DE935997C - Auswiegeeinrichtung - Google Patents
AuswiegeeinrichtungInfo
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- DE935997C DE935997C DEM10264A DEM0010264A DE935997C DE 935997 C DE935997 C DE 935997C DE M10264 A DEM10264 A DE M10264A DE M0010264 A DEM0010264 A DE M0010264A DE 935997 C DE935997 C DE 935997C
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- weighing
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
- G01G13/24—Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
- G01G13/30—Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving limit switches or position-sensing switches
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
- Auswiegeeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Auswiegeeinrichtung, bei welcher das aus einem Warenbehälter über einen Trichter der Waagschale einer Wiegeeinrichtung zugebrachte Gut durch zwei oder mehrere unterhalb einander angeordnete Förderrinnen mit der Größe nach abnehmenden Fördermengen gefördert wird.
- Bei den bekannten Auswiegeeinrichtungen dieser Art werden die Förderrinnen für die kleineren Fördermengen erst nach der Stillsetzung der Förderrinnen für die größeren Fördermengen der Reihe nach, beginnend bei der Rinne für die größeren Fördermengen, nacheinander in Betrieb gesetzt.
- Mit dieser Steuerung der Förderrinnen ist der Nachteil verbunden, daß nicht nur die Füllzeit verlängert wird, da die Rinnen nicht gleichzeitig fördern, sondern daß sich auch auf den stillstehenden Rinnen Materialstauungen bilden und sich auf ihnen während der kurzen Feinfüllperiode keine gleichmäßige Materialverteilung bilden kann, die für genaue Wiegeergebnisse erforderlich ist.
- Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß bei während des Auswiegens gleichzeitigem Antrieb aller Förderrinnen deren Antriebe der Reihe nach, beginnend bei der Förderrinne für die größte Fördermenge, von der Waage aus beim Einspielen derselben in die Gleichgewichtslage abgeschaltet werden.
- Außer dem eben erläuterten Grundgedanken der Erfindung betrifft diese weitere Erfindungsmerkmale der praktischen Ausführung zum Zwecke, eine absolut betriebssichere und störungsfrei funktionierende, dabei leicht herstellbare Anlage zu schaffen.
- Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung einen Schnit durch eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine.
- Der Warentrichter I, in welchen die abzufüllende Ware, zumeist ein in Säcke gefülltes Gut, aus dem mittels eines Warenaufzuges über die obere Öffnung des Trichters gebrachten Warenbehälter (auch Kiste od. dgl.) nach Öffnen desselben abfließt, besitzt an der Austrittsöffnung einen Schieber 2, mit dessen Hilfe der Warenausfluß aus dem Trichter in eine darunter befindliche große Förderrinne 5 beliebig gedrosselt oder ganz unterbunden werden kann. Das beim Ausfluß des Trichters befindliche Rütteibrett 3 hat die wichtige Aufgabe, dieBrückenbildung der Ware, zu welcher bekanntlich leicht fließendes Gut wie Mehl od. dgl. neigt, zu verhindern. Es ist am Trichter am oberen Ende federnd befestigt und erhält seine rüttelnde Bewegung durch die Stöße der großen Förderrinne-5, die diese bei ihrer Hinundherbewegung auf das Anschlagende 4 des Rüttelbrettes 3 überträgt. Unterhalb der großen Förderrinne ist eine weit kleinere Förderrinne 6; beide Rinnen können auf Gleitlagern gelagert oder auf Federn aufgehängt sein und erhalten in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ihre hin und her gehende Bewegung zweckmäßig durch die beiden fix angeordneten Elektromagnete 9 und I5 und die mittels der Schiebebügel II und I7 mit den Förderrinnen 5 und 6 starr verbundenen Anker 10 und I6 nach dem Prinzip des Wagnerschen Hammers. Die Stromunterbrechungen bewirken die auf den bewegten Systemen angeordneten Stellschrauben I2 und I8 durch Öffnen der Kontakte 12a und I8a, wogegen mit einem Ende fix abgestützte Rückzugfedern regelbarer Spannung die Förderrinnen samt den mit ihnen starr verbundenen Ankern in ihre Ausgangslage zurückbringen.
- Die Verstellbarkeit der das Zurückziehen bewirkenden Kraft durch Veränderung der Rückzugsfederspannung ist deshalb erforderlich, weil durch das verschiedene spezifische Gewicht der einzelnen Warensorten die Förderrinnen gewichtsmäßig ungleich belastet werden. Um eine gute Förderwirkung in Richtung zur Waagschale (im Bild nach rechts) zu erreichen, wird die Vorwärtsbewegung der Förderrinne in der genannten Richtung plötzlich gehemmt, was durch Aufstoßen der sich mitbewegenden Anschlagstege I3 und 19 auf die Regulierschrauben 14 und 20 erfolgt. Die Ware bewegt sich infolge ihrer Massenträgheit ruckweise weiter, um schließlich bei Wiederholung des Vorganges am vorderen Ende der Rinnen in die darunter befindliche Waagschale 22 zu fallen. Zu Beginn des Wiegevorganges befindet sich diese Schale infolge der Gewichtsbelastung der andern Schale 23 (welche Belastung dem gewünschten Füllgewicht entspricht) in der Höchstlage.
- Am Waagebalken unterhalb der Gewichtsschale 23 ist das Kontaktbrettchen 24 befestigt, und dieses schließt jetzt die beiden Kontakte 25 und 26, welche an den Kontakthülsen 27 und 28 vorgesehen sind, die auf Federn aufsitzen, welche sich mit dem andern Ende gegen die stromführenden Einstellspindeln 29 und 30 abstützen. Der Stromkreis zu beiden Magneten ist sohin geschlossen, daher arbeiten beide Förderrinnen, wenn der Handschalter 3I ebenfalls geschlossen ist.
- Wird das gewünschte Gewicht annähernd erreicht, wobei der Waagebalken 21 sich aus der Ausgangsstellung der horizontalen Lage nähert und die beiden Federn der Kontakthülsen diese nachdrücken, bleibt der geschlossene Kontakt so lange aufrecht, als die Federn auf Druck belastet sind.
- Zuerst wird nun die Feder 28 völlig entspannt, der Kontakt 26 hebt sich durch die Weiterschwingung des Waagebalkens ab, der eine Stromkreis zum Magnet g wird unterbrochen und so die große Förderrinne 5 stillgelegt. Die kleine Förderrinne 6 wurde durch den Schacht 7 aus der großen Rinne ebenfalls mit Ware versorgt und arbeitet nunmehr allein weiter. Ihr obliegt die genaue Gewichtsmengenzufuhr bis zur Erreichung der eingestellten Gewichtsmenge, weshalb ihre Förderung nur mehr klein bemessen ist, und es ist ohne weiteres einzusehen, daß die Genauigkeit des Wiegeergebuisses um so großer sein wird, je kleiner die zuletzt auf die Waagschale beförderte Warenmenge ist, weshalb allenfalls auch noch eine weitere Förderrinne mit noch geringerer Fördermenge vorgesehen werden kann, was aber praktisch zumeist nicht mehr erforderlich ist.
- Der Schacht 7, durch welchen die Ware aus der Rinne 5 in die Rinne 6 gelangt, ist konisch nach unten sich öffnend ausgeführt, um Verstopfungen an dieser Stelle vorzubeugen, und er besitzt oben einen Schieber 8, der der Eigenart der einzelnen Warensorten entsprechend eingestellt werden kann, wodurch auch schon allein (ohne dritte Rinne) die Genauigkeit erhöht und die Fehlergrenze sehr weit herabgedrückt werden kann.
- Sobald der Waagebalken fast in die Gleichgewichtslage gelangt ist, öffnet sich auch der Kontakt 25, und nun wird auch die zweite Förderrinne 6 stillgelegt. Die im Moment des Öffnens des Stromkreises noch im Fall befindliche (ganz kleine) Warenmenge stellt das ganz genaue Gleichgewicht an der Waage her, die in diesem Zustand vollkommen frei ist.
- Der Zeitpunkt der Stromunterbrechung und damit die Genauigkeit des Wiegevorganges wird durch entsprechende Einstellung der Federspannung in den beiden Kontakthülsen 27 und 28 mit Hilfe der Einstellspindeln 29 und 30 sowie, wie bereits ausgeführt, durch den Schieber 8 zur Regelung des Warenzuflusses und damit auch der Fördermenge der kleinen Rinne erreicht.
- Um der verschiedenen Fließeigenschaft der Ware, je nachdem es sich um staubförmiges, grießförmiges, körniges oder stückiges Gut handelt, Rechnung zu tragen, können die Förderrinnen auch in ihrer Neigung zur Horizontalen veränderlich einstellbar sein.
Claims (5)
- PATENTANSPRACHE: I. Auswiegeeinrichtung, bei welcher das aus einem Warenbehälter über einen Trichter der Waagschale einer Wiegeeinrichtung zugebrachte Gut durch zwei oder mehrere unterhalb einander angeordnete Förderrinnen mit der Größe nach abnehmenden Fördermengen gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei während des Auswiegens gleichzeitigem Antrieb aller Förderrinnen deren Antriebe der Reihe nach, beginnend bei der Förderrinne für die größte Fördermenge, von der Waage aus beim Einspielen derselben in die Gleichgewichtslage abgeschaltet werden.
- 2. Auswiegeeinrichtung nach Anspruch I, deren Förderrinnen mittels feststehender Elektromagnete und an den Rinnen befestigter Anker in hin und her gehende Bewegungen in Richtung der Förderung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen zur Waagschale hin durch Anschläge eine plötzliche, also stoßweise Unterbrechung erfahren, um die Trägheit des Materials zur Förderung nutzbar zu machen.
- 3. Auswiegeeinrichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinen Rinne das Fördergut aus der großen Rinne über einen konisch nach unten sich erweiternden Schacht zugeführt wird, desenEintrittsöffnung mittels eines Schiebers regelbar ist.
- 4. Auswiegeeinrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, gekennzeichnet durch von dem bei Beginn des Wiegevorganges einseitig belasteten Waagebalken niedergedrückte und hierbei die Stromkreise für die Elektromagnete der Rinnenantriebe geschlossen haltende Federkontakte, welche in dem Maße, als sich der Waagebalken zur Gleichgewichtslage hebt, diesem folgen, bis zuerst der Kontakt für den Magnetkreis der großen (bzw. größten) Rinne und kurz vor Erreichung der Gleichgewichtslage der kleinen (bzw. kleinsten) Rinne geöffnet wird, demnach zuerst die große und zuletzt die kleine Förderrinne stillgelegt werden.
- 5. Auswiegeeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte durch federnd abgestützte Kontakthülsen gebildet sind, deren Federspannung zur Regelung des Zeitpunktes der bei vollständig entspannter Feder eintretenden Stromunterbrechung und so bewirkter Abschaltung des Rinnenantriebs durch Einstellspindeln regelbar ist.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschsriften Nr. 23I 6I6, 3g1 304, 8oo 151.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT935997X | 1950-10-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE935997C true DE935997C (de) | 1955-12-01 |
Family
ID=3683248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM10264A Expired DE935997C (de) | 1950-10-24 | 1951-07-13 | Auswiegeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE935997C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142316B (de) * | 1957-11-19 | 1963-01-10 | Carl Ole Herlof Andersen | Vorrichtung zur Abgabe stueckiger Schuettgueter oder kleiner Gegenstaende |
| DE1177862B (de) * | 1960-06-22 | 1964-09-10 | Hanns Kaiser | Dosiervorrichtung fuer Beizapparate |
| DE1213136B (de) * | 1958-04-15 | 1966-03-24 | Licentia Gmbh | Wiegevorrichtung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE231616C (de) * | ||||
| DE381304C (de) * | 1922-05-20 | 1923-09-18 | Ernst Mahlkuch | Zufuehrvorrichtung an selbsttaetigen Waagen |
| DE800151C (de) * | 1949-05-19 | 1950-09-22 | Ernst Mahlkuch | Zufuehrungsvorrichtung an selbsttaetigen Waagen |
-
1951
- 1951-07-13 DE DEM10264A patent/DE935997C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE231616C (de) * | ||||
| DE381304C (de) * | 1922-05-20 | 1923-09-18 | Ernst Mahlkuch | Zufuehrvorrichtung an selbsttaetigen Waagen |
| DE800151C (de) * | 1949-05-19 | 1950-09-22 | Ernst Mahlkuch | Zufuehrungsvorrichtung an selbsttaetigen Waagen |
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|---|---|---|---|---|
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| DE1213136B (de) * | 1958-04-15 | 1966-03-24 | Licentia Gmbh | Wiegevorrichtung |
| DE1177862B (de) * | 1960-06-22 | 1964-09-10 | Hanns Kaiser | Dosiervorrichtung fuer Beizapparate |
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