten, danach trachten, die Strahlung möglichst vollständig dem strahlungsempfindlichen Element zuzuführen.
  • Diesen Schaltungen haftet ein Nachteil vor allem in der Richtung an, daß sie wegen des für die optische Rückkopplung erforderlichen hohen Verstärkungsfaktors im strahlungsempfindlichen Element eine relativ hohe Trägheit haben. So ist es in der Regel mit elektrolumineszenten Platten als Strahlungsquelle und hierzu geeigneten Photowiderständen als strahlungsempfindliches Element schwierig, Schaltfrequenzen zum Kippen von dem einen stabilen Zustand in den anderen stabilen Zustand zu erreichen, die über 10 Hz liegen.
  • Bekannt ist weiter ehre Schaltung, bei der an Stelle der Elektrolumineszenzplatte 1 eine Emissionsdiode aus einem Galliumphosphidkristall, als strahlungsempfindliches Element 2 ein Photowiderstand aus Cadmiumsulfid und an Stelle der Wechselspannungsquelle 3 eine Gleichspannungsquelle vorgesehen sind. Die Polarität der Gleichspannungsquelle ist so gewählt, daß die Emissionsdiode in Flußrichtung vorgespannt ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung mit zwei stabilen Zuständen der einleitend geschilderten Art vor allem in der Beziehung zu verbessern, daß der Quantenwirkungsgrad nennenswert erhöht werden kann.
  • Bei einer elektrooptischen Schaltung mit zwei stabilen Zuständen, bestehend aus der elektrischen Reihenschaltung einer Strahlungsquelle und eines strahlungsempfindlichen Elements, bei der als Strahlungsquelle eine Emissionsdiode dient und jeweils zwischen Emissionsdiode und strahlungsempfindlichem Element Mittel vorgesehen sind, die zwischen beiden wenigstens nahezu optische Anpassung herstellen, wird -diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mehrere Emissionsdioden, denen wenigstens ein strahlungsempfindliches Element gemeinsam zugeordnet ist, gleichsinnig in Reihe geschaltet sind.
  • Bei der Erfindung wird von der Überlegung ausgegangen, daß die bisher verwendeten Strahlungsquellen, wie elektrolumineszente Platten u. dgL, zwar relativ viel Photonen abgeben können, daß jedoch, frequenzmäßig betrachtet, die Energie über ein weites Spektrum verteilt ist. Es bereitet außerordentliche Schwierigkeiten und ist in der Praxis kaum durchführbar, wenn elektromagnetische Energie über ein so breites Frequenzspektrum verteilt ist, diese möglichst vollkommen einem Photowiderstand bzw. strahlungsempfindlichen Element zuzuführen. Man ist deshalb gezwungen, Photowiderstände zu verwenden, bei denen die Anzahl der abgegebenen Ladungsträger pro Photon möglichst hoch ist. Derartige Photowiderstände zeichnen sich ihrerseits aber dadurch aus, daß die Lebensdauer der in ihnen erzeugten Ladungsträger relativ groß ist, was sich seinerseits in einer Trägheit des strahlungsempfindlichen Elements bemerkbar macht. Es ist dieses um so träger, je mehr Ladungsträger pro Photon zur Verfügung stehen. Verwendet man hingegen Emissionsdioden als Strahlungsquellen, so zeigt sich, daß diese eine relativ monochromatische Strahlung abgeben, die beispielsweise im Bereich des Infrarots liegt und für die es relativ leicht ist, durch optische Anpassungsmittel, beispielsweise durch die an sich bekannten 2/4-Schichten u. dgl., eine möglichst vollkommene Absorption im strahlungsempfindlichen Element zu erzielen. Damit können aber Photowiderstände bzw. strahlungsempfindliche Elemente verwendet werden, die pro Photon weniger Ladungsträger abgeben, was sich in einer Verringerung der strahlungsempfindlichen Elemente ausnutzen läßt. Emissionsdioden geben Strahlung- nur bei einer bestimmten Richtung des sie durchfließenden Stromes ab, nämlich bei der, die mit der Durchlaßrichtung der Diode übereinstimmt. Man erhält somit den weiteren Vorteil, daß man durch Verwendung der Emissionsdiode zur Gleichstromspeisung der Schaltung übergehen kann und in diesen Gleichstromkreis leicht weitere Schaltmittel (z. B. Transistoren) einbringen kann, die der elektrischen Unterbrechung der an sich geschlossenen, Rückkopplungsschleife des Systems dienen.
  • Bei einer anderen Lösung der Aufgabe ist es vorteilhaft, wenn ein hochohmiger Widerstand und eine Hilfsstromquelle vorgesehen sind und wenn der Emissionsdiode über den hochohmigen Widerstand aus der Hilfsstromquelle eine Einströmung zugeführt ist, deren Wert gerade so hoch gewählt ist, daß die Emissionsdiode noch nicht oder zunächst noch nicht wesentlich emittiert. Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Die F i g. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Schaltung mit zwei stabilen Zuständen, bestehend aus der elektrischen Reihenschaltung einer Emissionsdiode, insbesondere einer Gallium-Arsenid-Diode 4, und einem Photowiderstand 5. Die Reihenschaltung ist mit einer Gleichspannungsquelle 6 verbunden, deren Polarität so gewählt ist, daß die Emissionsdiode in Flußrichtung vorgespannt ist. Weiterhin ist die Emissionsdiode 4 so zum Photowiderstand 5 angeordnet, daß sie im strahlenden Zustand möglichst vollständig ihre Strahlung an den Photowiderstand 5 abgibt. Zu diesem Zweck wird die Emissionsdiode vorteilhaft unmittelbar auf den Photowiderstand aufgesetzt, insbesondere unter Zwischenschaltung von Viertelwellenlängentransformatoren für die Wellenlänge der Strahlung, die bei Gallium-Arsenid-Dioden derzeit üblicher Fertigung bei etwa 8400 A liegt.. Für die Spannungsquelle 6 reicht es aus, wenn sie eine Spannung abgibt, die dem Energieniveauabstand der Emissionsdiode im strahlenden Zustand zuzüglich des Spannungsabfalls am Photowiderstand 5 entspricht. Die optische Kopplung zwischen der Emissionsdiode 4 und dem Photowiderstand 5 ist in der F i g. 2, ähnlich wie in der F i g. 1, durch eine kleine Wellenlinie angedeutet. Der Photowiderstand kann von üblichem Aufbau sein, beispielsweise aus Kadmiumsulfid- oder Bleisulfidverbindungen bestehen. Erfindungsgemäß können zur Emissionsdiode 4 weitere Emissionsdioden in Reihe geschaltet werden.
  • Vorzugsweise soll der Photowiderstand hinsichtlich des Maximums seiner spektralen Empfindlichkeit mit dem Spektralbereich der Strahlung der Emissionsdiode wenigstens nahezu übereinstimmen. Weiterhin soll die Lebensdauer der Ladungsträger so gering wie möglich sein. Die Grenze hierfür liegt dort, wo pro Zeiteinheit durch die von der Emissionsdiode her im Photowiderstand auftreffenden Photonen so viel Ladungsträger im Photowiderstand freigesetzt werden, daß diese Ladungsträger in der Emissionsdiode wenigstens die gleiche Anzahl von Photonen, wie hierfür auf den Photowiderstand auftreffen müssen, auslösten. Da der Quantenwirkungsgrad nicht nur der Lebensdauer der Ladungsträger, sondern auch der anliegenden Spannung proportional ist und für die Emissionsdiode bereits geringe anliegende Spannungen zur Einleitung der Emission ausreichend sind, kann, bezogen auf gleichen Quantenwirkungsgrad des Photowiderstandes, die Verringerung der Lebensdauer der Ladungsträger durch eine leicht erreichbare Spannungserhöhung ausgeglichen werden, wobei als Vorteil die geringere Trägheit der Gesamtschaltung verbleibt. Bei Verwendung-elektrolumineszenter Strahlungsquellen wäre -dies nicht ohne weiteres möglich, weil diese xntt Betriebsspannungen von 100 Volt arbeiten -und dort eine Verdopplung oder Vervielfachung' der Betriebsspannung nennenswert höheren zusätzlichen Aufwand bringen würde.
  • Wenn beim Ausführungsbeispiel der F i g. 2 zur Erhöhung der von der Batterie 6 gelieferten Anregungsspannung übergegangen werden soll, dann kann der Fall eintreten, daß die Emissionsdiode 4 im EIN-Zustand der Kippstufe zu viel Strom aufnimmt, was dann eine Zerstörung der Diode 4 zur Folge haben kann. Für diesen Fall empfiehlt sich eine Strombegrenzungsschaltung beispielsweise derart, daß, wie in der F i g. 2 gestrichelt angedeutet, der Diode 4 ein Vorwiderstand 4' vorgeschaltet und ein spannungsbegrenzendes Element, beispielsweise eine Silizium-Zenerdiode 4", parallel geschaltet wird.
  • Eine wesentliche Verminderung der Trägheit läßt sich weiterhin dadurch erreichen, daß an Stelle des Photowiderstandes in Weiterbildung der Erfindung eine Photodiode vorgesehen wird. Dieser Fall ist in Form eines Ausführungsbeispiels in der F i g. 3 gezeigt. Die Emissionsdiode ist mit dem Bezugszeichen 7, die Photodiode mit dem Bezugszeichen 8 und die Betriebsspannungsquelle, die eine Gleichspannungsquelle ist, mit 9 bezeichnet. Die Emissionsdiode 7 ist durch die Betriebsspannung 9 in Flußrichtung vorgespannt und die Photodiode 8 in Sperrichtung. Auch hier ist dafür Sorge zu tragen, daß die Strahlung der Emissionsdiode 7 möglichst vollständig auf den strahlungsempfindlichen Teil der Photodiode 8 geführt wird. Neben den bereits erwähnten Anpassungsmitteln kommt hierfür ebenfalls die räumlich-geometrische Zusammenfügung der sensiblen Teile beider Dioden in Betracht. Diese Schaltung arbeitet allerdings mit den derzeit bekannten Emissionsdioden und Photodioden nur dann, wenn der Quantenwirkungsgrad von 100 % durch Tiefstkühlung erreicht wird.
  • Durch einen in der F i g. 3 gestrichelt angedeuteten Schaltungskniff läßt sich dieser Schwierigkeit jedoch abhelfen, indem nämlich der Emissionsdiode 7 über einen hochohmigen Widerstand 7' von einer Hilfsstromquelle 9' aus eine Einströmung zugeführt wird, deren Wert gerade so hoch gewählt ist, daß die Emissionsdiode 7 noch nicht oder zumindest noch nicht wesentlich emittiert. Wird bei derartiger Bemessung des Vorstromes der Photodiode 8 beispielsweise von außen her eine Strahlung zugeführt, die in dem Stromkreis 9, 8, 7 einen zusätzlichen Strom derart hohen Wertes fließen läßt, daß die Emissionsdiode 7 wesentlich zu emittieren beginnt, so führt dann die Emissionsdiode 7 bei entsprechender Bemessung ihres Vorstromes der Photodiode so viel Strahlung zu, daß sich die Gesamtschaltung im eingeschalteten Zustand, d. h. bei strahlender Emissionsdiode und leitender Photodiode, hält. Auch hier kann durch Unterbrechung des optischen Teiles des Rückkopplungsweges und/oder des elektrischen Teiles des Rückkopplungsweges und/oder durch Abschaltung der konstanten Einströmung über den Vorstromkreis in die stabile Ausgangslage rückgekippt werden. Erfindungsgemäß können zur Emissionsdiode 7, wie auch in den F i g. 5, 6 und 8, weitere Emissionsdioden in Reihe geschaltet werden.
  • An Stelle des Vorstromes kann die bistabile Schaltung mit Photodiode und Emissionsdiode auch dadurch selbst bei normalen Raumtemperaturen zum Arbeiten gebracht werden, daß mehrere Emissionsdioden, so wie in der F i g. 4 mit den Emissionsdioden 10,11 angedeutet, elektrisch in Reihe geschaltet werden und die Strahlung der einzelnen Emissionsdioden mittels an sich bekannter optischer Strahlführungssysteme, z. B. Linsen, optischen Wellenleitern usw., der einen Photodiode zugeführt wird. Es wird hierbei von der Tatsache Gebrauch gemacht, daß man beispielsweise mittels eines Ladungsträgers, den man nacheinander die einzelnen Emissionsdioden durchlaufen läßt, in jeder Emissionsdiode eine entsprechende Strahlung und Abgabe von Photonen auslöst. Selbst wenn also der Quantenwirkungsgrad in den Emissionsdioden und in der Photodiode jeweils nennenswert kleiner als 100 °/o ist, läßt sich durch eine entsprechende Anzahl von in Reihe geschalteten Emissionsdioden ein so hoher Photonenstrom auf die Photodioden richten, daß die in dieser ausgelösten Ladungsträger ausreichend sind, um einen für das Einhalten des stabilen Zustandes erforderlichen hohen Photonenstrom der Emissionsdioden insgesamt auszulösen. Die in der F i g. 4 gezeigte Schaltung kann auch in der Weise in Weiterbildung der Erfindung vorteilhaft verwirklicht werden, daß, wie in der F i g. 4 gestrichelt angedeutet, den mehreren in Reihe geschalteten Emissionsdioden mehrere parallelgeschaltete Photodioden zugeordnet sind. Vor allem ist in dieser Hinsicht daran gedacht, je eine Emissionsdiode mit einer Photodiode räumlichgeometrisch so zusammenzustellen, daß wenigstens nahezu der Photonenstrom der einzelnen Emissionsdiode der zugehörigen Photodiode zugeführt wird. Da jeder der in den parallelgeschalteten Photodioden ausgelösten Ladungsträger eine entsprechend der in Serie geschalteten Emissionsdioden höhere Photonenzahl auslöst, ist es somit möglich, auch bei Fortlassung der vorstehend erwähnten optischen Hilfssysteme die Anzahl von Photonen im optischen Teil des Rückkopplungsweges in den Emissionsdioden zu erzeugen, die für das Verharren der Gesamtschaltung in dem zweiten stabilen Zustand erforderlich ist, bei dem die Emissionsdioden strahlen. Es ist jedoch auch möglich, zusätzlich gewisse optische Hilfssysteme auch bei mehreren parallelen Photodioden und mehreren in Serie liegenden Emissionsdioden anzuwenden.
  • Vorteilhaft ist bei den in den F i g. 3, 4 gezeigten Anordnungen, daß zum Betrieb nur eine kleine Gleichspannung erforderlich ist. Es lassen sich daher zur Ansteuerung dieser elektrooptischen Kippschaltungen im Prinzip alle die Schaltungen verwenden, die zur Aussteuerung von Transistor-Kippstufen bekannt sind. Beispielsweise läßt sich die in der F i g. 5 gezeigte Anordnung, die im wesentlichen der Anordnung von der F i g. 3 entspricht, wahlweise durch einen positiven Impuls über einen der drei Eingänge I, 1I, III in den EIN-Zustand schalten. Die (normalen) Dioden 17, 18, 19 dienen der Entkopplung der Eingänge I, 1I, III voneinander.
  • Es ist weiterhin leicht möglich, die in den F i g. 3 bis 5 gezeigten Anordnungen optisch anzusteuern. Dies könnte prinzipiell dadurch geschehen, daß der vorhandenen Photodiode eine weitere Photodiode oder eine Kombination von weiteren Photodioden parallel geschaltet wird, wie dies beispielsweise in der F i g. 6 angedeutet ist. Parallel zur Photodiode 8 ist die Serienschaltung aus den Photodioden 20 und 21 geschaltet. Die aus der Emissionsdiode 7 und der Photodiode 8 bestehende bistabile Kippstufe kippt in den EIN-Zustand, wenn durch zwei von außen kommende optische Signale 22 und 23 die Photodioden 20 und 21 gleichzeitig leitend werden.
  • Eine andere Möglichkeit der optischen Ansteuerung der Kippstufe besteht darin, in dem optischen Zweig der Kippschaltung einen halbdurchlässigen Spiegel zu verwenden, über den gleichzeitig ein optisches Triggersignal eingekoppelt wird. Die durch den halbdurchlässigen Spiegel bedingten Verluste im optischen Zweig der Kippschaltung wirken sich so aus, als ob der Wirkungsgrad der Emissionsdiode oder der Photodiode kleiner geworden wäre. Es empfiehlt sich daher, die vorstehend erläuterten Mittel zur Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades anzuwenden. Günstig in diesem Sinne sind also Anordnungen gemäß der F i g. 4. Ein Beispiel für diese Art der Ankopplung ist schematisch in der F i g. 7 gezeigt. In dem optischen Zweig der Kippstufe zwischen Emissionsdiode 14 und Photodiode 15 befindet sich ein halbdurchlässiger Spiegel 24. Ein optisches Triggersignal 25 kann über diesen Spiegel eingekoppelt werden. Es sind auf diese Weise auch Kippstufen mit optischer und elektrischer Ansteuerungsmöglichkeit zu verwirklichen. Erfindungsgemäß können zur Emissionsdiode 14 weitere Emissionsdioden in Reihe geschaltet werden.
  • Um die Kippstufe in den AUS-Zustand zu schalten, ist es ferner möglich, in den optischen Zweig der Kippstufe »optische Schalter« einzufügen, die bei Anlegung eines geeigneten elektrischen Signals den Lichtfluß von der Emissionsdiode zum photoempfindlichen Empfänger unterbrechen bzw. zumindest hinreichend stark dämpfen. Hierzu werden vorzugsweise Materialien verwendet, die einen ausgeprägten Kerr- oder Pockels-Effekt aufweisen.
  • Der jeweilige Betriebszustand der elektrooptischen Kippschaltung läßt sich leicht dadurch anzeigen, daß in Reihe zur Photodiode (bei den Anordnungen gemäß den F i g. 3 und 4) ein für Gleichstrom durchlässiger Verbraucher eingeschaltet wird, dessen Spannungsabfall als Kriterium für den Betriebszustand dient. Da Photodioden einen Sättigungsstrom liefern, ist die Funktion der Kippschaltung durch das Einfügen eines Verbrauchers nicht gestört. Je nach Spannungsabfall am Verbraucher ist es notwendig, die Batteriespannung entsprechend zu erhöhen. Eine obere Grenze für die Batteriespannung ist durch die Durchbruchspannung der Photodiode gegeben. An Stelle eines ohmschen Widerstandes können natürlich auch eine oder mehrere Emissionsdioden eingeschaltet werden, so daß auch eine optische Auskopplung des Betriebszustandes möglich ist.
  • Ein anderer Weg, den Betriebszustand der Kippstufe anzuzeigen, besteht darin, Änderungen des dynamischen Widerstandes der Emissionsdiode auszunutzen, Im AUS-Zustand der Kippstufe fließt über die Emissionsdiode ein vernachlässigbar kleiner Strom; der dynamische Widerstand der Emissionsdiode ist hoch. Im EIN-Zustand der Kippstufe fließt Strom über die Emissionsdiode, und ihr dynamischer Widerstand ist klein. Die F i g. 8 zeigt hierfür ein Beispiel. Parallel zur Emissionsdiode 7 ist ein Stromgenerator 26 geschaltet, der einen hinreichend kleinen Wechselstrom über die Emissionsdiode 7 treibt. Je nach Größe des dynamischen Widerstandes der Emissionsdiode ist die Wechselspannung an den Klemmen 27 und 28 groß und klein. Wegen des großen dynamischen Widerstandes der Photodiode ist es nicht nötig, die Photodiode durch eine in Reihe geschaltete Induktivität zu entkoppeln.
  • Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet des Erfindungsgegenstandes ist das der logischen Schaltungen, bei denen das Kriterium »eingeschaltet« bzw. »ausgeschaltet« zur Kennzeichnung bestimmter Zustände verwendet wird, beispielsweise um nach digitalen Rechenverfahren bestimmte Probleme zu lösen oder um in digitaler Form bestimmte Werte oder Informationen zu übertragen. Vor allem, für diese Aufgaben ist der Erfindungsgegenstand in der Ausführung gut brauchbar, in der sich die bistabile Schaltung durch besonders geringe Trägheit auszeichnet, nämlich in der Kombination Emissionsdiode-Photodiode. Es lassen sich mit derzeit verfügbaren Elementen dieser Art Schaltzeiten im Bereich der Nanosekunden relativ einfach erreichen. Die erfindungsgemäße Schaltung läßt sich aber auch zum Lesen, beispielsweise von Lochkarten od. dgl., verwenden, wobei auch mehrere derartige Informationen gleichzeitig ausgewertet werden können, also beispielsweise mehrere Löcher in einer Lochkarte in bestimmter Beziehung zueinander. der Auswertung unterwerfen werden können. Ein Beispiel hierfür zeigt die F i g. 9 in Form einer Auswerteschaltung durch eine Lochkartenabtastung. Jede der Emissionsdioden 37, 38, 39, 40 ist optisch mit einer Photodiode 41, 42, 43, 44 gekoppelt. Die Emissionsdioden sind miteinander und mit der Parallelschaltung der Photodioden in Reihe geschaltet. Die Kombination von Emissionsdioden und Photodioden, die aus der Batterie 45 gespeist wird, bildet eitre bistabile elektrooptische Kippstufe. Im Strahlengang zwischen den Emissionsdioden und den Photodioden befindet sich eine im Schnitt dargestellte Lochkarte 46. Die Löcher der Lochkarte sind im vorliegenden Beispiel so gewählt, daß sämtliche Emissionsdioden ihre zugehörigen Photodioden belichten können. Wird jetzt an die Klemme 47 ein, bezogen auf die Klemme 48, positiver Impuls gelegt, so kippt die Stufe in den EIN-Zustand. Die Auswertung des EIN-Zustandes kann, wie vorstehend bereits beschrieben, geschehen. Die Batterie 49 treibt über den Widerstand 50 einen Strom in Sperrichtung über die Emissionsdioden. Durch geeignete Bemessung dieses Stromes läßt sich erreichen, daß die Kippstufe durch den Impuls nur dann in den EIN-Zustand kippt, wenn alle vier optischen Pfade durch entsprechende Löcher in der Lochkarte freigegeben sind. Eine andere Bemessung des Stromes eröffnet beispielsweise die Möglichkeit, die Kippstufe durch einen Impuls einzuschalten, wenn drei oder mehr optische Pfade frei sind. Die Spannung der Batterie 49 ist so zu wählen, daß im AUS-Zustand der Kippstufe die Photodioden nicht in Flußrichtung vorgespannt sind. Beim Herausziehen der Lochkarte aus der Auswerteanordnung werden die einzelnen optischen Pfade durch den Rand der Karte unterbrochen, und die Stufe kippt automatisch in den AUS-Zustand zurück.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrooptische Schaltung mit zwei stabilen Zuständen, bestehend aus der elektrischen Reihenschaltung einer Strahlungsquelle und eines straklungsempfindlichen Elements, bei der als Strahlungsquelle eine Emissionsdiode dient und jeweils zwischen Emissionsdiode und strahlungsempfindlichem Element Mittel vorgesehen sind, die zwischen beiden wenigstens nahezu optische Anpassung herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Emissionsdioden, denen wenigstens ein strahlungsempfindliches Element gemeinsam zugeordnet ist, gleichsinnig in Reihe geschaltet sind.
  2. 2. Elektrooptische Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als strahlungsempfindliches Element eine Photodiode vorgesehen ist.
  3. 3. Elektrooptische Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Photodioden gleichsinnig parallel geschaltet sind.
  4. 4. Elektrooptische Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Emissionsdiode gekühlt ist.
  5. 5. Elektrooptische Schaltung mit zwei stabilen Zuständen, bestehend aus der elektrischen Reihenschaltung einer Strahlungsquelle und eines strahlungsempfindlichen Elements, bei der als Strahlungsquelle eine Emissionsdiode dient und jeweils zwischen Emissionsdiode und strahlungsempfindlichem Element Mittel vorgesehen sind, die zwischen beiden wenigstens nahezu optische Anpassung herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß ein hochohmiger Widerstand und eine Hilfsstromquelle vorgesehen sind und daß der Emissionsdiode über den hochohmigen Widerstand aus der Hilfsstromquelle eine Einströmung zugeführt ist, deren Wert gerade so hoch gewählt ist, daß die Emissionsdiode noch nicht oder zunächst noch nicht wesentlich emittiert. In Betracht gezogene Druckschriften: Philips Res. Repts, 15, 1960, S. 368 bis 389; Philips Techn. Rundschau, 1960/61, S. 401/402; 1961/62, S. 289 bis 324; P. G o e r c k e, »Lichtempfindliche Bauelemente, R. v. Deckers' Verlag Hamburg (1960), S.162 bis 207.
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