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DE1073777B - Signaleinrichtung zur Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen und rechnende Buchungsmaschinen - Google Patents

Signaleinrichtung zur Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen und rechnende Buchungsmaschinen

Info

Publication number
DE1073777B
DE1073777B DENDAT1073777D DE1073777DB DE1073777B DE 1073777 B DE1073777 B DE 1073777B DE NDAT1073777 D DENDAT1073777 D DE NDAT1073777D DE 1073777D B DE1073777D B DE 1073777DB DE 1073777 B DE1073777 B DE 1073777B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
switch
adder
key
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073777D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
National Cash Register Co
Original Assignee
National Cash Register Co
Publication date
Publication of DE1073777B publication Critical patent/DE1073777B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Signaleinrichtung zur Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen und rechnende Buchungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse, Buchungs- oder ähnliche Maschine, insbesondere eine Einrichtung, durch die ein Addierwerks-»Nullgestellt«-Signal erzeugt wird.
  • Bei Maschinen, die für die Einbringung einer Reihe von zu einem Mehrpostenvorgang gehörenden, unselbständigen Einzelposten in ein Aufrechnungswerk geeignet sind, insbesondere bei Maschinen, die durch zwei oder mehr Personen bedient werden, ist es wünschenswert, eine Einrichtung vorzusehen, durch die angezeigt wird, daß ein begonnener Mehrposten-Geschäftsvorgang beendet ist. Sollte beispielsweise ein erster Maschinenbediener während der Einbringung einer Reihe von unselbständigen Einzelposten dringend abgerufen werden, so kann ein zweiter Maschinenbediener, ohne zu erkennen, daß das Aufrechnungswerk bereits durch den ersten Maschinenbediener eingebrachte Posten enthält, mit der Einbringung einer weiteren Reihe von unselbständigen Einzelposten beginnen. Die Folge davon wäre, daß die Summe beim Entleeren (Nullstellen) des Aufrechnungswerkes am Ende dieses Geschäftsvorganges falsch ist.
  • Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine »1\Tullgestellt«-Signaleinrichtung vorzusehen, die anzeigt, ob ein begonnener Mehrposten-Geschäftsvorgang durch das Ziehen der in das Aufrechnungswerk eingebrachten Summe beendet worden ist oder nicht.
  • Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Signalanlage für Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen oder rechnende Buchungsmaschinen, bei welchen Betragstasten, ein Addierwerk, Posteneinbringungs-Steuertasten und eine Summenzugtaste mit zugehörigem Gangartschaltglied und eine Maschinenfreigabewelle vorgesehen sind und letztere durch das Drücken irgendeiner der Steuertasten oder der Summenzugtaste zwecks Einleitung eines Maschinenganges antreibbar ist und selbsttätig am Ende eines jeden Maschinenganges zurückgestellt wird, und bei welcher der Schalter, der im Arbeitsstromkreis der Signaleinrichtung liegt, von dem Maschinengetriebe aus steuerbar ist; sie ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter durch die Steuertasten, die Summenzugtaste und die Maschinenfreigabewelle über Antriebsmittel so gesteuert wird, daß er jedesmal, wenn die Maschinenfreigabewelle im Sinne der Auslösung verschwenkt wird, geöffnet, jedoch bei Beendigung eines Maschinenganges zwecks Wirksammachung der Signaleinrichtung nur dann geschlossen wird, wenn der Maschinengang durch das Drücken der Summenzugtaste eingeleitet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, in der eine das Signal »Nullgestellt« - gebende Lampe und die dazugehörige Schalt- und Steuereinrichtung zu sehen ist, Fig. 2 das Tastenfeld der Maschine und Fig. 3 eine Seitenansicht eines mittels der Steuertasten beeinflußbaren Teiles der Addierwerks-Auswahleinrichtung für die verschiedenen Addierwerke auf einer Nr.2-Addierwerksspindel.
  • Die zur Beschreibung der Erfindung gewählte Maschine ist für die Einbringung von Mehrposten-Geschäftsvorgängen eingerichtet und weist ein Hilfsaufrechnungswerk für die Aufnahme von steuerpflichtigen Posten sowie ein Hauptaufrechnungswerk für die Aufnahme von steuerfreien Posten auf. Nach Einbringung der zu einem Mehrposten-Geschäftsvorgang gehörenden Posten wird die in dem Hilfsaufrechnungswerk stehende Summe, sofern eine solche vorhanden ist, entleert, im Anzeigenwerk der Maschine angezeigt, auf einem Scheck und einem Kontrollstreifen gedruckt und in bekannter Weise selbsttätig in das Hauptaufrechnungswerk übertragen. Alsdann wird der zu zahlende Steuerbetrag errechnet, Dieser wird bei der für das Ausführungsbeispiel gewählten Maschine nur gedruckt und angezeigt, jedoch nicht in das Hauptaufrechnüngswerk addiert. Die sich aus steuerpflichtigen und steuerfreien Posten zusammensetzende Summe wird nun aus dem Hauptaufrechnungswerk entnommen und in Abhängigkeit von einer gedrückten Summenzugsteuertaste in eines zweier Gruppenaddierwerke addiert. Diese Gruppenaddierwerke können entweder als Abteilungs- oder Verkäufer-Addierwerke benützt werden.
  • Zur gleichen Zeit, zu der die einzelnen Posten in das Hilfsäufrechnungswerk oder das Hauptaufrechnungswerk eingebracht werden, erfolgt eine Einbringung der Posten in Einzeladdierwerke, von denen jeweils eines einer besonderen Warengattung zugeordnet sein kann. Ferner wird die im Hauptaufrechnungswerk gespeicherte Summe zur selben Zeit, zu der sie während eines Summenzugarbeitsganges gezogen und in eines der Gruppenaddierwerke übertragen wird, in ein gemeinsames Gruppenaddierwerk addiert, so daß dieses jeweils die Gesamtsumme aller Mehrposten-Geschäftsvorgänge enthält. Das zuletzt genannte Addierwerk kann so eingerichtet sein, daß es nur abgelesen werden kann.
  • Die zur Erläuterung der Erfindung gewählte Maschine weist keine Taste zum Steuern der Einbringung von selbständigen Einzelposten auf. Selbständige Einzelposten - müssen deshalb über das Hauptaufrechnungswerk, dessen Inhalt, wie bereits erwähnt, während eines Summenzugvorganges in eines der Gruppenaddierwerke sowie in das gemeinsame Gruppenaddierwerk übertragen wird, eingebracht werden.
  • Es folgt nun eine kurze Beschreibung des Tastenfeldes der Maschine sowie der in der Maschine vorgesehenen Addierwerke. Tastenfeld Gemäß Fig. 2 sind im Tastenfeld der Maschine fünf Reihen von Betragstasten 20 untergebracht. Die Betragstasten 20 innerhalb einer jeden Reihe sind gegenseitig auslösbar, d. h., durch das Drücken irgendeiner Betragstaste in einer Reihe wird eine schon vorher in der genannten Reihe gedrückte Taste wieder freigegeben. Mittels einer links neben den Betragstastenreihen angeordneten Freigabetaste 21 ist es möglich, die in allen Tastenreihen gedrückten Betragstasten 20 vor der Einleitung eines Maschinenganges gleichzeitig freizugeben.
  • Im Tastenfeld sind ferner zwei Steuertastenreihen untergebracht. Die Steuertastenreihe 1 enthält die Tasten 22 bis 26, während die Steuertastenreihe 2 die Tasten 27 bis 31 enthält. Sämtliche der erwähnten Steuertasten 22 bis 31 sind Maschinenfreigabetasten, d. h., durch das Drücken irgendeiner dieser Tasten wird ein Maschinengang in bekannter Weise ausgelöst.
  • Ein auf der linken Seite des Tastenfeldes untergebrachter Steuerschieber 32 dient zum Einstellen der verschiedenen Maschinenfunktionen. Befindet sich der Steuerschieber 32, wie in Fig. 2 gezeigt, in der »Registrieren«-Stellung, so ist die Maschine für unter der Steuerung der Steuertasten 22 bis 31 durchführbare normale Arbeitsgänge eingerichtet. Im Steuerschieber 32 ist ein Schloß 33 vorgesehen, welches durch zwei verschiedene, nicht gezeigte Schlüssel betätigt werden kann. Einer dieser Schlüssel ermöglicht es, den Steuerschieber 32 zu entsperren und in die Stellungen »Kasse gesperrt«, »Ablesen Reihe 1« oder »Ablesen Reihe 2« zu verschieben. Demnach kann eine im Besitz dieses Schlüssels befindliche Person entweder die Kasse sperren oder einen Zwischensummenzüg aus bestimmten der Addierwerke in bekannter Weise durchführen. Mit dem zweiten Schlüssel kann der Steuerschieber 32 entsperrt und entweder in die »Nullstellen Reihe 1«- oder »Nullstellen Reihe 2«-Stellung bewegt werden. Die im Besitz dieses zweiten Schlüssels befindliche Person kann demnach die Addierwerke dieser Reihen nullsteilen.
  • Addierwerke Die Maschine ist mit zwei Addierwerksspindeln, auf denen die Addierwerksräder jeweils stellenwertweise angeordnet sind, ausgestattet.
  • Die Nr.1-Addierwerksspindel trägt vier nicht gezeigte Addierwerksrädersätze. Der erste Addierwerksrädersatz arbeitet als Gruppenaddierwerk, welches die unter der Steuerung der »A«-Taste eingebrachten Posten speichert. Der zweite Addierwerksrädersatz bildet ein Hauptaufrechnungswerk, in welches steuerfreie Posten unter der Steuerung der Steuertasten 24, 27, 28 und 30 eingebracht werden. Der dritte Addierwerksrädersatz bildet ein Hilfsaufrechnungswerk, welches zur Aufnahme von unter der Steuerung der Steuertaste 29 eingebrachten steuerpflichtigen Posten dient. Im vierten, als Gruppenaddierwerk arbeitenden Addierwerksrädersatz werden die unter der Steuerung der »B«-Taste26 eingebrachten Posten gespeichert.
  • Auf der Nr. 2-Addierwerksspindel sind fünf Addierwerksrädersätze (nicht gezeigt) angeordnet. In den ersten vier Addierwerksrädersätzen werden Posten gespeichert, die unter der Steuerung der den einzelnen Addierwerksrädersätzen zugeordneten Tasten 27 bis 30 eingebracht werden, während im fünften Addierwerksrädersatz die einzelnen, aus dem Hauptaufrechnungswerk unter der Steuerung der Tasten 22 und 26 in Reihe 1 entnommenen Summen in nachstehend zu beschreibender Weise zu einer Gesamtsumme addiert werden. Befindet sich der Steuerschieber 32 in der »Registrieren«-Stellung, so werden durch ein Drücken der Taste 31 lediglich Anzeigeräder (nicht gezeigt) und Druckwerksmechanismen (nicht gezeigt) entsprechend eingestellt. Der fünfte Addierwerksrädersatz wird dabei nicht angesprochen. Befindet sich der Steuerschieber 32 dagegen in der »Ablesen Reihe 2«-Stellung, so wird der fünfte Addierwerksrädersatz durch ein Drücken der Taste 31 abgelesen (Zwischensumme). Falls es erforderlich ist, kann die Maschine so eingerichtet werden, daß nach Einstellung des Steuerschiebers 32 in die »Nullstellen Reihe 2«-Position durch ein Drücken der Taste 31 die Summe aus dem fünften Addierwerksrädersatz gezogen wird.
  • Zusätzlich zu der Auswahl des entsprechenden Addierwerksrädersatzes auf der Nr.2-Addierwerksspindel wird beim Drücken der »Steuerpflichtiger Posten«-Taste 29 auch das Hilfsaufrechnungswerk auf der Nr.1-Addierwerksspindel in bekannter Weise zwecks Aufnahme der Einbringungen ausgewählt. Durch das Drücken der »Steuerpflichtige Summe«-Taste 25 wird bewirkt, daß der in dem Hilfsaufrechnungswerk enthaltene Betrag in bekannter Weise von diesem entnommen und während des gleichen Maschinenganges in das Hauptaufrechnungswerk übertragen wird. _ Zusätzlich zu der Auswahl der ihnen. zugeordneten Addierwerke auf der Nr.2-Addierwerksspindel wird beim Drücken einer der Tasten 27, 28 oder 30 das Hauptaufrechnungswerk auf der Nr.1-Addierwerksspindel zwecks Aufnahme der über die erwähnten Tasten eingebrachten Posten in bekannter Weise ausgewählt. Ebenso wird durch das Drücken der »Kolonialwaren«-Taste 24 in Reihe 1 nicht nur das Hauptaufrechnungswerk, sondern auch das der »Steuerpflichtiger Posten«-Taste 29 in Reihe 2 zugeordnete Addierwerk ausgewählt: Dieses enthält somit jeweils eine Summe der steuerpflichtigen wie auch der steuerfreien Kolonialwarenposten.
  • Die »Zwischensumme«-Taste 23 in Reihe 1 ermöglicht es dem Bediener, eine Zwischensumme des in dem Hauptaufrechnungswerk erhaltenen Betrages zu jedem erwünschten Zeitpunkt zu ziehen.
  • Wie bereits erwähnt, ist die vorliegende Maschine nur für die Einbringung von unselbständigen Einzelposten eingerichtet. Sie weist deshalb keine »Einzelposten«-Taste auf. Es ist daher erforderlich, daß alle selbständigen Einzelposten über das Hauptaufrechnungswerk,welches entweder durch das Drücken der »A«-Steuertaste 22 oder der »B«-Steuertaste 26 entleert wird, in die Maschine eingebracht werden. Der aus dem Hauptaufrechnungswerk entnommene Betrag wird während des Summenzugvorganges in nachstehend noch zu beschreibender Weise in den fünften Addierwerksrädersatz auf der Nr.2-Addierwerksspindel übertragen.
  • Gemäß Fig. 3 ist auf einem ortsfesten Stift 47 ein Hebel 46 gelagert, dessen rückwärtiges, abgerundetes Ende sich im Eingriff mit einem bekannten Mechanismus (nicht gezeigt) zum Zwecke einer axialen Verschiebung der Nr.2-Addierwerksspindel befindet.. In das vordere, rachenförmige Ende des Hebels 46 ragt ein Stift 48, der in einem Addierwerks-Auswählschieber 49 befestigt ist. Der Addierwerks-Auswählschieber 49 wird von zwei Schwenkarmen 50 und 51, die ihrerseits auf in dem Rahmenwerk der Nr.2-Steuertastenbank befestigten Stiften 52 bzw. 53 gelagert sind, getragen.
  • Der Addierwerks-Auswählschieber 49 ist mit fünf verschiedene Neigungen aufweisenden Schrägflächen 54 versehen, mit denen jeweils ein in dem Schaft einer jeden der Tasten 27 bis 31 (Fig. 2) befestigter Stift 55 zusammenwirkt. Wird eine der Tasten 27 bis 31 gedrückt, so wird dem Addierwerks-Auswählschieber 49 infolge der Zusammenarbeit der Stifte 55 mit den Schrägflächen 54 jeweils eine Bewegung versdhiedenen Ausmaßes erteilt. Diese verschiedenen Bewegungen werden über den Hebel 46 auf die Nr. 2-Addierwerksspindel übertragen, so daß jeweils der der gedrückten Taste 27 bis 31 entsprechende Addierwerksrädersatz mit den Betragseinstellgliedern ausgerichtet wird, um durch letztere angetrieben zu werden. Ein bekannter Ausrichtemechanismus ist vorgesehen, um den ausgewählten Addierwerksrädersatz während des gesamten Maschinenganges mit den Betragseinstellgliedern ausgerichtet zu halten.
  • Auf dem Addierwerks-Auswählschieber 49 ist ein zwei Schrägflächen 109 bzw. 110 aufweisender Hilfsschieber 111 befestigt. Mit den Schrägflächen 109 bzw. 110 arbeitet je ein Stift 107 bzw. 108 zusammen, von denen der eine, 107, im Schaft der »A«-Taste 22 und der andere, 108, im Schaft der »B«-Taste 26 befestigt ist.
  • Auf Grund der Neigung der Schrägflächen 109 und 110 wird durdh das Drücken entweder der »A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 die Nr.2-Addierwerksspindel so weit seitlich verschoben, daß das fünfte der auf ihr angeordneten Addierwerke Betragseinstellmechanismen gegenübergestellt wird. Der während der ersten Hälfte des durch die »A«-Taste 22 oder die »B«-Taste 26 ausgelösten Maschinenganges aus dem Hauptaufrechnungswerk entnommene und an die Betragseinstellglieder übertragene Betrag wird somit in das erwähnte fünfte Addierwerk eingebracht, da die auf der Nr.2-Addierwerksspindel angeordneten Addierwerke während der zweiten Hälfte dieses Maschinenganges in Additionszeit mit den Betragseinstellmechanismen in Eingriff gebracht werden.
  • Die Mechanismen, durch die ein zeitgerechtes Ein-bzw. Ausrücken der Addierwerke in die bzw. aus den Betragseinstellmechanismen bewirkt wird, sowie der Mechanismus zum Übertragen von Beträgen aus dem Hilfsaufrechnungswerk in das Hauptaufrechnungswerk bzw. aus dem Hauptaufrechnungswerk in entweder das »A«- oder »B«-Gruppenaddierwerk sind bekannt und werden deshalb nicht beschrieben.
  • Wird eine der Steuertasten 22 bis 31 gedrückt, so wird ein Blockierglied (nicht gezeigt) aus der Bewegungsbahn eines Stiftes, der in einem auf der Tastensperr- und Maschinenfreigabewelle 118 (Fig. 1) angeordneten, nicht gezeigten Arm befestigt ist, bewegt und dadurch einer Feder ermöglicht, die Welle 118 zwecks Einleitung eines Maschinenganges im Gegenzeigersinn zu schwenken. Wird jedoch eine der Summenzugsteuertasten 22, 23, 25 oder 26 gedrückt, so wird der Welle 118 zuerst eine kleine Drehung im Uhrzeigersinn erteilt und dadurch jede gedrückte Betragstaste in bekannter Weise noch vor der Einleitung eines Summenzugmaschinenganges ausgelöst. Die Gegenzeigerbewegung der Welle 118 bewirkt ferner, daß eine bei Beendigung eines durch das Drücken entweder der »A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 eingeleiteten Maschinenganges aufleuchtende Lampe in nachstehend noch zu beschreibender Weise während aller Maschinengänge erlischt. Der Mechanismus, durch den die Lampe zum Erleuchten gebracht. wird, wird nun im einzelnen beschrieben. »Nullgestellt«-Signaleinrichtung Um die Summe einer Reihe von unselbständigen Einzelposten, die zu einer Mehrposteneinbringung gehören und in das Hauptaufrechnungswerk eingebracht wurden, zu erhalten und diese Summe in das auf der l\Tr.2-Addierwerksspindel angeordnete »Gesamtsumme«-Addierwerk zu übertragen, ist es erforderlich, entweder die »A«-Taste 22 oder die »B«-Taste 26 (Fig.,2) zu drücken. Der durch das Drücken dieser beiden Tasten gesteuerte, als »Nullgestellt«-Signaleinrichtung bezeichnete Mechanismus ist in Fig. 1 dargestellt und wird beschrieben.
  • Den Steuertasten 22 bis 26 der Reihe 1 ist ein nicht gezeigter Einstellmechanismus zugeordnet, der mit einem Zahnsegment 126 (Fig. 1) verbunden ist und letzteres einstellt. Das Segment 126 ist drehbar an einer nicht gezeigten Scheibe befestigt, die ihrerseits auf einer vom Maschinenrahmen getragenen Welle 127 angeordnet ist. In das Segment 126 ist ein Kurvenschlitz 128 eingeschnitten, in dem sich eine von dem nach links ragenden Arm eines Hebels 130 getragene Rolle 129 führt. Der Hebel 130 ist auf einem in einem linken Maschinenseitenrahmen 132 befestigten Stift 131 gelagert und mit seinem sich abwärts erstreckenden Arm über ein Verbindungsglied 133 mit einem sich aufwärts erstreckenden Arm eines Hebels 134 verbunden. Der Hebel 134 ist auf einem in dem Maschinenseitenrahmen 132 befestigten Stift 135 gelagert und über ein kurzes Verbindungsglied 336 an einem Hebel 137 angelenkt. Der Hebel 137 ist drehbar auf einem Stift 138 angeordnet, der seinerseits von einem Schalterbetätigungsarm 139 getragen wird. Der Schalterbetätigungsarm 139 ist auf einem in dem Maschinenseitenrahmen 132 befestigten Stift 140 gelagert. Der rechte Arm des Hebels 137 ist über ein Verbindungsglied 141 mit einem auf der Maschinenfreigabe -#velle'*$ ,verstifteten Hebel 142 verbunden.
  • Auf der Masehinenfreigabewelle 118 ist eine Schalterbetätigungsplatte 144 gelagert, die durch eine Feder 143 in Anlage mit einem in dem Hebel 142 befestigten Stift 145 gehalten wird. Die Feder 143 ist zwischen einem von der Platte 144 .getragenen Stift und dem Stift 145 gespannt. In die Platte 144 ist ein Formloch 146 eingeschnitten, in dem sich ein in dem mach rechts gerichteten Arm eines Hebels 148 befestigter Stift 147 führt. Sobald der Hebel 148 durch die Platte 144 im Uhrzeigersinn versohwenkt wird, wird ein nicht gezeigter Elektromotor eingeschaltet, um die Maschine in bekannter Weise für ein Maschinenspiel anzutreiben.
  • Wie schon erwähnt, wird die Maschinenfreigabewelle 118 (Fig. 1) durch das Drücken irgendeiner der Steuertasten in Reihe 1 oder Reihe 2 (Fig. 2) einer Federkraft ausgesetzt, die ausreicht, um die Ma schinenfreigabewelle 118 und den auf ihr befestigten Hebel 142 im Gegenzeigersinn zu verschwenken. Die Maschinenfreigabewelle 1.18 wird kurz vor Beendigung eines Maschinenganges zwangläufig in ihre Ausgangslage zurückgestellt.
  • Der Schalterbetätigungsarm 139 trägt einen Isolierblock 154, der mit einem auf einem Stift 456 gelagerten Schalterarm 155 zusammenarbeitet. Der Stift 156 wird von einer Platte 7.57 getragen, die ihrerseits an dem Maschinenrahmen 132 befestigt ist. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Maschine wird der Schalterarm 155 von einer Feder 158 so gehalten, daß sich ein von ihm getragener Kontaktpunkt in Anlage mit einem zweiten Kontaktpunkt, der seinerseits von einem auf der Platte 157 befestigten Block 159 getragen wird, befindet. Der Schalterarm 155 ist mit dem einen Pol einer geeigneten Spannungsquelle verbunden, während der Block 159 mit einem Pol des Sockels 160 einer »Nullgestellt«-Signallampe 163 in Verbindung steht. Der Sockel 160 wird von einem Halter 161 getragen, der seinerseits .an einem an dem Maschinenseitenrahmen 132 angeschrauben Rahmen 162 des Anzeigewerkes der Maschine befestigt ist. Ein die Maschine umgebendes Gehäuse (nicht gezeigt) weist eine der Lampe 163 gegenüberliegende Ausnehmung auf, die durch einen lichtdurchlässigen Glasdeckel verschlossen ist. Ein unmittelbar hinter der Lampe 163 am Halter 161 befestigter Spiegel 165 ist vorgesehen, um die Lichtstrahlen durch die erwähnte Ausnehmung im Gehäuse und den Glasdeckel zu richten.
  • In dem Stromkreis zwischen dem S.c1halterarm 155 und dem einen Pol der Spannungsquelle kann ein Schalter (nicht gezeigt) vorgesehen werden, durch den der Stromkreis zur »Nullgestellt«-Signallampe 163 je nach Erfordernis geöffnet oder geschlossen werden kann. Der obenerwähnte Stromkreis zur Lampe 16.3 wird durch einen nicht gezeigten Leiter, der sich von dem zweiten Pol des Sockels 16Q zum anderen Pol der Spannungsquelle erstreckt, vervollständigt.
  • Der der Lampe 163 zugeordnete Stromkreis wird nach jedem entweder durch das Drücken der »A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 (Fig. 2) eingeleiteten Maschinengang geschlossen.. Dadurch wird die Lampe 163 zum Aufleuchten gebracht und angezeigt, daß ein Summenzugarbeitsgang durchgeführt worden ist, während welchem das Hauptaufrechnungswerk nullgestellt wurde. Der erwähnte Stromkreis wird durch das Segment 126 (Fig. 1), welches durch den der Steuertastenreihe 1 zugeordneten Einstellmechanismus gesteuert wird, geschlossen. Wird entweder die »A«-Steuertaste 22 oder die »B«-Steuertaste 26 zwecks Einleitung eines Summenzugarbeitsganges gedrückt, so bewirkt die unter ihrer Steuerung erfolgte Einstellung des Segments 126 über die sich im Kurvenschlitz 128 führende Rolle 129, daß der Hebel 130 und der damit verbundene Mechanismus einschließlich des Schalterbetätigungsarmes 139, wie in Fig. 1 gezeigt, eingestellt werden. In dieser Einstellage ermöglicht es der Schalterbetätigungsarrn 139 der Feder 158, den Schalterarm 155 in der »Geschlossen«-Stellung zu (halten, so daß der Stromkreis zu der Lampe 163 geschlossen ist. Die Lampe 163 leuchtet somit nach Beendigung des Maschinenspieles auf. Durch die bei der Freigabe der Maschine für einen Maschinengang stattfindende Gegenzeigerbewegung der Welle 118 und des Armes 142 wird der Hebel 137 über das Verbindungsglied 141 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Der im Verbindungsglied 136 befestigte Stift 168 dient dem Hebel 137 dabei als Drehpunkt. Die Uhrzeigerbewegung des Hebels 137 hat zur Folge, daß der Schalterbetätigungsarm 139 durch den Stift 138 im Gegenzeigersinn bewegt wird, wobei der an ihm befestigte Block 154 am Schalterarm 1,55 anläuft und letzteren gegen die Kraft der Feder 158 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dadurch wird der von ihm getragene Kontaktpunkt von dem Kontaktpunkt auf dem Block 159 entfernt und der Stromkreis zu der Lampe 163 unterbrochen, so daß dieselbe ausgeschaltet ist, während die Maschine arbeitet. Die Einstellung des Segments 126 unter der Steuerung der »Zwischensummenzug«-Taste 23, der »Kolonialwaren«-Taste 24 oder der »Steuerpflichtige Summe«-Taste 25 bewirkt, daß der sich im Kurvenschlitz 7.28 führende Stift 129 den Hebel 130 im Uhrzeigersinn aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung verschwenkt. Durch die Uhrzeigerbewegung des Hebels 130 wird der Hebel 134 über das Verbindungsglied 133 im Gegenzeigersinn geschwenkt. Diese Gegenzeigerbewegung wird über das Verbindungsglied 136 auf den Hebel 137 übertragen, dem in diesem Fall der Stift 169 als Drehpunkt dient. Die Gegenzeigerbewegung des Hebels 137 hat zur Folge, daß der Schalterbetätigungsarm 139 ebenfalls im Gegenzeigersinn geschwenkt und dadurch der Schalterarm 155, wie schon beschrieben, in die »Offen«-Stellung bewegt wird. Der Stromkreis zu der Lampe 163 wird somit geöffnet und dadurch die Lampe ausgeschaltet, wenn irgendeine andere als die »A«-Taste 22 .oder die »B«-Taste 26 der Reihe 1 zum Einleiten eines Maschinenganges gedrückt wird.
  • Während der unter der Steuerung der Tasten 27 bis 31 in Reihe eingeleiteten Maschinenspiele wird das Segment 126 so weit im Gegenzeigersinn (Fig. 1) geschwenkt, daß die Rolle 129 im äußersten linken Teil der Ausnehmung 128 zu liegen kommt. Der das Segment 126 steuernde Einstellmechanismus der Reihe 1 wird in diesem Falle in bekannter Weise durch eine der Reihe 1 zugeordnete Nullanschlagklinke beeinflußt. Wird das Segment 126 im Gegenzeigersinn in diese sogenannte Nullstellung bewegt, so wird der Hebel 130 infolge der Zusammenarbeit der Rolle 129 mit dem Kurvenschlitz 128 im Uhrzeigersinn aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung verschwenkt. Die Uhrzeigerbewegung des Hebels 130 bewirkt in der bereits erwähnten Weise, daß der Schalterarm 155 am Ende eines Maschinenspieles in der »Offen«-Stellung festgehalten wird. Demnach bleibt die Lampe 163 nach jedem Maschinengang, der durch eine der Tasten in Reihe 2 ausgelöst wurde, ausgeschaltet. Aus der vorangehenden B'e'schreibung ist ersichtlich, daß alle Posteneinbringungsarbeitsgänge durch einen Postensummenarbeitsgang beendet werden, während welchem das Hauptaufrechnungswerk unter der Steuerung entweder der »A«-Taste 22 oder der »B«-Taste 26 nullgestellt wird und daß die beiden genannten Tasten die Einstellung des Segments 126 über den Reihe 1-Einstellmechanismus so steuern, daß der Stromkreis zur Lampe 163 durch den Schalterarm 155 geschlossen wird und dadurch die Lampe 163 am Ende der durch entweder die Taste 22 oder die Taste 26 eingeleiteten Maschinengänge eingeschaltet ist. Die Lampe 163 bleibt nur während der Zeit eingeschaltet, während weldher die Maschine im Ruhezustand ist. Bei Beginn eines durch irgendeine andere der Steuertasten als die Tasten 22 oder 26 eingeleiteten Maschinenganges erlischt die Lampe 163 und bleibt in diesem Zustand bis zum Ende des nächsten durch entweder die »A«-Taste 22 oder die »B«-Taste 26 eingeleiteten Maschinenganges.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Signalanlage zur Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen oder rechnende Buchungsmaschinen, bei welchen Betragstasten, ein Addierwerk, Posteneinbringung-Steuertasten und eine Summenzugtaste mit zugehörigem Gangartschaltglied und eine Maschinenfreigabewelle vorgesehen sind und letztere durch das Drücken irgendeiner der Steuertasten oder der Summenzug taste zwecks Einleitung eines Maschinenganges antreibbar ist und selbsttätig am Ende eines jeden Maschinenganges zurückgestellt wird und bei welcher der Schalter, der im Arbeitsstromkreis der Signaleinrichtung liegt, von dem Maschinengetriebe aus steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (155) durch die Steuertasten (24, 27 bis 30), die Summenzugtaste (22 oder 26) und die Maschinenfreigabewelle (118) über Antriebsmittel (126 bis 140) so gesteuert wird, daß er jedesmal, wenn die Maschinenfreigabewelle (118) im Sinne der Auslösung versdhwenkt wird, geöffnet, jedoch bei Beendigung eines Maschinenganges zwecks Wirksammachung der Signaleinrichtung (163) nur dann geschlossen wird, wenn der Maschinengang durch das Drücken der Summenzugtaste (22 oder 26) eingeleitet ist.
  2. 2. Signalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (137) des Schalterbetätigungsmechanismus (126 bis 140) einerseits mit dem Gangartschaltglied (126) und andererseits mit der Maschinenfreigabewelle (118) so verbunden ist, daß der Schalter (155) bei und während der Verschwenkung der Maschinenfreigabewelle (118) zur Auslösung des Maschinenganges bis kurz vor dessen Beendigung auch bei Einstellung des Gangartschaltgliedes und des entsprechenden Teiles des Schalterbetätigungsmechanismus (126, 130, 133 bis 137) im Sinne der Schalterschließung geöffnet ist.
  3. 3. Signalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung eine Lampe (163) einschließt und daß in dem Stromkreis der Lampe ein weiterer Schalter vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1438 014.
DENDAT1073777D Signaleinrichtung zur Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen und rechnende Buchungsmaschinen Pending DE1073777B (de)

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DE1073777B true DE1073777B (de) 1960-01-21

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DENDAT1073777D Pending DE1073777B (de) Signaleinrichtung zur Addierwerksnullstellkontrolle für Registrierkassen und rechnende Buchungsmaschinen

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DE (1) DE1073777B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267000B (de) * 1959-04-24 1968-04-25 Anker Werke Ag Postenzaehleinrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1438014A (en) * 1920-05-26 1922-12-05 Underwood Computing Machine Co Computing machine

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