DE1268995B - Gummilaufpolster fuer Gleisketten - Google Patents
Gummilaufpolster fuer GleiskettenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/18—Tracks
- B62D55/26—Ground engaging parts or elements
- B62D55/275—Ground engaging parts or elements with street plate, i.e. means to prevent tread from cutting into road surface
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62D55/20—Tracks of articulated type, e.g. chains
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 60 b
Deutsche KL: 63d-23
P 12 68 995.1-21
8. April 1963
22. Mai 1968
8. April 1963
22. Mai 1968
Die Erfindung betrifft ein Gummilaufpolster für Gleisketten, das durch vollständig einvulkanisierte,
im wesentlichen parallel zur Bodenfläche verlaufende metallische Einlagen versteift und auswechselbar
in kastenförmigen Vertiefungen am Gliedkörper befestigt ist.
Es ist ein Panzerstraßenschuh bekannt, bei dem ein Gummilaufpolster vorgesehen ist, welches eine
einvulkanisierte Metalleinlage vollständig umschließt. Die Metalleinlage verläuft im wesentlichen parallel
zur Lauffläche und ist mit einer Kopfschraube verschweißt, deren nach außen hervorstehender Schaft
mit einem Gewinde versehen ist, so daß der Panzerschuh mit einem Gleiskettenglied durch Verschraubung
auswechselbar verbunden werden kann.
Der Nachteil eines derartigen Gummilaufpolsters besteht unter anderem darin, daß, insbesondere wenn
das Gummilaufpolster unter einer großen Gewichtsbelastung steht, wie z. B. bei schweren Panzern, zwischen
der Metalleinlage und dem Gummi große Scherkräfte auftreten, die ein Ablösen des Gummis
von der Metalleinlage bewirken können. Weitere Nachteile bestehen in der festigkeitsmäßig nicht sehr
günstigen Verschweißung der Kopfschraube mit der Metalleinlage, die nur eine dünne Wandstärke aufweist,
so daß auch aus diesem Grund ein derartiges Gumlilaufpolster zur Aufnahme von großen Belastungen
nicht sehr geeignet ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe der Erfindung, den genannten Nachteilen
des bekannten Gummilaufpolsters abzuhelfen und ein Gummilaufpolster für Gleisketten zu schaffen,
welches auswechselbar mit dem eigentlichen Gliedkörper verbunden ist, ohne daß hierdurch in
nennenswerter Weise die Festigkeitseigenschaften beeinträchtigt werden. Insbesondere soll vermieden
werden, daß sich die Befestigungsmittel von dem Gummilaufpolster lösen, was bei den bekannten
Gummilaufpolstern, insbesondere bei großen Belastungen, sehr häufig der Fall ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einlage als hanteiförmiger, im Bereich
ihrer verdickten Enden mit zwei Bohrungen zur Aufnahme von Befestigungsmitteln versehener, massiver
Stahlkörper gestaltet ist, dessen Kanten in an sich bekannter Weise abgerundet sind.
Das Abrunden der Kanten eines Befestigungsmittels für ein Laufpolster einer Gleiskette ist in diesem
Zweig der Technik an sich bekannt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform greifen in die beiden Bohrungen der hanteiförmigen Einlage
sich am Gliedkörper abstützende Schrauben Gummilaufpolster für Gleisketten
Anmelder:
Dipl.-Ing. Walter Ruf, Bottighofen, Thurgau
(Schweiz)
(Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Phys. G. Liedl, Patentanwalt,
8000 München 22, Steinsdorfstr. 21-22
8000 München 22, Steinsdorfstr. 21-22
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Walter Ruf, Bottighofen, Thurgau
(Schweiz)
ein, die, was an sich bekannt ist, Innensechskantschrauben sind. Es ist dabei von Vorteil, wenn die
Köpfe der Sechskantschrauben in entsprechenden Aussparungen der kastenförmigen Aufnahme versenkt
angeordnet sind.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Schrauben durch die Bodenfläche der
kastenförmigen Aufnahme hindurchgeführt.
Die Bohrungen des Einlagekörpers können vorteilhaft Klemmittel aufweisen, welche die Schrauben
gegen ein unbeabsichtigtes Lösen sichern.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und an
Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Gleiskettengliedes,
F i g. 2 den Schnitt längs der Linie H-II in F i g. 1,
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab einen in den Gummikörper des Kettengliedes einvulkanisierten
Einlagekörper,
F i g. 4 die teilweise geschnittene Ansicht längs der LinieIV-IVin Fig. 3,
F i g. 5 den Schnitt längs der Linie V-V in F i g. 3.
Das Kettenglied weist eine kastenförmige Aufnahme 1 auf, welche ein Gummipolster 2 aufnimmt.
Der Verbindung des Kettengliedes mit den Nachbargliedern dienen Verbindungsbolzen 3. Der Boden 4
der kastenförmigen Aufnahme 1 weist Aussparungen 5 auf. Das Gummipolster 2 kann an seiner Unterseite
eine Armierung 6 tragen. Der Befestigung des Gummipolsters 2 dienen Innensechskantschrauben 8,
deren Köpfe 9 in den Aussparungen 5 versenkt liegen. Die Köpfe 9 haben ein Innenprofil, ζ. Β. einen
809 550/29
Innensechskant 10, so daß die Schrauben 8 mittels eines Steckschlüssels angezogen oder gelockert werden
können.
In den Gummikörper 2 ist ein hanteiförmiger Einlagekörper 11 einvulkanisiert, welcher zwei Augen 12
aufweist, die durch einen Steg 13 miteinander verbunden sind. Die Länge des Einlagekörpers 11 beträgt
mindestens die Hälfte der Länge des Gummipolsters 2.
Die Oberseite des hanteiförmigen Körpers 11 ist flach und erstreckt sich im wesentlichen parallel zu
dem Boden des Gummikörpers 2 bzw. zu der Armierung 6. Zur Vermeidung einer Scherwirkung sind die
Kanten des Einlagekörpers 11 abgerundet, wie dies beispielsweise aus Fi g. 4 ersichtlich ist.
Die Augen 12 des Einlagekörpers 11 weisen konische Bohrungen 14 auf. In den Bohrungen 14 sitzen
Hülsen 15 mit Innengewinde, welche bei 16 geschlitzt sind.
Die Innensechskantschrauben 8 greifen in die Gewindehülsen 15 ein. Da die Bohrungen 14 und die
Gewindehülsen 15 konisch ausgebildet sind, werden beim Anziehen der Schrauben 8 die Hülsen 15 zusammengedrückt,
so daß die Schraube 8 nach dem Prinzip des Morsekegels verklemmt wird. Dies verhindert,
daß sich die Schrauben 8 unter den Erschütterungen beim Laufen der Kette von selbst
lösen.
Die Praxis zeigte, daß das dargestellte Gummipolster bedeutend widerstandsfähiger gegen ungewolltes
Lösen von dem Kettenglied ist als bekannte Ausführungsformen. Vor allem werden die
oftmals sehr großen Kräfte besser aufgenommen, so daß ein Lösen des Gummipolsters von der Befestigungsvorrichtung
unter Wirkung der Scherkräfte vermieden wird.
Claims (5)
1. Gummilaufpolster für Gleisketten, das durch vollständig einvulkanisierte, im wesentlichen paralle!
zur Bodenfläche verlaufende metallische Einlagen versteift und auswechselbar in kastenförmigen
Vertiefungen am Gliedkörper befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage als hanteiförmige, im Bereich ihrer verdickten
Enden mit zwei Bohrungen (14) zur Aufnahme von Befestigungsmitteln versehener, massiver
Stahlkörper (11) gestaltet ist, dessen Kanten in an sich bekannter Weise abgerundet sind.
2. Gummilaufpolster gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die beiden Bohrungen
(14) sich an dem Gliedkörper abstützende Schrauben (8) eingreifen.
3. Gummilaufpolster gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrauben (8) durch die Bodenfläche (4) der kastenförmigen Aufnahme (1) hindurchgeführt sind.
4. Gummilaufpolster gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrauben (8) an sich bekannte Innensechskantschrauben sind, deren Köpfe (9) in entsprechenden Aussparungen (5)
der kastenförmigen Aufnahme (1) versenkt liegen.
5. Gummilaufpolster gemäß einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Bohrungen (14) des Einlagekörpers (11) Kiemmittel (15) sitzen, welche die Schrauben (8) gegen unbeabsichtigtes
Lösen sichern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 555 749;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 833 535;
Patentschrift Nr. 1860 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in Ost-Berlin;
britische Patentschrift Nr. 896 300;
USA.-Patentschrift Nr. 2 332 313;
Katalog der Fa. Bauer & Schaurte, Neuss a. Rh.,
»Über hochwertige Schrauben«, 1951.
»Über hochwertige Schrauben«, 1951.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 550/29 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1268A DE1268995B (de) | 1963-01-05 | 1963-04-08 | Gummilaufpolster fuer Gleisketten |
Applications Claiming Priority (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH10563A CH406875A (de) | 1963-01-05 | 1963-01-05 | Erneuerbare Gleiskette für Raupenfahrzeuge |
| DER34487A DE1274007B (de) | 1963-02-18 | 1963-02-18 | Gleiskettenglied |
| DER0034497 | 1963-02-19 | ||
| DER34645A DE1291235B (de) | 1963-03-08 | 1963-03-08 | Gleiskettenglied |
| DEP1268A DE1268995B (de) | 1963-01-05 | 1963-04-08 | Gummilaufpolster fuer Gleisketten |
| DER0034899 | 1963-04-08 | ||
| DER0034935 | 1963-04-11 | ||
| DER0036728 | 1963-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1268995B true DE1268995B (de) | 1968-05-22 |
Family
ID=27570302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1268A Pending DE1268995B (de) | 1963-01-05 | 1963-04-08 | Gummilaufpolster fuer Gleisketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1268995B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1983003582A1 (en) * | 1982-04-13 | 1983-10-27 | Oertley, Thomas, E. | Roadable track shoe with grouser assembly |
| WO1983003583A1 (en) * | 1982-04-13 | 1983-10-27 | Kortering, Randall, L. | Roadable track shoe with sealed grouser |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1860C (de) * | WlNTERHALDER & HOFMEIER in Schwärzenbach (Bad. Schwarzwald) | Weckerwerk für Achttageuhren | ||
| DE555749C (de) * | 1932-07-27 | Karl Ritscher | Gliederkette mit Polsterkoerpern fuer Kraftfahrzeuge | |
| US2332313A (en) * | 1942-09-03 | 1943-10-19 | James A Watson Jr | Track for track-laying vehicles |
| DE1833535U (de) * | 1961-02-09 | 1961-06-22 | Werner Theis | Panzerstrassenschuh. |
| GB896300A (en) * | 1958-10-02 | 1962-05-16 | Ruf Walter | Track-chain link |
-
1963
- 1963-04-08 DE DEP1268A patent/DE1268995B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO1983003583A1 (en) * | 1982-04-13 | 1983-10-27 | Kortering, Randall, L. | Roadable track shoe with sealed grouser |
| US4448459A (en) * | 1982-04-13 | 1984-05-15 | Caterpillar Tractor Co. | Roadable track shoe with sealed grouser |
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