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DE2051612A1 - Einrichtung zur Verteilung eines Schutt gutes in einem Trichter - Google Patents

Einrichtung zur Verteilung eines Schutt gutes in einem Trichter

Info

Publication number
DE2051612A1
DE2051612A1 DE19702051612 DE2051612A DE2051612A1 DE 2051612 A1 DE2051612 A1 DE 2051612A1 DE 19702051612 DE19702051612 DE 19702051612 DE 2051612 A DE2051612 A DE 2051612A DE 2051612 A1 DE2051612 A1 DE 2051612A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide body
funnel
rotatable guide
stirrer
rotatable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702051612
Other languages
English (en)
Inventor
Stig Göteborg Werne (Schweden)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2051612A1 publication Critical patent/DE2051612A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • B65B39/007Guides or funnels for introducing articles into containers or wrappers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B2210/00Specific aspects of the packaging machine
    • B65B2210/10Means for removing bridges formed by the material or article, e.g. anti-clogging devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verteilung eines Schüttgutes in einem Trichter Für diese Anmeldung wird die Priorität aus der entsprechenden Anmeldung in Schweden Nr. 14 439/69 vom 22. Oktober 1969 in Anspruch genommen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verteilung eines Schüttgutes in einem Trichter oder dergl. Sie bezweckt die Verhinderung des Verstopfens der Auslauföffnung des Trichters durch Zusammenbacken des Schüttgutes.
  • Es ist bereits versucht worden, ein solches Verstopfen der Auslauföffnung durch Anordnung von Vibratoren an den Wänden eines Trichters zu verhindern. Einrichtungen dieser Art sind jedoch für viele Anwendungsfälle unvorteilhaft oder gar unbrauchbar, weil sie störende Vibrationsgeräusche verursachen und auch verhältnismäßig viel Energie verbrauchen und weil durch sie ein Verstopfen auch nicht immer hinreichend zuverlässig verhindert werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und eine möglichst einfache, energiesparende und zuverlässig wirkende Einrichtung zur Verteilung des Schüttgutes zu schaffen, durch die das Verstopfen vermieden wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit Hilfe eines innerhalb des Trichters angeordneten, u. eine in wesentlichen senkrechte Achse drehbaren Leitkörper und eine zwischen diesem und der Innenwand des Trichters freibleibende Offnung gelöst, durch welche bei Drehung des Leitkörpers das gegen diesen anliegende Schüttgut nach unten geführt wird. Vorzugsweise hat dabei der drehbare Leitkörper die Form eines mit der Spitze nach oben gerichteten Kegels, der koaxial innerhalb des Trichters angeordnet ist.
  • Im folgenden ist die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 die Schnittansicht eines mit einer Einrbchtung gemäß der Erfindung ausgerüsteten Trichters, Fig. 2 die Grundrißdarstellung einer noch weiter verbesserten Einrichtung gemäß der Erfindung, und Fig. 3 einen Senkrechtschnitt durch ein weiteres Ausführungabeispiel eines mit der Einrichtung gesäß der Erfindung versehenen, trichterXhnlichen Gebildes In allen Figuren sind Jeweils die gleichen Teile mit den selben Bezugs zeichen versehen.
  • In Fig. 1 ist die Wand des sich von oben nach unten verjüngenden Teils eines konischen Trichters, der in ein Auslaufrohr 2 mUndet, dargestellt. 3 ist ein Leitkörper, der um eine im wesentlichen senkrechte, hier koaxial zur Trichterachse verlaufende Achse drehbar ist. Der drehbare Leitkörper 3 hat bei diesem Ausführungsbeispiel die Form eines mit seiner Spitze nach oben gerichteten Kegels, könnte aber auch eine andere, hiervon abweichende Gestalt haben. Die Form des Leitkörpers wird zweckmäßig unter Berücksichtigung der Eigenart des jeweiligen Schüttgutes gewählt, das durch den Trichter hindurchgeschleust werden soll. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der drehbare Leitkörper 3 von einem Elektromotor 5 getragen, der seinerseits im oberen Teil des Trichters mit der konischen Wandung 1 von einer Anzahl Stützstreben 6 getragen wird. Um die Unterbringung des Leitkörpers in Trichtern oder trichterähnlichen Gebilden von anderer Gestalt als in Fig. 1 gezeigt zu ermöglichen, kann es vorteilhaft sein, wenigstens eine der Stützstreben mit variierbarer Länge und als Gelenkstab auszubilden. 7 ist das Zuführungsrohr für das beispielsweise aus einem Vorratsbehälter kommende Schüttgut. Wenn das Schüttgut gegen die Oberseite des Leitkörpers 3 unter mehr oder weniger großem Druck anliegt und dieser zweckmäßig verhältnismäßig langsam gedreht wird, wird das Schüttgut infolge des Druckes von oben her in gut verteiltem Zustand allseitig gegen die Innenwand des Trichters und durch die Offnung zwischen Trichterwand 1 und Leitkörper 3 hindurchgeführt, so daß es ungehemmt durch das Auslaufrohr 2 des Trichters hindurchrieselt. Dabei wird unterhalb des Leitkörpers 3 ein Hohlraum gebildet. Die kleinste Neigung der Wand des sich verJUngenden Trichters soll dem Rutschwinkel des Schüttgutes entsprechen.
  • Durch diese Ausbildung wird eine sehr gute Ausgleichung der Konsistenz des Schüttgutes wie auch der darauf wirkenden Kräfte erreicht und dadurch in sehr wirksamer Weise Klümpchenbildung und Verstopfung des Rohres 2 verhindert.
  • Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung in Verbindung mit Dosier- und Abwiegeeinrichtung anwenden.
  • Beim Verpacken von Mehl, gemahlenem Kaffee oder ähnlichem, fein gemahlenem Schüttgut ist es von außerordentlicher Wichtigkeit, daß dieses Gut, wenn es anschließend in eine Verpackung eingeschlossen wird, frei von Luft ist. Um dies zu erreichen, kann die Einrichtung dadurch ergänzt werden, daß ein inertes Gas wie beispielsweise N2 oder CO2 durch eine Rohrleitung 8 in den Hohlraum unterhalb des Leitkörpers 3 geführt wird. Ein auf diese Weise eingeführtes Gas strebt nach oben und verdrängt die Luft aus dem im Trichter liegenden SchUttgut, dessen obere, Begrenzungsfläche mit der strichpunktierten Linien 9 angedeutet ist.
  • In Fig. 2 ist ebenso wie in Fig. 1 die den Leitkörper 3 tragende Ausgangswelle des Motors oder eines mit diesem verbundenen Wechselgetriebes mit 4 und der Motorkörper selbst mit 5 bezeichnet. Der Motor wird im Trichter 1 von einem ringförmigen Halter 10 getragen, der vorzugsweise aus federndem Material besteht. Der in der Zeichnung dargestellte Halter 10, der die Form eines quadratischen Ringes aufweist, hat sich besonders bewährt, aber der Halter kann natürlich auch eine andere Form haben. Der ringförmige Halter wird von dem Trichter 1 durch StUtzstreben 11 getragen, die vorteilhafterweise aus je zwei Gewindekörpern 12 und 13 gebildet werden, welche miteinander durch jeweils ein Gelenkstück 14 verbunden sind. Bei der Ausführung nach Fig. 2 und 3 sind die Stützstreben 11 rohrförmig ausgebildet, so daß sie beispielsweise dazu dienen können, inertes Gas einzuführen oder die elektrischen Zuleitungen 15 zum Motor aufzunehmen.
  • Das inerte Gas kann den außerhalb des Trichters befindlichen Enden der rohrförmigen Stützstreben 11 durch eine Verteilerleitung 16 zugeführt werden. Die Teile 12 der Stützstreben halten den Motor 5 dadurch fest, daß sie mit ihren inneren Enden so tief eingeschraubt werden, daß sie gegen den Motor anliegen. Verschlußmuttern 17 dienen zum Festhalten der Stützstreben am Ring 10. Da die rohrförmigen Gewindekörper 13 der Stützstreben an den Gelenkstützen 14 offen sind, kann das inerte Gas an diesen Öffnungen ausströmen, wodurch es in den Hohlraum unterhalb des Leitkörpers 3 gelangt. Durch die rohrförmige Ausbildung der Stützstreben 11 wird u.a. der Vorteil erreicht, daß keine zusätzlichen Rohr- oder Schlauchleitungen von der Trichterwand her erforderlich sind, die Leicht beschädigt werden könnten. Jede Stützstrebe 11 ist an der Trichterwand mittels zweier Muttern 18 befestigt. FUr die Montage in einem symmetrisch ausgebildeten Trichter kann es zweckmäßig sein, die Gelenkstücke 14 symmetrisch um die umlaufende Welle 4 herum anzuordnen. Diese kann relativ zur Motorwelle exzentrisch angeordnet sein, falls der Motor mit einem Wechselgetriebe versehen ist.
  • Bei einem symmetrischen Trichter ergibt sich der Vorteil, daß die am Trichter anzubringenden Löcher alle in gleicher Höhe angeordnet werden können.
  • In Fig. 3 ist der obere Teil des Trichters mit 19 und sein Auslaufrohr mit 20 bezeichnet. Bei dieser unsymmetrischen Ausführung ist der Leitkörper 3 mit einem Rührer 21 versehen. Dieser zum Auflockern des Schüttgutes dienende Rührer ist so angeordnet, daß er eine-zwischen dem Oberteil des Leitkörpers 3 und dessen unterer Kante verlaufende starre oder halbstarre Schlinge bildet. Er besteht zweckmäßig aus Flacheisen oder dergl. Der Rührer 21 hat einen Oberteil 22, der mit seinem einen Ende an der Spitze des Leitkörpers 3 befestigt und mit seinem anderen Ende durch ein Verbindungsteil 23 mit dem unteren Rand des Leitkörpers 3 verbunden ist. Das Verbindungsteil 23 ist an seinem oberen Ende mit einem Gelenk 24 am Oberteil 22 und an seinem unteren Ende mit einem Gelenk 25 am Leitkörper 3 schwenkbar gelagert. Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei untereinander gleiche Rührer vorgesehen, welche diametral einander gegenüber angeordnet sind. Die Oberteile 22 der Rührer sind an der Spitze des kegelförmigen Leitkörpers 3 mittels eines Bolzens 26 befestigt, der zweckmäßig durch Längsschlitze in den Oberteilen 22 hindurchgeht. Durch Verschieben der Oberteile 22 bei der Montage in Seitenrichtung kann der Rührer 21 praktisch jeder beliebigen Trichterform angepaßt werden. Der Rührer 21 bewirkt beim Umlaufen ein Zerschneiden und Zerschlagen des oberhalb des Leitkörpers 3 angesammelten Schüttgutes, das, falls es zum Zusammenbacken neigt, eine Art Gewölbe bildet, das indessen nur eine geringe Tragkraft hat. Hierdurch wird wirksam ein Zusammenbacken des Materials im Bereich oberhalb des Leitkörpers 3 verhindert.
  • Die Möglichkeiten zur Anwendung und Ausführung der Erfindung beschränken sich nicht auf die hier als Beispiel zur Erläuterung beschriebenen und dargestellten Einzelheiten. So kann beispielsweise der umlaufende Leitkörper 3 statt einer konischen Oberfläche auch eine kugelige Oberfläche haben. Die Einrichtung gemäß der Erfindung läßt sich sowohl für sehr feinkörnige als auch für grobkörnige Schüttgüter anwenden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche
    einrichtung zur Verteilung eines Schüttgutes in einem Trichter oder dergl., gekennzeichnet durch einen innerhalb des Trichters (1, 2, 19, 20) angeordneten, um eine im wesentlichen senkrechte Achse drehbaren Leitkörper (3) und einen zwischen diesem und der Innenwand des Trichters frei bleibende OfRnung, durch welche bei Drehung des Leitkörpers das gegen diesen anliegende Schüttgut nach unten geführt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkörper ()) die Form eines mit der Spitze nach oben gerichteten Kegels aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Leitkörper (3) in einem Abstand von seiner Oberfläche einen mit ihm zusammen drehbaren Rührer (21) trägt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührer (21) durch ein steifes Bantgebildet ist, dessen Breitenausdehnung seine Bewegungsbahn tangiert.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührer (21) die Form einer in Querrichtung des drehbaren Leitkörpers verlaufenden Schlinge aufweist, deren Ausdehnung derart verstellbar ist, daß sie das Innere des Trichters (1) in dessen Querschnittsebene mehr oder weniger ausfüllt.
  6. 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Leitkörper (3) von der Ausgangswelle eines Motors (5) oder eines mit diesem verbundenen Wechselgetriebes getragen wird, dessen Gehäuse durch Stützstreben, insbesondere Gelenkstäbe' (6, 11) von der Trichterwand (1) gehalten wird.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstreben als Rohrleitungen ausgebildet sind, die beispielsweise zur Aufnahme der elektrischen Zuleitungen zum Motor dienen können.
  8. 8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine oder mehrere Zuleitungen zur Beinführung eines inerten Gases in den Raum unterhalb des drehbaren Leitkörpers (3) aufweisen.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere rohrförmig ausgebildete Stützstreben als Zuleitungen für ein inertes Gas in den Raum unterhalb des drehbaren Leitkörpers dienen.
    Leerseite
DE19702051612 1969-10-22 1970-10-21 Einrichtung zur Verteilung eines Schutt gutes in einem Trichter Pending DE2051612A1 (de)

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