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DE1268201B - Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren - Google Patents

Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren

Info

Publication number
DE1268201B
DE1268201B DE19651268201 DE1268201A DE1268201B DE 1268201 B DE1268201 B DE 1268201B DE 19651268201 DE19651268201 DE 19651268201 DE 1268201 A DE1268201 A DE 1268201A DE 1268201 B DE1268201 B DE 1268201B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
resistor
flip
signal
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651268201
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Strang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19651268201 priority Critical patent/DE1268201B/de
Publication of DE1268201B publication Critical patent/DE1268201B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)

Description

  • Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren Gegenstand der Erfindung ist eine Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren, bei der zur Erzielung des Kippverhaltens der Ausgang des zweiten Transistors auf den Eingang des ersten Transistors zurückgekoppelt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kippschaltung derart auszugestalten, daß das Halteverhältnis - insbesondere der Rückfallwert desselben - weitgehend von der Belastung unabhängig wird. Ferner soll trotz der angestrebten weitgehenden Unabhängigkeit des Halteverhältnisses eine große Flankensteilheit der Ausgangssignale erhalten bleiben.
  • Es sind bereits Kippschaltungen mit mindestens zwei Transistoren bekannt, bei denen zur Erzielung des Kippverhaltens das Ausgangssignal eines (zweiten) Transistors auf den Eingang eines (ersten) Transistors zurückgekoppelt wird. Wird jedoch, z. B. bei einer Verwendung in logischen Schaltungen, der Ausgang des zweiten Transistors durch Eingänge logischer Elemente belastet, so wirkt diese Belastung auf das Ausgangssignal zurück und verändert die Höhe desselben. Diese Veränderung kann - bezogen auf den niedrigsten zugelassenen Wert des Ausgangssignals - bis nahezu 1001/o betragen. Infolge der Rückkopplung des Ausgangssignals wirken sich die Veränderungen desselben ebenfalls auf das Halteverhältnis der Kippschaltung aus, wodurch insbesondere eine unerwünschte Beeinflussung des Rückfallwertes auftritt.
  • Ferner ist bereits ein Verstärker mit Kippeigenschaften, die durch überkritische Mitkopplung verstärkter Größen auf den Eingang des Verstärkers erzeugt sind, bekanntgeworden, bei dem auf eine Steuerspannungsquelle ein elektrisches Ventil folgt, der Mitkopplungszweig für eine stark überkritische Mitkopplung bemessen ist und Mittel zur Begrenzung der durch Mitkopplung erzeugbaren Steuergrößen vorgesehen sind (deutsches Patent 1179 989). Der bekannte Verstärker stellt zwar ebenfalls eine Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren dar, wobei parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke des zweiten Transistors ein Spannungsteiler mit einem nichtlinearen Element angeordnet ist, an dem bei Sperren des zweiten Transistors eine annähernd konstante Spannung abfällt, jedoch wird diese Spannung nicht auf die Basis des ersten Transistors zurückgekoppelt. Damit wirken sich auch in diesem Fall Veränderungen des Ausgangssignals auf das Halteverhältnis der Kippschaltung aus.
  • Diese unerwünschte Beeinflussung des Halteverhältnisses läßt sich nach der Erfindung auf einfache Weise bei einer Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren vermeiden, bei der zur Erzielung des Kippverhaltens der Ausgang des zweiten Transistors auf den Eingang des ersten Transistors zurückgekoppelt und parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke des zweiten Transistors ein Spannungsteiler mit einem nichtlinearen Element angeordnet ist, wobei an dem mit dem Emitter des zweiten Transistors verbundenen nichtlinearen Element bei Sperren des zweiten Transistors eine annähernd konstante Spannung abfällt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Verbindungspunkt des nichtlinearen Elementes mit einem Widerstand des Spannungsteilers über einen weiteren Widerstand mit der Basis des ersten Transistors verbunden ist.
  • Zweckmäßigerweise sind dabei das vom Ausgang des zweiten Transistors über einen Widerstand und das vom Spannungsteiler über einen Widerstand abgeleitete Rückkopplungssignal etwa gleich groß bemessen. Dadurch wird sowohl eine wesentliche Herabsetzung der Belastungsabhängigkeit des Rückfallwertes der Kippschaltung erzielt als auch eine große Flankensteilheit des Ausgangssignals erreicht. Darüber hinaus ergibt sich durch die erfindungsgemäße zusätzliche Rückkopplung eine größere Unabhängigkeit des Halteverhältnisses gegenüber Schwankungen der Versorgungsspannung.
  • Mit besonderem Vorteil läßt sich jedoch die erfindungsgemäße Maßnahme bei- Kippschaltungen mit drei Transistoren anwenden, bei denen vom Kollektor eines dritten Transistors ein zum Ausgang des zweiten Transistors antivalentes Signal abgegriffen wird. In diesem Fall wird günstigerweise der Spannungsteiler unter Verwendung des dritten Transistors - und zwar dessen Basis-Emitter-Strecke -sowie dem zur Ableitung der Basisspannung bereits vorhandenen Spannungsteiler gebildet. Die erfindungsgemäße Maßnahme läßt sich in diesem Fall bereits unter Verwendung nur eines zusätzlichen Widerstandes ausführen.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand des in der Figur schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels einer Kippschaltung mit drei Transistoren, die auch als Stromtrigger bezeichnet wird, näher erläutert werden.
  • Die Kippschaltung besteht aus einem ersten Transistor 1, einem zweiten Transistors 2 sowie einem dritten Transistor 3. Das Kippverhalten wird durch die Rückkopplung des vom zweiten Transistor 2 abgegebenen, an einer Klemme 18 abgegriffenen Ausgangssignals über einen Widerstand 5 auf den Eingang des ersten Transistors 1 erzielt. Das Eingangssignal der Kippschaltung wird über die Klemme 20 sowie die Widerstände 4, 6 und die Diode 7 zugeführt. Die Basis von 1 ist an den Verbindungspunkt der Widerstände 4, 6 angeschlossen. Die Widerstände 4, 6 bilden einen Spannungsteiler. Die gleichsinnig mit der Basis-Emitter-Strecke des Transistors 1 gepolte Diode 7 dient der Kompensation des Temperaturganges des Ansprechwertes der Kippschaltung.
  • Der Emitter des Transistors 1 ist - in gleicher Weise wie die Emitter der Transistoren 2, 3 - direkt an die Bezugspotential führende Leitung 21 angeschlossen. Der Kollektor des Transistors 1 ist über einen Kollektorwiderstand 8 - entsprechend 2 über 11 bzw. 3 über 14 - an die Versorgungsleitung 22 angeschlossen. Die Versorgungsspannung liegt über die Klemmen 15, 16 an. Mit dem Kollektor des Transistors 3 ist weiter noch die Klemme 17 verbunden, von der ein Ausgangssignal abgegriffen werden kann, daß zu dem an Klemme 18 anliegenden Signal antivalent ist. Mit anderen Worten, wenn der Transistor 2 leitend (gesperrt) ist, ist der Transistor 3 - sowie auch der Transistor 1 - gesperrt (leitend). Am Ausgang 18 liegt dann 0-Signal (L-Signal), am Ausgang 17 L-Signal (0-Signal) an. Dieses Verhalten wird durch die Ableitung der Basisspannung für den Transistor 2 (bzw. 3) mittels Widerstände 9, 10 (bzw. 12, 13) erreicht, die parallel zur Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 1 (bzw. 2) liegen und wobei der Verbindungspunkt der Widerstände 9, 10 (bzw. 12, 13) an die Basis des Transistors 2 (bzw. 3) angeschlossen ist.
  • Außerdem ist nach der Erfindung ein Widerstand 19 vorgesehen, durch den die Basis-Emitter-Spannung des Transistors 3 auf die Basis des Transistors 1 zurückgekoppelt ist. - Im folgenden soll jedoch vorerst bei der Beschreibung der Wirkungsweise der Widerstand 19 außer Betracht bleiben.
  • Liegt an 20 kein Eingangssignal an, so sind der Transistor 1 gesperrt, der Transistor 2 leitend und der Transistors 3 gesperrt. Am Ausgang 18 liegt dann praktisch Bezugspotential und damit 0-Signal an. Etwaige an 18 angeschaltete Belastungen wirken sich in diesem Fall nicht aus. Tritt nun jedoch an 20 ein Eingangssignal auf, so werden der Transistor 1 leitend, der Transistor 2 gesperrt und der Transistor 3 leitend. Das am Ausgang 18 dann auftretende L-Signal wird über den Widerstand 5 zurückgekoppelt und bewirkt ein sofortiges Umschalten der Kippstufe. Dieses L-Signal entspricht bei unbelastetem Ausgang 18 praktisch der an 15 anliegenden Bezugsspannung von beipielsweise 12 V. Es kann durch an 18 angeschlossene Belastungen bis auf z. B. 7 V herabgesetzt werden. Damit wird ebenfalls das über den Widerstand 5 zurückgekoppelte Signal herabgesetzt, wodurch sich dann in unerwünschter Weise vor allem der Rückfallwert der Kippschaltung verändert.
  • Eine weitgehende Unabhängigkeit des Halteverhältnisses, insbesondere des Rückfallwertes, von der an 18 anliegenden Belastung sowie von Schwankungen der an 13 anliegenden Versorgungsspannung läßt sich nun durch Ableiten des Rückkopplungssignals für den Eingang des Transistors 1 über einen Widerstand 19 von der Basis des Transistors 3 erzielen. Die Basis-Emitter-Spannung von 3 wird zwar ebenfalls vom Transistor 2 geschaltet, jedoch ist diese Spannung bei leitendem Transistor 3 annähernd konstant und damit von der an 18 anliegenden Belastung unabhängig. Durch das über 19 abgeleitete Rückkopplungssignal läßt sich also die störende Beeinflussung des Rückfallwertes der Kippschaltung vermeiden.
  • Ist aber nur diese Rückkopplung wirksam, so zeigt sich eine andere Schwierigkeit. - Die Kippschaltung zeigt zwar in diesem Fall bei einem Sperren des Transistors 2 ein gutes Kippverhalten, da sich mit dem Sperren 2 sofort ein über den Rückkopplungswiderstand 19 wirksames Signal an der Basis-Emitter-Strecke von 3 aufbaut. Wird jedoch der Transistor 2 leitend, so macht sich diese Anderung über den Widerstand 19 erst bemerkbar, wenn die an der Basis des Transistors 3 anliegende Spannung unter den Wert der Basis-Emitter-Spannung des leitenden Transistors absinkt. Das Rückfallen erfolgt schleichend, und die Flankensteilheit des an 18 abgegriffenen Signals wird verschlechtert, obwohl der Rückfallwert genau definiert ist. Wird jedoch außer einer Rückkopplung über den Widerstand 19 noch eine Rückkopplung über den Widerstand 5 vorgesehen, so läßt sich sowohl eine gute Flankensteilheit des Signals an der Klemme 18 erzielen, als auch eine weitgehende Unabhängigkeit des Halteverhältnisses von der an 18 anliegenden Belastung sowie von Schwankungen der Versorgungsspannung erreichen. Zweckmäßigerweise werden dazu beide Rückkopplungssignale etwa gleich groß bemessen.
  • Sofern zur Ableitung des Rückkopplungssignals über den Widerstand 19 kein dritter Transistor 3 -wie im Ausführungsbeispiel - vorhanden ist, wird ein Spannungsteiler vorgesehen, der parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 2 liegt. Dieser würde dann beispielsweise aus einem Widerstand 12 und einer Diode (an Stelle des Widerstandes 13) bestehen, wobei von der Schleusenspannung der Diode das Rückkopplungssignal abgeleitet wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren, bei der zur Erzielung des Kippverhaltens der Ausgang des zweiten Transistors auf den Eingang des ersten Transistors zurückgekoppelt und parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke des zweiten Transistors ein Spannungsteiler mit einem nichtlinearen Element angeordnet ist, wobei an dem mit dem Emitter des zweiten Transistors verbundenen nichtlinearen Element bei Sperren des zweiten Transistors eine annähernd konstante Spannung abfällt, dadurch gekennzeichn e t, daß der Verbindungspunkt des nichtlinearen Elementes (3) mit einem Widerstand (12) des Spannungsteilers (12, 13, 3) über einen weiteren Widerstand (19) mit der Basis des ersten Transistors (1) verbunden ist.
  2. 2. Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Ausgang des zweiten Transistors (2) über einen Widerstand (5) und das vom Spannungsteiler (12, 13, 3) über einen Widerstand (19) abgeleitete Rückkopplungssignal etwa gleich groß bemessen sind.
  3. 3. Kippschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler (12, 13, 3) unter Verwendung eines dritten Transistors (3) gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1148 261, 1179989.
DE19651268201 1965-08-27 1965-08-27 Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren Pending DE1268201B (de)

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DEL0051483 1965-08-27
DE19651268201 DE1268201B (de) 1965-08-27 1965-08-27 Kippschaltung mit mindestens zwei Transistoren

Publications (1)

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DE1268201B true DE1268201B (de) 1968-05-16

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148261B (de) * 1962-07-03 1963-05-09 Telefunken Patent Elektronischer Schalter mit komplementaeren Transistoren
DE1179989B (de) * 1963-04-25 1964-10-22 Licentia Gmbh Steuerstrom benoetigender, austauschbarer Verstaerker mit Kippeigenschaften

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1148261B (de) * 1962-07-03 1963-05-09 Telefunken Patent Elektronischer Schalter mit komplementaeren Transistoren
DE1179989B (de) * 1963-04-25 1964-10-22 Licentia Gmbh Steuerstrom benoetigender, austauschbarer Verstaerker mit Kippeigenschaften

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