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DE1267021B - Dungstreuer - Google Patents

Dungstreuer

Info

Publication number
DE1267021B
DE1267021B DER36944A DER0036944A DE1267021B DE 1267021 B DE1267021 B DE 1267021B DE R36944 A DER36944 A DE R36944A DE R0036944 A DER0036944 A DE R0036944A DE 1267021 B DE1267021 B DE 1267021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
scraper
manure spreader
opening
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER36944A
Other languages
English (en)
Inventor
John Arthur Howard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rotary Hoes Ltd
Original Assignee
Rotary Hoes Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rotary Hoes Ltd filed Critical Rotary Hoes Ltd
Publication of DE1267021B publication Critical patent/DE1267021B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/06Manure distributors, e.g. dung distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIc
Deutsche Kl.: 45 b-3/06
Nummer: 1267021
Aktenzeichen: R 36944III/45 b
Anmeldetag: 10. Januar 1964
Auslegetag: 25. April 1968
Die Erfindung betrifft einen Dungstreuer mit einem zylindrischen Behälter, der eine einseitig schräg nach oben gerichtete längliche Öffnung aufweist und in dem eine angetriebene Welle koaxial angeordnet ist, die mit mehrgliedrigen, im Abstand voneinander angeordneten Schleuderelementen ausgerüstet ist, die quer zu ihnen verlaufende plattenförmige Kratzeisen aufweisen, die über einen Schaft mit den übrigen Teilen der Schleuderelemente verbunden sind.
Bei bekannten Dungstreuern der genannten Art sind die Kratzeisen mit einer Zapfenverbindung an den Schleuderelementen befestigt und müssen zu diesem Zweck mit einer oder mehreren Bohrungen versehen sein. Da die Kratzeisen jedoch im allgemeinen aus Hartguß hergestellt sind, ist eine Bearbeitung entsprechend schwierig und teuer. Es ist weiterhin häufig erforderlich, je nach Art und Konsistenz des Materials Kratzeisen unterschiedlicher Größe zu verwenden, so daß bei den bekannten Dungstreuern stets mehrere Sätze von unterschiedlichen Kratzeisen vorhanden sein müssen, die sämtlich zum Befestigen an den Schleuderelementen vorher mechanisch bearbeitet sein müssen. Schließlich tritt bei den Kratzeisen ein erheblicher Verschleiß auf, der ebenfalls ein häufiges Auswechseln der Teile erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen Dungstreuer zu schaffen, dessen Kratzeisen trotz leichter Auswechselbarkeit keiner mechanischen Bearbeitung bedürfen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kratzeisen auf einem starren Schaft von an den Enden der Schleuderelemente abnehmbar vorgesehenen, am äußeren Ende mit einem Anschlag versehenen Kratzeisenträgern angeordnet sind, und zwar mit einer Öffnung, die dem von der Kreisform abweichenden Querschnitt des Schaftes entspricht.
Bei dieser Ausbildung ist. es zum Ändern der Größe der Kratzeisen oder zum Austausch verbrauchter Kratzeisen nur erforderlich, die plattenförmigen Teile von den Kratzeisenträgern abzunehmen und zu ersetzen, wogegen die mechanisch bearbeiteten Kratzeisenträger weiter benutzt werden können.
Vorzugsweise ist der Schaft des Kratzeisenträgers an dem dem Anschlag entgegengesetzten Ende gegabelt und faßt über das äußere Ende des Schleuderelements, wobei die Teile durch einen herausnehmbaren, durch die Gabelung und das Ende des Schleuderelements hindurchfassenden Zapfen miteinander verbunden sind. Der Anschlag an jedem Kratzeisenträger wird vorzugsweise durch seitliche Ansätze des Dungstreuer
Anmelder:
Rotary Hoes Limited,
West Horndon, Essex (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore, Dipl.-Ing. H. Gralfs
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
John Arthur Howard,
West Horndon, Essex (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 14. Januar 1963 (1674)
Schaftes dargestellt, die mit dem Schaft aus einem Stück bestehen.
Als Kratzeisen werden nach einem weiteren Merkmal Platten mit rechtwinkligem Umriß benutzt, in deren Mitte die Öffnung vorgesehen ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und wird im folgenden im einzelnen erläutert.
F i g. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch einen Dungstreuer gemäß der Erfindung;
F i g. 2 zeigt eine Ansicht eines Schleuderelements
in axialer Richtung der Antriebswelle, wobei der in der Mitte liegende Teil weggelassen ist und wobei am Außenende eine Ausführungsform eines austauschbaren Kratzeisens zu erkennen ist;
F i g. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Kratzeisenträger und das Kratzeisen der F i g. 2;
F i g. 4 ist eine Ansicht eines plattenförmigen Kratzeisens;
Fig. 5 zeigt in einer der Fig. 3 entsprechenden Ansicht eine abgeänderte Ausführungsform eines Kratzeisenträgers.
Bei der in F i g. 1 schematisch dargestellten Ausführungsform eines Dungstreuers wird eine im wesentlichen zylindrische Wanne 10 für den Dünger benutzt, in dem koaxial eine angetriebene Welle 11 gelagert ist. Diese Welle trägt eine Mehrzahl von
809 540/20
Schleuderelementen 12, an deren äußeren Enden Kratzeisen 13 angebracht sind.. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß beim Antrieb der Welle im Uhrzeigersinn und gefüllter Wanne die Schleuderelemente infolge der Fliehkraft nach außen geschleudert werden, auf den Dünger einwirken und ihn an der offenen Seite der Wanne austragen, wie es durch den Pfeil 14 angedeutet ist. Wie bereits erwähnt, sind die Kratzeisen 13 einer erheblichen Abnutzung unterworfen, und es ist das Ziel der Erfindung, diese Kratzeisen so auszubilden, daß sie bei einem kleinsten Verlust an Metall ausgetauscht werden können.
Nach den Fig. 2 bis 4, in denen das Schleuderelement als Kette 15 ausgebildet ist, besitzt der Kratzeisenträger einen Schaft 16, der rechteckigen Querschnitt aufweist und gegabelt ist, so daß zwei Klauen 17,18 gebildet werden, die über das äußere Glied 15 a der Kette hinwegfassen. Die Klauen sind mit Ansätzen 19 und 20 versehen, durch die in einer Richtung liegende Bohrungen hindurchgehen, durch die ein Drehzapfen 21 hindurchfaßt, der gleichzeitig durch das Loch im Kettenglied hindurchtritt und durch einen Stift 22 in seiner Lage festgehalten wird. An dem von der Verbindung mit der Kette entfernt liegenden Ende ist der Schaft mit einem rechtwink- !igen Kopf 23 versehen, der als Anschlag dient und das austauschbare Kratzeisen gegen, die Wirkung der Fliehkraft festhält.
Das Kratzeisen, das am besten in F i g. 4 zu erkennen ist, besitzt die Gestalt einer rechtwinkligen Platte 24, welche in der Mitte eine kreuzförmige Öffnung 25 aufweist, die mit Spiel auf den Schaft 16 paßt und seitliche Verlängerungen 25 α aufweist, die ein Überstreifen über das Kettenglied 15 α gestatten. Die Platte 24 ist vorzugsweise so angeordnet, daß die größere Abmessung parallel zur Achse der Welle liegt. Durch das kreuzförmige Loch, das über den rechtwinkligen Querschnitt des Schaftes 16 faßt, wird eine Verdrehung verhindert.
Bei der Abänderung gemäß F i g. 5 fehlen die Ansätze 19 und 20; dafür ist eine Schraube 26 mit Mutter 27 vorgesehen, die gegen Lösen durch einen nicht dargestellten Splint gesichert werden kann. Diese Sehraube wird an Stelle des Drehzapfens 21 und des Stiftes 22 verwendet.
In jedem Fall ist das innenliegende Glied 15 b der Kette gelenkig durch einen Stift 28 mit der Welle 11 verbunden, der zwischen zwei parallelen Platten 29 liegt, die an der Welle angeschweißt oder anderweitig befestigt sind.
Bei einer anfänglichen Drehung der Welle werden die Ketten um die Welle herumgeschlungen. Eine fortgesetzte Drehung der Welle bewirkt, daß die Kratzeisen das Material aus der Mitte entfernen und es mittels der Fliehkraft durch die offene Seite der Wanne auswerfen. Wenn das Material auf diese Weise weniger wird, wickelt sich die Kette infolge der Fliehkräfte von der Welle ab, und die Kratzeisen dringen tiefer in das Material ein, bis es vollkommen ausgetragen ist. Natürlich müssen die Ketten eine solche Länge besitzen, daß sie nach dem Austragen sämtlichen Materials· die Wandung der Wanne nicht berühren.
Es ist zu erkennen, daß es zum Auswechseln eines Kratzeisens nur erforderlich ist, den Schaft des Kratzeisenträgers durch Herausnehmen des Stiftes 22 und des Zapfens 21 bei der Konstruktion gemäß der Fig. 2 und 3 oder der Schraube 26 und Mutter 27 gemäß F i g. 4 abzunehmen, worauf dann die Platte vom Schaft abgenommen und vor dem erneuten Befestigen des Schaftes an der Kette die Ersatzplatte aufgeschoben wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Dungstreuer mit einem zylindrischen Behälter, der eine einseitig schräg nach oben gerichtete längliche öffnung aufweist und in dem eine angetriebene Welle koaxial angeordnet ist, die mit mehrgliedrigen, im Abstand voneinander angeordneten Schleuderelementen ausgerüstet ist, die quer zu ihnen verlaufende plattenfönnige Kratzeisen aufweisen, die über einen Schaft mit den übrigen Teilen der Schleuderelemente verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzeisen (24) auf dem starren Schaft (16) von an den Enden der Schleuderelemente (12) abnehmbar vorgesehenen, am äußeren Ende mit einem Anschlag (23) versehenen Kratzeisenträgern angeordnet sind, und zwar mit einer Öffnung (25), die dem von der Kreisform abweichenden Querschnitt des Schaftes entspricht.
2. Dungstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (16) des Kratzeisenträgers an dem dem Anschlag (23) entgegengesetzten Ende (17,18) gegabelt ist und über das äußere Ende (15 a) des Schleuderelementes (12) faßt, wobei die Teile durch einen herausnehmbaren, durch die Gabelung (17,18) und das Ende des Schleuderelementes hindurchfassenden Zapfen (21, 26) miteinander verbunden sind.
3. Dungstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (23) durch seitliche Ansätze des Schaftes (16) dargestellt sind, die mit dem Schaft aus einem Stück bestehen.
4. Dungstreuer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kratzeisen (24) eine Platte mit rechtwinkligem Umriß ist, in deren Mitte die Öffnung (25) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 114 356;
USA.-Patentschrift Nr. 3 025 067.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 540/20 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
DER36944A 1963-01-14 1964-01-10 Dungstreuer Pending DE1267021B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1674/63A GB1002068A (en) 1963-01-14 1963-01-14 Improvements in and relating to material unloading implements, for example, manure spreaders

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1267021B true DE1267021B (de) 1968-04-25

Family

ID=9726065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER36944A Pending DE1267021B (de) 1963-01-14 1964-01-10 Dungstreuer

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3203702A (de)
DE (1) DE1267021B (de)
DK (1) DK105370C (de)
GB (1) GB1002068A (de)
NL (1) NL6400202A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1002068A (en) 1965-08-25
NL6400202A (de) 1964-07-15
DK105370C (da) 1966-09-19
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