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DE1267000B - Postenzaehleinrichtung - Google Patents

Postenzaehleinrichtung

Info

Publication number
DE1267000B
DE1267000B DEA31900A DEA0031900A DE1267000B DE 1267000 B DE1267000 B DE 1267000B DE A31900 A DEA31900 A DE A31900A DE A0031900 A DEA0031900 A DE A0031900A DE 1267000 B DE1267000 B DE 1267000B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting device
item
wheels
control
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA31900A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anker Werke AG
Original Assignee
Anker Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anker Werke AG filed Critical Anker Werke AG
Priority to DEA31900A priority Critical patent/DE1267000B/de
Priority to CH8208159A priority patent/CH383048A/de
Publication of DE1267000B publication Critical patent/DE1267000B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Postenzähleinrichtung Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Postenzähleinrichtung mit durch Handstellmittel an- und abschaltbaren und während des Maschinenganges selbsttätig in die Ausgangslage zurückstellbaren Anzeigerädern für Registrierkassen, Buchungsmaschinen u. dgl.
  • Es sind Buchungsmaschinen und Registrierkassen bekannt, denen Postenzähler zugeordnet sind. die heim Drücken einer bestimmten Geschäftsvorgangstaste um eine Einheit weitergeschaltet und von Hand nach einer beliebigen Zeitspanne auf Null zurückgestellt werden.
  • An schreibenden Addiermaschinen sind Postenzähleinrichtungen bekanntgeworden, die mittels besonderer Steuerglieder eingeschaltet werden, sobald mit dem Postenzählvorgang begonnen werden soll. Bei dieser Maschine wird der Postenzähler selbsttätig abgeschaltet, sobald Summenzüge bzw. Zwischensummenzüge oder auch Leerzüge, z. B. zum Erzielen eines Abstandes, auf dem Schreibstreifen bewirkt werden sollen.
  • Bei einer bekannten Kontrollkasse wird die Einstellung des Anzeige- und Registrierwerkes durch das Öffnen und Schließen der Schublade bewirkt, die mittels einer gezahnten Führungsstange und eines von dieser in einer Richtung angetriebenen Exzenters einen Schwinghebel antreibt, der über weitere Hebel-und Zahntriebe Federwerke spannt, durch weiche die Einstellbewegungen der Anzeigetrommeln und des Registrierwerkes nach Maßgabe der eingestellten Zifferntasten durchgeführt wird. Eine Postenzählung ist bei dieser Maschine nicht vorgesehen.
  • Ferner sind Zählapparate bekannt, deren Zählräder durch eine Feder in die Nullstellung übergeführt werden, die sich bei der Vorwärtsdrehung des Zahlenrades spannt, nach Erreichen einer gewissen Spannung beim Weiterdrehen des Rades über den jeweils erfaßten Zahn hinweggleitet und den nächstfolgenden erfaßt und nach Auslösen der das Zählwerk betätigenden Klinken die Rückwärtsdrehung des Zahlenrades bewirkt.
  • Bei Seriennummerndruckwerken ist es ebenfalls bekannt, mittels Steuertasten bei bestimmten Maschinengängen das Weiterschalten der Typenräder zu unterbinden.
  • Es ist ferner nicht mehr neu, bei Vorschub- und Umkehrvorrichtungen durch ein Antriebsglied zwei Schaltklinken abwechselnd wirksam zu machen, von denen eine Schaltklinke am Ende des Schalthubes durch Auftreffen auf einen festen Anschlag außer Eingriff mit ihrem Klinkenrad gebracht wird und am Ende des Leerhubes durch Auftreffen auf einen gesteuerten Anschlag erneut in die Eingriffsstellung übergeführt wird, der je nach seiner Einstellung in der Bahn der einen oder der anderen Schaltklinke liegt und deren Umstellung in die wirksame Stellung bestimmt.
  • Schließlich sind bei Registrierkassen auch Postenzähler bekannt, die zum Zähler, von Warenposten vorgesehen sind und beim Summenzug auf Null zurückgestellt werden.
  • Diese Postenzähler haben den Nachteil, daß bei Verkaufsvorgängen, bei denen eine Mehrzahl von Posten verarbeitet wird, die Anzahl der durch die Maschine aufgerechneten Posten unter Benutzung des Postenzählers nicht mehr nachkontrolliert werden kann, sondern nur durch einen zeitraubenden Vergleich der verkauften Einzelstücke mit den Aufrechnungsposten, die auf dem von der Maschine ausgegebenen Beleg abgedruckt sind.
  • Die Erfindung befaßt sich damit, Postenzähleinrichtungen der zuletzt genannten Art zu verbessern. Aufgabe der Erfindung ist es, die zu einem Verkaufsvorgang gehörenden Aufrechnungsposten stückzahlmäßig zu erfassen und anzuzeigen und die Anzeige mindestens so lange aufrechtzuerhalten, bis beim nachfolgenden Verkaufsvorgang der erste Aufrechnungsposten in die Maschine eingeführt wird.
  • Erfindungsgemäß wird von einer Postenzähleinrichtung mit durch Handstellmitteln an- und abschaltbaren und während des Maschinenganges selbsttätig in die Ausgangslage zurückstellbaren Anzeigerädern für Registrierkassen, Buchungsmaschinen u. dgl. ausgegangen. Die erfindungsgemäße Postenzähleinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigemittel beim Abschluß eines einen selbständigen Posten oder mehrere unselbständige (Aufrechnungs-) Posten umfassenden Verkaufsvorgangs in der durch die Einführung des letzten Postens herbeigeführten Stellung verharren, zu Beginn eines neuen Registriervorganges unter Vermittlung von Antriebs-und Steuermitteln in die Stellung »0« und vor Beendigung dieses Maschinenganges je nach Gangart in die Stellung »1« übergeführt werden bzw. in der Stellung »0« verbleiben.
  • Bei Unstimmigkeiten nach dem Abrechnungsvorgang können somit die Maschinenbedienerin und die Kundin die entsprechende Stückzahl an Waren unmittelbar am Postenzähler ablesen, deren Kaufbeträge zuvor in die Maschine eingeführt wurden, so daß die Nachkontrolle wesentlich beschleunigt wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Patentansprüchen.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt F i g.1 die Registrierkasse mit Teilen der Postenzähleinrichtung in perspektivischer Darstellung, F i. g. 2 das Tastenfeld der Registrierkasse in der Draufsicht, F i g. 3 die Antriebseinrichtung der Schaltwerke und der Postenzähleinnchtung sowie das Steuertastenfeld in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt, F i g. 4 die Postenzähleinrichtung mit Teilen der Steuereinrichtung in der Ansicht, von der Rückseite der Maschine gesehen, F i g. 5 einen Schnitt A -B gemäß F i g. 4, F i g. 6 einen Querschnitt mit Einzelheiten der Postenzähleinrichtung in der Ansicht, F i g. 7 Einzelheiten der Postenzähleinrichtung in der Seitenansicht, F i g. 8 Einzelheiten der Steuerung für die Postenzähleinrichtung in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • Im Steuertastenfeld 1 (F i g. 1, 2) der Registrierkasse 2 ist eine Gangartbank 3 untergebracht, in der unter anderem eine Motorsteuertaste 4 zum Auslösen von Endsummenmaschinengängen, eine Steuertaste 5 zum Auslösen von Zwischensummenmaschinengängen sowie eine Steuertaste 6 zum Ermitteln von Wechselgeldbeträgen dient. Im Steuertastenfeld 1 befindet sich außerdem eine Addierwerksauswählbank 7 mit den Addierwerksauswähltasten 8 bis 11.
  • Die Tastenschäfte 12 (F i g. 3) der Steuertasten 4, 5 und 6 werden in bekannter Weise bei Beginn des Maschinenganges von einem Fühlhebel 13 des Schaltwerkes 15 abgefühlt. Die Fühl- und Einstellbewegungen des Schaltwerkes 15 werden von auf der Maschinenhauptwelle 76 befestigten Steuerkurven 175, 176 abgeleitet, die über Fühlrollen 177, 178 einen um den ortsfesten Zapfen 179 schwingenden Hebel 180 beeinflussen. Der Hebel 180 greift mit seinem Zahnsegment 182 in ein Zahnsegment 183 des Schaltwerkes 15, dessen antreibendes Zahnsegment 184 mit einem Zahnrad 185 kämmt, das über eine Rohrwelle 186 in noch zu beschreibender Weise eine Postenzähleinrichtung 190 (F i g. 1) steuert.
  • Die Tasten 8 bis 11 der Addierwerksauswahlbank 7 wählen in bekannter Weise die verschiedenen, nicht dargestellten Addierwerke aus und beeinflussen mittels eines Fühlgliedes 14 des Schaltwerkes 16, eines Zahnsegmentes 187, eines Zahnrades 188 und einer Rohrwelle 189 die Postenzähleinrichtung 190.
  • Zum Eintasten der verschiedenartigen Wertbeträge dienen die im Betragstastenfeld 20 angeordneten Tasten 21, die in der gleichen Weise abgefühlt werden wie die in der Gangartbank 3 und der Addierwerksauswählbank 7 angeordneten Steuertasten. Die Tasten 21 wirken in bekannter Weise auf die nicht dargestellten Druck-, Anzeige- und Addierwerke ein.
  • Mit der Maschinenhauptwelle 76 (F i g. 3) steht über ein. Zahnradgetriebe 200 (F i g. 4) eine zwischen der Seitenwand 201 und dem Träger 202 gelagerte Antriebswelle 203 in Verbindung, auf der eine Kurvenscheibe 204 befestigt ist, die auf eine Fühlrölle 205 des Winkelhebels 206 einwirkt. Der Arm 207 des Winkelhebels 206 (F i g. 5) lagert drehbar mit seiner Büchse 208 auf der zwischen der Seitenwand 201 und dem Träger 202 befestigten Achse 209, während der Arm 210 einen Bolzen 211 trägt, der in einen Lenker 212 eingreift. Der Lenker 212 steht mittels des Bolzens 213 mit dem Arm 214 der auf der hohlen Achse 215 drehbaren Schwinge 216 in Verbindung, an deren Arm 217 eine Doppelklinke 218 um einen Stift 219 schwingt, die von einer Drehfeder 220 entgegen dem Uhrzeigersinn, bezogen auf die F i g. 5, beeinflußt wird. Die Doppelklinke 218 weist einen Fortsatz 221 auf, der in noch zu beschreibender Weise unter der Einwirkung eines Kuppelhebels 222 steht und je einen nebeneinander angeordneten, mit unterschiedlichen Abmessungen ausgebildeten Mitnehmer 223, 224 trägt, der auf das Ratschenrad 225 bzw. 226 einwirkt. Die an ihrem Umfang je 20 Schaltzähne 227, 228 tragenden Ratsehenräder 225 und 226 gemäß F i g. 7 sind als Ringscheiben ausgebildet und tragen halbkreisförmige Innenverzahnungen 229, die je mit einer als Mitnehmex wirkenden Kröpfung 230 einer Spiralfeder 231 zusammenwirken. In bekannter Weise ist jeweils der zehnte und der zwanzigste Zahn (232, 233) des Ratschenrades 225 in radialer Richtung tiefer als die anderen Zähne eingefräst, so daß bei diesen Zähnen jeder Mitnehmer 223, 224 in die zugehörige Verzahnung 232 bzw. 233 beim Ratschenrad 225 und der Verzahnung 228 beim Ratschenrad 226 zwecks Zehnerschaltung eingreifen kann, während bei den übrigen Zähnen 227 des Ratschenrades 225 der Mitnehmer 224 einen Leerhub ausführt.
  • Das Ratschenrad 225 (F i g. 6) ist bei 234 auf einer mit der Rohrwelle 235 verbundenen Scheibe 236 aufgenietet und steht dadurch in Verbindung mit einer weiteren auf der Rohrwelle 235 aufgekerbten Scheibe 237, auf der mittels der Schrauben 238 das am äußeren Anfang mit Ziffern 0 bis 9 versehene Anzeigenrad 239 angeschraubt ist. Um kleine Schaltwege zu bekommen, sind zweimal zehn Ziffern hintereinander auf dem Anzeigenrad 239 angebracht. Es könnten jedoch auch zehn Ziffern allein angeordnet werden und damit die Teilung der Ratschenräder gleichfalls auf zehn Zähne beschränkt sein. Die Rohrwelle 235 lagert auf einer weiteren Rohrwelle 240, die in gleicher Weise mittels der Scheibe 241 und der Flanschbüchse 242 mit dem ebenfalls mit Ziffern 0 bis 9 versehenen Anzeigenrad 243 in Verbindung steht. Die Rohrwelle 240 lagert auf der hohlen Achse 215, die an dem ortsfesten Träger 244 befestigt ist und die an ihrem äußeren rechten Ende, bezogen auf F i g. 5, eine Halteschraube 245 trägt, die unter Vermittlung von Paßscheiben 246, 247 eine axiale Bewegung der Rohrwellen 235 und 240 verhindert. Zwischen den Ratschenrädern 225 und 226 ist eine von Schrauben 248 an dem ortsfesten Träger 244 angeschraubte Stütze 250 eingezogen, an deren Stiften 251, 252 je eine der mit den Ratschenrädern 225, 226 in Verbindung stehenden Spiralfedern 231, 253 eingehängt ist.
  • Bei einer Bewegung des Ratschenrades 225 entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5 und 7 spannt sich die zugehörige Spiralfeder 231 so lange, bis durch eine überbelastung derselben die Kröpfung 230 aus dem mit ihr in Anlage befindlichen Zahn 254 der Verzahnung 229 in den nächstfolgenden Zahn 255 überspringt, usw. Damit wird in bekannter Weise erreicht, daß die Spiralfeder 231 immer eine gewisse Vorspannung beibehält und in keinem Betriebszustand über ihre Belastungsgrenze hinweg beansprucht wird.
  • Um die von der Kurvenscheibe 204 ausgehenden, auf die Ratschenräder 225 und 226 übertragenen Schaltschritte der durch die Doppelklinke 218 (F i g. 5) entgegen der Vorspannung der Spiralfedern 231, 253 bewegten Ratschenräder 225, 226 zu sichern, ist je eine Klinke 257, 258 vorgesehen, die unter der Einwirkung von je einer am Träger 244 eingehängten Spiralfeder 259, 260 stehen. Die Klinken 257, 258 lagern drehbar auf dem auf dem Träger 244 befestigten Zapfen 261 und arbeiten mit einem Schaltstift 262 (F i g. 5) zusammen, der auf dem von einer Feder 263 im Uhrzeigersinn bewegten Arm 264 eines auf der Achse 209 drehbaren Winkelhebels 265 befestigt ist. Am Winkelhebel 265 ist eine Kurvennachlaufrolle 266 an einem Bolzen 267 drehbar angeordnet, die mit einer Kurvenscheibe 270 zusammenarbeitet, die auf einer auf der Antriebswelle 203 gelagerten, eine Steuerscheibe 268 tragenden Büchse 269 befestigt ist. An der Kurvenscheibe 270 ist ein Steuersegment 271 durch die Distanzbolzen 272 befestigt, das auf die Fühlrolle 273 eines auf der Achse 209 gelagerten Hebels 274 einwirkt; dessen abgekröpfter Anschlag 275 mit dem Schaltstift 276 des Schaltkontaktes 277 zusammenarbeitet. Der Schaltkontakt 277 steht mit einer nicht dargestellten Stromquelle in Verbindung und steuert über die Leitungen 278, 279 das An- und Abschalten der Lichtquelle 280. Die Steuerkurve 270 weist noch an ihrem Profil eine Einbuchtung 281 auf, in die sich im Ruhezustand der Maschine die Fühlrolle 266 des unter .dem Einfluß der Zugfeder 263 stehenden Fühlhebels 265 einlegt und so ein Verdrehen der Steuerkurve 270 auch bei bewegter Welle 203 verhindert.
  • Ferner ist an der Steuerkurve 270 ein Vierkant 282 befestigt, der mit dem abgekröpften M.itnehmer 283 einer auf der Schaltscheibe 284 mittels des Stiftes 285 befestigten Schaltklinke 286 bei Bedarf zusammenarbeitet, die von einer an dem Stift 287 der Schaltscheibe 284 eingehängten Feder 288 entgegen dem Uhrzeigersinn becinflußt wird. Die Schaltscheibe 284 ist auf der Antriebswelle 203 befestigt und durch eine Distanzbüchse 289 von der bereits erwähnten Kurvenscheibe 204 getrennt. Die Schaltklinke 286 weist ferner einen Fortsatz 290 auf, auf den der abgekröpfte Teil 291 der auf der Achse 292 drehbaren Doppelklinke 293 bei einer Drehung der Schaltscheibe 284 einwirkt. Die Doppelklinke 293 wird von einer Drehfeder 294 im Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5 beeinfiußt, und der gekröpfte Anschlag 295 derselben kann sich mit seiner unteren Fläche an einen an dem Träger 202 befestigten Stift 296 anlegen, der somit deren Ausschlag begrenzt. Der Anschlag 295 der Doppelklinke 293 arbeitet mit einem Sperrhebel 297 zusammen, der auf der Schaltwelle 298 befestigt ist. Die Schaltwelle 298 trägt außerdem einen unter der Einwirkung einer Zugfeder 299 stehenden Fühlhebel 300 (F i g. 5 und 8), dessen Fühlrolle 301 eine auf der Antriebswelle 203 befestigte Steuerscheibe 302 abfühlt.
  • Die Bewegungen der Schaltwelle 298 und des damit verbundenen Sperrhebels 297 werden außer durch die Steuerkurve 302 auch über einen mit der Welle 298 verbundenen Hebel 303 (F i g. 8) und ein mittels eines Längsschlitzes 304 in einem an der Seitenwand 201 befestigten Stift 305 geführtes Fühlgl-ied 306 gesteuert, das in bekannter Weise mit einer Steuerscheibe 307 zusammenarbeitet. Die Steuerscheibe 307 lagert auf einem an der Seitenwand 201 befestigten Zapfen 308 und weist an ihrem Profil mehrere Abstufungen 309, 310, 311 auf, in die der abgekröpfte Fühler 312 des Fühlgliedes 306 je nach Einstellung der Steuerscheibe 307 einfallen kann. Der den Fühler 312 steuernde Sektor ,der Steuerscheibe 307 weist außerdem noch weitere, nicht abgestufte Steuerprofile 313, 314 sowie ein Zahnsegment 315 auf, das mit einem Zahnrad 316 kämmt. Das Zahnrad 316 ist auf der Rohrwelle 186 befestigt, die, wie bereits erwähnt, von den Steuertasten der Gangartbank 3 (F i g. 2) über das Schaltwerk 15 einstellbar ist. Das Zahnrad 316 kämmt außerdem mit einem Ritzel 317 (F i g. 4), das auf einer um die in der Seitenwand 201 und den Träger 244 gelagerten Achse drehbaren Hohlwelle 319 befestigt ist, auf deren anderes Ende eine Abfühlscheibe 320 aufgesetzt ist.
  • In gleicher Weise steht die Addierwerksauswählbank 7 (F i g. 2) über ihr Schaltwerk 16 (F i g. 3), das Zahnsegment 187, das Zahnrad 188, die Rohrwelle 189 und das Zahnrad 321 mit dem Zahnrad 322 in Verbindung, das mittels der Rohrwelle 323 mit der Abfühlscheibe 324 verbunden ist.
  • Die Abfühlscheiben 320 und 324 wirken auf den Stift 325 des um den am Träger 244 befestigten Stift 326 schwenkbaren Kuppelhebels 222 ein, der, wie bereits angedeutet, den Fortsatz 221 der Doppelschaltklinke 218 beeinflussen kann. Die Abfühlscheibe 320 ist kreisförmig und weist lediglich eine Einkerbung 327 auf, in die der Stift 325 des Kuppelhebels 222 im Ruhezustand der Maschine einfallen kann, während das Profil der Abfühlscheibe 324 in je einen erhabenen Steuersektor 329, 330 und in je einen tieferen Steuersektor 331, 332 unterteilt ist.
  • Die Doppelklinke 218 trägt noch einen Stift 333, der in Ruhestellung der Maschine auf der Fläche 334 des Trägers 244 ruht und bei einer Bewegung der Schwinge 216 entgegen dem Uhrzeigersinn unter der Einwirkung der Feder 220 auf der Fläche 334 und der Schrägung 335 abläuft, wobei der Mitnehmer 223 in die Verzahnung 227 des Ratschenrades 225 einfallen kann, während .der Mitnehmer 224 über die Verzahnung 228 hinweggleitet.
  • Die bereits beschriebenen Klinken 257, 258, die um den ortsfesten Zapfen 261 schwenkbar sind, weisen je einen abgewinkelten Raster 336, 337 auf, der mit den Verzahnungen 227, 228 der Ratschenräder 225, 226 zusammenarbeitet, sowie je .ein abgekröpftes Sperrteil 338, 339, auf die je ein Zapfen 340, 341 der Klinkenräder 225, 226 einwirkt. Bei der Verschwenkung der Klinken 257, 258 im Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5 treten die Raster 336, 337 aus der Bahn der Schaltzähne 227, 228, jedoch verbleibt das Sperrteil 338, 339 immer innerhalb der Bahn der Zapfen 340, 341. Lediglich beim Überdrehen des Ratschenrades 225 bzw. 226 entgegen dem Uhrzeigersinn kann die Klinke 257, 258 infolge ihrer Feder 259 bzw. 260 im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 261 ausweichen.
  • Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Einrichtung sei an Hand eines Verkaufsvorganges näher erläutert: Bei einem Vorgang, bei dem ein. Kunde beispielsweise mehrere Sorten Fleischwaren sowie Kolonialwaren einkauft, sollen insgesamt zwölf einzelne Warenposten umgesetzt werden. Beim Abrechnungsvorgang tastet die Verkäuferin zuerst den Betrag für den ersten Fleischposten mittels der Tasten 21 in das Betragsfeld 20 ein und löst unter Vermittlung der motorisierten Taste 8 (Fleisch) der Addierwerksauswählreihe 7 den Maschinengang aus, bei dem in bekannter Weise der eingetastete Betrag in das Unteraddierwerk »Fleisch« sowie in das Hauptaddierwerk eingeführt, der auszugebende Bon bzw. Beleg bedruckt und das Anzeigewerk eingestellt wird. Bei Beginn des Maschinenganges dreht sich die Antriebswelle 203 unter Vermittlung der Maschinenhauptwelle 76 und des Zahnradtriebes 200 entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5, wobei nach etwa 180° der Drehbewegung die Kurvenscheibe 204 auf die Fühlrolle 205 des Winkelhebels 206 steuernd einwirkt, der um seinen Drehpunkt 209 ausschwingt und mit seinem Arm 210 über den Lenker 212 die Schwinge 216 entgegen dem Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 215 gemäß F i g. 5 verschwenkt. Da in der Gangartbank 3 keine Taste gedrückt wurde und zu Beginn des Maschinenganges in bekannter Weise die Anlaufbewegung des Schaltwerkes 15 mittels seines Fühlgliedes 13 durch die bekannten Nullanschlagklinken unterbrochen wird, verbleibt die Steuerscheibe 320 in der in F i g. 5 gezeigten Stellung, während das Fühlglied 14 des Schaltwerkes 16 an der gedrückten Steuertaste 8 »Fleisch« zur Anlage gelangt und dabei die Fühlscheibe 324 entgegen dem Uhrzeigersinn so weit dreht, bis deren Ausschnitt 332 dem Fühlstift 325 gegenübersteht und somit der Fühlstift 325 des Auslösehebels 222 die in F i g. 5 gezeigte Lage einnimmt, d. h. bei Beginn der Drehung der Fühlscheibe 324 zunächst im Uhrzeigersinn einschwenkt und vor Beendigung dieser Bewegung wieder in seine alte Lage zurückkehrt. Durch das Verschwenken der Schwinge 216 entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5 überläuft der Stift 333 der unter der Einwirkung der Feder 220 stehenden Doppelklinke 218 die Fläche 334 des Trägers 244, der Mitnehmer greift in die Verzahnung 227 des Ratschenrades 225 ein und bewegt dieses um einen Zahn entgegen der Uhrzeigerrichtung weiter, während der Mitnehmer 224 nicht in Eingriff mit dem Ratschenrad 226 gelangt. Gleichzeitig schnappt der unter der Einwirkung der Feder 259 stehende Raster 336 in den nächsten Zahn 227 ein und arretiert damit das Ratschenrad 225 erneut. Das mit dem Ratschenrad 225 verbundene Anzeigerad 239 dreht sich dabei von der Stellung »0« in. die Stellung »1«, während das mit dem Ratschenrad 226 in Verbindung stehende Anzeigerad 243 in der »0«-Stellung verbleibt.
  • Während des Maschinenganges, bei dem der Fühlhebel 13 (F i g. 3) des Schaltwerkes 15 der Gangart bank 3 durch die bekannte Nullanschlagklinke am Anlaufen gehindert wird, verbleibt, da keine der Steuertasten der Gangartbank 3 gedrückt wurde, das mit dem Zahnrad 185 verbundene Zahnrad 316 in seiner Ausgangslage gemäß F i g. 3, bei der der Fühler 312 (F i g. 8) des Fühlgliedes 306 vor dem abgestuften Steuerprofil 311 der Steuerscheibe 307 steht und bei der während des Maschinenganges erfolgenden Drehung der Antriebswelle 203 die Steuerscheibe 302 den unter der Einwirkung der Feder 299 stehenden Fühlhebel 300 freigibt, der die Welle 298 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wobei der Fühler 312 des Fühlhebels 306 sich, bezogen auf F i g. 8, nach links bewegt und an der abgestuften Innenseite des Profils 311 der Steuerscheibe 307 zur Anlage gelangt. Gleichzeitig wird der Sperrhebel 297 (F i g. 5) entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Drehpunkt 298 gedreht, und zwar so weit, bis er vor den gekröpften Anschlag 295 der Doppelklinke 293 zu liegen kommt und diese damit arretiert. Während der Drehung der Antriebswelle 203 läuft die damit verbundene Schaltscheibe 284 mit der Schaltklinke 286 um die mittels des Winkelhebels 265 und seiner Nachlaufrolle 266 gesperrten Kurvenscheiben 270, wobei deren Ablenkhebe1290 auf dem abgekröpften Teil 291 der arretierten Doppelklinke 293 anläuft und dabei die Schaltklinke 286 im Uhrzeigersinn um ihren Drehpunkt 285 verschwenkt, so daß der Mitnehmer 283 über den Vierkant 282 hinweggehoben wird, ohne auf denselben einwirken zu können.
  • In gleicher Weise werden neun weitere Warenposten mittels der Betragstasten 21 und der Addierwerksauswähltasten 8 bzw. 10 in die Maschine eingeführt. Bei diesen Vorgängen dreht sich das Anzeigerad 239, wie bisher beschrieben, um jeweils einen Zahn weiter.
  • Bei der Einführung des zehnten Postens fällt der Mitnehmer 223 der Doppelklinke 218 in die vertiefte Verzahnung 232 des Ratschenrades 225. ein und bringt dadurch auch den Mitnehmer 224 der Doppelschaltklinke 218 in Eingriff mit der Verzahnung 228 des Ratschenrades 226, das bei diesem Vorgang von der Stellung »0« in die Stellung »1« gedreht wird, während sich das Ratschenrad 225 von der Stellung »9« auf die Stellung »0« weiterdreht.
  • Bei der Einführung der restlichen beiden Warenposten, die in gleicher Weise, wie für die Posten 1 bis 9 beschrieben, erfolgt, wird lediglich das Ratschenrad 225 und das damit verbundene Anzeigerad 239 weitergeschaltet, während das Ratschenrad 226 und das Anzeigerad 243 in der eingenommenen Stellung» 1« verharren.
  • Um nun den Geschäftsvorgang nach Einführen des zwölften Postens abschließen zu können, ermittelt die Verkäuferin durch Betätigung der Steuertaste 5 der Gangartbank 3 in bekannter Weise die Zwischensumme, d. h. den von dem Kunden zu zahlenden Betrag. Bei diesem Vorgang läuft das Fühlglied 13 (F i g. 3) des Schaltwerkes 15 am Tastenschaft 12 der Steuertaste 5 an, und über die Verbindungsglieder 185,186, 316, 317 wird die Abfühlscheibe 320 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so d'aß der Stift 325 den Kuppelhebel 222 im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Doppelklinke 218 bei der einsetzenden Bewegung der Schwinge 216 mit ihrem Schalthebel 221 von dem Kuppelhebel222 in Uhrzeigerrichtung verschwenkt wird, wodurch die Doppelklinke 218 einen Leerhub ausübt und die eingestellte Lage der Anzeigeräder 239 und 243 erhalten bleibt. Da bei diesem Vorgang das Zahnrad 316 die Steuerscheibe 307 um fünf Zähne weiterbewegt, steht der Fühler 312 des Fühlgliedes 306 vor der Abstufung 310, und der Sperrhebel 297 arretiert beim AnlaufenderSteuerkurve 302 dieDoppelklinke293, sodaß die Kurvenscheibe 270 nicht beeinflußt werden kann.
  • Bei der nun erfolgenden Einführung des Zahlgeldbetrages durch die Verkäuferin mittels der Taste 11 wird in gleicher Weise die Abfühlscheibe 324 verschwenkt, so daß der Stift 325 von dem erhabenen Sektor 329 um seinen Drehpunkt 326 verschwenkt wird und dadurch die Doppelklinke 218 gleichfalls außer Einwirkung auf die Ratschenräder 225, 226 bleibt und die Kurvenscheibe 270 ihre Stellung beibehält.
  • Nun wird der Geschäftsvorgang mittels der Steuertaste 6, die zum Ermitteln des Rückgeldbetrages dient, abgeschlossen.
  • Bei diesem Vorgang bleibt die Doppelklinke 218, wie bereits beschrieben, durch die Steuerscheibe 320 außer Einwirkung, während die Steuerscheibe 307 (vgl. F i g. 3 und 8) durch das Zahnrad 316 entgegen dem Uhrzeigersinn so weit verschwenkt wird, bis der Fühler 312 vor dem Profilteil 313 steht, so daß bei der Drehung der Steuerkurve 302 kein Einschwenken des Sperrhebels 297 erfolgen kann. Durch die besondere Bemessung der Federkräfte der Federn 294 und 288 kann nach einem halben Umdrehungszyklus der Antriebswelle 203 der Mitnehmer 283 der unter der Einwirkung der Feder 288 stehenden Klinke 286 vor den Vierkant 282 einfallen und dadurch die Kurvenscheibe 270 in gleichem Drehsinn wie die Welle 203 für die restliche halbe Umdrehung mitnehmen. Bei dieser Drehung läuft die Fühlrolle 266 des Winkelhebels 265 auf dem niedrigen Profil 342 der Steuerkurve 270 so weit auf, bis der Stift 262 des Armes 264 an den Klinken 257, 258 zur Anlage gelangt, ohne jedoch auf dieselben einwirken zu können. Gleichzeitig unterläuft das Steuersegment 271 der Steuerkurve 270 die Fühlrolle 273 des Hebels 274, dessen abgekröpfter Anschlag 275 den Schalterkontakt 277 betätigt, der die Lichtquelle 280 an die nicht dargestellte Stromquelle anschließt.
  • Bei dem Vorgang der Rückgeldberechnung mittels der Steuertaste 6 leuchtet daher lediglich die Lichtquelle 280 auf, ohne daß dabei die Einstellung der Postenzählräder 239, 243 gelöscht würde. Der Kunde sowie die Verkäuferin können sowohl während des als auch nach dem abgeschlossenen Geschäftsvorgang immer die Anzahl der auszuliefernden einzelnen Kaufgegenstände an Hand des Postenzählers nachprüfen.
  • Sofern nun ein Kunde die durch die Steuertaste 5 ermittelte Kaufsumme passend zur Hand hat, so daß ein Errechnen des Rückgeldes unterbleibt, kann der betreffende Geschäftsvorgang auch mit der Steuertaste 4 unmittelbar abgeschlossen werden. Dieser Vorgang läuft in der gleichen Weise ab, wobei lediglieh zu bemerken ist, daß der Fühler 312 vor dem Steuerprofil 313 der Steuerscheibe 307 anläuft, damit also lediglich die Lichtquelle 280 ebenfalls aufleuchtet und an der Einstellung der Anzeigeräder 239 und 243 nichts geändert wird.
  • Soll nun ein weiterer Kunde bedient werden, so tastet die Verkäuferin für den ersten Warenposten den Betrag in das Betragstastenfeld 20 ein und löst durch Drücken beispielsweise der Taste 10 (Kolonialwaren) einen neuen Maschinengang aus. Dabei unterläuft die noch eingekuppelte Steuerscheibe 270 mit ihrem erhöhten Kurventeil 343 die Fühlrolle 266. Gleichzeitig gleitet die Fühlrolle273 von dem Steuersegment 271 ab, so daß der Schaltkontakt 277 den Stromkreis wieder öffnet und die Lichtquelle 280 erlischt. Der Kurventeil 343 der Kurvenscheibe 270 verschwenkt während der ersten Hälfte der' Umdrehung die Fühlrolle 266 mit dem Winkelhebel 265 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 209, bis der Stift 262 des Armes 264 auf die Klinken 257, 258 drückt, um diese im Uhrzeigersinn um den Zapfen 261 zu verschwenken, und zwar so weit, bis die unter dem Einfluß der Drehfedern 231, 253 (F i g. 6 und 7) stehenden Ratschenräder 225, 226 und die damit verbundenen Anzeigeräder 239 und 243 sich so lange im Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5 und 7 drehen, bis die Zapfen 340, 341 an den Sperrteilen 338, 339 anschlagen und die Anzeigeräder 239, 243 bei Beendigung der ersten -halben Umdrehung der Welle 203 auf den Wert »0« selbsttätig zurückgedreht werden.
  • Beim weiteren Verlauf des Maschinenganges, bei dem die Welle 203 die restliche halbe Umdrehung ausführt und dann, wie bereits erwähnt, mittels der Kurvenscheibe 204, der Fühlrolle 205,- des Winkelhebels 206, des Lenkers 212, der Schwinge 215 und der Doppelklinke 218 das Ratschenrad 225 um einen Zahn vorwärts bewegt, erscheint auf dem Anzeigerad 239 die Ziffer »l«.
  • Soll jedoch statt eines Verkaufs- ein anderer Geschäftsvorgang angeschlossen werden, beispielsweise sollen rückvergütungspflichtige Waren od. dgl. an der Kasse abgegeben und verrechnet werden, so wird Mittels der Addierwerksauswähltaste 9 (Rückvergütung) und der Betragstasten 21 der entsprechende Wert in die Maschine eingeführt. Durch das Anlaufen der Kurvenscheibe 324 wirkt das erhöhte Profil 329 auf den Stift 325 des Kuppelhebels 322 ein. Das Fortschalten des Ratschenrades 225 in der zweiten Hälfte des Maschinenganges von der Stellung »0« auf die Stellung »1« unterbleibt bei diesem Maschinengang durch die gleichen Mittel, wie sie für den durch die Taste 11 ausgelösten Maschinengang bereits beschrieben wurden.
  • Mit der beschriebenen Einrichtung ist es daher möglich, nach einem abgeschlossenen Geschäftsvorgang die Anzeigeräder 239 und 243 bei Beginn des folgenden Maschinenganges selbsttätig von der zuletzt eingenommenen Stellung auf die Stellung »0« zurück und anschließend auf die Stellung »1« zu bringen oder aber in der Stellung »0« verharren zu lassen.
  • Statt der im Ausführungsbeispiel beschriebenen beiden Ratschenräder 225, 226 bzw. Anzeigeräder 239, 243 für zweistellige Postenanzeigen können selbstverständlich auch weitere Ratschenräder und damit verbundene Anzeigeräder verwendet werden, um beispielsweise mehrstellige Zahlen anzuzeigen. Dies bedingt statt der Doppelklinke 218 jedoch eine drei- bzw. mehrfach wirkende Schaltklinke. Auch ist es möglich, statt einer einzigen Gangartsteuer- bzw. Addierwerksauswählbank 3 bzw. 7 deren mehrere anzuordnen und diesen nach dem gezeigten Prinzip eine entsprechende Anzahl von Fühlscheiben 320, 324 usw. zuzuordnen, die auf den Stift 325 einwirken.
  • Auch beschränkt sich die Erfindung nicht nur auf die beschriebene Ausführungsart bzw. auf die der gezeigten Einrichtung zugeordnete Funktion, sondern es ist durchaus möglich, mit der beschriebenen Antriebs- und Steuereinrichtung der Postenzähleinrichtung mehrere Postenzähler, die gruppenweise angeordnet sind, einzustellen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Postenzähleinrichtung mit durch Handstellmittel an- und abschaltbaren und während des Maschinenganges selbsttätig in die Ausgangslage zurückstellbaren Anzeigerädern für Registrierkassen, Buchungsmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigemittel (239, 243) beim Abschluß eines einen selbständigen Posten oder mehrere unselbständige (Aufrechnungs-) Posten umfassenden Verkaufsvorganges in der durch die Einführung des letzten Posten herbeigeführten Stellung verharren, zu Beginn eines neuen Registriervorganges unter Vermittlung von Antriebs- (204, 205, 213, 218, 225, 226, 231, 253) und Steuermitteln (8, 9, 10, 270, 320, 324) in die Stellung »0« und vor Beendigung dieses Maschinenganges je nach Gangart in die Stellung »1« übergeführt werden bzw. in der Stellung »0« verbleiben.
  2. 2. Postenzähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn des neuen, durch die Addierwerksauswählmittel (8 bzw. 10) eingeleiteten Verkaufsvorganges, der sich an den mittels der Gangartsteuermittel (4, 6) abgeschlossenen Verkaufsvorgang anschließt, das in die Stellung »0« Zurückstellen der Anzeigeräder (239, 243) vorzugsweise unter der Einwirkung von Kraftspeichern (231, 253) selbsttätig erfolgt und vor Beendigung dieses Maschinenganges das in die Stellung »1« Überführen unter Vermittlung eines an sich bekannten Ratschenantriebes (225, 226, 218) stattfindet.
  3. 3. Postenzähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Einleitung eines (auszuzahlende Beträge od. dgl. betreffenden) Geschäftsvorganges mittels eines Addierwerksauswählmittels (9), der sich einem zuvor mittels der Gangartstellmittel (4, 6) abgeschlossenen Verkaufsvorgang anschließt, die Anzeigeräder (239, 243) in die Stellung »0« übergeführt werden und deren Antriebseinrichtung (225, 226, 218) durch Steuerglieder (320, 324) abgeschaltet wird.
  4. 4. Postenzähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit Anzeigerädern, deren Fortschaltung durch einen Ratschenantrieb erfolgt, bei welchem die unter dem Einfuß der Kraftspeicher stehenden Antriebsräder von einer gemeinsamen, mehrere Schaltzähne aufweisenden Doppelklinke gleichsinnig fortbewegt und in der eingestellten Lage durch Sperrglieder selbsttätig arretiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstellung der Sperrglieder (257, 258) von Gangart-und Addierwerksauswählstellmitteln (4, 5, 6, 8, 9, 10) abhängig ist.
  5. 5. Postenzähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Antriebsglied (204) schaltbare Doppelklinke (218) von Kurvenscheiben (320, 324) in bekannter Weise gesteuert wird, die von zur Gangartbank (3) und der Addierwerksauswählbank (7) gehörenden an sich bekannten Schaltwerken unter Vermittlung von übertragungsgliedern (13, 14, 185, 188, 316, 317, 321, 322) einstellbar sind.
  6. 6. Postenzähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Schaltverzahnung der Antriebsräder (225, 226) einwirkenden Sperrglieder (257, 258) unter dem Einfluß einer von der Maschinenhauptwelle (76) unter Zwischenschaltung einer Kuppeleinrichtung (286, 282) intermittierend angetriebenen Kurvenscheibe (270) stehen.
  7. 7. Postenzähleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (270) lose auf einer mit der Maschinenhauptwelle (76) durch Zahnräder (200) -in Verbindung stehenden Antriebswelle (203) lagert und durch eine auf einer mit der Antriebswelle (203) verbundenen Steuerscheibe (284) befestigten Schaltklinke (286) mit der Antriebswelle (203) kuppelbar ist. B. Postenzähleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (286) von einer Doppelklinke (293) gesteuert wird, deren Ennstellbewegungen von einem Sperrhebel (297) abhängig sind. 9. Pos.tenzähleinrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbewegungen des Sperrhebels (297) von einer durch die Maschinenhauptwelle (76) angetriebenen Steuerkurve (302) und von einer unter Vermittlung der Gangartsteuertasten (4 bis 6) einstellbaren Steuerscheibe (307) abhängig sind. 10. Postenzähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ratschenräder (225, 226) in bekannter Weise mit Drehfedern (231, 253) zusammenarbeiten, die an einem ortsfesten Stift (250) befestigt sind und mit ihrer Abkröpfung (230) in Verzahnungen (229) derart eingreifen, daß bei überschreiten eines vorbestimmten Spannungswertes der Drehfedern (231, 253) dieselben auf den nächstfolgenden Zahn (254) überspringen. 11. Postenzähleinrichtung nach den Ansprüchen 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Vorspannung der Drehfedern (231, 253) innerhalb des Kraftschlußwertes durch Verdrehung der Ratschenräder (225, 226) einstellbar ist. 12. Postenzähleinrichtung nach den Ansprüchen 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (223, 224) der Doppelklinke (218) derart ausgebildet sind, daß der Mitnehmer (223) bei einer Schwenkbewegung der Schwinge (216) ohne Einwirkung des Kuppelhebels (222) auf das Klinkenende (221) in bekannter Weise mit der Verzahnung (227) des Ratschenrades (225) in Eingriff gelangt, während der Mitnehmer (224) dabei einen Leerhub ausführt. 13. Postenzähleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausheben der Rastzähne (336, 337) der Klinken (257, 258) aus der Verzahnung (227, 228) der Ratschenräder (225, 226) ihre Sperrnasen (338, 339) in der Bahn der Nullstellzapfen (340, 341) für die Ratschenräder (225, 226) bleiben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 90 954, 160 544, 519 669, 678 626; deutsche Auslegeschrift Nr. 1042 929; österreichische Patentschrift Nr. 171960; USA.-Patentschriften Nr.1438 718, 2 214 895. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1073 777.
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