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DE1061231B - Bandabroller - Google Patents

Bandabroller

Info

Publication number
DE1061231B
DE1061231B DED28933A DED0028933A DE1061231B DE 1061231 B DE1061231 B DE 1061231B DE D28933 A DED28933 A DE D28933A DE D0028933 A DED0028933 A DE D0028933A DE 1061231 B DE1061231 B DE 1061231B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
plate
shear plate
housing
dispenser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED28933A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Paul Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DERBY SEALERS Inc
Original Assignee
DERBY SEALERS Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DERBY SEALERS Inc filed Critical DERBY SEALERS Inc
Publication of DE1061231B publication Critical patent/DE1061231B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices with means for delivering a predetermined length of tape
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H37/00Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations
    • B65H37/06Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations for folding

Landscapes

  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

  • Bandabroller Die Erfindung betrifft einen Bandabroller und insbesondere ein Gerät zum Abgeben von Band, das auf einer Seite mit einem druckempfindlichen Klebstoff überzogen ist.
  • Bandabroller dieser Art sind bereits bekannt. Sie bestehen im wesentlichen aus einem Gehäuse mit einer Vorrats- und einer Vorschubrolle für das Band, einem Betätigungshebel zum Bedienen der Vorschubrolle, einer neben der Vorschubrolle angeordneten Abstreifrolle und einer Ausgabeöffnung zum Entnehmen des Bandes, neben der eine Scherplatte mit einer Schneid kante zum Abschneiden des entnommenen Bandes befestigt ist.
  • Will man diesen Bandabrollern eine bestimmte Länge Bandes entnehmen, so drückt man auf den Betätigungshebel und greift mit den Fingerspitzen das aus der Ausgabeöffnung heraustretende Band. Da das Band auf einer Seite auf seiner gesamten Länge klebrig ist, verklebt man sich hierbei die Fingerspitzen, und nach Auflegen des Bandes auf einen zu verklebenden Gegenstand kann man es nicht mehr ohne weiteres abziehen, da es in seiner gesamten Länge auf dem Gegenstand aufgeklebt ist. Zur Vermeidung dieses Nachteiles hat man sich dadurch geholfen, daß man das äußere Ende des Bandes umschlägt. Man erhält dann eine Schleife, die auf ihren Außenseiten nicht klebend ist, da die Klebseite des Bandes innen liegt. An dieser Schleife kann man das Band ohne Klebrigwerden der Finger fassen, und man kann das Band auch nach Aufkleben auf einen Gegenstand leicht wieder abziehen, da die Schleife nicht an dem Gegenstand anklebt. Zur Vermeidung des obengenannten Nachteiles hat man weiter vorgeschlagen, auf das Ende des Bandes ein Plättchen aufzukleben. Aber auch diese Lösung der Aufgabe, ein nicht klebriges Bandende zu erhalten, befriedigt nicht, da sie einen weiteren, mit der Hand auszuführenden Arbeitsgang erfordert.
  • Bei dem Bandabroller gemäß der vorliegenden Erfindung entfällt dieser zweite Arbeitsgang, und es ist auch nicht nötig, daß die Bedienungsperson mit der Hand das Ende des Bandes umschlägt, da sich das aus dem Abroller heraustretende Ende automatisch bei der durch den Betätigungshebel bewirkten Vorschubbewegung zu einer Schleife faltet. Dies wird dadurch erreicht, daß neben der Innenseite der Scherplatte in der Nähe von der Schneidkante ein feststehender Klebkörper vorgesehen ist, der beim Andrücken des Bandes gegen die und Abtrennen an der Scherplatte an der Oberseite des austretenden Endes des Bandes klebenbleibt, so daß das nachfolgende, unter der Ein wirkung des Betätigungshebels austretende Band eine an diesem Ende des Bandes haftende Schleife bildet.
  • Für die Ausbildung der Scherplatte und des Kleb- körpers ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Die Scherplatte kann innerhalb des Gehäuses über der Ausgabeöffnung liegen und nach außen abgewinkelt sein, wobei dieser abgewinkelte Teil aus der Öffnung herausragt. Der Klebkörper ist in diesem Fall innen auf dem unteren Ende der Scherplatte angebracht und hat die Form eines Blattes. Bei einer anderen Ausführung liegt die Scherplatte außen auf dem Gehäuse oberhalb der Abgabeöffnung. Der wiederum blattförmige Klebkörper liegt dabei zwischen der Scherplatte und dem Gehäuse und ist zum Teil zwischen diese eingeschoben. Bei einer weiteren Ausführung liegt die Scherplatte wiederum innerhalb des Gehäuses und weist unmittelbar unter der Oberkante der Abgabeöffnung eine hinten offene, querverlaufende Einkerbung auf, in der der Klebkörper in Form eines Zylinders liegt und nach hinten und unten übersteht.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der einzelnen Ausführungen, die mit Hilfe der Zeichnungen erläutert werden.
  • Dabei ist Fig. 1 eine Seitenansicht auf einen erfindungsgemäßen Bandabroller, in der das Gehäuse des Abroliers zum Teil aufgebrochen ist, um einige Einzelheiten des Aufbaues zu zeigen, Fig. 2 eine Vorderansicht auf den Abroller, Fig. 3 ein vergrößerter Schnitt entlang der Linie 3-3 nach Fig. 2, Fig. 4 eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, die einen Schnitt beim Durchgang des Bandes durch den Abroller zeigt, Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 4, die einen weiteren Schritt beim Durchgang des Bandes durch den Abroller zeigt, Fig. 6 eine teilweise Ansicht, die eine abgeänderte Ausführung des Abrollers zeigt, und Fig. 7 eine teilweise Ansicht, die eine weitere Abwandlung des Abrollers zeigt.
  • Die in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung dargestellte Ausführung des Abrollers enthält ein Gehäuse, das zum größten Teil durch die Platten 10 und 11 gebildet wird. Die Platten 10 und 11 sind in waagerechter Richtung verlängert und begrenzen zum mindesten teilweise eine langgestreckte Kammer 12. Das Gehäuse kann auf eine geeignete Weise von einem Tisch oder einer anderen tragenden Fläche über die Füße 13 getragen werden. Die Platten 10 und 11 des Gehäuses können durch eine Schraube 14 miteinander verbunden sein Eine Vorratsrolle 15 mit druckempfindlichen Band, das in die Kammer 12 hineinläuft, ist auf geeignete Weise an den Platten 10 und 11 drehbar befestigt und wird von diesen getragen, wobei, wie in den Fig. 1 und 3 gezeigt, das Band 16 von der Rolle gezogen wird und über eine Vorschubrolle 17 weiterläuft, auf der die klebrige Seite des Bandes haftet, so daß durch Drehen der Vorschubrolle das Band von der Vorratsrolle abgestreift werden kann. Die Vorschubrolle 17 ist auf einer Welle 18 angebracht, die drehbar von den Platten 10 und 11 gehalten wird.
  • Neben der Rolle 17 liegt eine drehbar in der Kammer 12 angeordnete Abstreifrolle 19, die mit Hilfe einer Welle 20 fest mit der Kammer verbunden ist und drehbar in den Platten 10 und 11 gelagert ist. Wie in Fig. 2 lediglich als Beispiel gezeigt ist, bestehen die Rollen 17 und 19 aus mehreren in einem axialen Abstand voneinander angeordneten Scheiben, wobei die Scheiben einer Rolle gegenüber den Scheiben der anderen Rolle versetzt sind, so daß die Rollen sich wie in der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Weise iiberlappen.
  • Die Mantelflächen der Scheiben können gezahnt, aufgerauht oder mit Längsriefen (nicht gezeigt) versehen sein, um ein angemessenes Haften des Bandes an ihnen sicherzustellen. Die Scheiben der Rolle 17 sind mit 17a und die Scheiben der Rolle 19 mit 19a bezeichnet.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist auf der Welle 18 ein Zahnrad 21 und auf der Welle 20 ein Zahnrad 22 befestigt. Die Zähne der Zahnräder 21 und 22 kämmen mit den Zähnen eines Zahnrades 23, das drehbar in der Kammer 12 angeordnet ist, so daß die Zahnräder 21 und 22 mit den Rollen 17 und 19 in der gleichen Richtung angetrieben werden. Wie in der Figur gezeigt, werden die Zahnräder im Uhrzeigersinn bewegt.
  • Es sei weiter darauf hingewiesen, daß das Zahnrad 22 kleiner als das Zahnrad 21 ist, so daß die Abstreifrolle 19 mit einer größeren Geschwindigkeit als die Vorschubrolle 17 angetrieben wird. Die Rollen haben praktisch den gleichen Durchmesser.
  • Die Zähne des Zahnrades 23 kämmen mit den Zähnen eines größeren Zahnrades 24, das lose auf einer zwischen den Platten 10 und 11 drehbar befestigten Welle 25 angeordnet ist. Das Zahnrad 23 wird auf einer ebenfalls zwischen den Platten 10 und 11 befestigten Welle 23a getragen. Die Welle 25 ist über eine Einwegverbindung mit dem Zahnrad 24 verhunden, so daß dann, wenn der fest mit der Welle 25 verbundene Betätigungshebel 26 in Richtung des Uhrzeigersinnes bewegt wird, wie in Fig. 1 gezeigt ist, sich das Zahnrad 24 im Uhrzeigersinn dreht; wird dagegen aber der Hebel 26 in seine ursprüngliche Lage zurückgeschoben oder entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, so bewegt sich das Zahnrad 24 dabei nicht.
  • Die Einwegverbindung zwischen der Welle 25 und dem Zahnrad 24 kann irgendeine passende oder bekannte Konstruktion sein. Es ergibt sich hieraus, daß durch eine Schwingbewegung des Hebels 26 das Zahnrad 24 Schritt für Schritt in Uhrzeigerrichtung bewegt wird und diese Bewegung des Zahnrades 24 eine Drehung der Rollen 17 und 19 in Uhrzeigerrichtung nach sich zieht, wobei das Band von der Vorratsrolle abgezogen wird. Eine Bewegung des Hebels 26 entgegen dem Uhrzeigersinn wird durch einen auf der Platte 11 angebrachten Anschlag 27 begrenzt, während die Bewegung des Hebels in der anderen Richtung durch einen Anschlag 28 begrenzt wird. Eine Feder 29 kann vorgesehen sein, um den Hebel in seine in Fig. 1 gezeigte Ruhelage an dem Anschlagglied 27 zurückzuführen, nachdem man ihn, um eine bestimmte Menge des Bandes zu erhalten, nach unten gegen den Anschlag 28 bewegt hat.
  • An der Vorderseite des Gehäuses begrenzen die Platten 10 und 11 eine obere Ausnehmung, durch die das entnommene Band dem Verbraucher zugeführt wird; die Ausnehmung hat das Bezugszeichen 30. Die Ausnehmung 30 wird teilweise durch ein abnehmbares Abdeckglied 33 verschlossen. Das Abdeckglied hat die in Fig. 1 gezeigte Form und weist an seinem hinteren Ende einen nach unten gerichteten Flansch 34 auf, der hinter die Ansätze 35 auf den Platten 10 und 11 greift. An seinem Vorderende weist das Abdeckglied einen nach unten gerichteten glatten Teil 36 auf, in dessen Seitenkanten Ausschnitte37 vorgesehen sind, die auf den Platten 10 und 11 vorgesehene Ansätze 38 (Fig. 2) aufnehmen. Das Abdeckglied 33 wird dadurch lösbar in seiner Lage gehalten, indem die Ansätze 38 in die Ausschnitte 37 greifen und anschließend das hintere Ende des Abdeckgliedes nach unten bewegt wird, so daß sich der Flansch 34 hinter die Ansätze 35 legt, wobei eine Reibung auftritt. Eine Scherplatte 39 liegt unter dem Abdeckglied 33 an dessen vorderem Abschnitt 36 und tritt durch die Ausnehmung 30 ein Stück aus dem Gehäuse heraus. Die Scherplatte 39 wird durch geeignete lösbare Befestigungsmittel 32 an dem Abdeckglied 33 gehalten. Die Scherplatte 39 verläuft, wie in Fig. 3 gezeigt, bei 40 unterhalb des Ab schnittes 36 und ist an dem zuletzt erwähnten Ende des Abschnittes 36 bei 41 gebogen und nach vorn abgewinkelt. Das- vordere Ende der Scherplatte 39 kann, was nicht dargestellt ist, gerieft sein, um das Zerreißen und Abschneiden des herauslaufenden Bandes in Streifen der gewünschten Länge zu erleichtern. Das Abdeckglied 33 hat plattenähnliche Arme 31, die von dem Abschnitt 36 an den sich entsprechenden Innenseiten der Platten 10 und 11 nach unten verlaufen.
  • Nach dem Einsetzen der Bandrolle 15 in das Gehäuse kann man das Band 16 an seinem äußeren Ende ergreifen und herausziehen und über die Vorschubrolle 17 führen. Es ist selbstverständlich, daß man hierzu zuerst das Abdeckglied 33 abnehmen muß. Das Band 16 wird dann weitergezogen, bis es durch das Entnahmeende des Abrollers durchläuft. Das Abdeckglied 33 wird dann wieder aufgesetzt. Das äußere Ende des Bandes 16, das durch das Vorderende des Abrollers durchläuft, wird dann an der Scherplatte abgerissen und weggeworfen. Wegen des an oder neben der Schneidkante der Scherplatte 39 vorgesehenen und auf die untere Seite der Platte 39 angebrachten Stückes 42 aus einem klebrigen oder haftenden Werkstoff bleibt das Band an der Scherplatte (s. Fig. 1) haften oder haftet an dem Teil des Gehäuses, das die Scherplatte darstellt oder mit dieser verbunden ist. In diesem Zusammenhang darf darauf hingewiesen werden, daß das Abdeckglied 33 tatsächlich ein Teil des Gehäuses und der Scherplatte ist und tatsächlich aus eine Stück mit dem Abschnitt 36 des Gliedes 33 besteht. So kann man sagen, daß das klebrige Stück 42 von dem Gehäuse getragen wird und unter dem Abschnitt des Gehäuses liegt, das die Scherplatte bildet.
  • In der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Ausführung hat der klebrige Körper 42 die Form eines Blattes und läuft über einen Teil des Abschnittes 40 der Scherplatte und erstreckt sich weiter über den angrenzenden Teil des Abschnittes 41 der Platte. Falls erwünscht, kann das den Körper 42 darstellende Blatt annähernd die gleiche Breite wie die Platte 39 haben.
  • Es ist dabei klar, daß der Körper 42 an der Scherplatte 39 stärker als an dem Band 16 haftet.
  • Der Bandabroller ist nun betriebsbereit. Wird der Betätigungshebel 26 nun in der zur Drehung der Vorschubrolle 17 erforderlichen Richtung bewegt, so wird das Band 16 bis in die in Fig. 3 in gebrochenen Linien dargestellten Lage vorgeführt. In dieser Lage liegt das Band auf der Abstreifrolle 19, wobei aber ein Anhaften des Bandes 16 an dieser Rolle dadurch unterbunden wird, daß die Rolle 19 schneller als die Rolle 17 angetrieben wird. An dieser Stelle sei außerdem darauf hingewiesen, daß das Band nicht zwischen den Rollen 17 und 19 durchtreten kann, da die Rollen ineinander eingreifen. Bei einer Weiterbewegung des Betätigungshebels 26 in der zuletzt erwähnten Richtung wird das Band in die in Fig. 4 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage weitergeschoben. In dieser Lage wird das Ende des Bandes übereinandergeschlagen, wobei seine klebrigen Seiten aufeinanderliegen und aneinanderhaften. Dies geschieht durch die Einwirkung der Abstreifrolle 19, die, da sie das Band von der Vorschubrolle 17 abstreift, das Band mit seinen nicht klebrigen Seiten Rücken an Rücken unter Bildung einer Schleife 44 aufeinanderliegt, während das Ende des Bandes durch das klebrige Stück 42 festgehalten wird. Wird die Schleife durch weitere Bewegung der Vorschubrolle 17 ausgeweitet oder verlängert, so legt sie sich an das in umgekehrtem Sinne eingeschlagene Ende 45 des Bandes an und bleibt an diesem haften. Da die Abstreifrolle 19 dicht neben dem Entnahmeende 30 in dem Gehäuse liegt und auch in einer bestimmten Entfernung von dem klebrigen Körper 42 angeordnet ist, wird die Schleife 44, wenn man sie verlängert, aus dem Gehäuse in die in Fig. 4 in gebrochenen Linien dargestellte Lage gezogen. Hat man die gewünschte Bandlänge aus dem Abroller entnommen, so kann das Ende 45 des Bandes von dem Benutzer von dem klebrigen Körper 42 abgezogen werden. Dies kann dadurch geschehen, indem man einen Finger durch die Schleife durchsteckt und diese nach vorn zieht oder indem man, wie in Fig. 5 gezeigt, das zusammengefaltete Ende mit den Fingern zusammendrückt und nach vorn zieht. Hat man das übereinandergeschlagene Ende des Bandes von dem klebrigen Körper 42 gelöst und ein Stück von der Schneidkante der Platte 39 weggezogen, so kann das Band, wie in Fig. 5 in gebrochenen Linien dargestellt, nach oben gezogen und an der Schneidkante abgetrennt werden. Auf diese Weise kann man dem Abroller einen Streifen Band entnehmen, wobei der Streifen an einem Ende doppelt liegt. Seine nicht klebenden Seiten liegen dabei außen, während seine klebenden Seiten an diesem Ende aufeinanderhaften.
  • In der in Fig. 6 gezeigten Form hat das Abdeckglied 33 a des Gehäuses einen nach unten und vorn verlaufenden plattenförmigen Abschnitt 36 a. Die Scherplatte 39a, die in Größe und Form der Scherplatte 39 ähnlich ist, liegt in diesem Fall außen auf dem Abdeckglied auf, während ein Teil des Stückes 42 a aus einem klebrigen Werkstoff zwischen die Scherplatte 39n und den Abschnitt 36a des Abdeckgliedes eingeschoben ist. Ein oder mehrere lösbare Befestigungsmittel 32 a können zum Verbinden der Scherplatte 39 a mit dem Abdeckglied verwendet werden, wodurch außerdem das Stiick 42a an dem Glied 33 a befestigt wird. Dieser Abroller arbeitet ähnlich wie der in den Fig. 1 bis 5 gezeigte Abroller. Es sei an dieser Stelle jedoch darauf hingewiesen, daß das klebrige Stück 42 a, obwohl es in der Form dem oben beschriebenen Stück 42 ähnlich ist, größere vertikale Abmessungen hat. Der Abschnitt 36a des Abdeckgliedes hat kleinere vertikale Abmessungen als der entsprechende Abschnitt des Abdeckgliedes 33, während die plattenähnlichen Arme 31 a (s. Fig. 6) länger sind oder größere vertikale Abmessungen haben. In der in Fig. 6 gezeigten Ausführung verlaufen die Scherplatte 39a und das Stück 42a zwischen den plattenähnlichen Armen weiter nach unten als die Scherplatte 39 und das Stück 42. Weiter enden die Scherplatte und das klebrige Stück bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführung an einer tieferen Stelle als die Scherplatte 39 und das Stück 42.
  • Bei der in Fig. 7 gezeigten Form kann das Abdeckglied das gleiche wie das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte sein. Jedoch hat die Scherplatte 39 b bei der in Fig. 7 dargestellten Form eine etwas andere Gestalt, während das Stück 42 b aus einem klebrigen Werkstoff in diesem Fall eine feste zylindrische Form hat und quer zu dem Abdeckglied läuft. Die Scherplatte 39b hat einen flachen Abschnitt, der auf die Unterseite des Abschnittes 36 des Abdeckgliedes aufgebracht ist, während die Platte 39 b auf eine ähnliche Weise mit dem Abdeckglied verbunden ist, in der auch die Scherplatte 39 mit dem entsprechenden Abdeckglied verbunden ist. Die aus Metallblech hergestellte Platte 39 b ist so gebogen, daß eine nach hinten und etwas nach unten geöffnete querverlaufende Einkerbung 48 mit dem in Fig. 7 dargestellten Querschnitt entsteht, die das zylindrische Teil 42 b gerade unter dem unteren Ende des Abschnittes 36 des Abdeckgliedes teilweise aufnimmt. Das Teil 42 b liegt in der in Fig. 7 dargestellten Weise zwischen den plattenähnlichen Armen 31. Man erkennt, daß die Einkerbung 48 in der Platte 39 b zwischen dem oberen und unteren Ende der Platte liegt, und man erkennt weiter, daß das untere Ende der Platte 39b nach unten und vorn und tangential zu dem Teil 42 b abgebogen ist, das hinter der Einkerbung 48 (Fig. 6) hervorragt. Die Unterkante der Platte 39 b dient als Schneidkante für das Band. Diese Kante liegt dicht neben dem klebrigen Körper 42 b. Die Arbeitsweise dieses Abrollers ist ähnlich der Arbeitsweise des Abrollers, der an Hand der Fig. 1 bis 5 erläutert wurde.
  • In der vorhergehenden Beschreibung wurde ein Bandabroller beschrieben, dem man einen Streifen eines Bandes mit einem nicht klebrigen Ende entnehmen kann, das durch t;bereinan,derschlagen eines Endes des Bandes entsteht. Man wird weiter erkennen, daß in dem Bandabroller Mittel vorgesehen sind, die zusammen mit einer Abstreifrolle und einer Scherplatte ein Übereinanderschlagen eines Endes des Bandes bewirken, während das Band aus dem Abroller austritt. Weiter beschäftigt sich die Beschreibung mit einem Bandabroller von verbesserter Konstruktion, der einfach und wirtschaftlich hergestellt werden kann. Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich ferner, daß man nach Belieben den mit der Scherplatte verbundenen klebrigen Körper äußerst einfach und schnell aus dem Bandabroller herausnehmen kann.
  • PATENTANSPRtJCHE: 1. Bandabroller zum Abgeben von lediglich auf einer Seite klebenden Band aus einem Gehäuse mit einer Abgabeöffnung, einer in dem Gehäuse angeordneten Bandvorschubrolle, einem Betätigungshebel zum Bedienen der Vorschubrolle, einer in dem Gehäuse neben der Vorschubrolle und der Abgabeöffnung angeordneten Abstreifrolle und einer Scherplatte mit einer Schneidkante in der Nähe der Öffnung über dem Weg des Bandes, wobei die Klebschicht des Bandes auf der der Scherplatte abgewendeten Seite liegt, gekennzeichnet durch einen feststehenden, neben der Innenseite der Scherplatte (39 oder 39 a oder 39b) in der Nähe von deren Schneidkante vorgesehenen Klebkörper (42 oder 42 a oder 42 b), der beim Andrücken des Bandes gegen die und Abtrennen an der Scherplatte an der Oberseite des austretenden Endes des Bandes (16) klebenbleibt, so daß das nachfolgende, unter der Einwirkung des Betätigungshebels austretende Band eine an diesem Ende des Bandes haftende Schleife bildet.

Claims (1)

  1. 2. Bandabroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10, ii, 12) eine mit der Abgabeöffnung (30) verbundene, nach unten gerichtete Platte (36) aufweist, die Scher- platte (39 oder 39a oder 39 b) mit der Platte (36) verbunden ist und von ihr herabhängt, so daß sie teilweise über der Öffnung liegt und einen oberen, zu der Platte (36) im wesentlichen flach verlaufenden Teil und eine untere, zu dem oberen Teil winklig stehende Trennkante aufweist, wobei der Klebkörper (42 oder 42 a oder 42 b) innen zum Teil auf der Scherplatte aufliegt und zum mindesten teilweise von dieser getragen wird.
    3. Bandabroller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebkörper (42 oder 42 a oder 42 b) die Form eines Blattes hat und auf nebeneinanderliegenden Abschnitten des oberen und des unteren Teiles der Scherplatte aufliegt und die Scherplatte (39) in dem Gehäuse unter der Platte (36) liegt.
    4. Bandabroller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherplatte (39a) auf dem Gehäuse außen auf der Platte (36) aufliegt, der Klebkörper (42 oder 42a oder 42b) blattförmig ist und zwischen der Scherplatte (39a) und der Platte (36) liegt und zum Teil zwischen diese eingeschoben ist.
    5. Bandabroller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherplatte (39 b) in dem Gehäuse unter der Platte (36) liegt und im wesentlichen an der Berührungslinie ihres oberen und unteren Teiles eine nach hinten offene, querverlaufende Einkerbung (48) aufweist, in der der Klebkörper (42b) in Form eines Zylinders liegt und nach hinten und unten übersteht.
DED28933A 1957-09-17 1958-09-10 Bandabroller Pending DE1061231B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publication Number Publication Date
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ID=22309605

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DED28933A Pending DE1061231B (de) 1957-09-17 1958-09-10 Bandabroller

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DE (1) DE1061231B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267572B (de) * 1961-05-20 1968-05-02 Ondal G M B H Ausgeber fuer einseitig selbstklebende Bandstreifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1267572B (de) * 1961-05-20 1968-05-02 Ondal G M B H Ausgeber fuer einseitig selbstklebende Bandstreifen

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