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DE1268539B - Einrichtung zum Entleeren von Muellgefaessen mit rechteckigem Grundriss und zylindrisch gewoelbtem Deckel - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von Muellgefaessen mit rechteckigem Grundriss und zylindrisch gewoelbtem Deckel

Info

Publication number
DE1268539B
DE1268539B DEP1268A DE1268539A DE1268539B DE 1268539 B DE1268539 B DE 1268539B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268539 A DE1268539 A DE 1268539A DE 1268539 B DE1268539 B DE 1268539B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
garbage
pouring opening
cover
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Naab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELISABETH ZOELLER GEB KEHL
HELGA SCHULZ ZOELLER GEB ZOELL
Original Assignee
ELISABETH ZOELLER GEB KEHL
HELGA SCHULZ ZOELLER GEB ZOELL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELISABETH ZOELLER GEB KEHL, HELGA SCHULZ ZOELLER GEB ZOELL filed Critical ELISABETH ZOELLER GEB KEHL
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268539B/de
Priority to DE19651506839 priority patent/DE1506839A1/de
Publication of DE1268539B publication Critical patent/DE1268539B/de
Priority to DE19681756608 priority patent/DE1756608C/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/04Linkages, pivoted arms, or pivoted carriers for raising and subsequently tipping receptacles
    • B65F3/041Pivoted arms or pivoted carriers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/16Lids or covers
    • B65F1/1623Lids or covers with means for assisting the opening or closing thereof, e.g. springs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/12Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen mit rechteckigem Grundriß und zylindrisch gewölbtem Deckel Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen mit rechteckigem Grundriß und zylindrisch gewölbtem Deckel, der an in seiner Wölbungsachse an den Gefäß stirnseiten schwenkbar gelagerten Hebeln befestigt ist, in eine Einschüttöffnung mit einem Verschluß, der beim Einkippen des Gefäßes mit Hilfe von an dem Gefäßdeckel vorgesehenen seitlichen Anschlägen in die Offenstellung verschiebbar ist, wobei durch die Anschläge der Deckel beim Einkippen an der vollen Kippbewegung gehindert und dadurch geöffnet wird Es sind bereits derartige Einrichtungen zum Entleeren von Müllgefäßen bekannt, bei welchen der Verschluß eine in sich starre Klappe (britische Patentschrift 27 280 aus dem Jahre 1902) oder ein schräg nach oben verschiebbar oder an Lenkern geführter Verschlußschieber ist (deutsche Patentschrift 255 028, österreichische Patentschrift 181 561 und USA.-Patentschrift 1133 155). Bei diesen bekannten Einrichtungen muß der Gefäßdeckel mit seinen Anschlägen in ein fest an der Klappe oder dem Schieber angebrachtes Element eingelegt werden und wird dadurch während des Einkipp- und Rückkippvorganges in einmal festgelegter Lage bezüglich der Klappe bzw. des Schiebers gehalten. Die bekannten Einrichtungen eignen sich aber nur zum Entleeren verhältnismäßig kleiner Gefäße, bei denen die Einschüttöffnung und dementsprechend die sie verschließende Klappe oder der sie verschließende Schieber verhältnismäßig klein und leicht ausgebildet werden können. Das Einführen der Deckelanschläge in die an der Klappe oder dem Schieber angebrachten Halteelemente bereitet Schwierigkeiten, wenn das Müllgefäß übermäßig stark gefüllt und der Deckel nicht vollständig geschlossen ist. Bei übermäßig gefüllten Müllgefäßen besteht außerdem die Gefahr, daß Teile des Müllgefäßinhalts beim Einschwenken vorzeitig herausfallen und die Klappe bzw. den Schieber und deren Führungselemente verschmutzen.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen zu schaffen, die auch für verhältnismäßig große Müllgefäße, sogenannte Großraummüllgefäße, geeignet ist, dabei die obenerläuterten Schwierigkeiten überwindet und eine Leistungssteigerung der Müllfahrzeuge und der Müllwerkerkolonnen erreichen läßt. Das Müllgefäß soll sich dabei auch dann noch mit Sicherheit in die Einschüttvorrichtung einschwenken und aus dieser zurückschwenken lassen, wenn es überfüllt und sein Deckel nicht vollständig geschlossen ist. Es soll sich außerdem auch sicher aus der Einschüttvorrichtung zurückschwenken lassen, wenn Teile des Müllgefäßinhalts in diesem verstopft sind und ein Schließen des Deckels beim Zurückschwenken verhindern.
  • Dies wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß an den Innenwänden der Einschüttöffnung nach hinten frei liegende Führungsbahnen vorgesehen sind, an denen die seitlichen Deckelanschläge beim Einkippen geführt sind und an denen entlang sich Führungselemente eines mit einer sich quer über die Einschüttöffnung erstreckenden Stange versehenen, den Verschluß der Einschüttöffnung bildenden, verschiebbaren Abdecktuches bewegen, die vom Deckel des Müllgefäßes vor sich her in Öffnungsstellung geschoben werden.
  • Über die Lösung der gestellten Aufgabe hinaus bietet die Erfindung besondere Vorteile. Mit der Einrichtung nach der Erfindung lassen sich auch mehr oder weniger stark beschädigte Müllgefäße einwandfrei entleeren, insbesondere auch dann, wenn aus irgendwelchen Gründen der Müllgefäßdeckel beschädigt ist. Die Einrichtung nach der Erfindung bietet auch dann noch eine einwandfreie Funktion, wenn beispielsweise einer der seitlichen Anschläge des Dekkels fehlt. Durch die Erfindung entfallen die schmutzempfindlichen Führungen und Gelenke des Schiebers bzw. der Verschlußklappe der bekannten Einrichtungen. Das als Verschluß benutzte Abdecktuch legt sich bei Beginn der Einschwenkbewegung über den Müll-. gefäßdeckel bzw. den offenen Teil der Müllgefäßöffnung, falls der Deckel nicht vollständig geschlossen ist. Dadurch verhindert das Abdecktuch während der Einkippbewegung ein ungeregeltes, vorzeitiges Herausfallen von Müll. Die während der Einkippbewegung vorzeitig herausfallenden Müllteile werden vom Abdecktuch sicher von den Führungsteilen der Einschüttvorrichtung abgehalten und in die Einschüttöffnung gelenkt.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Führungsbahnen steil schräg nach oben ansteigend angeordnet sind. Hierdurch läßt sich eine besonders geringe Bautiefe der Entleerungseinrichtung erzielen, so daß sich die Vorrichtung nach der Erfindung in alle vorhandenen Müllwagentypen einbauen läßt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigt F i g. 1 ein Großraummüllgefäß, das mit einer Einrichtung nach der Erfindung entleert werden soll, in Ansicht auf die Stirnwand bei geschlossenem Deckel, F i g. 2 die gleiche Ansicht wie F i g. 1 bei geöffnetem Deckel, F i g. 3 eine Teilansicht des Gefäßes nach F i g. 1 und 2 auf die Längswand, F i g. 4 eine Ansicht entsprechend F i g. 2 eines Großraummüllgefäßes in etwas abgewandelter Ausführung, Fig. 5 einen Schnitt durch die Einschüttvorrichtung einer Entleerungseinrichtung nach der Erfindung in Ruhestellung und F i g. 6 einen Schnitt entsprechend F i g. 5 mit eingekipptem Müllgefäß.
  • Das Großraummüllgefäß 1 (das im folgenden kurz Gefäß genannt wird) hat eine rechteckige Bodenfläche, deren Länge der Breite der Einschüttöffnung der Entleerungseinrichtung entspricht. Die Längswände 2 sind schräg angeordnet, wodurch sich das Gefäß nach oben konisch erweitert, so daß ein leichtes Herausrutschen des Mülls in der Entleerungsstellung in die Einschüttöffnung gewährleistet ist. Der obere freie Rand der beiden Seitenwände 3 ist kreisbogenförmig ausgebildet. Dementsprechend ist der mit mindestens einem Bedienungshandgriff versehene schwenkbare Deckel im wesentlichen zylindrisch gewölbt. Der Deckel 4 kreist mit seinen abgewinkelten Rändern 5 über die Stirnwände3. An den beiden Stirnwänden3 sind die nachstehend beschriebenen gleichen Teilen spiegelbildgleich angeordnet.
  • Konzentrisch zu dem kreisbogenförmigen Rand der Stirnwände 3 bzw. konzentrisch zum Deckel 4 ist ein Winkelhebel schwenkbar auf einem jeweils auf der Stirnwand 3 befestigten Bolzen 6 gelagert. Am Rand 5 des Deckels 4 ist oberhalb des langen Hebelarmes 7 des Winkelhebels eine Führungsrolle 12 drehbar auf einem Bolzen gelagert, die beim Einkippen des Gefäßesl auf einer entsprechenden, weiter unten erläuterten Führungsbahn 21 am Schüttungsgehäuse abrollt.
  • Jede der Stirnwände 3 ist ferner mit einer Handhabe 13 ausgerüstet, die sich fast über die gesamte Breite der Stirnwand3 erstreckt und die mit ihren kurzen abgewinkelten Schenkeln 14 an der Stirnwand befestigt ist. Diese Handhabe 13 dient zum Anhängen des Gefäßes 1 an die Haken einer Kipp- bzw. einer Hubvorrichtung an dem Müllfahrzeug.
  • Unterhalb der Handhabe 13 sind zwei Führungsbleche 15 angeordnet, die nach unten bogenförmig nach außen verlaufen und die bei der Hubbewegung der Transportkarren die Haken in der Weise führen, daß die Handhabe 13 richtig in die Haken einrastet.
  • Die Führungsbleche 15 liegen an den Hakenseiten leicht an, so daß das Gefäß 1 sicher in den Haken hängt. Am Gefäßboden sind vier Füße 17 angeordnet.
  • Im Beispiel der Fig. 1 bis 3 ist an jeder Stirnwand 3 ein Anschlag 8 angebracht, an den sich der lange Hebelarm 7 in Schließstellung des Deckels 4 legt. Dadurch ist der Deckel 4 nur nach einer Seite hin in Öffnungsstellung verschwenkbar. Um sicherzustellen, daß das Müllgefäß 1 nur in solcher Stellung in die Haken des Kipp- bzw. Hubgestänges eingehängt werden kann, ist unterhalb der Handhabe 13 an deren einen Schenkel ein Stützblech 16 angebracht, das das Einhängen der Handhabe 13 mit diesem mit Stützblech 16 versehenen Schenkel in die Haken des Kipp-bzw. Hubgestänges unmöglich macht.
  • Im Beispiel der Fig. 1 bis 3 ist an dem langen Hebel 7 ein kurzer Hebelarm 9 vorgesehen, an dessen Ende eine ZugfederlO angelenkt ist, deren anderes Ende an einem an der Stirnwand 3 befestigten Widerlager 11 eingehängt ist. Dadurch wird der Deckel 4 in Schließstellung gezogen und beim Einkippen in die Einschüttöffnung mit seinen Rollen 12 federnd gegen die weiter unten erläuterten Führungsbahnen 21 gedrückt.
  • Im Beispiel der F i g. 4 ist das Gefäß 1 mit einem Deckel 4 ausgerüstet, der sich nach beiden Seiten verschwenken läßt, um das Gefäß 1 zu öffnen. Der zweiarmige Hebel ist in diesem Fall geradlinig ausgebildet, um den Deckel 4 durch Federkraft in die Schließstellung zu ziehen. Um den Deckel 4 in der einen oder anderen völlig geöffneten Stellung festhalten zu können, ist eine mit einem Handgriff 19 versehene Arretiervorrichtung 18 vorgesehen, die in die Handhabe 13 einrastet.
  • Die Einschüttvorrichtung am Müllfahrzeug für das oben beschriebene Großraummüllgefäß 1 weist eine dem Gefäß 1 entsprechende große viereckige Einschüttöffnung auf. An den Innenseiten der beiden Schüttungsseitenwände 20 ist je eine frei liegende, d. h. auch nach hinten frei liegende, steil schräg nach oben ansteigende Führungsbahn 21 angeordnet. An diesen Führungsbahnen 21 rollen die beiden Führungsrollen 12 des Deckels 4 entlang, wenn das Gefäß 1 in die Schüttung einkippt. Seitwärts außerhalb der Führungsbahnen 21 ist je ein Puffer 22 aus elastischem Material angeordnet. An diese Puffer 22 legen sich die beiden Handhabenl3 des Gefäßes in der Entleerungsendstellung an.
  • Um die Einschüttöffnung verschließen und das Entweichen von Staub verhindern zu können, ist oben im Schüttungsgehäuse der waagerecht verlaufende Rand eines rechteckigen Abdecktuches 23 befestigt. Das Abdecktuch 23 hängt in seinem oberen Teil schräg nach unten und ist vorn an einer Stange 24 befestigt, die an ihren beiden Enden mit Rollen 25 ausgerüstet ist. Diese Rollen 25 laufen im dargestellten Beispiel in entsprechenden, innen an den Schüttungsseitenwänden 20 angeordneten Nuten. Von der Stange 24 hängt ein weiteres Stück des Abdecktuches 23 frei nach unten herab, wobei der untere Rand mit einem Stab 26 versehen ist, der mit seinem Gewicht das Abdecktuch 23 strafft und ein Flattern verhindert.
  • Unterhalb der Schüttung ist in bekannter Weise ein entsprechend ausgebildetes rahmenartiges Gestänge schwenkbar angeordnet, das mit zwei Haken ausgerüstet ist, in die sich die beiden Schenkel 14 der Handhabe 13 an den beiden Stirnwänden 3 einlegen.
  • Diese Haken können auch durch eine Hubbewegung des Gestänges eingefahren werden, wenn das Gefäß 1 angehängt werden soll. Ferner sind (in der Zeichnung nicht dargestellt) verschiedene druckmittelbetätigte Zylinder bzw. Kolben mit Kolbenstangen vorgesehen, die das Anheben des Gefäßes und das Verschwenken des Gestänges mit dem angehängten Gefäß 1 in bekannter Weise bewirken.
  • Bei der Einwärtsschwenkbewegung des Müllgefäßes 1 kommen die beiden Führungsrollen 12 des Deckels 4 an den Führungsbahnen 21 der Schüttungsseitenwände 20 zur Anlage. Beim weiteren Schwenken ziehen die Führungsrollenl2 den Dekkel 4 gegen den Widerstand der sich spannenden Zugfedern 10 in seine Öffnungsstellung und schieben außerdem die Stange 24 mit den Rollen 25 und dem Abdecktuch 23 vor dem Deckel 4 her, bis die Handhabenl3 an den Puffern 22 zur Anlage kommen.
  • Das Abdecktuch bildet dabei zwischen seiner oberen Befestigung und der Stange 24 eine durchhängende Falte, während sich der untere Teil des Tuches 23 mit dem Stab 26 der Außenseite des geöffneten Dekkiels 4 anlegt, so daß der Müll ungehindert in die Schüttung rutschen kann.
  • Beim Zurückschwenken aus der Schüttung heraus bewirkt das Gewicht des Deckels 4, unterstützt durch die gespannten Zugfedern 10, daß sich der Deckel wieder schließt. Das Gewicht der Stange 24 und des Stabes 26 ziehen dabei das Abdecktuch 23 ebenfalls wieder in seine Ruhelage.
  • Sollten während des Entleerens kompakte Mengen von Lumpen, Papier od. dgl. am Rand der Gefäßöffnung hängenbleiben, so daß sich der Deckel 4 nur teilweise oder in extremen Fällen überhaupt nicht schließen kann, wird trotzdem das Auskippen ungestört durchgeführt, da sich die Führungsrollen 12 ohne weiteres an jeder Stelle der freiliegenden Führungsbahnen 21 nach hinten abheben können.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen mit rechteckigem Grundriß und zylindrisch gewölbtem Deckel, der an in seiner Wölbungsachse an den Gefäßstirnseiten schwenkbar gelagerten Hebeln befestigt ist, in eine Einschüttöffnung mit einem Verschluß, der beim Einkippen des Gefäßes mit Hilfe von an dem Gefäßdeckel vorgesehenen seitlichen Anschlägen in die Offenstellung verschiebbar ist, wobei durch die Anschläge der Deckel beim Einkippen an der vollen Kippbewegung gehindert und dadurch geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den Innenwänden (20) der Einschüttöffnung nach hinten frei liegende Führungsbahnen (21) vor- gesehen sind, an denen die seitlichen Deckelanschläge (12) beim Einkippen geführt sind und an denen entlang sich Führungselemente eines mit einer sich quer über die Einschüttöffnung erstreckenden Stange (24) versehenen, den Verschluß der Einschüttöffnung bildenden verschiebbaren Abdecktuches (23) bewegen, die vom Dekkel (4) vor sich her in Öffnungsstellung geschoben werden.
  2. 2. Entleerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (21) steil schräg nach oben ansteigend angeordnet sind.
  3. 3. Entleerungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der den Deckel (4) des Müllgefäßes (1) tragenden Hebel (7) als Winkelhebel ausgebildet ist, an dessen zweitem Hebelarm (9) eine Zugfeder (10) als Schließfeder für den Deckel angreift und der mit dem den Deckel tragenden Hebelarm (7) einen Winkel einschließt, der kleiner als 900 ist, und daß ein die Schließstellung des Deckels (4) bestimmender Anschlag (8) vorgesehen ist.
  4. 4. Entleerungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der den Deckel (14) des Müllgefäßes (1) tragenden Hebel (7) über seinen Drehpunkt hinaus zu einem zweiten Hebelarm verlängert ist, an dem eine Zugfeder (10) als Schließfeder für den Deckel (4) angreift.
  5. 5. Entleerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Endanschläge für die Einkippbewegung des Müllgefäß es dienende Puffer (22) seitlich außerhalb der Führungsbahnen (21) angeordnet sind.
  6. 6. Entleerungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdecktuch(23) an seinem oberen Ende oberhalb der Einschüttöffnung im Schüttungsgehäuse befestigt, an seinem unteren Ende mit einem Belastungsstab (26) versehen und in seinem mittleren Teil mit der sich quer über die Einschüttöffnung erstreckenden Stange (24) verbunden ist, die an ihren Enden mit Rollen (25) entsprechend dem Verlauf der Führungsbahnen (21) geführt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 028; österreichische Patentschrift Nr. 181 561; britische Patentschrift Nr. 280/1902; USA.-Patentschrift Nr. 1 133 155.
DEP1268A 1962-08-07 1962-08-07 Einrichtung zum Entleeren von Muellgefaessen mit rechteckigem Grundriss und zylindrisch gewoelbtem Deckel Pending DE1268539B (de)

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DE19651506839 DE1506839A1 (de) 1962-08-07 1965-12-11 Einrichtung zum Entleeren von Muellgefaessen,insbesondere Grossraummuellgefaesse
DE19681756608 DE1756608C (de) 1968-06-15 Entleerungsvorrichtung, insbesondere an Miillfahrzeugen für Großraummüllgefäße mit rechteckigem Querschnitt

Applications Claiming Priority (2)

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DEZ0011919 1965-12-11

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2317553A1 (de) * 1973-04-07 1974-11-21 Zoeller Kipper Vorrichtung zum oeffnen des deckels beim entleeren von behaeltern, beispielsweise muellgefaessen
EP0106260A3 (en) * 1982-10-20 1985-09-25 Edelhoff Stadtereinigung Gmbh & Co. Kg Lifting and tipping mechanism for large refuse bins provided with a hinged lid
DE102011115085A1 (de) * 2011-10-07 2013-04-11 HN Schörling GmbH Sammelbehälter zur Aufnahme von Reststoffen, Wertstoffen oder dergleichen

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