DE1266008B - Behaelterwaage zum von der Waage gesteuerten Aufnehmen und Abwaegen einer aus zwei oder mehreren Komponenten bestehenden Charge, insbesondere fuer die Zuschlagstoffe von Beton - Google Patents
Behaelterwaage zum von der Waage gesteuerten Aufnehmen und Abwaegen einer aus zwei oder mehreren Komponenten bestehenden Charge, insbesondere fuer die Zuschlagstoffe von BetonInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
GOIg
Deutsche Kl.: 42 f-34/05
1266008
A38962IXc/42f
7. Dezember 1961
11. April 1968
A38962IXc/42f
7. Dezember 1961
11. April 1968
Die Erfindung betrifft eine Behälterwaage zum von der Waage gesteuerten Aufnehmen und Abwägen
einer aus zwei oder mehreren Komponenten bestehenden Charge, insbesondere für die Zuschlagstoffe von
Beton. Zweck der Erfindung ist es, eine derartige Waage in solcher Weise auszubilden, daß sie bei geringer
Bauhöhe eine noch schnellere und vollständigere Entleerung ermöglicht, als dies bei den bisher
bekannten Waagen der Fall ist.
Bei den bekannten verwendeten Behälterwaagen hat der Auslaufboden eine für die Entleerung erforderliche
Neigung. Infolgedessen haben diese Waagen eine verhältnismäßig große Bauhöhe. Dies wiederum
hat zur Folge, daß Anlagen oder Einrichtungen, bei denen derartige Waagen zum Einsatz kommen, ebenfalls
eine große Bauhöhe erhalten oder mit einer Grube versehen sein müssen. Besonders ungünstige
Verhältnisse entstehen hierdurch bei ebenerdig angeordneten Dosieranlagen, so vor allem für die Zuschlagstoffe
von Beton. Bei diesen Anlagen ist es erforderlich, zum Aufnehmen einer Behälterwaage der
bekannten Bauarten eine tiefe Grube vorzusehen, da sonst ein erheblicher toter Materialvorrat in Kauf
genommen werden muß.
Bei einem bekannten Verfahren zur fortlaufenden Wägung von Schüttgut und einer Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens wird das Schüttgut intermittierend einem mit einer Waage verbundenen
Drehteller zugeführt und während der Zeit der Zuführung an einer anderen Stelle des Tellers wieder
abgeführt. Erst nach dem volumetrischen Zuführen wird die Waage zum Auswägen freigegeben. Die Zuführung
des Gutes wird also nicht gesteuert. Es ist ferner bei Durchlaufwaagen an sich bekannt, den
Waagenbehälter auf der Waage ständig abzustützen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Behälterwaage in solcher Weise auszubilden, daß einmal ihre
Bauhöhe so niedrig wird, daß weder eine Grube zum Aufstellen der Waage notwendig ist, noch ein unwirtschaftlicher
toter Materialvorrat entsteht, zum anderen trotzdem aber ein schnelles Füllen und
Wägen sowie ein schnelles und vollständiges Entleeren der Waage erreicht werden.
Die gestellte Aufgabe wird nun dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß von dem aus einem oberen,
ringförmigen Mantel und einem hiervon getrennten, unter diesem mit Abstand angeordneten, kreisförmigen
Boden bestehenden Behälter der Boden in an sich bekannter Weise mit einem auf der Waage abgestützten,
senkrecht stehenden und drehbaren Tragkörper fest verbunden ist, während der Mantel an
von dem Tragkörper abstehenden Armen befestigt Behälterwaage zum von der Waage gesteuerten
Aufnehmen und Abwägen einer aus zwei oder
mehreren Komponenten bestehenden Charge,
insbesondere für die Zuschlagstoffe von Beton
Aufnehmen und Abwägen einer aus zwei oder
mehreren Komponenten bestehenden Charge,
insbesondere für die Zuschlagstoffe von Beton
Anmelder:
ARBAU Bau- und Industriebedarf O. H. G.,
v. Boddien &Dr. Siebeneicher,
6900 Heidelberg, Schröderstr. 90
Als Erfinder benannt:
Karl Reymann, 6832 Hockenheim
ist, und daß den Raum zwischen dem Mantel und dem Boden, am äußeren Umfang des Bodens, ein mit
der Waage undrehbar verbundener Zwischenmantel nach außen abgrenzt. Zum Entleeren des Waagenbehälters
ist vorteilhaft eine in den Raum zwischen oberem Mantel und Boden des Behälters einschwenkbare
Entleerungsklappe vorgesehen. Zum Antrieb des Tragkörpers ist zweckmäßig im Inneren des aus
einem Hohlzylinder bestehenden Tragkörpers ein Motor angeordnet. Der Zwischenmantel ist mittels
Armen mit einer Deckplatte der Waage fest verbunden sein. Ferner kann die Anordnung so getroffen
sein, daß die einen Teil des Zwischenmantels bildende Entleerungsklappe an ersterem mittels eines
Scharniergelenks angelenkt ist. Zweckmäßig läuft der obere Mantel nach unten konisch zu, wobei sein
unterer Rand einen kleineren Durchmesser hat als der Boden.
Durch die Unterteilung des Waagenbehälters in zwei miteinander sich drehende Teile, nämlich einen
zum Einfüllen des Wägegutes dienenden Oberteil und einen unterhalb dieses Oberteils mit Abstand angeordneten
Boden, wird zum einen beim Einfüllen des Wägegutes dessen gleichmäßige Verteilung innerhalb
des gesamten Waagenbehälters erreicht, zum anderen eine einfache und zuverlässige Entleerung am
Umfang des Behälters erhalten. Diese Merkmale wiederum ermöglichen es, den Waagenbehälter mit
der für viele Verwendungsfälle erwünschten und vorteilhaften niedrigen Bauhöhe auszuführen und von
beliebiger Stelle aus zu beschicken.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel nachstehend erläutert. In
den Zeichnungen stellt dar
809 538/109
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch die Behälterwaage nach der Linie I-I der F i g. 2,
F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1.
Die Behälterwaage besteht grundsätzlich aus einem unterteilten Behälter. Dieser weist somit einen ringförmigen
Behälteroberteil 1 und einen Behälterboden 2 auf. Der Behälteroberteil 1 bildet einen niedrigen
Kegel, der nach unten konisch zuläuft, so daß der untere Rand des Oberteils 1 einen kleineren
Durchmesser hat als der Behälterboden 2, der als eine flache kreisrunde Scheibe ausgebildet ist. Der
Behälterboden 2 ist dabei mit Abstand unterhalb des Behälteroberteils 1 angeordnet. Sowohl der Behälteroberteil
1 als auch der Behälterunterteil 2 sind mit einem zentralen Hohlzylinder 3 fest verbunden, und
zwar der Behälteroberteil 1 über die Arme 4, während der Behälterunterteil 2 unmittelbar mit dem
Mantel des Hohlzylinders 3 fest verbunden ist. Difc Anordnung ist nun so getroffen, daß sich der Hohlzylinder
3 mit dem Behälteroberteil 1 und dem Behälterunterteil 2 drehen kann. Zu diesem Zweck ist
der Hohlzylinder 3 auf dem Kugeldrehkranz 5 gelagert, der seinerseits auf der Deckplatte 6 der Wägevorrichtung
befestigt ist. Innerhalb des Hohlzylinders 3 ist der Antrieb für die Drehbewegung des Behälters
1, 2 untergebracht. Dieser Antrieb besteht im wesentlichen aus dem Motor 7 und dem Vorgelege 8.
Der äußere Umfang des Behälterbodens 2 ist von einem feststehenden Begrenzungsmantel 9 umgeben,
der mittels der Arme 10 mit der Waagenplatte 6 fest verbunden ist. Ein Teil 11 des Begrenzungsmantels 9
ist einklappbar ausgebildet und zu diesem Zweck mittels eines Scharniers 12 an dem feststehenden Teil
des Begrenzungsmantels 9 horizontal schwenkbar angelenkt. Diese Klappe 11 ist etwas niedriger als der
Abstand zwischen dem unteren Rand des Behälteroberteils 1 und dem Behälterboden 2. An dieser einklappbaren
Stelle des Begrenzungsmantels 9 ist der Auslauf 13 für das abgewogene Gut vorgesehen. Die
Wägeeinrichtung selbst ist in bekannter Weise ausgebildet und besteht im wesentlichen aus den Hebeln
14, die ihrerseits auf dem Tragrahmen 15 ruhen. Mit 16 ist noch der Kreiszeigerkopf der Waage angedeutet.
Die Behälterwaage arbeitet in folgender Weise: Das abzuwägende Schüttgut kann an beliebiger Stelle
des Waagenbehälters 1,2 aufgegeben werden und gelangt durch den Behälteroberteil 1 auf den Behälterboden
2. Bei der Drehung des Waagenbehälters 1, 2 wird dieser damit auf seinem gesamten Umfang
gleichmäßig beschickt. Da der Durchmesser des unteren Randes des Behälteroberteils 1 kleiner ist als der
Durchmesser des Behälterbodens 2, bildet sich vom unteren Rand des Oberteils 1 nach dem tiefer liegenden
Boden 2 zu ein natürlicher Schüttwinkel des Wägegutes. Durch den feststehenden Begrenzungsmantel
9 wird vermieden, daß leicht rollendes Gut über den äußeren Rand des Behälterbodens 2 herunterfällt.
Wenn der Behälter sein vorbestimmtes Füllgewicht erreicht hat, wird die Klappeil nach
innen auf den Hohlzylinder 3 zu geschwenkt, wodurch das Wägegut an der Klappe 11 entlang beim
weiteren Drehen des Behälters in den Auslauf 13 entleert wird. Wenn die Klappe 11 schon ein wenig eingeschwenkt
ist, wird ihre weitere Öffnungsbewegung durch das ausfließende Material selbst herbeigeführt,
bis das freie Ende der Klappe 11 zum Anliegen an den Hohlzylinder 3 kommt. Zu diesem Zweck ist die
Klappe 11 an ihrem freien Ende zu einer Anlagefläche 17 abgebogen.
Claims (6)
1. Behälterwaage zum von der Waage gesteuerten Aufnehmen und Abwägen einer aus zwei oder
mehreren Komponenten bestehenden Charge, insbesondere für die Zuschlagstoffe von Beton, dadurch gekennzeichnet, daß von dem aus
einem oberen, ringförmigen Mantel (1) und einem hiervon getrennten, unter diesem mit Abstand angeordneten,
kreisförmigen Boden (2) bestehenden Behälter (1,2) der Boden (2) in an sich bekannter
Weise mit einem auf der Waage abgestützten, senkrecht stehenden und drehbaren Tragkörper
(3) fest verbunden ist, während der Mantel (1) an von dem Tragkörper abstehenden Armen (4)
befestigt ist, und daß den Raum zwischen dem Mantel (1) und dem Boden (2), am äußeren Umfang
des Bodens (2), ein mit der Waage undrehbar verbundener Zwischenmantel (9) nach außen
abgrenzt.
2. Behälterwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Raum zwischen oberem
Mantel (1) und Boden (2) eine Entleerungsklappe (11) einschwenkbar ist.
3. Behälterwaage nach Anspruch 1 oder 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des aus
einem Hohlzylinder bestehenden Tragkörper (3) ein Motor (7,8) zum Antrieb des Tragkörpers
angeordnet ist.
4. Behälterwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenmantel
(9) mittels Armen (10) mit einer Deckplatte (6) der Waage fest verbunden ist.
5. Behälterwaage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Teil des
Zwischenmantels (9) bildende Entleerungsklappe
(11) an ersterem mittels eines Scharniergelenks
(12) angelenkt ist.
6. Behälterwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Mantel (1) nach unten konisch zuläuft, dessen unterer Rand einen kleineren Durchmesser hat
als der Boden (2).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 760 098; !
Deutsche Patentschrift Nr. 760 098; !
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 044 433; *
Patentschrift Nr. 18 064 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in Ost-Berlin.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 538/109 4. 68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961A0038962 DE1266008B (de) | 1961-12-07 | 1961-12-07 | Behaelterwaage zum von der Waage gesteuerten Aufnehmen und Abwaegen einer aus zwei oder mehreren Komponenten bestehenden Charge, insbesondere fuer die Zuschlagstoffe von Beton |
| GB4594662A GB1032126A (en) | 1961-12-07 | 1962-12-05 | Weightank having a discharge flap in its outer periphery |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961A0038962 DE1266008B (de) | 1961-12-07 | 1961-12-07 | Behaelterwaage zum von der Waage gesteuerten Aufnehmen und Abwaegen einer aus zwei oder mehreren Komponenten bestehenden Charge, insbesondere fuer die Zuschlagstoffe von Beton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1266008B true DE1266008B (de) | 1968-04-11 |
Family
ID=6931107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961A0038962 Pending DE1266008B (de) | 1961-12-07 | 1961-12-07 | Behaelterwaage zum von der Waage gesteuerten Aufnehmen und Abwaegen einer aus zwei oder mehreren Komponenten bestehenden Charge, insbesondere fuer die Zuschlagstoffe von Beton |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1266008B (de) |
| GB (1) | GB1032126A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2136585B (en) * | 1983-03-15 | 1987-01-28 | Parker Plc Frederick | Mixing and weighing materials |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE18064C (de) * | „FARBWERKE", vormals MEISTER, LUCIUS & BRÜNING in Höchst a. Main | Verfahren zur Darstellung von Zimmtsäure, resp. von Chlor-, Brom- und Nitrosubstitutionsprodukten dieser Säure | ||
| DE760098C (de) * | 1941-05-06 | 1953-06-15 | Bernd Dipl-Ing Helming | Dosierwaage zum Aufrechterhalten eines gleichbleibenden Gutstromes |
| DE1044433B (de) * | 1952-08-29 | 1958-11-20 | Dow Chemical Co | Beschickungswaage |
-
1961
- 1961-12-07 DE DE1961A0038962 patent/DE1266008B/de active Pending
-
1962
- 1962-12-05 GB GB4594662A patent/GB1032126A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE18064C (de) * | „FARBWERKE", vormals MEISTER, LUCIUS & BRÜNING in Höchst a. Main | Verfahren zur Darstellung von Zimmtsäure, resp. von Chlor-, Brom- und Nitrosubstitutionsprodukten dieser Säure | ||
| DE760098C (de) * | 1941-05-06 | 1953-06-15 | Bernd Dipl-Ing Helming | Dosierwaage zum Aufrechterhalten eines gleichbleibenden Gutstromes |
| DE1044433B (de) * | 1952-08-29 | 1958-11-20 | Dow Chemical Co | Beschickungswaage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1032126A (en) | 1966-06-08 |
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