DE1267021B - Dungstreuer - Google Patents
DungstreuerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C3/00—Treating manure; Manuring
- A01C3/06—Manure distributors, e.g. dung distributors
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
AOIc
Deutsche Kl.: 45 b-3/06
Nummer: 1267021
Aktenzeichen: R 36944III/45 b
Anmeldetag: 10. Januar 1964
Auslegetag: 25. April 1968
Die Erfindung betrifft einen Dungstreuer mit einem
zylindrischen Behälter, der eine einseitig schräg nach oben gerichtete längliche Öffnung aufweist und in
dem eine angetriebene Welle koaxial angeordnet ist, die mit mehrgliedrigen, im Abstand voneinander angeordneten
Schleuderelementen ausgerüstet ist, die quer zu ihnen verlaufende plattenförmige Kratzeisen
aufweisen, die über einen Schaft mit den übrigen Teilen der Schleuderelemente verbunden sind.
Bei bekannten Dungstreuern der genannten Art sind die Kratzeisen mit einer Zapfenverbindung an
den Schleuderelementen befestigt und müssen zu diesem Zweck mit einer oder mehreren Bohrungen
versehen sein. Da die Kratzeisen jedoch im allgemeinen aus Hartguß hergestellt sind, ist eine Bearbeitung
entsprechend schwierig und teuer. Es ist weiterhin häufig erforderlich, je nach Art und Konsistenz des
Materials Kratzeisen unterschiedlicher Größe zu verwenden, so daß bei den bekannten Dungstreuern stets
mehrere Sätze von unterschiedlichen Kratzeisen vorhanden sein müssen, die sämtlich zum Befestigen an
den Schleuderelementen vorher mechanisch bearbeitet sein müssen. Schließlich tritt bei den Kratzeisen
ein erheblicher Verschleiß auf, der ebenfalls ein häufiges Auswechseln der Teile erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen Dungstreuer zu
schaffen, dessen Kratzeisen trotz leichter Auswechselbarkeit keiner mechanischen Bearbeitung bedürfen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kratzeisen auf einem starren Schaft von
an den Enden der Schleuderelemente abnehmbar vorgesehenen, am äußeren Ende mit einem Anschlag
versehenen Kratzeisenträgern angeordnet sind, und zwar mit einer Öffnung, die dem von der Kreisform
abweichenden Querschnitt des Schaftes entspricht.
Bei dieser Ausbildung ist. es zum Ändern der Größe der Kratzeisen oder zum Austausch verbrauchter
Kratzeisen nur erforderlich, die plattenförmigen Teile von den Kratzeisenträgern abzunehmen
und zu ersetzen, wogegen die mechanisch bearbeiteten Kratzeisenträger weiter benutzt werden
können.
Vorzugsweise ist der Schaft des Kratzeisenträgers an dem dem Anschlag entgegengesetzten Ende gegabelt
und faßt über das äußere Ende des Schleuderelements, wobei die Teile durch einen herausnehmbaren,
durch die Gabelung und das Ende des Schleuderelements hindurchfassenden Zapfen miteinander
verbunden sind. Der Anschlag an jedem Kratzeisenträger wird vorzugsweise durch seitliche Ansätze des
Dungstreuer
Anmelder:
Rotary Hoes Limited,
West Horndon, Essex (Großbritannien)
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore, Dipl.-Ing. H. Gralfs
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
3300 Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
John Arthur Howard,
West Horndon, Essex (Großbritannien)
John Arthur Howard,
West Horndon, Essex (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 14. Januar 1963 (1674)
Schaftes dargestellt, die mit dem Schaft aus einem Stück bestehen.
Als Kratzeisen werden nach einem weiteren Merkmal Platten mit rechtwinkligem Umriß benutzt, in
deren Mitte die Öffnung vorgesehen ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und wird im folgenden im einzelnen erläutert.
F i g. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch einen Dungstreuer gemäß der Erfindung;
F i g. 2 zeigt eine Ansicht eines Schleuderelements
in axialer Richtung der Antriebswelle, wobei der in der Mitte liegende Teil weggelassen ist und wobei am
Außenende eine Ausführungsform eines austauschbaren Kratzeisens zu erkennen ist;
F i g. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Kratzeisenträger und das Kratzeisen der F i g. 2;
F i g. 4 ist eine Ansicht eines plattenförmigen Kratzeisens;
Fig. 5 zeigt in einer der Fig. 3 entsprechenden
Ansicht eine abgeänderte Ausführungsform eines Kratzeisenträgers.
Bei der in F i g. 1 schematisch dargestellten Ausführungsform eines Dungstreuers wird eine im
wesentlichen zylindrische Wanne 10 für den Dünger benutzt, in dem koaxial eine angetriebene Welle 11
gelagert ist. Diese Welle trägt eine Mehrzahl von
809 540/20
Schleuderelementen 12, an deren äußeren Enden Kratzeisen 13 angebracht sind.. Die Anordnung ist
dabei so getroffen, daß beim Antrieb der Welle im Uhrzeigersinn und gefüllter Wanne die Schleuderelemente
infolge der Fliehkraft nach außen geschleudert werden, auf den Dünger einwirken und ihn an
der offenen Seite der Wanne austragen, wie es durch den Pfeil 14 angedeutet ist. Wie bereits erwähnt, sind
die Kratzeisen 13 einer erheblichen Abnutzung unterworfen, und es ist das Ziel der Erfindung, diese Kratzeisen
so auszubilden, daß sie bei einem kleinsten Verlust an Metall ausgetauscht werden können.
Nach den Fig. 2 bis 4, in denen das Schleuderelement
als Kette 15 ausgebildet ist, besitzt der Kratzeisenträger einen Schaft 16, der rechteckigen Querschnitt
aufweist und gegabelt ist, so daß zwei Klauen 17,18 gebildet werden, die über das äußere Glied
15 a der Kette hinwegfassen. Die Klauen sind mit Ansätzen 19 und 20 versehen, durch die in einer
Richtung liegende Bohrungen hindurchgehen, durch die ein Drehzapfen 21 hindurchfaßt, der gleichzeitig
durch das Loch im Kettenglied hindurchtritt und durch einen Stift 22 in seiner Lage festgehalten wird.
An dem von der Verbindung mit der Kette entfernt liegenden Ende ist der Schaft mit einem rechtwink-
!igen Kopf 23 versehen, der als Anschlag dient und das austauschbare Kratzeisen gegen, die Wirkung der
Fliehkraft festhält.
Das Kratzeisen, das am besten in F i g. 4 zu erkennen ist, besitzt die Gestalt einer rechtwinkligen
Platte 24, welche in der Mitte eine kreuzförmige Öffnung 25 aufweist, die mit Spiel auf den Schaft 16
paßt und seitliche Verlängerungen 25 α aufweist, die ein Überstreifen über das Kettenglied 15 α gestatten.
Die Platte 24 ist vorzugsweise so angeordnet, daß die größere Abmessung parallel zur Achse der Welle liegt.
Durch das kreuzförmige Loch, das über den rechtwinkligen Querschnitt des Schaftes 16 faßt, wird eine
Verdrehung verhindert.
Bei der Abänderung gemäß F i g. 5 fehlen die Ansätze
19 und 20; dafür ist eine Schraube 26 mit Mutter 27 vorgesehen, die gegen Lösen durch einen nicht
dargestellten Splint gesichert werden kann. Diese Sehraube wird an Stelle des Drehzapfens 21 und des
Stiftes 22 verwendet.
In jedem Fall ist das innenliegende Glied 15 b der
Kette gelenkig durch einen Stift 28 mit der Welle 11 verbunden, der zwischen zwei parallelen Platten 29
liegt, die an der Welle angeschweißt oder anderweitig befestigt sind.
Bei einer anfänglichen Drehung der Welle werden die Ketten um die Welle herumgeschlungen. Eine
fortgesetzte Drehung der Welle bewirkt, daß die Kratzeisen das Material aus der Mitte entfernen und
es mittels der Fliehkraft durch die offene Seite der Wanne auswerfen. Wenn das Material auf diese
Weise weniger wird, wickelt sich die Kette infolge der Fliehkräfte von der Welle ab, und die Kratzeisen
dringen tiefer in das Material ein, bis es vollkommen ausgetragen ist. Natürlich müssen die Ketten eine
solche Länge besitzen, daß sie nach dem Austragen sämtlichen Materials· die Wandung der Wanne nicht
berühren.
Es ist zu erkennen, daß es zum Auswechseln eines Kratzeisens nur erforderlich ist, den Schaft des Kratzeisenträgers
durch Herausnehmen des Stiftes 22 und des Zapfens 21 bei der Konstruktion gemäß der
Fig. 2 und 3 oder der Schraube 26 und Mutter 27 gemäß F i g. 4 abzunehmen, worauf dann die Platte
vom Schaft abgenommen und vor dem erneuten Befestigen des Schaftes an der Kette die Ersatzplatte
aufgeschoben wird.
Claims (4)
1. Dungstreuer mit einem zylindrischen Behälter, der eine einseitig schräg nach oben gerichtete
längliche öffnung aufweist und in dem eine angetriebene Welle koaxial angeordnet ist, die
mit mehrgliedrigen, im Abstand voneinander angeordneten Schleuderelementen ausgerüstet ist,
die quer zu ihnen verlaufende plattenfönnige Kratzeisen aufweisen, die über einen Schaft mit
den übrigen Teilen der Schleuderelemente verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kratzeisen (24) auf dem starren Schaft (16) von an den Enden der Schleuderelemente
(12) abnehmbar vorgesehenen, am äußeren Ende mit einem Anschlag (23) versehenen Kratzeisenträgern
angeordnet sind, und zwar mit einer Öffnung (25), die dem von der Kreisform abweichenden
Querschnitt des Schaftes entspricht.
2. Dungstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (16) des Kratzeisenträgers
an dem dem Anschlag (23) entgegengesetzten Ende (17,18) gegabelt ist und über das
äußere Ende (15 a) des Schleuderelementes (12)
faßt, wobei die Teile durch einen herausnehmbaren, durch die Gabelung (17,18) und das Ende
des Schleuderelementes hindurchfassenden Zapfen (21, 26) miteinander verbunden sind.
3. Dungstreuer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (23)
durch seitliche Ansätze des Schaftes (16) dargestellt sind, die mit dem Schaft aus einem Stück
bestehen.
4. Dungstreuer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kratzeisen (24) eine Platte mit rechtwinkligem Umriß ist, in deren Mitte die Öffnung (25) vorgesehen
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 114 356;
USA.-Patentschrift Nr. 3 025 067.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 114 356;
USA.-Patentschrift Nr. 3 025 067.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 540/20 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1674/63A GB1002068A (en) | 1963-01-14 | 1963-01-14 | Improvements in and relating to material unloading implements, for example, manure spreaders |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1267021B true DE1267021B (de) | 1968-04-25 |
Family
ID=9726065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DER36944A Pending DE1267021B (de) | 1963-01-14 | 1964-01-10 | Dungstreuer |
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| DE (1) | DE1267021B (de) |
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Patent Citations (2)
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| DE1114356B (de) * | 1959-05-06 | 1961-09-28 | Keith Donald Elwick | Dungstreuer |
| US3025067A (en) * | 1960-09-07 | 1962-03-13 | Avco Corp | Flail beater unit for a spreader and scattering device |
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| GB1002068A (en) | 1965-08-25 |
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| US3203702A (en) | 1965-08-31 |
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