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DE1267392B - Handleisten-Antrieb fuer Fahrtreppen mit Glasbalustrade - Google Patents

Handleisten-Antrieb fuer Fahrtreppen mit Glasbalustrade

Info

Publication number
DE1267392B
DE1267392B DE19651267392 DE1267392A DE1267392B DE 1267392 B DE1267392 B DE 1267392B DE 19651267392 DE19651267392 DE 19651267392 DE 1267392 A DE1267392 A DE 1267392A DE 1267392 B DE1267392 B DE 1267392B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handrail
drive
drive belt
escalator
escalators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651267392
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Herker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19651267392 priority Critical patent/DE1267392B/de
Publication of DE1267392B publication Critical patent/DE1267392B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B23/00Component parts of escalators or moving walkways
    • B66B23/02Driving gear
    • B66B23/04Driving gear for handrails

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

  • Handleisten-Antrieb für Fahrtreppen mit Glasbalustrade Fahrtreppenhandleisten wurden bisher bei Fahrtreppen, die mit Metallbalustraden versehen waren, am oberen Fahrtreppenende über ein Handleistenantriebsrad getrieben und am unteren Ende der Fahrtreppe über ein Handleistenuinlenkrad endlos geführt. Diese Antriebsart ist seit mehr denn 60 Jahren als Allgemeingut im Fahrtreppenbau anzusprechen. Sie hat sich demgemäß als gut und fehlerfrei bewährt. Der Antrieb des Handleistenantriebsrades wurde dabei entweder direkt oder über ein Vorgelege von der Fahrtreppen-Hauptantriebsachse getrieben. Hierbei liefen die Handleisten mit der Stufengeschwindigkeit um und gaben damit dem Fahrgast einen sicheren Halt während der Aufwärts- und Abwärtsbewegung auf einer Fahrtreppe.
  • Seit einiger Zeit haben sich Fahrtreppen mit Glasbalustraden mehr oder weniger aus architektonischen Gründen eingeführt, um hierdurch die große Höhe einer Fahrtreppe mit Metallbalustraden optisch zu verringern, indem die Metallbalustrade in einer Höhe von etwa 800 mm durch eine Glasbalustrade ersetzt wurde. Hierdurch wurde ein besserer Durchblick durch die Verkaufsräume, in denen Fahrtreppen eingebaut sind, geschaffen. Bei diesen Glasbalustraden wünschten die Architekten und Bauherren, daß die Balustrade nicht nur im schrägen Bereich, sondern auch am unteren und oberen Fahrtreppenende mit Glaswänden versehen wurden. Die Handleistenantriebsräder sowohl als auch die Handleistenumkehrräder, die zu Anfang der Entwicklung der Fahrtreppen mit Glasbalustraden noch sichtbar waren, mußten wegfallen und durch kleine Rollen, die in kurzem Abstand nebeneinander eingebaut waren, die Umlenkung der Handleisten am oberen und unteren Fahrtreppenende übernehmen.
  • Damit mußte also der bewährte, seit vielen Jahren benutzte Antrieb der Handleisten verlassen werden und durch eine andere Konstruktion ersetzt werden.
  • Es gibt eine erhebliche Zahl von Lösungen, den Handleisten-Antrieb unsichtbar zu machen und diesen unterhalb der Stufennasenlinie zu legen. Dazu war es aber in den meisten Fällen notwendig, weil nun die Handleistenrückführung mit dem Antrieb in die Unterkonstruktion der Fahrtreppe verlegt wurde, die Fahrtreppenbreite um die doppelte Breite einer Handleiste zu vergrößern, um hierdurch Raum für den Handleisten-Antrieb zu schaffen. Die Handleistewurde in diesen Fällen durch Antriebsrollen geführt und in vielen Fällen gegenläufig geknickt, um in dem beschränkten Raum einen sicheren Antrieb der Handleisten zu erreichen.
  • In einigen Fällen wurden auch durch mehrfaches Abknicken der Handleisten diese über mehrere Rollen geführt, wobei eine Hälfte der Rollen als Antriebsrollen und die andere Hälfte als Umkehrrollen diente. Die Antriebsrollen wurden dann über Ketten, die mit dem Fahrtreppenantrieb in Verbindung standen, getrieben.
  • In einigen Fällen wurden auch Rollen übereinander angeordnet und mehrfach nebeneinander, so daß dann die Handleiste mangelartig durch den Anpressungsdruck getrieben wurde.
  • Alle Anordnungen dieser Art haben jedoch den großen Nachteil, daß die Handleisten einen Walkvorgang durchmachen müssen, der eine erhebliche Verkürzung der Handleistenlebensdauer bedeutet und sogar zu einer Zerstörung des inneren Gummihandleistenaufbaus führt.
  • Dieser Aufbau der Handleisten besteht aus Einlagen, die aus Gewebe oder Metall gefertigt sind. Die offene Seite der Handleisten, d. h. die außenliegende, trägt eine mehr oder weniger starke Gummidecke, die innere Seite ist meistens aus Gummigewebe gefertigt, um eine möglichst rauhe Fläche des Antriebes der Handleisten zu erreichen. Die Handleiste kann dabei entweder innen glatt oder auch mit einem Antriebskeil od. dgl. versehen sein. Der Aufbau der Handleiste läßt eine Biegung derselben nur so zu, daß die innere, die Einlagen aufweisende Seite der Handleisten, die starke Krümmung aufweist. In einer entgegengesetzten Richtung werden die Lippen, das sind die beiden Handleistenwülste, gezogen und gedehnt. Damit wird die Lebensdauer der Handleisten bis zu einer frühzeitigen Zerstörung herabgesetzt. Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Handleiste ohne jede Walkung anzutreiben und den Handleisten-Antrieb einer Einsichtnahme durch den Fahrgast zu entziehen. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß die Handleiste unmittelbar durch einen endlosen, über zwei Umlenkrollen laufenden Riementrieb mitgenommen, der unterhalb des Balustradenbodens am rücklaufenden Trum der Handleiste angreift. Der Treibriemen wird über die zwei Umlenkrollen, über welche der endlose Treibriemen läuft, zweckmäßig durch ein zwischen ihnen liegendes Schienenstück auf Distanz gehalten. Wird nun dieses Antriebssystem nicht nach abwärts in die untere Krümmung des Handleistenweges verrückt, so kann der zur Mitnahme der Handleiste wirksam werdende Anlagedruck erhöht werden.
  • Bei dieser Antriebsart wird also durch eine in ihrer Größe einstellbare Reibung zwischen der Handleiste und dem Handleistenantriebsriemen eine Mitnahme der Handleiste ohne Walkung derselben durchgeführt.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Handleistenantriebsart ist der, daß die Handleisten in dem gleichen seitlichen Abstand zueinander bei der Fahrtreppenkonstruktion mit Glasbalustraden liegen können wie bei einer solchen mit Metallbalustraden. Das heißt, daß also keine Verbreiterung der Fahrtreppenkonstruktion notwendig ist.
  • Ab b. A stellt eine Fahrtreppe mit dem erfindungsgemäßen Handleisten-Antrieb in Seitenansicht dar; A b b. B stellt einen Schnitt durch die Handleiste, die Gegenschiene, den Treibriemen und eines der beiden Umkehrräder des Treibriemens dar, wobei in diesem Fall die Handleiste innen mit einem Keilrücken versehen ist; Ab b. C stellt im Schnitt eine Handleiste ohne inneren Keilrücken, die Gegenschiene, den Treibriemen und ein Umkehrrad dar.
  • In Ab b. A ist mit 1 die Umrißlinie der Fahrtreppenverkleidung der Tragkonstruktion bezeichnet und mit 2 eine der Glasbalustraden, die durch Glasscheiben 3, die zwischen Stützen 4 eingesetzt sind, wiedergegeben ist. 5 ist die Oberkante der Fahrtreppenverkleidung, auf die die Glasbalustraden aufgebaut sind. 6 ist das Stufenkettenantriebsrad, das auf der Fahrtreppen-Hauptantriebsachse 7 aufgesetzt ist und durch den Motor 8 über Ketten 9 angetrieben wird. Die Stufenketten 10 werden endlos über die Stufenkettenumkehrräder 11 geführt. Die Stufen 12 sind zwischen den Balustraden angeordnet und werden am oberen Ende, d. h. der Antriebsstelle, und am unteren Ende horizontal geführt.
  • Innerhalb der Handleiste 13 greift der Treibriemen 14, der endlos über Rollen 15 geführt ist, ein. Eine dieser Rollen 15 wird durch einen Kettentrieb 16, der von der Fahrtreppenstufenkette abgenommen wird, getrieben. Durch eine Schiene 18 wird der etwa entstehende Reibungsdruck zwischen der Handleiste 13 und dem Treibriemen 14 aufgenommen bzw. ein Einbuchten verhindert.
  • In Ab b. A ist der Fahrtreppen-Handleisten-Antrieb zweimal vorgesehen, einmal am unteren Ende der Handleistenrückführung und einmal in der oberen Hälfte der Schrägen. Grundsätzlich ist jedoch nur ein Handleisten-Antrieb der beschriebenen Art notwendig.
  • Der Handleisten-Antrieb kann auch an der Außenseite der Handleiste angreifen.
  • An Stelle der Gegenschiene 17 können auch mehrere Druckrollen oder auch ein zweiter Treibriemen, wie Treibriemen 14, angeordnet sein, so daß im letzten Fall die Handleiste zwischen zwei mit gleicher Geschwindigkeit bewegten Treibriemen durchgezogen wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Handleisten-Antrieb für Fahrtreppe mit Glasbalustraden, dadurch gekennzeichnet, daß die Handleiste (13) ausschließlich durch einen endlosen, über zwei Umlenkrollen (15) laufenden Treibriemen(14) mitgenommen wird, der unterhalb des Balustradenbodens am rücklaufenden Trum der Handleiste (13) angreift.
  2. 2. Handleisten-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Handleiste anliegende Trum des Treibriemens (14) durch eine Schiene (18) gegen Einbuchten abgestützt ist. 3. Handleisten-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibriemen (14) mit den beiden Umlenkrollen (15) als Ganzes längsschiebbar angeordnet ist. 4. Handleisten-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umlenkrolle (15) des Treibriemens (14) in ihrem Abstand von der anderen Umlenkrolle veränderbar ist. 5. Handleisten-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ' daß ein Kontakt bei Bruch oder Schlupf des Treibriemens (14) den Fahrtreppenantrieb (8) stillsetzt. 6. Handleisten-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Treibriemen (14) ein zweiter Treibriemen gegenüberliegt, welcher an dem gleichen Handleistenabschnitt angreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1341933; britische Patentschriften Nr. 994 879, 918 176; USA.-Patentschrift Nr. 2 956 662.
DE19651267392 1965-12-14 1965-12-14 Handleisten-Antrieb fuer Fahrtreppen mit Glasbalustrade Pending DE1267392B (de)

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Cited By (3)

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US5881859A (en) * 1996-10-10 1999-03-16 Bianchi; James N. Escalator handrail drive mechanism
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