DE2728945C3 - Halbleiter-Schalteinheit mit 4-Elektroden-PNPN-Schaltern - Google Patents
Halbleiter-Schalteinheit mit 4-Elektroden-PNPN-SchalternInfo
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Description
2. Halbleiter-Schalteinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß zwei derartige 4-Elektroden-PNPN-Schalter
— gegenparallel geschaltet sind und dadurch
— einen Zweirichtungsschalter bilden (Fig.4,
5).
3. Halbleiter-Schalteinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Strom-Umschalter (14)
- wenigstens zwei Dioden (ZT1, D3, D6)
aufweist, deren Kathoden zusammengeschaltet und an den Ausgangsanschluß der
Konstantstrom-Senke (13) angeschlossen sind
(Fig. 2).
4. Halbleiter-Schalteinheit nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Stromquelle (15)
- wenigstens einen PN PN-Transistor «?«) mit
zwei Kollektoren aufweist, die jeweils mit dem Kathoden-Steueranschluß (G*, Gk')
einer der beiden gegenparallel geschalteten PNPN-Schalter (1, Y) verbunden sind
(F ig. 4).
5. Halbleiter-Schalteinheit nach Anspruch I oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- daß der Strom-Umschalter (24; 34)
- einen PNP-Transistor ((J5; Q·,') aufweist
- dessen Kollektor mit dem Anoden-
- dessen Emitter mit der Stromquelle (15) und
- dessen Basis mit dem Ausgangsanschluß ■,
der Konstantstrom-Senke verbunden sind
(F ig. 3).
6. Halbleiter-Schalteinheit nach Anspruch 5 mit 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß der PNP-Transistor (Q5)
ίο — zwei Kollektoren aufweist,
- die jeweils mit dem Anoden-Steueranschluß (Ga, Ga) einer der beiden gegenparallel geschalteten PNPN-Schalter (1,
V) verbunden sind
(F ig. 4).
7. Halbleiter-Schalteinheit nach Anspruch 5 mit 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß der PNP-Transistor (Q5')
— einen einzigen Kollektor aufweist, der mit
dem Anoden-Steueranschluß (GA, GA') der
beiden gegenparallel geschalteten PNPN-Scha!ter(i, {') verbunden ist
(F ig. 5).
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Sie ist insbesondere in einer Fernsprechvermittlungsanlage oder dergleichen anwendbar, wobei ihr(e)
4-Elektroden-PNPN-Schalter ein kontinuierliches Wechselstromsignal leiten kann (können).
In einer herkömmlichen Halbleiter-Schalteinheit mit
4-Elektroden-PNPN-Schaltern zum Schalten eines Wechselstromsignales sind zwei derartige PNPN-Schalter antiparallel verbunden, um einen Zweirichtungsschalter zu bilden, und von einer zugeordneten
■ίο Ansteuereinrichtung wird Svrom u\ die Kathoden-Steueranschlüsse dieser beiden PNPN-Schalter eingespeist, damit das Wechselstromsignal geleitet werden
kann. Jedoch hat die herkömmliche Halbleiter-Schalteinheit mit diesem Aufbau den Nachteil, daß die
Ansteuerspannung den Maximalwert der Signalspannung des übertragenen Wechselstromsignales abhängig
vom Lasizustand überschreiten muß.
Um diesen Nachteil zu überwinden, wurde von den Erfindern bereits eine verbesserte Halbleiter-Schaltein
heit mit einem 4-Elektroden-PNPN-Schalter zum
verbesserte Halbleiter-Schalteinheit hat den in F i g. 1
dargestellten Aufbau, von dem die Erfindung ausgeht.
F i g. I hat eine Konstantstrom-Quelle 2, bestehend aus Transistoren Q\ und Qi, einen Widerstand R\ und
Koppeldioden Dw eine Konstantstrom-Senke 3 aus
einem Transistor Q3, einem Widerstand /?2 und
Koppeldioden D5; einen 4-EIekt:'odiin*PNPN-Schalter
1; einen Strom-Umschalter 4 aus Dioden D\, D\ und D2;
und Dioden D1 und Dj', in dieser bereits entwickelten
Halbleiter-Schalteinheit verteilt der .'»trom-Umschalter
4 den Ausgangsstrom der Konstantstrom-Quelle 2 zum Kathoden-Steueranschluß GK des I'NPN-Schalters I
und zur Konstantstrom-Senke 3 abhängig vom Potential an der Kathode des PNPN-Schf.lters 1. Wenn das
Potential an der Kathode K des I'NPN-Schalters 1 negativ gegen Masse (aber positiv gegen die Anode) ist,
fließt Strom in den Kathoden-Steueranschluß GK und
schaltet den PNPN-Schalter ι ein, während bei positivem Potential an der Kathode K gegen Masse
(aber negativem gegen die Anode A) Strom aus dem Anoden-SteueranschluD GA fließt, wodurch der PNPN- ;
Schalter 1 eingeschaltet wird. Obwohl dies in F i g. 1 nicht dargestellt ist, sind die Dioden D,' und D3' mit dem
Kathoden- bzw. Anoden-Steueranschluß eines anderen PNPN-Schalters verbunden, der antiparallel zum
gezeigten PNPN-Schalter 1 angeordnet ist. Ferner ist |U
ein elektronisches Steuerglied vorhanden, das in F i g. 1 jedoch als aus einer Spannungsquelle £,, einem Schalter
SW\ und einem Widerstand Äi bestehend gezeigt ist, um
das Verständnis des Betriebs der Schaltung zu erleichtern. ,
Obwohl.die bereits entwickelte Halbleiter-Schalteinheit
die Nachteile der herkömmüchen Schalteinheiten
zufriedenstellend Oberwindet, hat sie noch den Mangel,
daß zahlreiche ihrer Bauelemente während der Integration in einer integrierten Schaltung elektrisch ->o
voneinander isoliert werden müssen, und so die gewünschte hohe Integrationsdichte nicht erzielt
werden kann. Zum Beispiel können bei den an einem Ende zusammengeschalteten Dioden Du D\ und D2
deren Anoden in einem gemeinsamen P-Ieitenden Halbleiterbereich gebildet werden, jedoch müssen
deren Kathoden in unabhängigen N-leitenden Halbleiterbereichen
vorgesehen vorgesehen werden. Weiterhin ist in diesem Fall eine hohe Durchbruchsspannung
für diese Dioden D\, D\ und Di erforderlich, da die jo
Spannung der Last manchmal an diesen Dioden D1, D1'
und D2 liegt
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Halbleiter-Schaltcinheit
mit einem ein Wechselstromsignal schaltenden PNPN-Schalter anzugeben, der zuverlässig ji
durch eine einige Steuerspannungsquelle geringer Spannung einschaltbar sein soll, selbst wenn er in einem
mit Wechsel-Spannung betriebenen Lastkreis eingebaut ist; die Halbleiter-Schalteinheit soll dabei wirtschaftlich
arbeiten sowie einfach aufgebaut und in eine integrierte Schaltung hoher Integrationsdichte integrierbar sein.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Lehre nach dem Kennzeichen des Patentanspruchs
1.
Bei der erfindungsgemäßen Halbleiter-Schalteinheit ist also die Stromquelle mit der Konstantstrom-Senke
über den Strom-Umschalter verbunden, so daß die Stromquelle wegen der Konstantstrom-Senke als
Konstantstrom-Schaltung arbeitet.
Insbesondere bei Vorsehen von Dioden in der Konstantstrom-Senke und eines Transistors in der
Stromquelle wird der Basis-Strom des Transistors der Stromquelle dieser Dioden konstantgehalten, indem das
Potential an der Basis des betreffenden Transistors der Stromquelle konstantgehalten wird, so daß ein konstanter
Strom am Emitter dieses Transistors auftritt. Da bekanntlich der Kollektor-Strom eines Transistors in
einer festen Beziehung zum Emitter-Strom steht, nämlich gleich dem Produkt eines Stromverstärkungs-Faktors
β entsprechend der Transistor-Kennlinie mit dem Basis-Strom ist, wird deshalb im Ergebnis auch der
Kollektor-Strom konstant gehalten, der vom Transistor der Stromquelle in den Kathoden-Steueranschluß des
PNPN-Schalters eingespeist wird (vgl. im übrigen weiter unten die Erläuterung von F i g. 2).
Die Erfindung gibt also eine Halbleiter-Schalteinheit
mit wenigstens einem PNPN-Schalter zum Schalten eines Wechselstromsignais an, bei der der in den
Lastkreis eingebaute PNPN-Schalter zuverlässig durch eine einzige Steuerspannungsquelle geringer Spannung
einschaltbar ist Das Ansteuerglied steuert den PNPN· Schalter mit einem konstanten Strom an, ohne unnötig
Energie zu verbrauchen und Rauschen zu erzeugen, und hat einen einfachen Schaltungsaufbau. Die erfindungsgemäße
Halbleiter-Schalteinheit ist einfach aufgebaut und kann wirtschaftlich vorteilhaft in die gewünschte
integrierte Schaltungsform integriert werden. Weiterhin kann die Stromquelle selbst in eine Konstantstromquelle
umgewandelt werden, was allerdings zu einem etwas komplizierteren Aufbau führt
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigen
F i g. 1 ein Schaltbild einer von den Erfindern bereits entwickelten Halbleiter-Schalteinheit mit einem 4-Elektroden-PNPN-Schalter,
von der die Erfindung ausgeht;
Fig.2 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Halbleiter-Schalteinheit;
F i g. 3 ei& Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung;
Fig.4 ein Schaltbild eines dritten Auiführungsbeispiels
der Erfindung; und
Fig.5 ein Schaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels
der Erfindung.
In Fig-2, die ein erstes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Halbleiter-Schalteinheit zeigt sind vorgesehen eine Konstantstrom-Senke 13 aus im
wesentlichen einem Widerstand R2, Koppeldioden D5
und einem NPN-Transistor O3; ein Strom-Umschalter
14 aus Dioden Dj, £V und De; eine Stromquelle 15 in der
Form eines PNP-Transistors Q* mit zwei Kollektoren;
und ein 4-Elektroden-PNPN-Schalter 1 mit einem Anoden-Steueranschluß Ga und einem Kathoden-Steueranschluß
Gk- Die Halbleiter-Schalteinheit hat weiterhin ein Steuerglied mit einer Spannungsquelle £Ί,
einem Schalter SW2 und einem Widerstand Ry. Dieses
Steuerglied ist vereinfachend mit dem Schalter SW^ und
dem Widerstand Ri dargestellt um das Verstandes für
den Betrieb der Schaltung der F i g. 1 zu erleichtern. Tatsächlich ist das Steuerglied jedoch eine elektronische
Schaltung. Die Spannungsquelle E\ gibt eine Spannung von z. B. 5 V ab, die für die gewünschte Integration
dieses Steuergliedes geeignet ist
Im Betrieb ist der Schalter SWi geschlossen, wodurch
Strom von der Spannungsquelle E\ zur Basis des Transistors Qj und zu den Dioden D5 in der
Konstantstrom-Senke 13 über den Widerstand A3
geleitet wird, so daß die Konstantstrom-Senke 13 zum Einschalten des PNPN-Schalters 1 erregt wird. Da das
Potential an der Basis des Transistors Qi im wesentlichen
durch die Dioden D5 konstantgehalten wird, tritt
ein konstanter Strom am Emitter des Transistors Qs auf.
Entsp; jc-hend zieht der Kollektor des Transistors Qi
konstanten Strom. Damit arbeitet die Schaltung 13 als Konstantstrom-Senke.
Wenn die Anode A und die Kathode K des PNPN-Schalters 1 beide hohes positives Potential
gegen Masse haben, wobei das Potential an der Anode höher ist als an der Kathode, fließt Strom über die
Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors φ in der
Konstantslrom-Senke 13 von der Anode A des PNPN-Schalters 1 durch den Anoden-Steueranschluß
Ga und durch die Diode D3 im Strom-Umschalter 14,
über den Transistor Q1 nach Masse, wodurch der
PNPN-Schalter 1 eingeschaltet wird. In diesem Zeitpunkt wirkt die Diode D6 im Strom-Umschalter 14
sperrend, und die Stromquelle 15 ist nicht erregt, da das
Potential am Kollektor des Transistors Qi auf einen
Pegel nahe dem Potential an der Anode A des PNPN-Schalters 1 ansteigt.
Wenn andererseits die Anode A und die Kathode K des PNPN-Schalters 1 beide negatives Potential gegen
Masse haben, wobei das Potential an der Kathode höher ist als an der Anode, wirkt im Strom-Umschalter 14
nunmehr die Diode D3 sperrend und konstanter Strom
fließt in den Kollektor des Transistors Qi im Stromsenken-Konstantstromglied
13 von der Spannungsquelle E1 über den Transistor Q,, der die Stromquelle 15 bildet,
und über die Diode D6 im Strom-Umschalter 14,
wodurch die Basis des Transistors Qa angesteuert wird.
Als Ergebnis fließt konstanter Strom in den Kathoden-Steueranschluß Gk des PNPN-Schaiters 1 von einem
der Kollektoren des Transistors <?«, so daß dieser
eingeschaltet wird. Obwohl in Fig. 2 nicht dargestellt, sondern nur angedeutet, können die Diode Di und ein
Dioden Dj, Dj' und D6 in Fig. 2 sind nicht elektrisch
voneinander isoliert, sondern sind im gleichen einkristallinen Halbleiterbereich gebildet, wodurch ein elektrisch
gleichwertiger Transistor Qi gebildet wird. Dieüer
PNP-Transistor Qi muß aus dem gerade beschriebenen
Grund keine Stromverstärkungsfunktion ausüben. Wenn die Anode A des PNPN-Schalters 1 in F i g. 3 auf
einem hohen positiven Potential ist, fließt Strom in die Konstantstrom-Senke 13 vom Anoden-Steueranschluß
Ga des PNPN-Schalters 1 durch den Kollektor und die Basis des Transistors Q,. In dieser Zeit arbeitet der
Transistor Qi in der Weise, in der die dargestelilte
Beziehung zwischen dem Kollektor und dem Emitter genau umgekehrt ist. Das heißt, der Transistor Qi wirkt
im wesentlichen als einfache Diode, da er keinen Strom zur Basis des Transistors Qt speisen kann, der die
Stromquelle 15 bildet. Wenn andererseits der PNPN-Schalter 1 durch dessen Kathoden-Steueranschluß Gk
allUCICf rVirilCfllUI UC3 1 I <III3I31UI 3 1^/4 Mill UCIII /AIIUUClI*
Steueranschluß bzw. einem Kathoden-Steueranschluß eines anderen PNPN-Schalters verbunden sein, erforderlich
ist dies jedoch nicht.
Daraus folgt, daß die Konstantstrom-Senke 13 solange konstanten Strom zieht, wie der Schalter SW2
geschlossen ist, und daß der Strom-Umschalter 14 den Stromweg abhängig vom Potential an der Anode bzw.
der Kathode des PNPN-Schalters 1 umschaltet, während die Stromquelle 15 während der Zeitdauer
erregt ist, in der die Anode und die Kathode des PNPN-Schalters 1 negatives Potential gegen Masse
haben. Deshalb fließt der Steueranschluß-Strom zum PNPN-Schalter 1, ohne dessen Potential entgegenwirken
zu müssen, weshalb die Ansteuerquelle E\ für diese Halbleiter-Sichalteinheit keine hohe Spannung haben
muß.
Bei der Integration der Halbleiter-Schalteinheit in eine integrierte Schaltung ist im allgemeinen ein
NPN-Transistor die Grundkomponente und nicht der PNP-Transistor, zumal dessen Stromverstärkungsfaktor
gering ist. Insbesondere ist bei Verwendung bei einer hohen Spannung der Stromverstärkungsfaktor des
PNP-Transistors kleiner als Eins. Die Anoden-Steueranschluß-Empfindlichkeit
des PNPN-Schalters ist kleiner als die Kathoden-Steueranschluß-Empfindlichkeit. Wenn deshalb die Stromstärke der Konstantstrom-Senke
13 beim Schaltungsaufbau der Fig.2 so gewählt ist,
daß sie an die Anoden-Steueranschluß-Empfindlichkeit des PNPN-Schalters 1 angepaßt ist, kann die Stärke des
Stromes, der in den Kathoden-Steueranschluß Gk
eingespeist wird, kleiner sein, da die Kathoden-Steueranschluß-Empfirdlichkeit
besser als die Anoden-Steueranschluß-Empfindlichkeit ist. Damit kann der PNP-Transistor
Qa ein Transistor mit kleinem Stromverstärkungsfaktor
sein. Weiterhin können zahlreiche Kollektoren für den PNP-Transistor Qt vorgesehen werden.
Der in F i g. 2 dargestellte Schahungsaufbau ist daher sehr vorteilhaft, da die Anzahl der Schaltungs-Bauelemente
kleiner als bei F i g. 1 ist und die Schalteinheit einfacher in die gewünschte integrierte Schaltungsform
integriert werden kann.
Fig.3 zeigt ein Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Halb'eiter-Schalteinheit Dieses zweite Ausführungsbeispiel ist
eine Abwandlung des ersten Ausfühningsbeispiels nach F i g- 2, von dem es sich lediglich durch den Aufbau des
Strom-Umschalters unterscheidet. Bei der Schalteinheit der Fig.3 dient ein PNP-Transistor Q5 mit zwei
Kollektoren als Strom-Umschalter 24. Das heißt, die
cingcäCHcmci iSt, Siclicft ucf ι Γάΐι5'ι5ΐυΓ v^-j U'Cll
Transistor Q* in der Stromquelle 15 über den Emitter
des dargestellten Zustandes. In diesem Fall fließt konstanter Strom auch über den Kollektor des
Transistors Qi, wodurch ein Rückfluß des Stromes zum
Anoden-Steueranschluß GA des PNPN-Schalters 1 bewirkt wird. Jedoch ist es möglich, jeden wesentlichen
nachteiligen Einfluß durch diesen Strom zu verhindern, indem die Schaltung so ausgelegt wird, daß der
StrorR«2rstärkungsfaktor des Transistors Qi möglichst
klein ist. Obwohl das Ausführungsbeispiel der F i g. 3 der Schaltungsanordnung und dem Betrieb des Ausführungsbeispiels
drr Fig. 2 gleicht, kann das erstere leichter in die gewünschte inttgrierte Schaltungsform
als das letztere integriert werden, da die einer hohen Spitzen-Sperrspannung ausgesetzten Dioden vollkommen
unnötig sind.
Fig.4 zeigt eine Anwendung des Ausführungsbeispiels
der F i g. 3, bei der ein Stromfluß in Vorwärts- und Rückwärts-Richtung ermöglicht wird. In Fig.4 sind die
Anoden und Kathoden von zwei PNPN-Schaltern 1 und Γ antiparallel geschaltet, um einen Zweirichtungsschalter
zu bilden. Die Anoden-Steueranschlüsse Ga und GΆ
der PNPN-Schalter 1 und Γ, die den Zweirichtungsschalter bilden, sind jeweils mit den einzelnen
Kollektoren des Transistors Qi verbunden, der den
Strom-Umschalter 24 dargestellt, und die Kathoden-Steueranschlüsse Gk und G'*der PNPN-Schalter 1 und
Γ sind jeweils mit den einzelnen Kollektoren des Transistors Qt verbunden, der die Stromquelle 15 bildet,
so daß ein Wechselstrom zwischen den Anschlüssen B und C fließen kann. Der Betrieb der in Fig.4
dargestellten Schalteinheit ist leicht aus der zu F i g. 3 gegebenen Beschreibung verständlich. Es ist auch sofort
ersichtlich, daß das in F i g. 2 dargestellte Ausfühningsbeispiel auf eine Anordnung nach F i g. 4 angewendet
werden kann, so daß ein Stromfluß in Vorwärts- und in Rückwärts-Richtung möglich ist
Fig.5 zeigt ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Halbleiter-SchalteinheiL Das Ausführungsbeispiel der Fig.5
gleicht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der Fig.4 mit der Ausnahme, daß die Anoden-Steueranschlüsse
Ga und G1A der PNPN-Schalter 1 und 1', die
den Zweirichtungsschalter bilden, kurzgeschlossen und gemeinsam mit dem einzigen Kollektor eines Transistors
Qs' verbunden sind, der einen Strom-Umschalter
34 bildet. Der in Fig. 5 dargestellte Aufbau kann
erhalten werden, wenn die beiden PNPN-Schalter 1 und Γ im gleichen einkristallinen Halbleiterbereich gebildet
werden, so daß sie im wesentlichen an den Teilen
entsprechend ihren Anoden-Steueranschlüssen zusammengeschaltet
sind. Bei Integration ist so das Ausführiingsbeispiel der Fig. 5 wegen weiterer Erhöhung der
Integrationsdichtc besonders vorteilhaft.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Halbleiter-Schalteinheit
- mit wenigstens einem 4-Elektroden-PNPN-Schalter
- mit je einem Kathoden-Steueranschluß und je einem Anoden-Steueranschluß,
- mit einer Stromquelle zum Einspeisen von Strom in den Kathoden-Steueranschluß der PNPN-Schalter,
- mit einer Konstantstrom-Senke und
- mit einem Strom-Umschalter,
gekennzeichnet durch
- einen im Strom-Umschalter (14; 24; 24; 34) vorgesehenen Stromweg-Umschalter zum wahlweisen Schalten
— des aus dem Anoden-Steueranschluß (Ga) des PNPN-Schalters (1) fließenden Stroms
bzw.
— des «Se Stromquelle (15) ansteuernden Stroms
- in die Konstantstrom-Strecke (13)
— je nach dem am PNPN-Schalter (1) liegenden
Potential (F ig. 2; 3; 4; 5);
- wobei der Stromweg-Umschalter mindestens einen ersten, einen zweiten und
einen dritten Anschluß aufweist, von denen angeschlossen sind:
— der erste Anschluß an den Ausgangsanschluß der Konstantstrom-Senke
;i3).
— der zweite Ansch'-jß an den Steueranschluß der Stromquelle (15) und
— der dritte Anschluß an den Anoden-Steueranschluß des PNPN-Schalters
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|---|---|---|---|---|
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| US5211595A (en) * | 1992-07-20 | 1993-05-18 | North American Philips Corporation | Method of manufacturing an arc tube with offset press seals |
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1976
- 1976-07-02 JP JP7779676A patent/JPS534458A/ja active Granted
-
1977
- 1977-06-27 DE DE2728945A patent/DE2728945C3/de not_active Expired
- 1977-06-28 US US05/811,143 patent/US4232234A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2728945B2 (de) | 1981-07-16 |
| US4232234A (en) | 1980-11-04 |
| JPS534458A (en) | 1978-01-17 |
| DE2728945A1 (de) | 1978-01-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |