DE1268475B - Steuerung fuer Mehrschnittkopiereinrichtungen an Werkzeugmaschinen - Google Patents
Steuerung fuer Mehrschnittkopiereinrichtungen an WerkzeugmaschinenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES '/MTW>
PATENTAMT
Int. CL:
B23b
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Deutsche Kl.: 49 a -13/01
P 12 68 475.2-14
29. Mai 1961
16. Mai 1968
29. Mai 1961
16. Mai 1968
Bei Kopierwerkzeugmaschinen, beispielsweise Kopierdrehmaschinen, die mehrere Arbeitsgänge,
ζ. B. Schruppen und Schlichten, an einem Werkstück ausführen, verändert man im allgemeinen den
Abstand zwischen dem vom Fühler abgetasteten Muster und dem zu bearbeitenden Werkstück. Die
entsprechenden Stellungen des Musterträgers werden durch eine Steuerung überwacht. Es sind Steuerungen
bekannt, die eine Anschlagstange mit einstellbaren Endmaßen besitzen, die mit dem Drehmaschinenschütten
so zusammenwirkt, daß am Ende jeder Vorschubbewegung des Schlittens eine axiale Verschiebung
der Anschlagstange mittels im allgemeinen hydraulischer Mittel das Einschalten einer neuen
Stellung des Musters steuert. Eine solche Steuerung ist wegen ihrer Steuerungs- und Wählorgane im
allgemeinen sehr aufwendig.
Es ist eine Steuerung für Mehrschnittkopiereinrichtungen
an Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen vorgeschlagen worden, die einen
schwenkbaren Musterträger und einen mit diesem schwenkbaren Arm besitzt, der entweder an einem
festen Anschlag anliegt oder mittels eines selbsttätig schrittweise drehschaltbaren Nockens von diesem
abhebbar ist. Der Schrittantrieb dieses Nockens ist jedoch ebenfalls recht aufwendig.
Derartige Steuerungen sind nur dann gerechtfertigt, wenn zahlreiche Arbeitsgänge zur Bearbeitung des
Werkstückes vor seiner Endbearbeitung erforderlich sind.
Für größere Serien werden jedoch meist Guß- oder Schmiederohteile verwendet, deren Bearbeitung leicht
in zwei, manchmal sogar in einem einzigen Arbeitsgang durchgeführt werden kann.
Ziel der Erfindung ist eine Steuerung, die mit Hilfe einfacher mechanischer Mittel das selbsttätige Einschalten
eines die Stellung des Musterträgers für den einzigen, dem Feindreharbeitsgang vorangehenden
Vordreharbeitsgang bestimmenden Anschlages ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Schaltantrieb für den Nocken aus
einem im Prinzip bekannten Schaltgetriebe besteht, das eine den Nocken drehfest tragende und ein Steilgewinde
aufweisende Schaltstange aufweist, die durch Anlaufen des Werkzeuglängsschlittens gegen Federdruck
axial verschiebbar und durch Eingriff des Steilgewindes in eine Mutter schrittweise verdrehbar
ist, wobei sowohl die Mutter als auch der Nocken mittels Zahnrichtgesperren in nur einer Richtung
verdrehbar sind.
Diese Steuerung erfüllt bei geringstem Herstel-Steuerung für Mehrschnittkopiereinrichtungen
an Werkzeugmaschinen
an Werkzeugmaschinen
Anmelder:
H. Ernault-Batignolles, Societe Anonyme, Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. Müller-Börner
und Dipl.-Ing. H.-H. Wey, Patentanwälte,
1000 Berlin 33, Podbielskiallee 68
Als Erfinder benannt:
Rene Le Brusque, Malakoff, Seine (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 31. Mai 1960 (828 660)
lungs- und Pflegeaufwand ihre Aufgabe zuverlässig und einwandfrei.
Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung kann die Steuerung so ausgebildet sein, daß die
Schaltstange einen zweiten Nocken mit im wesentlichen gleichem Profil wie der erste Nocken trägt,
der auf ein Schaltelement zur Steuerung der einzelnen Arbeitsgänge einwirkt. Das Schaltelement kann dabei
verschiedene Funktionen der Maschine steuern, z. B. die Veränderung der Vorschubgeschwindigkeiten
beim Schruppen und Schlichten usw.
Gemäß einem weiteren Merkmal ist es möglich, Bearbeitungszeit einzusparen, wenn z. B. nur einzelne
Abschnitte des Werkstücks vorzudrehen sind, während im übrigen eine Feindrehbearbeitung ausreicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zum Zusammenwirken mit dem Werkzeuglängsschlitten
außer einem ersten Anschlag ein zweiter Anschlag axial einstellbar auf der Schaltstange befestigt ist,
der eine andere Winkelstellung zur Schaltstange einnimmt als der erste Anschlag, wobei beide
Anschläge bei unterschiedlichen Stellungen der Schaltstange nach Durchlaufen unterschiedlicher
Hublängen von dem Werkzeuglängsschlitten angegriffen werden.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer auf einer Kopierdrehmaschine angeordneten pendelartigen Musterträgervorrichtung
mit Teilschnitt nach der Linie I-I in Fig.2,
809 549/240
3 4
F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Eine zwischen dem ortsfesten Träger 9 und einer
F i g. 1 beim Vordreharbeitsgang der Maschine, Schulter 32 der Stange 17 eingesetzte Feder 31 wirkt
F i g. 3 eine die Steuerung während des Feindreh- auf die Stange in der Richtung ein, die der axialen
arbeitsganges darstellende Ansicht entsprechend Verschiebung der Stange 17 unter Einwirkung des
F i g. 2, 5 Drehbankschlittens 2 entgegengesetzt ist.
F i g. 4 und 5 die Drehsteuerung des Steuernockens Ein zweiter Längsnocken 33 (mit quadratischem
des Schablonenträgers darstellende Schnitte nach der Profil) ist am anderen Ende der Stange 17 ange-
Linie IV-IV bzw. V-V in F i g. I3 ordnet und wirkt mit zwei Mikroschaltern 34 und 35
Fig.6 und 7 Ansichten einer Variante entspre- zusammen,
chend den Ansichten nach F i g. 2 und 3 und io Die Lage des Anschlages 18 auf der Stange 17 wird
F i g. 8 und 9 Ansichten einer weiteren Variante so eingestellt, daß die axiale Verschiebung der Stange
entsprechend den Ansichten nach F i g. 6 und 7. 17 am Ende der Vorschubbewegung des Drehbankin
F i g. 1 und 3 sind die Teile der Drehbank sowie Schlittens einem Achtel des Ganges des Steilgewindes
das Kopiergerät und der Schablonenträger in feinen 26 entspricht. Die Sperren 22 und 28 besitzen je
Strichen dargestellt, während die erfindungsgemäße 15 acht Zähne.
Steuervorrichtung in kräftigeren Strichen dargestellt Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist für eine
ist. Bearbeitung in zwei Arbeitsgängen die folgende:
Die Drehbank enthält ein Bett 1, auf dem ein durch Am Anfang ist die Winkelstellung der Stange 17
übliche Mittel gesteuerter Längsschlitten 2 verschieb- so, daß das untere Ende des Schwinghebels 12 sich
bar ist, auf dem ein Querschlitten 3 als Kopier- ao gegen eine der abgerundeten Kanten des quadraschlitten
angeordnet ist, dessen Querverschiebungen tischen Profils des Nockens 16 (F i g. 2) abstützt. Das
in bekannter Weise über einen Fühler 4 gesteuert obere Ende des zweiarmigen Schwinghebels 12 drückt
werden, der mit einer Schablone oder einem Muster 5 dann gegen den Anschlag 14 des Armes 10, wobei
zusammenwirkt, das zwischen den Spitzen eines mit der Schablonenträger 6 in einer Winkelstellung
einer Achse 7 an zwei mit dem Drehbankbett fest 25 gehalten wird, bei der die Schablone 5 den Vordrehverbundenen
Trägern 8 und 9 aufgehängten Scha- (Schrupp-)Arbeitsgang steuert,
blonenträgers 6 schwenkbar angeordnet ist. Am Ende der Vorschubbewegung des Drehbank-
blonenträgers 6 schwenkbar angeordnet ist. Am Ende der Vorschubbewegung des Drehbank-
Der Schablonenträger 6 ist in seiner Schwenk- Schlittens 2 wird die Stange 17 mitgenommen, bis der
bewegung um die Achse 7 drehfest mit einem Arm Mikroschalter 34 durch den Nocken 33 betätigt wird
10 verbunden, dessen Abstützung gegen einen am 30 und die Verschiebung des Drehbankschlittens anhält,
Träger 8 festen Anschlag 11 mit Feineinstellung die sie dann umkehrt und den Rücklauf des Supports 3
Stellung der Schablone für den Feindreharbeitsgang einleitet. Während dieser Axialbewegung der Stange
(F i g. 3) bestimmt. 17 wird die mit dem Gewindeabschnitt 25 der Stange
Ein Ende des um einen festen Bolzen 13 schwenk- im Eingriff stehende Gewindebuchse 26 um eine
baren doppelarmigen Schwinghebels 12 bildet für den 35 Achtelumdrehung gedreht, wobei sie der Sperrklinke
Ann 10 einen zweiten Anschlag. Zu diesem Zweck 29 gestattet, sich vor den nächsten Zahn der Sperrträgt
der Arm 10 eine einstellbare Anschlagschraube verzahnung 28 zu setzen. Der mit der Stange 17 fest
14, die mit dem oberen Ende des Schwinghebels 12 verbundene Nocken 16 dreht sich während dieser
in Berührung kommt, dessen unteres Ende mit Hilfe Bewegung nicht,
einer Feder 15 an einem Nocken 16 anliegt. 40 Während der Rücklaufbewegung des Drehbank-
einer Feder 15 an einem Nocken 16 anliegt. 40 Während der Rücklaufbewegung des Drehbank-
Dieser Nocken 16 mit quadratischem Profil ist auf Schlittens 2 wird die Stange 17 durch die Feder 31 in
einer zur Längsachse der Drehbank parallelen Stange ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Die durch ihre
17 angeordnet, die einen Längsanschlag 18 trägt, Sperrklinke 29 festgelegte Gewindebuchse 26 zwingt
dessen Stellung auf der Stange 17 einstellbar ist. die Stange 17 zur Durchführung einer Achteldrehung,
Dieser Anschlag 18 wirkt mit einem mit dem Dreh- 45 wobei sie den Nocken 16 mitnimmt, der am Ende
bankschlitten 2 fest verbundenen Teil 19 in der dieser Bewegung mit Hilfe der Sperrklinke 23, die
Weise zusammen, daß die Stange am Ende der sich inzwischen vor den nächsten Zahn ihrer Sperr-
Vorschubbewegung (nach links) des Drehbankschiit- verzahnung 22 gesetzt hat, in seiner neuen Winkel-
tens eine bestimmte axiale Verschiebung ausführt. stellung gehalten wird.
Der Nocken 16 ist im Träger 8 zentriert und wird 50 Bei der nächsten Vorschubbewegung des Drehaxial
von einer Mutter 20 gehalten. Die Drehverbin- bankschlittens stützt sich das untere Ende des
dung zwischen der Stange 17 und dem Nocken 16 Schwinghebels 12 somit gegen eine ebene Fläche des
wird durch einen Keil 21 gewährleistet. Der Nocken Nockens 16 (F i g. 3) ab. Das obere Ende des
16 ist mit einer Sperrverzahnung 22 versehen, die mit Schwinghebels hat sich dann vom Anschlag 14 des
einer um eine feststehende Achse 24 (Fig. 4) 55 Armes 10 des Schablonenträgers 6 gelöst, dessen
schwenkbaren Sperrklinke 23 zusammenwirkt. Stellung jetzt für den Feindreharbeitsgang durch den
Die Stange 17 besitzt in der Nähe des Nockens 16 ortsfesten Anschlag 11 bestimmt wird,
einen mit Steilgewinde versehenen Abschnitt 25, der Am Ende des Feindreharbeitsganges verursacht der mit einer im Träger 8 zentrierten und in axialer Rücklauf des Drehbankschlittens eine erneute Achtel-Richtung durch eine Mutter 27 gehaltenen Gewinde- 60 Umdrehung des Nockens 16, die somit die Stellung des buchse 26 im Eingriff steht. Die Gewindebuchse 26 Schablonenträgers für den Vordreharbeitsgang an ist ebenfalls mit einer Sperrverzahnung 28 versehen, einem neuen Werkstück bestimmt. Eine vollständige die mit einer um eine feststehende Achse 30 (Fig. 5) Umdrehung der Stange 17 entspricht also der schwenkbaren Sperrklinke 29 zusammenwirkt. Bearbeitung von vier Werkstücken.
einen mit Steilgewinde versehenen Abschnitt 25, der Am Ende des Feindreharbeitsganges verursacht der mit einer im Träger 8 zentrierten und in axialer Rücklauf des Drehbankschlittens eine erneute Achtel-Richtung durch eine Mutter 27 gehaltenen Gewinde- 60 Umdrehung des Nockens 16, die somit die Stellung des buchse 26 im Eingriff steht. Die Gewindebuchse 26 Schablonenträgers für den Vordreharbeitsgang an ist ebenfalls mit einer Sperrverzahnung 28 versehen, einem neuen Werkstück bestimmt. Eine vollständige die mit einer um eine feststehende Achse 30 (Fig. 5) Umdrehung der Stange 17 entspricht also der schwenkbaren Sperrklinke 29 zusammenwirkt. Bearbeitung von vier Werkstücken.
Diese beiden Richtgesperre gestatten eine schritt- 65 Die Spantiefe für das Vordrehen gegenüber Feinweise
Drehbewegung des Nockens 16 und der drehen wird innerhalb der durch das Profil des
Gewindebuchse 26 nur in einer durch die Pfeile / Nockens 16 definierten Grenzen durch den Anschlag
angegebenen Richtung (F i g. 4 und 5). 14 eingestellt.
In dem Fall, wo ein einziger Arbeitsgang für die Bearbeitung eines Werkstückes genügt, hebt man die
Einwirkung des Nockens 16 auf den Schablonenträger auf, indem man das Spiel zwischen dem einstellbaren
Anschlag 14 des Armes 10 und dem Schwinghebel 12 in der Weise vergrößert, daß der
Arm 10 ständig mit dem ortsfesten Anschlag 11 in Berührung bleibt.
Der mit Hilfe des Nockens 33 betätigte Mikroschalter35
steuert nach einem Vordreharbeitsgang den Betrieb der Drehbank für die Durchführung des
Feindreharbeitsganges. Zu diesem Zweck ist er so eingestellt, daß er ein Einschalten bewirkt, wenn er
mit einer Kante des Nockens 33 (Ende eines Vordreharbeitsganges) in Berührung steht, und unwirksam
ist, wenn er mit einer ebenen Fläche des Nockens 33 (Ende eines Feindreharbeitsganges) in
Berührung steht. Für die nur einen Arbeitsgang enthaltenden Bearbeitungen schaltet man diesen
Mikroschalter aus.
Die beschriebene Vorrichtung ist für Dreharbeiten mit zwei gleich langen Arbeitsgängen geeignet. Man
kann Dreharbeiten mit zwei Arbeitsgängen unterschiedlicher Länge, beispielsweise einem Vordreharbeitsgang
über einen Teil der Werkstücklänge und einem Feindreharbeitsgang über die gesamte Werkstücklänge,
durchführen, indem man auf der Stange 17 einen in F i g. 1 in strichpunktierten Linien dargestellten
weiteren Anschlag 36 anordnet, wobei die beiden Anschläge 18 und 36 mit Hilfe der aufeinanderfolgenden
Winkelverstellungen der Stange 17 abwechselnd zur Wirkung gebracht werden.
Bei der in F i g. 6 und 7 dargestellten Variante ist der Arm 10 verlängert, und sein einstellbarer Anschlag
14 liegt unmittelbar auf dem Nocken 16.
Bei der anderen in F i g. 8 und 9 dargestellten Variante ist der Schwinghebel 12' einarmig und um
die Achse 13' schwenkbar. Diese Anordnung ermöglicht eine Vergrößerung der Bewegungen, die dem
Ende des Schwinghebels 12', auf dem der einstellbare Anschlag 14 liegt, durch den Nocken 16 verliehen
werden, so daß dadurch ein Nocken 16 mit verringerten Abmessungen verwendet werden kann.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt. Man kann daran zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der jeweils beabsichtigten Anwendung
naheliegende Abänderungen vornehmen, ohne daß man dadurch den Bereich der Erfindung
verläßt.
So könnte der Nocken 16 an Stelle eines quadratischen Profils jede beliebige andere, abwechselnd
zwei unterschiedliche Stellungen des Schwinghebels 12 ergebende Profilform haben. Desgleichen könnte
der Nocken 16, statt die Schwingbewegungen eines pendelartigen Schablonenträgers zu steuern, verwendet
werden, um das Instellungbringen eines Schablonenträgers anderer Bauart zu bewirken.
Außerdem kann bei der in F i g. 8 und 9 dargestellten Variante der Schwinghebel 12' umgekehrt angeordnet
werden, wobei sich seine Schwenkachse 13' dann auf der Seite des einstellbaren Anschlages 14 befindet
und das entgegengesetzte Ende des Schwinghebels auf dem Nocken 16 liegt, während der Anschlag 14
auf dem Mittelabschnitt des Schwinghebels 12' liegt. Diese Anordnung gestattet es, verhältnismäßig
geringe Verschiebungen des Anschlages 14 mit Hilfe eines Nockens 16 von verhältnismäßig großen Abmessungen
zu erzielen.
Claims (5)
1. Steuerung für Mehrschnittkopiereinrichtungen an Werkzeugmaschinen, insbesondere
Drehmaschinen, mit einem schwenkbaren Musterträger und einem mit diesem schwenkbaren Arm,
der entweder an einem festen Anschlag anliegt oder mittels eines selbsttätig schrittweise drehschaltbaren
Nockens von diesem abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltantrieb für den Nocken (16) aus einem im
Prinzip bekannten Schaltgetriebe besteht, das eine den Nocken (16) drehfest tragende und ein
Steilgewinde (25) aufweisende Schaltstange (17) enthält, die durch Anlaufen des Werkzeuglängsschlittens
(2) gegen Federdruck (31) axial verschiebbar und durch Eingriff des Steilgewindes
(25) in eine Mutter (26) schrittweise verdrehbar ist, wobei sowohl die Mutter (26) als auch der
Nocken (16) mittels Zahnrichtgesperren (28, 29 bzw. 22,23) in nur einer Richtung verdrehbar
sind.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Nocken (16)
und dem schwenkbaren Arm (10) des Musterträgers (6) ein zweiarmiger Hebel (12) angeordnet
ist, der mit seinem einen Ende mittels Federkraft (15) dauernd an dem Nocken anliegt und dessen
anderer Arm den schwenkbaren Arm (10) des Musterträgers (6) beaufschlagt.
3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Nocken (16)
und dem schwenkbaren Arm (10) des Musterträgers (6) ein einarmiger Hebel (12) angeordnet
ist, der etwa in der Mitte seiner Länge unter Federkraft (15) dauernd an dem Nocken (16)
anliegt und der mit seinem Ende den schwenkbaren Arm (10) des Musterträgers (6) beaufschlagt.
4. Steuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (17) einen zweiten Nocken (33) mit im wesentlichen
gleichem Profil wie den ersten Nocken (16) trägt, der auf ein Schaltelement (35) zur Steuerung
der einzelnen Arbeitsgänge einwirkt.
5. Steuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenwirken
mit dem Werkzeuglängsschlitten (2) außer einem ersten Anschlag (18) ein zweiter Anschlag
(36) axial einstellbar auf der Schaltstange (17) befestigt ist, der eine andere Winkelstellung zur
Schaltstange einnimmt als der erste Anschlag (18), wobei beide Anschläge (18, 36) bei unterschiedlichen
Stellungen der Schaltstange (17) nach Durchlaufen unterschiedlicher Hublängen von
dem Werkzeuglängsschlitten (2) angegriffen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 631 636, 817 980;
französische Patentschrift Nr. 1110 482.
Deutsche Patentschriften Nr. 631 636, 817 980;
französische Patentschrift Nr. 1110 482.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1157 879.
Deutsches Patent Nr. 1157 879.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| DE1268475B true DE1268475B (de) | 1968-05-16 |
Family
ID=8732468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1268A Pending DE1268475B (de) | 1960-05-31 | 1961-05-29 | Steuerung fuer Mehrschnittkopiereinrichtungen an Werkzeugmaschinen |
Country Status (5)
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| CH (1) | CH369339A (de) |
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