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DE1268270B - Elektronische Schaltungsanordnung zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe - Google Patents

Elektronische Schaltungsanordnung zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe

Info

Publication number
DE1268270B
DE1268270B DE19631268270 DE1268270A DE1268270B DE 1268270 B DE1268270 B DE 1268270B DE 19631268270 DE19631268270 DE 19631268270 DE 1268270 A DE1268270 A DE 1268270A DE 1268270 B DE1268270 B DE 1268270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
circuit arrangement
repetition frequency
arrangement according
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631268270
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Kufner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19631268270 priority Critical patent/DE1268270B/de
Publication of DE1268270B publication Critical patent/DE1268270B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
    • G01R23/06Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage by converting frequency into an amplitude of current or voltage
    • G01R23/09Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage by converting frequency into an amplitude of current or voltage using analogue integrators, e.g. capacitors establishing a mean value by balance of input signals and defined discharge signals or leakage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Elektronische Schaltungsanordnung zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe Bekannte Anordnungen zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe verwenden ein Relais, dessen Kontakt durch die einzelnen Impulse derart betätigt wird, daß über ihn ein an einer Betriebsspannung liegender Ladestromkreis eines Speicherkondensators periodisch geschlossen wird. Unter Beachtung einer bestimmten Entladezeitkonstante stellt hierbei die sich am Speicherkondensator einstellende Spannung ein Maß für die Impulsfolgefrequenz dar. Nachteilig ist hierbei, daß die Betriebsspannung gut stabilisiert sein muß und daß nur relativ niedrige Impnlsfolgefrequenzen mit ausreichender Genauigkeit gemessen werden können. Wird der Relaiskontakt sinngemäß durch einen Schalttransistor ersetzt, so entsteht eine unerwünschte Abhängigkeit des Meßergebnisses von den Transistorkeunwerten.
  • Außerdem sind Schaltungsanordnungen zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe bekannt, bei denen die Impulse die Umsteuerung einer monostabilen Kippstufe bewirken, deren Ausgangsspannungen einen Magnetkern mit rechteckförmiger Hystereseschleife abwechselnd in beide Sättigungsflunwerte steuern, und bei der eine Sekundärwicklung des Kerns über Gleichrichter an ein die Spannungs-Zeit-Flächen der sekundärseitigen Impulse integrierendes Meßinstrument geschaltet ist. Hierbei gehen zwar Schwankungen der Betriebsspannungen oder Anderungen der Transistorkeflnwerte in das Meßergebnis nicht ein, doch kann bei höheren Impulsfolgefrequenzen eine ungewollte Frequenzteilung durch die Funktion der monostabilen Kippstufe hervorgerufen werden, die zu einer Fehlmessung führt.
  • Die Erfindung geht von diesen letztgenannten, bekannten Schaltungsan3rdnungen aus und verbessert diese insbesondere in bezug auf den genannten, auf unerwünschte Frequenzteilungen zurückgehenden Fehlereinfluß in der Weise, daß ein mit seiner Schaltstrecke in einem Entladekreis eines betriebsspannungsgespeisten Kondensators angeordneter Schalttransistor durch die empfangenen Impulse derart gesteuert wird, daß jeweils Entladevorgänge ausgelöst werden, welche an einem Entladewiderstand Impulsspannungen erzeugen, die der Kippstufe als die Umsteuerung bewirkende Triggerimpulse zugeführt werden.
  • Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung weist den wesentlichen Vorteil auf, daß bei relativ geringem schaltungstechnischem Aufwand neben der Ausschaltung der durch Nachlaufimpulse oder durch Kennwerteschwankungen hervorgerufenen Meßwertverfälschungen auch die Fehlmessungen ausgeschaltet werden können, die bei den bekannten Schaltungs- anordnungen dieser Art durch den frequenzteilenden Einfluß der monostabilen Kippstufe auftreten. Dies wird dadurch erreicht, daß eingangsseitige Impulse mit einer oberhalb eines bestimmten Wertes liegenden Folgefrequenz von der monostabilen Kippstufe gänzlich ferngehalten werden.
  • Es ist an sich bekannt, zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe von dieser eine Reihe von Triggerimpulsen abzuleiten und zur Umsteuerung einer bistabilen Kippstufe zu verwenden, deren Ausgangsspannungen einen Magnetkern mit rechteckförmiger Hystereseschleife in der an Hand der bekannten Schaltungen mit einer monostabilen Kippstufe beschriebenen Weise steuern. Dabei ist jedoch die Genauigkeit der Meßergebnisse bei unsauberen Impulsformen, z. B. beim Auftreten von Nachlaufimpulsen, nicht mehr gewährleistet, sofern der Energieanteil der Nachlaufimpulse ausreicht, um eine zusätzliche Umsteuerung der bistabilen Kippstufe zu bewirken.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiele entnehmbar.
  • In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, welches die Messung der Folgefrequenz einer an den Eingangsklemmen 1 anliegenden Reihe von Impulsen 2 gestattet. Falls diese Impulse aus einem Stromkreis herrühren, der durch einen Schaltkontakt geschlossen bzw. unterbrochen wird, können unter Umständen zusätzliche, unregelmäßig geformte Nachlaufimpulse 3 auftreten, welche auf Prellerscheinungen des Kontaktes zurückzuführen sind. Über einen Tiefpaß 4, der unerwünschte Oberwellen von der Meßanordnung fernhält, und einen Begrenzer 5, der Impulsspitzen unterdrückt, gelangen die Impulse an die Eingangsklemmen 6 einer Impulserzeugungsschaltung 7, welche aus jedem ankommenden Impuls 2, z. B. durch Differentiation, einen kurzzeitigen Triggerimpuls 8 ableitet. Dieser wird dem einen Eingang einer monostabilen Kippstufe 9 zugeführt und bewirkt deren Umsteuerung. Durch die hierbei an einem Ausgang auftretende Spannung wird die eine Primärwicklung 11 eines Magnetkerns 10 mit rechteckiger Hystereseschleife unter Strom gesetzt, der in dem Magnetkern entsprechend der in Fig. 1 verwendeten Spiegelsymbolik nach K a r n a u g h einen Sättigungsfluß erzeugt, welcher senkrecht nach unten gerichtet ist.
  • Nach der Eigenzeit der Kippstufe wird diese wieder in die Ruhelage umgesteuert, wobei der andere Ausgang spannungsführend wird und in der zweiten Primärwicklung 12 einen Strom hervorruft, der den Magnetkern in den entgegengesetzten Sättigungsfluß ummagnetisiert. Über eine Sekundärwicklung 13 werden jeweils Ummagnetisierungsimpulse mit konstanter Spannungs-Zeit-Fläche entnommen, welche nach Ein- oder Zweiweggleichrichtung, z. B. mittels des Gleichrichters 14, über einen vorzugsweise einstellbaren Vorwiderstand 15 einem die Spannungs-Zeit-Fläche integrierenden Meßinstrument 16, z. B. Drehspulinstrument, zugeführt werden. Der am Meßinstrument ablesbare Strom ist dabei der Impulsfolgefrequenz proportional.
  • Die Impulserzeugungsschaltung 7 dient zur Ableitung relativ kurzer Triggerimpulse mit steilen Flanken aus den ankommenden Impulsen 2. Die Beeinflussung des Meßergebnisses durch die z. B. auf Kontaktprellungen zurückzuführenden Nachlaufimpulse 3 wird dadurch ausgeschaltet, daß die Eigenzeit der monostabilen Kippstufe mindestens so groß gewählt wird wie die Prellzeit.
  • In Fig. 2 ist die nach der Erfindung ausgebildete Impulserzeugungsschaltung 7 zusammen mit einer bevorzugten Ausbildung der monostabilen Kippstufe 9 im einzelnen dargestellt. Hierbei gelangen die an den Klemmen 6 auftretenden Impulse 2 an die Basis-Emitter-Strecke eines Schalttransistors 17, an dessen Kollektor ein Speicherkondensator 18 und ein Entladewiderstand 19 geschaltet sind. Im Ruhezustand lädt sich der Speicherkondensator 18 über 19 und den Kollektorwiderstand 20 auf die Betriebsspannung U auf. Trifft ein Impuls 2 ein, so wird der Transistor 17 niederohmig gesteuert und schließt den Entladestromkreis für 18. Hierbei verschiebt sich das Potential am Entladewiderstand 19 und damit an der Diode 21 derart, daß diese leitend wird und eine Potentialanhebung an der Basis des Transistors 22 bewirkt. Beim Auftreten von Nachlaufimpulsen 3 ist der Speicherkondensator noch nicht wieder so weit aufgeladen, daß eine nennenswerte Potentialanhebung erfolgen kann.
  • Der Transistor 22 stellt den im Ruhezustand stromführenden Transistor eines die monostabile Kippstufe bildenden Transistorpaares 22, 23 dar. Die Emitter beider Transistoren sind in herkömmlicher Weise über ein RC-Glied 24, 25 an Masse geführt, während ihre Kollektoren über die Widerstände 26 und 27 an Betriebspotential gelegt sind. Die die Transistoren koppelnden Zweige enthalten einerseits einen ohmschen Widerstand 28 und andererseits eine Kapazität 29.
  • Durch die Potentialanhebung an der Basis des Transistors 22 wird dieser gesperrt, was gleichzeitig eine Öffnung des Transistors 23 und einen Stromfluß durch die Primärwicklung 11 bewirkt. Der hierbei eingeleitete Ladevorgang für die Kapazität 29 über den Widerstand 30 und die Basis des Transistors 23 führt beim Erreichen einer bestimmten Ladung zur Sperrung des Transistors 23, wodurch über die Widerstandskopplung mittels 28 der Transistor 22 wieder geöffnet wird. Damit wird die Primärwicklung 12 erregt, welche den Magnetkern ummagnetisiert.
  • Die an die Sekundärwicklung 13 angeschalteten Elemente entsprechen dabei den in Fig. 1 bereits beschriebenen.
  • Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung eignet sich mit Vorteil dazu, die Schaltfrequenz eines Relaiskontaktes mit großer Genauigkeit zu messen, wobei eine große Unabhängigkeit gegenüber Prellerscheinungen erzielt wird. Man mißt hierbei die -Folgefrequenz der Stromimpulse, die sich in einem über den Relaiskontakt führenden Stromkreis bei Betätigung des Kontaktes ergeben. Handelt es sich um den Zündstromkreis eines Verbrennungsmotors, so kann durch die Messung der Folgefrequenz der Zündimpulse in vorteilhafter Weise auch die Motordrehzahl gemessen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Elektronische Schaltungsanordnung zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe, bei der die Impulse die Umsteuerung einer monostabilen Kippstufe bewirken, deren Ausgangsspannungen einen Magnetkem mit rechteckförmiger Hystereseschleife abwechselnd in beide Sättigungsflußwerte steuern, und bei der eine Sekundärwicklung des Kerns über Gleichrichter an ein die Spannungs-Zeit-Flächen der sekundärseitigen Impulse integrierendes Meßinstrument geschaltet ist, d a -durch gekennzeichnet, daß ein mit seiner Schaltstrecke in einem Entladekreis eines betriebsspannungsgespeisten Kondensators (18) angeordneter Schalttransistor (17) durch die zu messende Impulsreihe (2) derart gesteuert wird, daß periodisch Entladevorgänge ausgelöst werden, welche an einem Entladewiderstand (19) Impulsspannungen erzeugen, die der Kippstufe (22, 23) als die Umsteuerung bewirkende Triggerimpulse zugeführt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereingang der monostabilen Kippstufe(22, 23) mit einer Anschlußklemme des Entladewiderstandes (19) über einen Gleichrichter (21) verbunden ist, der durch die Triggerimpulse niederohmig steuerbar ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Schalttransistor (17) ein Tiefpaß (4) und eine Begrenzerstufe (5) geschaltet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Anwendung zur Messung der Schaltfrequenz eines Kontakts, insbesondere Unterbrecherkontakts in einem Verbrennungsmotor.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 905 894; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 139 583, 1 151 875.
DE19631268270 1963-09-30 1963-09-30 Elektronische Schaltungsanordnung zur Messung der Folgefrequenz einer Impulsreihe Pending DE1268270B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905894C (de) * 1952-02-02 1954-03-08 Hartmann & Braun Ag Drehzahlmesser fuer Verbrennungsmotoren
DE1139583B (de) * 1959-03-24 1962-11-15 Westinghouse Electric Corp Anordnung zum Umformen einer Folge von Spannungsimpulsen in eine Gleichspannung, deren Hoehe der Impuls-folgefrequenz proportional ist
DE1151875B (de) * 1959-10-09 1963-07-25 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zur Umwandlung einer Frequenz in einen ihr proportionalen Gleichstrom

Patent Citations (3)

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DE1151875B (de) * 1959-10-09 1963-07-25 Licentia Gmbh Schaltungsanordnung zur Umwandlung einer Frequenz in einen ihr proportionalen Gleichstrom

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