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DE1268046B - Verschlussstopfen fuer Bierfass-Anstichbuchsen - Google Patents

Verschlussstopfen fuer Bierfass-Anstichbuchsen

Info

Publication number
DE1268046B
DE1268046B DEP1268A DE1268046A DE1268046B DE 1268046 B DE1268046 B DE 1268046B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268046 A DE1268046 A DE 1268046A DE 1268046 B DE1268046 B DE 1268046B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure body
sealing plug
closure
sealing
beer barrel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Henke
Walter Henke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268046B/de
Publication of DE1268046B publication Critical patent/DE1268046B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschlußstopfen für Bierfaß-Anstichbuchsen Die Erfindung betrifft einen Verschlußstopfen aus elastischem Kunststoff für Bierfaß-Anstichbuchsen mit einem zylindrischen Verschlußkörper, der unten verjüngt ist und an seinem unteren und oberen Ende radial vorstehende Sperrvorsprünge aufweist.
  • Verschlußstopfen für Bierfaß-Anstichbuchsen werden mit einem Verschlußapparat in die Anstichbuchsen hineingetrieben. Naturkorken werden dazu vorher eingeweicht, da sie beim Einsetzen erheblich zusammengepreßt werden. Durch die Vorpressung quillt bei Naturkorken der am inneren Ende der Anstichbuchsenöffnung vorstehende Teil des Korkens wieder auf, so daß der Korken durch den Kohlensäuredruck des Bieres nicht herausgepreßt werden kann. Zum Öffnen des Bierfasses werden die Korken mit einem Hammerschlag in das Bierfaß hineingestoßen.
  • Es ist schon ein Verschlußstopfen aus Kunststoff für ähnliche Flüssigkeitsbehälter bekanntgeworden, der eine Hohlform aufweist und Dichtrippen zur Verbesserung der Abdichtwirkung besitzt. Ferner sind beispielsweise Ausguß ans ätze bekannt, die als sich unten konisch verjüngende Körper mit untenliegenden radialen Sperrvorsprüngen ausgebildet sind, die einem Herauslösen des Stopfens infolge des Innendruckes des Gefäßes entgegenwirken.
  • Durch die Erfindung soll ein Verschlußstopfen aus Kunststoff für Bierfaß-Anstichbuchsen geschaffen werden, der sich ähnlich den Naturkorken beim Einsetzen radial sehr stark zusammenpressen läßt und damit eine hohe Dichtwirkung besitzt und der sich leicht mit einem Hammer od. dgl. einsetzen und später in das Faß hineinstoßen läßt.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß in dem Verschlußkörper ein oben geschlossener und unten offener, etwa zylindrischer Innenkörper angeordnet ist, der an seinem unteren Ende mit dem Verschlußkörper verbunden ist und der oben über den Verschlußkörper vorsteht.
  • Damit ist ein hochelastischer Verschlußkörper gefunden worden, der sich einerseits stark zusammenpressen läßt und sich andererseits umgekehrt mit hoher Dichtwirkung an die Wandung der Anstichbuchse anlegt. Der zylindrische Innenkörper des Verschlußkörpers besitzt eine Kopffläche, auf die beim Einsetzen des Stopfens mit dem Hammer od. dgl. aufgeschlagen wird, so daß der die eigentliche Dichtung erzeugende äußere Verschlußkörper in die Anstichbuchse hineingezogen, also nicht auf Stauchung beansprucht wird. Dies hat den Vorteil, daß der äußere Verschlußkörper sehr dünnwandig ausgebildet werden kann, wodurch seine Elastizität, welche die Güte der Dichtung beeinflußt, diejenige vergleichbarer Verschlußkörper übertrifft. Die zusätzlich vorhandenen an sich bekannten oben und unten radial vorstehenden Sperrvorsprünge am Verschlußkörper sichern den Verschlußstopfen insbesondere gegen ein Herauslösen infolge des Faßinnendruckes weiter ab.
  • Das oben über den Verschlußkörper vorstehende Ende des zylindrischen Innenkörpers erleichtert das Hineinschlagen des Verschlußstopfens beim Anstechen des Bierfasses.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung liegt die Verbindung des unteren Endes des Innenkörpers mit dem Verschlußkörper etwa auf halber Höhe des Verschlußkörpers. Dadurch wird die Elastizität des Verschlußkörpers an seinem unteren Ende erhöht und damit das Einsetzen des Verschlußstopfens in die Anstichbuchse zusätzlich erleichtert.
  • Die Wanddicke des Innenkörpers wird vorzugsweise größer als die Wanddicke des Verschlußkörpers gewählt, da der Innenkörper die Schlagbeanspruchung beim Einsetzen bzw. Durchstoßen aufzunehmen hat.
  • Die Verbindung des Innenkörpers mit dem äußeren Verschlußkörper des Stopfens kann ja nach Bedarf auch in anderer Höhe erfolgen. Innenkörper und Verschlußkörper können durch Verstärkungsrippen verstärkt sein. An der Außenfläche des Verschlußkörpers können an sich bekannte Dichtungslamellen angeordnet sein. Die Sperrvorsprünge am oberen und unteren Ende des Verschlußstopfens können Aussparungen erhalten, wodurch das Zusammenpressen des Verschlußkörpers beim Hindurchgleiten durch die Anstichbuchsenöffnung erleichtert wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine erste Ausführungsform des Verschlußstopfens in einem Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt durch den Verschlußstopfen gemäß F i g. 1 entlang der Linie II-II, F i g. 3 einen Längs schnitt durch eine Bierfaß-Anstichbuchse mit einem eingesetzten Verschlußstopfen gemäß F i g. 1 und 2, F i g. 4 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform des Verschlußstopfens und F i g. 5 eine Oberansicht des Verschlußstopfens gemäß Fig. 4.
  • Der Verschlußstopfen 1 hat einen äußeren hohlen, zylindrischen Körper 2 und einen in diesem angeordneten inneren, gleichfalls hohlen, zylindrischen Körper 4, der nahe seinem unteren Ende mit dem äußeren zylindrischen Körper 2 verbunden ist. Der Innenkörper 4 ist nach unten offen und oben durch einen Boden 6 verschlossen. Der Außendurchmesser des Innenkörpers 4 ist um ein bestimmtes Maß kleiner als der Innendurchmesser des Außenkörpers 2. Die Wanddicke des Innenkörpers 4 ist größer als die Wanddicke des Außenkörpers 2. Die obere Stirnseite des Außenkörpers liegt etwas unterhalb der oberen Stirnseite des Innenkörpers. An der oberen Stirnseite des Außenkörpers 2 ist ein oberer Sperring 7 angeordnet, der in radialer Richtung um ein bestimmtes Maß vorsteht. Nahe dem unteren Ende des Außenkörpers 2, etwa in der Höhe der Verbindung desselben mit dem Innenkörper ist am Umfang des Außenkörpers ein unterer Sperring 8 angeordnet. Der untere Sperring 8 geht nach unten in eine glatte konische Ringfläche 10 über, die den Stopfen bis auf den Innendurchmesser des Innenkörpers verjüngt.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, weist der untere Sperrring 8 an seinem Umfang Aussparungen 11 auf.
  • F i g. 3 zeigt eine Bierfaß-Anstichbuchse 13, in die der oben beschriebene Verschlußstopfen 1 eingesetzt ist. Die Anstichbuchsel3 wird in bekannter Weise mit dem Gewinde 14 in ein nicht dargestelltes Biertaß eingeschraubt. Nachdem das Faß gefüllt ist, wird der Verschlußstopfen 1 mit Hilfe eines nicht dargestellten Verschlußapparates in die Anstichöffnung 15 eingeschoben. Da der Verschlußstopfen aus einem elastischen Kunststoff hergestellt ist, läßt sich der untere Teil einschließlich des Sperringes 8 während des Einsetzens auf den Durchmesser der Anstichöffnung 15 zusammenpressen. Die konische Ringfläche 10 erleichtert das Hineinrutschen des Verschlußstopfens in die Anstichöffnung 15. Das Vorschieben des Verschlußstopfens erfolgt durch einen Stempel des Verschlußapparates, der auf den Boden 6 des Innenkörpers 4 aufgesetzt wird. Die Schubkraft wird über die untenliegende Verbindungsstelle der beiden zylindrischen Körper auf den Außenkörper 2 übertragen, so daß dieser in die Anstichöffnung 15 hineingezogen, also nicht hineingeschoben wird. Damit entfällt ein Stauchen des Außenkörpers 2, welches die Außenfläche desselben beschädigen und damit eine einwandfreie Dichtung verhindern könnte. Die Aussparungen 11 am unteren Sperring 8 erleichtern die beim Hineinschieben des Verschlußstopfens 1 erforderlicheVerformung des Kunststoffes dadurch, daß das Material nicht nur in radialer Richtung, sondern auch in Umfangsrichtung ausweichen kann. Das Einschieben des Verschlußstopfens wird beendet, sobald der Stopfen einen größeren Widerstand leistet. Dies ist der Fall, wenn sich der obere Sperring 7 an dem oberen Rand der Anstichöffnung 15 anlegt. Das Anstechen des Bierfasses geschieht durch Hineinstoßen des wiederum am Boden 6 erfaßten Verschlußstopfens 1 in das Faßinnere, wobei sich der obere Sperrring 7 entweder zurückbiegt oder abgeschert wird.
  • Die F i g. 4 und 5 zeigen als weiteres Ausführungsbeispiel einen Verschlußstopfen 17, bei dem der Innenzylinder 18 mit dem Außenzylinder 19 etwa in der oberen Hälfte des Außenzylinders verbunden ist.
  • Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß am unteren Ende des Verschlußstopfens 17 weniger Material angehäuft ist, wodurch sich der Verschlußstopfen leichter zusammenpressen läßt. Der obere und untere Sperring 21 und 22 sind entsprechend den Sperringen des Verschlußstopfens gemäß Fig. 1 und 2 ausgebildet. Der untere Sperring 22 geht nach unten gleichfalls in eine konische Ringfläche 23 über, deren unterer Rand wie bei dem Verschlußstopfen 1 gleichzeitig unterer Rand des zylindrischen Hohlraumes des Stopfens ist.
  • Die zylindrischen Körper der in den F i g. 1 bis 5 dargestellten Verschlußstopfen können bei Bedarf durch Verstärkungsrippen oder durch von Wand zu Wand laufende Verstärkungsstege versteift werden.
  • Beispielsweise kann der Verschlußstopfen 1 Verstärkungsrippen 30 erhalten, wie sie in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutet sind. Die Verstärkungsrippen 30 verlaufen an der Innenfläche des Innenkörpers 4 in Längsrichtung.
  • Die Wanddicken der Verschlußstopfen 1 und 17 können je nach Bedarf gleich oder verschieden groß gewählt werden. Die Dichtungsfläche der Verschlußstopfen kann mit Dichtungslamellen an sich bekannter Ausführung versehen sein. In F i g. 4 sind an dem Verschlußstopfen 17 beispielsweise derartige Dichtungslamellen 31 eingezeichnet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verschlußstopfen aus elastischem Kunststoff für Bierfaß-Anstichbuchsen mit einem zylindrischen Verschlußkörper, der unten verjüngt ist und an seinem unteren und oberen Ende radial vorstehende Sperrvorsprünge aufweist, d a -durch gekennzeichnet, daß in dem Verschlußkörper (2, 19) ein oben geschlossener und unten offener, etwa zylindrischer Innenkörper (4, 18) angeordnet ist, der an seinem unteren Ende mit dem Verschlußkörper verbunden ist und der oben über den Verschlußkörper vorsteht.
  2. 2. Verschlußstopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des unteren Endes des Innenkörpers (18) mit dem Verschlußkörper (19) etwa auf halber Höhe des Verschlußkörpers liegt.
  3. 3. Verschlußstopfen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanddicke des Innenkörpers (4, 18) größer ist als die Wanddicke des Verschlußkörpers (2, 19).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 078 000; USA.-Patentschrift Nr. 3 029 988.
DEP1268A 1962-12-14 1962-12-14 Verschlussstopfen fuer Bierfass-Anstichbuchsen Pending DE1268046B (de)

Priority Applications (1)

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DEP1268A DE1268046B (de) 1962-12-14 1962-12-14 Verschlussstopfen fuer Bierfass-Anstichbuchsen

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Publications (1)

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DE1268046B true DE1268046B (de) 1968-05-09

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DEP1268A Pending DE1268046B (de) 1962-12-14 1962-12-14 Verschlussstopfen fuer Bierfass-Anstichbuchsen

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DE (1) DE1268046B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078000B (de) * 1955-02-14 1960-03-17 Sarl Rical Hohlstopfen in Napfform aus plastischem Werkstoff, sowie Vorrichtung zu dessen Herstellung
US3029988A (en) * 1957-01-18 1962-04-17 Crown Cork & Seal Co Pouring spout for a container

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078000B (de) * 1955-02-14 1960-03-17 Sarl Rical Hohlstopfen in Napfform aus plastischem Werkstoff, sowie Vorrichtung zu dessen Herstellung
US3029988A (en) * 1957-01-18 1962-04-17 Crown Cork & Seal Co Pouring spout for a container

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