DE1267641B - Unter Last rueckbarer Stempelausbau - Google Patents
Unter Last rueckbarer StempelausbauInfo
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- DE1267641B DE1267641B DEP1267A DE1267641A DE1267641B DE 1267641 B DE1267641 B DE 1267641B DE P1267 A DEP1267 A DE P1267A DE 1267641 A DE1267641 A DE 1267641A DE 1267641 B DE1267641 B DE 1267641B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/0052—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith
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Description
- Unter Last rückbarer Stempelausbau Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist ein unter Last rückbarer Stempelausbau, dessen Kappe mit einer sich mit rollender Reibung am Hangenden abstützenden Abwälzvorrichtung versehen ist, die an dem einen Hebelarm einer aus einem zweiarmigen Hebel bestehenden, von einem Stempel unterstützten Kappe angeordnet ist, deren anderer Hebelarm ein Schreitwerk trägt, deren Schreitwerkskappe mittels eines Rückzylinders unabhängig von der die Abwälzvorrichtung tragenden Kappe unter Last vorschiebbar ist.
- Die Erfindung betrifft eine Verbesserung eines derartigen Stempelausbaus, die darin besteht, daß die Abwälzvo,rrichtung einen aus einem Zylinderantrieb bestehenden Drehantrieb aufweist. Dadurch wird erreicht, daß ein Rücken des Ausbaus unter Last selbst dann möglich ist, wenn das Hangende verhältnismäßig große Unebenheiten aufweist, und es wird andererseits erleichtert, den Ausbau verhältnismäßig einfach und robust auszubilden. Bei Antrieb der Abwälzvorrichtung wird das Schreitwerk schleifend vorgeschoben, und es wird mit Sicherheit ein Ausbrechen der losen Hangendschalen vermieden. Vorzugsweise weist der Stempelausbau am Hangenden zwei zweiarnüge, jeweils von einem Stempel unterstützte Kappen auf, die jeweilseine angetriebene Walze tragen, und ist am Liegenden eine entsprechende Kappenanordnung mit angetriebenen Walzen spiegelbildlich vorgesehen.
- Die Lage der Drehaffise der Abwälzvorrichtung bestimmt die Vorschubrichtung. Um diese steuern zu können, greifen nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Hebelarme der in Schreitrichtung hintereinanderliegenden zweiarmigen Kappen beweglich ineinander. Durch Anordnung von Zug- oder Druckorganen zwischen ihnen können sie gegeneinander in waagerechter Ebene, quer zur Schreitrichtung, verschwenkt werden, und dadurch kann die Achsstellung der Abwälzvorrichtung verändert werden.
- Dies kann am Liegenden wegen der spiegelbildlichen Anordnung ohne weiteres geschehen, aber am Hangenden bedarf es dazu einer Verlängerung des kohlenstoßseitig angeordneten Hebelarmes nach rückwärts, was vorzugsweise durch einen Lenker geschieht, der die beiden zweiarmigen Kappen verbindet und an dem die Zug- bzw. Druckorgane angeordnet sind.
- Für den Antrieb der Abwälzvorrichtungen können Hydraulikzylinder benutzt werden, die über eine übefholkupplung kurbelartig angetrieben werden. Infolge der Anordnung je einer Abwälzvorrichtung an jedem zweiarmigen Hebel ist es vorteilhaft, für beide Antriebe einen gemeinsamen Zylinder vorzusehen, wobei die Angriffspunkte an den überholkupplungen über Kreuz einmal am oberen und einmal am unteren Teil der Kupplung liegen.
- Zur besseren Auflastverteilung weist die zweiarinige Kappe ungleich lange Hebelarme auf, wobei die Abwälzvorrichtung am kürzeren Arm angeordnet ist, während sich der längere Hebelarm der Kappe unmittelbar oder über eine Schreitwerkkappe am Hangenden abstützt.
- Die Steuerung der Vorschubrichtung des Liegendfahrwerkes wird vorteilhafterweise durch Fühler bewirkt, die die Lage des Ausbaus zum Förderer abtasten. Die Steuerung der Vorschubrichtung des Hangendfährwerkes muß sich danach richten und wird deshalb entweder gleichzeitig damit beeinflußt oder durch Fühler, die auf eine Schiefstellung der Stempel ansprechen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht im Strebquerschnitt; F i g. 2 zeigt den Grundriß der Liegendanordnung; F i g. 3 zeigt schematisch die Verstellung der Achsen der Abwälzvorrichtungen.
- Der unter Last rückbare Stempelausbau weist zwei Stempel 20, 21 auf. Jedem Stempel 20, 21 sind Kappen 4, 4' bzw. 13, 13' zugeordnet, die aus zweiarmigen Hebeln bestehen. Als Hebelunterstützungspunkt für die Kappe 4 dient ein gewölbter Stempelkopf 9. Der rechte Hebelarm reicht am Hangendwerk bis zu einer kugeligen Unterstützung für eine Schreitwerkkappe 10. Am Hangenden sind die Kappen 4, 4' durch einen Lenker 6 miteinander verbunden, der die Gelenkpunkte 5 und 8 besitzt. Ähnlich wie es F i g. 2 an der Liegendanordnung zeigt, sind hier Lenkzylinder 16 angeordnet. Die Kappen 4, 4' tragen an ihren hinteren, kürzeren Hebelarmen Abwälzvorrichtungen l' 1, die als Rolle oder Walze ausgebildet sind. Sie werden mittels überholkapplungen 2 durch Zy- linder 3 angetrieben.
- Am Liegendwerk (in F i g. 2 ist eine Abdeckhaube 11 nicht dargestellt) ruht der längere Hebelarin jeder Kappe 13, 13' mit seinem Ende 24 bzw. 15 rollend oder schleifend auf dem Liegenden. An den Hehelarmen sind Lenkzylinder 16', 16" angeordnet. Die kürzeren Hebelarme der Kappen 13, 13' tragen Rollen l". Würde man nur die Lenkzylinder 16" anordnen, so würde im wesentlichen nur die Lage der linken Rolle verändert werden, infolge der ungünstigeren Hebelannverhältnisse für die Schwenkung der rechten Rolle. Durch die Anordnung der Lenkzylinder 16' und 16" ergibt sich bei ihrer Betätigung die Stellung nach F i g. 3, und die Vorschubrichtung a wird in die Vorschubrichtung b geändert. Am Liegendwerk sind die Rollen l" durch Zylinder 14 und Überholkupplungen 2 angetrieben. Die Zylinder 14 sind über eine Stange 12 mit der einen und über die Kolbenstange 22 bzw. 17 mit der anderen überholkupplung 2 verbunden.
- Die mit 7 bezeichnete Anlage der Kappe 4' am Hangenden kann ebenso wie am Liegenden ausgebildet sein, die an der Kolbenstoßseite indessen wegen des Haltens der Hangendausbrüche nur schleifend.
- Die Kappe 13 des Liegendwerkes besitzt einen Förderer 19 vorschiebende Hörner 18, die am Förderer 19 anliegen und deren Entfernung voneinander ein Fühler 26 abtastet, der die Zylinder 3 und 14 betätigt. Am Förderer 19 ist ein Anschlag 25 angeordnet, der über Fühler 23 an den Hörnern 18 die Lenkzylinder 16', W derart steuert, daß der ganze Ausbau sich stets gleichmäßig mit seinen Hömem 18 beiderseitig des Anschlags 25 befindet.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Unter Last rückbarer Stempelansbau, dessen Kappe mit einer sich mit rollender Reibung am Hangenden abstützenden Abwälzvorrichtung versehen ist, die an dem einen Hebelarin einer aus einem zweiarinigen Hebel bestehenden, von einem Stempel unterstützten Kappe angeordnet ist, deren anderer Hebelarin ein Schreitwerk trägt, deren Schreitwerkskappe mittels eines Rückzylinders unabhängig von der die Abwälzvorrichtung tragenden Kappe unter Last vorschiebbar ist, nach Patentanmeldung H 58576 VI a / 5 c, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwälzvorrichtung (1, l!, V') einen aus einem Zylinderantrieb (3, 14) bestehenden Drehantrieb aufweist.
- 2. Stempelausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er am Hangenden zwei zweiarmige, jeweils von einem Stempel (20, 21) unterstützte Kappen (4, 4) aufweist, die jeweils eine angetriebene Walze (1, l') tragen, und daß am Liegenden eine entsprechende Kappenanordnung (13, M') mit angetriebenen Walzen (Y') spiegelbildlich vorgesehen ist. 3. Stempelausbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Hebelarme der in Schreitrichtung hintereinanderliegenden zweiarmigen Kappen beweglich ineinandergreifen und daß Zug- oder Druckorgane (16) zwischen ihnen angeordnet sind, mit denen die Kappen quer zur Schreitrichtung verschwenkbar sind. 4. Stempelausbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Hangenden die beiden zweiarmigen Kappen (4, 4') durch Lenker (6) miteinander verbunden sind, an denen die Zug- bzw. Druckorgane (16) angeordnet sind. 5. Stempelausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der an den beiden Kappen angeordneten Walzen ein gemeinsamer Zylinder (14) als Drehantrieb vorgesehen ist. 6. Stempelausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiarmige Kappe (4, 4', 13, 13') ungleich lange Hebelarme aufweist und die angetriebene Walze (1, l' ' V') am kürzeren Hebelarin angeordnet ist, während sich der längere Hebelarin der Kappe unmittelbar oder über ein Schreitwerk (10) am Hangenden abstützt. 7. Stempelausbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Kappen Stellzylinder (16) vorgesehen sind, die ihre Steuerimpulse von auf die Schiefstellung der Stempel (20, 21) ansprechenden Fühlern empfangen, und daß an den Liegendkappen weitere Stellzylinder (16', 16") vorgesehen sind, die durch auf das Abwandern des Ausbaus relativ zum Förderer ansprechende Fühler (23) gesteuert sind, welche mit am Förderer (19) angeordneten Anschlägen (25) zusammenwirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 740 810; deutsche Auslegeschriften Nr. 1127 842, 1206 831; französische Patentschrift Nr. 740 810; »Glückauf«, 1965, S. 860 bis 867.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1267A DE1267641B (de) | 1966-03-05 | 1966-03-05 | Unter Last rueckbarer Stempelausbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1267A DE1267641B (de) | 1966-03-05 | 1966-03-05 | Unter Last rueckbarer Stempelausbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1267641B true DE1267641B (de) | 1968-05-09 |
Family
ID=5659523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1267A Pending DE1267641B (de) | 1966-03-05 | 1966-03-05 | Unter Last rueckbarer Stempelausbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1267641B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4056941A (en) * | 1976-01-15 | 1977-11-08 | Klockner-Werke Ag | Mine roof support for an underground mine gallery |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR740810A (fr) * | 1931-07-23 | 1933-02-01 | Igranic Electric Co Ltd | Perfectionnements aux amplificateurs à valves thermioniques |
| DE740810C (de) * | 1941-01-17 | 1943-10-28 | Hans Joachim Von Hippel Dr Ing | Gebirgsdruckanzeiger fuer Vorpfaender |
| DE1127842B (de) * | 1960-11-24 | 1962-04-19 | Maschf | Fahrbares Strebausbauglied |
| DE1206831B (de) * | 1964-12-10 | 1965-12-16 | Bergwerksverband Gmbh | Verfahren zum automatischen Ruecken von Elemente einer Gruppe von solchen bildenden Ausbaueinheiten eines hydraulischen Strebausbaus |
-
1966
- 1966-03-05 DE DEP1267A patent/DE1267641B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR740810A (fr) * | 1931-07-23 | 1933-02-01 | Igranic Electric Co Ltd | Perfectionnements aux amplificateurs à valves thermioniques |
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| US4056941A (en) * | 1976-01-15 | 1977-11-08 | Klockner-Werke Ag | Mine roof support for an underground mine gallery |
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