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DE1098265B - Anzeigevorrichtung fuer eine Registrierkasse od. dgl. - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer eine Registrierkasse od. dgl.

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Publication number
DE1098265B
DE1098265B DEST9471A DEST009471A DE1098265B DE 1098265 B DE1098265 B DE 1098265B DE ST9471 A DEST9471 A DE ST9471A DE ST009471 A DEST009471 A DE ST009471A DE 1098265 B DE1098265 B DE 1098265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digit
adjustment
setting
reset
zero
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST9471A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Styner
Adolf Chlouba
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1098265B publication Critical patent/DE1098265B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/02Output mechanisms with visual indication, e.g. counter drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung für eine Registrierkasse od. dgl. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für eine Registrierkasse od. dgl. mit einer der anzuzeigenden Stellenzahl entsprechenden Anzahl von einstellbaren Zifferträgern, welche der Reihe nach ein leeres Feld und die Ziffern 0 bis 9 tragen und wovon während jeder Anzeige einer oder mehrere in einer Leerstellung verbleiben kann, in welcher keine Ziffer, sondern das leere Feld sichtbar ist.
  • Solche Anzeigevorrichtungen sind an sich bekannt und dienen dazu, in den außerhalb der anzuzeigenden "Zahl liegenden Dezimalen nicht Nullen, sondern leere Felder erscheinen zu lassen, womit die Anzeige wesentlich an Deutlichkeit gewinnt.
  • Bei bekannten Anzeigevorrichtungen dieser Art sind den Ziffernträgern stets tastengesteuerte Einstellorgane zugeordnet, die ihre die Lage der zugeordneten Ziffernträgern entsprechende Einstellung stets schrittweise in gleicher Richtung erreichen. In einem Falle werden die Einstellorgane in eine der Nullstellung entsprechende Lage zurückversetzt, und die neue Einstellung wird entweder dadurch erreicht, daß die Einstellorgane aus der Nullstellung gegen Tastenanschläge vorgeschoben werden, daß sie durch Klinken in der Nullstellung gehalten werden oder daß sie durch Rückstellklinken aus der Nullstellung um einen Schritt in die Leerstellung zurückversetzt werden. Die Ausgangslage der Einstellglieder entspricht daher einer Zwischenstellung, aus welcher die Einstellglieder gegebenenfalls noch weiter zurückgestellt werden müssen. Es können daher zur Bestimmung dieser Ausgangslage keine festen Endanschläge verwendet werden, was den Mechanismus umständlich und unzuverlässig gestaltet.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, die Nachteile bekannter Anzeigevorrichtungen durch einen neuartigen Bewegungsablauf der Einstellglieder zu vermeiden. Hierzu geht sie aus von einer Anzeigeeinrichtung für Registrierkassen od. dgl. mit einer der Stellenzahl der anzuzeigenden Zahl entsprechenden Anzahl von einstellbaren Ziffernträgern, welche der Reihe nach ein leeres Feld und die Ziffern 0 bis 9 tragen und wovon während jeder Anzeige einer oder mehrerer in einer Leerstellung verbleiben kann, in welcher keine Ziffer, sondern das leere Feld sichtbar ist. Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Ziffernträger durch ihnen zugeordnete, allein mit in Wirklage ortsfest wirkenden Anschlägen, Betragstasten bzw. Nullanschlagklinken zusammenarbeitende und ausschließlich formschlüssig miteinander bewegte Teile aufweisende Einstellglieder erfolgt, welche in bekannter Weise durch je Maschinengang einmal gesondert angetriebene Rückstellklinken um einen Schritt unter die dem Wert »Null« entsprechende Lage rückstellbar sind und welche während jeder Einbringungs- bzw. Anzeigeperiode zunächst durch die übliche Einstellantriebseinrichtung in ihre der Leerstellung des zugeordneten Ziffernträgers entsprechende, um einen Wertschritt unter Nulleinstellung liegende Ausgangsstellung gebracht, sodann in allen ohne Werteinbringung belassenen Stellen bis zum Nullanschlagsglied verstellt und dann in denjenigen Stellen, in welchen der Ziffernträger in die Leerstellung zu bringen ist, durch die Rückstellklinken wieder in die Ausgangslage zurückversetzt werden.
  • Abgesehen von festen Anschlägen zur Bestimmung der erwähnten, der Leerstellung entsprechenden Ausgangsstellung und den ohnehin erforderlichen Nullanschlagklinken und Tastenanschlägen sind als zusätzliche Mittel lediglich Rückstellklinken erforderlich. Es können somit zur Bestimmung aller Einstellungen der Einstellglieder in ihrer Wirklage ortsfeste Anschläge vorhanden sein, die mit sehr einfachen, aus miteinander formschlüssig verbundenen Teilen bestehenden Einstellgliedern zusammenarbeiten, die vorzugsweise aus einem einzigen starren Glied bestehen. Dieses Einstellglied kann so ausgebildet sein, daß es von der Rückstellklinke nur erfaßt werden kann, wenn es nicht weiter als bis in die der Nullanzeige entsprechende Stellung vorgerückt ist. Diese Stellung wird durch die Nullanschlagklinke bestimmt, welche in bekannter Weise automatisch in eine unwirksame Stellung ausgerückt wird, wenn eine Taste gedrückt ist.
  • Es ist weiter von Vorteil, die Ziffernträger der Anzeigevorrichtung von den Einstellgliedern in an sich bekannter Weise zu entkuppeln, um damit die in vielen Fällen zu keiner Anzeige führenden Hin- und Herbewegung der Einstellglieder nicht auf die zugeordneten Ziffernträger zu übertragen. Die Übertragung auf die Ziffernträger erfolgt in ebenfalls bekannter Weise erst bei der Rückstellung aller Einstellglieder in ihre Ausgangslage, während welcher diese Organe wieder miteinander gekuppelt sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sichtanzeigevorrichtung in einer Registrierkasse dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den Einstell- und Anzeigemechanismus der Sichtanzeigevorrichtung nach Linie I-I in Fig. 2, und Fig.2 zeigt einen Schnitt durch den Einstellmechanismus nach Linie II,II in Fig. 1 und den Oberteil der Registrierkasse mit ausgebrochener Gehäusewand in Ansicht von der Seite der Einstelltasten.
  • Der Mechanismus der Sichtanzeigevorrichtung ist in zwei im Gehäuse 1 der Registrierkasse untergebrachten Platinen 2 bzw. 3 gelagert. Die eigentliche Anzeigevorrichtung besteht aus den als Ziffertrommeln ausgebildeten Ziffernträgern 4 bis 9, welche alle in gleichmäßiger Reihenfolge die Ziffern 0 bis 9 tragen. Die Ziffern 0 bis 9 liegen doppelt so weit auseinander wie die übrigen Ziffern, und die durch diesen vergrößerten Abstand entstehende leere Fläche 10 auf den Ziffertrommeln 4 bis 9 erscheint im nicht dargestellten Anzeigefenster, wenn sich die Ziffertrommeln in der für die Ziffertrommeln 4 bis 7 dargestellten Ausgangslage befinden. Auf der Ziffertrommel 7 ist an Stelle der leeren Fläche 10 das Zeichen »-.« aufgebracht.
  • Jede Ziffertrommel 4 bis 9 ist mit einem Zahnrad 11 fest verbunden und auf einer Welle 12 frei drehhbar gelagert. Die Zahnräder 11 kämmen mit entsprechenden Zahnrädern 13, welche ihrerseits frei drehbar auf einer Welle 14 gelagert sind. Die Zahnräder 13 weisen am Umfang Einschnitte 15 auf, durch welche die Drehbewegung dieser Zahnräder an einem Anschlagstab 16 begrenzt wird. Alle Zahnräder 13 sind ferner mit je einem Stift 17 versehen, welcher mit je einem zugeordneten, fest auf der Welle 14 sitzenden Anschlag 18 in später beschriebener Weise zusammenarbeiten kann.
  • Die Wellen 12 und 14 sind in zwei seitlichen, vertikal verschiebbaren Platten 19 bzw. 20 gelagert. An diesen Platten befestigte Zapfen 21 greifen in Steuernuten 22 von. schwenkbaren Steuerhebeln 23, durch deren Drehung die Platten und mit ihnen die Wellen 12 und 14 vertikal verschoben werden. Diese vertikale Verschiebung hat den Zweck, die Zahnräder 13 mit darunter angeordneten Zahnrädern 24 in und außer Eingriff zu bringen. Diese Zahnräder 24 sind frei drehbar auf einer Welle 25 angeordnet. Sie kämmen mit Zahnsegmenten 26 von Einstellhebeln 27, welche frei drehbar auf einer Welle 28 gelagert sind. Die Einstellhebe127 stehen alle unter der Wirkung von Zugfedern 29, welche sie im Gegenuhrzeigersinn zu verschwenken trachten. Auf der Welle 28 ist ferner ein Rückstellhebe130 mit einer unter die Hebe127 greifenden Rückstellschiene 31 gelagert, welcher über die Rolle 32 durch einen auf der Hauptwelle 33 der Kasse sitzenden Nocken 34 gesteuert wird. Die Rückstellschiene ist in Fig.2 der Einfachheit halber in Seitenansicht dargestellt.
  • Die Einstelltasten 35 der Maschine sind in nicht näher dargestellter Weise in der schrägen Rückfläche der Registrierkasse gelagert. Sie wirken mit ihren Steuerstiften36 auf Steuerlappen37 von Einstellschienen 38, welche auf einer Welle 39 und einer Zunge 40 verschiebbar gelagert sind. Sie werden durch einen in die Kerbe 41 eingreifenden Stift 42 des zugeordneten Einstellhebels 27 verschoben, wenn sich dieser Einstellheber dreht.
  • Die Steuerlappen 37 der Einstellschiene 38 ragen in der dargestellten Weise nach oben oder sind seitlich nach außen gebogen. Sie arbeiten in entsprechender Reihenfolge mit den Steuerstiften 36 der Tasten 35 zusammen, und zwar ist die Teilung der Steuerlappen 37 bezüglich derjenigen der Steuerstifte 36 derart gewählt, daß sich die Wege, die die Einstellschiene 38 bis zum Anschlag des Steuerlappens mit dem zugehörigen Steuerstift ausführen kann, beim Einstellender Ziffern 1, 2, 3 ... 9 verhalten wie 2 :3 :4... : 10. Mit anderen Worten kann die Einstellschiene 38 beim Eintasten einer bestimmten Ziffer bei der entsprechenden Dezimale eine Anzahl von Einheitsschritten ausführen, die um Eins höher ist als die eingestellte Ziffer.
  • Auf der Welle 39 ist neben jeder Einstellschiene 38 eine Anschlagklinke 43 drehbar gelagert, welche mit einem Anschlagstift 44 der Einstellschiene zusammenarbeitet. Über den Einstellschienen 38 und parallel zu denselben sind für jede Dezimale gezahnte Steuerschienen 45 vorgesehen, welche längsverschiebbar inder Tastenbank gelagert sind. Die Steuerstifte 36 sind mit seitlichen Schultern 46 versehen, welche mit den schiefen Zahnflächen 47 der Steuerschienen 45 zusammenarbeiten und bei gedrückter Taste 35 die Steuerschienen nach rechts unten verschieben. In diesem in Fig. 1 dargestellten Zustand wird die Anschlagklinke 43 durch einen Steuerstift 48 der Steuerschiene 45 nach unten verschwenkt, so daß der Anschlagstift 44 der zugehörigen Einstellschiene 38 nicht an ihm anstößt und somit die Einstellschiene 38 einen beliebigen, durch den Steuerstift 36 der gedrückten Taste 35 bestimmten Weg machen kann. Ist dagegen in der entsprechenden Dezimale keine Taste 35 gedrückt, so wird die Anschlagklinke 43 unter der Wirkung der Feder 49 in die strichpunktiert .dargestellte Lage verschwenkt und die Steuerschiene 45 entsprechend nach links verschoben. Sie ist so bemessen, daß bei dieser Stellung die Einstellschiene 38 einen Einheitsschritt ausführen kann, bis der Stift 44 an die Anschlagklinke 43 anstößt.
  • Die Einstellschienen 38 sind an der Unterkante mit -Kerben 50 versehen, welche zum Zusammenwirken mit Rückstellklinken 51 bestimmt sind. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind jedoch nur in den vorderen vier Dezimalstellen derartige Rückstellklinken 51 vorgesehen. Sie sind auf Hebeln 53 schwenkbar gelagert, welche auf einer gemeinsamen Welle 52 befestigt sind, und sind mit diesen Hebeln 53 durch je eine Feder 54 verbunden, welche bestrebt ist, die Rückstellklinke 54 mit der Kerbe 50 der zugehörigen Einstellschiene in Eingriff zu bringen. In der dargestellten Ausgangslage werden die Rückstellklinken durch einen Stab 55 außer Eingriff mit den Kerben 50 gehalten. Die gemeinsame Welle 52 der Hebel 53 wird über den mit einer Steuerrolle 56 versehenen Hebel 57 von einer Nockenscheibe 58 gesteuert. Die Nockenscheibe 58 sitzt auf einer Welle 59, welche von der Hauptwelle 33 der Registrierkasse im Übersetzungsverhältnis 1:1 angetrieben wird.
  • Die Rückstellklinken 51 der den Ziffertrommeln 5, 6 und 7 entsprechenden Dezimalen sind mit seitlichen Fortsätzen 60 versehen, welche unter die entsprechenden Fortsätze der der nächst höheren Dezimale angehörenden Rückstellklinke bzw. unter die Rückstellklinke selbst greifen. Aus Fig. 2 ist leicht ersichtlich, daß durch diese Anordnung die Rückstellklinken aller Dezimalen nicht in die Kerben 50 einfallen können, welche unterhalb einer Dezimale liegen, deren zugehörige Rückstellklinke aus irgendeinem Grunde nicht in die Kerbe 50 einfallen kann.
  • Die oben beschriebene Sichtanzeigevorrichtung arbeitet wie folgt: Die dargestellte Stellung des Mechanismus entspricht dem Zeitpunkt, wo eine neue Anzeige eingetastet wird oder soeben eingetastet worden ist. In der in Fig. 1 dargestellten Dezimale ist beispielsweise eine Ziffer »2« eingestellt worden. Nach erfolgter Einstellung der Registriertastatur wird von Hand oder mittels eines Motors die Maschinenhauptwelle 33 im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 angetrieben. Dadurch werden die Steuerhebel 23 durch nicht dargestellte Nockensteuerung im Gegenuhrzeigersinne (Fig.1) verschwenkt, wodurch die Platten 19 und 20 angehoben und die Zahnräder 13 in bekannter Weise von den Zahnrädern 24 entkuppelt werden. Während des entkuppelten Zustandes werden die Zahnräder 13 durch eine Drehung der Welle 14 im Gegenuhrzeigersinne mittels der Anschläge 18 und der Stifte 12 in die dargestellte Lage gebracht, welche der Ausgangslage der Ziffertrommeln entspricht, wo die leere Fläche 10 bzw. das Zeich"n »-,« im Anzeigefenster zum Vorschein kommt. Die Welle 14 dreht sich unmittelbar darauf zurück, so daß die Anschläge 18 wieder in die in Fig. 1 dargestellte Lage versetzt werden.
  • Unterdessen hat sich nun die auf der Hauptwelle 33 sitzende Nockenscheibe 34 so weit gedreht, daß der Rückstellhebe130 im Gegenuhrzeigersinne verschwenken kann. Damit werden auch die Einstellhebel 27 freigegeben und drehen sich unter dem Zug der Federn 29 so weit, bis die durch sie mitgenommenen Einstellschienen 38 gegen einen Anschlag stoßen. Dabei werden auch die mit den Zahnsegmenten 26 der Einstellliebel 27 kämmenden Zahnräder 24 eine entsprechende Drehung ausführen.
  • In der dargestellten Dezimale wird die Einstellschiene 38 sich bis zum Anschlag mit dem Steuerstift 36 der Taste »2« bewegen können, also drei Einheitsschritte ausführen. Das Zahnsegment 26 des Einstellhel)els 27 und das Zahnrad 24 dieser Dezimale werden also ebenfalls um drei entsprechende Einheitsschritte verdreht. Ist in einer bestimmten Dezimale eine andere über Null liegende Ziffer eingetastet, so wird sich die Einstellschiene 38 dieser Dezimale um eine Anzahl von Einheitsschritten bewegen können, welche um Eins größer ist, als die eingestellte Ziffer angibt, wie oben bereits dargelegt wurde. Wird dagegen in einer bestimmten Dezimale keine Taste gedrückt, also »Null« eingebracht, so wird die entsprechende Steuerschiene 45 nicht gemäß Fig. 1 verschoben sein, und die dieser Dezimale zugeordnete Anschlagklinke 43 befindet sich in der in Fig. 1 strichpunktiert dargestellten Lage. Die Einstellschiene 38 dieser Dezimale kann also nur einen Einheitsschritt ausführen. Sie bereitet so die Nullanzeige vor.
  • Inzwischen hat sich auch die Nöckenscheibe 58 im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 so weit gedreht, daß die Steuerrolle 56 des Hebels 57 an der Stelle A dieser Nockenscheibe aufliegt. Hierauf wird der Hebe157 und damit auch die Hebel 53 im Uhrzeigersinne gedreht, wobei die Rückstellklinken 51 ihre Rückstellbewegung ausführen. Dabei werden sie vom Stab 55 freigegeben und legen sich mit dem entgegengesetzten Ende gegen die Einstellschienen 38 an, bzw. greifen in die Kerben 50 derselben ein. Die Lage und Form der Rückstellklinken 51, des Haltestabes 55 und der Kerben 50 ist so gewählt, daß die Rückstellklinke 51 nur in die Kerbe 50 eingreifen kann, wenn die Einstellschiene 38 um höchstens einen Einheitsschritt verstellt ist. Ist sie um mehr als einen Einheitsschritt verschoben worden, was nach vorstehender Beschreibung immer dann der Fall ist, wenn in der entsprechenden Dezimale überhaupt eine Ziffer eingetastet wurde, so kann die Rückstellklinke 51 nicht mehr in die Kerbe 50 eingreifen, sondern gleitet auf der Unterkante der Einstellschiene 38 nach vorn. Eine Rückstellung erfolgt also grundsätzlich nur, wenn nichts eingetastet bzw. »?Null« eingebracht wurde. Wie jedoch an Hand der Fig. ? bereits angedeutet wurde, genügt auch diese Vorbedingung noch nicht, damit eine Rückstellung erfolgt. Wird nämlich beispielsweise eine sechsstellige Zahl eingetastet, so wird in der der Ziffertrommel4 entsprechenden Dezimale die Rückstellklinke 51 nicht einfallen können. weil in dieser Dezimale auf alle Fälle mindestens eine » 1 « eingestellt sein muß, damit überhaupt eine sechsstellige Zahl zustande kommt. Aus Fig.2 ist nun leicht ersichtlich, daß wenn die erste Rückstelltaste von links, die also der Ziffertrommel 4 zugeordnet ist, nicht in die herbe 50 einfallen kann, also nach Fig.2 nach oben bewegbar ist, auch alle folgenden Rückstellklinken 51 durch die Fortsätze 60 am Eingreifen in die herben 50 verhindert werden. Als einfache Regel kann also angegeben werden, eine Rückstellung erfolge immer nur in einer Dezimale, welche von der anzuzeigenden Zahl nicht erfaßt wird. Bei der in Fig. 2 dargestellten Anzeige von Fr. -. 25 werden folglich alle Einstellschienen 38 zurückgestellt, welche den Ziffertrommeln 4 bis 7 zugeordnet sind. Die Rückstellung der Einstellschienen 38 beträgt dabei einen Einheitsschritt zurück in die in Fig.1 dargestellte Ausgangslage.
  • In den zwei hintersten Stellen, welche die Rappen anzuzeigen haben, erfolgt keine Rückstellung.
  • Ist also der oben beschriebene Einstellvorgang der Einstellschienen 38 beendet, so befinden sich diese Einstellschienen in ihrer in Fig. 1 dargestellten Ausgangslage, wenn sie einer Dezimale angehören, welche vor der Kommastelle liegt, also z. B. »Franken« anzeigt und außerhalb des Bereiches der anzuzeigenden Zahl liegt; sie sind um einen Einheitsschritt verschoben, wenn in der zugeordneten Dezimale innerhalb der Zahl eine Null anzuzeigen ist oder wenn hinter der Kommastelle (in den Rappen) eine Null auftritt, und sie sind um eine Anzahl von Einheitsschritten verschoben, die um Eins größer ist als die eingetastete Ziffer, wenn in der betreffenden Dezimale eine über Null liegende Ziffer anzuzeigen ist.
  • Nach erfolgtem Einstellvorgang und nachdem in der oben angedeuteten Weise die Ziffertrommeln in die Ausgangsstellung zurückversetzt worden sind, werden die Steuerhebel 23 in die in F ig. 1 dargestellte Lage zurückverschwenkt und damit die Zahnräder 13 und 24 wieder gekuppelt. Die Stelle B des Steuernockens 34 gelangt nun unter die Steuerrolle 32 des Rückstellhebels 30, und dieser beginnt sich im Uhrzeigersinne zurückzudrehen, wobei die unter die Einstellhebel 27 greifende Rückstellstange 31 alle Hebel 27 in die in Fig.l dargestellte Ausgangslage zurückversetzt. Dadurch werden über die Zahnräder 24, 13 und 11 auch die Ziffertrommeln um eine Anzahl von Einheitsschritten verdreht, die der Zahl von Einheitsschritten entspricht, um welche die zugehörigen Einstellschienen 38 aus ihrer Ausgangslage verschoben waren.. Dabei werden in Analogie zu dem oben für die Einstellschienen Gesagten alle Ziffertrommeln, die einer außerhalb der anzuzeigenden Zahl liegenden Dezimale angehören, in der Lage verbleiben, in welcher das leere Feld 10 bzw. das Zeichen »-.« sichtbar ist. Ist innerhalb der Zahl oder nach der Kommastelle (in den Rappen) eine Null anzuzeigen, so erfolgt eine Drehung um einen Einheitsschritt, so daß die Null zum Vorschein kommt. Ist in einer Dezimale eine »1« anzuzeigen, so erfolgt eine Drehung um zwei Einheitsschritte, so daß die » 1 « zum Vorschein kommt usw.
  • Die Anzeige erfolgt also immer sinngemäß ohne unnötige Nullen. Beispielsweise die Anzeige von fünf Rappen erfolgt als -.05, da bei den Rappen auch in der außerhalb der eigentlichen Zahl liegenden Dezimale keine Rückstellung erfolgt. Die Anzeige Fr. 10.05 erfolgt genau in der hier stehenden Weise, während sie bei bekannten Anzeigevorrichtungen gleicher Stellenzahl als 0010.05 erfolgt, was offensichtlich weniger klar wirkt.
  • Sind die Einstellhebe127 und somit auch die Einstellschienen 38 durch die Rückstellvorrichtung 30, 31 in die in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurückversetzt, so gehen auch die Rückstellklinken 51 unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder in ihre Ausgangsstellung zurück, womit die in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage der Sichtanzeigevorrichtung erreicht ist. Es kann nun ein neuer Anzeigezyklus gemäß obenstehender Beschreibung beginnen.
  • Die erfindungsgemäße Anzeige könnte natürlich auch im Zusammenhang mit anderen Sichtanzeigevorrichtungen angewendet werden, bei welchen beispielsweise die Rückstellung der Ziffertrommeln in anderer Weise erfolgt und wo z. B. keine Entkupplung der Anzeigeorgane von den Einstellorganen erfolgt.
  • Sollen nur ganze Zahlen, also ohne Kommastelle angezeigt werden, so sind in allen Dezimalstellen Rückstellklinken 51 vorzusehen, welche ebenfalls alle mit Ausnahme der der vordersten Dezimale angehörenden Klinke mit Fortsätzen 60 versehen sein müssen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anzeigevorrichtung für eine Registrierkasse od. dgl. mit einer der Stellenzahl der anzuzeigenden Zahl entsprechenden Anzahl von einstellbaren Ziffernträgern, welche der Reihe nach ein leeres Feld und die Ziffern 0 bis 9 tragen und wovon während jeder Anzeige einer oder mehrerer in einer Leerstellung verbleiben kann, in welcher keine Ziffer, sondern das leere Feld sichtbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Ziffernträger durch ihnen zugeordnete, allein mit in Wirklage ortsfest wirkenden Anschlägen, Betragstasten (36) bzw. Nullanschlagklinken (50), zusammenarbeitende und ausschließlich formschlüssig miteinander bewegte Teile aufweisende Einstellglieder erfolgt, welche in bekannter Weise durch je Maschinengang einmal gesondert angetriebene Rückstellklinken (51) um einen Schritt unter die dem Wert »Null« entsprechende Lage zurückstellbar sind und welche während jeder Einbringungs-bzw. Anzeigeperiode zunächst durch die übliche Einstellantriebseinrichtung in ihre der Leerstellung des zugeordneten Ziffernträgers entsprechende, um einen Wertschritt unter Nulleinstellung liegende Ausgangsstellung gebracht, sodann in allen ohne Werteinbringung belassenen Stellen bis zum Nullanschlagsglied verstellt und dann in denjenigen Stellen, in welchen der Ziffernträger in die Leerstellung zu bringen ist, durch die Rückstellklinken (51) wieder in die Ausgangslage zurückversetzt werden.
  2. 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung ein als Betragsschaltgli.ed einziges, starres Glied (38) aufweist.
  3. 3. Anzeigevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einstelleinrichtung in bekannter Weise. eine Einstellschiene aufweist, welche beim Einstellvorgang bis gegen den Anschlag einer gedrückten Taste bzw. einer Anschlagklinke verschiebbar ist, jedoch derart, daß die Einstellschiene beim Anschlagen gegen die Nullanschlagklinke um einen, beim Anschlagen gegen den Anschlag einer gedrückten Taste jedoch um eine Anzahl von Einheitsschritten verschiebbar ist, die um Eins. größer ist, als dem Wert der gedrückten Taste entspricht, wobei in bekannter Weise eine Auslöseeinrichtung vorgesehen ist, welche die Nullanschlagklinke beim Drücken einer Taste außer Eingriff mit der Einstellschiene bringt.
  4. 4. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellklinken die Einstellschienen nur erfassen und in ihre Ausgangsstellung zurückversetzen, sofern die Einstellschienen nicht um mehr als einen Einheitsschritt aus der Ausgangsstellung verschoben sind.
  5. 5. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit von den Einstelleinrichtungen entkuppelbaren und für sich durch eine besondere Rückstelleinrichtung in ihre Ausgangslage bringbaren Ziffernträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffernträger bei Beginn des Anzeigezyklus von der Einstelleinrichtung getrennt werden, bis in Stellen, in welchen Werte eingebracht werden, die Einstellung, bzw. in solchen oberhalb der höchsten beaufschlagten Wertstelle, in welchen Werte nicht eingebracht wurden, die Rückstellung in die Ausgangslage der Einstelleinrichtungen beendet ist und erst anschließend mit diesen wieder gekuppelt werden, worauf die restlichen Einstelleinrichtungen alle in die Ausgangslage zurückgebracht werden, wobei sich die entsprechenden Ziffernträger um eine der Verschiebung der Einstelleinrichtungen entsprechende Anzahl von Einheitsschritten verschieben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 614 215, 887 886; britische Patentschrift Nr. 144 544; USA.-Patentschrift Nr. 2 109 309.
DEST9471A 1954-03-13 1955-02-21 Anzeigevorrichtung fuer eine Registrierkasse od. dgl. Pending DE1098265B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB144544A (de) * 1900-01-01
DE614215C (de) * 1932-12-25 1935-06-04 Alfred Eugen Schlenker Stellhebelkontrollkasse
US2109309A (en) * 1938-02-22 Cash register
DE887886C (de) * 1948-01-22 1953-08-27 Ncr Co Nullausscheidemechanismus fuer Registrierkassen und aehnliche Buchungsmaschinen

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