DE3638012A1 - Treiber fuer einen halbleiterlaser - Google Patents
Treiber fuer einen halbleiterlaserInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der faseroptischen
Übertragungsanlagen und insbesondere auf einen Treiber für
einen Halbleiterlaser, der einen Laser, einen Gleichstromgenerator
und eine Stromänderungseinrichtung aufweist.
Es ist die Tatsache bekannt, daß optische Kommunikationssysteme
elektrooptische Übertragungs- und Empfangsmodule aufweisen,
die direkt an die optischen Faserenden angeschlossen
werden, die in der Praxis die korrekte Übertragung von Information
und die globale Tätigkeit des Systemes bestimmen.
Es ist ebenfalls bekannt, daß ein faseroptisches Übertragungsmodul
im wesentlichen aus einem Laser, einem Modulationkreis,
der das elektrische Signal, das an den Laser geht, moduliert,
einem thermischen Stabilisationskreis und einem automatischen
Steuerkreis, der die von dem Laser emittierte Leitung steuert,
besteht.
Es ist weiterhin bekannt, daß Halbleiterlaser im wesentlichen
aus einem P-N-Übergang bestehen, dessen "Anregungsstrom-
Leistungsemission"-Kennlinie ähnlich der "Spannungs-Strom"-
Kennlinie einer Halbleiterdiode ist, wobei der P-N-Übergang
mit einem gewissen Strom I 1 versehen werden muß, damit eine
gewisse abgestrahlte Leistung P L erreicht wird. Dieser Strom
I L ist zusammengesetzt aus einem Grundstrom I P , der den P-N-
Übergang dazu bringt, in der Nähe seines Schwellwertes zu arbeiten
und bereit zu sein, kohärentes Licht entsprechend der
Lasercharakteristik zu emittieren, und aus einem Modulationsstrom
I M , der das kohärente Laserlicht entsprechend der zu
übertragenden Information moduliert.
Es ist weiterhin bekannt, daß Temperatur und Alter die Laserkennlinie
beeinflussen, so daß in dem gleichen Laserbetrieb
das Knie der Kennlinie verschoben werden kann und die Steigung
sich ändern kann. Es ist ersichtlich, daß selbst bei der
Gegenwart solcher Veränderungen der Laser immer die gleiche
Leistung P L emittieren muß, und es ist daher absolut notwendig,
daß der Grundstrom I P variiert werden kann, damit die
Emissionsschwellwertvariationen ausgeglichen werden können,
und daß der Modulationsstrom I M geregelt werden kann, damit
Verluste in der Emissionsausbeute ausgeglichen werden können.
Es ist schließlich bekannt, daß ein sehr wichtiger Faktor bei
der Beurteilung eines Übertragungsmodules seine Schaltrate
ist, die in der Praxis die Übertragungskapazität bestimmt und
damit das Feld der Anwendung des gesamten optischen Kommunikationssystemes.
In einer ersten bekannten Lösung (siehe H. Kressels Buch
"Semiconductor devices for optical communication", Seiten
230-232) wird der Laser durch zwei Stromgeneratoren gespeist,
die mit verschiedenen Stufen ausgerüstet sind. Ein
erster Generator, d. h. der Grundstromgenerator, versorgt den
Laser mit einem konstanten Strom I P , während ein zweiter Generator,
d. h. der Modulationsstromgenerator, den gleichen
Laser mit einem variablen Strom I M versorgt. In den Zeitabschnitten,
in denen der Laser keine Leistung abstrahlen muß,
ist der einzige darin fließende Strom der Grundstrom I P , während
in den Zeitabschnitten, in denen der Laser Leistung abstrahlen
muß, der darin fließende Strom ein Strom I L ist, der
aus der Summe des Grundstromes I P plus dem Modulationsstrom
I M erzeugt wird.
Diese Möglichkeit erlaubt den Vorteil, daß die Regelung von
sowohl dem Grundstrom I P als auch dem Modulationsstrom I M
möglich ist, aber sie hat auch eine Anzahl von Nachteilen. Um
damit anzufangen, sie benutzt eine große Anzahl von Transistoren,
was hohe Herstellungskosten nach sich zieht. Weiterhin
müssen Komponenten mit sehr schmalen Fertigungstoleranzen benutzt
werden, damit sichergestellt ist, daß Differentialstufen
mit befriedigenden Eigenschaften erzielt werden, da die zwei
Transistoren, die das Differentialpaar bilden, theoretisch
identisch sein müssen; dieses erhöht weiterhin die Herstellungskosten
und Bauzeiten wegen der zusätzlichen Überprüfungen
der Eigenschaften der Komponenten und der Auswahl der Komponenten,
deren Merkmale so identisch wie möglich sein müssen.
Weiterhin liegt die Injektionsausbeute, d. h. das Verhältnis
zwischen dem durch den Laser gehenden Strom und dem durch den
Modulator absorbierten Strom, im Bereich von höchstens 25 bis
50%, was bedeutende Verluste nach sich zieht. Schließlich
sind die Ansprechzeiten ziemlich hoch, da beide Transistoren
des Modulationsstromgenerators umschalten müssen, so daß, abgesehen
von anderen Überlegungen, diese Lösung ziemlich kritisch
werden kann für Bit-Raten von 500 Mbit/s und darüber.
Andere Lösungen wurden vorgeschlagen, damit höhere Bit-Raten
erzielt werden könnten, zum Beispiel von 500 Mbit/s bis
1 Gbit/s. Eine von solchen Lösungen besteht darin, den Laser
parallel mit einem Stromgenerator zu schalten, der einen Strom
I L erzeugt, der es dem Laser erlaubt, Leistung abzustrahlen,
und mit einer Schalteinrichtung, die aus MESFET-Einrichtungen
besteht (siehe Seite 184 des oben erwähnten Buches). Obwohl
hohe Schaltraten erzielt werden können, ist diese Lösung praktisch
unbrauchbar, da es unmöglich ist, den Laser mit Grundstrom
zu versorgen, wenn man bedenkt, daß der Strom I L entweder
ganz in den Laser gehen wird, wenn der Schalter offen
ist, oder er wird überhaupt nicht gehen, wenn der Schalter geschlossen
ist; zusätzlich ist es unmöglich, den Wert des Stromes
I L in solcher Weise einzustellen, daß die gleiche laseremittierte
Leistung P L immer vorhanden ist.
Eine andere vorgeschlagene Lösung besteht in der Benutzung
von ECL-Gattern (siehe den Artikel "Fiber optic transmitters
and receivers" von M.J. Teare und L.W. Ulbricht, in der März-
1985-Ausgabe des GTE Laboratories Profile veröffentlicht).
Auch diese Lösung bringt eine hohe Schaltrate, aber die Einstellung
des Grundstromwertes I P und des Modulationsstromwertes
I M ist so nicht möglich, daß die laser-emittierte Leistung
P L immer vorhanden ist.
Daher ist es die Aufgabe der Erfindung, die obigen Nachteile zu
beseitigen und einen Treiber für einen Halbleiterlaser vorzusehen,
der eine hohe Schaltrate erlaubt und es ermöglicht,
zur gleichen Zeit den Grundstromwert I P und den Modulationsstromwert
I M einzustellen, insbesondere soll ein sehr einfacher
Schaltkreis ermöglicht werden mit einer hohen Injektionsausbeute,
der weiterhin keine besonderen Probleme hinsichtlich
der Auswahl der Komponenten aufwirft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Treiber
für einen Halbleiterlaser mit einem Laser, einem Gleichstromgenerator
und einer Stromänderungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromänderungseinrichtung nur ein
Schaltelement beinhaltet.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 ein detailliertes Schaltdiagramm einer ersten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Treibers, und
Fig. 2 ein detailliertes Schaltdiagramm einer zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Treibers.
In Fig. 1 ist mit den Bezugszeichen 1 ein NPN-Transistor bezeichnet,
dessen Kollektor mit einem Ende eines Widerstandes
2 und dessen Emitter mit einem Ende eines Widerstandes 3 verbunden
ist. Eine variable Gleichspannung V RB , deren Funktion
später erklärt wird, wird an das andere Ende des Widerstandes
2 angelegt, während das andere Ende des Widerstandes 3 mit
einer negativen Gleichspannungsquelle -V verbunden ist. Die
Basis und der Kollektor von dem Transistor 1 sind miteinander
und mit der Basis eines NPN-Transistors 4 verbunden. Der
Emitter des Transistors 4 ist mit einem Ende eines Widerstandes
5 verbunden, dessen anderes Ende mit der Spannungsquelle
-V verbunden ist, während der Kollektor des Transistors 4 mit
der Kathode eines Lasers 6 und mit dem Kollektor eines PNP-
Transistors 7 verbunden ist. Die Anode des Lasers 6 ist mit
der Masse M des Schaltkreises verbunden, während der Emitter
des Transistors 7 mit einem Ende eines Transistors 8 verbunden
ist, dessen anderes Ende mit der Masse M verbunden ist.
Die Basis des Transistors 7 ist mit einem Ende eines Widerstandes
9 verbunden, dessen anderes Ende mit der Spannungsquelle
-V und mit einem Ende eines Widerstandes 10 verbunden
ist, an dessen anderem Ende eine variable Gleichspannung V RM
angelegt ist, deren Funktion später erklärt werden wird. Der
Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 9 und 10 ist ebenfalls
mit einem Ende eines Kondensators 11 verbunden, dessen
anderes Ende mit einem Ende eines Widerstandes 12 verbunden
ist. Das andere Ende des Widerstandes 12 ist mit der Masse M
des Schaltkreises verbunden, während ein Modulationssignal V s
an den Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 11 und dem
Widerstand 12 angelegt wird. Die NPN-Transistoren sind vom
Philips-BFR96-Typ und die PNP-Transistoren sind vom Philips-
BFT93-Typ.
Die Transistoren 1 und 4 sind nach einem asymmetrischen Spiegelstrommuster
geschaltet und bilden einen Gleichstromgenerator
15. Die Widerstände 3 und 5 sind so ausgelegt, daß der
Stromgenerator 15 einen Strom zur Verfügung stellt, dessen
Intensität gleich der Summe des Grundstromes (bias current)
I P plus dem Modulationsstrom I M des Lasers 6 ist. Das Modulationssignal
V s wird über den Entkopplungskondensator 11 an die
Basis des Transistors 7 angelegt.Wenn der Transistor 7 in
einer Sperrbedingung ist, bildet er einen offenen Schaltkreis
und der Strom I L = I P + I M fließt durch den Laser 6, und der
Laser emittiert Leistung. Wenn der Transistor 7 in einer gesättigten
Bedingung ist, bildet er einen Kurzschluß, und ein
Teil des Stromes wird von dem Laser 6 weggenommen und in den
Zweig, in dem der Transistor 7 angebracht ist, abgeleitet.
Der Widerstand 8 ist so ausgelegt, daß der in diesem Zweig
fließende Strom genau gleich dem Modulationsstrom I M ist. Bei
einer solchen Bedingung fließt der Modulationsstrom I M durch
den Zweig, der durch den Widerstand 8 und den Transistor 7 gebildet,
wird und nur ein Strom, der gleich dem Grundstrom I P
ist, fließt durch den Laser 6, der nicht länger eine nennenswerte
Leistung abstrahlt.
Die Widerstände 3 und 5 sind so ausgelegt, daß fast der gesamte
von dem Stromgenerator 15 gezogene Strom durch den Zweig
fließt, der durch den Transistor 4 und den Widerstand 5 gebildet
wird, und der folglich durch den Laser 6 fließt, wodurch
eine hohe Injektionsausbeute erzielt wird. Wenn insbesondere
das Verhältnis zwischen dem Widerstand 3 und dem Widerstand
5 etwa 10 ist, wird die Injektionsausbeute 90% betragen.
Die variable Gleichspannung V RB wird von einem nicht in der
Figur abgebildeten automatischen Steuerschaltkreis als Funktion
der Position des Knies der Kennlinie des Lasers 6 erzeugt.
Sollte sich dieses Knie wegen Alterung oder wegen einer
Temperaturschwankung verschieben, wird die Spannung V RB entsprechend
geändert und verursacht, daß die gesamte erzeugte
Stromintensität so variiert, daß der Strom, der in dem Laser
6 fließt, immer ausreichend ist, damit der Laser oberhalb
seines Emissionsschwellwertes arbeitet.
Die variable Gleichspannung V RM wird durch einen nicht in der
Figur gezeigten automatischen Steuerschaltkreis als Funktion
der Steigung der Kennlinie des Lasers 6 erzeugt.Sollte sich
diese Steigung ändern, weil der Laser 6 einen Emissionseffektivitätsverlust
erleidet, oder aus anderen Gründen, wird sich
die Spannung V RM auch entsprechend ändern, und die Voreinstellung
des Transistors 7 und damit die Intensität des Modulationsstromes
I M , der in diesem Zweig fließt, wird sich so ändern,
daß die von dem Laser 6 emittierte Leistung immer konstant
bleibt.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform, in der gleiche Komponenten,
wie sie in Fig. 1 auftreten, auch mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet werden. Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform
unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten
insofern, daß der PNP-Transistor 7 durch einen NPN-Transistor
13 ersetzt ist. Der Kollektor des Transistors 4 ist mit dem
Kollektor des Transistors 13 verbunden, dessen Emitter mit
einem Ende eines Widerstandes 14 verbunden ist, dessen anderes
Ende mit der Spannungsquelle -V verbunden ist.
In dieser zweiten Ausführungsform sind die Widerstände 3 und
5 so ausgelegt, daß der von dem Stromgenerator 15 zur Verfügung
gestellte Strom gleich dem Grundstrom I P des Lasers 6
ist, während der Widerstand 14 so ausgelegt ist, daß der durch
den Transistor 13 zur Verfügung gestellte Strom gleich dem
Modulationsstrom I M des Lasers 6 ist. Auch in dieser Ausführungsform
ist das Verhältnis zwischen dem Widerstand 3 und
dem Widerstand 5 etwa 10, so daß die Injektionsausbeute sich
auf 90% beläuft. Das Modulationssignal V s wird über den Entkopplungskondensator
11 an die Basis des Transistors 13 angelegt.
Wenn der Transistor 13 in Sperrstellung ist, fließt
durch ihn absolut kein Strom, und nur ein Strom I L gleich dem
Grundstrom I P fließt durch den Laser 6, der damit keine nennenswerte
Leistung emittiert. Wenn der Transistor 13 in einer
Sättigung ist, fließt der Modulationsstrom I M , der zu dem
Grundstrom I P addiert wird; der Strom, der in dem Laser 6
fließt, ist folglich ein Strom I L = I P + I M , und der Laser 6
emittiert Leistung.
Auch in dieser zweiten Ausführungsform werden die variablen
Gleichspannungen V RB und V RM zum Regeln des Grundstromes I P
und des Modulationsstromes I M wie in der oben erklärten Weise
benutzt. Zusätzlich erlaubt die zweite Ausführungsform die
Möglichkeit, daß der Grundstrom I P und der Modulationsstrom
I M vollkommen unabhängig voneinander geregelt werden.
In den beiden oben beschriebenen Ausführungsformen reicht das
Schalten von nur einem Transistor, um den Übergang von der
Bedingung der Leistungsabstrahlung in die Bedingung der Nichtabstrahlung
von Leistung im Laser 6 zu erzielen, und aus diesen
Gründen ist der Treiber besonders schnell. Aus Messungen
im Labor wurden tatsächlich Schaltzeiten zwischen 3 × 10-10
sec bis 5 × 10-10 sec gesehen.
Der Widerstand 12 ist so ausgelegt, daß der Pegel des Modulationssignales
V s sich dem Pegel des Signales angleicht, der
nötig ist, um den Transistor 7 oder den Transistor 13 zu
steuern; während es die Aufgabe des Kondensators 11 ist,
etwaige Gleichstromanteile zu unterbinden, die in dem Schaltkreis
vorhanden sein können, der das Modulationssignal V s erzeugt,
wie es der Fall in Schaltkreisen sein kann, die mit
einer ECL-Technik gebaut sind.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Treibers für einen Halbleiterlaser
ergeben sich klar aus der obigen Beschreibung. Insbesondere
sind die Hauptvorteile die hohe Schaltrate des Treibers,
die Möglichkeit, den Grundstrom und den Modulationsstrom
so einzustellen, daß Variationen in der Kennlinie des Lasers
ausgeglichen werden können, die extreme Einfachheit des Kreises,
der nur drei Transistoren benutzt, was eine deutliche
Einsparung bei den Produktionskosten bewirkt, die Möglichkeit
der Benutzung von Komponenten, die nicht besonders ausgewählt
werden müssen, was weiter die Baukosten senkt.
Claims (18)
1. Treiber für einen Halbleiterlaser mit einem Laser, einem
Gleichstromgenerator und einer Stromänderungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stromänderungseinrichtung
(7, 8, 13, 14) nur ein Schaltelement (7, 13) einschließt.
2. Treiber für einen Halbleiterlaser nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromänderungseinrichtung (7, 8, 13,
14) Schalteinrichtungen (7, 8) aufweist.
3. Treiber für einen Halbleiterlaser nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (7, 8) parallel
zu dem Laser (6) geschaltet sind.
4. Treiber für einen Halbleiterlaser nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (7, 8)
einen ersten Transistor (7) aufweisen.
5. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstromgenerator
(15) einen zweiten (1) und einen dritten (4) Transistor, die
in einem asymmetrischen Stromspiegelmuster geschaltet sind,
aufweist, und daß er einen ersten (3) und einen zweiten (5)
Widerstand aufweist, die so ausgelegt sind, daß der Gleichstromgenerator
(15) einen Strom (I P + I M ) zur Verfügung
stellt, der gleich dem Grundstrom (I P ) plus dem Modulationsstrom
(I M ) des Lasers (6) ist.
6. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen
(7, 8), wenn sie erregt werden, einen Teil (I M ) des Gleichstromes
(I P + I M ), der von dem Gleichstromgenerator (15) zur
Verfügung gestellt wird, so abteilen, daß der Laser (6) in
einen Zustand gesetzt wird, in dem er keine wesentliche Leistung
abstrahlt.
7. Treiber für einen Halbleiterlaser nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (7, 8)
einen dritten Widerstand (8) aufweisen, der so ausgelegt ist,
daß, selbst wenn die Schalteinrichtungen (7, 8) sich in aktivierten
Zuständen befinden, ein Grundstrom (I P ) durch den
Laser (6) fließt.
8. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (3) und zweite
(5) Widerstand so ausgelegt sind, daß ihr Verhältnis eine
Größenordnung beträgt.
9. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des zweiten
Transistors (1) über einen vierten Widerstand (2) mit
einer variablen Spannung (V RB ) versorgt wird, die das Einstellen
des Wertes des Stromes (I P + I M ) erlaubt, der von dem
Gleichstromgenerator (15) zur Verfügung gestellt wird.
10. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des ersten
Transistors (7) über einen Spannungsteiler, der aus einem
fünften (9) und einem sechsten (10) Widerstand gebildet ist,
versorgt wird mit einer variablen Spannung (V RM ), die das Einstellen
des Wertes des Stromes (I M ) erlaubt, der von den
Schaltereinrichtungen (7, 8) abgeteilt wird.
11. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromänderungseinrichtung
(7, 8, 13, 14) eine Stromgeneratoreinrichtung (13,
14) aufweist.
12. Treiber für einen Halbleiterlaser nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromgeneratoreinrichtung (13,
14) in Serie zu dem Laser (6) geschaltet ist.
13. Treiber für einen Halbleiterlaser nach Anspruch 11 oder
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromgeneratoreinrichtung
(13, 14) einen vierten Transistor (13) aufweist.
14. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichstromgenerator
(15) einen zweiten (1) und einen dritten (4) Transistor aufweist,
die nach einem asymmetrischen Stromspiegelmuster geschaltet
sind, und daß er einen ersten (3) und einen zweiten
(5) Widerstand aufweist, die so ausgelegt sind, daß der
Gleichstromgenerator (15) einen Strom (I P ) zur Verfügung
stellt, der gleich ist dem Grundstrom (I P ) des Lasers (6).
15. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromgeneratoreinrichtung
(13, 14) einen siebenten Widerstand (14) aufweist,
der so ausgelegt ist, daß, wenn er in einem aktiven Zustand
ist, die Stromerzeugungseinrichtung (13, 14) einen Strom (I M )
zur Verfügung stellt, dessen Wert so ist, daß die Summe des
Stromes (I M ) plus dem Gleichstrom (I P ), der von dem Stromgenerator
(15) zur Verfügung gestellt wird, den Laser (6) in
einen Zustand der Leistungsemission bringt.
16. Treiber für einen Halbleiterlaser nach Anspruch 14 oder
15, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (3) und zweite (5)
Widerstand so ausgelegt sind, daß ihr Verhältnis eine Größenordnung
ist.
17. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des zweiten
Transistors (1) über einen vierten Widerstand (2) mit
einer variablen Spannung (V RB ) versorgt wird, die die Einstellung
des Wertes des Stromes (I P ) erlaubt, die von dem
Stromgenerator (15) zur Verfügung gestellt wird.
18. Treiber für einen Halbleiterlaser nach einem der Ansprüche
14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des vierten
Transistors (13) über einen Spannungsteiler, der aus einem
fünften (9) und einen sechsten (10) Widerstand gebildet ist,
mit einer variablen Spannung (V RM ) versorgt wird, die die Einstellung
des Wertes des Stromes (I M ) erlaubt, der durch die
Stromgeneratoreinrichtung (13, 14) erzeugt wird.
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