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DE1091460B - Einrichtung fuer Zieluebungen mit Geschuetzen - Google Patents

Einrichtung fuer Zieluebungen mit Geschuetzen

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DE1091460B
DE1091460B DEST13879A DEST013879A DE1091460B DE 1091460 B DE1091460 B DE 1091460B DE ST13879 A DEST13879 A DE ST13879A DE ST013879 A DEST013879 A DE ST013879A DE 1091460 B DE1091460 B DE 1091460B
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DE
Germany
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projector
still
still projector
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target
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DEST13879A
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English (en)
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Steeg & Reuter Dr GmbH
Original Assignee
Steeg & Reuter Dr GmbH
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Publication date
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Publication of DE1091460B publication Critical patent/DE1091460B/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
    • F41G3/28Small-scale apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
    • F41G3/2616Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying using a light emitting device
    • F41G3/2622Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying using a light emitting device for simulating the firing of a gun or the trajectory of a projectile
    • F41G3/2627Cooperating with a motion picture projector

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Einrichtung für Zielübungen mit Geschützen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Durchführung von Zielübungen mit Geschützen, welche unter Verwendung von Lichtmarken auf der Bildwand erzeugenden und winkelgleich mit der Waffe geführten Stehbildwerfern mit fingierten Schußfolgen auf durch einen Laufbildwerfer kinematographisch dargestellte Ziele schießen.
  • Es sind Zielkinogeräte bekannt, bei welchen der Schutze auf ein kinematographisch von einem Laufbildwerfer dargestelltes Ziel feuert. `'Wird hierbei mit halbscharfer oder scharfer Munition geschossen, so dient eine durchschießbare Projektionswand mit dahinter angeordneten umrollbaren Papierbahnen zur Trefferanzeige, wobei einerseits mit Abgabe des Schusses der Laufbildwerfer stillgesetzt und andererseits das Schußloch ausgeleuchtet wird, so daß der Einschlag des Geschosses bzw. der Durchschuß auf dem stehenden Bild erkennbar ist.
  • Im Zusammenhang mit dieser Einrichtung ist es ferner bekannt, die errechnete Flugdauer des Geschosses zum Ziel entsprechend der scheinbaren Entfernung in Form einer Zeitverzögerung zu berücksichtigen, so daß mit Vorhalt geschossen werden kann, indem der Laufbildwerfer entsprechend der errechneten Flugzeit des Geschosses zum Ziel erst einige Zeit nach Abgabe des Schusses stillgesetzt wird.
  • Wird kein wirklicher Schuß abgegeben, so wird bei bekannten Zielkinoanlagen die Schußlage mittels Lichtmarke angezeigt, indem ein Stehbildwerfer mit der Waffe bzw. deren Zieleinrichtung gleichlaufend geführt und bei Abgabe eines jeden Schusses zum Aufleuchten gebracht wird.
  • In einer besonderen Ausbildung dieser bekannten Einrichtung hat man ferner mit dem eigentlichen Laufbildwerfer einen zweiten Laufbildwerfer synchron gekoppelt, der zur Kontrolle nach Belieben eingeschaltet werden kann und Lichtmarken vor das bewegte Ziel wirft, welche jeweils dem richtigen theoretisch errechneten Vorhalt entsprechen, den der Schütze bei bewegten Zielen, z. B. bei Flugzeugen, zu wählen hat. Deckt sich die Kontrollichtmarke mit dem Lichtstrahl des Stehbildwerfers, welcher den Geschoßeinschlag darstellt, so hat der Schütze richtig gezielt bzw. vorgehalten.
  • Die erstgenannte vorbekannte Einrichtung eignet sich für die Beurteilung einzelner wirklicher Schüsse mit direkter Zielmöglichkeit, vorzugsweise aus Handfeuerwaffen. Es ist zwar möglich, Einsteckläufe in Waffen größeren Kalibers einzubauen, doch ergeben sich Schwierigkeiten beim überhöhten Schuß, weil die Projektionsentfernung zur theoretisch anzunehmenden Schußweite sehr klein ist. Weiterhin ist es umständlich, die Einsteckläufe an Geschützen unter Berücksichtigung des Feuermechanismus der Geschütze einzubauen. Die vorbekannte letztgenannte Zielkinoeinrichtung mit durch Lichtmarken fingierten Schußlagen, insbesondere in Verbindung mit den vorgenannten Vorhaltelichtmarken mittels eines zweiten, synchronen Laufbildwerfers, ergibt brauchbare Übungsresultate für Maschinengewehrbeschuß, deren Geschoßgarben bzw. durch einen Stehbildwerfer dargestellte Lichtmarkenserien leicht auf dem Bildschirm auch bei Einblendung der Vorhaltelichtmarken mit dem Auge zu verfolgen sind.
  • Die letztgenannte Einrichtung zeigt jedoch nicht den Geschoßeinschlag wirklichkeitstreu am Zielbild an, da die von dem Stehbildwerfer erzeugten Lichtmarken bei bewegtem Ziel immer nur die Vorhaltestellungen der Waffe auf dem Zielbild anzeigen, da bei dieser Einrichtung nicht mit Zeitverzögerung geschossen werden kann.
  • Es ist ferner bekannt, zur Erzeugung einer wirklichkeitstreuen Situation mittels akustischer Einrichtungen den Abschußknall im Zusammenhang mit dem Feuern sowie dem allgemeinen Schußlärm zu imitieren.
  • Es ist nun bei der erfindungsgemäßen Zielübungseinrichtung berücksichtigt, daß es bei vielen Geschützen erforderlich ist, in schneller Folge nacheinander, in Abständen von wenigen Sekunden, eine Reihe von Schüssen abzugeben, weil das Ziel sich schnell vorwärts bewegt und deshalb nicht mit Sicherheit anvisiert werden kann. Das trifft beispielsweise zu für Panzergeschütze, Panzerabwehrgeschütze und Fliegerabwehrgeschütze.
  • Wirklichkeitsgetreue Übungen mit scharfer Munition sind aus naheliegenden Gründen nicht durchführbar.
  • Die erfindungsgemäße Zielübungseinrichtung erlaubt, in großer Annäherung an die Wirklichkeit Zielübungen mit fingierten Einzel- bzw. Serienschüssen durchzuführen und die theoretisch berechneten Treffer zu ermitteln und nachzuweisen. Die erfindungsgemäße Einrichtung weist dazu gleichzeitig folgende Einzelheiten auf: Ein die verschiedenen Bedingungen erfüllendes Laufbild mit den sich bewegenden Zielen wird in üblicher Weise mittels eines Laufbildwerfers auf einen Bildschirm projiziert; der Laufbildwerfer ist in bekannter Weise mit einer Stillstandseinrichtung versehen; das Zielen bzw. Visieren erfolgt mittels eines ersten Stehbildwerfers, der kontinuierlich der Geschützvisiereinrichtung entsprechende Lichtmarken, z. B. Strichmarken, auf das Ziel projiziert; zusammen mit dem ersten Stehbildwerfer, welcher der Geschützvisiereinrichtung entsprechende Strichmarken auf den Bildschirm in das Zielbild projiziert, wird ein weiterer Stehbildwerfer, der zur Trefferanzeige durch weitere Lichtmarken, z. B. Lichtpunkte, bestimmt ist, während der ohne fingierten Schuß verlaufenden Zeit derart geführt, daß die optischen Achsen der beiden Stehbildwerfer sich auf dem Bildschirm treffen (Normalstellung) ; dieser zur Trefferanzeige dienende zweite Stehbildwerfer wird beim Auslösen eines fingierten Schusses durch eine elektromagnetische Arretiereinrichtung in der betreffenden Lage festgehalten.
  • Bei der erfindungsgemäßen Zielübungseinrichtung wird weiterhin die Lichtquelle des Stehbildwerfers erst nach Ablauf einer mittels einer besonderen Einrichtung erzeugten Zeitverzögerung eingeschaltet. Dabei ist die Zeitverzögerungseinrichtung derart ausgebildet, daß sie mit Auslösung des Übungsschusses in Gang gesetzt wird und entsprechend der Geschoßgeschwindigkeit sowie den verschiedenen Entfernungen bei der Aufnahme des Laufbildes auf verschiedene Zeiten einstellbar ist.
  • Da die Übungsschüsse in relativ schneller Folge abgegeben werden, so ist während des Ablaufes der Zeitverzögerung der erste Stehbildwerfer weiterzuführen, während der zweite Stehbildwerfer in der festgehaltenen Stellung zur Trefferanzeige stehenbleiben muß. Hat die Lichtmarke des zweiten Stehbildwerfers das Ziel getroffen, d. h. durch einen Lichtpunkt markiert, so drückt der Ausbilder/Beobachter auf eine Taste des mit dem Laufbildwerfer elektrisch in Zusammenhang stehenden Schaltpultes, um die Stillstandeinrichtung desselben einzuschalten. Ist kein Treffer erzielt, so wird eine andere Taste gedrückt und durch geeignete Mittel der zweite Stehbildwerfer in die Normalstellung zum ersten Stehbildwerfer zurückgeführt.
  • Die waagerechten und senkrechten Richtbewegungen des Geschützes bzw. des mit diesem in Zusammenhang stehenden Entfernungsmessers und Schützenvisiers werden mechanisch oder elektrisch winkelgleich auf eine Tragvorrichtung übertragen, in welche sowohl der erste als auch der zweite Stehbildwerfer eingebaut sind und in welche beide zu winkelgleichem Lauf kuppelbar sind.
  • Bei der Beschreibung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist der Fall angenommen, daß ein Panzer aus dem Stand einen anderen Panzer beschießt. Die Überlegungen und Voraussetzungen hierfür lassen sich ohne weiteres übertragen auf andere Geschütze mit schneller Schußfolge, die auf Vorhalt und notwendigenfalls auf Überhöhung visiert werden müssen.
  • Fig. I zeigt die grundsätzliche Anordnung, raumbildlich gesehen. 1 ist der Bildschirm, auf den der Laufbildwerfer 2 das Laufbild projiziert. Mit 3 ist der Panzer bezeichnet, bei 4 befindet sich das Zielvisier (Periskop, Schützenvisier), durch welches das auf den Bildschirm 1 projizierte Laufbild bzw. das Ziel in entsprechender, dem Zielvisier eigener Vergrößerung betrachtet wird. In möglichst naher Entfernung vom Zielvisier 4 ist die Tragvorrichtung 5 angebracht, und zwar außerhalb des schwenkbaren Turmes 7, etwa auf einer an einem festen Teil des Panzers befindlichen Säule 8 und auf dieser bei 9 drehbar. Die Säule 8 kann auch neben dem Panzer aufgestellt werden.
  • Die Tragvorrichtung 5 wird später im einzelnen beschrieben. Der Entfernungsmesser des Panzers ist bei 6 angedeutet. Das Zielvisier 4 und der Entfernungsmesser 6 bewegen sich waagerecht mit dem schwenkbaren Turm 7, in den sie eingebaut sind. Außerdem ist der Entfernungsmesser 6, gekuppelt mit dem Zielvisier 4, wegen der Höhenausrichtung der Höhe nach schwenkbar, wobei das Geschützrohr mittels entsprechender Getriebe, den ballistischen Bedingungen folgend, überhöht wird.
  • In die Tragvorrichtung 5 sind der erste Stehbildwerfer 10 und der zweite Stehbildwerfer 11 eingebaut. Der erste Stehbildwerfer 10 projiziert eine Strichplatte oder eine andere Zielmarke, als sie im Zielvisier 4 verwendet ist, auf den Bildschirm, d. h. in das Laufbild hinein; sie kann auf dem Bildschirm sowohl von dem im Panzer sitzenden Schützen über das Zielvisier 4 erkannt werden, wie sie auch die außerhalb des Panzers stehenden und auszubildenden Panzerbesatzungen beobachten können, die auf diese Weise lernen, wie weit vorgehalten werden muß.
  • Der zweite Bildwerfer 11 wird beim Zielen und Richten mit dem ersten Stehbildwerfer 10 zusammen derart geführt, daß sich die beiden optischen Achsen auf dem Bildschirm treffen (Normalstellung). Sobald der Panzerschütze glaubt, daß er richtig vorgehalten hat, löst er den fingierten Schuß aus, d. h., es wird nicht »scharf« geschossen, sondern der Abzug betätigt einen elektrischen Kontakt, welcher eine Z_eitverzögerungseinrichtung einschaltet, die auf eine Zeit eingestellt ist, die sowohl die Geschoßgeschwindigkeit als auch die scheinbare Entfernung des Zieles berücksichtigt, welche der Laufbildaufnahme zugrunde lag. Diese Werte sind dem Ausbilder/Beobachter bekannt, der unter anderem auch die Zeitverzögerung einstellt. Beim Auslösen des fingierten Schusses wird gleichzeitig der zweite Stehbildwerfer 11 von der Führung abgekuppelt und durch eine dafür vorgesehene Einrichtung festgehalten.
  • Nach Ablauf der Zeitverzögerung wird die Lichtquelle des zweiten Stehbildwerfers 11 eingeschaltet. Zeigt der Lichtpunkt auf dem Bildschirm einen Treffer an, so drückt der Ausbilder/Beobachter auf eine Taste des Schaltpultes 12 zum Laufbildwerfer 2; dabei wird die Stillstandeinrichtung desselben eingeschaltet und der Film so schnell stillgesetzt, daß der Nachlauf nicht mehr als ein Bild = 1/s4 Sekunde beträgt. Ist das Ziel dagegen nicht getroffen, so betätigt der Ausbilder/Beobachter eine andere Taste, welche veranlaßt, daß der zweite Stehbildwerfer 11 in die Normalstellung zum ersten Stehbildwerfer 10 zurückgeführt wird. In der Zwischenzeit hat nämlich der Schütze, entsprechend der 'Notwendigkeit des Schießens in schneller Folge, den Turm 7 und damit den ersten Stehbildwerfer 10 weitergedreht.
  • Werden nun ein zweiter und weitere Übungsschüsse ausgelöst, so bleibt jedesmal der zweite Stehbildwerfer 11 in der beschriebenen Weise stehen oder wird wieder in die Normalstellung zum ersten Stehbildwerfer 10 zurückgeführt.
  • Es läßt sich durch diese Übungen ermitteln, wie viele fingierte Schußauslösungen notwendig sind, bis der zweite Stehbildwerfer 11 einen Treffer anzeigt. - Die Drehung bzw. Schwenkung des Turmes 7 wird in passender übersetzung auf die Tragvorrichtung 5 übertragen, so daß die Schwenkwinkel die gleichen sind. Die Höhenrichtbewegung des ersten Stehbildwerfers 10 und des zweiten Stehbildwerfers 11 werden vom Entfernungsmesser 6 oder einem anderen, mit ihm in Verbindung stehenden und die gleiche Wirkungsweise aufweisendem Teil winkelgleich gesteuert. Zur Übertragung der Bewegungen kann man sich mechanischer Mittel (z. B. Drahtseilkabel) bzw. elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Mittel bedienen.
  • Wesentlich ist die Ausbildung der Tragvorrichtung 5 mit dem ersten Stehbildwerfer 10 und dem zweiten Stehbildwerfer 11. Zur Veranschaulichung dienen die weiteren Zeichnungen; es sind dargestellt in Fig. II die Tragvorrichtung in einer Seitenansicht, in Fig. III die Tragvorrichtung in der Vorderansicht, in Fig. IV die Tragvorrichtung in der seitlichen Rückansicht, in Fig. V im Schnitt der zweite Stehbildwerfer und seine Führung, unter Verwendung elektromagnetischer Mittel, in Fig. VI im Schnitt der zweite Stehbildwerfer und seine Führung, unter Verwendung mechanischer Mittel.
  • Nachstehend wird das Ausführungsbeispiel beschrieben. Auf der Säule 8 (Fig. I), die mit einem festen Teil des Panzers verbunden ist - nicht etwa mit dem drehbaren Turm 7 -, ist die Grundplatte 13 (Fig.II, III) befestigt. Diese Platte ist mit einem Zapfen 14 versehen, um den sich die Tragvorrichtung 5 waagerecht drehen kann.
  • Die Schwenkung wird vom Turm 7 mittels mechanischer oder elektrischer Mittel winkelgleich auf die Tragvorrichtung 5 übertragen.
  • Der erste Stehbildwerfer 10 und der zweite Stehbildwerfer 11 müssen so gelagert sein, daß deren optische Achsen von der Verlängerung der Achse des Zapfens 14 getroffen werden (Fig. 11I). Weiterhin ist es erforderlich, daß die Wellen, welche die Fassungen 15 und 16 tragen, auf einer Senkrechten über dem Drehpunkt 14 angeordnet sind (Fig. II). Die Höhenrichtbewegung wird beispielsweise vom Getriebe des Entfernungsmessers 6 abgenommen und - wie dargestellt - durch das Drahtkabel 17 auf die Parallelführung 18, 19, 20 im gleichen Winkel übertragen, wobei die Gestängeteile 18, 20 fest mit den Wellen verbunden sind, welche die Fassungen 15, 16 tragen. Da sich die optischen Achsen der beiden Stehbildwerfer 10, 11 auf dem Bildschirm treffen müssen, der Abstand vom Bildschirm aber verschieden groß sein kann, so läßt sich eine Einstellung der Neigung der Stehbildwerfer 10, 11 zueinander durch das spannschloßähnliche Teil 21 vornehmen.
  • Der erste Stehbildwerfer 10 ist starr in die Fassung 15 eingebaut. Der zweite Stehbildwerfer 11 muß jedoch kraftschlüssig mit der Fassung 16 verbunden sein, denn er hat die Aufgabe, wie bereits eingangs dargelegt, beim übungsmäßigen Auslösen eines Schusses unabhängig von den waagerechten und senkrechten Bewegungen, die auf die Tragvorrichtung 5 übertragen werden, in einer bestimmten Stellung stehenzubleiben. Es sind also eine Führung und eine Kupplung notwendig, welche diese Anforderungen erfüllen. Die Kupplung wird nach Fig. III durch die vier Elektromagnete 22, 23, 24, 25 vorgenommen. Zur Erklärung der Wirkungsweise dient Fig. V, entsprechend dem Schnitt A-B in Fig. III. Der zweite Stehbildwerfer 11 ist starr mit dem magnetisierbaren Führungsteil 26, das z. B. aus Eisen besteht, verbunden, welches eine symmetrische Kugelzone darstellt und an beiden Seiten mit den Kugellagerringen 27 versehen ist, die den Zweck haben, für einen leichten Lauf zu sorgen und einen schmalen Luftspalt zu den vier Elektromagneten 22, 23, 24, 25 herzustellen.
  • Die vier Elektromagnete sind in passende Ausnehmungen der aus einem nichtmagnetisierbaren Material bestehenden Fassung 16 eingebaut, die innen kugelförmig im Radius des Führungsteiles 26 ausgedreht ist. Stehen die vier Magnete unter Strom, so wird das Führungsteil 26 in das magnetische Kraftfeld gezogen; das Teil 26 steht dann symmetrisch zur Fassung 16. Wird der Strom ausgeschaltet, so ist das Teil 26 entkuppelt und kann sich wie eine Kugel nach allen Richtungen in der Fassung 16 bewegen, wobei es, wie bereits erwähnt, wichtig ist, daß sich der Kugelmittelpunkt genau über dem Drehpunkt 14 befindet. Gleichzeitig mit dem Ausschalten der Elektromagnete 22, 23, 24, 25 wird der Elektromagnet 28 (Fig. II) eingeschaltet, welcher an einem Träger 29 befestigt ist. Der passend kugelförmig ausgeschliffene Polschuh des Elektromagnets 28 legt sich an die aus Eisen bestehende Kugelschale 31, deren Radius ihrem Abstand vom Drehmittelpunkt des zweiten Stehbildwerfers 11 entspricht und die den Abschluß des lampennahen Endes des zweiten Stehbildwerfers 11 bildet, und arretiert in dergestalt. Da der Elektromagnet 28 über das Lager 30 mit der Grundplatte 13 verbunden ist, die sich mit der Säule 8 (Fig. I) an einem festen Teil des Panzers befindet, so bleibt der zweite Stehbildwerfer 11 in der festgehaltenen Richtung stehen, während sich die Tragvorrichtung 5 weiterhin auf dem Zapfen 14 drehen kann, um den ersten Stehbildwerfer 10 den Zielübungen entsprechend zu führen. An Stelle dieses direkt bremsenden Elektromagnets kann auch eine mechanisch wirkende Bremseinrichtung vorgesehen werden.
  • Zeigt der zweite Stehbildwerfer 11 nach Ablauf der Zeitverzögerung keinen Treffer an, so drückt der Ausbilder/Beobachter eine bestimmte Taste des Schaltpultes 12 (Fig.I), welche die Erregung des Arretierelektromagnets 23 unterbricht und gleichzeitig den Strom für die Elektromagnete 22, 23, 24, 25 einschaltet. Der zweite Stehbildwerfer 11 wird also aus der festgehaltenen Stellung gelöst und kann sich nach dem Kraftfeld der Elektromagnete 22, 23, 24, 25 ausrichten, d. h., er kehrt in die Normalstellung zum ersten Stehbildwerfer 10 zurück. Die Elektromagnete werden mit Gleichstrom erregt. Um das Kleben des Polschuhes des Elektromagnets 28 an der Kugelschale 31 zu vermeiden, ist es zweckmäßig, nach Abschalten des Gleichstromes automatisch zwecks Entmagnetisierung einen Wechselstrom in die Spule zu führen. Der Hub des Elektromagnets 28 kann durch die Schraube 32 eingestellt werden.
  • Das Abheben des Polschuhes von der Kugelschale 31 besorgt die Feder 33.
  • An Stelle der Rückführung des zweiten Stehbildwerfers 11 in die Normalstellung zum ersten Stehbildwerfer 10 durch die Elektromagnete 22, 23, 24, 25 kann auch ein System von drei bis vier wendelförmigen Zugfedern Verwendung finden, von denen in Fig. VI die Federn 34, 35 dargestellt sind. Die Fassung 16 muß Ausnehmungen haben, in denen sich die Federn entsprechend dem Schwenkbereich frei bewegen können. Das Festhalten des zweiten Stehbildwerfers 11 erfolgt in der vorstehend beschriebenen Weise über den Elektromagnet 28 und die Kugelschale 31, das Rückholen in die Normalstellung durch die Zugfedern. Die Federn sind nach Fig. VI einerseits an den Deckeln 36, 37, andererseits am kugelförmigen Fiihrungsteil 26 befestigt.
  • Zu der vorbeschriebenen Anordnung kann ferner eine akustische Signalanordnung vorgesehen werden, derart, das bei Auslösen des fingierten Schusses ein Knall, z. B. in bekannter Weise mittels akustischer Anordnungen, erzeugt wird, der den Abschuß vortäuscht, und daß ferner mit Aufleuchten der Lichtquelle des zweiten Stehbildwerfers 11 ein weiterer Knall ausgelöst wird, der den Einschlag ins Ziel akustisch demonstriert.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRGCHE: 1. Einrichtung zur Durchführung von Zielübungen mit Geschützen, welche unter Verwendung von Lichtmarken auf der Bildwand erzeugenden und winkelgleich mit der Waffe geführten Stehbildwerfern mit fingierten Schußfolgen auf durch einen Laufbildwerfer kinematographisch dargestellte Ziele schießen, dadurch gekennzeichnet, daß der außer dem Stehbildwerfer (10), der kontinuierlich der Geschützvisiereinrichtung entsprechende Lichtmarken, z. B. Strichmarken, auf das Zielbild projiziert, vorhandene weitere Stehbildwerfer (11), der zur Trefferanzeige durch weitere Lichtmarken, z. B. Lichtpunkte, bestimmt ist, in einer kugelig ausgedrehten, ebenfalls winkelgleich mit dem Geschütz geführten Fassung (16) derart gelagert ist, daß er während der ohne fingierten Schuß verlaufenden Zeit der Zielverfolgung mittels einer Zugvorrichtung (34, 35) oder mittels magnetisch bzw. elektromagnetisch wirkender Vorrichtungen (22, 23, 24, 25) in einer solchen Stellung geführt ist, daß sich seine optische Achse mit derjenigen des ersten Stehbildwerfers (10) auf dem Bildschirm trifft, wobei auch vorgesehen ist, daß der zweite Stehbildwerfer (11) nach zeitweiliger Gleichlaufausschaltung bei fingiertem Schuß wieder in die Gleichlaufstellung zum ersten Stehbildwerfer (10) zurückläuft, wenn er durch Abschalten einer zusätzlichen, aus- und einschaltbaren Arretiervorrichtung (28, 31) wieder freigegeben wird, die ihn bei Abgabe eines fingierten Schusses zwecks fester Treffpunktmarkierung festgehalten hat.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Tragvorrichtung (5) der erste Stehbildwerfer (10) und die Fassung (16) des zweiten Stehbildwerfers (11) montiert sind, wobei die Fassung (16) durch Gelenkstangen (18, 19, 20) mit dem ersten Stehbildwerfer (10) in winkelgleichem Lauf gekoppelt ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung (16) aus unmagnetisierbarem Material besteht, in welcher ein magnetisierbarer Körper in Gestalt einer Kugelzone (26) - vorzugsweise unter Verwendung von Kugellagern (27) - drehbar gelagert ist, in dessen Mitte der Stehbildwerfer (11) befestigt ist.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung der Gleichlaufstellung des zweiten Stehbildwerfers (11) in der nichtmagnetisierbaren Fassung (16) mit der Innenwandung abschließende Permanentmagnete oder Elektromagnete (22, 23, 24, 25) eingefügt sind, die den Stehbildwerfer (11) mit dem ihn umgebenden kugelzonenartigen magnetisierbaren Körper (26) durch die Wirkung des Magnetfeldes in die Gleichlaufstellung zum ersten Stehbildwerfer (10) bringen.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Stehbildwerfer (11) enthaltende kugelzonenartige Körper (26) durch in der kugelig ausgedrehten Fassung (16) befindliche Zugfedern (34, 35) in die Gleichlaufstellung bringbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das lampennahe Ende des zweiten Stehbildwerfers (11) mit einer Kugelschale (31) abgeschlossen ist, deren Radius gleich dem Abstand vom Drehmittelpunkt des zweiten Stehbildwerfers (11) ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelschale (31) aus magnetisierbarem Material besteht und hierbei durch einen direkt aus- und einschaltbaren ausschwenkbaren Elektromagnet (28) haftend festgehalten wird. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelschale (31), wenn sie aus beliebigem Material besteht, durch einen elektromagnetisch betätigten Bremshebel festgehalten ist.
  9. 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 3, 4. 6 und 7, gekennzeichnet durch derartige Schaltmittel, daß gleichzeitig mit der Einschaltung der Arretiervorrichtung (28, 31) für den zweiten Stehbildwerfer (11) die Elektromagnete (22. 23, 24, 25), welche ihn in der Gleichlaufstellung halten, für die Zeit der Einschaltung der Arretiervorrichtung (28, 31) automatisch ausgeschaltet und für die Zeit der Ausschaltung der Arretierv orrichtung (28, 31) wieder eingeschaltet werden.
  10. 10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9 in Verbindung mit einer einstellbaren Zeitverzögerungseinrichtung und einem Stehbildwerfer zur Trefferanzeige, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Zeitverzögerungseinrichtung, daß nach Abgabe des fingierten Schusses die Lichtquelle des zweiten Stehbildwerfers (11) in bekannter Weise um den Zeitbetrag verzögert eingeschaltet wird, welcher der angenommenen Flugzeit des Geschosses zum Ziel entspricht.
  11. 11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10 in Verbindung mit akustischen Einrichtungen zur Erzeugung einer wirklichkeitstreuen Geräuschkulisse durch den Schüssen entsprechende koordinierte akustische Effekte mittels Lautsprechern, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der die akustischen Einrichtungen steuernden Mittel, daß in bekannter Weise bei Auslösen des fingierten Schusses ein den Abschuß vortäuschender Knall erzeugt wird, wobei zusätzlich zum Aufleuchten der Lichtquelle des zweiten Stehbildwerfers (11) ein weiterer Knall ausgelöst wird, der den Einschlag des Geschosses ins Ziel akustisch demonstriert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 357 939; britische Patentschrift Nr. 628 825; USA.-Patentschrift Nr. 2 418 512:
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