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Signaleinrichtung zur Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen
und rechnende Buchungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse, Buchungs-
oder ähnliche Maschine, insbesondere eine Einrichtung, durch die ein Addierwerks-»Nullgestellt«-Signal
erzeugt wird.
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Bei Maschinen, die für die Einbringung einer Reihe von zu einem Mehrpostenvorgang
gehörenden, unselbständigen Einzelposten in ein Aufrechnungswerk geeignet sind,
insbesondere bei Maschinen, die durch zwei oder mehr Personen bedient werden, ist
es wünschenswert, eine Einrichtung vorzusehen, durch die angezeigt wird, daß ein
begonnener Mehrposten-Geschäftsvorgang beendet ist. Sollte beispielsweise ein erster
Maschinenbediener während der Einbringung einer Reihe von unselbständigen Einzelposten
dringend abgerufen werden, so kann ein zweiter Maschinenbediener, ohne zu erkennen,
daß das Aufrechnungswerk bereits durch den ersten Maschinenbediener eingebrachte
Posten enthält, mit der Einbringung einer weiteren Reihe von unselbständigen Einzelposten
beginnen. Die Folge davon wäre, daß die Summe beim Entleeren (Nullstellen) des Aufrechnungswerkes
am Ende dieses Geschäftsvorganges falsch ist.
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Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine »1\Tullgestellt«-Signaleinrichtung
vorzusehen, die anzeigt, ob ein begonnener Mehrposten-Geschäftsvorgang durch das
Ziehen der in das Aufrechnungswerk eingebrachten Summe beendet worden ist oder nicht.
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Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Signalanlage für Addierwerksnullstellkontrolle
für Registrierkassen oder rechnende Buchungsmaschinen, bei welchen Betragstasten,
ein Addierwerk, Posteneinbringungs-Steuertasten und eine Summenzugtaste mit zugehörigem
Gangartschaltglied und eine Maschinenfreigabewelle vorgesehen sind und letztere
durch das Drücken irgendeiner der Steuertasten oder der Summenzugtaste zwecks Einleitung
eines Maschinenganges antreibbar ist und selbsttätig am Ende eines jeden Maschinenganges
zurückgestellt wird, und bei welcher der Schalter, der im Arbeitsstromkreis der
Signaleinrichtung liegt, von dem Maschinengetriebe aus steuerbar ist; sie ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Schalter durch die Steuertasten, die Summenzugtaste und
die Maschinenfreigabewelle über Antriebsmittel so gesteuert wird, daß er jedesmal,
wenn die Maschinenfreigabewelle im Sinne der Auslösung verschwenkt wird, geöffnet,
jedoch bei Beendigung eines Maschinenganges zwecks Wirksammachung der Signaleinrichtung
nur dann geschlossen wird, wenn der Maschinengang durch das Drücken der Summenzugtaste
eingeleitet ist.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der
Zeichnungen erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, in
der eine das Signal »Nullgestellt« - gebende Lampe und die dazugehörige Schalt-
und Steuereinrichtung zu sehen ist, Fig. 2 das Tastenfeld der Maschine und Fig.
3 eine Seitenansicht eines mittels der Steuertasten beeinflußbaren Teiles der Addierwerks-Auswahleinrichtung
für die verschiedenen Addierwerke auf einer Nr.2-Addierwerksspindel.
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Die zur Beschreibung der Erfindung gewählte Maschine ist für die Einbringung
von Mehrposten-Geschäftsvorgängen eingerichtet und weist ein Hilfsaufrechnungswerk
für die Aufnahme von steuerpflichtigen Posten sowie ein Hauptaufrechnungswerk für
die Aufnahme von steuerfreien Posten auf. Nach Einbringung der zu einem Mehrposten-Geschäftsvorgang
gehörenden Posten wird die in dem Hilfsaufrechnungswerk stehende Summe, sofern eine
solche vorhanden ist, entleert, im Anzeigenwerk der Maschine angezeigt, auf einem
Scheck und einem Kontrollstreifen gedruckt und in bekannter Weise selbsttätig in
das Hauptaufrechnungswerk übertragen. Alsdann wird der zu zahlende Steuerbetrag
errechnet, Dieser wird bei der für das Ausführungsbeispiel gewählten Maschine nur
gedruckt und angezeigt, jedoch nicht in das Hauptaufrechnüngswerk addiert. Die sich
aus steuerpflichtigen und steuerfreien Posten zusammensetzende Summe wird nun aus
dem Hauptaufrechnungswerk
entnommen und in Abhängigkeit von einer
gedrückten Summenzugsteuertaste in eines zweier Gruppenaddierwerke addiert. Diese
Gruppenaddierwerke können entweder als Abteilungs- oder Verkäufer-Addierwerke benützt
werden.
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Zur gleichen Zeit, zu der die einzelnen Posten in das Hilfsäufrechnungswerk
oder das Hauptaufrechnungswerk eingebracht werden, erfolgt eine Einbringung der
Posten in Einzeladdierwerke, von denen jeweils eines einer besonderen Warengattung
zugeordnet sein kann. Ferner wird die im Hauptaufrechnungswerk gespeicherte Summe
zur selben Zeit, zu der sie während eines Summenzugarbeitsganges gezogen und in
eines der Gruppenaddierwerke übertragen wird, in ein gemeinsames Gruppenaddierwerk
addiert, so daß dieses jeweils die Gesamtsumme aller Mehrposten-Geschäftsvorgänge
enthält. Das zuletzt genannte Addierwerk kann so eingerichtet sein, daß es nur abgelesen
werden kann.
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Die zur Erläuterung der Erfindung gewählte Maschine weist keine Taste
zum Steuern der Einbringung von selbständigen Einzelposten auf. Selbständige Einzelposten
- müssen deshalb über das Hauptaufrechnungswerk, dessen Inhalt, wie bereits erwähnt,
während eines Summenzugvorganges in eines der Gruppenaddierwerke sowie in das gemeinsame
Gruppenaddierwerk übertragen wird, eingebracht werden.
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Es folgt nun eine kurze Beschreibung des Tastenfeldes der Maschine
sowie der in der Maschine vorgesehenen Addierwerke. Tastenfeld Gemäß Fig. 2 sind
im Tastenfeld der Maschine fünf Reihen von Betragstasten 20 untergebracht. Die Betragstasten
20 innerhalb einer jeden Reihe sind gegenseitig auslösbar, d. h., durch das Drücken
irgendeiner Betragstaste in einer Reihe wird eine schon vorher in der genannten
Reihe gedrückte Taste wieder freigegeben. Mittels einer links neben den Betragstastenreihen
angeordneten Freigabetaste 21 ist es möglich, die in allen Tastenreihen gedrückten
Betragstasten 20 vor der Einleitung eines Maschinenganges gleichzeitig freizugeben.
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Im Tastenfeld sind ferner zwei Steuertastenreihen untergebracht. Die
Steuertastenreihe 1 enthält die Tasten 22 bis 26, während die Steuertastenreihe
2 die Tasten 27 bis 31 enthält. Sämtliche der erwähnten Steuertasten 22 bis 31 sind
Maschinenfreigabetasten, d. h., durch das Drücken irgendeiner dieser Tasten wird
ein Maschinengang in bekannter Weise ausgelöst.
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Ein auf der linken Seite des Tastenfeldes untergebrachter Steuerschieber
32 dient zum Einstellen der verschiedenen Maschinenfunktionen. Befindet sich der
Steuerschieber 32, wie in Fig. 2 gezeigt, in der »Registrieren«-Stellung, so ist
die Maschine für unter der Steuerung der Steuertasten 22 bis 31 durchführbare normale
Arbeitsgänge eingerichtet. Im Steuerschieber 32 ist ein Schloß 33 vorgesehen, welches
durch zwei verschiedene, nicht gezeigte Schlüssel betätigt werden kann. Einer dieser
Schlüssel ermöglicht es, den Steuerschieber 32 zu entsperren und in die Stellungen
»Kasse gesperrt«, »Ablesen Reihe 1« oder »Ablesen Reihe 2« zu verschieben. Demnach
kann eine im Besitz dieses Schlüssels befindliche Person entweder die Kasse sperren
oder einen Zwischensummenzüg aus bestimmten der Addierwerke in bekannter Weise durchführen.
Mit dem zweiten Schlüssel kann der Steuerschieber 32 entsperrt und entweder in die
»Nullstellen Reihe 1«- oder »Nullstellen Reihe 2«-Stellung bewegt werden. Die im
Besitz dieses zweiten Schlüssels befindliche Person kann demnach die Addierwerke
dieser Reihen nullsteilen.
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Addierwerke Die Maschine ist mit zwei Addierwerksspindeln, auf denen
die Addierwerksräder jeweils stellenwertweise angeordnet sind, ausgestattet.
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Die Nr.1-Addierwerksspindel trägt vier nicht gezeigte Addierwerksrädersätze.
Der erste Addierwerksrädersatz arbeitet als Gruppenaddierwerk, welches die unter
der Steuerung der »A«-Taste eingebrachten Posten speichert. Der zweite Addierwerksrädersatz
bildet ein Hauptaufrechnungswerk, in welches steuerfreie Posten unter der Steuerung
der Steuertasten 24, 27, 28 und 30 eingebracht werden. Der dritte Addierwerksrädersatz
bildet ein Hilfsaufrechnungswerk, welches zur Aufnahme von unter der Steuerung der
Steuertaste 29 eingebrachten steuerpflichtigen Posten dient. Im vierten, als Gruppenaddierwerk
arbeitenden Addierwerksrädersatz werden die unter der Steuerung der »B«-Taste26
eingebrachten Posten gespeichert.
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Auf der Nr. 2-Addierwerksspindel sind fünf Addierwerksrädersätze (nicht
gezeigt) angeordnet. In den ersten vier Addierwerksrädersätzen werden Posten gespeichert,
die unter der Steuerung der den einzelnen Addierwerksrädersätzen zugeordneten Tasten
27 bis 30 eingebracht werden, während im fünften Addierwerksrädersatz die einzelnen,
aus dem Hauptaufrechnungswerk unter der Steuerung der Tasten 22 und 26 in Reihe
1 entnommenen Summen in nachstehend zu beschreibender Weise zu einer Gesamtsumme
addiert werden. Befindet sich der Steuerschieber 32 in der »Registrieren«-Stellung,
so werden durch ein Drücken der Taste 31 lediglich Anzeigeräder (nicht gezeigt)
und Druckwerksmechanismen (nicht gezeigt) entsprechend eingestellt. Der fünfte Addierwerksrädersatz
wird dabei nicht angesprochen. Befindet sich der Steuerschieber 32 dagegen in der
»Ablesen Reihe 2«-Stellung, so wird der fünfte Addierwerksrädersatz durch ein Drücken
der Taste 31 abgelesen (Zwischensumme). Falls es erforderlich ist, kann die Maschine
so eingerichtet werden, daß nach Einstellung des Steuerschiebers 32 in die »Nullstellen
Reihe 2«-Position durch ein Drücken der Taste 31 die Summe aus dem fünften Addierwerksrädersatz
gezogen wird.
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Zusätzlich zu der Auswahl des entsprechenden Addierwerksrädersatzes
auf der Nr.2-Addierwerksspindel wird beim Drücken der »Steuerpflichtiger Posten«-Taste
29 auch das Hilfsaufrechnungswerk auf der Nr.1-Addierwerksspindel in bekannter Weise
zwecks Aufnahme der Einbringungen ausgewählt. Durch das Drücken der »Steuerpflichtige
Summe«-Taste 25 wird bewirkt, daß der in dem Hilfsaufrechnungswerk enthaltene Betrag
in bekannter Weise von diesem entnommen und während des gleichen Maschinenganges
in das Hauptaufrechnungswerk übertragen wird. _ Zusätzlich zu der Auswahl der ihnen.
zugeordneten Addierwerke auf der Nr.2-Addierwerksspindel wird beim Drücken einer
der Tasten 27, 28 oder 30 das Hauptaufrechnungswerk auf der Nr.1-Addierwerksspindel
zwecks Aufnahme der über die erwähnten Tasten eingebrachten Posten in bekannter
Weise ausgewählt. Ebenso wird durch das Drücken der »Kolonialwaren«-Taste 24 in
Reihe 1 nicht nur das
Hauptaufrechnungswerk, sondern auch das der
»Steuerpflichtiger Posten«-Taste 29 in Reihe 2 zugeordnete Addierwerk ausgewählt:
Dieses enthält somit jeweils eine Summe der steuerpflichtigen wie auch der steuerfreien
Kolonialwarenposten.
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Die »Zwischensumme«-Taste 23 in Reihe 1 ermöglicht es dem Bediener,
eine Zwischensumme des in dem Hauptaufrechnungswerk erhaltenen Betrages zu jedem
erwünschten Zeitpunkt zu ziehen.
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Wie bereits erwähnt, ist die vorliegende Maschine nur für die Einbringung
von unselbständigen Einzelposten eingerichtet. Sie weist deshalb keine »Einzelposten«-Taste
auf. Es ist daher erforderlich, daß alle selbständigen Einzelposten über das Hauptaufrechnungswerk,welches
entweder durch das Drücken der »A«-Steuertaste 22 oder der »B«-Steuertaste 26 entleert
wird, in die Maschine eingebracht werden. Der aus dem Hauptaufrechnungswerk entnommene
Betrag wird während des Summenzugvorganges in nachstehend noch zu beschreibender
Weise in den fünften Addierwerksrädersatz auf der Nr.2-Addierwerksspindel übertragen.
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Gemäß Fig. 3 ist auf einem ortsfesten Stift 47 ein Hebel 46 gelagert,
dessen rückwärtiges, abgerundetes Ende sich im Eingriff mit einem bekannten Mechanismus
(nicht gezeigt) zum Zwecke einer axialen Verschiebung der Nr.2-Addierwerksspindel
befindet.. In das vordere, rachenförmige Ende des Hebels 46 ragt ein Stift 48, der
in einem Addierwerks-Auswählschieber 49 befestigt ist. Der Addierwerks-Auswählschieber
49 wird von zwei Schwenkarmen 50 und 51, die ihrerseits auf in dem Rahmenwerk der
Nr.2-Steuertastenbank befestigten Stiften 52 bzw. 53 gelagert sind, getragen.
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Der Addierwerks-Auswählschieber 49 ist mit fünf verschiedene Neigungen
aufweisenden Schrägflächen 54 versehen, mit denen jeweils ein in dem Schaft einer
jeden der Tasten 27 bis 31 (Fig. 2) befestigter Stift 55 zusammenwirkt. Wird eine
der Tasten 27 bis 31 gedrückt, so wird dem Addierwerks-Auswählschieber 49 infolge
der Zusammenarbeit der Stifte 55 mit den Schrägflächen 54 jeweils eine Bewegung
versdhiedenen Ausmaßes erteilt. Diese verschiedenen Bewegungen werden über den Hebel
46 auf die Nr. 2-Addierwerksspindel übertragen, so daß jeweils der der gedrückten
Taste 27 bis 31 entsprechende Addierwerksrädersatz mit den Betragseinstellgliedern
ausgerichtet wird, um durch letztere angetrieben zu werden. Ein bekannter Ausrichtemechanismus
ist vorgesehen, um den ausgewählten Addierwerksrädersatz während des gesamten Maschinenganges
mit den Betragseinstellgliedern ausgerichtet zu halten.
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Auf dem Addierwerks-Auswählschieber 49 ist ein zwei Schrägflächen
109 bzw. 110 aufweisender Hilfsschieber 111 befestigt. Mit den Schrägflächen 109
bzw. 110 arbeitet je ein Stift 107 bzw. 108 zusammen, von denen der eine, 107, im
Schaft der »A«-Taste 22 und der andere, 108, im Schaft der »B«-Taste 26 befestigt
ist.
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Auf Grund der Neigung der Schrägflächen 109 und 110 wird durdh das
Drücken entweder der »A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 die Nr.2-Addierwerksspindel
so weit seitlich verschoben, daß das fünfte der auf ihr angeordneten Addierwerke
Betragseinstellmechanismen gegenübergestellt wird. Der während der ersten Hälfte
des durch die »A«-Taste 22 oder die »B«-Taste 26 ausgelösten Maschinenganges aus
dem Hauptaufrechnungswerk entnommene und an die Betragseinstellglieder übertragene
Betrag wird somit in das erwähnte fünfte Addierwerk eingebracht, da die auf der
Nr.2-Addierwerksspindel angeordneten Addierwerke während der zweiten Hälfte dieses
Maschinenganges in Additionszeit mit den Betragseinstellmechanismen in Eingriff
gebracht werden.
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Die Mechanismen, durch die ein zeitgerechtes Ein-bzw. Ausrücken der
Addierwerke in die bzw. aus den Betragseinstellmechanismen bewirkt wird, sowie der
Mechanismus zum Übertragen von Beträgen aus dem Hilfsaufrechnungswerk in das Hauptaufrechnungswerk
bzw. aus dem Hauptaufrechnungswerk in entweder das »A«- oder »B«-Gruppenaddierwerk
sind bekannt und werden deshalb nicht beschrieben.
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Wird eine der Steuertasten 22 bis 31 gedrückt, so wird ein Blockierglied
(nicht gezeigt) aus der Bewegungsbahn eines Stiftes, der in einem auf der Tastensperr-
und Maschinenfreigabewelle 118 (Fig. 1) angeordneten, nicht gezeigten Arm befestigt
ist, bewegt und dadurch einer Feder ermöglicht, die Welle 118 zwecks Einleitung
eines Maschinenganges im Gegenzeigersinn zu schwenken. Wird jedoch eine der Summenzugsteuertasten
22, 23, 25 oder 26 gedrückt, so wird der Welle 118 zuerst eine kleine Drehung im
Uhrzeigersinn erteilt und dadurch jede gedrückte Betragstaste in bekannter Weise
noch vor der Einleitung eines Summenzugmaschinenganges ausgelöst. Die Gegenzeigerbewegung
der Welle 118 bewirkt ferner, daß eine bei Beendigung eines durch das Drücken entweder
der »A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 eingeleiteten Maschinenganges aufleuchtende
Lampe in nachstehend noch zu beschreibender Weise während aller Maschinengänge erlischt.
Der Mechanismus, durch den die Lampe zum Erleuchten gebracht. wird, wird nun im
einzelnen beschrieben. »Nullgestellt«-Signaleinrichtung Um die Summe einer Reihe
von unselbständigen Einzelposten, die zu einer Mehrposteneinbringung gehören und
in das Hauptaufrechnungswerk eingebracht wurden, zu erhalten und diese Summe in
das auf der l\Tr.2-Addierwerksspindel angeordnete »Gesamtsumme«-Addierwerk zu übertragen,
ist es erforderlich, entweder die »A«-Taste 22 oder die »B«-Taste 26 (Fig.,2) zu
drücken. Der durch das Drücken dieser beiden Tasten gesteuerte, als »Nullgestellt«-Signaleinrichtung
bezeichnete Mechanismus ist in Fig. 1 dargestellt und wird beschrieben.
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Den Steuertasten 22 bis 26 der Reihe 1 ist ein nicht gezeigter Einstellmechanismus
zugeordnet, der mit einem Zahnsegment 126 (Fig. 1) verbunden ist und letzteres einstellt.
Das Segment 126 ist drehbar an einer nicht gezeigten Scheibe befestigt, die ihrerseits
auf einer vom Maschinenrahmen getragenen Welle 127 angeordnet ist. In das Segment
126 ist ein Kurvenschlitz 128 eingeschnitten, in dem sich eine von dem nach links
ragenden Arm eines Hebels 130 getragene Rolle 129 führt. Der Hebel 130 ist auf einem
in einem linken Maschinenseitenrahmen 132 befestigten Stift 131 gelagert und mit
seinem sich abwärts erstreckenden Arm über ein Verbindungsglied 133 mit einem sich
aufwärts erstreckenden Arm eines Hebels 134 verbunden. Der Hebel 134 ist auf einem
in dem Maschinenseitenrahmen 132 befestigten Stift 135 gelagert und über ein kurzes
Verbindungsglied 336 an einem Hebel 137 angelenkt. Der Hebel 137 ist drehbar
auf einem Stift 138 angeordnet, der seinerseits von einem Schalterbetätigungsarm
139 getragen wird. Der Schalterbetätigungsarm 139 ist auf einem in dem Maschinenseitenrahmen
132 befestigten Stift 140 gelagert. Der rechte Arm des Hebels 137 ist über ein Verbindungsglied
141 mit einem auf der Maschinenfreigabe
-#velle'*$ ,verstifteten
Hebel 142 verbunden.
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Auf der Masehinenfreigabewelle 118 ist eine Schalterbetätigungsplatte
144 gelagert, die durch eine Feder 143 in Anlage mit einem in dem Hebel 142 befestigten
Stift 145 gehalten wird. Die Feder 143 ist zwischen einem von der Platte 144 .getragenen
Stift und dem Stift 145 gespannt. In die Platte 144 ist ein Formloch 146 eingeschnitten,
in dem sich ein in dem mach rechts gerichteten Arm eines Hebels 148 befestigter
Stift 147 führt. Sobald der Hebel 148 durch die Platte 144 im Uhrzeigersinn versohwenkt
wird, wird ein nicht gezeigter Elektromotor eingeschaltet, um die Maschine in bekannter
Weise für ein Maschinenspiel anzutreiben.
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Wie schon erwähnt, wird die Maschinenfreigabewelle 118 (Fig. 1) durch
das Drücken irgendeiner der Steuertasten in Reihe 1 oder Reihe 2 (Fig. 2) einer
Federkraft ausgesetzt, die ausreicht, um die Ma schinenfreigabewelle 118 und den
auf ihr befestigten Hebel 142 im Gegenzeigersinn zu verschwenken. Die Maschinenfreigabewelle
1.18 wird kurz vor Beendigung eines Maschinenganges zwangläufig in ihre Ausgangslage
zurückgestellt.
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Der Schalterbetätigungsarm 139 trägt einen Isolierblock 154,
der mit einem auf einem Stift 456 gelagerten Schalterarm 155 zusammenarbeitet. Der
Stift 156 wird von einer Platte 7.57 getragen, die ihrerseits an dem Maschinenrahmen
132 befestigt ist. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Maschine wird der Schalterarm
155 von einer Feder 158 so gehalten, daß sich ein von ihm getragener Kontaktpunkt
in Anlage mit einem zweiten Kontaktpunkt, der seinerseits von einem auf der Platte
157 befestigten Block 159 getragen wird, befindet. Der Schalterarm 155 ist mit dem
einen Pol einer geeigneten Spannungsquelle verbunden, während der Block 159 mit
einem Pol des Sockels 160 einer »Nullgestellt«-Signallampe 163 in Verbindung steht.
Der Sockel 160 wird von einem Halter 161 getragen, der seinerseits .an einem
an dem Maschinenseitenrahmen 132 angeschrauben Rahmen 162 des Anzeigewerkes der
Maschine befestigt ist. Ein die Maschine umgebendes Gehäuse (nicht gezeigt) weist
eine der Lampe 163 gegenüberliegende Ausnehmung auf, die durch einen lichtdurchlässigen
Glasdeckel verschlossen ist. Ein unmittelbar hinter der Lampe 163 am Halter 161
befestigter Spiegel 165 ist vorgesehen, um die Lichtstrahlen durch die erwähnte
Ausnehmung im Gehäuse und den Glasdeckel zu richten.
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In dem Stromkreis zwischen dem S.c1halterarm 155 und dem einen Pol
der Spannungsquelle kann ein Schalter (nicht gezeigt) vorgesehen werden, durch den
der Stromkreis zur »Nullgestellt«-Signallampe 163 je nach Erfordernis geöffnet oder
geschlossen werden kann. Der obenerwähnte Stromkreis zur Lampe 16.3 wird durch einen
nicht gezeigten Leiter, der sich von dem zweiten Pol des Sockels 16Q zum anderen
Pol der Spannungsquelle erstreckt, vervollständigt.
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Der der Lampe 163 zugeordnete Stromkreis wird nach jedem entweder
durch das Drücken der »A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 (Fig. 2) eingeleiteten
Maschinengang geschlossen.. Dadurch wird die Lampe 163 zum Aufleuchten gebracht
und angezeigt, daß ein Summenzugarbeitsgang durchgeführt worden ist, während welchem
das Hauptaufrechnungswerk nullgestellt wurde. Der erwähnte Stromkreis wird durch
das Segment 126 (Fig. 1), welches durch den der Steuertastenreihe 1 zugeordneten
Einstellmechanismus gesteuert wird, geschlossen. Wird entweder die »A«-Steuertaste
22 oder die »B«-Steuertaste 26 zwecks Einleitung eines Summenzugarbeitsganges gedrückt,
so bewirkt die unter ihrer Steuerung erfolgte Einstellung des Segments 126 über
die sich im Kurvenschlitz 128 führende Rolle 129, daß der Hebel 130 und der
damit verbundene Mechanismus einschließlich des Schalterbetätigungsarmes 139, wie
in Fig. 1 gezeigt, eingestellt werden. In dieser Einstellage ermöglicht es der Schalterbetätigungsarrn
139 der Feder 158, den Schalterarm 155 in der »Geschlossen«-Stellung zu (halten,
so daß der Stromkreis zu der Lampe 163 geschlossen ist. Die Lampe 163 leuchtet somit
nach Beendigung des Maschinenspieles auf. Durch die bei der Freigabe der Maschine
für einen Maschinengang stattfindende Gegenzeigerbewegung der Welle 118 und des
Armes 142 wird der Hebel 137 über das Verbindungsglied 141 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Der im Verbindungsglied 136 befestigte Stift 168 dient dem Hebel 137 dabei als Drehpunkt.
Die Uhrzeigerbewegung des Hebels 137 hat zur Folge, daß der Schalterbetätigungsarm
139 durch den Stift 138 im Gegenzeigersinn bewegt wird, wobei der an ihm befestigte
Block 154 am Schalterarm 1,55 anläuft und letzteren gegen die Kraft der Feder 158
im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dadurch wird der von ihm getragene Kontaktpunkt von
dem Kontaktpunkt auf dem Block 159 entfernt und der Stromkreis zu der Lampe 163
unterbrochen, so daß dieselbe ausgeschaltet ist, während die Maschine arbeitet.
Die Einstellung des Segments 126 unter der Steuerung der »Zwischensummenzug«-Taste
23, der »Kolonialwaren«-Taste 24 oder der »Steuerpflichtige Summe«-Taste 25 bewirkt,
daß der sich im Kurvenschlitz 7.28 führende Stift 129 den Hebel 130 im Uhrzeigersinn
aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung verschwenkt. Durch die Uhrzeigerbewegung des
Hebels 130 wird der Hebel 134 über das Verbindungsglied 133 im Gegenzeigersinn geschwenkt.
Diese Gegenzeigerbewegung wird über das Verbindungsglied 136 auf den Hebel
137 übertragen, dem in diesem Fall der Stift 169 als Drehpunkt dient. Die
Gegenzeigerbewegung des Hebels 137 hat zur Folge, daß der Schalterbetätigungsarm
139 ebenfalls im Gegenzeigersinn geschwenkt und dadurch der Schalterarm 155, wie
schon beschrieben, in die »Offen«-Stellung bewegt wird. Der Stromkreis zu der Lampe
163 wird somit geöffnet und dadurch die Lampe ausgeschaltet, wenn irgendeine andere
als die »A«-Taste 22 .oder die »B«-Taste 26 der Reihe 1 zum Einleiten eines Maschinenganges
gedrückt wird.
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Während der unter der Steuerung der Tasten 27 bis 31 in Reihe eingeleiteten
Maschinenspiele wird das Segment 126 so weit im Gegenzeigersinn (Fig. 1) geschwenkt,
daß die Rolle 129 im äußersten linken Teil der Ausnehmung 128 zu liegen kommt. Der
das Segment 126 steuernde Einstellmechanismus der Reihe 1 wird in diesem Falle in
bekannter Weise durch eine der Reihe 1 zugeordnete Nullanschlagklinke beeinflußt.
Wird das Segment 126 im Gegenzeigersinn in diese sogenannte Nullstellung bewegt,
so wird der Hebel 130 infolge der Zusammenarbeit der Rolle 129 mit dem Kurvenschlitz
128 im Uhrzeigersinn aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung verschwenkt. Die Uhrzeigerbewegung
des Hebels 130 bewirkt in der bereits erwähnten Weise, daß der Schalterarm 155 am
Ende eines Maschinenspieles in der »Offen«-Stellung festgehalten wird. Demnach bleibt
die Lampe 163 nach jedem Maschinengang, der durch eine der Tasten in Reihe 2 ausgelöst
wurde, ausgeschaltet.
Aus der vorangehenden B'e'schreibung ist ersichtlich,
daß alle Posteneinbringungsarbeitsgänge durch einen Postensummenarbeitsgang beendet
werden, während welchem das Hauptaufrechnungswerk unter der Steuerung entweder der
»A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 nullgestellt wird und daß die beiden genannten
Tasten die Einstellung des Segments 126 über den Reihe 1-Einstellmechanismus so
steuern, daß der Stromkreis zur Lampe 163 durch den Schalterarm 155 geschlossen
wird und dadurch die Lampe 163 am Ende der durch entweder die Taste 22 oder die
Taste 26 eingeleiteten Maschinengänge eingeschaltet ist. Die Lampe 163 bleibt nur
während der Zeit eingeschaltet, während weldher die Maschine im Ruhezustand ist.
Bei Beginn eines durch irgendeine andere der Steuertasten als die Tasten 22 oder
26 eingeleiteten Maschinenganges erlischt die Lampe 163 und bleibt in diesem Zustand
bis zum Ende des nächsten durch entweder die »A«-Taste 22 oder die »B«-Taste 26
eingeleiteten Maschinenganges.