DE537885C - Zungenlagerung im Pressblock von Brikettstrangpressen - Google Patents
Zungenlagerung im Pressblock von BrikettstrangpressenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/22—Extrusion presses; Dies therefor
- B30B11/26—Extrusion presses; Dies therefor using press rams
-
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- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
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Description
- Zungenlagerung im Preßblock von Brikettstrangpressen Die Lagerung der Zunge bei Brikettstrangpressen mittels im Preßblock festgelagerter Zungenbolzen ist insofern unvollkommen, als bei den hohen spezifischen Flächendrücken die Zungenbolzen sich bald verformen und durchdrücken.
- Die Abmessungen der Zungenbolzen lassen sich nämlich im Rahmen der Gesamtkonstruktion nur bis zu einem gewissen Grade steigern. Infolgedessen besteht die Gefahr, daß die Lagerung der Zunge im Preßblock Änderungen erfährt, womit Betriebsstörungen verbunden sein können. Das gegebenenfalls notwendige Auswechseln der Zungenbolzen stößt auf Schwierigkeiten, weshalb sie zumeist durch Ausbohrungen entfernt werden müssen. Es ist zwar vorgeschlagen worden, zwecks Erleichterung des Zungenausbaues die Lagerung des Bolzens in der gekrümmten Ausrundung je einer lotrechten Aussparung in den Preßblockwangen vorzunehmen und die Abstützung des Bolzens nach oben durch Paßstücke herbeizuführen, die oben ihrerseits durch ein Ouerstück abgestützt sind. Diese Bauart ist verwickelt und verteuert die Presse sehr, ganz abgesehen davon, daß sich auch das erwähnte Paßstück wegen der großen Beanspruchungen festsetzt.
- Um allen diesen Mängeln zu begegnen, hat man auch schon die Zunge an ihrer Oberseite mit Zylinderflächen ausgestattet, die sich unmittelbar oder mittels stählerner Zwischenstücke gegen die obere Wand im Preßblock legen, wobei dieAufhängung mittels bajonettartiger seitlicher Ansätze an den Zungen und entsprechender seitlicher Aussparungen im Preßblock erfolgen. AnStelle dieser bajonettartigen Aufhängung ist es, unter Verwendung der obengenannten Eigenart bekannt, mittels eines durch ein Langloch in der Zunge hindurchgesteckten und sich im Preßblock lagernden Bolzens die Lage der Zunge bei außer Betrieb befindlicher Presse zu sichern. Auch diese Ausführung hat Mängel, insofern, als der eingesetzte Bolzen im Laufe der Zeit sich derartig festsetzt, daß ein Ausbau der Zunge besonders erschwert wird. Andere Vorschläge, nach denen die Zunge an einem I3ebelsystem befestigt ist, konnten der verwickelten Gestaltung wegen keine Einführung in die Praxis finden.
- Erfindungsgemäß soll die Zungenlagerung, bei der sich die Zunge, wie bekannt, gleichfalls mit ihrer Oberfläche am Preßblockoberteil abstützt, so ausgebildet sein, daß die Zunge von lotrecht einstellbaren, sich mit ihren Muttern am Preßblock abstützenden Zugstangen oder von in gleicher Weise einstellbaren Druckstützen getragen wird. Die Zugstangen oder die Druckstützen werden zweckmäßig federnd abgestützt, wobei die Federeinwirkung so gerichtet ist, daß sie das Bestreben hat, die Zunge an dem Oberteil des Preßblockes angedrückt zu halten. Ein. Verformen oder Festsetzen des Bolzens kommt so nicht mehr vor. Eine besondere hierbei mögliche Ausbildungsart der Zunge ist die, daß an Stelle der bekannten runden Stützflächen, ebene Stützflächen vorhanden sind, wobei die Einstellung der Zunge durch waagerechtes Verschieben herbeigeführt wird. Die erfindungsgemäß gewählte Aufhängung oder Abstützung der Zunge gestattet ein Bewegen der Zunge in waagerechter Richtung, wodurch die vorerwähnte ebene Ausbildung des Zungenrückens ermöglicht wird.
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. z und 2 die Anwendung der Erfindung bei einer Zunge mit gekrümmterAbstützoberfläche, während Abb. 3 und 4. eine Ausführungsmöglichkeit veranschaulichen, bei welcher die Rückenfläche der Zunge geradflächig und schräg zur Arbeitsrichtung des Preßstempels verläuft.
- Der Preßblock ist in allen Abbildungen mit i und das den Formkanal 2 bildende Formzeug mit 3 bezeichnet. Mittels des Preßsteinpels q. wird hubweise Preßgut aus dem Einfüllschacht D in den Formkanal z gedrückt. Das obere Formzeug 3 befindet sich an der Zunge 6, die mit Bezug auf Abb. i und 2 mit ihrer oberen zylindrisch gekrümmten Rückenfläche 7 an dem entsprechend gekrümmten Preßblockoberteil8 anliegt. In dieser Lage gehalten -wird die Zunge 6 durch eine oder mehrere Bolzen 9, die bei io an die Zunge 6 angelenkt sind und sich oben unter Zwischenschaltung einer Feder i i auf den Preßblockoberteil 8 abstützen. Mit Hilfe der Druckschraube z2 -wird in bekannterWeise die richtige Zungeneinstellung durchgeführt.
- DerAusbau der Zunge bei Instandsetzungsarbeiten erfolgt bei dieser Anordnung einfach durch Lösen einer oder mehrerer außerhalb des Preßblocks. sitzenden Muttern der Aufhängeschrauben 9, wodurch jegliche Verbindung zwischen Zunge und Preßblock ausgehoben wird. Diel Zunge selbst kann dann mühelos nach vorn oder hinten aus dem Preßblock herausgezogen werden.
- Bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. 3 und 4 ist nun an Stelle der gekrümmten Rükkenfläche 7 der Zunge 6 eine solche ebenflächi-` ger Form gewählt, wobei dieselbe geneigt zum Formkanal verläuft. Die Einstellung erfolgt hier durch die angedeutete Stellschraube 13 mit der hierzu gehörigen Mutter 1q..
- Die Erfindung ist bezüglich der Aufhängung der Zungen nicht an das dargestellte Ausführungsbeispiel gebunden. Es ist beispielsweise denkbar, unter Weglassung der Feder ii die Sicherung lediglich durch Muttern an dem Schraubenbolzen 9 zu erreichen. Andererseits ist es aber auch möglich, daß der Zungenbolzen beiderseits aus einem Längsschlitz des Gehäuses seitlich hervortritt, und daß diese Enden auf besonderen Stützen ruhen. Diese Stützen können als Schrauben ausgebildet sein, so daß durch Hochschrauben derselben der Zungenrücken an die Gehäusedecke angepreßt werden kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zungenlagerung im Preßblock von Brikettpressen, bei der sich die Zunge mit ihrer Oberseite am Preßblockoberteil abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge von lotrecht einstellbaren, sich mit ihren Muttern am Preßblock abstützenden Zugstangen oder von in gleicher Weise einstellbaren Druckstützen getragen wird.
- 2. Zungenlagerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Zugstangen federnd abstützen.
- 3. Zungenlagerung nach den Ansprüchen i bis 2,. dadurch gekennzeichnet, daß der Zungenrücken ebenflächig zum Preßkanal verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE537885T | 1930-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537885C true DE537885C (de) | 1931-11-07 |
Family
ID=6557897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537885D Expired DE537885C (de) | 1930-02-01 | 1930-02-01 | Zungenlagerung im Pressblock von Brikettstrangpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537885C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0332187A1 (de) * | 1988-03-09 | 1989-09-13 | ADELMANN Aktiengesellschaft | Presszange insbesondere für Brikettierpressen |
-
1930
- 1930-02-01 DE DE1930537885D patent/DE537885C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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