DE3016151C2 - Befestigung von Mitnehmern an einer oder mehreren Rundstahlketten - Google Patents
Befestigung von Mitnehmern an einer oder mehreren RundstahlkettenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigung von Mitnehmern an einer oder mehreren Rundstahlketten nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Befestigungen werden zum Beispiel bei Dungstreuern in der Landwirtschaft zum Befestigen der
Mitnehmerstege an zwei auf beiden S--i'en der Ladefläche
umlaufenden Rundstahlketten benötigt. Auch bei Becherwerken, bei denen die einzelnen Kübel an zwei
seitlichen Rundstahlketten befestigt sind, werden solche Befestigungen ebenso wie bei der Befestigung der Mitnehmer
für Kettenbänder von Kratzförderern im Berg- und Tunnelbau mit Vorteil eingesetzt. Nach längerem
Einsat/ kann gegenüber den Rundstahlketten ein zunehmendes Spiel auftreten, das dann nur durch vollständiges
Nacharbeiten der Befestigungsvorrichtungen beseitigt werden kann.
Aus der DE-OS 28 07 883 ist ein Kratzer für einen Mittelkcttenkratzförderer mit mittig verlaufender
Ruridgliedcrkette bekannt, bei dem zur Verbindung des
Kratzers mit dem horizontalen Kettenglied der Rundgliederkette ein Bügel vorgesehen ist, der das horizontale
Kettenglied untergreifend in einer unterhalb des Steges befindlichen Bügelaufnahme angeordnet ist und mit
seinen gegenüberliegenden Bügelenden in Taschen des Kratzers eingreift und hier mittels Schraubenbolzen lösbiir
befestigt ist, welche fluchtende Bolzenlöcher des Kratzers und der Bügelcnden durchfassen. Die Bolzenlöcher
des Kratzers und des Bügels sind dabei jedoch spitzwinklig zur Förderebene geneigt und enden an der
Oberseite des Kratzers jeweils in einer die Bolzenmutter aufnehmenden Kopfausnehmung des Kratzers, dereu
(iruiul ebenfalls zur Horizontalen tinil Vertikalen
geneigt ist. Diese spitzwinklig zur Förderebene geneigten Bol/enlöeher und die entsprechend geneigten Kopf
ausnehmungen an der Oberseite des Kratzers dienen hierbei nur zur leichteren Montage des Kratzers an der
Rundgliederkette unter beengten Verhältnissen, wie sie in Untertagebetrieben häufig vorkommen. Derartige
geneigte Bolzen und entsprechend geneigte Kopfausnehmungen an der Kratzeroberseite kommen also insbesondere
dann in Frage, wenn oberhalb des Förderers nur eine verhältnismäßig geringe Montagehöhe zur
Verfügung steht, ur>d wenn der Kratzerabstand an dem
Kettenstrang verhältnismäßig klein gewählt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine konstruktiv einfache und robuste Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruches ΐ so auszubilden, daß ein leichtes Nachspannen der Befestigungsvorrichtung in
einfacher Weise möglich ist.
Diese Aufgabe findet ihre Lösung gemäß der Erfindung durch das Kennzeichen des Anspruches 1.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Formteile bereits
bei einem sehr geringen Spiel gegenüber dem oder den zwischen ihnen eingespannter! Kettengliedern
durch einfaches Lösen der Verbindungsglieder gegeneinander verschoben und durch anschließendes Anziehen
der Verbindungsglieder an dem betreffenden Kettenglied festgespannt werden können. Andererseits
kann ein solches Nachspannen aber auch erst nach Auftreten eines größeren Spiels gegenüber den eingespannten
Kettengliedern erfolgen, wobei durch die gegen die Teilungsebene gerichtete Neigung der Widerlagerflächen
noch der weitere Vorteil hinzukommt, daß eine bei der üblichen senkrechten Anordnung der Widerlagerflächen
mögliche — wenn auch geringe — gegenseitige Verlagerung der Formteile selbst dann vermieden wird,
wenn die Verbindungsmittel sich zwar nicht gelockert haben, aber die beiden Formteile nicht mit einer ausreichenden
Spannung gegeneinanderdrücken. Bei einer entsprechenden Breite der .Kettenbetten in Kettenzugrichtung
ergibt sich eine längere Kettenauflage des Kettengliedes in den Betten der beiden Formteile.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 enthalten. Danach können die Widerlagerflächen
beiderseits der eingespannten Kettenglieder gegenüber der gemeinsamen senkrechten
Längsmittelebene der Formteile im gleichen Sinne oder aber auch nach entgegengesetzten Seiten geneigt sein.
Eine gleichsinnige Neigung der Widerlagerflächen hat den Vorteil, daß die beiden Formteile beim Nachspannen
einander jeweils parallel angenähert werden. Sei einer Neigung der Widerlagerflächen nach entgegengesetzten
Seiten tritt zwar eine gewisse gegenseitige Verkantung der Formteile beim Nachspannen ein, jedoch
können hierdurch bei Bedarf unterschiedliche Beanspruchungen an den beiden Seiten der eingespannten
Kettenglieder ausgeglichen werden, wie dies zum Beispiel bei der endseitigen Befestigung der Mitnehmerstege
an den beiden seitlich angeordneten Förderketten von Dungstreuern in der Landwirtschaft ebenso wie bei
der Befestigung der Kübel von Becherwerken mit zwei im Abstand voneinander angeordneten Rundstahlketten
der Fall sein kann.
Wenn die Widerlagerflächen lediglich in einem Winkel von wenig mehr als etwa 5 bis 10° gegenüber der
gemeinsamen senkrechten Längsmittelebene der Formteile geneigt sind, müssen die Formteile beim Nachspannen
nach Lösen der Verbindungsmittel erst gegeneinander verschoben werden, da aufgrund der äußerst geringen
Neigung der Widcrlagerflächen die vorhandene Oberflächenreibung zu groß ist. als daß die Formteile
allein durch Nachspannen der Verbindungsmittel näher aneinander gebracht werden könnten.
Ist letzteres erwünscht, so können die Widerlagerflächen gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
aber durchaus in einem Winkel von mindestens etwa 45° oder mehr gegenüber der gemeinsamen senkrechten
Längsmittelebene der Formteile geneigt sein, insbesondere wenn bei einer solchen Ausführungsform
die in den Ansprüchen 6 bis 8 enthaltenen Merkmale ίο entweder einzeln oder gemeinsam verwirklicht sind.
Um das Nachspannen der Verbindungsmittel zu vermeiden, können sogenannte Dehnschrauben vorgesehen
sein, die so vorgespannt werden, daß ein selbständiges Lösen nicht mehr möglich isL Zum Schutz gegen
is seitliche Beschädigungen können die Formteile mit randseitigen Abwinkelungen versehen sein, die die Widerlagerflächen
an den Vorsprüngen dachförmig über^ decken.
Bevorzugte Ausführimgsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt Es zeigt
F! g. 1 zwei zusammengehörende Formteile zur Befestigung
an einer Rundstahlkette in einer ersten Ausführungsform in auseinandergezogener perspektivischer
Darstellung,
F i g. 2 beide Formteile während der Montage an einer Rundstahlkette,
Fig.3 zwei zusammengehörende und einander ergänzende
Formteile in einer zweiten Ausführungsform in perspektivischer Darstellung,
jo F i g. 4 die Montage der beiden Formteile von F i g. 3 an einer Rundstahlkette,
F i g. 5 einen Schnitt durch die in F i g. 1 bis 4 gezeigten Formteile gemäß Schnittlinie V-V von F i g. 2 und
Fig. 4,
F i g. 6 einen Schnitt durch die Formteile von F i g. 3 und 4 gemäß Schnittlinie Vl-VI von F i g. 4,
F i g. 7 einen der Schnittdarstellung von F i g. 5 entsprechender Schnitt durch eine weitere abgewandalte
Ausführungsform der Formteile von Fig. I und 2 oder Fig.3und4,
F i g. 8 eine teilweise Vorderansicht eines der beiden Formteile in Richtung des Pfeiles VIII von F ig. 7 und
Fig.9 bis 12 verschiedene Anwendungsbeispiele der
Befestigungsvorrichtung bei Dungstreuern, Becherwerken und dergleichen.
Bei dem in F i g. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Befestigung von in Form
von Schmiedestücken hergestellten Mitnehmern auf einer oder mehreren Rundstahlketten, wobei die Mitnehmer
aus zwei durch Gesenkschmieden hergestellten Formteilen 1,2 bestehen, die im gezeigten Ausführungsbeispiel ein flachliegendes Kettenglied 4 einer Rundstahlket·?;
3 zwischen sich aufnehmen und durch Schrauben oder ähnliche Verbindungsmittel 5 in Kettenzugrichtung
(Doppelpfeil 13 in Fi g. 2) gegeneinander
verspannt sind.
Wie in F i g. 1 und 2 in Verbindung mit F i g. 5 und 6 der Zeichnung im einzelnen zu erkennen ist, sind die
Formteile 1, 2 mit je einem Kettenbett Ta, Tb zur Aufnähme einer oder mehrerer nebeneinanderliegender
Rundstahlketten 3 so ausgebildet, daß sie entlang einer Teilungsebene 6 (F i g. 5 und 6), die im wesentlichen entlang
der Kettengliedebene des eingespannten flachliegenden Kettengliedes 4 zwischen den Formteilen 1, 2
verläuft, einander flächig gegenüberliegen und das Kettenglied 4 mit seinen Schenkeln 4a, 46 in Ausnehmungen
8a,8b, Sa'. 6b'jedes Kettenbettes 7a, Tb aufnehmen, die
jeweils von einer Längsseite 9a zur anderen Längsseite
96 jedes Formteiles 1,2 durchgehen und sich bei miteinander verbundenen Formteilen 1, 2 zum vollen Kreisquerschnitt
ergänzen. Die Kettenbetten 7a, 7b haben einen gegenseitigen Abstand 21 (F i g. 2), der ein Nachspannen
der Formteile 1,2 erlaubt.
Wie in der Zeichnung weiterhin zu erkennen ist, haben beide Formteile 1. 2 Vorsprünge 10 und Ausnehmungen
11 mit Widerlagcrflächen 12a. 126, die sich beiderseits der Kettenbetten 7a, Tb etwa in der Längsmitte
beider Formteile 1, 2 oder parallel dazu quer zur Tciningscbene
6 erstrecken und an denen die Formteile 1,2 miteinander verspannt und in Kettenzugrichtung 13 gegeneinander
abgestützt sind.
An den Vorsprüngen 10 beider Formteile 1, 2 befinden sich Bohrungen 14,15 für die Anbringung der Verbindungsmittel
5, die an den Vorsprüngen fft des einen der beiden Formteile 1, 2 als Rundlöcher 14 und an den
gegenüberliegenden Vorsprüngen 10 des anderen Formteiles als Langlöcher 15 ausgebildet sind. Durch
diese unterschiedliche Ausbildung der beiden Bohrungen 14,15 in den aneinandcrliegcnden Vorsprüngen 10
sind die als Verbindungsmittel 5 zum Verspannen der Formteile 1, 2 dienenden Schrauben somit in jeweils
einer der die Formteile 1,2 durchsetzenden gegenüberliegenden Bohrungen 14, 15 mit einem vertikalen Spiel
22 in bezug auf die Teilungsebene 6 angeordnet, so daß die beiden Formteile 1, 2 nach Lösen der Verbindungsmittel
5 einfach quer zur Teilungsebene 6 des eingespannten Kettengliedes 4 verschoben und anschließend
wieder fest miteinander verspannt werden können.
Wie in der Zeichnung weiterhin zu erkennen ist, sind
die Widerlagerflächen 12a, 126 an den Vorsprüngen 10 und Ausnehmungen 11 der beiden Formteile 1,2 gegenüber
der gemeinsamen senkrechten Längsmittclebene 16 (F i g. 5 bis 7) der Formteile 1, 2 um eine in der Teilungsebene
6 oder parallel dazu verlaufenden gemeinsame Achse 20 in Kettenzugrichtung 13 derart geneigt
oder schräggestellt, daß die Formteile, wie insbesondere in den Schnittdarstellungen von F i g. 5 bis 7 deutlich zu
erkennen ist, durch gegenseitiges Verschieben entlang den Widerlagerflächen 12a. 126 mit ihren gegenüberliegenden
Kettenbetten 7a, 76 und den Ausnehmungen 8a, 86, 8a'. 86' für die Schenkel 4a. 46 des Kettengliedes 4
näher aneinander herangebracht werden können, so daß auch das oder die in den Ausnehmungen 8a, 86,8a',
86'an den beiden Formteilen 1,2 liegenden Kettenglieder 4 zwischen den beiden Formteilen 1, 2 ganz nach
Bedarf mehr oder weniger fest eingespannt werden können.
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 und 2 sind die Widerlagerf'ächen 12a. 126 auf beiden Seiten der
Teilungsebene 6 gegenüber der gemeinsamen senkrechten Längsmittelebene 16(Fig.5) der Formteile 1, 2 im
gleichen Sinne geneigt, und zwar in einem Winkel 17 von mindestens 5 bis 10° oder mehr. Die Vorsprünge 10
befinden sich an jedem der beiden Formteile 1,2 jeweils auf derselben Seite der senkrechten Längsmittelebene
16. Durch den geringen Neigungswinkel 17 nähern sich die Formteile 1, 2 beim Nachspannen zwar nur geringfügig
aneinander an. bleiben dabei jedoch stets parallel zueinander.
Ebenso ist es aber entsprechend der Ausführungsform von F i g. 3 bis 6 auch möglich, die Widerlagerflächen
12a, 126 auf beiden Seiten der Kettenbetten 7a. 76 an diametral gegenüberliegenden Vorsprüngen 10 nach
entgegengesetzten Seiten der gemeinsamen senkrechten Längsmittelebene 16 der Formteile 1, 2 zu neigen,
was insbesondere dann in Frage kommen wird, wenn hierdurch unterschiedliche Belastungen auf den beiden
Seiten der eingespannten Rundstahlkette(n) 3 ausgeglichen werden sollen.
Bei allen gezeigten Ausführungsbeispielcn sind die
Widerlagcrflächen 12a, 126 in einem Winkel 17 von mehr als etwa 5 bis 10° gegenüber der senkrechten
Längsniittclebene 16 zwischen den Formteilcn 1, 2 geneigt.
Liegt dor Neigungswinkel der Widerlagerflächen 12a. 126 unterhalb von 45". so wird es in der Regel
ίο erforderlich sein, die Formteile 1, 2 nach Lösen der
Schrauben von der Ober- und von der Unterseite her gegeneiniindcrzudrücken, um sie anschließend mit den
Schrauben wieder enger um das eingespannte Kettenglied 4 zu verspannen.
Sollen die beiden Formteile I, 2 allein durch Nachspannen der Schrauben fesler gegeneinandergezogen
werden, so ist es zweckmäßig, die Widerlagcrflächen 12a. 126 in einem Winkel 17' von mindestens etwa 45"
gegenüber der senkrechten Längsmiltelebene Ib der
Formteile 1,2 zu neigen. Dies kann entsprechend dom in
F i g. 7 und 8 gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch gesehen, daß die Widerlagerflächen 12a, 126 in mindestens
jeweils zwei Teilflächen 12a', 12a", 126', 126"aufgeteilt
sind, die parallel zueinander und gegenüber der gemeinsamen
senkrechten Längsmittelebene 16 der Formteile 1, 2 im gleichen Winkel 17' geneigt sind und von denen
jeweils mindestens eine Teilfläche 12a', 126' oberhalb und die andere Teilfläche 12a", 126" unterhalb der die
Widerlugcrflächen 12a, 126 durchsetzenden Bohrung 14,15 für die Verbindungsmittel 5 angeordnet ist.
Eine besonders gleichmäßige Abstützung der beiden Formteile 1,2 ergibt sich bei einer solchen Ausführungsform dadurch, daß die Widerlagerflächen 12a, 126 in
jeweils vier Teilflächen 12a'. 12a". 126'. 126" unterteilt
J5 sind, von denen jeweils zwei paarweise beiderseits oberhalb
und unterhalb der Bohrung 14,15 angeordnet sind. Die oberhalb und die unterhalb der Bohrung 14, 15
angeordneten Teilfiächen i2«'. 12a", Mb'. \2b"sind dabei
nach entgegengesetzten Seilen einer etwa senkrcchten Zwischcnflächc 18a. 186 gerichtet, die die geneigten
Teilfiächen in der gemeinsamen senkrechten Längsmittclebene !Oder Formteile 1,2oder parallel dazu verbindet.
Die Formteile 1,2 sind ferner an den Vorsprüngen 10 mil randseiligen Abwinkelungen 19 versehen, die die
Widerlagcrflächen 12a. 126 dachförmig überdecken. Im übrigen sind die Formteile bis auf die Bohrungen 14,15.
die für die Aufnahme der Verbindungsmittel 5 jeweils als Rund- oder Langloch geformt sind, im wesentlichen
so identisch ausgebildet.
In F i g. 9 ist die Befestigung gemäß F i g. 1 b's 8 bei
der Befestigung von Mitnehmerstegen 30 beispielsweise : von Dungstreuem an zwei parallelen Rundstahlketten 3
gezeigt, die zwischen jeweils zwei Formteilen 1,2 eingespannt sind.
Fig. 10 zeigt ein Beispie! für die Befestigung eines
Becherwerkes 40 mit Formteilen 1, 2 an zwei seitlichen Rundstahlketten 3, und in F i g. 11 ist die Befestigung
eines zweiteiligen Kratzeisens 50 an der Mittelkette 3
bO eines Trogkettenförderers für den Untertagebergbau
gezeigt, während Fig. 12 die Befestigung eines Kratzeisens
51 am Doppelmittelkettenband 33 eines derartigen Förderers wiedergibt. Die Kratzeisen 50.51 sind jeweils
mit ineinandergreifenden Forniteüen 1, 2 entsprechend
b5 F i g. 3 bis 6 oder 7 und 8 der Zeichnung — jedoch ohne
die dachförmigen Abwinkeiungen 19 — ausgebildet und
in Kettenzugrichtung 13 fest miteinander verschraubt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Befestigung von Mitnehmern an einer oder mehreren Rundstahlketten, wobei die Mitnehmer
aus zwei ein flachliegendes Rundstahiglied jeder einzelnen
Kette zwischen sich aufnehmenden, durch Verbindungsmittel, wie Schrauben, Niete oder dergleichen,
in Kettenzugrichtung oder quer dazu gegeneinander verspannbaren Formteilen bestehen,
die entlang einer in der Kettengliedebene verlaufenden Teilungsebene einander gegenüberliegen und in
je einem Kettenbett beiderseits der Teilungsebene sich erstreckende, einander zum vollen Kreisquerschnitt
ergänzende, von einer Längsseite zur anderen Längsseite jedes Formteiles durchgehende parallele
Ausnehmungen für die Gliedschenkel des oder der flachiiegenden Kettenglieder aufweisen und mit
Widerlagerflächen ausgebildet sind, die sich quer zur Teilungsebene an ineinandergreifenden Vorsprüngen
und Ausatmungen etwa in der Längsmitte beider Formteile oder parallel dazu erstrecken und an
denen die Formteile in Kettenzugrichlung gegeneinander
abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerlagerflächen (12a, 12b) um eine in der Teilungsebene (6) oder parallel dazu
verlaufende gemeinsame Achse 1220) gegenüber der gemeinsamen senkrecht zur Teifungsebene (6) verlaufenden
Längsmittelebene (16) und der Teilungsebene (6) der Formteile (1, 2) in Kettenzugrichtung
(13) schräggestellt sind, daß die Kettenbetten (7a, 7 b) der beiden Fo'-nteile (1, 2) in einem ein Nachspannen
ermöglichenden gegenseitigen parallelen Abstand (21) beiderseits der Teilungsebene (6) liegen,
und daß die Verbindungsmittel (5> in jeweils mindestens
einer (15) der die Formteile \t, 2) durchsetzenden
gegenüberliegenden Bohrungen (14, 15) mit Spiel (22) in Richtung der Längsmittelebene (16)
quer bzw. senkrecht zu dieser angeordnet sind.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerflächen (12a. 126,1 beiderseits
der eingepannten Kettenglieder (4) gegenüber der gemeinsamen senkrechten Längsmittelebcne
(16) der Formteile (1,2) im gleichen Sinne geneigt sind(Fig. t,2und5).
3. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerflächen (12a, 12b; beiderseits
der eingespannten Kettenglieder (4) gegenüber der gemeinsamen senkrechten Längsmittelebene
(16) der Formteile (1, 2) nach entgegengesetzten Seiten geneigt sind (F i g. 3 bis 6).
4. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerflächen
(12a, 126; in einem Winkel (17) zwischen 5 und 45°
gegenüber der gemeinsamen senkrechten Längsmittelebene (16) der Formteile (1,2) geneigt sind (F i g. 5
und 6).
5. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlagerflächen
(12a, 126)in einem Winkel (17') von mindestens etwa t>o
45° gegenüber der gemeinsamen senkrechten Längsmittelebene (16) der Formteile (1, 2) geneigt
sind.
b. Befestigung nach einem der Ansprüche I bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Widcrlagerfläehen ti-i
(12ii, \2b) in mindestens zwei parallel zueinander
und gegenüber der gemeinsamen senkrechten Langsmittelebene (16) der Formteile (1, 2) im gleichen
Winkel (17, 17') geneigte Teilflächen (12a', 12a", 126', \2b") aufgeteilt sind, von denen jeweils
mindestens eine oberhalb und die andere unterhalb der die Widerlagerflächen (12a, \2b) durchsetzenden
Bohrung (14,15) für die Verbindungsmittel (5) angeordnet ist (F i g. 7 und 8).
7. Befestigung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerlagerflächen (12a, \2b) in jeweils zwei paarweise beiderseits oberhalb und
unterhalb der die Widerlagerflächen durchsetzenden Bohrung (14,15) angeordnete Teilflächen (12a',
12a", 126' 126",)unterteilt sind (F i g. 7 und 8).
8. Befestigung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb und unterhalb der
Bohrung (14, 15) angeordneten Teilflächen (12a' 12a", 126', 126"; nach entgegengesetzten Seiten einer
sie etwa in der gemeinsamen senkrechten Längsmittelebene (16) der Formteile (1, 2) oder parallel
dazu verbindenden Zwischenfläche (18a, \%h) gerichtet
sind.
9. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Formteile (1,2) mit
randseitigen Abwinkelungen (19) versehen sind, die die Widerlagerflächen (12a, 126J an den Vorsprüngen
(10) dachförmig überdecken.
10. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Formteile (1,2) bis auf die sie durchsetzenden Bohrungen (14,15) für die
Aufnahme der Verbindungsmittel (5) im wesentlichen identisch ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803016151 DE3016151C2 (de) | 1980-04-26 | 1980-04-26 | Befestigung von Mitnehmern an einer oder mehreren Rundstahlketten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803016151 DE3016151C2 (de) | 1980-04-26 | 1980-04-26 | Befestigung von Mitnehmern an einer oder mehreren Rundstahlketten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3016151A1 DE3016151A1 (de) | 1981-11-19 |
| DE3016151C2 true DE3016151C2 (de) | 1984-07-26 |
Family
ID=6101027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803016151 Expired DE3016151C2 (de) | 1980-04-26 | 1980-04-26 | Befestigung von Mitnehmern an einer oder mehreren Rundstahlketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3016151C2 (de) |
Families Citing this family (8)
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| DE3705914A1 (de) * | 1987-02-13 | 1988-08-25 | Komotzki Michael Fa | Befestigungsvorrichtung fuer den mitnehmer von kettenfoerderern |
| DE4115810A1 (de) * | 1991-05-15 | 1992-11-19 | Westfalia Becorit Ind Tech | Mitnehmer fuer doppellangstrangketten mit schwenkbar angeschlossenem klemmbuegel |
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2807883C2 (de) * | 1978-02-24 | 1986-09-04 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia GmbH, 4670 Lünen | Kratzer für Mittelkettenkratzförderer, insbesondere für den Einsatz in Bergbaubetrieben |
-
1980
- 1980-04-26 DE DE19803016151 patent/DE3016151C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3016151A1 (de) | 1981-11-19 |
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