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DE1265867B - Spule mit einem Spulentragkoerper - Google Patents

Spule mit einem Spulentragkoerper

Info

Publication number
DE1265867B
DE1265867B DE1962L0042450 DEL0042450A DE1265867B DE 1265867 B DE1265867 B DE 1265867B DE 1962L0042450 DE1962L0042450 DE 1962L0042450 DE L0042450 A DEL0042450 A DE L0042450A DE 1265867 B DE1265867 B DE 1265867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
coil
flange
pipe part
conductor pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962L0042450
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Sander
Karl Schmuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1962L0042450 priority Critical patent/DE1265867B/de
Publication of DE1265867B publication Critical patent/DE1265867B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/10Connecting leads to windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Spule mit einem Spulentragkörper Die Erfindung betrifft eine Spule mit einem Spulentragkörper, der aus einem Rohrteil mit Flanschen an beiden Enden besteht, bei der der Wicklungsanfang und das Wicklungsende beide an einem Ende der Spule liegen und an drahtartige Anschlußleiterstücke angeschlossen sind, die in Nuten eingelegt sind, welche in der senkrecht zum Rohrteil stehenden Fläche des an diesem Spulenende befindlichen Flansches, wie Sehnen eines Kreises verlaufend, angebracht sind, wobei das jeweils nicht mit der Wicklung verbundene Ende jedes Leiterstücks seitlich über den Flansch herausragt und mit einem Kontaktstück für den elektrischen Anschluß der Spule versehen ist. Die Spule soll insbesondere für Elektromagnete, wie Schaltmagnete von elektrischen Schaltgeräten, z. B. Luftschützen, verwendet werden. Derartige Spulen werden maschinell gewickelt. Mit dem Spulenanfang und dem Spulenende ist ein verstärktes Leiterstück zu verbinden, das für sich festgelegt, z. B. mittels einer Garnschleife, befestigt wird. Bei solchen Anordnungen wird der von einer Vorratsspule abzuwickelnde Draht mit diesem Leiterstück verlötet. Die die Zu- und die Ableitung bildenden Leiterstücke können auch in Nuten des Spulenflansches eingelegt und hier durch eine Vergußmasse festgelegt sein.
  • Bekannt sind frei gewickelte Spulen, die auf einem plattenförmigen Tragkörper durch Kleben befestigt sind. Anfang und Ende der Spule sind nach derselben Seite gerichtet und hier mit Leiterstücken wesentlich größeren Querschnitts durch Umwickeln und Verlöten verbunden. Die Leiterstücke, die die Verbindung der Spule mit weiteren elektrischen Teilen des Gerätes, zu dem die Spule gehört, herzustellen haben, durchsetzen in Form einer Schlaufe die Tragplatte (USA.-Patentschrift 2 864 064).
  • Eine andere bekannte Spule (USA.-Patentschrift 2 999 962) ist auf einen Spulenkörper gewickelt, dessen Flansch schmelzbar ist. Anfang und Ende der Wicklung durchsetzen den Flansch und sind in Nuten eingelegt, die auf der Außenseite des Flansches liegen. Sie werden hier, und soweit sie als Anschlußleitungen zur Verbindung der Spule dienen, von einem ebenfalls aus schmelzbarem Material bestehenden Schlauch umgeben und in der Nut durch Einschmelzen festgelegt. Ein verstärktes Anschlußstück (Leitungsende) ist bei dieser Spule nicht vorhanden.
  • Obwohl solche Spulen auf Spulenwickelmaschinen hergestellt werden, weisen die Kosten derartiger Spulen einen erheblichen Lohnanteil auf. Bei diesem wiederum sind die Herrichtungszeiten (Anfang der Spule einfädeln, Einführung des verstärkten Zu- bzw. Abgangsleiterstückes, Anlöten des Wicklungsanfanges an das Leiterstück bzw. des Wicklungsendes an das Leiterstück) in beträchtlichem Maß beteiligt.
  • Eine wesentliche Verringerung der Kosten für eine derartige Spule läßt sich erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß die Nuten an der der Wicklung zugekehrten Innenfläche des Flansches zu beiden Seiten des Rohrteils so nahe dem Rohrteil angeordnet sind, daß die eingelegten Leiterstücke durch die Wicklung in ihrer Lage festgehalten werden und daß die Leiterstücke auch- mit ihren mit der Wicklung verbundenen Enden beim Wickeln der Spule den Flansch seitlich überragen, so daß ihre Verbindungsstellen mit dem Wicklungsanfang bzw. mit dem Wicklungsende außerhalb der Wicklung liegen. Dann können die über die Wicklung hinausragenden Enden der besagten Leiterstücke mit dem Spulenanfang bzw. Spulenende verdrillt werden. Die so verdrillten Enden können in ein Zinnbad getaucht werden, was eine einwandfreie Verlötung ergibt. Durch das Zinnbad werden nämlich die Lackschichten weggebrannt, so daß sich lötfähige Oberflächen von selbst ergeben. Es ist mit dieser Spule möglich, sämtliche auf dem Wickeldorn einer Spulenwickelmaschine befindliche Spulen gleichzeitig fertigzustellen. Die über die Spule überstehenden Enden werden unter Zwischenlage einer Isolierfolie an die äußerste Spulenlage gebogen und durch eine weitere Folie und gegebenenfalls die übliche Bandagierung festgelegt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Darin ist F i g. 1 eine Ansicht teils im Schnitt der erfindungsgemäßen Spule, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Spule entlang den Linien A-B und F i g. 3 eine Seitenansicht teils im Schnitt entlang der Linie C-D von F i g. 2.
  • Die erfindungsgemäße Spule weist einen Spulenkörper aus Isoliermaterial mit dem Rohrteil l und den Flanschen 2, 3 auf. Mit 4 ist die Wicklung bezeichnet, die z. B. lagenweise aufgebracht sein kann. Der Flansch 2 weist zwei über seine ganze Länge reichende Nuten 5, 6 auf, die in der Nachbarschaft des Rohrteiles 1 oder anschließend an diesen in dem Flansch 2 angeordnet sind. In diese Nuten 5, 6 werden vor dem Wickeln der Spule die verstärkten Leitungsstücke 7 und 8 eingelegt, die aus isoliertem Draht bestehen können. Die links der F i g. 1 und 2 über die Spule -hinausragenden Enden der Leitungsstücke 7 und 8 können mit Kabelschuhen versehen sein. Die auf der rechten Seite der Spule hinausragenden Enden 71, 81 werden abisoliert und mit dem Wicklungsanfang 41 bzw. dem Wicklungsende 42, wie dies in F i g. 2 angedeutet ist, verdrillt. Danach werden diese Enden in ein Zinnbad getaucht und es erfolgt dadurch eine einwandfreie Verlötung.
  • Die in den F i g. 1 und 2 gestrichelt dargestellten, über die Spulenmantelfläche hinausragenden Enden werden nach erfolgter Verlötung, wie das in F i g. 1 ausgezogen dargestellt ist, an den Spulenmantel unter Zwischenlage einer Isolierfolie 9 gebogen. Damit ist, obwohl die Spule aus Kupferlackdraht gewickelt wird, eine zusätzliche Isolierung gegen die äußere Wickellage gesichert. über die abgebogenen Enden 71 und 81 wird eine weitere Isolierfolie 91 gewickelt und die ganze Spule kann durch die Bandage 10 verfestigt werden.
  • Die in die durchgehenden Nuten 5 und 6 eingelegten Kurzleiterstücke 7 und 8 sind bei der fertigen Spule durch die Wicklung selbst festgelegt.
  • Die Nuten 5 und 6 sind, wie dies aus F i g. 1 ersichtlich ist, zur Spulenmittelachse geneigt, wodurch zusätzlich eine verbesserte Zugentlastung erreicht wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Spule mit einem Spulentragkörper, der aus einem Rohrteil mit Flanschen an beiden Enden besteht, bei der der Wicklungsanfang und das Wicklungsende beide an einem Ende der Spule liegen und an drahtartige Anschlußleiterstücke angeschlossen sind, die in Nuten eingelegt sind, welche in der senkrecht zum Rohrteil stehenden Fläche des an diesem Spulenende befindlichen Flanschs, wie Sehnen eines Kreises verlaufend, angebracht sind, wobei das jeweils nicht mit der Wicklung verbundene Ende jedes Leiterstücks seitlich über den Flansch herausragt und. mit einem Kontaktstück für den elektrischen Anschluß der Spule versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (5, 6) an der 'der Wicklung zugekehrten Innenfläche des Flanschs (2) zu beiden Seiten des Rohrteils (1) so nahe dem Rohrteil angeordnet sind, daß die eingelegten Leiterstücke (7, 8) durch die Wicklung in ihrer Lage festgehalten werden und daß die Leiterstücke (7, 8) auch mit ihren mit der Wicklung verbundenen Enden (71 bzw. 81) beim Wickeln der Spule den Flansch seitlich überragen, so daß ihre Verbindungsstellen mit dem Wicklungsanfang bzw. mit dem Wicklungsende (41 bzw. 42) außerhalb der Wicklung liegen.
  2. 2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Wicklungsanfang bzw. mit dem Wicklungsende verbundenen Ehilteile der eingelegten Leiterstücke (7, 8) unter Zwischenlage einer Isolierfolie (9) an die äußere Wicklungslage gebogen und hier mittels Bandagen (10) festgelegt sind.
  3. 3. Spule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten von dem Rand des Flanschs aus zur Spulenmittelachse geneigt sind (F i g. 1). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1673199; USA.-Patentschriften Nr. 2 999 962, 2 864 064; »FeinwerktechnikK, Jg. 60, 1956, H. 6, S. 207 bis 218.
DE1962L0042450 1962-07-13 1962-07-13 Spule mit einem Spulentragkoerper Pending DE1265867B (de)

Priority Applications (1)

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Applications Claiming Priority (1)

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DE1962L0042450 DE1265867B (de) 1962-07-13 1962-07-13 Spule mit einem Spulentragkoerper

Publications (1)

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DE1265867B true DE1265867B (de) 1968-04-11

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1673199U (de) * 1954-01-20 1954-03-11 Max Grundig Duenndraehtige spule mit tragenden anschlussdraehten u. dgl.
US2864064A (en) * 1956-07-30 1958-12-09 Gen Electric Coil mount
US2999962A (en) * 1957-06-10 1961-09-12 Wahl Clipper Corp Coil construction

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1673199U (de) * 1954-01-20 1954-03-11 Max Grundig Duenndraehtige spule mit tragenden anschlussdraehten u. dgl.
US2864064A (en) * 1956-07-30 1958-12-09 Gen Electric Coil mount
US2999962A (en) * 1957-06-10 1961-09-12 Wahl Clipper Corp Coil construction

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