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DE1268893B - Selbstkassierender Schuetzenstand - Google Patents

Selbstkassierender Schuetzenstand

Info

Publication number
DE1268893B
DE1268893B DE19581268893 DE1268893A DE1268893B DE 1268893 B DE1268893 B DE 1268893B DE 19581268893 DE19581268893 DE 19581268893 DE 1268893 A DE1268893 A DE 1268893A DE 1268893 B DE1268893 B DE 1268893B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
target
firearm
punching
self
shooting range
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19581268893
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eugen Besenfelder
Walter Besenfelder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN BESENFELDER DIPL ING
Original Assignee
EUGEN BESENFELDER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN BESENFELDER DIPL ING filed Critical EUGEN BESENFELDER DIPL ING
Priority to DE19581268893 priority Critical patent/DE1268893B/de
Publication of DE1268893B publication Critical patent/DE1268893B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/38Ball games; Shooting apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Selbstkassierender Schützenstand Die Erfindung betrifft einen selbstkassierenden Schützenstand, bei dem der Kolbenteil einer Schußwaffe an einem Wandteil eines geschlossenen Gehäuses in einem Kreuzgelenk bewegbar gelagert ist, mit einer Visieroptik, welche bei direkt anvisierter Zielscheibe die gebräuchlichen Abstände zwischen Schützen und Zielscheibe durch optische Verkleinerung nachbildet und einer elektromagnetisch auslösbaren Stanzvorrichtung zur Trefferanzeige auf bandartig aneinandergereihten Zielscheiben, wobei die beschossene Zielscheibe nach Abgabe der vorgesehenen Schußzahl durch eine Transporteinrichtung weitertransportiert und in einer Entnahmeöffnung des Schützenstandes abgegeben wird, und bei dem ferner die Richtbewegung der Schußwaffe durch mit dieser in Verbindung stehende mechanische Führungsmittel begrenzt wird.
  • Es sind bereits selbstkassierende Schützenstände bekannt, bei denen eine zum Zielvorgang bewegbar gelagerte Waffe mit einer Markiervorrichtung zwangläufig verbunden ist, wobei ein Projektionsapparat ein Bild der Zielscheibe entwirft, auf dem nach Betätigung des Abzugs der Waffe durch die Markiervorrichtung ein Trefferpunkt sichtbar gemacht wird. Bekannt sind ferner Zielübungsvorrichtungen, bei denen die Schußwaffe auf eine Hauptzielscheibe gerichtet wird und eine mit dem Abzug in Verbindung stehende Markierungsvorrichtung eine Hilfszielscheibe durch Lochung nach der Schußlage markiert. Dabei ist die Zielscheibe in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht, so daß unbefugte Eingriffe während des Schießvorganges nicht vorgenommen werden können. Eine weitere bekannte Vorrichtung verwendet Projektionsgeräte, mit deren Hilfe Jagd- und Kriegsereignisse in Form eines Films dargestellt werden. Dabei sind fotoelektrische Abtastvorrichtungen vorgesehen, welche Schaltvorgänge auslösen, wenn der Lichtweg zur fotoelektrischen Zelle einer definierten Ziellinie entspricht. Nur in diesem Fall erfolgt eine Trefferregistrierung. Bei selbstkassierenden Schützenständen ist es außerdem bekannt, die nacheinanderfolgenden Zielscheiben auf einer Vorratsrolle zu speichern und nach Beendigung der Schußserie vom Vorratsband abzutrennen. Dabei werden zur Treffermarkierung auch Stanzvorrichtungen benutzt, welche aus dem Material der Zielscheibe eine umgrenzte Ausnehmung herausstanzen, wodurch die Gefahr der unkontrollierbaren Treffermanipulation gegenüber dem Lochungsvorgang entscheidend verringert wird.
  • Die vorbekannten Geräte zeigen wesentliche Nachteile, und zwar entweder darin, daß der Schütze keinen exakten Nachweis seiner Schießleistung erbringen kann oder daß der verwendete Aufbau des Gerätes nach längerer, wenig pfleglicher Benutzung so erhebliche Justierfehler aufweist, daß eine Anerkennung durch behördliche Prüfung nicht erlangt werden konnte.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, einen selbstkassierenden Schützenstand mit einer elektromagnetisch auslösbaren Stanzvorrichtung so zu verbessern, daß die Justierung des Gerätes über lange Zeit eingehalten werden kann. Das Kennzeichnende der Erfindung ist darin zu sehen, daß an der Schußwaffe ein die Zielscheibe hintergreifender Bügel vorhanden ist, an dem das Stanzwiderlager eines mit einer Stanzspitze versehenen, elektromagnetisch betätigbaren Dauergeschosses angebracht ist. Durch eine solche Ausbildung wird das Stanzwiderlager zwangläufig der Stanzspitze nachgeführt, und es ergibt sich eine unkompliziert aufgebaute Stanzvorrichtung, welche ihre ursprüngliche Justierung während der Betriebsdauer des Gerätes nicht verändert. Elektromagnetisch betätigbare Dauergeschosse sind bereits bekannt, jedoch führt die Anbringung einer Stanzspitze noch nicht zu einer brauchbaren, in ihrer Justierung konstanten Stanzvorrichtung, sofern die besondere Anordnung des Stanzwiderlagers nicht entsprechend angepaßt ist.
  • In einer bevorzugten Ausführung kann an dem hintergreifenden Bügel ein Führungsbolzen angeordnet sein, welcher durch die Richtbewegung der Schußwaffe innerhalb eines Begrenzungsrahmens frei bewegbar ist, wobei der Begrenzungsrahmen hinter der Zielscheibe liegt und so bemessen ist, daß seine lichten Abmessungen das zulässige Schußfeld auf der Zielscheibe begrenzen. Da die lichten Abmessungen des Begrenzungsrahmens die äußersten Ringabmessungen auf der Zielscheibe übersteigen, kann der abgegebene Schuß zwar außerhalb des Ringbildes, jedoch nicht außerhalb der Zielscheibe liegen, wodurch Täuschungsversuche durch absichtlich außerhalb der Scheibe abgegebene Schüsse und nachträgliche Perforation verhindert werden. Es kann außerdem vorteilhaft sein, daß die Führung des Zielscheibenbandes der Bewegung des Stanzwiderlagers wenigstens annähernd bogenförmig angepaßt ist, wobei die Symmetrieachse der Bogenführung in der vertikalen Einstellachse der Waffe und die waagerechte Symmetrieachse der Zielscheibe in der horizontalen Einstellachse liegen, und daß die Drehachse der Waffenlagerung durch den Schnittpunkt beider Einstellachsen verläuft. Diese Ausführungsform ermöglicht unabhängig von der Stellung der Schußwaffe eine einwandfreie Stanzung des Zielscheibenmaterials.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann es zweckmäßig sein, daß - die-- Stanzspitze des Dauergeschosses als Hohlkörper ausgebildet ist und daß der Führungsbolzen ein vorzugsweise mit einer Kappe aus elastischem Kunststoff belegtes Stanzwiderlager aufweist. Beim Ausstanzvorgang trifft die stanzende Geschoßspitze auf die Zielscheibe auf, welche dabei an dem Stanzwiderlager abgestützt wird. Dadurch wird zunächst das herausgestanzte Materialplättchen von der Stanzspitze aufgenommen und schließlich während des Bewegungsvorganges durch die Verzögerung eines Ausstoßstiftes herausgestoßen. Bei der Belegung des Führungsbolzens in Form einer Kunststoffkappe wird als Stanzwiderlager keine Lochmatrize benötigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt; es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen selbstkassierenden Schützenstand gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine Draufsicht auf einen geöffneten Schützenstand nach F i g. 1, F i g. 3 eine Detaildarstellung der elektromagneti- . scheu Stanzvorrichtung bei einem Schützenstand gemäß F i g. 1 und 2.
  • In der dargestellten Ausführung der F i g. 1 und 2 ist eine Schußwaffe mit einem Kolben 1 und einem Schloßgehäuse 2 außerhalb des Gehäuses der bei Gewehren üblichen Form nachgebildet. Kolben 1 und Schloßgehäuse 2 endigen in einer Kugelkulisse 3, die den Einblick in den Gehäuseinnenraum verwehrt. Diese Kugelkulisse 3 vermittelt eine Drehbewegbarkeit, die Höhen- und Seitenbewegbarkeit wird durch ein Kreuzgelenk 24 vermittelt. Die Fortsetzung der Schußwaffe im Gehäuseinnenraum besteht aus zwei nebeneinander angeordneten Tragebügeln 4, die als Basis für die Schießvorrichtung und die Schußwaffenführung mit einem die Zielscheibe hintergreifenden Bügel 5 und einem Führungsbolzen 6 dienen, wobei die Tragebügel 4 zum Anschluß des hintergreifenden Bügels 5 trapezartig zusammenführen. Die Teile 1 bis 6 befinden sich in starrer Verbindung.
  • Im Schloßgehäuse 2 ist ein Abzug 7 drehbar gelagert, der mit einer Nase 8 Einschaltkontakte a und b betätigt. Beim Durchkrümmen des Abzugs 7 schließt zunächst der Einschaltkontakt a, und ein Nocken 9 stößt gegen einen gefederten Hebel 10, wodurch eine Druckpunktlage gebildet wird. Nach überwindung der Druckpunktlage schließt auch der weitere Einschaltkontakt b und löst dadurch über an sich bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Schaltelemente die elektromagnetische Stanzvorrichtung aus.
  • Diese in F i g. 3 dargestellte elektromagnetische Stanzvorrichtung zeigt einen kurzen Lauf 16 und eine Geschoßführung 11, in welcher ein Schaft 12 eines Dauergeschosses geradlinig so geführt ist, daß beim Schießen eine Geschoßspitze 13 auf eine elastische Kappe 14 des Führungsbolzen 6 trifft. Eine leichte Druckfeder 15 bewirkt in Verbindung mit der beim Auftreffen auf die elastische Kappe 14 entstehenden Rückstoßwirkung die Zurückführung des Dauergeschosses in den Lauf 16.
  • Der Lauf 16 ist als Schießmagnet ausgebildet, dessen Anker 17 die Aufgabe der treibenden Pulvergase bei Feuerwaffen übernimmt. Der Anker 17 weist eine Führungsnase 18 auf, die in einem Schlitz des Laufes 16 gleitet und einen Unterbrecherkontakt c sowie einen Auslösekontakt d derart betätigt, daß sie in Ruhestellung gleichzeitig geöffnet und beim Arbeitshub des Ankers 17 nacheinander geschlossen werden. Eine Rückholfeder 19 zieht den Anker 17 nach dem Arbeitshub in die Ruhestellung zurück.
  • über dem Schloßgehäuse 2 ist eine Diopterführung 20 mit Einstellschrauben 21 angebracht. Ein Minusdiopter 22 der Diopterführung 20 ragt mit seinem Objektivteil in das Gehäuse hinein und trägt in seinem Inneren eine aus Kimme und Korn bestehende Visiereinrichtung, wobei die Kimme die unterhalb der Visierlinie befindlichen Teile der Schußwaffe gegen Sicht verdeckt. Die Optik des Minusdiopters 22 ist so abgestimmt, daß sie in Verbindung mit der Größe des Scheibenbildes eine Scheibenentfernung von 50 m vortäuscht. Mittels der Einstellschrauben 21 kann die Visierlinie justiert werden.
  • Die Schußwaffe ist an der Innenseite einer Gehäusevorderwand 23 über die Kugelkulisse 3 an dem Kreuzgelenk 24 drehbar und schwenkbar gelagert. Der Schwenkausschlag wird nach der Höhe und Seite durch den Führungsbolzen 6 in Verbindung mit dem Führungsrahmen 25 begrenzt, welcher den rückwärtigen Teil eines Scheibenstandes 26 bildet. Auf dem zylinderförmigen Schaft 12 aus nicht magnetisierbarem Material des Dauergeschosses ist die an ihrem vorderen Ende kreiskegelförmige Geschoßspitze 13 aufgeschraubt, welche in ihrer Längsachse eine Ausnehmung aufweist und somit eine vordere, scharfe Kante 27 bildet. In der Ausnehmung der Geschoßspitze 13 (vgl. F i g. 3) ist ein Ausstoßstift 28 mit Bund 29 geführt, welcher von einer im erweiterten Teil der Bohrung untergebrachten Vorschubdruckfeder 30 so weit nach vorn gedrückt wird, daß der Ausstoßstift 28 geringfügig über die scharfe Kante 27 hervorragt.
  • Die Zielscheibenführung im Scheibenstand 26 verläuft bogenförmig, so daß sich die elastische Kappe 14 an dem hintergreifenden Bügel 5 mit Führungsbolzen 6 in jeder Stellung der Schußwaffe unmittelbar hinter der im Scheibenstand 26 stehenden Zielscheibe 31 im Auftreffbereich der Gesehoßspitze 13 befindet. Beim Auftreffen der scharfen Kante 27 des Dauergeschosses wird durch den Widerstand der Zielscheibe 31 und der elastischen Kappe 14 der Ausstoßstift 28 zurückgedrängt, während die scharfe Kante 27 eine Ausnehmung aus dem Papier der Zielscheibe 31 stanzt. Beim Zurückweichen des Dauergeschosses wird das ausgestanzte Material dadurch aus der Geschoßspitze 13 entfernt, daß der Ausstoßstift 28 unter der Wirkung der Vorschubdruckfeder 30 wieder seine Ausgangslage einnimmt. Die Zielscheibe 31 wird nur während des Schießvorganges von einem Scheinwerfer beleuchtet. Um die außerhalb der Zielscheibe 31 befindlichen Teile des Gerätes dem Auge des Schützen zu verbergen, sind entsprechende Sichtblenden eingebaut.
  • Die Zielscheibe 31 ist zunächst Teil eines Zielscheibenbandes 33, welches von einer Zielscheibenrolle 32 entnommen wird. Dieses Zielscheibenband ist über eine Führung 36 zum Scheibenstand 26 geführt und wird durch die von einem Getriebemotor 34 antreibbaren Transportwalzen 35 nach Abgabe von fünf Schüssen um eine Scheibenlänge weitergeschoben, wodurch erstens eine neue Zielscheibe 31 in den Scheibenstand 26 gelangt und zweitens die beschossene Zielscheibe 31 durch einen Scheibenkanal 37 an die Ausgabeschale 38 geführt wird. Gleichzeitig mit der Beendigung des Transportvorganges erfolgt das Abscheren der beschossenen Zielscheibe durch eine Schere 39.
  • Zwischen den als Zielscheibenband 33 aneinandergereihten Zielscheiben 31 befinden sich jeweils drei Ausnehmungen 40 (vgl. F i g. 1), durch welche drei parallelgeschaltete und während des Transportes auf beiden Seiten des Zielscheibenbandes 33 gleitende Unterbrecherkontakte schließen können. Die Unterbrecherkontakte sind dreifach vorhanden, um bei Verschmutzung durch Papierfasern u. dgl. eine sichere Kontaktgabe zu gewährleisten. Ein Einschaltkontakt wird durch das Zielscheibenband so lange geschlossen gehalten, bis sämtliche Zielscheiben verbraucht sind. Die beiden Transportwalzen 35 sind durch Zahnräder 41 mit gleicher Zähnezahl gekoppelt. Am Ausgang des Scheibenstandes 26 ist ein feststehender Teil der Schere 39 so eingebaut, daß der Schnitt beim Abscheren der beschossenen Zielscheibe 31 durch die Mitte der Lochungen 40 erfolgt. Die Betätigung des beweglichen Teiles der Schere 39 wird bei der Ausgabe entsprechend gesteuert. Im übrigen sorgt eine Zugfeder für die Offenhaltung der Schere 39.
  • Die Selbstkassiereinrichtung besteht aus einem Münzprüfer 44 von an sich bekannter Konstruktion, dessen elektrischer Ausgang als Freigabesignal die weiteren bekannten Schaltvorgänge beeinflußt. Die Einzelheiten der Steuerung entsprechen in ihrem elektrischen Aufbau üblichen Funktionssteuerungen mit Schrittschaltwerk.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Selbstkassierender Schützenstand, bei dem der Kolbenteil einer Schußwaffe an einem Wandteil eines geschlossenen Gehäuses in einem Kreuzgelenk bewegbar gelagert ist, mit einer Visieroptik, welche bei direkt anvisierter Zielscheibe die gebräuchlichen Abstände zwischen Schützen und Zielscheibe durch optische Verkleinerung nachbildet und einer elektromagnetisch auslösbaren Stanzvorrichtung zur Trefferanzeige auf bandartig aneinandergereihten Zielscheiben, wobei die beschossene Zielscheibe nach Abgabe der vorgesehenen Schußzahl durch eine Transporteinrichtung weitertransportiert wird und in einer Entnahmeöffnung des Schützenstandes abgegeben wird und bei dem ferner die Richtbewegung durch mit dieser in Verbindung stehende mechanische Führungsmittel begrenzt wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß. an der Schußwaffe (1, 4) ein die Zielscheibe (31) hintergreifender Bügel (5) vorhanden ist, an dem das Stanzwiderlager (14) eines mit einer Stanzspitze (27) versehenen, elektromagnetisch betätigbaren Dauergeschosses angebracht ist.
  2. 2. Selbstkassierender Schützenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem hintergreifenden Bügel (5) ein Führungsbolzen (6) angeordnet ist, welcher durch die Richtbewegung der Schußwaffe (1, 4) innerhalb eines Begrenzungsrahmens (25) frei bewegbar ist, wobei der Begrenzungsrahmen (25) hinter der Zielscheibe (31) liegt und so bemessen ist, daß seine lichten Abmessungen das zulässige Schußfeld auf der Zielscheibe (31) begrenzen.
  3. 3. Selbstkassierender Schützenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Zielscheibenbandes (33) der Bewegung des Stanzwiderlagers (14) wenigstens annähernd bogenförmig angepaßt ist, wobei die Symmetrieachse der Bogenführung in der vertikalen Einstellachse der Schußwaffe (1, 4) und die waagerechte Symmetrieachse der Zielscheibe (31) in der horizontalen Einstellachse liegen, und daß die Drehachse der Schußwaffenlagerung durch den Schnittpunkt beider Einstellachsen verläuft.
  4. 4. Selbstkassierender Schützenstand nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzspitze des Dauergeschosses (12) als Hohlkörper ausgebildet ist und daß der Führungsbolzen (6) ein vorzugsweise mit einer Kappe (14) aus elastischem Kunststoff belegtes Stanzwiderlager aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 950 509; deutsches Gebrauchsmuster Nr.1736 810; österreichische Patentschrift Nr. 129 896; britische Patentschrift Nr. 354 854; USA.-Patentschrift Nr. 2 449 030.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3430552A1 (de) * 1984-08-20 1986-03-06 Immendorf, Karl Martin, Dipl.-Ing., 7770 Überlingen Praezisionsschuetzenstand

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AT129896B (de) * 1930-02-07 1932-10-10 Nier & Ehmer Metallwarenfabrik Selbstkassierende Schießvorrichtung.
US2449030A (en) * 1942-03-09 1948-09-07 Wilsey Ruth Ann Target practice apparatus
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