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Abwägevorrichtung für in Behälter abzufüllendes Schüttgut Die Erfindung
betrifft eine Abwägevorrichtung für in Behälter abzufüllendes Schüttgut mit einer
an einer ersten Station der fortbewegten Behälter ortsfest angeordneten Vordosiervorrichtung,
von welcher in die herangeführten Behälter eine unter dem Sollgewicht liegende Schüttgutmenge
(Vordosiermenge) einfüllbar ist, sowie mit einer der Vordosiervorrichtung nachgeordneten
ortsfesten elektronischen Kontrollwaage, deren Impulse die Bereitstellung der Fehlgewichtsmengen
an mindestens einer der Kontrollwaage an einer weiteren Station nachgeordneten Nachfüllvorrichtung
vor Ankunft des Behälters an der Nachfüllvorrichtung steuern.
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Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird zum Zweck des Abwägens
gleicher Mengen eines aus gleichartigen Formteilen bestehenden Schüttgutes einer
Serie schrittweise von Station zu Station wandernden, vordosierten Schüttgutteilmengen
zur Erreichung je des Sollgewichtes auf serienweise nacheinander angeordneten Folgestationen
je eine weitere Teilmenge zugeführt, und zwar dadurch, daß die in gerichteten Spannungsdifferenzen
zum Ausdruck kommenden Ergebnisse der auf einer Serie von Balkenwaagen erfolgenden
Wägungen je mittels eines Stellmotors auf einen Wählschalter übertragen und dort
durch Kontaktauswahl gespeichert werden, worauf durch die den Behälter fördernde
Vorrichtung während des Weges des Behälters von der Wägestation zu der Fehlmengenzuführstation
die Steuerung für die Bereitstellung der Fehlmenge mittels druckluftbetätigter Einrichtungen
und nach Ankunft des Behälters auf der Fehlmengenzuführstation die Steuerung für
die Zuführung der Fehlmenge ebenfalls mittels einer druckluftbetätigten Einrichtung
ausgelöst werden.
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Eine solche Vorrichtung arbeitet schrittweise in dem Sinn, daß jeweils
eine Serie von Behältern nacheinander entsprechenden Serien von Stationen zugeführt
wird. Abgesehen davon, daß eine entsprechende Serie von Waagen, Stellmotoren, Wählschaltern,
druckluftbetätigten Fehlmengenbereitstellungseinrichtungen und druckluftbetätigten
Fehlmengenzuführeinrichtungen erforderlich ist, richtet sich der Arbeitsrhythmus
der Vorrichtung nach dem längsten erforderlichen Stationsaufenthalt, Da jedoch nicht
alle Stationen zur Erfüllung ihrer Aufgabe gleiche Zeiten benötigen, geht Zeit verloren.
Das bedeutet, daß die Vorrichtung nicht so wirtschaftlich arbeitet, wie es an sich
möglich wäre.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abwägevorrichtung
der eingangs gekennzeichneten Art so auszubilden, daß sie im Verhältnis zu der be-
kannten
Vorrichtung bei geringerem Aufwand an Bauteilen eine höhere Leistung aufweist.
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Diese Aufgabe wird nun dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß bei einer
vorbestimmten Anzahl von Behältern jeder einen Vorsprung unterschiedlicher Größe
zum Umlegen eines in der Bahn der Behälter angeordneten n-poligen Schalters in eine
der Größe des Vorsprunges entsprechende Schaltstellung aufweist, bei welcher die
Impulse der Kontrollwaage in eine von n Leitungen zur Steuerung der Nachfüllvorrichtungen
einlaufen.
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Eine solche Abwägevorrichtung hat folgende Vorteile: Es wird, ganz
gleich, wie groß die Behälter sind, nur eine Waage benötigt. Die Bewegung der Behälter
kann kontinuierlich auf einem laufenden Band erfolgen, so daß der Aufwand eines
schrittweise weitergeschalteten Karussells oder einer ähnlichen Vorrichtung wegfällt.
Wenn die Vorrichtung kontinuierlich arbeitet, finden keine Stationsaufenthalte statt.
Die Abwägevorrichtung ist den Bereitstellungszeiten dadurch anpaßbar, daß gegebenenfalls
die Behälterserie vergrößert werden kann, ohne daß die Vorrichtung unförmiger wird.
Ein weiterer Vorteil der Abwägevorrichtung ist dadurch gegeben, daß die Schüttgutmengen
nicht innerhalb einer Serie gleich sein müssen, andererseits gleich sein können.
Es können also nacheinander Serien je mit verschiedenen Schüttgutmengen bereitgestellt
werden, wofür die Abwägevorrichtung nicht umgebaut, sondern lediglich eingestellt
zu werden braucht.
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In allen Leitungen zu den Nachfüllvorrichtungen bis auf die erste
Leitung können Verzögerungsspeicher angeordnet sein.
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Die Nachfüllvorrichtungen dosieren volumetrisch in ihrer mengenmäßigen
Förderung mittels eines
steuerbaren Verstärkers oder in ihrer Zeitdauer
mittels eines Zeitgebers bzw. durch beide Vorrichtungen gleichzeitig oder gravimetrisch
mittels einer zugeordneten Fehlmengenwägevorrichtung nach. Im Fall der Anwendung
von Verstärkern ergibt sich dabei der Vorteil daß mehrere Verstärker für je eine
kleine Leistung in der Anschaffung billiger sein können als ein einziger Verstärker
für die Summe solcher kleinen Leistungen.
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Wenn die Nachfüllvorrichtung nicht auf eine der bisher genannten
Arten gesteuert wird, sondern die für die Nachfüllung zur Verfügung stehende Schüttgutmenge,
während sie sich in einem Zwischenbehälter befindet, in den sie durch eine Fördereinrichtung
geliefert wurde, von einer zweiten elektronischen Kontrollwaage gewogen wird, dann
wird die Anordnung so getroffen, daß für die Umwandlung der Impulse der elektronischen
Kontrollwaage in Zählimpulse in jeder Leitung ein Analog-Digital-Wandler mit nachgeschaltetem
Zähler vorgesehen ist und daß eine die Leistung der Nachfüllvorrichtung abtastende
weitere elektronische Kontrollwaage über einen Meßspannungserzeuger und einen weiteren
Analog-Digital-Wandler dem Zählgerät die für die Nachfüllung erforderlichen zusätzlichen
Zählimpulse erteilt. Bei Erreichung der dem Sollgewicht entsprechenden Gesamtimpulszahl
stellt das Zähigerät die Zuführeinrichtung ab.
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Allgemein gesprochen kann die Zuführung der Nachfüllmengen zu einer
beliebigen Anzahl von Behältern auf entsprechend viel Stationen in der Weise erfolgen,
daß in den Leitungen entsprechend der numerischen Stellung eines Behälters in einer
eine vorbestimmte Anzahl von Behältern enthaltenden Gruppe Zähler angeordnet sind,
in welche mittels der elektronischen Kontrollwaage nachgeordnete, durch den n-poligen
Schalter angewählte Analog-Digital-Wandler und in jeder Leitung mit mindestens zwei
Zählern angeordnete, entsprechend der Anzahl der Zähler polige erste Schalter das
Gewicht der vordosierten Menge einzählbar ist und welche von der Fehlmengenwägevorrichtung,
deren Meßwerte mittels weiterer Analog-Digital-Wandler umsetzbar sind, über gegensinnig
an den ersten Schaltern nach dem Einzählen der Vordosiermenge betätigte, analog
aufgebaute zweite Schalter auf das Sollgewicht ergänzbar sind und deren Ausgangsimpulse
über eine dritte Schalteranordnung, ebenfalls analog aufgebaut wie die zweiten Schalter
und gleichsinnig mit diesen betätigt, die elektrische Antriebsvorrichtung der Nachfüllvorrichtung
stillsetzen, und daß die Schalter von einem synchron mit dem n-poligen, durch die
Vorsprünge betätigten Schalter verstellten Impulsschalter, welcher Zählmagnete und
Zeitrelais ansteuert, verstellbar sind, derart, daß in der ersten Schaltstellung
des Impulsschalters über den ersten Zählmagneten das erste Zeitrelais die Schalter
der zweiten Leitung und bei jeder nachfolgenden Schaltstellung über einen weiteren
Zählmagneten die entsprechend der Anzahl der Zähler angeordneten Zeitrelais nacheinander
schaltet.
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Da für die Bereitstellung der Nachfüllmengen eine vorbestimmte Zeit
erforderlich ist, kann es zweckmäßig sein, zwischen die Station der die Fehlgewichtsmengen
feststellenden ortsfesten elektronischen Kontrollwaage und die Nachfüllstationen
Leerstationen einzuschalten, die lediglich den Zweck haben, den Weg eines Behälters
zu verlängern.
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Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es stellen dar Fig.1 die Ausbildung einer elektronischen Abwägevorrichtung,
Fig.2 und 3 die vollständige Wägevorrichtung, wobei zwei Nachfüllvorrichtungen in
einen Behälter arbeiten, mit Verstärkern und/oder Zeitgebern, Fig. 4 die gleiche
Vorrichtung, jedoch mit Analog-Digital-Wandlern und Zählern statt Verstärkern oder
Zeitgebern, F i g. 5 eine Wägevorrichtung, bei welcher die Nachfüllvorrichtung über
Fehlmengenwägevorrichtungen arbeitet, Fig. 6 bis 8 Wägevorrichtungen, bei denen
zwei Nachfüllvorrichtungen in zwei Behälter arbeiten, mit Verstärkern und/oder Zeitgebern,
F i g. 9 bis 11 Wägevorrichtungen, bei denen drei Nachfüllvorrichtungen in drei
Behälter arbeiten, mit Verstärkern und/oder Zeitgebern, F i g. 12 eine andere Ausbildung
der in F i g. 5 veranschaulichten Wägevorrichtung, Fig. 13 eine Wägevorrichtung,
bei der n je mit einer Kontrollwaage für die Nachfüllung versehene Nachfüllvorrichtungen
in n Behälter arbeiten, mit den entsprechenden Steuervorrichtungen.
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Zum Abwägen werden die Behälterl über Stationen, beispielsweise I
bis V gemäß Fig.2 bis 5, und zwar vorzugsweise kontinuierlich, geführt. Für die
Förderung der Behälter von Station zu Station kann eine beliebige bekannte Fördereinrichtung
vorgesehen sein, wie sie in Fig.1 schematisch dargestellt ist. Demnach ist vor der
Wägestation ein endloses Förderband 7 vorgesehen, auf dem die Behälter 1 stehen.
Im Bereich der Wägestation ist ein zweites, sich unmittelbar an das erste Förderband
7 anschließendes Förderband 8 und hinter der Wägestation ein sich unmittelbar an
das zweite Förderband 8 anschließendes Förderband 9 vorgesehen. An den Stoßstellen
der Förderbänder 7, 8, 9 können an sich bekannte Uberbrückungsrollen 10 vorgesehen
sein.
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Die Behälter, denen eine Vordosiermenge von Schüttgut zugeführt worden
ist, werden, während sie vom Band 8 gefördert werden, mittels einer elektronischen
Kontrollwaage 5 gewogen. Die Meßergebnisse werden mittels elektronischer Einrichtungen
zur Steuerung von Nachfüllvorrichtungen benutzt, die nach Betätigungszeit oder Gewicht
gesteuert werden.
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Gemäß den F i g. 2 bis 4 werden von der auf einer Station III angeordneten
elektronischen Kontrollwaage 5 zwei dosierende Nachfüllvorrichtungen 3 und 3 a gesteuert,
die je über einen Zwischenbehälter 2 abwechselnd in die nacheinander auf Station
ankommenden Behälter 1 einschütten.
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Jeder zweite Behälterl weist an seiner Unterseite einen Nocken 21
auf, der einen zweipoligen Umschalter 22 betätigt. Dieser besteht aus einem doppelarmigen
Hebel 23, 24, dessen einer Schenkel 23 unter der Wirkung einer Feder 25 gegen die
Nockenbahn gedrückt wird. In seinen beiden Endstellungen berührt der Schenkel 24
zwei Kontakte 26, 27, wobei ersterer mit dem Ausgang eines von der elektronischen
Kontrollwaage 5 gesteuerten Meßspannungserzeugers 11 in Verbindung steht. Die vom
Meßspannungserzeuger 11 an die Kontakte 26, 27 abgegebenen Impulse beeinflussen
über Leitungen A bzw. B mittelbar die Nachfüllvorichtungen 3 a bzw. 3.
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Die Steuerung derselben kann über Verstärker 12
(F
ig. 2) oder Zeitgeber 13 (Fig. 3) oder über Verbindungen der beiden Vorrichtungen,
bestehend je aus einem Verstärker 12 und einem Zeitgeber 13, die eingangsseitig
parallel geschaltet sind (Fig. 4), erfolgen. Die Ausgangsimpulse der Verstärker
12 (Fig. 2) oder der Zeitgeber 13 (Fig. 3) oder der Verstärker 12 der Zeitgeber-Verstärker-Verbindungen
(Fig. 4) steuern die dosierenden Nachfüllvorrichtungen 3 bzw. 3 a. Es kann zweckmäßig
sein, in die Leitung B einen Verzögerungsspeicher 28 einzuschalten, damit die Impulse
dieser Leitung auf die zugeordnete Nachfüllvorrichtung 3, 2 erst dann wirken, wenn
jeweils der zweite einer Serie von zwei Behältern 1 auf der Station V angelangt
ist.
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Gemäß Fig. 5 sind zum Unterschied gegenüber F i g. 2 bis 4 statt
der beiden Nachfüllvorrichtungen nichtdosierende Fördereinrichtungen 6, 6' vorgesehen,
die in Zwischenbehälter 2 liefern, wobei der Inhalt dieser Zwischenbehälter durch
eine elektronische Fehlmengenwägevorrichtung 4 gewogen wird. Vom Meßspannungserzeuger
11 werden, veranlaßt durch die auf Station III vorgesehene elektronische Kontrollwaage
5, Impulse über die abwechselnd geschlossenen Kontakte 26, 27 des zweipoligen Schalters
22 die LeitungA bzw. B abgegeben. In jeder dieser Leitungen sind ein Analog-Digital-Wandler
15 und ein diesem nachgeschalteter Zähler 16 angeordnet.
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Jeder Zähler 16 erhält von der ihm zugeordneten elektronischen Fehlmengenwägevorrichtung
4 entsprechend der Last in dem Zwischenbehälter 2 über einen weiteren Meßspannungserzeuger
17 und einen diesem nachgeschalteten Analog-Digital-Wandler 18 zusätzliche Zählimpulse.
Nach Erreichen der dem voreingestellten Sollgewicht entsprechenden Impulszahl werden
die Fördereinrichtungen 6, 6' von den Zählern abgeschaltet.
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Bei zählbarem Schüttgut können die die Nachfüllvorrichtung abtastenden
elektronischen Kontrollwaagen 4 sowie die von ihnen beeinflußten Meßspannungserzeuger
17 und Analog-Digital-Wandler 18 wegfallen, da die Zähler 16 von einer zählenden
Lichtschranke beeinflußt werden können, die zwischen die zugeordnete Fördereinrichtung
6' und den entsprechenden Zwischenbehälter gelegt ist.
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Gemäß F i g. 6 bis 8 können zwei aufeinanderfolgende Behälter 1 ihre
Nachfüllmenge auch auf zwei aufeinanderfolgenden Stationen V, VI durch zwei dosierende
Nachfüllvorrichtungen 3 b, 3 c erhalten, denen Zwischengefäße nachgeschaltet sind.
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Entsprechend F i g. 2 bis 4 werden von dem durch die elektronische
Kontrollwaage 5 beeinflußten Meßspannungserzeuger 11 Impulse an die Kontakte 26,
27 des zweipoligen Schalters 22 abgegeben, an die hier zwei verschieden ausgebildete
Kanäle A, B angeschlossen sind. Im Kanal A ist gemäß Fig. 6 ein Verstärker 12, gemäß
Fig. 7 ein Zeitgeber 13 und gemäß Fig. 8 eine Verbindung angeschlossen, die aus
einem Verstärker 12 und einem Zeitgeber 13 besteht, die eingangsseitig parallel
geschaltet sind. Die Verstärker 12 bzw. Zeitgeber 13 bzw. die Verbindung dieser
beiden Vorrichtungen der Kanäle A der F i g. 6 bis 8 steuern die Nachfüllvorrichtungen
3 b nach Leistung bzw. Zeit bzw. nach beiden. In den Kanälen B der F i g. 6 bis
8 ist einem Verstärker 12 bzw. einem Zeitgeber 13 bzw. einer Verbindung beider ein
Verzögerungsspeicher 28 vorgeschaltet.
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Während der Zeit, die ein Behälter 1 braucht, um von der Wägestation
III zur Nachfüllstation V zu ge-
langen, wird die diesem Behälter fehlende Menge
unter Vermittlung des im Kanal A vorgesehenen Kraftverstärkers 12 bzw. Zeitgebers
13 bzw. der Verbindung beider bereitgestellt. Die Zeit, die der folgende Behälter
braucht, um von der Wägestation III zu der ihm zugeordneten Nachfüllstation VI zu
gelangen, ist größer, da der Weg einen Stationsabstand mehr beträgt. Die nacheinander
auf der Station III festgestellten Fehlmengenergebnisse können also nicht in der
Zeitfolge ihres Entstehens verwertet werden, sondern das Ergebnis des zweiten von
zwei aufeinanderfolgenden Behältern muß um die Zeit verzögert übertragen werden,
die der weitere Weg des zweiten Behälters erfordert. Dies wird durch den Verzögerungsspeicher
28 bewirkt.
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Mit den Fig. 9 bis 11 sind als Beispiel für n dosierende Nachfüllvorrichtungen
drei dosierende Nachfüllvorrichtungen 3 b, 3 c, 3 d dargestellt, die auf Stationen
VII, VIII, IX in Zwischenbehälter 2 liefern.
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In diesem Fall müssen die Behälter sich in Serien von drei hinsichtlich
der Beeinflussung des mit drei Polen 29j, 292, 293 ausgestatteten Umschalters 29
unterscheiden, wobei dies dadurch erfolgt, daß jeder erste Behälter keinen Nocken,
jeder zweite Behälter einen niedrigen Nocken 30 und jeder dritte Behälter einen
höheren Nocken 31 aufweist. Der Schalter 29 weist einen doppelarmigen Hebel 32,
33 auf, von denen der eine, 32, unter der Wirkung einer Feder 25' stehend, von den
Nocken 30, 31 betätigt wird.
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Durch die elektronische Kontrollwaage 5 werden die über einen Meßspannungserzeuger
11 erzeugten Impulse entsprechend der Stellung des Umschalters 29 an die Pole 29t,
292, 293 abgegeben, wobei an diese die Kanäle A, B, C angeschlossen sind. Im Kanal
A ist gemäß Fig. 9 ein Verstärker 12, gemäß Fig. 10 ein Zeitgeber 13 und gemäß Fig.
11 eine Verbindung beider angeordnet. Im Kanal B der Fig. 9 bis 11 ist jedem der
wie im Kanal A vorgesehenen Geräte 12 bzw. 13 bzw. der Verbindung beider ein Verzögerungsspeicher
28 vorgeschaltet, während im sonst gleich ausgestalteten Kanal C zwei hintereinandergeschaltete
Verzögerungsspeicher 28, 28' vorgeschaltet sind.
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Die Verzögerungsspeicher 28 verzögern die Weiterleitung des Meßergebnisses
des zweiten einer Serie von drei Behältern um die Zeit des Durchlaufens eines Stationsabstandes,
während die Verzögerungsspeicher 28 und 28' zusammen die Weiterleitung des Meßergebnisses
des dritten einer Serie von drei Behältern um die Zeit des Durchlaufens zweier Stationsabstände
verzögern.
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Der Kanal A ist der Zuführeinrichtung 3 b, der Kanal B der Zuführeinrichtung
3 c und der Kanal C der Zuführeinrichtung 3 d zugeordnet.
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Im Fall der Zuführung der Nachfüllmengen zu den einzelnen Behältern
auf nacheinanderfolgenden Stationen unter Verwendung von Analog-Digital-Wandlern
und Zählern ist eine Abwägevorrichtung gemäß F i g. 12 vorzusehen.
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An die Kontakte 26, 27 des zweipoligen Schalters 22, die abwechselnd,
je nach Steuerung des Schalters 22 durch die Vorsprünge 21 der Behälter, Impulse
von einem durch die elektronische Kontrollwaage 5 der Station III beeinflußten Meßspannungserzeuger
11 erhalten, sind Kanäle U bzw. V angeschlossen.
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In dem Kanal U sind ein Analog-Digital-Wandler 15 und ein ihm nachgeschalteter
Zähler 16 angeordnet, der von der elektronischen Fehlmengenwägevorrichtung
4
einer ersten, mit einer Zuführeinrichtung 6' versehenen Nachfüllstation V über einen
Meßspannungserzeuger 17 und einen diesem nachgeschalteten Analog-Digital-Wandler
18 zusätzliche Zählimpulse bis zur Erreichung der Sollzahl erhält und der ausgangsseitig
mit dem elektrischen Antriebsorgan der Zuführeinrichtung 6' der Station V verbunden
ist.
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Im Kanal V ist ein weiterer Analog-Digital-Wandler 15 angeordnet.
Ihm nachgeschaltet sind zwei Zähler 16, die durch ihnen vor- bzw. nachgeschaltete,
unter sich gegensinnig geschaltete zweipolige Umschalter 34, 35 abwechselnd derart
in den Kanal V eingeschaltet werden, daß die Schalter 34, 35 bei Durchgang jedes
zweiten Behälters durch die Wägestation III und nach Festellung des Wägeergebnisses
umgelegt werden. Über den nachgeschalteten Schalter 35 erhalten die Zähler 16 von
der zugeordneten elektronischen Fehlmengenwägevorrichtung 4 der Stastion VI über
einen Meßspannungserzeuger 17 und einen diesem nachgeschalteten Analog-Digital-Wandler
18 zusätzliche Zählimpulse. Die Ausgänge der Zählgeräte 16 führen zu einem gleichsinnig
mit dem Schalter 35 geschalteten Umschalter 36, der mit dem elektrischen Antriebsorgan
der Zuführungseinrichtung 6 der Station VI verbunden ist.
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In F i g. 13 ist eine Abwägevorrichtung dargestellt, die in weiterer
Ausbildung der Vorrichtung gemäß Fig. 12 veranschaulicht, wie sich eine Vorrichtung
für n Nachfüllvorrichtungen entwickeln läßt. Die Abwägevorrichtung nach F i g. 13
hat drei Nachfüllvorrichtungen. Dementsprechend ist ein dreipoliger Umschalter 29
vorgesehen.
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Entsprechend der Anordnung von drei Nachfüllstationen 6 b, 2, 4;
6c, 2, 4; 6d, 2, 4 sind die Behälter in aufeinanderfolgende Serien von je drei Stücken
unterteilt, die sich durch an ihrer Unterseite vorgesehene unterschiedliche Vorsprünge
unterscheiden.
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Beispielsweise weist jeder erste Behälter keinen Vorsprung, jeder
zweite Behälter einen Vorsprung 30 und jeder dritte Behälter einen höheren Vorsprung
31 auf.
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An die Kontakte 29,, 292, 293 des die Behälter hinsichtlich ihrer
Vorsprünge abtastenden Umschalters 29 sind drei Kanäle U, V, W angeschlossen.
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Die auf einer Station IV durch eine elektronische Kontrollwaage 5
festgestellten und durch einen Meßspannungserzeuger 11 in Impulse umgewandelten
Meßergebnisse werden durch den Schalter 29 in den Kanal U eingeleitet, soweit die
Ergebnisse von jedem ersten einer Serie von drei Behältern stammen. In diesem durch
den Kontakt 29, des Schalters 29 einschaltbaren Kanal U sind ein Analog-Digital-Wandler
15 und ein ihm nachgeschalteter Zähler 16 angeordnet. Dieser Zähler erhält von einer
die Leistung der ersten Nachfüllstation VII feststellenden Fehlmengenwägevorrichtung
4, welche eine Zuführungseinrichtung 6b und ein Zwischengefäß-2 umfaßt, über einen
Meßspannungserzeuger 17 und einen ihm nachgeschalteten Analog-Digital-Wandler 18
zusätzliche Zählimpulse bis zur Erreichung der Sollzahl, wobei er ausgangsseitig
mit der elektrischen Antriebsvorrichtung der ersten Zuführungseinrichtung 6 b der
Station VII verbunden ist.
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In dem über den Kontakt 292 durch jeden zweiten Behälter einer Serie
einschaltbaren Kanal V ist ein weiterer Analog-Digital-Wandler 15 angeordnet. Ihm
nachgeschaltet sind zwei Zähler 16, die durch ihnen vor- bzw. nachgeschaltete, unter
sich gegensinnig geschaltete Umschalter 34, 35 abwechselnd derart in
den Kanal V
eingeschaltet werden, daß die Umschalter 34, 35 bei jedem Durchgang eines zweiten
Behälters einer Serie durch die Wägestation IV und nach Feststellung des Wägeergebnisses
umgelegt werden.
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Über den nachgeschalteten Schalter 35 erhalten die Zähler 16 von
der zugeordneten elektronischen Fehlmengenwägevorrichtung 4 der Station VIII über
einen Meßspannungserzeuger 17 und einen diesem nachgeschalteten Analog-Digital-Wandler
18 zusätzliche Impulse bis zur Erreichung des Sollgewichtes.
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Die Ausgänge der Zählgeräte 16 des Kanals V führen zu einem gleichsinnig
mit dem Schalter 35 geschalteten Umschalter 36, der mit der elektrischen Antriebsvorichtung
der Zuführeinrichtung 6 c der Station VIII verbunden ist.
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In dem über den Kontakt 293 durch jeden dritten Behälter einer Serie
einschaltbaren Kanal W ist wiederum ein Analog-Digital-Wandler angeordnet.
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Ihm nachgeschaltet sind drei Zähler 16, die durch ihnen vor- bzw.
nachgeschaltete dreipolige, abwechselnd gegensinnig betätigte Schalter 37, 38, 39
bzw.
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40, 41, 42 abwechselnd beaufschlagt werden. Über den nachgeschalteten
Schalter 40, 41, 42 erhalten die Zähler 16 von der zugeordneten elektronischen Fehlmengenwägevorrichtung
4 der Station IX über einen Meßspannungserzeuger 17 und einen diesem nachgeschalteten
Analog-Digital-Wandler 18 zusätzliche Impulse bis zur Erreichung des Sollgewichtes.
Die Ausgänge der Zählgeräte 16 des Kanals W führen zu einem dreipoligen Schalter
43, 44, 45, der gleichsinnig mit dem Schalter 40, 41, 42 betätigt wird. Der Schalter
43, 44, 45 ist mit der elektrischen Antriebsvorrichtung der Zuführeinrichtung 6
d der Station IX verbunden.
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Die Betätigung der drei dreipoligen Schalter 37 bis 45 erfolgt auf
folgende Weise: Ein synchron mit dem Umschalter 29 verstellter Impulsschalter 46,
dessen Drehpunkt an den einen Pol einer Stromquelle 47I, 472 an geschlossen ist,
weist drei Kontakte 46,, 462, 463 auf. Der Kontakt 46, bleibt leer. Der Kontakt
46 ist über einen an sich bekannten Zählmagneten 48 an den anderen Pol 472 der Stromquelle
angeschlossen. Der Zählmagnet 48 schließt beim Durchgang jedes zweiten Behälters
einer Serie durch die Wägestation IV und nach Feststellung des Wägeergebnisses einen
Schalter 49, über den ein an die Stromquelle 473, 472 angelegtes Relais 50 erregt
wird. An diesem Relais 50 sind die Kontakte der zweipoligen Schalter 34, 35, 36
des Kanals V angeordnet. Die gezeichnete Stellung dieser Schalter entspricht dem
nicht erregten Zustand des Relais 50.
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Der Kontakt 463 ist ebenfalls über einen an sich bekannten Zählmagneten
51 an den anderen Pol 472 der Stromquelle angeschlossen. Der Zählmagnet 51 schließt
beim Durchgang jedes ersten einer Serie von drei Behältern den Schalter 52, beim
Durchgang jedes zweiten Behälters den Schalter 53, wobei der Schalter 52 wieder
geöffnet wird, und beim Durchgang jedes dritten Behälters den Schalter 54, wobei
der Schalter 53 wieder geöffnet wird. Über die Schalter 52 bis 54 werden Relais
55 bzw. 56 bzw. 57 an die Stromquelle 47j, 472 angeschlossen.
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Am Relais 55 sind die Kontakte 37, 40, 43 der dreipoligen Schalter,
am Relais 56 die Kontakte 38, 41, 44 und am Relais 57 die Kontakte 39, 42, 45 angeordnet.
Die gezeichneten Stellungen dieser Schalter
entsprechen dem nicht
erregten Zustand der Relais 55, 56, 57.
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Die Schaltung für eine Serie von n Behältern kann aus dem Schaltschema
gemäß Fig. 13 ebenso entwickelt werden, wie das Schaltschema gemäß F i g. 13 aus
Fig. 12 entwickelt ist. Dabei sind alle Formen von Nachfüllvorrichtungen anwendbar.
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In sämtlichen Blockschaltschemata (F i g. 2 bis 13) sind lediglich
die Schaltfunktionen dargestellt, während die gegebenenfalls vorgesehenen Sicherheitsvorrichtungen,
die in an sich bekannter Weise verwirklicht werden können, aus Gründen der Obersichtlichkeit
nicht dargestellt sind.