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DE1267042B - Rohr-Steckkupplung - Google Patents

Rohr-Steckkupplung

Info

Publication number
DE1267042B
DE1267042B DEC24738A DEC0024738A DE1267042B DE 1267042 B DE1267042 B DE 1267042B DE C24738 A DEC24738 A DE C24738A DE C0024738 A DEC0024738 A DE C0024738A DE 1267042 B DE1267042 B DE 1267042B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
pipe
sealing
sliding sleeve
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC24738A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Gumuchian
Alain Virnot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electricite de France SA
Original Assignee
Electricite de France SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electricite de France SA filed Critical Electricite de France SA
Publication of DE1267042B publication Critical patent/DE1267042B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/22Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained by means of balls, rollers or helical springs under radial pressure between the parts
    • F16L37/23Couplings of the quick-acting type in which the connection is maintained by means of balls, rollers or helical springs under radial pressure between the parts by means of balls
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/02Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
    • F16L27/04Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Rohr-Steckkupplung Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohr-Steckkupplung mit Sperrkugelverriegelung und einer als Differentialringkolben wirkenden Dichtungs-Schiebehülse, die an der Innenfläche des einen Rohres dichtend axial geführt und durch Innendruck an eine Ringschulter des anderen Rohres andruckbar ist, deren Dichtungsdurchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Innenfläche des einen Rohres.
  • Eine Steckkupplung dieser Art, bei der jedoch statt der Sperrkugelverriegelung eine Bajonettverriegelung vorgesehen ist, und Steckkupplungen mit Sperrkugelverriegelung sind bekannt. Allen diesen bekannten Steckkupplungen ist jedoch ein schwerer Mangel gemeinsam; es besteht bei ihnen nämlich die Möglichkeit, daß sie bei einem nur flüchtigen Zusammenstecken beim Aufbringen .eines Innendruckes zunächst dicht erscheinen und erst bei stärkerem Anstieg des Innendruckes plötzlich mit großer Kraft auseinandergerissen. werden, wodurch erhebliche Gefahren sowohl für benachbarte Bauteile als auch und vor allem für Bedienungspersonal entstehen können. Diese Gefahr tritt bei der Bajonettkupplung dann auf, wenn die Bajonettverbindung nicht bis zum vollen Einrasten der als Sicherung wirkenden Kupplungsstifte in eine rückwärts gerichtete Ausnehmung eines Führungseinschnittes gedreht wird, während sie sich bei den Steckkupplungen mit Kugelverriegelung dann einstellt, wenn eine äußere gefederte Haltehülse nicht in ihre volle Verriegelungsstellung gelangt.
  • Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik liegt dementsprechend der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Rohr-Steckkupplung zu schaffen, mit deren Hilfe sich zwei Rohre selbst bei nicht genauer Koaxialität zueinander durch eine rein axiale Steckbewegung in der Weise miteinander kuppeln lassen, daß eine Abdichtung erst nach Sicherung der gegenseitigen Verbindung der beiden Rohre zustande kommt, dann aber auch bei großen Innendrücken in den Rohren unbedingt aufrechterhalten bleibt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein die Sperrkugeln querbeweglich haltender, an dem einen Rohr axial geführter Kugelkäfig, der sich beim Kuppeln der Rohre mit den Sperrkugeln in einen Ringzwischenraum zwischen den bis zu einem gegenseitigen Anschlag ineinanderschiebbaren, mit einander zugewandten konischen Innen- bzw. Außenstützschultern versehenen Rohrenden einfügt und die Sperrkugeln zwischen die beiden Stützschultern bringt, über ein um einen geringen Betrag axial nachgiebiges Verbindungselement mit der Dichtungs-Schiebehülse verbunden ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Rohrkupplung kommt also die Verbindung der beiden Rohre durch ein bloßes Ineinanderstecken von einzelnen Bauteilen zustande, wobei eine Dichtung durch axiales Andrükken der Dichtungshülse an die Ringschulter des einen Rohres erst dann erzielt wird, wenn die Sperrkugeln in ihrer Eingriffslage zwischen den beiden Stützschultern der Rohre gelangt sind. Es kann daher nicht vorkommen, daß bei geringen Innendrücken eine Dichtigkeit vorgetäuscht wird, die dann größeren Innendrücken nicht standzuhalten vermag.
  • Eine günstige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Anschlagfläche zwischen den beiden Rohren, an die sich auch die Dichtungs-Schiebehülse mit einer Dichtungsfläche anlegt, eine kugelig gekrümmte Fläche ist. Andere Weiterbildungen der Erfindung bestehen darin, daß entweder der Kugelkäfig auf der Außenseite des einen eine konische Außenschulter aufweisenden Rohres angeordnet ist, an dessen Innenseite die Dichtungs-Schiebehülse geführt ist, die über einen durch die Rohrwand hindurchragenden Verbindungsteil mit einem äußeren Ringkörper in fester Verbindung steht, der seinerseits mit dem Kugelkäfig über eine elastische Kupplung verbunden ist, oder daß das eine Rohr eine konische Innenschulter aufweist, der Kugelkäfig und die Dichtungs-Schiebehülse an der Innenseite dieses Rohres geführt sind und das andere Rohr mit einem kragenartigen Ansatz von kleinerem Durchmesser als das erste Rohr versehen ist, der eine konische Außenschulter und die Dichtungsanlagefläche trägt, während der Anschlag am anderen Rohr an einem äußeren Ringteil dieses Rohres vorgesehen ist.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung sollen nunmehr zunächst eine Kupplung bisher bekannter Bauart und anschließend verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Kupplungen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben werden, wobei F i g. 1 die bekannte Kupplung veranschaulicht, während F i g. 2 bis 5 Ausführungsformen erfindungsgemäßer Kupplungen darstellen.
  • In F i g. 1 ist eine bekannte Kupplung im Längsschnitt gezeigt.
  • Das obere Rohr 1 ist an seinem unteren Rand mit einer schräg verlaufenden Lagerfläche 2 versehen und weist an seiner Außenseite eine Ausnehmung mit einer Schrägfläche 3 auf. Das untere Rohr 4 ist mit einer gleichfalls schrägen Lagerfläche 5, die parallel zur Fläche 2 des Rohres 1 verläuft und Dichtungselemente 10 und 11 enthält, sowie mit Ausnehmungen 6 versehen, in denen je eine Sperrkugel 7 angeordnet ist.
  • Koaxial zu den Rohren 1, 4 ist eine äußere Büchse 8 vorgesehen, welche die Sperrkugeln 7 in der dargestellten Lage hält und sie an einem Herausfallen aus den Ausnehmungen 6 hindert. Wenn nun im Innern der Rohre 1 und 4 ein Druck herrscht, der die beiden Rohre auseinanderzudrücken sucht, so werden die Sperrkugeln 7 einerseits an die Schrägfläche 3 des Rohres 1 und andererseits an die Wand 9 der Ausnehmung 6 angedrückt. Man erkennt, daß die Betriebsverhältnisse für die Sperrkugeln angesichts der Lage der Angriffspunkte der Kräfte äußerst schlecht sind. Hinzu kommt, daß beim Auftreten eines inneren Druckes die Flächen 2 und 5 das Bestreben haben, sich voneinander abzuheben; durch die Dichtungen 10 und 11 wird infolgedessen nur eine sehr.schlechte Abdichtung des Innenraumes der Röhre 1 und 4 erzielt.
  • Um die Kupplungsverbindung zwischen den Rohren 1, 4 zu lösen, genügt es bei dem in F i g. 1 dargestellten bekannten Ausführungsbeispiel, die Buchse 8 so weit hochzuschieben, daß sich die Ausnehmung 12 gegenüber den Sperrkugeln 7 befindet. In dieser Lage können die Sperrkugeln 7 in radialer Richtung nach außen ausweichen, so daß sich die beiden Rohre 1 und 4 voneinander lösen lassen.
  • Die bekannte Kupplung weist somit den wesentlichen Nachteil auf, daß bei einer erhöhten Zug-Belastung zwischen den beiden gekuppelten Rohren nur eine ungenügende Abdichtung vorhanden ist und daß keine besondere Sicherung gegen ein ungewolltes Lösen der Kupplungsverbindung beim Auftreten eines hohen Druckes in den Rohren 1 und 4 vor- ; gesehen ist.
  • Bei der Darstellung der Ausführungsbeispiele für die Erfindung zeigt F i g. 2 einen in radialer Richtung geführten Teillängsschnitt durch eine erfindungsgemäße Rohr-Steckkupplung, F i g. 3 einen Teillängsschnitt durch die Kupplung gemäß F i g. 2 im entkuppelten Zustand, F i g. 4 einen Querschnitt längs der Linie A -B der F i g. 2 (mit teilweise weggelassenen Sperrkugeln) i und F i g. 5 einen Teillängsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. 2 und 3 ist ein oberes Rohr 13 vorhanden, dessen unteres Ende 14 zwei koaxiale Rohrteile 15 und 16 aufweist. Der Durchmesser dieser Rohrteile 15, 16 ist so gewählt, daß zwischen ihnen ein Ringraum 14a verbleibt. Der innere Rohrteil 15 ist mit einer kugelförmigen Fläche 17 versehen, die mit ihrem unteren Teil als Lager und mit ihrem oberen Teil als Anschlag wirkt. Der äußere Rohrteil 16 weist eine kugelförmig oder konisch ausgebildete Stützschulter 18 auf. Wenn die Flächen 17 und 18 Kugelflächen sind, so liegen sie konzentrisch zueinander; falls die Fläche 18 konisch ausgebildet ist, so ist der Konus einer konzentrisch zur Fläche 17 liegenden Kugelbestmöglich angenähert.
  • Das untere Rohr 19 ist mit Ausnehmungen 20 versehen, und zwar sind ebenso viele Ausnehmungen 20 vorgesehen, wie Sperrkugeln 21 vorhanden sind.
  • Das. als Anschlag ausgebildete obere Ende 22 des Rohres 19 weist eine Stützschulter in Form einer die Ausnehmung 20 begrenzenden Schrägfläche 23 und einen Anschlag 22 a auf. Die Fläche 23 ist eine Kugelfläche, deren Radius dem der Fläche 18, vermindert um den Kugeldurchmesser, entspricht; falls die Fläche 18 konisch ausgebildet ist, stellt auch die Fläche 23 eine Konusfläche mit dem gleichen Scheitelwinkel dar.
  • Weiterhin ist eine Dichtungs-Schiebehülse 24 vorhanden, die sich aus zwei koaxialen Rohren 25, 26 zusammensetzt. Das Rohr 25 ist mit einer Dichtungsfläche 27 versehen. Die Flächen 27 und 17 sind so ausgebildet, daß sich der Rohrteil 15 und das Rohr 25 vorzugsweise längs Kugelflächen des gleichen Durchmessers aufeinander abstützen.
  • Die Fläche 27 ist weiterhin mit zwei. Dichtungselementen 28a, 28b versehen, die in ringförmige Nuten fest eingelegt sind und die Abdichtung zwischen dem Rohrteil 15 und dem Rohr 25 herstellen. Um zwischen dem Rohr 25 und dem Rohr 19 abzudichten, ist ein gleitendes Dichtungselement 29 vorgesehen, dessen Durchmesser größer als der der Dichtungselemente 28 a und 28 b ist.
  • Das Rohr 26 der Dichtungs-Schiebehülse 24 setzt sich aus einem äußeren Ringkörper 26a und einem ebenfalls ringförmigen Kugelkäfig 26 b zusammen, die durch ein elastisches Verbindungselement 35 verbunden sind. Die Rohre 25, 26 sind durch Stifte 30 verbunden, die das Rohr 19 in den Ausnehmungen 20 durchsetzen. Der Kugelkäfig 26 b ist mit Ausnehmungen 31 versehen, in denen sich die Kugeln 21 befinden, wenn die Rohre 13 und 19 miteinander gekuppelt sind.
  • Das Lösen der Kupplungsverbindung zwischen den Rohren 13, 19 geschieht folgendermaßen: Der Anschlag 22 a am oberen Ende 22 des Rohres 19 wird zum Anliegen an der Fläche 17 am Rohrteil 15 gebracht, so daß die Schrägfläche 23 nicht mehr an den Sperrkugeln 21 anliegt. Die Dichtungs-Schiebehülse 24 wird dann nach unten zurückgezogen, so daß die Sperrkugeln 21 in den durch die Ausnehmungen 20 und 31 gebildeten Raum gelangen.
  • Die Kupplung ist im entkuppelten Zustand in F i g. 3 im einzelnen veranschaulicht.
  • Da der Durchmesser der Sperrkugeln 21 kleiner ist als die Größe der Ausnehmungen 20 urld 31, kann die aus den Sperrkugeln 21, der Dichtungs-Schiebehülse 24 und dem Rohr 19 bestehende Baueinheit: zwecks Lösens der Kupplungsverbindung aus dem zwischen den Rohrteilen 15 und 16 am unteren Ende des Rohres 13 vorhandenen Ringraum 14 a einfach zurückgezogen werden (vgl. F i g. 3).
  • Zur Herstellung der Kupplungsverbindung zwischen den Rohren 13 und 19 wird die aus dem Rohr 19, der Dichtungs-Schiebehülse 24 und den Sperrkugeln 21 bestehende Baueinheit zunächst in den Ringraum 14 a zwischen den Rohrteilen 15 und 16 eingeführt. Hierbei wird darauf geachtet, daß die Sperrkugeln 21 in dem durch die Ausnehmungen 20, 31 gebildeten Raum bleiben und nicht in .radialer Richtung herausfallen. Dann wird der Anschlag 22a zur Anlage an der Fläche 17 des Rohrteiles 15 gebracht. Damit sich nun die Sperrkugeln 21 an der Fläche 18 des Rohrteiles 16 abstützen, genügt es, die Dichtungs-Schiebehülse 24 so weit vorzuschieben, daß die Flächen 27 und 17 in Berührung kommen. Die Sperrkugeln 21 befinden sich dann zwischen der Schrägfläche 23 am oberen Ende 22 des Rohres 19 und der Fläche 18 an dem Rohrteil 16, so daß die Kupplungsverbindung hergestellt ist.
  • Wenn im Innern der Rohre 13, 19 kein Druck herrscht, so wird die Abdichtung zwischen den Flächen 17 und 27 selbsttätig durch die Dichtungselemente 28 a, 28 b unter der Wirkung der Feder 32 hergestellt. Diese Feder 32 stützt sich einerseits an einem mit dem Rohr 19 fest verbundenen Flansch 33 und andererseits an einem Flansch 34 der Dichtungs-Schiebehülse 24 ab und sucht infolgedessen die Dichtungs-Schiebehülse 24 an das obere Rohr 13 anzudrücken.
  • Die Feder 32 drückt ferner die Schrägfläche 23 am oberen Ende 22 des Rohres 19 an die Sperrkugeln 21 an. Infolgedessen stehen die Sperrkugeln 21 stets mit der Fläche 18 des Rohrteiles 16 in Berührung.
  • Wenn im Innern der Rohre 13, 19 ein Druck herrscht, wird die Abdichtung zwischen den Flächen 17 und 27 gleichfalls mittels der Dichtungselemente 28 a und 28 b bewirkt, und zwar einerseits durch die Feder 32 und andererseits durch die Autoklavwirkung, die sich daraus ergibt, daß das Dichtungselement 29 auf einem größeren Durchmesser als das Dichtungselement 28a angeordnet ist. Außer dieser guten Abdichtung zwischen den Flächen 17 und 27 weist die erfindungsgemäße Steckkupplung den weiteren Vorteil auf, daß ein ungewolltes Lösen der Kupplungsverbindung auch dann unmöglich ist, wenn im Innern der beiden Rohre ein gewisser Druck herrscht.
  • Damit sich die Fläche 27 einwandfrei an der Fläche 17 abstützen kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Sperrkugeln 21 zwischen den Flächen 18 und 23 verklemmt werden, ist zwischen dem Ringkörper 26 a und dem Kugelkäfig 26 b des Rohres 26 ein elastisches Verbindungselement 35 vorgesehen.
  • In F i g. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Die Dichtungs-Schiebehülse 24 wird hier nicht durch zwei koaxial zueinander liegende Rohre 25 und 26 von unterschiedlichem Durchmesser gebildet, sondern durch ein Rohrstück 45. Das Rohrstück 45 setzt sich aus zwei Teilen 45 a und 45 b zusammen, die durch ein elastisches Verbindungselement 35 der vorstehend beschriebenen Art miteinander verbunden sind. Das Rohr 13 weist an seinem unteren Ende eine Stützfläche 18 für die Sperrkugeln 21, eine Dichtungsfläche 17 sowie eine Anschlagfläche 50 auf. Die Fläche 50 wirkt in der bereits erläuterten Weise als Anschlag und dient ferner während des Herstellens der Kupplungsverbindung zur Zentrierung des oberen Endes 22 des Rohres 19 gegenüber dem unteren Ende 14 des Rohres 13. Das Rohr 19 ist in seinem oberen Ende 22 mit Ausnehmungen 20 versehen, die durch eine Stützschulter 23 begrenzt werden.
  • Die Herstellung und das Lösen der Kupplungsverbindung erfolgen auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 5 in der zuvor erläuterten Weise.
  • Damit die Sperrkugeln 21 den durch die Ausnehmung 20 gebildeten Raum im Rohr 19 nicht verlassen können, sind am Rohr 19 zwei Platten 46 und 47 mittels Schrauben 48 und 49 befestigt, durch welche die Sperrkugeln 21 während des Lösens der Kupplungsverbindung in der Ausnehmung 20 festgehalten werden.
  • Die Abdichtung zwischen den Flächen 17 und 27 wird auch bei diesem Ausführungsbeispiel durch Dichtungselemente 28 a und 28 b und die Abdichtung zwischen dem Rohr 19 und der Dichtungs-Schiebehülse durch ein Dichtungselement 29 hergestellt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Rohr-Steckkupplung mit Sperrkugelverriegelung und einer als Differentialringkolben wirkenden Dichtungs-Schiebehülse, die an der Innenfläche des einen Rohres dichtend axial geführt und durch Innendruck an eine Ringschulter des anderen Rohres andrückbar ist, deren Dichtungsdurchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Innenfläche des einen Rohres, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß ein die Sperrkugeln (21) querbeweglich haltender, an dem einen Rohr (19) axial geführter Kugelkäfig (26 b, 45 b), der sich beim Kuppeln der Rohre (13, 19) mit den Kugeln in einen Ringzwischenraum zwischen den bis zu einem gegenseitigen Anschlag (17, 22 a bzw. 50, 22) ineinanderschiebbaren, mit einander zugewandten konischen Innen- bzw. Außenstützschultern (18, 23) versehenen Rohrenden einfügt und die Sperrkugeln zwischen die beiden Stützschultern. bringt, über ein um einen geringen Betrag axial nachgiebiges Verbindungselement (35 bis 44) mit der Dichtungs-Schiebehülse (24 bzw. 45) verbunden ist.
  2. 2. Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (17) zwischen dem anderen Rohr (13) und dem einen Rohr (19), an die sich auch die Dichtungs-Schiebehülse (24) mit einer Dichtungsfläche (27) anlegt, eine kugelig gekrümmte Fläche ist.
  3. 3. Rohrkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelkäfig (26 b) auf der Außenseite des einen eine konische Außenschulter (23) aufweisenden Rohres (19) angeordnet ist, an dessen Innenseite die Dichtungs-Schiebehülse (24) geführt ist, welche über einen durch die Rohrwand hindurchragenden Verbindungsteil mit einem äußeren Ringkörper (26a) in fester Verbindung steht, der seinerseits mit dem Kugelkäfig (26 b) über eine elastische Kupplung (35 bis 42) verbunden ist.
  4. 4. Rohrkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Rohr (19) eine konische Innenschulter aufweist, der Kugelkäfig und die Dichtungs-Schiebehülse (45) an der Innenseite des einen Rohres geführt sind und das andere Rohr (13) mit einem kragenartigen Ansatz (16) von kleinerem Durchmesser als das eine Rohr (19) versehen ist, der eine konische Außenschulter (18) und die Dichtungsanlagefläche (17) trägt, während der Anschlag (50) am anderen Rohr (13) an einem äußeren Ringteil (15) des anderen Rohres (13) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1218 823; deutsche Auslegeschrift Nr. 1072 031; französische Patentschrift Nr. 1268 066; britische Patentschrift Nr. 538192; USA.-Patentschriften Nr. 1117 762, 2 305 809, 2 503 495, 2 512 999, 2 548 528, 2 765181, 2 864 628, 2 898 130, 2 931668.
DEC24738A 1960-07-29 1961-07-28 Rohr-Steckkupplung Pending DE1267042B (de)

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