[go: up one dir, main page]

DE1266940B - Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern - Google Patents

Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern

Info

Publication number
DE1266940B
DE1266940B DE1967C0041238 DEC0041238A DE1266940B DE 1266940 B DE1266940 B DE 1266940B DE 1967C0041238 DE1967C0041238 DE 1967C0041238 DE C0041238 A DEC0041238 A DE C0041238A DE 1266940 B DE1266940 B DE 1266940B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
vehicle
rail
luffing
large container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967C0041238
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Coles Krane GmbH
Original Assignee
Coles Krane GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Coles Krane GmbH filed Critical Coles Krane GmbH
Priority to DE1967C0041238 priority Critical patent/DE1266940B/de
Priority to DEP1271A priority patent/DE1271939B/de
Priority to GB968A priority patent/GB1163241A/en
Priority to US698330A priority patent/US3513997A/en
Priority to FR1550941D priority patent/FR1550941A/fr
Priority to NL6800706A priority patent/NL6800706A/xx
Publication of DE1266940B publication Critical patent/DE1266940B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar
    • B60P1/6472Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar fitted with articulated boom load arms for lateral displacement of the container
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/36Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes mounted on road or rail vehicles; Manually-movable jib-cranes for use in workshops; Floating cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/03Cranes with arms or jibs; Multiple cranes
    • B66C2700/0321Travelling cranes
    • B66C2700/0357Cranes on road or off-road vehicles, on trailers or towed vehicles; Cranes on wheels or crane-trucks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Großbehältern Die Erfindung betrifft ein schienenloses Kranfahrzeug mit nach beiden Fahrzeugseiten schwenkbarem Wippkran zum Verladen und Transport von Großbehältern, mit Seilzügen, die in einen mit den Behältern verriegelbaren Tragrahmen eingreifen, und hat einen besonders zweckmäßigen Aufbau zum Gegenstand, durch den ein besonders schnelles Umschlagen solcher Großbehälter möglich ist.
  • Zur Rationalisierung des Umschlagbetriebes im Gütertransportverkehr, insbesondere in der Linienschiffahrt, finden Großbehälter in größerem Umfang Verwendung. Insbesondere im überseeverkehr werden Großbehälter dieser Art bereits in erheblichem Umfang eingesetzt. Die Großbehälter haben genormte Abmessungen.
  • Damit der Umschlag dieser Großbehälter möglichst schnell und die Löscharbeiten möglichst kurzfristig vollzogen werden können, sind besondere Verlade- und Transportvorrichtungen erforderlich. Die üblichen Kräne sind in der Regel ungeeignet, weil sie entweder für so hohe Belastungen nicht ausgelegt sind oder ein Transport über eine größere Strecke zu einem Lagerplatz mit ihnen nicht möglich ist. Es sind deshalb bereits Spezialfahrzeuge entwickelt worden, welche die Großbehälter nacheinander aufnehmen und an den Lagerplatz, wo sie gestapelt werden sollen, oder zu Eisenbahnwaggons oder Speziallastkraftwagen gefahren und abgeladen werden. Hierfür ist an den Seilzügen des Fahrzeuges ein Aufnahmerahmen angebracht, der über den Großbehälter geführt wird und mittels Riegelorgane in Ausnehmungen des Großbehälters eingreift. In der Regel hat jeder Großbehälter an allen acht Ecken Ausnehmungen. Zum Verladen greifen die Riegelorgane des Aufnahmerahmens an vier Ecken des Großbehälters ein, wobei diese selbsttätig verriegeln oder aber auch von Hand verriegelt werden müssen. Durch Anziehen der Seilzüge wird der Großbehälter gehoben, so daß er durch Verschwenken von Auslegern oder durch Verfahren des Kranes od. dgl. an anderer Stelle abgeladen werden kann.
  • Als Transportgerät ist ein sogenannter Doppelportal-Hubwagen bekannt, der brückenartig über den Großbehälter führt und diesen innerhalb seiner Radstandfläche aufnimmt. Dieser nach dem Portalprinzip arbeitende Hubwagen hat jedoch den Nachteil, daß er immer über den Großbehälter gefahren werden muß. Um Großbehälter beispielsweise auf Eisenbahnwaggons abzuladen oder von diesen abzunehmen, muß der Hubwagen immer von einem Waggonende her über den Großbehälter gefahren werden. Bei längeren Zugeinheiten bedeutet dies aber, daß der Hubwagen über die ganze Zuglänge fahren muß. Auch beim Stapeln auf Lagerplätzen ergeben sich Schwierigkeiten, weil die Großbehälter nicht dicht nebeneinander abgesetzt werden können. Vielmehr muß zwischen ihnen ein Abstand verbleiben, damit der Hubwagen über den betreffenden Großbehälter gefahren werden kann. Desgleichen sind auch größere Ladebrücken mit einem schienenlosen Fahrwerk nur beschränkt einsatzfähig. Auch diese müssen die Ladeflächen überfahren; sie haben deshalb in der Regel eine mehrere Eisenbahngleise überspannende Weite und sind auch immer nur längs der Schienentrakte zu verfahren.
  • Bekannt sind andererseits kleinere Hebefahrzeuge mit einem in Längsrichtung angeordneten Portalkran, der nach einer oder nach beiden Fahrzeugseiten hin schwenkbar ist. Bei einer Ausführung erfolgt das Kippen des Portalkranes nach einer Seite hin mittels hydraulischer Vorrichtungen. Bei einer anderen Ausführung sind zum Verschwenken mechanische Spindelantriebe vorgesehen, und an der Brücke ist eine Laufkatze vorgesehen, welche die Last aufnehmen soll. Diese Ausführungen sind jedoch für das Verladen und den Transport von Großbehältern ungeeignet, weil die anfallenden Kräfte nicht aufgenommen werden können und auch ein Verschwenken der Brücke mit schweren Großbehältern nicht möglich ist.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Großbehältern mit Seilzügen zu entwickeln, welches im Rampenbetrieb eingesetzt werden kann und die Großbehälter von der Seite her aufzunehmen vermag.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Kranfahrzeug aus einem vorderen und einem hinteren Fahrzeugteil besteht, die in an sich bekannter Weise durch Kupplungsstangen miteinander kuppelbar sind und je einen nach beiden Seiten des Kranfahrzeuges schwenkbaren Wippkran mit je zwei nebeneinander angeordneten Seilzugwerken besitzen, deren Seilzüge zwischen den beiden Wippkränen verlaufen.
  • Entgegen den bekannten Ausführungen nimmt das neuartige Kranfahrzeug den Großbehälter mit den beiden Wippkränen von der Seite her auf. An den vier Seilzügen hängt der an sich bekannte Aufnahmerahmen, der durch seitliches Verschwenken der beiden Wippkräne und Herablassen der Seilzüge auf den Großbehälter gebracht und mit diesem verriegelt wird. Mittels der Seilzugwerke wird der Großbehälter angehoben. Das Kranfahrzeug kann nunmehr an eine beliebige Stelle gefahren werden, wo der Großbehälter abgesetzt werden soll, beispielsweise auf einem Lagerplatz, einem anderen Fahrzeug, z. B. einem Eisenbahnwaggon, einem LKW od. dgl. Der Großbehälter kann aber auch durch Verschwenken der beiden Wippkräne aui- die andere Fahrzeugseite gebracht werden. Hierbei schwenkt der Großbehälter über das Kranfahrzeug hinweg, wobei es sich zwischen den beiden Wippkränen befindet und an deren Seilzügen hängt. Weiterhin kann ein Großbehälter auch auf dem Kranfahrzeug selbst abgestellt werden. Hierdurch ist es möglich, nach dem Absetzen einen zweiten Großbehälter mittels der Wippkräne aufzunehmen und nun zwei Großbehälter durch Verfahren des Kranfahrzeuges an eine beliebige andere Stelle zu transportieren. Ist ein Großbehälter auf dem Kranfahrzeug abgesetzt, so kann ein anderer Großbehälter mittels der Wippkräne sogar über diesen hinweg auf die andere Fahrzeugseite geschwenkt werden. Das Kranfahrzeug ist deshalb besonders manövrierfähig und insbesondere für den Rampenbetrieb geeignet, weil es eine seitliche Aufnahme der Großbehälter ermöglicht. Es ist darüber hinaus besonders auch für ein platzsparendes Stapeln der Großbehälter geeignet. Insbesondere leere Großbehälter können dreifach übereinandergestapelt werden. Mit dem neuartigen Kraufahrzeug ist dies möglich. Außerdem können die Großbehälter dicht nebeneinander gestapelt werden, so daß ein Durchfahrtraum zwischen ihnen nicht erforderlich ist. In einfacher Weise kann das schienenlose Kranfahrzeug auch zum Verladen und Transport der vier verschieden großen Behältertypen verwendet werden. In Anpassung an die einzelnen Behältertypen ist es lediglich erforderlich, den Abstand der beiden miteinander verkuppelten Fahrzeugteile zu ändern. Es lassen sich deshalb sowohl die kleinen als auch die ganz großen Behälter verladen. Es handelt sich um eine Kupplung, wie sie von zweiteiligen Lastfahrzeugen her bekannt ist, bei denen die Fahrzeuglänge mittels besonderer Kupplungsglieder verlängerbar ist. Kranfahrzeuge wurden bisher jedoch grundsätzlich aus einem Fahrzeugkörper hergestellt.-Die beiden Fahrzeugteile haben einen im wesentlichen gleichen Aufbau. Ihr Wippkran besteht aus zwei mit einem der Breite der Großbehälter entsprechenden Abstand parallel nebeneinander nach beiden Fahrzeugseiten durchschwenkbar gelagerten Kranarmen, die an ihrem Kopfende gelenkig mit einer die Seilzugwerke aufnehmenden Konsole und mit einem diagonal verlaufenden hydraulischen Zylinder verbunden sind. Allein durch Betätigung des hydraulischen Zylinders wird der betreffende Wippkran nach der einen oder anderen Seite ausgeschwenkt. Dabei findet eine Art Parallelogrammverschiebung statt. Die Konsole mit den Seilzugwerken behält immer eine horizontale Lage, während die Kranarme parallel zueinander von der einen auf die andere Fahrzeugseite durchgeschwenkt werden können. Zweckmäßig sind die Kranarme auf einer Stützbrücke des betreffenden Fahrzeugteils gelagert und über eine Traverse mit dem oberen Hebelarm eines mittig zwischen den Kranarmlagern an der Stützbrücke pendelartig aufgehängten Gegengewichtes gelenkig verbunden. Dieses Gegengewicht erlaubt einen gleichmäßigen Gewichtsausgleich in Abhängigkeit von der Schwenklage nach beiden Schwenkseiten.
  • Zweckmäßig ist die Stützbrücke mittels hydraulischer Zylinder aus der Vertikalstellung um eine Querachse des Fahrzeugteils nach vorn und nach hinten schwenkbar. Hierdurch können die beiden Wippkräne auch aufeinander zu oder voneinander weg geschwenkt werden. Die Seilzuglage kann deshalb dem Standort eines Großbehälters genau angepaßt werden, so daß durch entsprechendes Ausschwenken der Aufnahmerahmen immer genau über dem Großbehälter abgesetzt werden kann und eine exakte Verriegelung schnell möglich ist. Es ist aber auch möglich, in der ausgefahrenen großen Kupplungsstellung kleinere Behältertypen aufzunehmen, wobei lediglich die beiden Wippkräne aufeinander zu verschwenkt werden müssen, bis sie den erforderlichen Abstand haben. Weiterhin besteht durch die Anordnung der hydraulischen Zylinder auch die Möglichkeit, die Stützbrücke mit dem darauf angeordneten Wippkran nach innen ganz umzuklappen, so daß das Kranfahrzeug auch im Straßenverkehr gefahren werden kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. In dieser zeigt F i g. 1 ein schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Großbehältern in einer perspektivischen Ansicht, F i g. 2 den vorderen Teil des Kranfahrzeuges nach F i g. 1 in einer seitlichen Ansicht und F i g. 3 das Kranfahrzeug nach F i g. 1 in einer Ansicht von hinten.
  • Das schienenlose Kranfahrzeug besteht im wesentlichen aus zwei Fahrzeugteilen 1 und 2, welche im wesentlichen den gleichen Aufbau haben. Beide Fahrzeugteile 1 und 2 sind durch eine weiter unten näher beschriebene Kupplungsstange 26 miteinander verbunden. Jedem Fahrzeugteil 1, 2 ist ein Fahrwerk 3 zugeordnet, wobei das Fahrwerk des vorderen Fahrzeugteils 1 über einen Motor angetrieben wird. Die Fahrwerke 3 sind zweckmäßig unabhängig voneinander lenkbar ausgestaltet.
  • Auf den Grundrahmen 4 eines jeden Fahrzeugteils 1 und 2 ist eine galgenförmige Stützbrücke 6 in den Lagern 7 um eine Querachse schwenkbar gelagert. Die überkragenden Arme dieser Stützbrücke 6 werden durch zwei hydraulische Zylinder 8 abgestützt, die an ihren Enden mittels Querlager 9 und 10 gelenkig gelagert sind. Durch diese Ausgestaltung kann durch Betätigung der hydraulischen Zylinder 8 die Stützbrücke aus ihrer Vertikalstellung nach vorn und nach hinten verschwenkt werden. Werden die hydraulischen Zylinder 8 ganz ausgefahren, so kann die Stützbrücke 6 sogar völlig nach innen umgeklappt werden.
  • Auf dem kragenförmigen Teil der Stützbrücke 6 ist der ausgestaltete Wippkran angebracht. Er besteht aus zwei parallel nebeneinander angeordneten Kranarmen 11. Diese sind mit einem der Breite der Großbehälter entsprechenden Abstand parallel nebeneinander nach beiden Fahrzeugseiten in den Lagern 12 schwenkbar gelagert. Mit einem entsprechenden Ab- stand sind beide Kranarme 11 an ihrem Kopfende über die Gelenke 14 mit einer Konsole 13 verbunden. Auf der Konsole 13 sind nebeneinander zwei Seilzugwerke 15 angeordnet, deren Seilzüge 16 zu der dem anderen Wippkran hingewandten Seite frei nach unten wirken können. Die Seilzüge 16 beider Wippkräne sind also einander zugekehrt.
  • Die Kranarme 11 eines jeden Wippkranes sind außerdem über eine Traverse 21 mit dem oberen Hebelarm 19 eines mittig zwischen den Kratiarmlagern 1.2 an der Stützbrücke 6 pendelartig aufgehängten Gegengewichtes 18 gelenkig verbunden. Das Pendellager ist in F i g. 3 mit 20 bezeichnet.
  • Wie die F i g. 1 und 2 zeigen, ist dem vorderen Fahrzeugteil 1 eine Steuerkabine 22 zugeordnet. Diese ist auf der die Kranarme 11 verbindenden Konsole 13 angeordnet. Eine solche Anordnung ennöglicht der Bedienungsperson ein sehr genaues Manövrieren, um ein schnelles Aufsetzen des Aufnahmerahmens auf den Großbehältern und ein genaues Ab- setzen der Großbehälter zu erreichen. Außerdem ist dem vorderen Fahrzeugteil 1 eine Fahrerkabine 23 zugeordnet. Diese dient einem Verfahren üb#er größ#ere Strecken, insbesondere im Straßenverkehr, wobei die Wippkräne nach innen umgelegt sind. Das vordere Fahrzeugte!il enthält außerdem einen Dieselmotor 24, ein Fahrtriebwerk und einen Generator zur Erzeugung des Stromes für die elektrischen Seilzugmotoren und Ölpumpen. Die ölpumpen sind jedem Fahrzeugteil ebenso wie die Elektromotoren für die Seilzugwerke getrennt zugeordnet, so daß von dem vorderen Fahrzeugteil 1 lediglich eine Stromverbi:ndung zum hinteren Fahrzeugteil erforderlich ist.
  • Die Fahrzeugteile 1 und 2 haben an ihren Kupp-Jungsenden eine größere Auflagefläche 5, die derart bemessen ist, daß Großbehälter 29 bzw. 30 auf ihr abgesetzt werden können. Zur Kupplung der beiden Fahrzeugteile 1 und 2 sind zwei Kupplungsstangen 26 vorgesehen, die teleskopartig in dien rohrförmigen Längsträgern 25 der Fahrzeugteile verschiebbar sind. Zum Einstellen eines bestimmten, der Größe der Großbehälter entsprechenden Abstand#es zwischen den beiden Fahrzeugteilen 1 und 2, wird das Fahrzeugteil 1 entsprechend verfahren. Mittels Vertikalbolzen 27 werden die Kupplungsstangen 26 verriegelt. Dabei stehen die Bolzenköpfe der Vertikalbolzen 27 nach oben. Sie dienen gleichzeitig der Halterung des aufgesetzten Großbehälters, wobei sie in die nach unten weisenden Riegelöffnungen des aufgesetzten Großbehälters eingreifen. F i g. 2 ist noch zu entnehmen, daß an den Seilzügen 15 ein Aufnahmerahmen 28 angehängt ist, der in an sich bekannter Weise auf verschiedene Behältertypen in seiner Größe einstellbar ist. Während ein Großbehälter 30 auf dem Kranfahrzeug abgesetzt ist und sich dabei auf den Auflageflächen 5 abstützt, ist ein weiterer Großbehälter 29 an den Sieilzügen 15 aufgehängt und wird über dem darunter b:efindlichen Großbehälter 30 in Stellung gehalten.
  • Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen schienenlosen Kranfahrzeuges zum Verladen und Transport von Großbehältern ist folgende: Zur Aufnahme eines Großbehälters wird das Kranfahrzeug neben diesen gefahren. Sodann werden die Wippkräne der beiden Fahrzeugteile seitlich ausgeschwenkt, wobei die Bewegungen synchron gesteuert werden. Durch eine besondere Einzelsteuerung beider Wippkräne, die ebenfalls zentral in der Steuerkabine 22 erfolgt, ist es möglich, die Wippkräne verschieden weit auszuschwenken und der Lage des Großb#ehält#ers anzupassen. Wenn also der Großbehälter etwa schräg steht, so können die Wippkräne durch unterschi,edliches Ausschwenken genau über den Großbehälter geführt werden, damit beim Absenken des Aufnahmerahmens eine genaue Auflage und Verriegelung möglich ist. Desgleichen ist aber auch durch Verschwenken der Stützbrücke 6 mittels der hydraulischen Zylinder 8 ein Verschwenken möglich, wodurch ebenfalls die genaue Auflage unterstützt wird.
  • Ist der Aufnahmerahmen 28 mit dem betreffenden Großbehälter verriegelt, so werden die Seilzugwerke 14 betätigt und der Großbehälter angehoben. Er kann nun beispielsweise durch Verschwenken der Wippkräne auf den Auflageflächen 5 abgesetzt werden. Dabei schwenkt der Großbehälter zwischen den Wippkränen ein. In der Vertikalstellung der Wippkräne werden die Seilzüge herabgelassen. Anschließend kann nach erneutem Ausschwenken der Wippkräne ein weiterer Großbehälter aufgenommen werden. Dies geschieht in der gleichen Art und Weise. Durch Verschwenken der Wippkräne kann dieser Großbehälter 29 über den abgesetzten Großbehälter 30 geschwenkt werden. Es ist aber auch möglich, den hängenden Großbehälter 29 über den anderen Großbehälter 30 zu führen und in der entsprechenden Vertikalstellung der Wippkräne das ganze Kranfahrzeug an eine andere Stelle zu verfahren, wo die beiden Großbehälter 29 und 30 nacheinander abgesetzt werden können, entweder auf Waggons, LKW oder auf einen Lagerplatz, wobei sogar ein Stapeln bis zu drei Großbehältern übereinander möglich ist.
  • Der Wippkran kann auch als Drehkranausgebildet sein. Auch in diesem Fall wird von dem Grundgedanken Gebrauch gemacht, den Großbehälter zwischen zwei einem Kranfahrzeug zugeordneten Kranarmen durchzuschwenken, wobei das Durchschwenken von einer Fahrzeugseite auf die andere Fahrzeugseite möglich ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schienenloses Kranfahrzeug mit nach beiden Fahrzeugseiten schwenkbarem Wippkran zum Verladen und Transport von Großb#ehältern, mit Seilzügen, d.ie in einen mit den Großbehältern verriegelbaren Tragrahmen eingreifen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Kranfahrzeug aus einem vorderen und einem hinteren Fahrzeugteil (1, 2) besteht, die in an sich bekannter Weise durch Kupplungsstangen (26) miteinander kupp#elbar sind und je einen nach beiden Seiten des Kranfahrzeuges schwenkbaren Wippkran mit je zwei nebeneinander angeordneten Seilzugwerken (15) besitzen, deren Seilzüge (16) zwischen den beiden Wippkränen verlaufen.
  2. 2. Schienenloses Kranfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wippkran aus zwei mit einem der Breite der Großbehälter entsprechenden Abstand parallel nebeneinander, nach beiden Fahrzeugseiten durchschwenkbar gelagerten Kranarmen (11) besteht, die an ihrem Kopfende gelenkig mit einer die Seilzugwerke (15) aufnehmenden Konsole (13) und mit einem diagonal verlaufenden hy# draulischen Zylinder (17) verbunden sind. 3. Schienenloses Kranfahrzeug nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kranarme (11) auf einer Stätzbrücke (6) des Fahrzeugteils (1, 2) gelagert und über eine Traverse (21) mit dem oberen Hebelarm (19) eines mittig zwischen den Kranlagern (12) an der Stützbrücke pendelartig aufgehängten Gegengewichtes (18) gelenkig verbunden sind. 4. Schienenloses Kranfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbrücke (6) mittels hydraulischer Zylinder (8) aus der Vertikalstellung um eine Querachse des Fahrzeugteils (1, 2) nach vorn und nach hinten schwenkbar ist. 5. Schienenloses Kranfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fahrzeugteil (1) mit einem Dieselmotor (24), einem Fahrtriebwerk, einem Generator zur Erzeugung des Stromes für die elektrischen Seilzugmotoren und ölpumpen, einer am Kopf angeordneten Fahrerkabine (23) und mit einer zusätzlichen Steuerkabine (22) ausgestattet ist. 6. Schienenloses Kranfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkabine (22) auf der die Kranarme (11) verbindenden Konsole (13) angeordnet ist. 7. Schienenloses Kranfahrzeug nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugteile (1, 2) an ihren Kupplungsenden je eine Auflagefläche (5) für die Großbehälter haben. 8. Schienenloses Kranfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsstangen (26) teleskopartig in den rohrförmigen Längsträgem eines jeden Fahrzeugteils (1, 2) verschiebbar und mittels Vertikalbolzen (27) für verschiedene Längen von Großbehältern verriegelbar sind, wobei die Bolzenköpfe in die Riegelöffnungen eines aufgesetzten Großbehälters eingreifen. 9. Schienenloses Kranfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen der Wippkräne synchron oder unabhängig voneinander zentral in der Steuerkabine (22) zu steuern sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1009 374; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1749 874; französische Patentschrift Nr. 826 310; USA.-Patentschrift Nr. 3 165 336.
DE1967C0041238 1967-01-17 1967-01-17 Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern Pending DE1266940B (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967C0041238 DE1266940B (de) 1967-01-17 1967-01-17 Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern
DEP1271A DE1271939B (de) 1967-01-17 1967-04-06 Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern
GB968A GB1163241A (en) 1967-01-17 1968-01-01 Trackless mobile vehicle for loading and transporting containers
US698330A US3513997A (en) 1967-01-17 1968-01-16 Transporter for crates
FR1550941D FR1550941A (de) 1967-01-17 1968-01-16
NL6800706A NL6800706A (de) 1967-01-17 1968-01-17

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967C0041238 DE1266940B (de) 1967-01-17 1967-01-17 Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1266940B true DE1266940B (de) 1968-04-25

Family

ID=7024485

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967C0041238 Pending DE1266940B (de) 1967-01-17 1967-01-17 Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1266940B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3044953A1 (de) * 1979-11-30 1981-09-03 Ralph Blatchford and Co., Ltd., Midsomer Norton, Bath, Avon "vorrichtung zum handhaben von lasten"
DE29913287U1 (de) 1999-07-29 1999-11-25 Roos, Stefan, 85049 Ingolstadt Fahrzeug mit einem Rahmen, der mindestens einen Längsträger aufweist
FR2831862A1 (fr) * 2001-11-08 2003-05-09 Hydro Techma Leve conteneur

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR826310A (fr) * 1936-12-11 1938-03-29 Boilot Ets Appareil de chargement destiné à équiper les engins de locomotion comme les camions et analogues
DE1009374B (de) * 1953-10-21 1957-05-29 Ulf Edvin Leffler Hebezeug
DE1749874U (de) * 1957-05-17 1957-08-01 H F Maack Wagenfabrik Mehrzweckwagen mit durchlenkbarem drehgestell, insbesondere fuer die landwirtschaft.
US3165336A (en) * 1961-02-24 1965-01-12 Henry W Bigge Extendable reach for tractortrailer vehicles

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR826310A (fr) * 1936-12-11 1938-03-29 Boilot Ets Appareil de chargement destiné à équiper les engins de locomotion comme les camions et analogues
DE1009374B (de) * 1953-10-21 1957-05-29 Ulf Edvin Leffler Hebezeug
DE1749874U (de) * 1957-05-17 1957-08-01 H F Maack Wagenfabrik Mehrzweckwagen mit durchlenkbarem drehgestell, insbesondere fuer die landwirtschaft.
US3165336A (en) * 1961-02-24 1965-01-12 Henry W Bigge Extendable reach for tractortrailer vehicles

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3044953A1 (de) * 1979-11-30 1981-09-03 Ralph Blatchford and Co., Ltd., Midsomer Norton, Bath, Avon "vorrichtung zum handhaben von lasten"
DE29913287U1 (de) 1999-07-29 1999-11-25 Roos, Stefan, 85049 Ingolstadt Fahrzeug mit einem Rahmen, der mindestens einen Längsträger aufweist
FR2831862A1 (fr) * 2001-11-08 2003-05-09 Hydro Techma Leve conteneur

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2079607B1 (de) Flurgebundenes transportfahrzeug, insbesondere für den transport von containern
DE1949965A1 (de) Greifvorrichtung fuer Frachtbehaelter
DE102006012208B4 (de) Waggon
DE69020545T2 (de) Schienentransportwagen für Nutzfahrzeuge.
EP0669278B1 (de) Kran, insbesondere gleisgebundener Mobilkran
DE3020439A1 (de) Torlader
DE2834163C2 (de) Eisenbahnfahrzeug mit einer Umsetzeinrichtung für Behälter
DE69730326T2 (de) Portalhubwagen
DE69100310T2 (de) Wagen zum heben und versetzen von behältern und verfahren zu dessen verwendung.
EP0667273B1 (de) Verladeverfahren für Eisenbahntransporte und Einrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens
DE3213421C2 (de)
DE1209259B (de) Portalkran
DE1266940B (de) Schienenloses Kranfahrzeug zum Verladen und Transport von Grossbehaeltern
DE2653951A1 (de) Schiffskran
DE2911938A1 (de) Krananlage zum umschlag von stueckgut
EP0876292B1 (de) Mobilkran
AT401911B (de) Transportwaggon, insbesondere niederflurwagen
DE2534377A1 (de) Anlage zum umschlag von guetern (insbesondere von ladungseinheiten wie container und wechselaufbauten) unter zuhilfenahme von einer kranartigen konstruktion, die auch unter der oberleitung der eisenbahn operieren kann
DE19528555A1 (de) Portalkran mit Kombi-Fahrwerk
EP0438650A1 (de) Einrichtung zum Heben und Transportieren schwerer Gegenstände
DE2742461C2 (de) Eisenbahnfahrzeug zum Umsetzen von Behältern, wie Containern
EP3296175B1 (de) Verfahren zum transport eines sattelaufliegers
DE2753962A1 (de) Zusatzgeraet zur handhabung von transportbehaeltern
DE202010012757U1 (de) Waggon-Rangiergerät
DE3245095A1 (de) Fahrzeug, insbesondere lkw fuer den strassentransport von stahlbetonraumzellen, insbesondere stahlbetonfertiggaragen