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DE1267572B - Ausgeber fuer einseitig selbstklebende Bandstreifen - Google Patents

Ausgeber fuer einseitig selbstklebende Bandstreifen

Info

Publication number
DE1267572B
DE1267572B DEP1267A DE1267572A DE1267572B DE 1267572 B DE1267572 B DE 1267572B DE P1267 A DEP1267 A DE P1267A DE 1267572 A DE1267572 A DE 1267572A DE 1267572 B DE1267572 B DE 1267572B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
comb plate
dispenser according
adhesive tape
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1267A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Kieslich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ONDAL GmbH
Original Assignee
ONDAL GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ONDAL GmbH filed Critical ONDAL GmbH
Priority to DEP1267A priority Critical patent/DE1267572B/de
Publication of DE1267572B publication Critical patent/DE1267572B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices with means for delivering a predetermined length of tape
    • B65H35/0066Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices with means for delivering a predetermined length of tape this length being adjustable

Landscapes

  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

  • Ausgeber für einseitig selbstklebende Bandstreifen Die Erfindung betrifft einen Ausgeber für einseitig selbstklebende Bandstreifen, an deren Anfang wahlweise Greiferlaschen durch Schleifenbildung vor dem Durchlaufen aus dem im Gerätegehäuse angeordneten Ausgabeschlitz erzeugt werden. Der Bandtransport erfolgt dabei durch Scheibenwalzen. Die ausgegebenen Bandstreifen können an einem vor dem Ausgabeschlitz befindlichen Trennmesser abgerissen werden.
  • Es sind bereits Streifenabgabegeräte bekannt, die den Anfang des abzugebenden Klebestreifens zu einer Greiferlasche umbiegen. Die Schlaufenbildung erfolgt bei diesen Geräten dadurch, daß der Streifenanfang mit seiner klebenden Seite an Haltefingern auf mechanische Weise festgeklebt und dieser Teil so örtlich festgehalten wird. Da das Band durch die Zugwalze nachtransportiert wird, entsteht dann nach dem angeklebten Anfang des Bandes eine Schlaufe. Im weiteren Verlauf werden die Haltefinger dann in das Innere der Vorschubwalze zurückgezogen, wodurch das Bandende von den Haltefingern abgezogen und auf die Vorschubwalze geklebt wird, die dann durch ihre drehende Bewegung das Klebeband ins Freie transportiert. Die vorgebildete Schlaufe muß dabei einen engen Schlitz passieren, wodurch dann die Schlaufe flachgedrückt wird und aneinander festklebt. Diese bekannte Methode hat jedoch größere Nachteile. Das einwandfreie Funktionieren dieses Gerätes hängt in hohem Maß von der jeweiligen Klebekraft des Bandes ab. Bekanntlich ist aber die Klebekraft dieser Bänder sehr unterschiedlich und von Temperatureinflüssen abhängig. Auch spielt die Biegefähigkeit des Werkstoffes, aus dem das Band gefertigt ist, und seine Stärke und die Bandbreite eine Rolle. Ist z. B. die Biegefähigkeit im Vergleich zu der Klebekraft des betreffenden Bandes zu klein, so daß dadurch das Band von den Haltefingern gelöst wird, so entsteht keine Schlaufe und damit auch keine Greiferlasche; das Klebeband wird also ohne letztere aus dem Gerät ausgestoßen. Es kann aber auch vorkommen, daß sich der Bandanfang im Innern kreisförmig einrollt, und dann wird das Band überhaupt nicht ausgestoßen, es häuft sich hinter dem Schlitz an.
  • Das Gerät muß dann geöffnet und der Bandknäuel entfernt werden. Je nach den gegebenen Umständen entstehen hierdurch mehr oder weniger oft unerwünschte Arbeitspausen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß diese bekannten Geräte nur Bandstreifen mit Greiferlasche abgeben können. Für die Herstellung von Bandstreifen ohne Greiferlasche sind sie nicht geeignet. Da auch die letztere Ausführung in der Praxis gefordert wird, sind demnach zweierlei Geräte erforderlich.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung wird der Klebebandanfang mit seiner nichtklebenden Seite durch Andrücken an einen Klebekörper, der oberhalb der Vorschubwalze an dem Gehäusedeckel angebracht ist, festgehalten. Durch das Nachschieben des Bandes durch die Zugwalze kommt das Band mit seiner klebenden Unterseite mit der Vorschubwalze in Berührung, wird von letzterer erfaßt und in einer langen Schleife aus dem Gerät herausgeführt. Hierdurch bildet sich im Bereich des obenerwähnten Klebekörpers die gewünschte Greiferlasche. Die aus dem Gerät herausragende lange Schleife wird dann mit den Fingern erfaßt und mit einer ruckartigen Bewegung nach oben an dem vor dem Klebekörper angeordneten Trennmesser abgetrennt. Auch dieser Ausführung sind Nachteile eigen. Da sich bei der von den Fingern zu erfassenden Schleife die klebende Seite außen befindet, werden die Finger mit Klebstoff verunreinigt. Die für ein einwandfreies Funktionieren notwendige Klebekraft des Klebekörpers läßt schon nach kurzer Zeit nach, so daß der Bandanfang dann nicht mehr festgehalten wird. Es ist dadurch erforderlich, den Klebekörper in kurzen Zeitabständen zu erneuern. Hierdurch entstehen unerwünschte Ausfallzeiten.
  • Die Nachteile der obenerwähnten Geräte werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Schleifenbildung für die Greiferlasche unabhängig von der Klebekraft des Bandstreifens auf der Vorzugswalze erfolgt.
  • Hierfür wird an einem Ausgeber für einseitig selbstklebende Bandstreifen mit Zug- und Vorschubwalze, die aus einzelnen in Abständen angeordneten Scheiben bestehen, wobei die einzelnen Scheiben der einen Walze in die Zwischenräume der anderen Walze eingreifen, während die Walzen in bekannter Weise durch Zahnräder über einen Handhebel angetrieben werden, eine in der Nähe des Ausgabeschlitzes, vorzugsweise in vertikaler Richtung bewegliche Kamm- platte mechanisch so gesteuert, daß sie zu Beginn des Streifenvorschubs den Ausgabeschlitz verschließt.
  • Dadurch stützt sich die Vorderkante des Klebebandes an der Innenseite der Kammplatte ab. Durch die fortschreitende Zuführung des Klebebandes wird zwangläufig eine Bandschleife gebildet. Die Kammplatte wird daraufhin durch die mechanische Steuerung so verschoben, daß der Ausgabeschlitz zum Ausgeben der jeweils eingestellten Bandlänge geöffnet wird. Die mechanisch gesteuerte Kammplatte kann Zähne besitzen, die in die Nuten der Vorzugswalze eingreifen.
  • Dabei können die Außenzähne länger sein als die Innenzähne und die Vorzugswalze an ihren Stirnseiten auch bei geöffnetem Ausgabeschlitz flankieren.
  • Der Steuermechanismus für die Kammplatte kann ausschaltbar sein, so daß wahlweise auch Streifen ohne Greiferlasche ausgegeben werden können.
  • Der anfänglich nur an der Zugwalze, nicht aber an der Vorschubwalze angeklebte, unterseitig mit einer Klebeschicht ausgestattete Bandstreifen stößt mit seiner vorderen Stirnseite an eine von oben in die Zwischenräume der Vorschubwalze eingreifende Kammplatte und wird dadurch daran gehindert, aus dem inneren Gehäuseraum des Gerätes auszutreten. Der von der Zugwalze nun nachgeschobene Bandstreifen weicht nun nach oben hinter der Kammplatte in einer Schlaufe aus, die später zur Greiferlasche zusammengedrückt wird.
  • Diese Schleifenbildung muß immer erfolgen, gleichgültig, ob die Klebekraft des Bandes an der Vorschubwalze größer oder kleiner ist, da sie an der Entstehung der Schleife keinerlei Anteil hat. Durch eine nachfolgend beschriebene mechanische Einrichtung wird nun die Kammplatte aus der Vorzugswalze nach oben abgezogen, so daß die Ausstoßöffnung des Gerätes frei wird. Nun übernimmt die Vorzugwalze das Klebeband und transportiert den Bandstreifen durch die schlitzförmige Ausstoßöffnung ins Freie wobei die vorgebildete Schleife zur Greiferlasche zusammengeklebt wird und dann ins Freie schnellt. Ist der Streifen bis zur eingestellten Länge heraustransportiert, kann er ohne Beschmutzung der Finger an der Greiferlasche erfaßt und mit einem Ruck nach oben an dem vor der Ausstoß öffnung angeordneten Trennmesser abgeschnitten werden.
  • Da, wie vorstehend erläutert, die Schleifenbildung unabhängig von der Zugwalze erfolgt, ist es ohne weiteres möglich, auch Bandstreifen ohne Greiferlaschen dadurch herzustellen, daß man durch Hochziehen der Kammplatte am Anfang des Fertigungsablaufs die Ausstoßöffnung freigibt - es erfolgt dann keine Schleifenbildung -, und der Bandstreifen kann sodann ungehindert durch die Zugwalze ins Freie transportiert werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die Ansicht eines Ausgebers von der Ausgabeseite her, teilweise geschnitten, Fig. 2, 3, 4, 5 und 6 einen Teilquerschnitt vom vorderen oberen Gehäuseteil des Ausgebers und den Ablauf der einzelnen Arbeitsvorgänge einer Arbeitsperiode, F i g. 7 Ansicht eines Ausgebers von der Ausgabeseite her mit Stellung der Kammplatte im hochgezogenen Zustand, F i g. 8 die Kammplatte in abgesenktem Zustand.
  • In dem Gehäuse 1, dessen offene Oberseite durch einen abnehmbaren Deckel pa verschlossen ist, sind in bekannter Weise eine Zugwalze 2 und eine Vorschubwalze 3 in den seitlichen Lagern 5 drehbar gelagert. Beide Walzen haben Nuten 2a bzw. 3a, in die die scheibenartigen Erhöhungen der jeweils anderen Walze eingreifen. Die Walzen sind auf ihrem Umfang vorteilhafterweise parallel zu ihrer Achse zahnartig gerillt, um die Klebekraft des zu befördernden Klebebandes auf ein vorteilhaftes Maß zu beschränken.
  • Beide Walzen werden mittels Zahnräder 7 durch ein Zahnritzel 4 in Pfeilrichtung (s. F ig. 4, 5 und 6) gedreht, das Zahnritzel seinerseits wird durch ein großes Triebrad 8 angetrieben, das über eine Schnäpperkupplung 9 mit der Antriebsachse 6 gekuppelt wird.
  • Die Achse 6 ragt auf einer Seite aus dem Gehäuse 1 heraus, und auf diesem Achsstumpf ist ein Handhebel 10 befestigt. Nach Beendigung des Arbeitsganges wird der Handhebel durch eine an dem Kupplungsgehäuse angreifende Rückholfeder 11 in seine Ausgangsstellung nach oben zurückgedreht, wobei jedoch die Schnäpperkupplung ausgeklinkt ist, so daß das Triebrad 8 und damit auch die Walzen 2 und 3 in Ruhe bleiben.
  • Auf der dem Handhebel gegenüberliegenden Seite der Antriebsachse ist eine Nockenscheibe 25 mit del Achse 6 fest verbunden. Diese Nockenscheibe dreht sich demnach im gleichen Maß in und gegen die Pfeilrichtung wie der Hebel 10. Auf der Nockenscheibe ist ein Mitnehmerstift 26 angeordnet, der in den Klinkenzahn 23 b einer Klinke 23 einrastet. Die Klinke 23 besitzt an ihrem oberen Ende ein Langloch 23 a, mit dem sie um einen Hebelbolzen 22 drehbar gelagert ist, der seinerseits an dem Klinkenhebel 21 befestigt ist. Etwa in ihrer Längsmitte ist auf der Rückseite der Klinke 23 ein Klinkenbolzen 27 derart befestigt, daß er die äußere Kurvenform der Nockenscheibe 25 abtastet, wenn letztere in Drehung versetzt wird. Die Achse 21 a des Klinkenhebels 21 ist in zwei im Gehäusedeckel la angeordneten Lagerstellen drehbar gelagert. Mit seinem anderen freien Ende greift der Klinkenhebel 21 in den Greifer 20a der Kammplatte 20 ein, die auf der Innenseite der Vorderwand des Gehäusedeckels la in einem an der Gehäusewand befestigten Führungswinkel 24 nach oben und unten verschiebbar gelagert ist.
  • Vor der Kammplatte 20 ist unmittelbar auf der Innenwand anliegend ein Trennmesserl9 befestigt, dessen Messerschneide die Unterkante des Gehäusedeckels um weniges überragt, so daß der fertig ausgestoßene Bandstreifen durch ruckartiges Ziehen nach oben abgeschnitten wird.
  • Durch die Zugfeder28, deren eines Ende an der Klinke 23 und deren anderes Ende an der Innenseite des Gehäusedeckels la eingehängt ist, werden die Klinke 23 und über den Hebelbolzen 22 auch der Klinkenhebel 21 nach oben gezogen, bis der Greifer 20 a der Kammplatte an dem Anschlagwinkel 18 (s. F i g. 7) anschlägt.
  • Die Länge des ausgegebenen Klebestreifens ist verschieden, je nachdem, ob der Handhebel 10 in einem größeren oder kleineren Gradwinkel bewegt wird.
  • Um diesen Winkel beliebig begrenzen zu können, ist an der Außenseite eine Anschlagschraube 15 angeordnet. Diese Anschlagschraube greift mit ihrem Gewindeansatz durch eine Bohrung der ebenfalls außenseitig angeordneten, um die Achse 6 drehbaren Skalenscheibe 14 und durch einen konzentrisch zu der Achse 1 verlaufenden Schlitz in der Wand des Gehäuses 1.
  • Auf der Innenseite der Gehäusewand ist eine Klemmlasche angeordnet, die um den Lagerhals 5 a des Achslagers drehbar gelagert ist. Am freien Ende befindet sich in der Klemmiasche 13 ein Gewindeloch, in das der Gewindeansatz der Anschlagschraube 15 eingeschraubt ist. Ist die Anschlagschraube nicht festgezogen, so kann sie in dem Schlitz 12 kreisförmig um die Achse 6 bewegt werden, wobei die Skalenscheibe 14 mitgedreht wird. Wird nun die Anschlagschraube festgezogen, so zieht sie innenseitig die Klemmlasche und außenseitig die Skalenscheibe fest gegen die Gehäusewand, wodurch die Anschlagschraube selbst unverrückbar befestigt wird. Der Handhebel 10 kann dann so weit verdreht werden, bis er die Anschlagschraube 15 berührt. An einer Einstellmarke ist dann die jeweils eingestellte Bandlänge auf der Skalenscheibe ablesbar.
  • Aus Kunststoffolien hergestellte Klebebänder sind bekanntlich bei sehr trockener Luft elektrostatisch geladen, was zur Folge haben kann, daß das ausgestoßene, vor dem Gerät nach unten hängende Klebeband von der Gehäusewand angezogen wird und an dieser anklebt. Man hat deshalb an der Vorderwand in parallelen Abständen voneinander mehrere waagerechte Rippenlb angeordnet, so daß die klebende Bandseite nicht mit ihrer ganzen Fläche, sondern nur strichförmig an den Rippenspitzen ankleben und dann leichter abgezogen werden kann. Diese Wirkung wird noch verbessert, wenn die Vorderwand, auf der diese Rippen angeordnet sind, unterhalb der Vorschubwalze um etwa 2 bis 3 cm zurückgesetzt ist und von dem innersten Punkt in einem Winkel von etwa 5 bis 100 zur Vertikalen in Richtung zur Bodenfläche wieder vorgezogen ist. Es ist dann möglich, ein Stäbchen in den zwischen dem Klebeband und der Gehäusewand vorhandenen großen Zwischenraum zu schieben und damit das Klebeband nach vorn von der Gehäusewand zu entfernen.
  • Wirkungsweise F i g. 2 zeigt die Stellung der Apparatur nach dem Abnehmen des letzten Bandstreifens. Von der Klebebandrolle 17 a geht das Klebeband 17 (Klebeseite nach unten) über die Zugrolle 2 bis zur Vorzugsrolle3. Die Kammplatte 20 ist nach oben zurückgezogen.
  • Wird nun der Handhebel 10 entgegen dem Uhrzeigersinn um etwa 5 Winkelgrade bewegt, so wird damit zuerst nur die Nockenscheibe 25 in Pfeilrichtung gedreht, die Vorschub- und Zugwalzen sind vorerst noch in Ruhe (s. Fig.3). Hierbei wird durch den auf der Nockenscheibe befestigten Mitnehmerstift, der hinter dem Klinkenzahn 23b eingerastet ist, die Klinke 23 in Pfeilrichtung nach unten und damit der Klinkenhebel 21 um seine Achse 21 a ebenfalls nach unten bewegt, wodurch die Kammplatte 2 nach unten geschoben wird und ihre Zähne in die Nuten der Vorschubwalze 3 eingreifen. Damit ist der Bandausgabeschlitz an der Gehäusevorderwand gesperrt.
  • Während der fortgesetzten Bewegung des Handhebels 10 auf etwa 10 Winkelgrade werden nun durch die Schnäpperkupplung 9 das Triebrad 8 und damit über die Zahnräder 7 die Zugwalze 2 und die Vorschubwalze 3 in Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt. Die Zugwalze zieht das Band 17 von der Bandrolle 17a ab und schiebt es so weit in Richtung zum Ausgabeschlitz, bis seine Stirnkante 17 b an die Innenseite der Kammplatte 20 anstößt. In Fortsetzung der Hand- hebelbewegung weicht das ständig weiterbewegte Band 17 in einer Schleife 17 c nach oben aus (s. F i g. 4). Da sich aber auch die Nockenscheibe 25 weiterdreht, stößt sie an den auf der Klinke 23 befestigten Klinkenbolzen 27. Hierdurch wird die Klinke 23 nach links bewegt und die Sperrung zwischen dem Klinkenzahn 23b und dem Mitnehmerstift 26 gelöst. Die Zugfeder28 kann nun die Klinke 23 und damit den Klinkenhebel 21 in die Lage nach F i g. 2 zurückholen, wodurch die Kammplatte 20 nach oben gezogen und damit der Ausgabeschlitz geöffnet wird.
  • Der durch die Bewegung der Walzen 2 und 3 fortgeführte Bandtransport zieht nun die Schleife (s. F i g. 5) durch den Ausgabeschlitz ins Freie, wobei die Schleife zur Greiferlasche zusammenklebt. Je nach Fortsetzung der Bewegung des Handhebels 10 wird das Klebeband 17 in entsprechender Länge (s. Fig. 6) aus dem Gerät herausgeführt, wo es an der Greiferlasche 17 c mit den Fingern erfaßt und mit einer in der F i g. 6 gestrichelt angegebenen Bewegung nach oben geführt und mit einem ruckartigen Zug durch das Trennmesser 19 abgeschnitten wird.
  • Während der Rückführung des Handhebels 10 ist das Triebrad 8 durch die Schnäpperkupplung getrennt, die Walzen 2 und 3 bleiben dadurch in Ruhe, während die Nockenscheibe 25 entgegen der Pfeilrichtung in die Grundstellung nach F i g. 2 zurückgedreht wird. Da sich bei dieser Rückbewegung durch die Form der Nockenscheibe 25 der Klinkenbolzen von der Nockenscheibe trennt, kann die Klinke mit ihrem Klinkenzahn wieder unter den Mitnehmerstift 26 einrasten, womit die Anfangsstellung wiederhergestellt ist. Die Ausbildung der Lagerung der Drehpunkte der Klinke am Hebelbolzen 22 als Langloch dient nur dazu, unvermeidlich auftretende Toleranzen in der Fertigung auszugleichen. Wird die Klinke 23 in die in F i g. 2 gestrichelte Lage verdreht und dort mit allgemein bekannten Mitteln (nicht dargestellt) fixiert, so können von dem Gerät auch Klebebandstreifen ohne Greiferlasche abgegeben werden, da die Klinke und Nockenscheibe dann nicht in Eingriff kommen und der Ausgabeschlitz nicht durch die Kammplatte 20 geschlossen wird. Die Vorzugwalze 3 übernimmt dann in bekannter Weise das Klebeband von der Zugwalze 2 und transportiert es durch den Schlitz ins Freie.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Ausgeber für einseitig selbstklebende Bandstreifen, deren an ihrem Anfang befindliche Greiferlaschen durch Schleifenbildung vor dem Durchlaufen aus dem im Gerätegehäuse angeordneten Ausgabeschlitz erzeugt werden, wobei der Bandtransport durch Scheibenwalzen erfolgt und die ausgegebenen Bandstreifen an einem vor dem Ausgabeschlitz befindlichen Trennmesser abgerissen werden, gekennzeichnet durch eine in der Nähe des Ausgabeschlitzes, vorzugsweise in vertikaler Richtung bewegliche, mechanisch gesteuerte Kammplatte (20), die zu Beginn des Streifenvorschubs den Ausgabeschlitz verschließt, so daß sich die Vorderkante(17b) des Klebebandes an der Innenseite der Kammplatte abstützt und durch die fortschreitende Zuführung des Klebebandes (17) die Bandschleife zwangläufig gebildet wird, worauf die Kammplatte durch die mechanische Steuerung so verschoben wird, daß der Ausgabeschlitz zum Ausgeben der jeweils eingestellten Bandlänge geöffnet wird.
  2. 2. Ausgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammplatte (20) Zähne besitzt, die in die Nuten (3 a) der Vorzugwalze eingreifen.
  3. 3. Ausgeber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenzähne (20b) länger sind als die Innenzähne (20c) und die Vorzugwalze (3) an ihren Stirnseiten auch bei geöffnetem Ausgabeschlitz flankieren.
  4. 4. Ausgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Kamrnplatte (20) über einen Klinkenhebel (21), an dem eine mit einem Klinkenzahn (23 b) ausgestatteteKlinke (23) drehbar gelagert ist, durch eine Nockenscheibe (25) gesteuert werden, die auf die Klinke (23) einwirkt.
  5. 5. Ausgeber nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (25) mit der beiderseitig im Gehäuse (1) gelagerten Antriebsachse (6) fest verbunden ist.
  6. 6. Ausgeber nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das die Zug- und Vorzugwalzen bewegende Triebrad (8) mit der Antriebsachse (6) über eine Schnäpperkupplung (9) derart gekuppelt ist, daß zwischen der Drehbewegung der Achse (6) und dem Triebrad (8) ein totes Spiel von etwa 5 Winkelgraden besteht und bei der Drehung in entgegengesetzter Richtung Antriebsachse und Triebrad ausgekuppelt sind.
  7. 7. Ausgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus für die Kammplatte ausschaltbar ist, so daß wahlweise auch Streifen ohne Greiferlasche ausgegeben werden können.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 914108, 963 128, 963 129; deutsche Auslegeschriften Nr. 1047672, 1061231, 1103809.
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